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Ein Loblieb auf den Herbst: Maronencreme

Liebst du Maronen auch so sehr wie ich? Herbstzeit – und natürlich auch der beginnende Winter – ist Maronen-Zeit und ich liebe es mit Maronen zu kochen. Auf dem Weihnachtsmarkt sind Maronen für mich ein Muss – nur leider wird dieser Genuss 2020 ja coronabedingt ausfallen. Deshalb muss ich erst recht die schmackhaften Nussfrüchte jetzt vermehrt auf unseren Speiseplan bringen. Pur aus dem Ofen, gekocht als Beilage, als wunderbare Maronen-Suppe oder als leckeren Aufstrich wie hier. Wusstest du, dass Maronen ursprünglich aus dem Gebiet rund um das Schwarze Meer stammen wo sie wild wuchsen? Heute werden sie hauptsächlich in Italien, Spanien und Südfrankreich angebaut.  In vielen Ländern rund um das Mittelmeer wird diese herbstliche Spezialität daher auch besonders geschätzt. In der Toskana isst man z.B. den Castagnaccio, ein Kuchen, der mit Kastanienmehl gemacht wird und der auch auf meiner herbstlichen “to-do-Liste” steht. Kastanienmehl wird – vor allem weil es glutenfrei ist – inzwischen auch bei uns immer beliebter. Das Fruchtfleisch der Maronen besteht hauptsächlich aus Stärke, hat einen hohen Nährwert und sättigt gut – in …

Herbstliebe – die einfachste (und natürlich beste) Kürbissuppe

Zum Herbst gehören Kürbissuppen. Unbedingt. Selbst mit meiner (hoffentlich vorübergehenden) Fructoseintoleranz verzichte ich nicht komplett darauf (ich esse einfach kleinere Portionen). Kürbis hat auch gar nicht so schrecklich viel Fructose (im Durchschnitt ca. 1,5 g auf 100g Fruchtfleisch), nur summiert sich die Menge halt schnell. 500g Kürbis sind schnell verarbeitet. Aber so gesehen sind Kürbissuppen bei einer Aufnahmestörung für Fructose natürlich immer noch besser als das Fruchtfleisch pur zu essen, z.B. aus dem Ofen (was ohne Frage auch sehr lecker ist…). Für Kürbissuppen gibt es natürlich unzählige Rezepte. Meine Lieblings-Kürbissuppe kommt allerdings mit ganz wenigen Zutaten aus und das macht sie zu einem Alltagsfavoriten bei uns. Muskatkürbis hat – wie ich finde – einen ganz besonders angenehmen, fruchtigen Geschmack. Ich persönlich esse ihn viel lieber als den ganz besonders beliebten Hokaido-Kürbis. Den Muskatkürbis muss man schälen, im Gegensatz zum Hokaidokürbis, bei dem man die Schale (theoretisch) mitessen kann (ich mag sie allerdings nicht und schäle deshalb jeden Kürbis, auch den Hokaido. Muskatkürbisse sind sehr viel größer als Hokaidos – man bekommt sie am besten in …

Saisongemüse Mai & Juni – Blogbeitrag zur aktuellen Podcastfolge

Wer einen Garten hat, der weiß natürlich besonderes zu schätzen, was gerade Saison hat: sämtliche Salate, Radieschen und vor allem Kräuter kann man jetzt schon reichlich ernten. In der aktuellen Podcastfolge (hier) gebe ich euch Tipps, was ihr mit dem Gemüse der Saison so alles anstellen könnt. Das Thema Spargel haben wir schon im April besprochen, deshalb geht es diesmal vor allem um Salate, Kräuter und Erdbeeren 🙂 Beim Thema Erdbeeren kann man gar nicht oft genug auf die wunderbare Erdbeertarte von Ed Brown verweisen (hier). Unser größter Favorit sind aber nach wie vor Erdbeeren mit frischer Sahne – so genieße ich sie wirklich am liebsten. Im Podcast erkläre ich übrigens auch, warum wir nur noch Bio-Erdbeeren essen. Was ich in dieser Jahreszeit am meisten mag, sind frische Salate und Kräuter. Es ist gar nicht so lang her, dass ich angefangen habe, mit reinen Kräutersalaten zu experimentieren. Meine Favoriten sind dabei Kerbel, Koriander und Petersilie – nicht gemischt, sondern einzeln als Basis für einen tollen Salat. Schöne Kombinationen sind z.B. Koriander, Avovado, Mango & Cashewkerne …

