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lecker & schnell: Zucchinipflanzerl

Als ich dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert habe, hätte ich nicht gedacht, wie lecker es ist, inzwischen gehören die Pflanzerl zu meinem festen Repertoire, weil sie schnell zu machen sind und sogar kalt noch sehr gut schmecken. Ein schönes herzhaftes Gericht…

Zutaten (für ca. 8 Pflanzerl)
1 großes Ei
1 mittelgroße Zucchini
2 EL Buchweizenflocken
1 TL Flohsamenschalen
etwas Salz, Pfeffer
(beide am besten frisch gemahlen)

Zubereitung

Ei aufschlagen und mit etwas Wasser (ca. 50ml), den Buchweizenflocken und den Flohsamenschalen sehr gründlich verrühren. Salzen, dann 2 Stunden ruhen lassen.

Zucchini waschen, grob raspeln und unter den Buchweizenteig heben. Nochmals etwas salzen und pfeffern.

In einer Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen, dann kleine Portionen von dem Teig hineingeben. Bei mittlerer Hitze ausbacken, zwischendurch wenden.

Dazu schmeckt ein grüner Salat.

geeignet für: zuckerfreie Diät, getreidefreie Diät, Candidadiät

Unsere “Umzugspläne“ – Calas Welt im Überblick

sicherheitshalber: dieser Beitrag enthält (unbezahlte) Werbung

In meinem Podcast habe ich schon ausführlich berichtet: Wir haben den Osterurlaub genutzt und mal unser Durcheinander gesichtet… Oje… So ein Projekt wie meins ist ja wie ein Garten: Wenn es über fast ein Jahrzehnt wächst, dann wuchert es an manchen Stellen ziemlich, andere verkümmern, weil sie nicht beachtet werden und insgesamt sieht irgendwann alles auch nicht mehr sehr gepflegt aus. Da ich mit Boris jemanden im Haus habe, der meine vielen Ideen technisch praktisch sofort umsetzen kann, ist dem Wildwuchs bei uns Tür und Tor geöffnet… Und irgendwann hatten wir selber das Gefühl, den Überblick zu verlieren.

Es wird also Zeit, das Chaos zu lichten und damit fangen wir jetzt an.

Ausführlich berichte ich über unsere diesbezüglichen Pläne – wie gesagt – in meinem Podcast (hier oder über iTunes, Spotify oder einen Podcatcher deiner Wahl). Deshalb gibt es hier  im Blog nur eine Kurzfassung, damit du dich weiterhin bei mir zurechtfindest, auch wenn du meinen Podcast nicht hörst.

Und das wird sich ändern:

www.cala-kocht – der Blog wird wieder reiner Foodblog. Er soll als Blog – korrespondierend zu meiner Ernährungsberatung – wieder ausschließlich Themen aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Kochen aufgreifen.

Mein „Sammelsurium“ – also alle Themen, die nichts mit den drei genannten zu tun haben – zieht um auf den Bog www.calas-welt.de. Nicht-kulinarisch geprägte Reiseberichte, meine Hundegeschichten, privates „Allerlei” – werden künftig hier zu finden sein.

Die Entscheidung, den bestehenden Blog so aufzuteilen, ist mit extrem schwer gefallen.

Ich konnte mich nur mit Mühe durchringen. So ein über etliche Jahre gewachsener Blog ist ja wie ein Tagebuch – 8 Jahre lang habe ich hier alles dokumentiert, was mich bewegt und das Hin- und Her der Themen spiegelt ja auch ein bisschen meine Entwicklung wider. Insofern ist das echt keine leichte Entscheidung gewesen, aber ich denke, sie passt jetzt und ich habe mich damit arrangiert…

Und auch du kannst jetzt für dich eine Entscheidung treffen, welchem Blog du folgen möchtest, ob beide für dich interessant sind, oder nur einer von beiden.

