Campus Food die zweite: Das Feedback von Eva und Sebastian – “Mein bislang bestes veganes Kochbuch”

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Ich unterbreche meinen Bericht von unserer Italien-Reise, weil ich euch den Post von Eva und Sebastian, unseren studentischen Test-Lesern nicht länger vorenthalten möchte. Eigentlich war der Post schon im Juli geplant, aber ich habe es trotz guter Vorsätze nicht mehr geschafft, den Text vor unserer Abreise noch zu redigieren.

Eva und Sebastian haben das Buch „Campus Food“ für uns gelesen  – erinnert ihr euch (siehe Post hier und hier)? Eva lobt das Buch sehr und hat von ihren Erfahrungen berichtet – ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen wie ich…

Liebe Grüße
Cala

***Gastbeitrag*********************************************************************

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(Foto: Eva und Sebastian)

„Sebastian und ich, Eva, sind beide Studenten. Sebastian studiert Chemie und ich Dienstleistungsmanagement als Duales Studium. Seit etwas mehr als einem Jahr haben wir uns für eine vegane Ernährung entschieden, anfangs vor allem aus gesundheitlichen Gründen.

Wenn man nach einem langen Arbeits- oder Uni-Tag heim kommt, hat man meistens nur noch wenig Lust zu kochen oder hat in Prüfungsphasen (die leider lang und häufig sind…) jede Menge zu tun. Damit wir – wenn wir uns aufgerafft haben – nicht immer das gleiche kochen, nehmen wir gerne ein Kochbuch in die Hand und lassen uns inspirieren.
Aber wenn man sich die gängigen veganen Kochbücher ansieht, verkünsteln sich die Autoren leider oft… Dabei kann veganes Kochen doch so einfach sein!

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(Originafoto aus “Campus-Food”)

Insofern waren wir gespannt, ob „Campus Food“ Chancen hätte, es auch wirklich in die Realität unsrer Küche zu schaffen…

Der erste Eindruck: Als Sebastian und ich das Buch in den Händen hielten, kamen wir gerade vom Sushi-Essen. Sehr bezeichnend, denn das haben wir uns später dann auch zum Nachkochen ausgesucht. Das Buch sieht schön aus, irgendwie ökologisch und passend zum veganen Thema, aber auch nicht langweilig – die richtige Mischung zwischen der Logik des Veganismus und dem Pep eines Studenten ;-) Liegt gut in der Hand und mit dem quadratischen (etwa) DinA5 eine gute Größe. Zu bemerken sei auch der Umfang: mit guten 160 Seiten und 55 Rezepten fühlt man sich weder überfordert („Das bekomme ich nie alles gekocht…“) noch um die Auswahl betrogen.

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(Foto: Eva und Sebastian)

Aufbau: Das Buch ist nicht klassisch in Vorspeise, Hauptgang und Dessert gegliedert (was manchmal ja auch gar nicht wirklich nützlich ist), sondern umfasst folgende Themen:

Quick and Tasty: Wenn es mal schnell gehen soll, was mir als Studentin nach einem langen Arbeitstag in der Praxisphase enorm wichtig ist…

Futtern wie bei Muttern: Die „Klassiker“ – Erbensuppe, Ragout, Milchreis, Frikadellen (alles natürlich in veganen Varianten). Wer daheim auszieht, lernt Mamas Küche schnell zu vermissen und so kommt ein Stück davon wieder zu einem zurück…

Party – Feeling: Ideal wenn man Freunde einlädt oder etwas zu einer Party mitbringen soll – so viel zu der Meinung, dass Veganer nur Körner und Tofu futtern… Bei den Blaubeer-Schoko-Muffins (Seite 62) wurden wir mehr als einmal um das Rezept gebeten…

Gourmet-Student: Wenn mal etwas mehr Geld übrig ist und man sich die ein oder andere Zutat gönnen kann, die sonst nicht unbedingt daheim vorhanden ist, aber auch, wenn man den Partner beeindrucken möchte: Sebastian hat mich mit dem Pilz-Risotto mit Granatapfel (S. 90) verwöhnt….

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(Foto: Eva und Sebastian)

Brain- / Nerd-Food: Diese Rezepte gehen zum einen schnell und geben zum anderen viel Energie! Gut durchdacht und perfekt für die stressigen Prüfungswochen, die ich zum Glück gerade überstanden habe, wohl auch mit dem einen oder anderen Smoothie: der Mango-Orangen-Smoothie (Seite 100) ist ein Gedicht!

Gut + Günstig: Wie der Titel schon sagt: der Monat geht zu Ende, das Budget wird knapper. Wir kochen jetzt mit günstigen Zutaten und Sachen, die wir ohnehin daheim haben. Wobei die Rezepte auch jederzeit superlecker sind, wenn der Monat grade angefangen hat ;)

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(Foto: Eva und Sebastian)

Besonders gut haben uns die Infoseiten gefallen. Sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Veganer gab es ab und an eine Doppelseite mit nützlichen Tipps. Was ersetze ich durch was, wie gehe ich vegan grillen oder auch Argumente für das vegane Leben.

