Autor: Cala

Ein zuckerfreier Zwetschgenflan und die Frage, was für mich persönlich Zuckerverzicht bedeutet

Wenn es um die Verwendung von Zucker geht, bin ich ziemlich konsequent. Ich staune immer, wenn ich in den Zuckerfrei-Gruppen bei Facebook lese, wie Industriezucker weggelassen und dann munter durch alle möglichen Ersatzzucker ersetzt wird, nur um weiterhin süß zu essen. Ich habe dazu jetzt auch mal eine Podcastfolge aufgenommen, um das Problem von mehreren Seiten ausfühlich zu beleuchten. Du findest sie hier. Denn mit dem Ersatz von Industriezucker redet man sich die Sache eigentlich nur schön: Viele dieser Zuckerersatz-, Zuckeraustauschstoffe oder Zuckeralternativen sind ähnlich schädlich oder sogar noch schädlicher als Zucker selbst. Außerdem ist mit dem Verzicht auf Zucker nicht automatisch jedes Gericht gesund: auch die restlichen Zutaten spielen schließlich eine Rolle. Ich handhabe es für mich persönlich deshalb so, dass ich im Alltag versuche, auf zugesetzte Süße vollständig zu verzichten und meine Geschmack entsprechend zu trainieren. Dafür genehmige ich mir hin und wieder dann auch mal Zucker, esse ein Stück besonders verlockenden Kuchen oder ein Eis und schlage damit 2 Fliegen mit einer Klappe: ich bin die überwiegende Menge an Zucker im Alltag …

Kürbis mit Haselnuss-Käse-Kruste

Dieses Rezept habe ich aus Holland mitgebracht. Ich finde es extrem lecker – Kürbis at it’s best… Zutaten (für 2 Portionen als Hauptmahlzeit) 1 mittelgroßer Hokaidokürbis mehrere Zweige Rosmarin und Thymian Olivenöl Salz Haselnüsse etwas kräftiger Käse (z.B. Parmesan oder Bergkäse) Zubereitung Ofen auf 175° vorheizen. Hokaidokürbis schälen (siehe Tipp) und in Spalten schneiden. In eine feuerfeste Form geben und reichlich mit Olivenöl beträufeln. Salzen. Kräuter ein bisschen zerkleinern und auf den Kürbisspalten verteilen. Ca. 45 Minuten im Ofen garen, bis der Kürbis weich ist. In der Zwischenzeit Haselnüsse fein hacken, Käse reiben. Mischen. Nach dem Ende der Garzeit die Temperatur im Ofen auf 135° senken. Die Käse-Haselnuss-Mischung auf den Kürbisspalten verteilen und zurück indem Ofen geben. Kurz überbacken bis die Mischung gleichmäßig bräunt. Dazu schmeckt ein grüner Salat. Tipp: Man sagt ja, dass man den Hokkaido-Kürbis nicht schälen muss, aber ich mag ihn geschält lieber. Ich finde, dass sonst oft harte Fasern aus der Schale verbleiben und finde das unangenehm beim Essen… Viel Spaß beim Ausprobieren und hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wie der …

Frankfurts Outback preisgekrönt – das neue Heft “Rhein-Main geht aus 2020” ist da

Dieser Beitrag enthält Werbung Einmal im Jahr lädt die Redaktion von Journal Frankfurt ins Medienhaus um die Preisträger der “Peripherie” vorzustellen: die Restaurants aus dem Umland von Frankfurt, die es als Empfehlung ins neue Heft von Rhein-Main geht aus geschafft haben. In diesem Jahr sind dies (auf dem Bild oben von links nach rechts) Restaurant Schwarzenstein (Nils Henkel), Geisenheim 1. Platz in den Kategorien “Rhein-Main – Exklusiv” und “Rheingau & Rheinhessen – Die Edlen” Helbigs Gasthaus (Ludger Helbig), Johannesberg 1. Platz in der Kategorie “Wetterau, Vogelsberg & Spessart – Die Edlen” GenussWerkstatt (Carl Grünewald), Mainz 1. Platz in der Kategorie “Wiesbaden & Mainz – Die Edlen” Zum Heiligen Stein (Antonio Branca), Muschenheim 1. Platz in der Kategorie “Wetterau, Vogelsberg & Spessart – Essen beim Erzeuger” Zwei und Zwanzig (Dirk Schritt), Geisenheim 1. Platz in der Kategorie “Rhein-Main – Fleischlos” Das Krü  (Won Nam Begemann), Darmstadt 1. Platz in der Kategorie “Darmstadt – Die Lieblinge” 360 Grad (Alexander Hohlwein), Limburg 1. Platz in der Kategorie “Taunus – Die Edlen” Die Siegerehrung nahm stellvertretend für den erkrankten Jan …