Da  ich mich als Ernährungsberaterin und Coach immer mehr etabliere, wurde es dringend Zeit, dass die Ernährungsberatung eine eigene Website bekommt und nicht als Unterrubrik von Cala kocht ihr Dasein fristet. Für (angehende) Klienten war es immer verwirrend, wenn ich auf “Cala kocht” als meine Website verwies, sie erst mal eine Hundegeschichte vorfanden und sich dann durch das Menü zur Ernährungsberatung durcharbeiten mussten. Das wirkte alles andere als professionell. Und deshalb hat die Ernährungsberatung schon vor einiger Zeit eine eigene Seite bekommen  Sie heißt www.dein-food-coach.de. Hier findest du alle Informationen über mich als Ernährungsberaterin, mein Angebot für 1:1 Beratungen genauso wie meine Online-Coachings, kostenpflichtige Rezeptsammlungen und natürlich auch die Preise für meine Beratungsleistungen.

Ebenfalls neu ist die Seite www.darmfreundlich-essen.de. Hier findest du – ganz übersichtlich – ausschließlich meine Rezeptsammlungen. Inzwischen greifen auch viele Therapeuten und sogar einige Ärzte auf meine Rezeptsammlungen zu und empfehlen sie ihren Klienten und Patienten. Auch mit dem kpni-Verband und den angeschlossenen Therapeuten arbeite ich ja sehr eng zusammen. Wenn Therapeuten oder Ärzte die Rezeptsammlungen an Klienten oder Patienten empfehlen, dann sollte das – unserer Meinung nach – über eine Website geschehen, die so abgespeckt wie möglich ist und sich nur auf das Wesentliche – also die Sammlungen – konzentriert. Dafür haben wir www.darmfreundlich-essen.de gestaltet.
In dem angeschlossenen Webshop sind auch die Prozesse weitgehend automatisiert, was die Sache für den Käufer und auch für uns sehr komfortabel macht, da keine Wartezeiten entstehen.

Last but not least bekommt auch der Cala-kocht-Podcast (hier) eine Namensänderung. Bisher hieß er „Cala kocht – der Podcast“, in Zukunft wird er „Calas Welt – der Podcast“ heißen. Warum? Ganz einfach: Er passt dann zum Blog www.calas-welt.de (wir erinnern uns: gemischte Themen aus meiner Welt…) und ich kann bei meinem gewohnten Mix aus Ernährungsthemen, Interviews und anderem bleiben, was mich bewegt oder was ich gerne teilen möchte. Auch diese Umbenennung war keine leichte Entscheidung, wir denken aber, sie ist konsequent.

Und hier nochmal in Kürze, was sich ändern wird:

Cala kocht – der Blog“ (www.cala-kocht.de) wird wieder Food- und Ernährungsblog.
Alle Themen, die damit nichts zu tun haben, ziehen um auf die Seite www.calas-welt.de
Meine Ernährungsberatung und alle damit verbundenen Leistungen (online-Coachings, Rezeptsammlungen usw.) findest du jetzt auf www.dein-food-coach.de
Auf www.darmfreundlich-essen.de hält ausschließlich die beiden Rezeptsammlungen vor, diese Seite ist ideal für Empfehlung, auch wenn du Arzt oder Therapeut bist
Der Podcast bekommt in Kürze einen neuen Namen und wird dann „Calas-Welt – der Podcast“ heißen

Ich hoffe, ihr bleibt trotz dieser “Umbaumaßnahmen” und damit verbundenen Unannahmlichkeiten mir und meinen Themen gewogen, lest weiterhin meinen Blog und geht diesen Schritt zusammen mit uns…

In diesem Sinne liebe Grüße
und ein schönes Wochenende
Cala

Überall Eier. Wie viele sind (noch) gesund und wem soll man jetzt noch glauben?

Nachdem ich damit aufgewachsen bin, dass zu viele Eier schädlich sind und sich negativ auf den Cholesterin-Spiegel auswirken, wurde das Ei in den letzten Jahren rehabilitiert: Alles Quatsch mit der Erhöhung des Cholesterins durch das Ei, hieß es, und freie Fahrt für den hemmungslosen Ei-Konsum. Entsprechend gern und sorglos werden Eier und Eiergrichte  konsumiert. 235 Eier aß der Durchschnitts-Deutsche im Jahr 2018, Tendenz kontinuierlich steigend. Das sind fast 5 Eier pro Woche…

Jetzt sorgt eine neue, großangelgte Metastudie aus den USA für viel Aufregung. Denn die findet nun angeblich wieder einen  eindeutigen (?) Zusammenhang zwischen Ei-Konsum und dem Anstieg des LDL-Cholesterins und warnt vor zuviel Ei in der Ernährung.

