Frühstück, das satt macht…

Sattmacherfrühstück: Avocado, Geflügel (alternativ Tofu), Nüsse, Papaya, Öliven- und Leinöl

In meinem aktuellen Podcast (hier) spreche ich darüber, dass ich eine Reduktion der Mahlzeitenfrequenz für sinnvoll halte und berichte, dass ich schon seit einiger Zeit fast jeden Tag nur noch zwei Mahlzeiten esse: Frühstück und Mittagesen.

Ich habe festgestellt, dass ich besser schlafe und mich fitter fühle, wenn ich abends nichts mehr esse und somit vom Ende des Mittagessens bis zum nächsten Frühstück keine Nahrung mehr aufnehme. Das ergibt eine Pause von bis zu 18,5 Stunden.

Diese Ernährugnsweise wird auch intermittierenden Fasten bzw. Intervallfasten genannt.

Um das durchhalten zu können – was übrigens sehr viel leichter ist, als es scheint – ist es wichtig, dass die verbleibenden Mahzeiten nahrhaft und gut sättigen sind.

Avocados, Mozzarella, Basilikum und geröstete Walnüsse auf in Olivenöl geschmortem Raddiccio. Idee: Edward Brown

Brot mit Aufstrich oder ein Müsli mit etwas Pflanzenmilch reicht da zum Frühstück nicht.

Da ich auch in der Ernährungsberatung diese Ernährungsweise empfehle, werde ich immer wieder vor allem nach sättigenden Frühstückrezepten gefragt.

Hier sind zwei Vorschläge.

Es ist mir wichtig dabei auf Getreide zu verzichten – denn Brot oder Haferflocken machen zwar im ersten Moment scheinbar satt, halten aber nicht lange vor. Außerdem ist der hohe Konsum von Getreide ohnehin nicht sinnvoll.

Sattmacher in meinen Vorschlägen sind neben den pflanzlichen Proteinen vor allem die Fette. Avodado kann in diesem Zusammenhang gar nicht oft genug genannt werden – sie schmeckt sowohl in fruchtigen als auch in herzhaften Gerichten, liefet viele wichtige Nährstoffen und macht durch ihren hohen Fettgehalt lange satt.

Vorschlag 1:
Frühstückssalat ohne Obst

Zutaten:
1 Avocado
2 kleine Tomaten (oder eine entsprechende Menge Cocktailtomaten)
1 kleine Landgurke (geschält)
2-3 EL Nüsse (z.B. Walnuss, Haselnuss, Manden)
1 EL Mandelmehl
1 EL Olivenöl
1 EL Leinöl
Pfeffer

Avocado und Gurke schälen, Tomaten waschen, die Stielansätze entfernen. Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Gemüse, Nüsse und Mandelmehl in eine Schüssel geben. Mit Olivenöl, Leinöl und Pfeffer nach Wunsch abschmecken.

Tipp: In diesem Salat schmeckt auch ein säuerlicher Apfel sehr gut.

Vorschlag 2:
Die fruchtige Variante

Zutaten:
1 Avocado
1 nicht zu reife Banane
½ Khaki-Frucht
2 EL Hanfsamen
2 ELSonnenblumenkerne
2 EL Leinöl
2 TL Maracujaöl
1 Prise Salz

Avocado schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Khaki-Frucht waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. Banane schälen und in Scheiben schneiden.
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen.

Für ein spätes herzhaftes Frühstück eigenet sich auch diese Variante mit Papaya, Avocado und Tomate auf Ruccolasalat, dazu Frischkäse und Walnusskerne.

Wenn du weitere Rezepte suchst, Unterstützung bei deiner Ernährung brauchst oder einfach deine Ernährung einmal unter die Lupe nehmen und durch neue Ideen ergänzen möchtest, maile mir gerne an info@cala-kocht.de


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Yes we did… :)

Es hat sich lang hingezogen und ist jetzt auch schon eine Weile her, ich möchte euch aber trotzdem unbedingt noch von meinem Töpferkurs – und vor allem von den Ergebnissen – berichten. Ja, ihr lest richtig: ich habe getöpfert.

Das wollte ich schon lange mal tun. Ich habe sehr nette Erinnerungen daran aus der Schulzeit und hatte immer darüber nachgedacht, es mal wieder zu probieren. Dann ergab sich, dass eine Freundin ihrer ganzen Familie zu Weihnachten einen Töpferkurs geschenkt hat. Und weil ich die Idee so nett fand und sie beneidet habe, durfte ich kurzerhand mitkommen.

Und so haben wir uns also im Frühjahr vier Wochen lang jeden Mittwoch im Nachbarort in einer wunderschönen kleinen Werksatt zum Töpfern getroffen.

Ich war erstaunt, dass wir so produktiv waren, denn die Sache selbst ist gar nicht so schwer (ich dachte, wir müssten erst ganz viel lernen und üben…)

Schon nach einer kurzen Anleitung von Pia Stenger-Petz wurden eifrig Vasen, Bierkrüge und Schüsseln fabriziert – es hat mir so viel Spaß gemacht!

Was ich selber töpfern wollte, wusste ich vorher schon, denn wir stehen grade total auf handgemachte Keramik und haben auch schon ein paar schöne Stücke in Holland gekauft. Dazu passend – oder zumindest in ähnlichem Stil – habe ich also bei Pia Ess-Schalen und Teller getöpfert und bin ganz stolz…

Was mir aber vor allem gefallen hat, war, dass ich mich vollkommen in das Handwerken hineinfallen lassen konnte – ich war richtiggehend absorbiert und für 2 Stunden wirklich
von allem Alltagskram gedanklich befreit – ein Segen.

Wenn es nach mir geht, würde ich das jederzeit wiederholen.

 

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Neu & endlich da: Der Cala-kocht-Podcast

Mit RINGANA fing es an: Ich hatte euch – aus Spaß an der Freud’ und weil ich’s ausprobieren wollte – ein paar Wochen lang mit einem Podcast die RINGANA-Produktwelt nähergebracht und euch mit Hintergrundinfos zur Kultmarke aus Österreich versorgt.