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(Originalfoto aus “Campus-Food”)

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Tipps zum Umwandeln der veganen Rezepte zu einem vegetarischen Rezept. Wenn jemand ein veganes Kochbuch kauft, hat er wohl auch Interesse daran, wirklich vegan zu kochen. Und notfalls weiß man ja auch selbst, dass man normale Milch oder konventionellen Käse hernehmen könnte…
Die kleinen Hinweise an manchen Rezepten stören nicht groß, bringen mir persönlich aber auch nicht viel.

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(Foto: Eva und Sebastian)

Die Rezepte: Ich bin ja meistens etwas “verschnäkt” und war wirklich überrascht wie viele Rezepte es mir angetan haben. Ein großer Vorteil ist, dass man sich nicht verkünstelt und alles gut kochbar ist, schön bodenständig in der Zubereitung und trotzdem richtig kreative Sachen als Ergebnis.

Bei vielen veganen Kochbüchern besteht das Problem, dass mit elendig teuren speziellen Zutaten gekocht wird (meist mehrere pro Rezept und in nicht vertretbaren Mengen). In „Campus Food“ kam selten etwas wirklich Exklusives vor und wenn, dann in absolut bezahlbaren Mengen und nicht andauernd. Bringt einen zum Ausprobieren und schont dennoch den Geldbeutel. Großer Pluspunkt!

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(Foto: Eva und Sebastian)

Fazit: Mein bislang bestes veganes Kochbuch. Keine unfassbar teuren Zutaten oder ewige Zubereitungsprozesse. Rezepte, die Lust aufs Nachkochen machen und auch noch super schmecken. Zehn von zehn Punkten und noch drei Sternchen obendrauf. :) Ich bin ehrlich und ohne Übertreibung begeistert und schwer überzeugt!”

****************************************************************Ende Gastbeitrag***

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Weil Eva und Sebastian so begeistert waren, haben wir mit dem Verlag gesprochen und stellen nochmals zwei Exemplare von „Campus-Food“ zur Verlosung zur Verfügung.

Was ihr dafür tun müsst?

Antwortet bis zum 29. September 2014 auf diesen Post (Kommentarfunktion) und erzählt uns, welche Erfahrungen ihr mit der veganen studentischen Ernährung gemacht habt – ich freue mich auf eure Berichte und vielleicht auch auf den ein oder anderen Tipp oder ein Rezept?

Unter allen Beiträgen verlosen wir am 30.09.2014 zweimal das Kochbuch “Campus Food”.

Liebe Grüße
Cala

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Cala kocht unterwegs – oder: wie es uns als Veganer in der Toskana gegangen ist…

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Ach, was war das schön – ich hatte einen Heidenspaß! Als „Neu-Veganer“ waren wir ja durchaus mit gemischten Gefühlen in die Toskana gereist. Dass wir irgendwie überleben würden, daran haben wir nicht gezweifelt, aber würde das wirklich schön? Würden wir nicht all die kulinarischen Genüsse vermissen, die wir immer so geliebt hatten? Den Restaurantbesuchen hinterhertrauern, mit langen Gesichtern vor den Auslagen der Geschäfte stehen? Schnuppernd und mit traurigen Gesichtern auf den Markt gehen?

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Entsprechend gut ausgerüstet waren wir abgereist. Wir wussten, dass wir in unseren beiden Hauptunterkünften eine Kochgelegenheit haben würden und ich habe also drei große Boxen mit Lebensmitteln und Ausrüstung gepackt für den Fall, dass wir in veganem Niemandsland landen würden…

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Obst und Gemüse in Bio-Qualität zu bekommen ist in der Toskana nicht immer ganz einfach. Wer der Sprache mächtig ist, kann sicherlich gezielt auf dem Markt fragen (ich gehe davon aus, dass nicht wenige Bauern in Bio-Qualität produzieren), aber unser Italienisch reicht dafür nicht aus. Die kleineren Supermärkte bieten so gut wie keine Bioprodukte und auch kein Bio-Gemüse an (wohl aber die großen, hier wird das Angebot immer vielfältiger und ist hochinteressant, weil es viele einheimische Produkte gibt).

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In Montepulciano haben wir auf dem Markt eingekauft (jeden Mittwoch am Busbahnhof) und hatten ansonsten das Glück in der Fattoria San Martino Karins Küche (siehe den letzten Blogeintrag hier) und in Il Casale (Post folgt) die traumhaften Gemüsegerichte aus dem eigenen Garten des Hofes genießen zu können – alles ganz easy und wir sind dann auch mit fast vollen Boxen und einem gut gefüllten Einkaufskorb weitergereist.