Tauchen solche Studien auf, werde ich als Ernährungsberaterin natürlich hellhörig und auch ein bisschen nervös und hinterfrage das gründlich. Ich schaue mir die Studien an, lese aber auch die Stellungnahmen meiner Netzwerke und sehe mir die Diskussionen in medizinische Portalen an. Denn schließlich empfehle auch ich meinen Klienten, Eier zu essen und baue sie auch selber regelmäßig in meinen Speiseplan ein.

Eier werden vom Menschen – weil sie so leicht zugänglich sind – schon immer gegessen und ich habe sie deshalb auch während meiner Ausbildung als positives “artgerechtes” Lebensmittel kennengelernt, dass gegenüber anderen tierischen Lebensmitteln – wie Milch oder Fleisch – überweigend positive Eigenschaften hat.

Wie ist also meine Meinung zur Cholesterin-Frage und zur aktuellen Studie?

Ich versuche hier einmal zusammenfassen, was ich aktuell zu dem Thema denke.

Warum (Ernährungs-)Studien leider immer kritisch gesehen werden (müssen)

Genereller Schwachpunkt von Ernährungsstudien wie der genannten ist immer, dass man meistens nicht so genau weiß, ob das als Ursache propagierte Lebensmittel (Ei) denn auch tatsächlich in EINDEUTIGEM Wirkzusammenhang zu den ermittelten Folgen steht (Herz-/Kreislaufkrankheiten, frühzeitger Tod, Erhöhung des Cholesterinspiegels). Kritiker stellen zum Beispiel sofort die Frage, was die untersuchten Pobanden neben Eiern noch so gegessen haben, wie ihre sonstigen Lebensumstände sind und welche anderen Faktoren (neben dem Ei) womöglich zur höheren Mortalität bzw. zu vermehrten Erkrankungen gefüht haben könnten. Jemand der “täglich mindestens 2 Eier” isst, kann dies ja sowohl im Rahmen einer ansonsten (weitgehend) gesunden Ernährung tun, aber auch im Rahmen des typisch amerikanischen Frühstücks mit ordentlich viel gebratenem Speck. Auch Fragen nach dem Bewegungsverhalten und anderen gesundheitsrelvanten Merkmalen wären hier wichtig.
Es macht deshalb immer Sinn, solche “Erkenntnisse” (Ursache – Wirkung) auch noch einmal logisch zu druchdenken, bevor man Schlüsse zieht.

Zunächst das Ei. Was ist außer viel Cholesterin denn drin im Ei?

Um es vorweg zu nehmen: Ich persönlich halte Ei nach wie vor für ein gesundes Lebensmittel und es ist ein fester Bestandteil meiner Ernährung. Allerdings: Ich bin generell niemand, der zu Extremen neigt. Ich esse vielleicht 3, höchstens vier Eier in der Woche. Und in Ausnahmefällen können es dann auch mal mehr oder weniger sein.

Was ist so positiv am Ei? Eier enthalten reichlich Vitamine (A, B2, B12, D und Folsäure), außerdem  Phosphor, Selen, Eisen, Zink und Cholin. Sie sind daher eine gute Quelle für eine Vielzahl gesunder Nährstoffe, außerdem natürlich gute Proteinlieferanten.

Allerdings: Eier enthalten – wie andere tierische Lebensmittel auch – tatsächlich viel Cholesterin  (etwa 200 mg Cholesterin pro Ei).

Was ist Cholesterin?

Cholesterin ist eine Fettsubstanz in unserem Körper und hat mehrere Funktionen:

• Cholesterin ist Grundbestandteil unserer Geschlechtshormone und des Hormons Cortisol
• Cholesterin wird zum Aufbau unserer Zellmembranen benötigt
• Vitamin D wird aus Cholesterin gebildet
• Cholesterin wird zur Bildung von Gallensäuresalzen benötigt
• Cholesterin ist eine Reparatursubstanz im Immunsystem. Im Schadensfall wird Cholestein kurzzeitig lokal aktiv, um Bakterien, Viren und Toxine zu neutralisieren.

Und was sind jetzt LDL und HDL?

LDL und HDL sind sogenannten Lipoproteine, die Cholesterin im Blutkreislauf transportieren.
 Beide erfüllen wichtige Aufgaben im Cholesterinhaushalt.
LDL enthält viel Cholesterin und transportiert es von der Leber zu den Geweben und Zellen. HDL transportiert übriggebliebnes Cholesterin wieder zurück zur Leber. Hier wird es zur Bildung von Gallensäuresalzen verwendet.