Leider ist dieser Podcast aber nicht konform gewesen mit den Vorgaben für RINGANA-Partner. Die sollen nämlich ausschließlich die offiziellen Werbemittel nutzen, weil sonst jeder macht, was er will. Ich kann das absolut verstehen und habe deshalb auch keine Sekunde mit dem Schicksal gehadert, dass wir den Podcast aufgeben mussten – auch wenn das für uns bedeutet hat, dass wir alle 5 Folgen aus dem Netz nehmen mussten.

Mir dämmerte ja schon nach der ersten Folge, dass das Projekt möglicherweise problematisch sein könnte und wir haben deshalb selber bei RINGANA angefragt, insofern bin ich wirklich überhaupt nicht böse.

Wie dem auch sei: Was das Thema Podcast angeht, bin ich sowas von auf den Geschmack gekommen. Zum Glück haben wir aus einem ganz andere Grund schon seit einiger Zeit die erforderliche Technik im Haus und so lag es damals nahe, die Sache einfach mal zu testen.

Aber schon als ich den ersten Ringana-Postcast eingesprochen habe, wusste ich, dass ich dieses Format auch für Cala kocht lieben würde und dass das eine großartige Ergänzung zum Blog und zu meiner Ernährungsberater-Praxis wäre. Manches erzählt sich einfach besser als es sich aufschreiben lässt und viele – ich auch – nutzen ja Podcasts, um beim Autofahren, Arbeiten oder Spazierengehen etwas zu hören, das sie interessiert und unterhält. Ein perfektes Format also, um auch auf andere Wege als über den Blog ernährungsinteressierte Menschen zu erreichen.

Trotzdem hat es noch ein bisschen gedauert, bis die ersten Scripts fertig war, jetzt aber kannst du schon zwei Folgen meines Cala-kocht-Podcasts hören (hier).

Hier auf dem Blog gibt es für die Podcasts jezt einen eigenen Menüpunkt oben in der Leiste, dort findest du auch immer die Shownotes zum jeweiligen Podcast, also kurze Informationen und weiterführende Links.

Und bei iTunes findest du meinen Podcast auch schon, entweder über diesen Link, oder indem du nach „Cala kocht“ suchst. Hier kannst du dann den Podcast auch abonnieren.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir ein Feedback gibst, denn ich möchte sehr gerne deine Meinung hören – z.B. unter diesem Blogpost als Kommentar, auf meiner Cala-kocht-Facebook-Seite oder per EMail an info@cala-kocht.de.

Vor allem würde es mich interessieren, was du dir von einem Cala-kocht-Podcast in Zukunft wünschen würdest und wie ich deinen Alltag durch den Podcast bereichern kann.

Wenn du mich unterstützen möchtest, wäre es super, wenn du mir bei iTunes eine 5-Sterne-Bewertung gibst, denn das hilft mir, bekannt zu werden.

Und last but noch least ist es natürlich großartig, wenn du den Podcast an andere ernährungsinteressierte Menschen weiterempfiehlst.

Ich freue mich auf dein Feedback!

Viele liebe Grüße
Cala

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Schnäppchenjäger aufgepasst….

Hinweis: Das jeweils aktuelle Tages-Angebot findest du am Ende des Beitrags

Der RINGANA Summer-Sale ist in vollem Gange und läuft noch bis 31. August.
Das Besondere daran: Jeden Tag – 24 Stunden lang – ist ein anderes Produkte um 20% reduziert. Der Summer-Sale ist aber kein Ausverkauf im klassischen Sinne:
Alle RINGANA-Produkte werden selbstverständlich IMMER frisch produziert.
Deshalb gilt der Rabatt auch ohne Wenn und Aber nur 24 Stunden lang. Verpasst ist verpasst…

Heute ist das geniale Hydroserum im Angebot, Schritt 3 im RINGANA-Pflegebaukasten für die Basis-Pflege:

1. Reinigung
2. Gesichtswasser
3. Feuchtigkeit
4. Creme oder Tönungsfluid

Aber nicht nur das: Das Hydroserum ist das Must-Have für eine gute Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit – ich sage immer: falls man sich nur ein einziges RINGANA-Produkt leisten kann, dann dieses.

Das Hydroserum schleust wie ein Turbo feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe in die Haut und stärkt gleichzeitig die Barrierefunktion – pralle Frische und eine wunderschöne, strahlende Haut sind das Ergebnis.

Für mich war das Hydroserum seinerzeit eine echte Entdeckung und hat meine Haut nachhaltig reguliert. Heute verwende ich konsequent morgens und abends die RINGANA-Produkte in den vier Pflegeschritten und habe überhaupt keine Hautprobleme mehr – so schön wie heute war meine Haut nicht mal, als ich sehr viel jünger war…

Im Summer-Sale spart ihr beim Hydroserum heute, am 13. August 2017, sage und schreibe fast 10 € – es kostet nur 37,52 € statt regulär 46,90 € – das lohnt sich richtig…

So könnt ihr bestellen:
– direkt über meine RINGANA-Partnerseite (hier)
– per EMail an info@cala-kocht.de
– über meine RINGANA Facebook-Seite (hier)

Für Neukunden gibt es sogar noch ein kleines Extra-Goodie von mir:
Jeder, der im August die Chance nutzt und über mich im RINGANA-Summer-Sale einkauft bekommt automaisch von mir noch einen 5-€-Gutschein für die nächste Bestellung.

Viel Spaß und liebe Grüße
Cala

Tages-Angebot Donnerstag, 31. August 2017:

Der letzte Tag unseres RINGANA Summer-Sales bringt euch nochmal über 10 € Ersparnis. RINGANAdea_ _ unterstützt bei Diäten und Detoxkuren. Die Shots werden nicht pur (!), sondern mit 1 L (kaltem oder heißem) Wasser verdünnt über den Tag verteilt getrunken. Elf natürliche Zutaten helfen – in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung – beim Abnehmen und bei der Fettverbrennung – ausgesuchte Inhaltsstoffe bekämpfen dabei gezielt auch das besonders hartnäckige Viszeralfett, das “Bauchfett”. Enthält Koffein. Heute 42,32 € statt 52,90 €

Bestellung per Mail über mich (info@cala-kocht.de) oder direkt hier.
Neukunden erhalten als Dankeschön einen Gutschein.