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Die zweite Urlaubshälfte haben wir in einer Ferienwohnung in einer Villa in der Nähe von Arezzo verbracht (San Giustino Valdarno). Hier waren wir schon einmal (siehe hier) und ich wollte unbedingt wieder hin, ich bin aus irgendeinem Grund in diesen Ort regelrecht verliebt (auch wenn das Haus leider ganz blöd an einer viel befahrenen Straße liegt). Dass die Wohnung eine nette Küche und eine traumhafte, riesige Terrasse hat, kam uns natürlich sehr gelegen.

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In Montevarchi hat Boris dann durch Zufall eine großartige Markthalle entdeckt (http://www.ilmercatocoperto.com/) – wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Hierher bringen die kleinen Farmer der Gegend ihre Waren – sehr viele davon sind bio-zertifiziert.

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Es gibt nicht nur Getreide, Pasta, Hülsenfrüchte, Olivenöl, Marmelade und diverse eingelegt Gemüse, sondern auch eine große Obst- und Gemüseabteilung. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich in meinem Element war… Entsprechend habe ich dann bis spätabends gekocht und alles Mögliche ausprobiert.

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Hier zwei von den Rezepten, die wir gekocht haben:

Kürbiskerncreme mit Oliven (als Brotaufstrich oder zu Pasta)

Zutaten (pro Portion)

2-3 EL Kürbiskerne
6-8 schwarze Oliven
1 Knoblauchzehe
2-3 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung
Kürbiskerne fein vermahlen, schwarze Oliven vom Kern lösen und zum Kürbiskernmehl geben, Knoblauch dazu geben etwas Olivenöl und zu einer feinen Creme pürieren.

Tipp: Das Olivenöl nach und nach zugeben und aufpassen, dass die Creme nicht zu flüssig wird.

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Pasta Pomodore e Verdure

Zutaten (pro Portion)
2-3 mittelgroße, sehr aromatische Tomaten
2 kleine Zwiebeln (ideal sind Gemüsezwiebeln oder Schalotten)
1-2 kleine Knoblauchzehen
1 Karotte
1 grüne Peperoncini (sollte nicht zu scharf sein, gerne eine milde Sorte – alternativ kann man grüne Spitzpaprika verwenden)
1 Esslöffel Kokosöl (Achtung! Nicht zuviel verwenden, damit der Geschmack nicht dominiert wird)
Meer- oder Himalayasalz, Pfeffer – beides am besten frisch gemahlen
optional: eine Prise Zucker, etwas frische glatte Petersilie

Zubereitung

1. Tomaten enthäuten und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln (ideal sind Gemüsezwiebeln) schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen. Karotte schälen und fein reiben. Peperoncini in feine Scheiben schneiden.

2. Zwiebeln im Kokosöl anbraten, Hitze reduzieren und dünsten, bis sie glasig werden. Knoblauch dazugeben und mitschmoren. Peperoncini, Tomatenwürfel und geriebene Karotte dazugeben. Salzen und pfeffern, etwas Wasser und eine Prise Zucker hinzugeben dann bei kleiner Hitze mindestens 45 Minuten schmoren – je länger, desto aromatischer wird die Sauce.

3. Sobald die Sauce fertig ist, Pasta nach Wunsch zubereiten. Sobald die Pasta gar ist, 2-3 Esslöffel vom Kochwasser in die Sauce geben. Pasta abschütten und mit 1/3 der Sauce mischen, auf Teller verteilen und die restliche Sauce darübergeben. Wer möchte, kann vorm Servieren glatte Petersilie hacken und darüberstreuen.

Tipp: Selbstverständlich kann man den Zucker auch weglassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und liebe Grüße

Cala

PS:

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…dreimal dürft ihr raten, wo wir vor der Heimreise noch mal vorbeigefahren sind? Genau. Im Biomarkt von Montevarchio. Wir haben das Auto vollgeladen bis unters Dach und auch jede Menge frisches Obst und Gemüse mitgebracht. Am Wochenende haben wir dann daheim gekocht und im Garten bewirtet – dies hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen haben, während der Ferien unseren Garten noch ein paar mal zu öffnen (sofern das Wetter mitspielt…). Jetzt bin ich erst noch mal ein paar Tage auf Reisen, aber nächste Woche setzten wir die Gartenabende auf jeden Fall fort. Wer interessiert ist und nicht auf Facebook ist, kann die aktuellen Infos dazu auch per Mail bekommen – bitte einfach Bescheid sagen, dann nehmen wir euch in den Verteiler auf (info@cala-kocht.de).