Was wichtig ist: Auch der Körper produziert Cholesterin in der Leber. Diese  körpereigene Produktion richtet sich nach der Nahrungsaufnahme: wird mehr Cholesterin über die Nahrung aufgenommen, bildet die Leber selbst automatisch weniger Cholesterin und umgekehrt.

Wann treten erhöhte LDL-Spiegel auf?
Langfristig erhöhte LDL-Blutwerte kommen zum Beispiel bei (übermäßigem) Stress und/oder bei einer Vergiftung durch Endotoxine vor. Der erhöhte LDL-Spiegel dient dann der Bildung von Cortisol oder der Bekämpfung der Endotoxine. Evolutionär geht es hier immer um kurzzeitige akute Situationen und es ist eigentlich nicht vorgesehen, dass höhere LDL-Konzentrationen über längere Zeit im Blut zu finden sind.

Wann ist ein erhöhrter LDL-Wert schädlich?
Ein länger andauernder erhöhter LDL-Wert im Blut kann zu Atherosklerose (Adernverkalkung) führen. Die Voraussetzung ist jedoch eine bereits vorliegende Schädigung der Blutgefäße. Schäden an den Blutgefäßen entstehen z.B. dann, wenn die Nahrung zu wenige Antioxidantien enthält (insbesondere Vitamin E, enthlaten z.B. in Pflanzenölen, Fisch oder Nüssen), um die Oxidation von LDL zu verhindern (LDL ist sehr anfällig für Oxidation) und keine ausreichenden Mengen der schwefelhaltigen Aminosäure Methionin (z.B. im Mandeln, Cashewnüssen, Fisch, Huhn) aufgenommen werden. Eine zu gering Aufnahme der Vitamine B6, B12 und Folsäure führt (durch erhöhte Homocysteinwerte) ebenfalls zu einer Schädigung der Gefäße. Und nicht zuletzt schädigt eine zu zuckerhaltige Ernährung die Gefäßwände.

LDL enthält eine relativ große Menge an Fett. Daduch haftet es leicht an der Wand von “rauen” Blutgefäßen, wenn diese beschädigt sind (an glatten Gefäßinnenwänden bleibt LDL nicht haften). Dort kann es oxidieren, was eine Entzündungsreaktion hervorruft und letztendlich zu Atherosklerose führt.

Die Studie und das Ei

Zurück zur Studie und zum Ei. Wie war besagte Studie aufgebaut? Es wurden 29.615 Personen aus sechs Kohortenstudien zusammengefasst. Eine Kohortenstudie hat das Ziel, einen Zusammenhang zwischen einer oder mehreren Expositionen und dem Auftreten einer Krankheit aufzudecken. Durchschnittlich wurden die Probanden 17,5 Jahre lang begleitet. Untersucht wurden die Ernährungsgewohnheiten und während dieser Zeit auftretende Erkrankungen.

Die Studie gelangt zu dem Schluss, dass jede weiteren 300 mg Cholesterin aus der Nahrung mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert waren (17-18 %). Der Verzehr von drei oder vier zusätzlichen Eiern pro Woche führt zu einem Anstieg von 6 %.

Die Kritik an der Studie:
Neben den eingangs bereits genannten kritisch zu sehenden Kriterien (Begleitumstände zum Eikonsum) werden an der Studie – bzw. an den daraus gezogenen Schlussfolgerungen – folgende Punkte kritisiert:

– Es gibt einen Widerspruch zu anderen (ähnlichen) Studien, die zu anderen Ergebnissen führen.
– Grundsätzlich wird ohnehin ständig diskutiert, ob ein erhöhrte Cholesterinspiegel tatsächlich auf ein erhöhtes Cholesterin aus der Nahrung zurückzuführen ist (siehe Ausführungen zum Cholesterin). Anders ausgedrückt: Die Studie folgert zwar, dass ein (höherer) Ei-Konsum zu einem Anstieg des LDL-Cholesterins im Blut führt, der genaue Wirkzusammenhang ist hier aber (noch) nicht ersichtlich und mit dem Stoffwechsel auch nicht zwingend logisch erklärbar.
– Die Behauptung, dass erhöhte Cholesterinwerte zwangsläufig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, ist ebnfalls nach wie vor nicht erwiesen (siehe meine Ausführungen oben).