Vitaminboost im Winter: Steckrübensuppe

Die Steckrübe (auch “Kohlrübe” oder “Runkelrübe”)  ist ein typisches Wintergemüse. Weil sie während der Kriegsjahre – wegen ihrer guten Haltbarkeit – oft das einzige war, was die Leute überhaupt noch zu esssen hatten und sie deshalb so ziemlich für alles herhalten musste, verschwand sie nach dem Krieg erst mal für viele Jahre fast vollkommen von der Bildfläche… Erst seit ein paar Jahren erlebt sie – absolut zu Recht – wieder eine Renaissance. Die Steckrübe hast nämlich – wie viele Wintergemüßse – viele gesunde Inhaltsstoffe, die uns gerade jetzt im Winter besonders gut tun. Steckrüben sind kalorienarm (100g haben nur etwa 22 kcal), fettarm und sehr vitaminreich. Sie enthalten Beta-Karotin, viele Vitamine der B-Gruppe, Folsäure, viel Vitamin C, Vitamin E und Vitamin K. Auch Mineralien und Spurenelemente haben sie reichlich, vor allem Kalium, aber auch Kalzium, Phosphor, Schwefel, Chlor, Magnesium, Natrium, Flur, Jod, Zink und Eisen. Das Eisen liegt in der Steckrübe zudem in einer Form vor, die besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann. Deshalb sind Steckrüben auch in der veganen und vegetarische Küche sehr …

Last-Minute-Geschenktipp: Yvette von Boven “Weihnachten in Amsterdam”

Werbung “Weihnachten in Amsterdam“ – das haben wir ja oft erlebt und lieben es… Stimmungsvoll, aber entspannt genießen die Holländer die Weihnachtszeit – gemeinsam gut zu essen, spielt eine wichtige Rolle dabei. In diesem Jahr ist im Dumont- Verlag ein ganz tolles Buch von Yvette van Boven erschienen, das das weihnachtliche Amsterdam kulinarisch zu euch nach Hause bringt: „Weihnachten in Amsterdam“ liefert auf knapp dreihundert Seiten tolle Rezepte, sehr ansprechend fotografiert mit vielen stimmungsvollen Bildern und leicht nachzukochenden Rezepten – sowohl herzhaft, als auch süß. Hier ein paar meiner Favoriten (ich habe etliche…): Kartoffel-Lauch-Cremesuppe mit Jakobsmuscheln und Petersilienöl (S.89), Gerösteter Blumenkohl mit Ziegenkäsecreme (S.119, Staudensellerie-Mandel-Salat (S. 180), Rosenkohl à la Carbonara (S. 191 – ich ersetze den Speck durch Räuchertofu…), Vollkornreissalat mit Äpfeln, Walnüssen und Cranberrys (S. 202), Cranberrykompott (S. 266) und, und und…. Yvette van Boven Weihnachten in Amsterdam Dumont-Verlag Hardcover, ca. 300 Seiten: 34,00 €

Weihnachtsplätzchen – unsere Familienrezepte…

Im letzten Jahr haben Boris und ich die Weihnachtszeit als sehr “flüchtig” empfunden: ruck-zuck war der Zauber vorbei und wir hatten uns eigentlich kaum Zeit genommen, zu genießen und auch mal innezuhalten. Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, es anderes zu machen und bewusst Oasen zu schaffen. Ein Teil dieses Projektes war unser Vorhaben, an den Andventswochenenden Plätzchen zu backen, was wir – gefühlt – eine Ewigkeit nicht mehr getan haben. Die Regeln: Jeder ist für eine Sorte verantwortlich (Zutaten einkaufen, Teig vorbereiten, backen) – entweder ein altes Familienrezept oder etwas, das man gerne ausprobieren möchte. Bevor ich euch die Rezepte verrate und Bilder poste, schon mal ein kleines Fazit. Es ist zweifelsohne schön, innezuhalten, Weihnachtsmusik anzumachen und sich ein paar Stunden mit voller Konzentration dem Plätzchenbacken hinzugeben. Es ist meditativ, tut gut und es macht Spaß sein Werk später zu bewundern. Außerdem sind auf diese Weise schöne Geschenke für liebe Menschen entstanden, die man nicht mit Geld kaufen kann, weil Zeit und Hingabe nicht bezahlbar sind. Aber: Ich hatte eigentlich schon nach dem ersten …

