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Einfache Birnen-Tarte (vegan)

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Einfache Birnen-Tarte (vegan)

Unser kleiner Birnbaum produziert jedes Jahr eine Menge Früchte und ich komme nie nach, sie zu ernten. Oft fallen sie dann vom Baum, bevor ich in die Pötte komme und gammeln dann auf dem Boden vor sich hin.

Das ist so schade, weil unsere Birnen wirklich lecker sind und eigentlich genauso wie ich es mag: mit sehr festem und nur wenig süßem Fruchtfleisch, das ich sogar mit meiner Fructose-Intoleranz ganz gut vertrage.

Außerdem sind Birnen gut verdaulich und haben viele Vitamine, was sie eigentlich zu einem ganz wunderbaren Obst macht.

In diesem Jahr war ich schneller als meine Bequemlichkeit und habe gestern alle Birnen abgeerntet, die noch am Baum hingen. Ich habe nachgelesen, dass man diese in einem geflossenen Gefäß (oder einer Tüte) im kühlen Keller oder in der Garage ähnlich wie Äpfel ganz gut lagern kann und das werde ich jetzt versuchen.

Außerdem gibt es ab sofort morgens mit den Haferflocken Birne statt zugekauftem Obst. 🙂

Und dann habe ich gestern kurz entschlossen eine kleine Birnentarte gebacken und zwar mit ganz wenigen Zutaten. Ich experimentiere ja gerade damit, Zucker in Backrezepten so weit wie möglich zu reduzieren (siehe letzter Post mit der Zwetschgentarte) und dazu passt auch dieses Rezept sehr gut. Die Früchte geben – für meinen Geschmack – genug Süße, so dass man den zugesetzten Zucker sehr gut minimieren kann. Außerdem habe ich mich diesmal für eine vegane Variante entschieden, aber natürlich kannst du sie auch mit Butte backen.

Hier kommt das Rezept:

Kleine Birnentarte, vegan

Zutaten (für eine kleine Springform, Durchmesser ca. 22 cm)
175g Weizenmehl
30g Zucker
100g vegane Butter (siehe Tipp)
3 mittelgroße Birnen

Zubereitung

Mehl, Butter und Zucker mit der Küchenmaschine gründlich verkneten. Esslöffelweise (sehr sparsam!) eiskaltes Wasser hinzugeben, bis der Teig geschmeidig wird. Vorsicht mit dem Wasser, es wird schnell zu viel…

Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln oder in ein Weck-Glas geben.
Ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. In dicke Spalten schneiden

Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Teig dünn auf Backpapier ausrollen, mit dem Backpapier in die Springform geben, den Boden andrücken und den Teig m Rand hochziehen.

Den Teig mit den Birnenspalten sehr eng belegen, weil die Birnen beim Backen etwas „eingehen“.

Im Ofen für 45-60 Minuten backen (siehe Tipps).

Tipps:

Ich habe für dieses Rezept die „schwarze Butter“ von Naturli benutzt, richtig heißt sie „Vegan Block“.
Was die Backtemperatur angeht, habe ich mich an einem Rezept orientiert, das ich mir mal aus einem Backbuch kopiert hatte, fand die Temperatur im Nachhinein aber zu niedrig und würde das nächste Mal etwas höher starten (dann aber gut beobachten, dass die Birnen nicht verbrennen).

Wie immer wünsche ich viel Freude beim Experimentieren!

Liebe Grüße
Cala

 

Zwetschgen-Tarte 2022

Alle Welt isst jetzt die klassischen Zwetschgen- und Apfelkuchen. Blechkuchen auf Hefeteigbasis, typisch für die Jahreszeit. Ich mag aber keine Hefekuchen. Schon gar nicht mit Streuseln. Habe es neulich nochmal probiert und bäh gefunden. Schmeckt mir einfach nicht.

Ich bin ein Rührkuchen-Fan und ich mag Tartes sehr gerne. Mit Steinobst ist das aber nicht ganz so einfach (deshalb sind ja die Hefekuchen die Klassiker).

Aber ich bleibe mir treu und habe jetzt mal wieder mit einer Zwetschgen-Tarte experimentiert.

Außerdem musste es schnell gehen und ich hatte keine Extras im Haus, weshalb die Zutaten wirklich minimalistisch sind. Das Ergebnis: Es hätte für meinen Geschmack ruhig (noch) weniger Zucker sein können, ansonsten schmeckt der Teig wie Keksteig, was gar nicht schlimm ist wenn auch vielleicht noch nicht perfekt (auf jedem Fall aber besser als Hefekuchen…)

Wer’s nachmachen will, hier das Rezept:

Zutaten für eine kleine Tarte (Durchmesser ca. 22 cm)

125 g sehr feines weißes Mehl (z.B. Strudelmehl)
75 g kalte Butter, klein geschnitten
50 g Zucker (eventuell etwas weniger)
etwas kaltes Wasser
ca. 400g Zwetschgen (ich habe 500g gekauft und es sind ein paar übrig geblieben).