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How to cook your life – Eisenbuch, 29. Juni – 02. Juli 2017

Donnerstag, 29. Juni 2017, 16:10 Uhr
im Garten, eine Stunde nach meiner Ankunft

Der erste Tag hier ist immer seltsam. Ab 14 Uhr erlaubt das Kloster die Anreise und die Leute trudeln zu unterschiedlichen Zeiten ein. Um 18 Uhr geht es mit dem Abendessen offiziell los. Ich bin gerne früh da, weil ich in Ruhe ankommen möchte. Das Bett beziehen, den Koffer auspacken, „Home away from Home“. Alles fühlt sich irgendwie fremd an und man puzzelt sich erst mal zurecht.

Sitzen im Zen-Garten. Es riecht mächtig nach Landluft, Handyempfang wie immer gleich Null, ich finde auch keine einzige Stelle im Haus, wo es besser funktioniert. Macht nichts, so wollte ich es ja. Ich hätte trotzdem gerne noch einen Gruß nach Hause geschickt: „Bin gut angekommen, vermisse euch schon.“

Mal wieder fühle ich in mir die Skepsis wachsen, ob es richtig war, hierher zu fahren. Werde ich vier Tage zurecht kommen? Halte ich das aus? Werde ich mich mit den Leuten anfreunden können? Überhaupt: Was werden das für Leute sein? Wird die Zeit wirklich innerlich wieder so bereichernd sein, wie ich es in Erinnerung habe – oder habe ich das alles nur irgendwie mächtig verklärt?

Das Seminarhaus liegt ganz still, im Garten ist nur das Rascheln der Bäume zu hören und das Brummen des Gülle-Traktors auf dem benachbarten Feld. Sonst Ruhe. Irgendwann, ich weiß, kann ich diese Ruhe auch annehmen, aber soweit ist es noch nicht.

Jetzt genieße ich einfach die letzten Sonnenstrahlen – die Aussichten für die kommenden Tage sind nicht mehr so gut. Es ist ein schönes Gefühl, Zeit zu haben.

17:40 in meinem Zimmer

Die Ruhe hier ist so penetrant, dass man gar nicht anders kann, als selber zur Ruhe zu kommen. Diese rigorose Entschleunigung im wahrsten Sine des Wortes verblüfft mich immer wieder. Wie ist das innerhalb so kurzer Zeit möglich? Ich fühle mich wie aus der Welt katapultiert und im Moment scheint es unvorstellbar, dass es sie irgendwo hinter diesen sanften Wissen, dem heute wirklich penetranten Geruch nach Kuhmist und diesem unbeschreiblichen Idylle noch die Welt existiert, die ich heute morgen verlassen habe. Vielleicht doch alles nur in meinem Kopf?

Am Abend

Das immergleiche Kennenlernen. Ed fragt: “Welches war dein Lieblingsgericht in deiner Kindheit?” und wir machen die Runde und stellen uns vor. Erstaunlich, dass ich mich nie daran erinnern kann, was ich beim letzten Mal gesagt habe, aber ich glaube es ist immer dasselbe: Die französische Zwiebelsuppe meiner Mutter, ich habe sie so geliebt (und nie so gut nachkochen können). Diesmal bin ich nicht allein mit der Zwiebelsuppe, obwohl ich immer dachte, das sei ein ziemlich exotisches Lieblingsessen für ein Kind… Apfelstrudel wird auch genannt, das hätte ich auch aufzählen können… So banal das ist, aber wir kommen uns tatsächlich schon näher durch diese Runde, ein erstes Erkennen im anderen, ein Erstaunen oder auch das herzliche Lachen über eine lustig erzählte Geschichte oder eine exotische Vorliebe. Ich freue mich, dass Michael immer noch kommt und auch Susanne wiederzusehen und sie so erfüllt zu erleben, freut mich sehr.

Es gibt so unendlich viele Regeln, dass man sich automatisch ganz langsam bewegt, um keine davon zu verpassen. Immer wieder schaue ich auf den Zeitplan und genieße sehr, dass für mich gesorgt ist – ich brauche mich nur einzufügen, sonst nichts. Immer wieder bin ich froh, in meinem Zimmerchen einen Rückzugsort zu finde.

Die Meditation ist eine echte Herausforderung für mich, ich habe so lange nicht mehr gesessen. Eds Aufforderung, eine Erfahrung zu machen, statt meinem Körper zu sagen, was er zu tun hat, macht mich nachdenklich – und dankbar.

Freitag, 30. Juni 2017, 8:15 Uhr
nach Qui Gong (6:00), Meditation und Frühstück

Ich sitze in meinem Zimmer mit einer Tasse Kaffee und schreibe an meiner Abschlussarbeit für die Ernährungsberater-Ausbildung. Die Meditation (30 Min) war auch heute Morgen eine echte Herausforderung. Wenngleich weniger anstrengend als gedacht, spürte ich aber doch meine Müdigkeit arg. Der Hafeflockenbrei zum Frühstück ist himmlisch. So einfach und so gut. Ich wünschte mir würde er zu Hause so gut gelingen, ich habe es so oft probiert, aber irgendwie schmeckt er nur hier so…

Am Nachmittag

In den Pausen während des Kochkurses komme ich hervorragend mit meiner Abschlussarbeit voran und ich merke wie unglaublich gut ich mich hier konzentrieren und fokussieren kann.

Meinen Plan, hier nicht mit der Arbeit weiterzumachen habe ich aufgegeben zugunsten des guten Gefühls für eine realistische Chance, den Abgabetermin einhalten zu können. Das ist ein bisschen schade, weil mir eine Menge Erholung entgeht, andererseits möchte ich die Arbeit nicht im Kreuz haben, wenn wir am Mittwoch in den Urlaub fahren, das wäre noch schlimmer. Nach den Anstrengungen der letzten Wochen ist es auch irgendwie erleichternd und wohltuend zu spüren, dass ich in Ruhe arbeiten kann und es macht mir nichts aus. I have a choice – and I chose.

Susanne hat des WLA der Klosters aktiviert und auf der Bank vorm Büro haben wir sogar Empfang. Ich kann mit meiner Klientin kommunizieren und die nötigen Rückfragen stellen, das erleichtert mir die Arbeit sehr.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Gruppe langsam zusamenwächst, sich findet.
Erste Sympathien werden deutlich und es finden einzelne – auch sehr intensive, berührende – Gespräche statt. Was für unglaublich nette und interessante Menschen sich hier einfinden, ich bin jedesmal so beglückt darüber. Jeder für sich, den man anspricht, oder von dem man angesprochen wird ist neugierig offen, friedfertig.