endlich wieder mehr Gemüse & das Rezept für eine leckere Suppe

Während des Sommers ist mein Esseverhalten mächtig durcheinander geraten. Durch die Krankheit meiner Hündin und das dadurch dauerhaft enorm hohe Stresslevel, viel Angst und Sorge, habe ich zum Teil mächtig geschludert, oft sogar ganz bewusst. Manchmal mussten Kuchen oder Pasta einfach herhalten, um den Alltag zu kompensieren – da bin ich ganz und gar Mensch. Tatsächlich habe ich schon lange nicht mehr so chaotisch gegessen und das hat sich auch prompt gerächt – mit Verdauungsbeschwerden, 2-3 überflüssigen Kilos, meinen typischen Hautproblemen und einigen anderen „Zipperlein“, die da so dranhängen… Wie ich es meinen Klienten rate, auf dem Blog mehrfach und auch in einer Podcastfolge (Folge 23 „Start small but start now – wie du den (Wieder-)Einstieg in eine gesündere Ernährungsweise schaffst“) beschrieben habe, komme ich grundsätzlich am schnellsten ins Tun, wenn ich peu à peu die Dinge wieder in die richtigen Bahnen bringe, anstatt mir eine radikale Umstellung zu verordnen. Bei der Vorstellung einer solchen radikalen Umstellung geht es mir so, wie es vielen geht: es dauet ewig, bis ich in die Gänge komme („nächste …

Ein zuckerfreier Zwetschgenflan und die Frage, was für mich persönlich Zuckerverzicht bedeutet

Wenn es um die Verwendung von Zucker geht, bin ich ziemlich konsequent – in beide Richtungen. Was ich damit meine, erkläre ich gleich. Es befremdet mich immer sehr, wenn ich in den Zuckerfrei-Gruppen bei Facebook lese, wie Industriezucker weggelassen und dann munter durch alle möglichen Ersatzzucker ersetzt wird – Hauptsache es bleibt weiterhin süß und Kuchen & Co. können weiterhin auf dem Speiseplan stehen. Genau genommen  redet man sich die Sache damit nämlich eigentlich nur schön: Viele dieser Zuckeralternativen sind ähnlich schädlich, in anderer Weise ungesund oder sogar noch schädlicher als Zucker selbst. Ich handhabe es für mich persönlich deshalb so, dass ich im Alltag versuche, auf Zucker und jedwede zusätzliche Süße möglichst vollständig zu verzichten und meine Geschmack entsprechend zu trainieren. Dafür genehmige ich mir hin und wieder dann auch mal Zucker, esse ein Stück besonders verlockenden Kuchen oder ein Eis ohne schlechtes Gewissen und schlage damit 2 Fliegen mit einer Klappe: ich bin die überwiegende Menge an Zucker im Alltag komplett los, muss mich aber nicht kasteien, kann Ausnahmen genießen und habe dann …

sauer, bitter, süß, scharf und salzig: Inspirationen aus Eisenbuch

Ich habe es wider getan. Ich war im Juli im Zen-Kloster in Eisenbuch zum Seminar “How to Cook your Life”. Immer wieder finde ich dort wichtige Inspirationen, kann mein Denken fokussieren und meinen Horizont erweitern (siehe hier und hier und hier). In diesem Jahr habe ich mich darauf konzentriert, nochmal die Grundzüge des Kochens nach TCM zu verstehen. Was ich – unter anderem – aus Eisenbuch mitgebracht habe, ist das Rezeopt für einen wunderbaren Karottensalat, den ich – grade bei den heißen Temperaturen im Moment – häufig zum Frühstück oder zum Mittagessen genieße und das ich gerne mit dir teilen möchte. Natürlich habe ich das Rezept ein bisschen abgewandet. Ed Brown verwendet Aprikosen, ich nehme Datteln. Außerdem kommen bei ihm Orangen in den Salat, die ich komplett weglasse. Ed Brown verwendet kein, Öl. Ich mache den Salat mit Leinöl, um mir ein gesundes Plus an Omega-3 Fettsäuren zu sichern. Im Übrigen könnte mir  vorstellen, dass der Salat auch mit Koriander (statt Petersilie) gut schmeckt. Was hat das Rezept aber jetzt mit TCM und Ed Brown …

zucker- und fettreduziert: Pfirsich-Tarte mit Rosmarin

Eine Pfirsich-Tarte gehört für mich unbedingt zum Sommer. Was gibt es es Schöneres, als an einem heißen Nachmitag an einem schattigen Plätzchen im Garten eine Tasse Kaffee zu trinken und solche wunderbaren Sommerkuchen zu genießen? Im Sommer lockere ich meine Ernährungsgewohnheiten mehr als sonst, weil ich einfach die reiche Vielfalt genießen und mich nicht allzu sehr einschränken möchte. Trotzdem probiere ich immer wieder Rezepte, die nicht ganz so üppig sind, was Fett und Zucker angeht. Für diese Pfirsich-Tarte habe ich ein herkömmliches Tarte-Rezept deutlich zucker- und fettreduziert und um ein paar persönliche Vorlieben bereichert. Vor allem ersetze ich die viele Butter aus den Mürbteigrezepten zu einem großen Teil durch Olivenöl und arbeite auch mit weniger Zucker. Herausgekommen ist eine wunderbarte Tarte, deren Boden zwar etwas krümelig ist (warum eigentlich? Liegt es am Olivenöl?), dafür geschmacklich aber so gut, dass man nichts, aber auch gar nichts vermisst… Pfirsich-Tarte mit Rosmarin Zutaten (für eine kleine Springform, Durchmesser ca. 17 cm) 100g Weizenmehl (es wäre einen Versuch wert, auch andere Mehlsorten zu testen…) 35g Olivenöl 15g weiche Butter …