Zubereitung

Mehl, Butter und Zucker mit der Küchenmaschine gründlich verkneten. Falls erforderlich, esslöffelweise (sehr sparsam!) kaltes Wasser hinzugeben, bis der Teig geschmeidig wird. Vorsicht mit dem Wasser, es wird schnell zuviel…

Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln oder in ein Weck-Glas geben.
Ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen

Den Ofen auf 200° vorheizen. Den Teig dünn ausrollen, in eine Tarteform oder auf ein Backblech geben (Backpapier nutzen oder die Form einfetten), etwas in Form bringen und dann mit den Zwetschgen belegen. Die Schale von den Zwetschgen zeigt nach unten, das breitere Ende nach außen. Man belegt am besten von außen nach innen, also zuerst den äußeren Ring. Ich belege möglichst dicht, weil die Zwetschgen beim Backen sowieso etwas „eingehen“.

Im Ofen für circa 40 Minuten backen.

Tipp: Das Kneten funktioniert übrigens auch sehr gut per Hand, wegen meinen empfindlichen Hände muss ich darauf aber leider verzichten.

Viel Freude beim Experimentieren mit deiner perfekten Zwetschgen-Tarte und
liebe Grüße
deine Cala

Dialog zwischen den Kulturen – die Rezepte von Mehmet Susever

Im Dezember 2021 durfte ich für ein Podcast-Interview (hier) Mehmet Susever in seinem Unternehmen „Nautical Elements“  in Bad Oeynhausen besuchen und mit ihm über seine vielen Leidenschaften und Visionen sprechen.

Hintergrundinfos und Bilder zum dem Interview findest du auf Calas Welt (hier).

Nachfolgend habe ich die Rezepte dokumentiert, die Mehmet mit uns geteilt hat.

Salat mit Auberginen, Paprika und Knoblauch vom Grill

Auberginen, Paprika und Knoblauch ungeschält auf den Grill legen. Das Gemüse ist gar, wenn es weich wird und zusammenfällt. In eine Plastiktüte geben und verschließen (Mehmet empfiehlt die Zipper-Tüten). In der Tüte abkühlen lassen, dann lässt sich die Schale ganz leicht lösen. Der Knoblauch kann einfach aus der Schale gedrückt werden. Gemüse klein schneiden und mischen, frische glatte Petersilie grob hacken und dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Gläser geben und mit Olivenöl aufgießen. Das Gemüse hält ein paar Tage im Kühlschrank. Schmeckt fantastisch zu frisch gebackenen Brot, aber auch zu Pasta oder Reis.
Wer möchte, kann vor dem Servieren Feta-Käse dazugeben.

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Mehmets Brotrezept (bitte beachte auch meine Tipps unten)

Zutaten
1kg Mehl
780ml Wasser
18g Salz
5g Hefe (Frisch- oder Trockenhefe)

Zubereitung
Alle Zutaten grammgenau abwiegen und nur verrühren, nicht kneten.
Dann viermal hintereinander alle 20 Minuten den Teig von außen nach innen falten (das geht am besten mit nassen Händen, man kann aber auch einen großen Löffel verwenden).

Jetzt den Teig 12-14 Stunden an einem nicht zu warmen Ort ruhen lassen.

Einen gusseisernen, feuerfesten und für große Hitze geeigneten Topf in den Ofen stellen und diesen auf 250° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Wenn die Temperatur erreicht ist, das Brot nochmal in Form bringen (siehe Tipp), die Oberfläche befeuchten und das Brot in den Topf geben.

Mit Deckel ca. 35-40 Minuten backen, dann nochmal bei 220° ohne Deckel für 10 bis 15 Minuten.

Meine Tipps:
Bei mir ist der Teig immer sehr flüssig/breiig, wodurch ein „Formen“ des Brotes nicht möglich ist. Ich gebe einfach etwas Mehl in den heißen Topf und lasse den Teig hineingleiten, das klappt prima. Nach dem Backen kannst du prüfen, ob das Brot fertig ist, indem du auf die Farbe der Kruste achtest und die „Klopfprobe“ machst: Stelle den Leib hochkant und klopfe auf die Unterseite des Brotes. Wenn es sich hohl und dumpf anhört, ist das Brot fertig.

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Mehmets Pizzarezept*

Vorteig

150g Weizenmehl (siehe Tipp)
150ml Wasser
5g Hefe (Trocken- oder Frischhefe)
1TL Honig

Alle Zutaten grammgenau abwiegen und mischen. Vorteig dann 12-24 Stunden ruhen lassen.