Zum dritten Mal erlebe ich, wie sich das entfaltet, wie Menschen sich hier ganz anders begegnen als „draußen“, denn wir wissen alle, dass von unserem Miteinander für jeden einzelnen auch die Erfahrung des gesamten Aufenthaltes hier abhängt. Und so begegnen wir uns: respektvoll und mit dem Wissen, dass wir alle daran interessiert sind, hier eine gute Erfahrung zumachen.

Allerdings macht Ed diesmal auch schon im Vorfeld sehr deutlich, dass er während des Kochkurses nicht durch Privatgespräche gestört werden möchte und so ist es vormittags sehr ruhig, was ich als angenehm empfinde. Da ich Programm und Menü (bis auf wenige Abweichungen) kenne, halte ich mich zurück und genieße es zuzuschauen. Ich helfe, wenn es mir sinnvoll erscheint und merke, dass es trotzdem nicht immer willkommen ist.

Freitag, 21:15 Uhr

Die Meditaion ist – ich bin erstaunt – sowohl am Morgen als auch in den beiden Abendmeditationen schon sehr viel tiefer und ruhiger als gestern Abend. Ich bin hier angekommen und es ist – Gott sei Dank – schon vieles von mit abgefallen. Die Schmerzen im Nacken haben mich losgelassen, die mich wochenlang fest im Griff hatten und auch die Schultern sind leichter geworden. Es gelingt, auch die Sorgen um Seni ein bisschen loszulassen. Sie ist bei Boris in guten Händen und ich kann dringend eine Pause von meiner tiefen Angst, der Unsicherheit und des Grübelns gebrauchen.

Ich genieße sehr, dass hier für mich gesorgt ist und ich mich um nichts selber kümmern muss – ich brauche mich nur an den Tisch zu setzen. Ich könnte Berge essen…

Eds Abendvortrag ist so ergreifend, dass ich die Tränen einfach laufen lasse und so dankbar bin, dass mich jemand mit seinen Worten so tief berührt. Er verspricht, nach dem Kurs die Ton-Aufzeichnung von den Vorträgen zu schicken und ich hoffe er tut es wirklich, denn irgendwann bin ich so absorbiert, dass ich mir keinen Notizen mehr machen kann sondern einfach nickenden und weinend, lachend oder kopfschüttelnd sitze und staune.

Und einfach nur dankbar bin. Auch für die anschließende Geh-Meditation die ich so gerne beibehalten würde, was mir nie gelingt. “Inhale – one step forward, exhale – shift your weight.” Was würden wohl die Nachbarn sagen, wenn ich das zu Hause im Garten versuche? Und schon ist sie wieder da die horizontale Welt…

Schön, so früh schlafen zu gehen – und früh aufzuwachen. Die Vorhänge am Fenster schließe ich nicht, ich machen kein Licht und beobachte, wie der Tag sich immer mehr entzieht. Wenn Michael uns morgen um 5:30 mit der großen Glocke weckt, wird es schon wieder hell sein.

Ich spüre eine tiefe Dankbarkeit – kein aufgeregtes Glücksgefühl, sondern wirklich eine tiefe, satte Dankbarkeit. Und ich bete, dass dieser Weckruf hier mich endlich wieder mehr Spiritualität in meinen Alltag integrieren lässt. Mich nährt das und ich spüre wie sehr etwas tief in meinem Innern das vermisst.

Samstag 01. Juli 2017

5:30 Uhr Wecken, 6:00 Chi Gong, 6:45 Meditation, 7:30 Frühstück.
Jetzt habe ich eine Stunde Zeit um an meinem kleinen „Schreibtisch“ im Zimmer zu sitzen, Kaffee zu trinken, Schokolade zu essen und an meiner Abschlussarbeit zu schreiben. Heute ist es kalt in meinem Zimmer und ich habe auch beim Chi Gong gefroren. Hoffentlich kommt die Sonne wieder.

Gestern war das morgendliche Arbeiten schöner. Der Kaffee schmeckte so gut und die Sonne schien vor meinem Fenster, ich hatte nicht den Druck im Nacken noch duschen zu müssen, bevor der Kurs beginnt.

Das Thema Erwartung/Planung/Kontrolle kommt immer wieder auf und es ist gut, dass Ed viel darüber spricht. Die Dinge können ganz anders sein, als ich es erwarte, hoffe, fürchte. Wie kann ich flexibel bleiben? Was ist (trotzdem) schön oder vielleicht sogar schöner?

Nach der Abendmeditation brechen merkwürdigerweise einige das Schweigen. Ob das bewusst oder unbewusst geschieht oder nur, weil sie niemand erinnert hat – ich weiß es nicht. Ich genieße die abendliche Stille und begebe mich auf mein Zimmer. Die Unterhaltungen werden ohnehin jetzt immer mehr und immer intensiver und so schön das ist – es strengt auch an.

Die Abendmeditation ist wunderbar und es ist wie Ed sagt: es ist immer eine Überraschung, was kommt, es ist unmöglich das zu planen. Und ja: Es wäre defintiv viel spannender, zu beobachten und neugierig wahrzunehmen, statt das Erlebte ständig mit dem Erwarteten abzugleichen und enttäuscht zu sein. Nicht nur in der Meditation.

Der Abendvortrag, von dem ich mir nach gestern so viel erhofft und versprochen habe, spricht mich heute leider gar nicht so sehr an, während meine Meditation sensationell tief ist und ich sehr berührt davon bin.

In der Nachmittagsmeditation war ich noch sehr erschüttert von meinen ständig springenden Geist, der wie ein Vogel hierhin und dorthin hüpft und ich mich plötzlich in Gedanken wiederfinde, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Am Abend experimentiere ich mit einem Mantra und siehe da, wenn ich den Geist beschäftige, dann ist tiefe Ruhe möglich und ich tauche ein in mich. So sieht es bei mir aus? Ich stelle fest: ich war schon lange nicht mehr da. Das bin ich. Das bin ich. Das bin ich.