…und noch mal PS:

In der Toskana kam übrigens wieder einmal die Idee auf, eine neue Reise zu organisieren wie seinerzeit nach Sterzing. Der Gedanke war, an Orten zu übernachten, von denen aus man gut Ausflüge machen kann und wo es entweder ein veganes Angebot gibt oder wo ich eine Kochgelegenheit habe, so dass ich die Mitreisenden selber bekochen kann (vor allem dazu hätte ich sehr große Lust!).  Wenn ihr Lust habt, lasst mal hören, was ihr von der Idee haltet – momentan ist alles noch in der “Rohfassung” in meinem Kopf, ich brauche  “Input” um meine Gedanken zu ordnen :)

 

 

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Fattoria San Martino – auch für Veganer ein Traum!

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Den geschäftlichen Teil unserer Italienreise haben wir bei Karin und Antonio in der Fattoria San Martino  in der Nähe von Montepulciano verbracht. Hier waren wir schon mehrfach und ich habe bereits einige Blogposts gemacht (falls ihr sie noch nicht kennt und sie lesen möchtet, einfach “Fattoria San Martino” in die Suchfunktion eingeben).

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Im Vorfeld unserer Reise waren wir ja ein bisschen skeptisch, was die veganen  Möglichkeiten angeht und waren eigentlich auch darauf gefasst, sehr viel selber zu kochen und im Notfall auch Kompromisse zu machen. Die Fattoria San Martino entpuppte sich aber als vollkommen problemlos – das Haus ist sogar bei Happy Cow gelistet (hier). Außerdem hatten wir selbstverständlich im Vorfeld angefragt, ob wir als Veganer willkommen sind und hätten im Zweifelsfall auch unsere eigenen Produkte dabeigehabt.

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Grundsätzlich haben Karin und Antonio eine sehr verantwortungbewusste Einstellung zum Leben und zur Natur, wirtschaften nachhaltig und gehen entsprechen respektvoll mit Lebensmitteln um.

Da Antonio selber Landwirtschaft betreibt und extrem sorgfältig und liebevoll nach biodynamischen Prinzipien arbeitet, haben die beiden per se einen ganz bewussten Zugang zu Lebensmitteln und allem, was uns “nährt”.

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Entsprechend ist auch das Essen in der Fattoria San Martino. Karins Küche ist phänomenal und die Dinner am Abend immer einzigartig: Hier kommen Gäste aus aller Welt zusammen, man genießt das herrliche Essen, Karins Krativität (sie kocht immer spontan) und die wunderbare Atmosphäre.

Karin kocht grundsätzlich vegetarisch (es gibt grundsätzlich kein Fleisch oder Fisch) und für uns hat sie alle Gerichte immer vegan abgewandelt und sich dabei auch einiges einfallen lassen – wir waren total begeistert.

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Ich weiß, dass viele von euch gehofft haben, dass wir auch wieder Produkte von der Fattoria San Martino mitbringen. Im Moment ist die Landwirtschaft dort aber im Umbruch und Karin kocht auch vermehrt für Gäste. Sie braucht jetzt ein Großteil ihrer Erzeugnisse selbst. Wir haben deshalb leider nur ein winziges Kontingent mitbringen können – ein paar Flaschen Olivenöl und einige wenige Packungen von der großartigen Pasta (Tagliatelle). Wir werden sie voraussichtlich nicht in den Shop einstellen – wer Interesse an diesen extrem hochwertigen Lebensmitteln hat, kann mir bitte einfach mailen (info@cala-kocht.de).

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Ein Tag am Meer und unsere Ankunft in der Fattoria San Martino (30.07.)

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Boris hat uns einen Tag am Meer versprochen und sein Versprechen direkt eingelöst.
Von Mailand aus sind wir Richtung Küste gefahren und haben in Forte dei Marmi Halt gemacht, einem Luxus-Badeort, in dem Boris auf Einladung der Nachbarsfamilie als Kind mal einen Urlaub verbracht hat (mit Gucci und Prada in der Fußgängerzone).

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Von hier aus sind wir  nach Marina di Vecchiano gefahren, wo wir über google einen traumhaften Hundestrand ausfindig gemacht haben -  wir Mädels haben uns wie Bolle gefreut… Ich merke immer wieder, wie gut es mir tut, am Meer zu sein und wie sehr ich es  vermisse…

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Picknick im Sand und Relaxen in der Sonne…

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Nach so viel Strand und Meer sind wir erst spät am Abend in Montepulciano eingetroffen (wir sind über Land gefahren) und haben unser traumhaft schönes Zimmer in der Fattoria San Martino bezogen – unser Quartier für die nächsten 5 Tage mit eigener Terrasse und Karins unvergleichlicher Einrichtung.

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Cascina Caremma: Wo unser Reis wächst

DSC_3884Ich melde mich kurz mit ein paar ersten Eindrücken von unserer  Italienreise – wir besuchen unsere Lieferanten und halten nach neuen Produkten Ausschau.

Unsere erste Station war die Cascina Caremma in der Lombardei, von wo wir unseren herrlichen Reis beziehen (hier, zur Zeit jedoch ausverkauft). Etwa 30 Autominuten von Mailand entfernt wächst hier in vollkommen unberührter Natur ein echtes Kleinod – wer den Reis schon mal probiert hat, wird mir zustimmen, dass es nichts Vergleichbares gibt.