Hauptteig
kompletter Vorteig
650g Weizenmehl (siehe Tipp)
350ml Wasser
14g Salz

Den Teig kurz (!) kneten, dann 1/2 Stunde ruhen lassen. Von außen nach innen glatt falten, dann in Kugeln à 100-120g teilen. Auf einem bemehlten Backblech mit einem Küchenhandtuch abgedeckt 2-3 Stunden ruhen lassen (nicht zu warm).

Auf einer Mischung aus Mehl und Grieß ausrollen und belegen wie gewohnt oder
nach Mehmets Alternative:

– Joghurt und Ei verrühren und die Mischung auf dem ausgerollten Pizzateig verteilen.

– Im Ofen bei maximaler Hitze ca. 8 Minuten backen, dann rausnehmen. Geriebenen Bergkäse und die restlichen Zutaten auf die Pizza geben und nochmal kurz backen (ca. 4-5 Minuten).

Als Pizzabelag eignet sich bei dieser Alternative vor allem Gemüse, z.B. Spinat, Tomaten, Pilze, Paprika, Zucchini usw. Je nach persönlicher Vorliebe oder Garzeit muss man das Gemüse eventuell kurz vorgaren oder bereits mit der Joghurt-Mischung in den Ofen geben. Wichtig ist, dass der Käse nur ganz kurz im Ofen ist.

Tipps:
Es gibt spezielle Pizzamehle, man kann den Teig aber auch mit ganz normalem feinen Weizenmehl (z.B. Typ 550) ansetzen.
*Mehmet ist ein großer Fan von Vito Iacopelli (hier) und ich vermute, dass das Grundrezept auf ihn zurückgeht.

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Mehmets im Glas geschichteter Karottensalat
Vorsicht, dieser Salat macht süchtig…

Karotten reiben und mit Knoblauch und Olivenöl in einer Pfanne weich garen. Abkühlen lassen und salzen. Cremigen Joghurt mit Limettenzesten und Salz abschmecken.
Ein WECK-Glas (oder ein anderes Gefäß) mit Olivenöl auspinseln. Karotten und Joghurt abwechselnd im Glas schichten. Mit Joghurt abschließen und mit gehackten (Wal-)Nüssen bestreuen.

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Auberginen Sott’olio

Diese Methode ist eine ganz alte, um Gemüse haltbar zu machen. Nachdem ich bei Mehmet ein Glas von diesen eingelegten Auberginen probiert hatte, wollte ich unbedingt selber probieren, Auberginen einzulegen. Ich muss sagen: das ist gar nicht wenig Arbeit und erfordert eine Menge Kraft…

Vorgegangen sind wir nach einem italienischen Originalrezept von You-Tube (einfach „Melazane Sott’olio“ in die Suchfunktion eingeben).

1. Schritt: Auberginen schälen, in Streifen schneiden und schichtweise in ein großes Glas geben. Nach jeder Schicht etwas Salz und etwas Weißweinessig hinzugeben.

2. Auberginen fest durchkneten und immer wieder ausdrücken, damit das Wasser austritt. Das kostet sehr viel Kraft und hier brauchte ich auch die Hilfe von Mehmet, allein wäre mir das definitiv zu anstrengend gewesen.

3. Dann mit Hilfe von einer Untertasse und einem schweren Gegenstand (z.B. einer gefüllten Wasserflasche) dafür sorgen, dass die Auberginen komplett unter das Wasser-Essig-Gemisch gedrückt werden.

4. Ca. 24 Stunden ruhen lassen. In dieser Zeit tritt noch mehr Wasser aus. Das Foto oben zeigt die unterschiedlichen Stadien: nach dem Einfüllen ins Glas, nach dem Durchkneten und Beschweren und nach 24 Stunden.

5. Ein Sieb mit einem Küchentuch auslegen. Die Auberginen hineingeben und kräftig ausdrücken (auch hier brauchte ich Hilfe, meine Kraft hätte dafür nicht gereicht).
Die Auberginen in eine Schüssel geben.

6. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden, Chili waschen, entkernen und fein hacken. Falls vorhaben, glatte Petersilie gründlich waschen und hacken. Alles zusammen mit etwas Olivenöl zu den Auberginen geben und gut mischen (funktioniert am besten mit den Händen).

7. Die Auberginen-Mischung in kleine Gläser füllen, dabei fest andrücken. Olivenöl dazugeben, dabei immer wieder die Auberginen sogfältig nach unten drücken, damit die Luft entweichen kann und jede Lücke mit Olivenöl gefüllt wird. Die Gläser auch nicht gleich verschließen, sondern erst wenn man sicher ist, dass alles gut mit Olivenöl gefüllt ist, das Öl ein paar Millimeter über den Auberginen steht und die Auberginen wirklich alle mit Olivenöl bedeckt sich – es darf kein Fitzelchen aus dem Olivenöl herausragen.