Sehr grüner Salat mit Kartoffeln und Spargel

Dies ist genau die richtige Jahreszeit für einen wunderbaren Salat, der zu meinem festen “Repertoire” gehört und den wir einfach lieben…. Zutaten (für 2-3 Portionen als Hauptmahlzeit) 1 kleiner sehr frischer Kopfsalat 3-4 mittelgroße gekochte Kartoffeln (festkochend) 1/2 mittelgroße frische (!) weiße Zwiebel (siehe Tipp) 4 Stangen weißen Spargel 3-4 Esslöffel gemischte frische (!) Kräuter (siehe Tipp) 2 EL hochwertiges Kürbiskernöl 2 EL kaltgepresstes Olivenöl Salz, Pfeffer Zubereitung 1. Spargel schälen, in mundgerechte Srücke schneiden und in Salzwasser garen (nicht zu weich werden lassen). 2. Kopfsalat waschen, trockenschütteln und in eine Schüsel geben. Große Blätter grob zerpflücken. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. 3. Kartoffeln schälen, vierteln und dann in Scheiben schneiden. Kartoffeln, Spargel, Zwiebelwürfel und Kräuter zum Salat geben. Kürbiskernöl und Olivenöl hinzugeben und kräftig mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipps: Um diese Jahrezeit bekommst du auf dem Wochemarkt üppige kleine “Kräutersträuße”. Ich verarbeite diese direkt nach dem Kauf, wenn die Kräuter noch frisch sind. Ich wasche sie, schneide sie  mit einem Messer in feine Streifen, gebe sie ein WECK-Glas und bedecke …

Idee geklaut: super leckerer Salat mit Spinat und Ziegenkäse

Der Beitrag enthält Werbung, für die ich nicht bezahlt worden bin. Unser Hollandurlaub beginnt und endet meist mit einem Besuch bei Lindenhoff. Und im April habe ich dort einen tollen Salat gegessen. Das genaue Rezept kenne ich natürlich nicht, aber ich habe mein eigenes Ding daraus gemacht und liebe diese Kombination: Zutaten (pro Portion) ca. 60g gemischte Asiasalate ca. 30g Ruccola ca. 120g Spinat (am besten Babyspinat) 2 EL bester Balsamicoessig (ohne Zuckerzusätze) 1 EL kaltgepresstes Olivenöl etwas Meer- oder Steinsalz frisch gemahlener Pfeffer 1 TL dunkler flüssiger Honig 1 EL Pinienkerne 2 EL Walnusskerne, geviertelt oder grob gehackt 30-40g Ziegenfrischkäse Zubereitung 1. Salat und Spinat gründlich waschen, grobe Stiele entfernen. 2. Für das Dressing Balsamicoessig, Olivenöl und Honig mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Salat in einer Schüssel mit dem Dressing mischen. In einem tiefen Teller anrichten. 4. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. 4. In einer Pfanne den feuchten Spinat bei mittlerer Hitze kurz zusammenfallen lassen. Etwas salzen und auf den Salat geben (nicht mischen). 5. Auf dem warmen Spinat …

lecker & schnell: Zucchinipflanzerl

Als ich dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert habe, hätte ich nicht gedacht, wie lecker es ist, inzwischen gehören die Pflanzerl zu meinem festen Repertoire, weil sie schnell zu machen sind und sogar kalt noch sehr gut schmecken. Ein schönes herzhaftes Gericht… Zutaten (für ca. 8 Pflanzerl) 1 großes Ei 1 mittelgroße Zucchini 2 EL Buchweizenflocken 1 TL Flohsamenschalen etwas Salz, Pfeffer (beide am besten frisch gemahlen) Zubereitung Ei aufschlagen und mit etwas Wasser (ca. 50ml), den Buchweizenflocken und den Flohsamenschalen sehr gründlich verrühren. Salzen, dann 2 Stunden ruhen lassen. Zucchini waschen, grob raspeln und unter den Buchweizenteig heben. Nochmals etwas salzen und pfeffern. In einer Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen, dann kleine Portionen von dem Teig hineingeben. Bei mittlerer Hitze ausbacken, zwischendurch wenden. Dazu schmeckt ein grüner Salat. geeignet für: zuckerfreie Diät, getreidefreie Diät, Candidadiät