Wie ist also mein Fazit?

Ich werde weiterhin Eier essen, fühle mich jedoch – wie immer – darin bestätigt, Extreme in der Ernährung zu vermeiden. Da die Leber die Produktion von Cholesterin reguliert, ist es für mich weiterhin fraglich, ob die aus der Nahrung aufgenommene Cholesterin-Menge wirklich relevant ist, zumal ich in der Praxis auch immer wieder Menschen sehe, die sich zwar tendentiell cholesterinarm ernähren (z.B. Veganer), die aber trotzdem erhöhrte Cholesterinwerte haben. Dazu kommt – wie oben beschrieben – die Frage, ob ein hoher Cholesterin-Spiegel generell ein Nachteil ist oder ob nicht ganz andere Faktoren erst zu den negativen Folgen führen.

Wichtig für die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist es, dass die Nahrung ausreichend Vitamin E (z.B. in Nüssen, Pflanzenölen), Methionin (z.B. in Fisch, grünem Gemüse) und die Vitamine B6, B12 und Folsäure enthält. Interessanterweise enthalten Eier selbst übrigens viele der notwendigen Nährstoffe, um die Blutgefäße gesund zu halten…

Negativ für die Blutgefäße sind hingegen schnelle Kohlenhydrate (Zucker, stärkehaltige Lebensmittel).

Diese Art der Ernährung entspricht der darmfreundlichen Ernährung, für die ich mich persönlich entschieden habe und nach deren Richtlinien ich selber lebe (hier).

Außerdem ist natürlich die Regulation von Stress und gesunde Bewegung enorm wichtig.
Beide Faktoren spielen deshalb auch in meiner Beratungspraxis eine wichtige Rolle.

Quellen meiner Recherchen: www.bonusan.de, www.dock-check.de

Neue Rezeptsammlung & WhatsApp Ernährungscoaching: zuckerfrei und getreidefrei im Alltag

Nach beinahe 2 Jahren ist es soweit: ich bringe meine zweite Rezeptsammlung heraus, an der wir mit viel, viel Liebe und Hingabe gearbeitet haben. Auch hier geht es wieder um eine zuckerfreie, getreidefreie Ernährung, die gezielt darmfreundlich ist. Die Sammlung ist damit wieder ideal für alle die ihren Darm sanieren wollen, aus gesundheitlichen Gründen ohne Zucker, Getreide und Hülsenfrüchte essen (müssen) oder die Rezepte und Anregungen für eine Ernährungsumstellung suchen. Wie gehabt, ist auch diese Sammlung am Konzept cleaneating orientiert – kurze Zutatenlisten, viel frisches Gemüse und einfache Zubereitung machen die Rezepte extrem alltagstauglich.

Durch die Arbeit an der Rezeptsammlung waren die ersten Wochen dieses Jahres geprägt von Fotoshootings, Layout- und Marketingbesprechungen, Testkochen und Korrekturlesen. Boris hat sich um ein professionelles Layout gekümmert und im Zuge dessen auch die erste Sammlung noch mal komplett überarbeitet. Wir sind beide stolz auf das Resultat und freuen uns auch sehr auf die Veröffentlichung der zweiten Sammlung – voraussichtlich Mitte März. Es ist ein schönes Gefühl, so ein Langzeitprojekt gemeinsam abzuschließen…

Mit Beginn des neues Jahres habe ich auch ein neues Coaching-Format ins Leben gerufen, das meine Klienten noch näher in ihrem Alltag abholen soll. Ich hatte mich gefragt, wie ich Menschen so nah wie möglich bei der Umsetzung gesunder Ernährung unterstützen kann.

Leider ist es ja nicht möglich, dass ich jeden individuell zu Hause begleite und unterstütze. Oder doch? Ich glaube, ich habe ein Format gefunden, das dem sehr nahe kommt…

In meinen neuen WhatsApp-Coachings begleite ich eine Gruppe von maximal 6 Klienten
4 Wochen lang ganz persönlich bei der Umsetzung einer zuckerfreien und getreidefreien Ernährung im Alltag.