So konserviert halten die Auberginen ca. 4-5 Monate (ich bewahre die Gläser in einem dunklen, kühlen Kellerraum auf).

Ich wünsche dir viel Freude mit dem Ausprobieren der Rezepte. Lass mich – und Mehmet – sehr gerne in den Kommentaren wissen, was dir besonders gut geschmeckt hat 🙂

Liebe Grüße
deine Cala

Kräuter und Brot – ich liebe diese Kombi…



Getreide ist für den Darm ja so eine Sache (Hintergründe in der aktuellen Podcastfolge über Gluten, hier).

Ab und zu gönnte ich mir trotzdem ein schönes Brot, einfach weil es mir schwer fällt, völlig darauf zu verzichten und ich es auch recht gut vertrage.

Seit einiger Zeit backen wir unser Brot praktisch nur noch selbst – ich habe schon lange kein Brot mehr gekauft. Dadurch kann ich das Getreide gezielt auswählen und auch die Länge der Teigführung selber bestimmen – all das sind Faktoren, die mitbestimmen, wie gut oder schlecht Brot verträglich ist.

In der aktuellen Kräuterzeit essen wir sehr gerne ein Mischung aus gehackten Kräutern (Kräuter, Olivenöl, Knoblauch, Salz) auf geröstetem Brot. Dazu schmecken Tomaten, Ziegenkäse, oder auch Parmesan. Auch Ruccola kannst du auf die gleiche Weise hacken und als „Brotbelag“ essen. Diese Greens sind wunderbares „Futter“ für unsere Darmbakterien und reich an Ballaststoffen und Vitaminen. Wer es verträgt, kann zusätzlich Chiliflocken oder getrocknete Tomaten zum Würzen verwenden, auch ein Würzsalz auf Basis von Nüssen und Hefeflocken schmeckt sehr gut dazu.

Was sind deine liebsten Kräuterrezepte?

Viel Spaß beim Ausprobieren
und liebe Grüße
Cala

Zum Osterfrühstück: Eier im Glas

Eine schöne Variante von „Eier im Glas“ habe ich heute nach einer Inspiration vom Lindenhoff (hier) zum Osterfrühstück gemacht. Den Lindenhoff besuchen wir traditionell immer auf der Hinreise zu unserem Urlaubsdomizil in Holland.

Leider haben Corona und die vermutlich damit verbundenen Umstrukturierungen hier deutliche Spuren hinterlassen und wir sind ganz traurig, dass der „alte“ Lindenhoff in dieser Form nicht mehr existiert. Ob das zurückkommt?

Vor Corona war der Lindenhoff nicht einfach nur ein sehr edler Hofladen (Fleisch, Gemüse, Brot und Käse), sondern man konnte hier herrlich lunchen und Kaffee trinken – die Karte war zwar immer klein, aber saisonal, frisch und super lecker. Vom Gastronomiebetrieb ist leider so gut wie nichts übrig, das Personal hat gewechselt (viele Menschen, die für uns zum Lindenhoff gehörten, sind leider nicht mehr da) und auch das Sortiment im Laden hat sich verändert – unser Lieblingskäse ist komplett verschwunden und die Preise haben sich dermaßen verteuert (Lindenhoff war immer schon eher edel und hochpreisig…), dass wir außer Brot und Butter diesmal gar nichts mitgenommen haben.  Immerhin gab es diesmal eine „Appeltaart“ im Garten und „richtigen“ Kaffee – wir haben aber auch schon erlebt, dass es außer „Coffee to go“ und Hotdogs gar nichts gab. Eine echte Empfehlung ist der Lindenhoff deshalb im Moment leider nicht, aber wer weiß – vielleicht kommen die schönen Zeiten ja nochmal zurück.

Jedenfalls habe ich mir beim Rausgehen eine Rezeptkarte mitgenommen und zum Osterfrühstück diese „Eier in der Kokotte“ nachgekocht:

Ofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Ofenfeste kleine Gläser (ich habe Joghurtgläser genommen, zu Hause hätte ich WECK-Gläser benutzt) mit Butter leicht einfetten, einen Löffel Crème Fraiche oder saure Sahne hineingeben. Spinat waschen, kleinschneiden und in die Gläser füllen (im Originalrezept wird Babyspinat empfohlen, ich habe normalen Spinat genommen). Jeweils ein ei aufschlagen und oben auf den Spinat geben. Die kleinen Gläser in eine ofenfeste Schale stellen und diese so mit Wasser füllen, dass die Gläschen bis zur Hälfte im Wasserbad stehen.  Für 10 Minuten in den Ofen geben. Die Eier sind gar, wenn das Eiweiß gestockt und das Eigelb noch weich ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen schönen Ostermontag

Liebe Grüße
Cala

Buchvorstellung: Anissa Helou – Das Leben ein Fest

#Werbung (unbezahlt)

Im Extro meiner aktuellen Podcastfolge „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ (hier), habe ich euch  einen Buchtipp gegeben, den ich gerne auch hier nochmal aufgreifen möchte.