Website Zen Zentrum Eisenbuch
https://www.eisenbuch.de/zentrum/
Eisenbuch auf Cala kocht
http://www.cala-kocht.de/?p=2768

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Langsam geschmortes Auberginen-Gemüse aus dem Le Creuset

Ich liebe es, im Le Creuset zu kochen. Und ich hatte solches Lust auf dieses Gericht, das für mich der Inbegriff von Süden und  Sommer ist…

Auberginen-Gemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Personen)
1 mittegroße Aubergine
2-3 mittelgroße weiße Zwiebeln
1 Glas geschälte Tomaten (siehe Tipp)
2-3 Zehen Knoblauch
4-5 Zweige Thymian
1/8 Liter Gemüsebrühe
Olivenöl
grobes Meersalz (ich verwende Sel Gris)
frisch gemahlener Pfeffer
eine große Handvoll Mandeln
2 Teelöffel Hefeflocken
frisch gemahlenes Meersalz

Zubereitung

1. Ofen auf 175° vorheizen (Ober und Unterhitze).

2. Aubergine waschen und von der Schale rundherum längs ein paar Streifen mit dem Sparschäler entfernen, dann die Aubergine längst achteln. Auberginenstücke in den Le Creuset (oder eine andere gusseiserne Ofenform mit Deckel) geben.

3. Zwiebeln schälen, achteln. Knoblauch schälen und grob hacken (funktioniert am besten mit der flachen Kante eines breiten Messers, weil der Knoblauch dann gleichzeitig auch angedrückt wird). Zwiebeln und Knoblauch um die Auberginenstücke herum im Topf verteilen.

4. Geschälte Tomaten ebenfalls im Topf verteilen. Gemüsebrühe,2-3 Esslöffel Olivenöl, Thymianzweige, Meersalz und Pfeffer über das Gemüse geben, Deckel des Topfes aufsetzen und ca. 1,5 Stunden im Ofen schmoren, bis das Gemüse ganz weich geworden ist.

5. In der Zwischenzeit Mandeln enthäuten (siehe Tipp), grob hacken und mit Hefeflocken und frisch gemahlenem Meersalz mischen.

6. Wenn das Gemüse gar ist, Deckel entfernen und die Mandelmischung auf dem Gemüse verteilen. Mit offenem Deckel nochmal ca. 15 Minuten im Ofen lassen.

Ich serviere das Auberginengemüse mit einem erstklassigen Olivenöl, von dem sich bei Tisch jeder großzügig und nach eigenem Geschmack selbst bedienen kann. Traditionell isst man zu diesem Gericht außerdem Joghurt, der mit Knoblauch und Salz verrührt wird. Wenn du vegan lebst, kannst du Sojajoghurt verwenden.
Als Beilage passt am besten Reis oder Weißbrot.

Tipps:
Bei den geschälten Tomaten unbedingt auf sehr hochwertige Qualität achten, damit steht und fällt das Gericht. Billige Dosentomaten verderben dir das Vergnügen. Im Hochsommer kannst du auch frische sehr reife aromatische Tomaten nehmen und sie selber enthäuten (kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen, Haut abziehen). Um Mandeln zu enthäuten, ebenso vorgehen: mit kochendem Wasser übergießen und danach die Mandeln einfach aus den Häutchen drücken.

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…und wofür wir uns in Zukunft egagieren wollen…

An der spärlichen Resonanz zu meinem letzten Post merke ich, dass das Thema, das mich so beschäftigt, für die meisten von euch komplett durch ist und das bestätigt mein Gefühl, den richtigen Schritt zu richtigen Zeit gegangen zu sein.

Heute schaue ich deshalb ein bisschen in die Zukunft und erzähle von meinen aktuellen Plänen…

Nachdem wir so lange vergeblich versucht haben, unser Boot über Wasser zu halten und schließlich sämtlichen Ballast kurzerhand über Bord geworfen haben, war uns klar, dass die nächste Zukunft vor allem unsere Kräfte entlasten muss.

Auch während meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin hat sich mein Fokus deutlich verändert. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie sich Gesundheit und gesundes Arbeiten anfühlt, welche Bedeutung beides für mich jetzt und in Zukunft hat und was ich verändern möchte, um in dieser Hinsicht auch besser für meine eigenen Ressourcen zu sorgen.

Wo geht es jetzt also hin?

Im Moment bin ich dabei, die Ausbildung zur Ernährungsberaterin abzuschließen. Dazu schreibe ich an einer Hausarbeit, mit der ich dann – hoffentlich 😉 – mein Abschluss-Zertifikat erhalten werde. Ich plane, dass ich dann nach den Sommerferien regelmäßig freitags für Coachings und Ernährungsberatungen zur Verfügung stehen werde. Darauf freue ich mich und knüpfe dann sicherlich auch wieder ein bisschen an Cala kocht an, allerdings mit deutlich veränderten Vorzeichen. Wie das genau aussehen wird, weiß ich noch nicht, das wird sich dann ergeben. Infos zu meinen Coachings findest du etwas ab Mitte Juli wieder hier.

Außerdem habe ich mich schon letztes Jahr entschlossen, eine Sache aufzugreifen, die  mich schon länger reizt. Als ich die Produkte von RINGANA (hier) vor einigen Jahren kennen gelernt habe, wäre ich mit einer weiteren “Baustelle” hoffnungslos überfordert gewesen – jetzt hatte ich Lust, die Chance beim Schopfe zu packen, mit einem ethischen, nachhaltigen & grünen Unternehmen und hervorragenden Produkten zu arbeiten und ein eigenes Vetriebsteam aufzubauen. Dieses wächst stetig und fordert mich insofern auch heraus – eine wunderbare Gelegenheit, mich persönlich zu entwickeln, Komfortzonen zu verlassen und Neues dazuzulernen.

Was ist RINGANA?

RINGANA ist eine Firma aus Österreich, die seit 1996 hochwirksame Frischekosmetik und Supplemente auf pflanzlicher Basis herstellt (die Produkte sind so gut wie alle vegan). Hoch-antioxidative Wirkstoffe werden hier ohne Konservierungsmittel verarbeitet und deshalb kontinuierlich frisch produziert. Dazu muss man wissen, dass viele potente Pflanzenextrakte durch Konservierungsmittel zerstört werden. Insofern kann man ohne Konservierung Wirkstoffe verwenden, die mit Konservierung nicht möglich wären.
Dieses Konzept ist in der Kosmetikbranche einzigartig.

Ich benutze die Kosmetik und Nahrungsergänzungen von RINGANA schon seit einigen Jahren privat und bin daher vor deren Qualität ohnehin überzeugt – bei meinem schlimmen Neurodermitis-Schub vor zwei Jahren waren sie der Rettungsanker.