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Auf dem Gut kann man nicht  nur übernachten (einfach und sehr angenehm, jedoch nicht luxeriös), sondern auch fantastisch essen – das Restaurant zaubert jeden Abend ein herrliches Menü – für uns sogar komplett vegan und solche Mengen, dass wir tatsächlich irgendwann aussteigen mussten. Alles wunderbar frisch von den eigenen Feldern und unglaublich lecker – soviel mal wieder zu dem Vorurteil, dass dem Veganer etwas entgeht – eher haben die Nachbartische öfter mal neidisch auf unsere Teller geschielt…

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Die Cascina Caremma produziert Gemüse und Reis für den eigenen Bedarf, beliefert aber auch die Spitzengastronomie (z.B. das vegetarische Sternerestaurant Joia in Mailand) und diverse Feinkostläden. Die letzjährige Ernte ist auch ab Hof ausverkauft, die neue Ernte erwarten wir im Oktober (bitte unbedingt vorbestellen!). Ich konnte der Küche für unseren Eigenbedarf aber einen 5-Kilo-Sack “abschwätzen” und mache vielleicht beim veganen Tasting am 22.08. ein Risotto oder eine Paella.

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Urlaub, endlich….

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… ich hatte noch so viel vor vor dem Urlaub und wollte auch noch mindestens zwei Post schreiben -  aber die Zeit ist gerast und ich bin zu nichts gekommen, obwohl ich geschafft habe wie ein Pferd…

Jetzt sind erst einmal Ferien angesagt -   wenn ich Lust habe, melde ich mich aus der Toskana!

Euch viele liebe Grüße
und eine gute Zeit
Cala

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Okraschoten in Bioqualität und Erinnerungen an meine Türkei-Reisen

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Ich habe mich sehr gefreut, dass ich letzte Woche auf dem Markt Okraschoten in Bio-Qualität bekommen habe (Querbeet) – eine absolute Rarität. Beim Türken und Inder kann man sie fast immer kaufen, aber da sind mir die Quellen zu dubios. Deshalb ist es auch schon lange her, seit ich zum letzten Mal welche gegessen habe – eine Delikatesse.

Beim Kauf ist es wichtig, auf Frische zu achten, die Schoten sollten schön grün und prall sein, runzlige, bräunliche Exemplare braucht ihr gar nicht erst zu kaufen.

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Okraschoten erinnern mich immer an meine Reisen in die Türkei. Eine Zeitlang war ich halb beruflich, halb privat öfter dort.  Und unter anderem habe ich stundenlang in der Abendsonne auf der Terrasse gesessen und mit der Mutter eines türkischen Freundes Okraschoten geputzt – wenn ich die Augen zumache, sehe ich die Szene deutlich vor mir.

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Beim Vorbereiten der Okraschoten gibt es folgendes zu beachten: Der Stielansatz muss entfernt werden, die Frucht sollte aber nicht beschädigt werden. Das funktioniert am besten, wenn man sie mit einem Messer „bleistiftartig“ anspitzt (siehe Fotos).

Die Okraschoten vom Wochenmarkt habe ich in einem Schmorgericht weiterverarbeitet:

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Schmortopf mit Okraschoten

Zutaten (für 3-4 Portionen)
ca. 150g Okraschoten
1 kleine Aubergine
3-4 Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1 kleine Zucchini
½ Blumenkohl
4-5 sehr reife Tomaten
Meersalz
Pfeffer
Kreuzkümmel (frisch gemahlen)
eventuell Saft und Schale einer Zitrone
(alle Zutaten möglichst in Bio-Qualität)

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Gemüse waschen und putzen. Zwiebeln in mundgerechte Stücke, Knoblauch in Scheiben schneiden. Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Zucchini und Aubergine in mundgerechte Würfel schneiden. Tomaten kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und die Schale abziehen.

Einen ordentlichen Schuss Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln anbraten und unter Rühren schmoren, bis sie glasig sind, dann den Knoblauch dazugeben und ebenfalls leicht anbraten. Gemüse hinzugeben und anbraten. Salz, Pfeffer und reichlich gemahlenen Kreuzkümmel dazugeben. Deckel aufsetzen, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und mindestens 45 Minuten schmoren lassen, bis die Okraschoten ganz weich sind – eine lecker Sauce entsteht dabei automatisch. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Wer möchte, kann auch etwas Zitronensaft oder –zesten hinzugeben.

Dazu passt idealerweise Reis oder Getreide.

Eine einfachere Variante – gleiche Zubereitung wie oben, jedoch lediglich mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch gab es gestern noch mal bei uns zu Pasta – am Freitag bereits vorgekocht, ist das ein ideales Essen zum Aufwärmen am nächsten Tag.