Es geht um das Buch „Das Leben ein Fest“ von Anissa Helou, das im Sommer 2020 im at-Verlag erschienen ist.

Der Untertitel „Kochbuch der islamischen Welt“ verrät, worum es geht, es handelt sich nämlich um eine dicke Sammlung von Rezepten vor allem aus Arabien, Persien und Nordafrika, großformatig und mit vielen Bildern. Es ist nicht nur eine Sammlung mit über 300 authentischen Rezepten, sondern auch ein Buch mit viel Hintergrundwissen über Traditionen, Feste, Geographie, Geschichte und Religion.

Vor allem ist es aber die sicherlich bisher umfassendste Sammlung von Rezepten aus der islamischen Welt. Der New Yorker urteilte sogar, das sei eines der bisher 10 besten Kochbücher des 21. Jahrhunderts und ich freue mich wirklich, dass das Buch jetzt auch meine Kochbuchsammlung ergänzt.

Man findet hier wirklich alle typischen Gerichte wie Fatoush, Tabouleh, Humus und Falafel, aber auch viele Fleischgerichte und die typischen Lamm- und Auberginengerichte.
Wer vegetarisch oder vegan lebt, für den ist das Buch vermutlich von den Rezepten her nicht wirklich geeignet, weil eben doch immer wieder Fleisch in den Gerichten vorkommt und nur wenige Gerichte völlig vegetarisch oder vegan sind.

Das Buch ist gegliedert in 8 Kapitel, von denen eines eine kurze Einleitung ist, dann folgt ein Kapitel über Brot, das ich per se schon mal ganz toll finde, weil dort die ganzen klassischen Rezepte für zum Beispiel Naan-Brot und diverse Schicht-Brote enthalten sind, aber auch Rezepte die man so vielleicht noch nicht kennt.

Dann folgt das Kapitel mit dem Titel „das ganze Tier“, das die typischen Fleischgerichte wie Shishkebab oder Satée-Spieße enthält, und natürlich sehr viele Lammgerichte. Letztere sind nichts für mich, weil ich da schon zu weit weg bin von Thema Fleisch, aber das ist natürlich mein persönliches Ding und in eine Sammlung islamischer Rezepte gehören sie natürlich ohne Zweifel hinein.

Das Kapitel über Reis, Getreide und Hülsenfrüchte finde ich sehr spannend. Natürlich sind die typischen Biryanis dabei, die aber auch häufig mit Fleisch oder Geflügel zubereitet werden. Es gibt ein Kapitel mit Fischgerichten und ein separates Kapitel über Gewürze und Gewürzpasten das natürlich sehr hilfreich und auch spannend ist. Ein Gemüse-Kapitel und ein Kapitel über Süßigkeiten runden das Buch ab. Im Gemüsekapitel sind Gerichte wie eingelegte Auberginen, viele Salate und Dipps, gefüllte Weinblätter usw. vertreten, aber auch dieses Kapitel kommt nicht ganz ohne Fleisch aus. Im Süßigkeiten-Teil findet man die typischen islamischen Süßspeisen, aber auch solche, die vielleicht noch nicht so bekannt sind. Hier werden auch die traditionellen Tees und Kaffees der arabischen Welt vorgestellt. Mir gefällt auch das Glossar am Ende des Buches, wo nochmal ein paar Begriffe erklärt werden und natürlich gibt es auch ein umfangreiches Rezeptregister.

Mein Fazit: Dieses Buch möchte man als Profi oder ambitionierter Hobbykoch auf keinen Fall in seiner Sammlung missen. Es ist ein geniales Nachschlagewerk ist, wenn es um Gerichte der islamischen Welt geht. Für mich ist es nicht unbedingt ein Kochbuch, das ich typischerweise für Rezeptideen nutzen, also zur Entspannung und Inspiration  durchblättern würde – dazu ist es mir dann doch zu fleischlastig. Aber ich habe mir tatsächlich einige Rezepte markiert, die ich mal wieder ausprobieren möchte und freue mich außerdem, jetzt ein kompaktes Nachschlagewerk in meiner Küchen-Bibliothek zu haben. Das ist ein Buch, das man einfach besitzen möchte und es ist sicherlich auch ein tolles und sehr hochwertiges Geschenk für alle, die gerne kochen und essen und die orientalische bzw. islamische Küche lieben.