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Neuerdings fange ich auch an, die wunderbaren RINGANA Supplemente in Speisen zu intergrieren, z.B. hier:

Karotten-Apfel-Rohkost mit RINGANAChi

Zutaten (für 2 Portionen)
2 mittelgroße Karotten
1 mittelgroßer Apfel (am besten fest und säuerlich)
1 Handvoll Cashewkerne, grob gehackt
1-2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Portion RINGANAChi

Zubereitung

Karotten und Apfel schälen und reiben (am besten mit der Küchenmaschine).
Rohkost mit den Chashewkernen, dem Olivenöl und dem Chi mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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RINGANA produziert mit modernster Technik in einem eigenen Werk in der Steiermark. Hochpotente pflanzliche Vitalstoffe werden durch Spezialverfahren gewonnen und in eigenen Rezepturen verarbeitet, wobei Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein sowohl beim Rohstoffeinkauf, als auch bei der Produktion und beim Versand ein ganz wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie sind. Von der eigenen Stromerzeugung bis hin zu einer Wasseraufbereitungsanlage, einem genialen Verpackungskonzept, der ausgeklügelten Logisik und einem in der Kosmetkbranche einzigartigen Recyclingsystem ist wirklich jeder Schritt durchdacht und wird beständig optimiert. Das gefällt mir sehr… In Österreich ist RINGANA deshalb schon lange ein mehrfach ausgezeichneter Leitbetrieb, wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Frisch produzierte Produkte lassen sich über den klassischen (Kosmetik-)Einzelhandel nicht vermarkten. Deshalb erfolgt der Vertrieb ausschließlich durch selbständige “RINGANA-Partner”, die die Produkte aktiv weiterempfehlen und Kunden beraten – zum Beispiel in kleinen Präsentationen.

Wenn ihr Lust habt und RINGANA noch nicht kennt, könnt ihr euch auch diesen kleinen Infofilm bei YouTube mal ansehen, er vermittelt ein ganz gutes Gefühl für die Firma.

Bist du neugierig geworden?

Dann nimm bitte Kontakt zu mir (info@cala-kocht.de) oder einem anderen RINGANA-Partner auf. Es ist sehr wichtig, dass du einen persönlichen Kontakt hast, denn bei einer Direktbestellung entgehen dir wichtige Vorteile und Informationen. Ich versorge dich sehr gerne mit Infos und – falls gewünscht – auch auf deinen Hauttyp zugeschnittene Produktpröbchen.

Für mich ist die Arbeit für RINGANA beides zugleich: eine phantastische Möglichkeit meine Fähigkeiten einzubringen, aber auch eine Herausforderung im Hinblick auf Dinge, die ich noch lernen möchte und eine gute Gelegnheit Neues auszuprobieren. Und ganz nebenbei ist sie für mich auch ein verlässliches finanzielles  Standbein geworden – diese Arbeit macht einfach Spaß…

Eine Übersicht über RINGANA-Präsentationen in meinem Team findest du hier.

Mein Ringana-Podcast

Boris arbeitet zeitgleich im Moment an einem eigenen Projekt, zu dem ich aber noch nichts verraten werde. Im Zuge dessen ist bei uns aber interessantes technisches Equipment eingezogen und Boris kam auf die Idee, dass ich damit einen kleinen Podcast produzieren könnte. Man muss dazusagen, dass wir beide große Podcast-Fans sind und das Medium deshalb auch entsprechend reizvoll finden.

Daher habe ich den Vorschlag auch gerne aufgegriffen und habe inzwischen schon drei kleine eigene RINGANA-Podcasts produziert (hier).

Die Erkenntnis: Einerseits bin ich überrascht, wieviel ohne jede Vorkenntnis möglich ist, zum anderen sehe ich jetzt, wie herausfordernd ein wirklich professioneller und hochwertiger Podcast ist. Das ganze einfach nur mal schnell “einzusprechen” (wie ich es anfangs hoffte tun zu können 😂) gelingt mir (noch) nicht – ich ärgere mich über jeden Versprecher und Patzer, fange zig mal von vorne an und arbeite daran, das richtige Maß aus Vorbereitung (Script) und freiem Sprechen, zwischen professionellem Anspruch und meinem manchmal auch übertriebenem Perfektionismus zu finden – auch das ist spannend und eine gute Übung für mich…

Mit dem Podcast möchte ich meinen Teampartnern und Kunden auf einfach Weise Informationen zu den RINGANA-Produkten und den jeweils aktuellen Angeboten liefern, ich möchte aber auch gerne Menschen erreichen – und als Kunden gewinnen – die RINGANA noch nicht kennen und keine Zeit oder Lust haben, zu einer Präsentation zu kommen. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird und ob meine Idee funktioniert.
Wenn du zu denjenigen gehörst, die den Podcast hören, lass mich sehr gerne in einen Kommentar oder einer persönlichen Nachricht wissen, was du davon hältst – das ist ein wichtiges Feedback für mich.

Meine Ringana-Facebook-Seite findest du hier – auch dort kannst du mir jederzeit gerne eine Nachricht hinterlassen und ich freue mich, wenn du sie likest.

Last but not least habe ich zehn 5-€-Gutscheine für alle, die RINGANA noch nicht kennen und gerne Kunden bei mir werden möchten. Schicke mir dafür bitte einfach eine Mail an info@cala-kocht. de, dann bekommst du deinen persönlichen Gutschein-Code oder kann den Gutschein direkt für eine erste Bestellung einlösen.

Viele liebe Grüße
Cala

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Energien neu verteilen – oder: Wovon wir uns verabschiedet haben…

Einige von euch haben mitbekommen (oder zumindest zwischen den Zeilen gelesen),
dass das letzte Jahr für uns ziemlich turbulent war.

Wir haben viel nachgedacht, überlegt und diskutiert und am Ende ein paar (eigentlich längst überfällige) Entscheidungen getroffen. Dieser Prozess hat lange gedauert und war  streckenweise auch ziemlich anstrengend und schmerzhaft.

Sich einzugestehen, dass ein aus Überzeugung eingeschlagener Weg eine Sackgasse ist und dass man dafür vielleicht auch zu viele Opfer gebracht hat, ist nicht so leicht.