Meine Rezeptsammlung jetzt gedruckt und gebunden – inkl. Rabattcode…

Seit Freitag ist sie da: Wir freuen uns sehr, endlich die erste gedruckte Version meiner Rezeptsammlung (Vol. II) in den Händen zu halten. Da die Nachfrage dazu immer wieder kam (viele finden eine gedruckte Version im Alltag offensichtlich praktischer als das digitale pdf.), haben wir uns dem Thema genähert und eine Möglichkeit gefunden, eine optisch schöne und preislich erschwingliche Druckversion zu erstellen. Die erste Auflage davon ist nun fertig und wir ergänzen damit jetzt das Angebot auf der Website www.darmfreundlich-essen.de (hier). Zunächst haben wir nur eine Druckversion für die zweite Sammlung (Vol. II) erstellt, weil das die umfangreichere und deshalb auch beliebtere Version ist, wir werden aber auch die erste Rezeptsammlung irgendwann entsprechend aufbereiten, so dass diese dann auch in einer Druckversion zur Verfügung steht. Mein Dankeschön an alle, die geduldig auf die Druckversion gewartet haben: Bis zum 17.12. bekommst du mit dem Rabattcode “6ywzn39q” 20% Rabatt, so dass dem Start in ein gesundes 2020 nichts mehr im Wege steht… Bestellen könnt ihr die Sammlung hier, die Versandkosten sind inklusive. Ich freue mich auf euer …

Genuss ohne Reue, schnell und lecker: zuckerfreie Dattel-Mandel-Pralinen

Diese Dattel-Mandel-Pralinen habe ich zur Zeit immer im Kühlschrank. Ich mache sie am Wochenende und habe dann einen kleinen “Vorrat” für die Woche. Denn ich weiß nicht, wie es euch geht – ich möchte jedenfalls nicht zu früh und zu häufig den Weihnachtsverführungen erliegen. Deshalb bleibe ich – zumindest unter der Woche absolut diszipliniert, gönne mir nach dem Essen eine (!) meiner Pralinen und bin sehr zufrieden… Durch die Mandeln haben die Pralinen ein feines Marzipanaroma und schmecken überhaupt nicht nach “Verzicht”. Sie eignen sich natürlich auch prima für den bunten Teller an Weihnachten. zuckerfreie Dattel-Mandel-Pralinen Zutaten 3 Medjoul-Datteln 5 EL gemahlene Mandeln 1 TL Kokosöl 1-2 EL Kokosraspel Zubereitung 1. Datteln, gemahlene Mandeln und Kokosöl in einen Blitzhacker geben und sehr fein pürieren, bis eine Masse entsteht, aus der man Kugeln formen kann. 2. Kokosraspeln auf einen flachen Teller geben. Aus der Dattel-Nuss-Masse kleine Kugeln formen und in den Kokosraspeln wälzen. Achtung: Die Dattelbällchen sind sehr süß und sehr mächtig. Trockenfrüchte enthalten viel Fruktose, weshalb man sie nur sparsam essen sollte. Viel Spaß beim …

Ein zuckerfreier Zwetschgenflan und die Frage, was für mich persönlich Zuckerverzicht bedeutet

Wenn es um die Verwendung von Zucker geht, bin ich ziemlich konsequent. Ich staune immer, wenn ich in den Zuckerfrei-Gruppen bei Facebook lese, wie Industriezucker weggelassen und dann munter durch alle möglichen Ersatzzucker ersetzt wird, nur um weiterhin süß zu essen. Ich habe dazu jetzt auch mal eine Podcastfolge aufgenommen, um das Problem von mehreren Seiten ausfühlich zu beleuchten. Du findest sie hier. Denn mit dem Ersatz von Industriezucker redet man sich die Sache eigentlich nur schön: Viele dieser Zuckerersatz-, Zuckeraustauschstoffe oder Zuckeralternativen sind ähnlich schädlich oder sogar noch schädlicher als Zucker selbst. Außerdem ist mit dem Verzicht auf Zucker nicht automatisch jedes Gericht gesund: auch die restlichen Zutaten spielen schließlich eine Rolle. Ich handhabe es für mich persönlich deshalb so, dass ich im Alltag versuche, auf zugesetzte Süße vollständig zu verzichten und meine Geschmack entsprechend zu trainieren. Dafür genehmige ich mir hin und wieder dann auch mal Zucker, esse ein Stück besonders verlockenden Kuchen oder ein Eis und schlage damit 2 Fliegen mit einer Klappe: ich bin die überwiegende Menge an Zucker im Alltag …