Anissa Helou
Das Leben ein Fest
Das Kochbuch der islamischen Welt
ISBN 978-3039020645
48,00 €

Lecker & gesund: Pfannkuchen mit Kastanienmehl

Der Beitrag enthält Werbung für die Produkte der Firma BAUCK

Als Kind liebte ich „Eier-Pfannkuchen“. Die gab es – wenn es sie gab – bei uns grundsätzlich mit Marmelade. Die Reste davon kamen dann auch gerne mal als „Frittaten“ in Suppe.

Pfannkuchen mit Weißmehl gibt es bei mir heute nur noch sehr selten.

Stattdessen bereite ich sie in einer deutlich gesündere Variante zu, nämlich mit Kastanienmehl. das Rezept habe ich irgendwann mal bei Chefkoch gefunden und für meine Zwecke ein bisschen vereinfacht bzw. abgewandelt. Es funktioniert tadellos und liefert sehr leckere Pfannkuchen – z.B. für ein Sonntagsfrühstück.

Ich benutze dafür das großartige Kastanienmehl vom Bauckhof, das ich sowohl aufgrund der Qualität, aber auch wegen des hervorragenden Geschmacks liebe.

Den Teig rühre ich auf unterster Stufe im Standmixer. Mit der Dicke muss man etwas experimentieren – dickerer Teig liefert dickere, weichere Pfannkuchen, umso dünner der Teig, desto schneller wird der Pfannkuchen fertig und wenn man sehr dünnen Teig ausbäckt, erhält man eine ganz dünne knusprige Variante. Für den Anfang würde ich raten, ihn ruhig erst mal ein bisschen dicker anzurühren.

Marmelade passt immer noch gut dazu, wobei ich dann darauf achten, dass sie keinen Zucker enthält, sonst ist der gesunde Effekt dahin. Eine gute Alternative sind pürierte Früchte (besonders Beeren eignen sich gut). Erdbeeren und Sahne passen ganz wunderbar, oder Quark und Blaubeeren. Man kann einfach ein bisschen experimentieren.

Meiner Erfahrung nach werden diese Pfannkuchen auch von Kindern sehr gerne gegessen.

Das Kastanienmehl hat per se sehr viel Eigensüße, so dass kein zusätzlicher Zucker erforderlich ist. Menschen mit einer Fructose-Intoleranz sollten natürlich vorsichtig sein, denn Kastanien enthalten relativ viel Fructose bzw. Saccharose (ca. 10,5 g pro 100g, davon 5,25 g Fructose).
Oft ist aber eine kleine Menge dennoch gut verträglich.

Dafür sind diese Pfannkuchen aber laktose- und glutenfrei und eignen sich daher gut für die darmfreundliche Ernährung.  Außerdem benötigen sie kein Backpulver (wie z.B. Pancakes), das ja auch häufig schlecht vertragen wird.

Der Teig entsteht durch eine Kombination von Ei und Kastanienmehl:

Pro Ei benötigst du ca. 40g Kastanienmehl.

Gibt eine kleine Prise Salz hinzu und verrühre die Mischung mit etwas Wasser (ich mache das im Standmixer auf der untersten Stufe). Durch die Menge des Wassers regulierst du die Dicke des Teiges.

Gib dann für jeden Pfannkuchen etwa einen Teelöffel Kokosöl in eine beschichtete Pfanne und backe die Pfannkuchen aus.

Zur Orientierung:
Ein Ei + 40g Kastanienmehl liefert einen großen Pfannkuchen, wenn du den Teig etwas dicker haben möchtest. Je nachdem, wie viele Pfannkuchen du machen möchtest, kannst du diese Menge beliebig vervielfachen.

Viel Freude beim Ausprobieren, liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Cala

Auf der Alm und zu Hause: Ein Hoch auf gesundes Brot…

©Lutz Geißler aus „Lutz Geißlers Almbackbuch“, Verlag E. Ulmer



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Wer mich schon eine Weile kennt, der weiß, dass ich zu Brot und Getreide eine zwiespältige Meinung habe. Während meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin habe ich gelernt, dass Getreide ganz oft problematisch ist, Entzündungen im Körper begünstigen kann und häufig für Unverträglichkeiten sorgt. Wenn jemand Darmprobleme hat, macht es also durchaus Sinn, mal eine Weile auf Getreide zu verzichten. Die zucker- und getreidefreie Ernährung ist mir ein großes Anliegen und ich habe mehrere Rezeptsammlungen dazu geschrieben (hier).