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Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

eure
Cala

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Safran aus Umbrien und eine wunderbare vegane Paella

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In der letzten Schrot & Korn (Ausgabe 06/2014) habe ich das Rezept für eine vegane Paella entdeckt. Als ich es las, fiel mir ein, dass wir von der Slow-Food-Messe in Stuttgart von einem unserem Lieferanten aus Umbrien auch Safran mitgebracht hatten – wie gut, dass mir dieser Geistesblitz kam, denn er war bei uns ausverkauft und im Webshop noch gar nicht wieder freigeschaltet (jetzt ist er wieder verfügbar und zwar hier ;) ).

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Ihr denkt, eine Paella ohne Meeresfrüchte und Fleisch geht gar nicht? Stimmt nicht.
Der typische Geschmack der Paella kommt im Wesentlichen vom Safran und durch das Anbraten von Zwiebeln, Knoblauch und Paprika (in Spanien nennt man diese Grundlage „Soffritto“).

Im Original gehört auch Staudensellerie in die Paella und so ist es auch im Rezept aus der Schrot & Korn. Ich habe darauf verzichtet, weil ich nicht so viele Einzelgemüse kaufen mochte (Resteproblem). Auch ein paar andere Zutaten habe ich abgewandelt oder weggelassen. Erbsen habe ich nicht tiefgefroren, sondern frisch verwendet (eine Delikatesse um diese Jahreszeit) und zusätzlich dicke Bohnen verwendet – die gehören natürlich ursprünglich nicht in die Paella, passen aber sehr gut und sind eine wunderbare Eiweißquelle (Zubereitung siehe hier). Als Topping habe ich Mandel-Kerne benutzt, was mir authentischer erschien als Cashews (Schrot & Korn) und was sich als gute Entscheidung erwies. Bei der Zubereitung selbst habe ich mich weitgehend an das Rezept gehalten. Wir waren restlos begeistert, und ich war froh, eine große Menge gekocht zu haben – wir haben alles aufgefuttert, dazu einen grünen Salat gegessen und einen Weißwein genossen – Urlaubsfeeling :)

Hier ist mein Rezept:

Calas Version der veganen Paella

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Zutaten (ca. 4 Portionen)
4 kleine oder 2 größere Schalotten
3 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 mittelgroße Fenchelknolle
1 große Karotte
ca. 100g gekochte und ausgelöste dicke Bohnen (entspricht etwa 500g Schoten)
1 mittelgroße weiche Tomate
300g Risottoreis
500-600ml Gemüsebrühe (wird aus den Gemüseresten frisch gekocht, siehe Rezept)
Olivenöl
Sel Gris, Tellicherry-Pfeffer
3-4 Fäden Safran
etwas Kurkuma (getrocknet oder frisch)
schwarze Oliven
ein paar Cocktailtomaten
eine große Handvoll Mandeln
1 Zitrone

Vorbereitung:

  • dicke Bohnen auslösen, kochen und aus den Schalen lösen – siehe hier
  • Erbsen aus den Schoten lösen
  • restliches Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Die Gemüsereste (bis auf die Erbsen- und Bohnenschoten) zusammen mit der geviertelten Tomate, 600ml Wasser und etwas Salz zu Kochen bringen, dann auf kleiner Stufe köcheln lassen – die Brühe wird später gebraucht.
  • Reis gründlich abspülen.
  • Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken.

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln anbraten und glasig dünsten, dann den Knoblauch und die Hälfte der Paprika dazugeben. Unter Rühren bei mittlerer Hitze so lange braten/schmoren, bis das Gemüse beginnt zu zerfallen und eine ganz weiche Konsistenz hat (das ist das „Sofritto“).

Gemüse dazugeben und anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann die heiße (!) Gemüsebrühe dazugeben. Reis, Safran und Kurkuma zufügen. Auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, falls Flüssigkeit fehlt, noch etwas Gemüsebrühe dazugeben.

Inzwischen Mandeln häuten und rösten. Cocktailtomaten waschen und vierteln, Zitrone in Spalten schneiden. Paella auf Teller verteilen und Oliven, Cocktailtomaten und geröstete Mandeln darauf verteilen. Mit den Zitronenspalten servieren.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Startet gut in die neue Woche,

liebe Grüße
Cala

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Der Hülsenfrüchte-Kochkurs & super leckere dicke Bohnen mit Bergpfeffersalz

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Ich freue mich sehr, dass das Interesse an meinen Kochkursen so groß ist – mir machen sie auch richtig viel Spaß :)

Der Hülsenfrüchte-Kochkurs am Freitag war so gut nachgefragt, dass es am kommenden Freitag noch einen zweiten Termin geben wird- falls noch jemand Lust hat: hier wären jetzt sogar noch drei Plätze frei.

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Die schönen Fotos in der Collage hat Steffi am Freitag gemacht – vielen lieben Dank nochmal dafür!