Wir haben geglaubt, dass gesundes Essen und gesunde Lebensmittel vielen Menschen ein  Anliegen sein müssten und hatten fest geglaubt, mit Cala kocht ein Projekt auf die Beine zu stellen, das vielen Spaß machen würde. Gesunde Lebensmittel von kleinen Bio-Betrieben anzubieten, die nicht in erster Linie gewinnorientiert arbeiten, sondern aus Leidenschaft für ihr Tun, die für den Erhalt unserer Lebensmittelvielfalt, traditionelle Anbau- und Herstellungsmethoden und für faire, tier- und umweltfreundliche Arbeitsmethoden kämpfen, glaubten wir, würde nicht nur uns begeistern. Wir waren überzeugt, dass Alternativen zu Supermarkt- und Discountware in einem kleinen, feinen Projekt dauerhaft glückliche Abnehmer finden würden.

Gleichzeitig wollten wir diese Produzenten unterstützen, die überall dafür kämpfen, dass Lebensmittel, Genuss und unsere tägliche Ernährung nicht zu etwas gemacht werden, was zu Billigpreisen verramscht wird und einzelne reich macht. Überall kämpfen solche Menschen mit kleinen, enthusiastischen Projekten um ihre Existenz und tun etwas, das wir für ungeheuer wertvoll halten: Sie bieten Preisdumping, Einheitslebensmitteln, Massentierhaltung und  “Nahrungsmittelindustrie” mit klugen Projekten und ungeheurem Engagement die Stirn.

Ihre Produkte kennen lernen und verkaufen zu dürfen, ihr Vertrauen und ihre Gastfreundschaft zu genießen, ihre Geschichten zu hören und aufzuschreiben, war ein sehr großes Geschenk für uns.

Sechs Jahre lang haben wir uns für unsere Idee engagiert und viel, viel Zeit, Geld und Herzblut in unser Projekt “Cala kocht” gesteckt, Rückschläge akzeptiert und an der Idee gefeilt. Wir haben immer wieder versucht, über querfinanzierte Veranstaltungen wie unsere Dinner, Kochkurse, den Stammtisch oder Themenabende interessierte Menschen zu erreichen, in der Hoffnung, langfristig Kunden zu gewinnen, die durch ihre regelmäßigen Einkäufe das Projekt mitfinanzieren und die Idee verbreiten würden.

Ehrlich gesagt waren wir oft am Rande unserer Kräfte und die Hoffnung , dass es mit der Zeit leichter werden würde, hat sich nicht erfüllt.

Manches, was uns viel bedeutet, musste in diesen sechs Jahren zurückstehen – auch das war nicht immer leicht auszuhalten.

In dem verzweifelten Versuch, das Projekt doch noch irwgendwie über Wasser zu halten, verbog sich unsere eigentliche Idee dabei immer mehr.

Das Ganze war zum Schluss in vielen Bereichen nur noch ein “Eiertanz”, weil es schwer ist, Dinge aufzugeben, die einem eigentlich wichtig sind und sich einzugestehen, dass die Kräfte nicht mehr zum Durchhalten reichen.

Zum Jahreswechsel haben wir dann endlich den Mut gefunden, Entscheidungen zu treffen und in konkrete Worte zu fassen, was uns fehlt und was uns wichtig ist, wie wir uns unser Leben vorstellen und was wir nicht mehr länger aushalten und verdrängen wollen.

Vor allem haben wir entschieden, uns von vermeintlichen Verpflichtungen loszusagen, die sehr viel mehr Energie gekostet haben, als zurückgeflossen ist.

Das hieß zum Beispiel, dass wir den Laden in der bestehenden Form zum Jahresanfang aufgegeben haben, was eine der schwierigsten und schmerzvollsten Entscheidungen überhaupt war, weil wir beide ihn so sehr gemocht haben und auch sehr daran hingen.

Andererseits erlebten wir ständig, dass wir der Erwartungshaltung der Kunden bezüglich Angebot, Preisen, Öffnungszeiten und Verfügbarkeit von Produkten nicht gerecht werden konnten, was immer wieder zu Ärger und Verdruss bei uns geführt hat. Ich war oft auch sehr traurig und ratlos. Während wir wundervolle Menschen kennen gelernt haben, die uns liebevoll die Treue halten und auch auf Veränderungen flexibel und verständnisvoll reagiert haben, gab es – das sage ich ganz offen – auch große menschliche Enttäuschungen.

Inzwischen ist ein bisschen Zeit vergangen und ich merke, dass ich immer mehr loslassen kann und mich tatsächlich auch sehr befreit fühle. Es ist erleichernd zu wissen, dass wir uns nicht mehr anstrengen und auch keine “gute Miene” mehr machen müssen. Dem Lädchen trauere ich noch manchmal nach, aber ich merke, dass es vor allem das schöne Gefühl vom Anfang ist, das ich vermisse, als alles noch sehr leicht und ohne Druck war.

Da wir von Cala kocht finanziell nicht abhängig sind, können wir jetzt wieder das tun, was uns mit Freude erfüllt. Und wir merken, dass das im Moment vor allem bedeutet, unsere privaten Akkus aufzufüllen, freie Zeit zu genießen und auch wieder unsere Partnerschaft ein bisschen zu pflegen.

Alles, was mit Cala kocht zu tun hat, haben wir auf ein Minumum reduziert und wir planen auch erst mal keine Veranstaltungen mehr. Wie das weitergeht und ob wir das eine oder andere noch mal aufgreifen, ist völlig offen. Den Webshop (hier) wird es mit reduziertem Warenangebot vorerst weiterhin geben und wir verkaufen auf Anfrage auch noch Produkte für Abholer vor Ort – aber wir haben unser Engagement und  unsere diesbezüglichen Aktivitäten stark zurückgefahren. Wir machen uns nicht mehr verrückt, wenn wir es den Leuten nicht recht machen können oder unser Angebot keinen Anklang findet – dann ist es eben so.

Wir werden weiter nach unserer Philosophie leben, gutes Essen genießen und schöne Produkte finden. Und es ist durchaus befreiend nicht mehr bei jedem Schritt sofort zu überlegen, wie wir das umsetzen und in unsere Projekte integrieren können.