Andererseits liebe ich Brot. Schlicht und ergreifend. Ich finde es eines der köstlichsten Lebensmittel überhaupt. Eine Scheibe frisches Sauerteigbrot mit Butter oder ganz dünn geschnittenem Käse – ein Traum…

Ganz auf Brot zu verzichten, gelingt mir nicht. Seitdem ich durch die Diagnose meiner Fruktoseintoleranz auch nochmal genauer hinschaue, was mir bekommt und was nicht, stelle ich fest, dass Brot überraschenderweise eben nicht zu den Lebensmitteln gehört, die mir persönlich Probleme machen. Allerdings esse ich auch fast ausschließlich sehr hochwertiges, handwerklich hergestelltes Brot, am liebsten mit Bio-Mehlen gebacken.

In der aktuellen Folge meines Podcasts habe ich ein Interview mit Lutz Geißler geführt. Er mag es überhaupt nicht, wenn man ihn als „Brot-Guru“ bezeichnet, aber auf jeden Fall ist Brot seine große Leidenschaft. Er hat inzwischen 11 (!) Bücher zum Thema geschrieben, bloggt und podcastet über das Brotbacken und gibt Workshops und Seminare.

Wir sprechen über sein „Almbackbuch“, über die Leidenschaft zu Brot, was ein gutes Brot ausmacht, wie man seinen eigenen Sauerteig herstellt und vieles mehr.

Wenn du Lust hast, hör‘ doch mal rein.

Du findest die aktuelle Folge hier, aber natürlich kannst du meinen Podcast „Calas Welt“ auch über alle gängigen Podcast-Apps und Spotify abrufen.

Viel Spaß bei der aktuellen Folge und liebe Grüße
deine
Cala

Das Buch
Lutz Geißlers Almbackbuch
Die besten Brotrezepte und -geschichten
von der Kalchkendlalm.
Ulmer-Verlag September 2020, 464 Seiten
978-3818611309

Ein Loblieb auf den Herbst: Maronencreme

Liebst du Maronen auch so sehr wie ich?

Herbstzeit – und natürlich auch der beginnende Winter – ist Maronen-Zeit und ich liebe es mit Maronen zu kochen. Auf dem Weihnachtsmarkt sind Maronen für mich ein Muss – nur leider wird dieser Genuss 2020 ja coronabedingt ausfallen.

Deshalb muss ich erst recht die schmackhaften Nussfrüchte jetzt vermehrt auf unseren Speiseplan bringen. Pur aus dem Ofen, gekocht als Beilage, als wunderbare Maronen-Suppe oder als leckeren Aufstrich wie hier.

Wusstest du, dass Maronen ursprünglich aus dem Gebiet rund um das Schwarze Meer stammen wo sie wild wuchsen? Heute werden sie hauptsächlich in Italien, Spanien und Südfrankreich angebaut.  In vielen Ländern rund um das Mittelmeer wird diese herbstliche Spezialität daher auch besonders geschätzt. In der Toskana isst man z.B. den Castagnaccio, ein Kuchen, der mit Kastanienmehl gemacht wird und der auch auf meiner herbstlichen „to-do-Liste“ steht. Kastanienmehl wird – vor allem weil es glutenfrei ist – inzwischen auch bei uns immer beliebter.

Das Fruchtfleisch der Maronen besteht hauptsächlich aus Stärke, hat einen hohen Nährwert und sättigt gut – in den Bergregionen und im gesamten Süden Europas waren Maronen deshalb vom Mittelalter bis Ende des 19. Jahrhunderts eines der Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung.

Durch die komplexe Zusammensetzung der Kohlenhydrate sättigen Maronen sehr gut und bremsen Heißhungerattacken aus. Außerdem enthalten Maronen viel Vitamin C, aber auch viel Kalium, das zur Herzgesundheit beiträgt. Die enthaltenen Ballaststoffen sind nicht nur gut für Verdauung und Darm, sie sollen sogar LDL-Cholesterin binden können.

Nach der Diagnose meiner Fructoseintoleranz bin ich mit Maronen vorsichtiger geworden, denn sie enthalten relativ viel Fructose (5,25 g auf 100g). Runter gerechnet auf dieses Rezept, landen wir bei rund 4,2 g, aber wenn man den Aufstrich nicht auf einmal ist, sonder etwas aufteilt, kann ich die Creme sogar für die Karenzzeit empfehlen: auf vier Portionen verteilt hat man dann nicht viel mehr als 1 g Fructose.

Für meine Maronencreme weiche ich außerdem ein bisschen vom Protokoll ab, denn klassisch wird sie meist mit Butter, Honig und Sahne gemacht. Ich habe mich bei meinem Rezept aber für eine etwas weniger fettreiche und weniger süße Variante entschieden.