Hülsenfrüchte sind ja generell, besonders aber in der veganen Ernährung sehr wichtige Eiweiß-Lieferanten. Man bekommt sie – bis auf wenige Ausnahmen – vor allem getrocknet oder im Glas bzw. in der Dose. Ich selbst verwende fast ausschließlich die getrocknete Variante, die sowohl von der Bevorratung her, als auch im Blick auf Geschmack und Qualität in meinen Augen große Vorteile hat.

Im Rohzustand enthalten Hülsenfrüchte giftige Substanzen, deshalb sind die Koch- und Einweichzeiten unbedingt einzuhalten. Hülsenfrüchte dürfen nicht roh gegessen werden!

Hülsenfrüchte kocht man grundsätzlich ohne Salz, weil sie sonst nicht weich werden. Gesalzen wird also immer erst nach dem Garvorgang (oder bei der Weiterverarbeitung).

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Größere Hülsenfrüchte (Kirchererbsen und größer) weicht man mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) ein. Das Einweichwasser wird abschüttet, weil sich darin die gelösten Giftstoffe befinden. Danach spült man die Hülsenfrüchte noch einmal gründlich und setzt sie dann mit frischem Wasser auf.  Aufkochen (Achtung, sie kochen schnell über), Hitze reduzieren und dann bei kleiner Flamme 45-90 Min. (je nach Sorte) gar kochen.

Kleine Hülsenfrüchte wie Linsen haben kürzere Garzeiten und müssen nicht eingeweicht werden – hier orientiert man sich am besten an den Angaben auf der Verpackung.

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Hülsenfrüchte kann man sehr gut pürieren und zu Pasten und Aufstrichen verarbeiten. So sind sie auch perfekt zum Mitnehmen geeignet. (Vor allem) größere Hülsenfrüchte lieben Knoblauch – schon allein die Zugabe von Salz, Knoblauch und Olivenöl macht aus gekochten Hülsenfrüchten eine sehr schmackhafte Mahlzeit. Nach eigenem Gusto kann man weitere Gewürze, Zitronensaft und/oder –schale und auch Gemüse hinzugeben. Zwiebeln und Knoblauch machen Hülsenfrüchte zudem auch bekömmlicher.

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Für meinen Kochkurs habe auf dem Markt am Freitag ganz frische dicke Bohnen erstanden und diese sehr gerne als Auftakt genutzt. Ich hoffe sehr, dass ich auch diese Woche noch mal Glück habe und sie in guter Qualität bekomme.

Dicke Bohnen sind eine Delikatesse, auch wenn sie etwas anstrengend in der Zubereitung sind. Ich liebe sie und die Kochkursteilnehmer waren ebenfalls begeistert. Wichtig ist, dass sie sehr frisch sind – die Schoten also knackig und grün und ohne allzu viele braune oder schwarze Flecken.

Dicke Bohnen mit Bergpfeffersalz und Olivenöl

So geht es:

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Schoten mit dem Messer öffnen und die Bohnen auslösen.

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In kochendes Wasser (ohne Salz!) geben und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten garen. Jetzt kommt die Fleißarbeit: Mit einem spitzen Messer das weiße Außenhäutchen anritzen und den „Kern“ herausdrücken (geht ganz leicht). Essbar ist nur das grüne Innere.

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Für das Bergpfeffersalz (siehe auch hier) Tasmanischen Bergpfeffer frisch vermahlen und mit Flor de Sal, Zitronenzesten und frischen Thymianblättern mischen.

Lauwarme Bohnen mit viel Olivenöl, (frischem geriebenem Knoblauch) und dem Bergpfeffersalz abschmecken.

Außerdem haben wir im Kurs das weiße Bohnenmus mit Lavendel und Rosmarin (siehe hier) in einer etwas verkürzten Version ohne Emulsion gemacht, ein Linsen-Dhal und mein Chana Masala (hier) gekocht.

Für das Linsen-Dhal fehlten in meinem Skript die Mengenangaben, deshalb hier noch mal ein überarbeitetes Rezept:

Calas abgewandelte ayurvedische Dhal-Suppe

Zutaten (pro Portion)
60 – 80g Linsen
1-2 EL Oliven- oder Kokosöl zum Anbraten
ca. 120g Gemüse – gelbe Paprika Zucchini, Möhre
etwas glatte Petersilie zum Servieren
heißes Wasser oder Gemüsebrühe
2 TL “Indisches Gewürz“ von Pfeffersack & Söhne
(enthält Braune Senfsaat, Kreuzkümmel, Fenchelsaat, Schwarzkümmel u. Bockshornklee)
½ -1 EL sehr guten Apfelessig
etwas frische oder getrocknete Chili
etwas Asa Foetida (Asant)

Gemüse waschen und in feine Würfel schneiden. Wasser oder Gemüsebrühe bereitstellen. In einem Topf oder in einer Pfanne Öl erhitzen. Gewürze mahlen und etwas anrösten, bis sie duften (Vorsicht: die Gewürze brennen schnell an!) Das Asa Foetida hinzugeben und weiter rühren. Linsen ebenfalls kurz anbraten. Heißes Wasser (oder Gemüsebrühe) zugeben (etwa 2 Finger breit über den Linsen) dann Chili, etwas Salz und den Apfelessig zufügen. Ca. 20 Minuten bei offenem Topf garen, ev. zwischendurch noch etwas Wasser angießen, je nachdem, wie flüssig man das Dal später haben möchte. 5 Minuten vor dem Ende der Garzeit das Gemüse hinzugeben und kurz mitkochen.