Ich merke, dass plötzlich der Spaß am Kochen und Schreiben zurückkommt und ich mich wieder ohne Druck meinem Blog widmen kann. Die administrative Arbeit wird langsam weniger und die Ausgaben sind stark geschrumpft. Vor allem aber ist Zeit frei geworden und das ist nach all den Jahren wirklich ein sehr, sehr schönes Gefühl…

Last but not least ist es ja so: Wenn sich Türen schließen (oder wenn man bereit wird, sie selber zuzumachen), öffnen sich neue – aber davon erzähle ich euch ein andermal.

In diesem Sinne viele liebe Grüße
eure
Cala

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…und gleich nochmal… Roher Spinatsalat mit pochiertem Ei

Habt ihr mein Rezept von letzter Woche (hier) schon ausprobiert?

Dann kommt heute eine Variante, die eigentlich eine Erweiterung ist.
Weil der Spinat roh gegessen wird, ist das Rezept für abends nicht gut geeignet, ich esse diesen Salat mittags, deshalb darf er jetzt auch ein bisschen üppiger sein.

Spinatsalat mit pochiertem Ei, grünem Spargel und kleinen Frühlingskartoffeln.

Zutaten (pro Portion)
ca. 150g zarter junger Spinat (umso kleiner und zarter die Blätter, desto besser)
2 kleine feste Champignons
1 Bio-Ei
5-6 Stangen grüner Spargel
2-3 kleine Frühlingskartoffeln
etwas Apefessig
Meersalz
Tasmanischer Bergpfeffer (siehe Tipp)
2-3 Teelöffel vagane Mayonnaise
1 EL Kürbiskernöl
Meersalz, Pfeffer (ich benutze Tasmanischen Bergpfeffer)

Zubereitung

1. Spinat waschen und putzen. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Spargel abspülen und in der unteren Hälfte schälen.

2. Kartoffeln waschen und kochen.

3. Inzwischen die Mayonnaise mit dem Kürbiskernöl gut verrühren und mit Salz abschmecken. In eine Schüssel geben, Spinat dazugeben und gut mischen, so dass der Spinat gut mit der Sauce benetzt ist.

4. Wenn die Kartoffeln fast fertig sind, den Spargel aufsetzen und kochen.

5. In einem großen Topf Wasser erhitzen. Sobald das Wasser kocht, 1-2 TL Apfelessig hineingeben. Das Ei in eine Schöpfkelle oder eine kleines Schälchen hinein aufschlagen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels im Wasser einen Strudel erzeugen, in diesen hinein vorsichtig das Ei gleiten lassen. Maximal 2 Minuten kochen, dann mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben.

6. Kartoffeln schälen und vierteln.

7. Anrichten: Auf einen Teller oder in eine flache Schüssel zuerst den Spinat geben, dann Champignons, Spargel, Kartoffeln und das pochierte Ei darauf anrichten. Das Ei mit Salz und Pfeffer würzen, warm servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende
eure
Cala

 

 

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Schnell gemacht: Leichtes Abendessen wir wir es mögen…

Im Moment muss ich aus organisatorischen Günden wieder öfter abends essen.
Ich hatte mir das eigentlich abgewöhnt, weil ich spätes Essen nicht (mehr) gut vertrage und viel besser zurechtkomme, wenn die letzte Mahlzeit das Mittagessen ist und ich danach bis zum Frühstück am Folgetag pausieren kann.

Nach dem zweiten Teil meiner Ernährungsberater-Ausbildung und der damit verbundenen Arbeit an den eigenen “Baustellen” nehme ich im Moment aber abends ein Supplement, was das Abendessen erforderlich  macht.

Allerdings: Wenn ich abends üppig esse, ist die Nacht nicht sehr erholsam – ich wache öfter auf und schlafe auch nicht so gut. Eine Abendmahlzeit im Alltag muss bei mir deshalb sehr leicht sein.

Seit meinem Horror-Neurodermitis-Schub vor 2 Jahren leben wir nicht mehr vegan. Auf dem Blog habe ich bisher trotzdem ausschließlich vegane Gerichte gepostet, denn ethisch habe ich mit nicht-veganer Ernährung nach wie vor erhebliche Probleme.

Gesundheitlich bin ich allerdings nicht mehr so sicher, ob sich das Dilemma so einfach lösen lässt. Aber das ist ein anderes Thema und ich werde das sicherlich auch noch einmal aufgreifen. Ich habe – da bin ich ehrlich – für mich immer noch keine endgültige Antwort gefunden.

Eier sind jedenfalls wieder ein Teil unserer Ernähung. Ich kaufe ausschließlich Eier aus demeter-Haltung, was die Sache aber nicht drastisch bessser macht: auch diese Hühner leben nur eine Legeperiode lang (ein Lebewesen, das eigentlich 14 Jahre alt werden kann…) Dass sie in ihrer kurzen Lebenszeit wenigsten ein halbwegs anständiges Leben haben, macht es deshalb nur minimal erträglicher. Faktisch kannst du – wenn du keine Eier isst – das Ei in diesem Gericht auch durch (Räucher-)tofu prima ersetzen.

Blitzschnell gebratener Spinat mit pochiertem Ei und Champignons

Zutaten (pro Portion)
ca. 150g zarter junger Spinat (umso kleiner und zarter die Blätter, desto besser)
2 kleine feste Champignons
1 Bio-Ei
etwas Apefessig
Meersalz
Tasmanischer Bergpfeffer (siehe Tipp)
Etwas Bratöl
sehr gutes Olivenöl

Zubereitung

1. Spinat waschen und putzen. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden.

2. In einem großen Topf Wasser erhitzen. Sobald das Wasser kocht, 1-2 EL Apfelessig hineingeben. Das Ei in eine Schöpfkelle oder eine kleines Schälchen hinein aufschlagen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels im Wasser einen Strudel erzeugen, in diesen hinein vorsichtig das Ei gleiten lassen. Maximal 2 Minuten kochen, dann mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben, warm halten.

3. Etwas Bratöl in einer Pfanne erhitzen und den Spinat ganz kurz braten und sofort wenden – es soll fast roh bleiben.

4. Auf einem Teller den Spinat anrichten und das Ei darauf legen. Reichlich Olivenöl darüber geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Champignons anrichten.

Wir essen frisches Brot dazu…

Tipp:
Der Tasmanische Bergpfeffer sort für die tolle Farbe – in Verbindung mit Eiweiß färbt er sich lila.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

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