Zutaten:

🍂 80 g Maronen (gekocht, geschält und vom braunen Häutchen befreit, siehe Tipp)
🍂 2-3 Esslöffel Sauercreme oder Crème Fraîche
🍂 1 Esslöffel Haselnuss- oder Walnussöl
🍂 1/4 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten werden im Blitz Hacker (zur Not geht auch ein Pürierstab…) zu einer cremigen Masse püriert. Falls nötig – also wenn die Masse zu trocken ist, um cremig zu werden – kann man ganz vorsichtig Wasser (oder Sahne…) hinzugeben (dann aber nur teelöffelweise).

Tipps:
Maronen bekommst du um diese Jahreszeit entweder als ganze Frucht auf den Wochenmarkt bzw. im Biohandel oder vorgekocht und vakuummiert im Supermarkt. Ich bevorzuge es, die Maronen selber zu kochen, es ist leicht zu machen und man kann die Qualität der Früchte besser einschätzen. Dazu die Schale der Maronen einfach kreuzweise einschneiden und in kochendem Wasser circa 20 Minuten kochen. Dann die Schale und die braune Haut entfernen. Maronen  schmecken auch wunderbar im (Endivien- oder Feld-)Salat, zu Wirsing oder im Müsli.

 

Herbstliebe – die einfachste (und natürlich beste) Kürbissuppe

Zum Herbst gehören Kürbissuppen. Unbedingt.
Selbst mit meiner (hoffentlich vorübergehenden) Fructoseintoleranz verzichte ich nicht komplett darauf (ich esse einfach kleinere Portionen). Kürbis hat auch gar nicht so schrecklich viel Fructose (im Durchschnitt ca. 1,5 g auf 100g Fruchtfleisch), nur summiert sich die Menge halt schnell. 500g Kürbis sind schnell verarbeitet. Aber so gesehen sind Kürbissuppen bei einer Aufnahmestörung für Fructose natürlich immer noch besser als das Fruchtfleisch pur zu essen, z.B. aus dem Ofen (was ohne Frage auch sehr lecker ist…).

Für Kürbissuppen gibt es natürlich unzählige Rezepte.

Meine Lieblings-Kürbissuppe kommt allerdings mit ganz wenigen Zutaten aus und das macht sie zu einem Alltagsfavoriten bei uns.

Muskatkürbis hat – wie ich finde – einen ganz besonders angenehmen, fruchtigen Geschmack. Ich persönlich esse ihn viel lieber als den ganz besonders beliebten Hokaido-Kürbis.

Den Muskatkürbis muss man schälen, im Gegensatz zum Hokaidokürbis, bei dem man die Schale (theoretisch) mitessen kann (ich mag sie allerdings nicht und schäle deshalb jeden Kürbis, auch den Hokaido.

Muskatkürbisse sind sehr viel größer als Hokaidos – man bekommt sie am besten in Hofläden und auf Wochenmärkten, wo sie zurechtgeschnitten und in Stücken verkauft werden.

Zutaten (für 3-4 Portionen)
ca. 500g Muskat-Kürbis
1-2 Esslöffel Ghee
1,5 Liter Hühnerbrühe (siehe Tipp)
Salz, Pfeffer (falls verträglich)
optional: Muskatnuss (siehe Tipp)
Creme Fraiche nach Geschmack

Zubereitung
Hühnerbrühe erhitzen. Kürbis schälen und in Würfel schneiden (ca. 3 x 3 cm). Ghee in einem großen Topf erhitzen und die Kürbiswürfel kräftig anbraten. Hühnerbrühe hinzugeben, einmal aufkochen und dann auf kleiner Hitze lange köcheln lassen (gerne ein Stunde).
Pürieren und mit etwas Salz abschmecken, optional (wenn gewünscht und verträglich) auch mit Pfeffer und Muskatnuss. Mit Creme Fraiche servieren.

Tipps:

Ich mache meine Hühnerbrühe am liebsten selbst, weil ich mit einem großen Topf Brühe viele Gerichte auf einmal machen kann. Ich verwende für eine Brühe übrigens gerne Hähnchenflügel – da ich grundsätzlich alles, was vom Tier kommt, in Demeter-Qualität kaufe, haben diese Flügel ausreichend Fleisch und bestehen nicht nur aus Knochen und Haut. Sie eignen sich hervorragend für Suppen.

Zum Thema Muskatnuss: Viele schwören ja auf Muskatnuss in der Kürbissuppe (Boris übrigens auch…). Ich bin kein gar kein Muskatfan und lasse ihn einfach weg – ich finde, er macht Suppen irgendwie „muffig“…

Viel Spaß beim Ausprobieren – ich freue mich wie immer über deinen Kommentar zum Rezept.

Liebe Grüße
deine Cala

PS: Wenn dich das tolle (getreidefreie!) Brot auf den Bildern interessiert, folge meinem Instagram-Kanal „calakocht“ – dort demnächst mehr dazu…