Vor dem Servieren das Dhal mit gehackter Petersilie bestreuen und nach Wunsch mit Olivenöl abschmecken.

Hinweis: Im Dhal macht die Zugabe von Salz während des Kochens keine Probleme, da die Kochzeit ohnehin recht lang ist und es sogar vorteilhaft ist, wenn die Linsen nicht so sehr zerfallen.

Ich freue mich auf die Kochkurs an den nächsten beiden Freitagen (04.07. wiederholungskurs Hülsenfrüchte und 11.07. “Sommerküche”).

Euch wünsche ich einen guten Start in die neue Woche – hinterlasst doch gerne mal eure Lieblings-Hülsenfrüchte-Rezepte als Kommentar.

Liebe Grüße
Cala

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Eine Pfingsteinladung und drei vegane Kuchenrezepte

140609_Beerenkuchen

Gestern war ich zum Kaffeetrinken im sommerlichen Garten eingeladen. Genau der richtige Anlass, um ein paar vegane Backrezepte auszuprobieren.

Die Grundrezepte habe ich alle aus dem Internet (vegane Gruppen, Chefkoch usw.) habe sie dann aber für meine Zwecke abgewandelt (Zutaten ausgetauscht oder ergänzt, Zucker reduziert usw.)

Viel Spaß beim Ausprobieren und liebe Grüße

Cala

140621_Schokokuchen_Pfingsten

Schokokuchen mit Kirschen
(für eine kleine Springform, ca. 20 cm Durchmesser)
160g Mehl
40 g Mandelmehl
½ Päckchen Backpulver
Mark von ½ Vanilleschote
20g Kakao
100 g Zucker
125 ml Kokosöl
175 ml Wasser
50g dunkle Schokolade (ich verwende zum Backen die Basic-Schokoladen von Zotter)
25g vegane Margarine
2-3 Handvoll Kirschen, entkernt

Backofen auf 180° vorheizen. Eine Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Mehl, Kakao, Backpulver, Zucker und Vanille mit einem Schneebesen gut verrühren. Dann langsam das Öl und das Wasser einarbeiten (ich arbeite mit der Küchenmaschine), so dass ein glatter Teig entsteht. 1/3 des Teiges in die Form geben und die Kirschen darauf verteilen. Die Schokolade hacken und unter den restlichen Teig heben. Diesen über die Kirschen verteilen.

Kuchen ca. 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Wer möchte, kann nach dem Abkühlen eine Glasur auf dem Kuchen geben, dazu gehackte Schokolade mit etwas Kokosöl schmelzen und mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen.

 

140609_Rüblikuchen_1

Einfacher Rübli-Kuchen
(für eine kleine Springform, ca. 20 cm Durchmesser)

200 g Karotten
Saft und Schale von ½ unbehandelten Zitrone
80 g Rohrzucker
100 ml Kokosöl
½ TL Zimt (oder Weihnachtsgebäck-Mischung von Pfeffersack & Söhne)
½ Päckchen Backpulver
200 g Dinkel-Mehl
etwas Tonkabohne
Puderzucker
Fett für die Form

Die Karotten fein raspeln und mit den restlichen Zutaten vermischen. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180°C 40-50 Minuten backen. Nach Erkalten mit Puderzucker bestreuen.

140621_Beerekuchen_Pfingsten_2

Grießkuchen mit Beeren (mein Favorit…)
(für eine kleine Springform, ca. 20 cm Durchmesser)

30g vegane Margarine
175g Soja-Joghurt Natur
55g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
110g Grieß
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
2 Hände voll gemischte Beeren
(ich habe Himbeeren, Blaubeeren und Erdbeeren aus dem Garten verwendet)

Ofen auf 180° vorheizen.

Margarine schmelzen und etwas abkühlen lassen. Margarine, Soja-Joghurt, Zucker, Vanille und Salz mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren

Grieß mit Backpulver mischen und unter ständigem Rühren in die Soja-Joghurt-Masse rieseln lassen, gut verrühren. Beeren vorsichtig abspülen und trocken tupfen. Springform mit Backpapier ausschlagen, Teig einfüllen und die Beeren darauf verteilen.

Kuchen für ca. 45 Minuten in den Ofen geben.

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