Auszüge aus dem WhatsApp Coaching

Das Geniale an diesem Ernährungscoaching: Es ist extrem flexibel.
Es kann individuell als Einstieg in eine Ernährungsumstellung genutzt werden, aber auch zur Gewichtsabnahme oder als „Fastenkur“. Es ist sowohl für Menschen geeignet, die ausprobieren möchten, wie es ihnen ohne Zucker und ohne Getreide geht, aber auch für diejenigen, die Darm und Stoffwechsel regenerieren möchten. Und auch wer nur Zucker oder nur Getreide weglassen möchte, kommt auf seine Kosten, denn es handelt sich nicht um ein starres Programm, sondern um ein sehr flexibles Ernährungscoaching.

Das Coaching ersetzt zwar keine Therapie oder Ernährungsberatung und ist auch nur für Teilnehmer geeignet, die grundsätzlich gesund sind und keinen individuellen Beratungsbedarf haben. Es ist aber optimal, um selbstbestimmt aber begleitet zuckerfreie und getreidefreie Ernährung in den Alltag zu integrieren, weil man es flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Es baut auf meinen Rezeptsammlungen auf, die schon im Coachingpreis enthalten sind, so dass über 90 Rezepte zur Verfügung stehen.

Während dieser 4 Wochen sind die Teilnehmer in engem WhatsApp-Kontakt mit mir und den anderen Teilnehmern, erhalten täglich Input von mir in Form von Anregungen und Informationen und ich stehe kontinuierlich für Fragen zur Verfügung.

Die erste Gruppe ist jetzt schon in der letzten Woche des Coachings und es war eine geniale Zeit. Ich merke wie unglaublich effektiv und tiefgreifend dieses Coaching ist. Dadurch ist nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für mich selbst extrem befriedigend. Es ist schön zu sehen, wie sich die Gruppe nach einigen Tagen „findet“, die Teilnehmer ankommen, aus ihrem jeweiligen Alltag heraus auch zusammenwachsen und durch die gegenseitige Motivation am Ball bleiben. Durch die intensiven Fragen der Teilnehmer, werden Themen tief ausgelotet. Von den Impulsen und Fragen einzelner Teilnehmer profitieren immer alle Gruppenmitglieder – ein geniales Tool, das mir extrem viel Spaß macht. Durch die Begrenzung auf 6 Teilnehmer pro Gruppe kann ich allen problemlos gerecht werden und die Konversation wird auch nicht mit Input überflutet. Ich bin begeistert und die Teilnehmer sind es auch.

Wenn du dich für die neue Rezeptsammlung interessierst, hast du die Möglichkeit, dich hier auf die Warteliste einzutragen. Du gehörst dann nicht nur zu den ersten, die erfahren, wenn die Rezeptsammlung verfügbar ist, sondern kannst sie auch vor allen anderen zu Sonderkonditionen erwerben. Der Eintrag auf der Warteliste ist selbstverständlich unverbindlich, du brauchst dich also jetzt noch nicht zu entscheiden, ob du die Sammlung auch wirklich kaufen möchtest.

Der nächste Starttermin für mein 4-Wochen-WhatsApp-Ernährungscoaching zuckerfrei und getreidefrei ist am Montag, den 11.03. Du kannst dich hier anmelden.

 

Happy Birthday to the most beautiful and wise girl in the world…

16 Jahre alt wird meine Schönheit heute – ich bin voller Dankbarkeit für jeden einzelnen Tag, den wir gemeinsam erleben dürfen. Es gibt kaum etwas, was mich so sehr berührt, wie meine Liebe zu ihr und wir werden alles tun, um die verbleibende Zeit so gut und schön wie nur irgend möglich zu gestalten.

Danke Seni für deine Liebe und Nachsicht, für deine Treue und dein Vorbild. Danke, dass ich mit dir und über dich lachen darf, dass wir gemeinsam altern und du mir zeigst, wie einfach es ist, glücklich zu sein – trotz oder mit allem. Danke, dass du mich täglich daran erinnerst, was wirklich zählt.

Unendlich dankbar dafür, dass ich diejenige bin, die dein Leben begleiten darf.

Für immer deine Mama.

Versprochen ist versprochen! Für Estefano, der in Wirklichkeit ein Mädchen ist und jetzt Lumi heißt…

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Claudua Kratzel und die Firma BestVit

Im Dezember fing das alles an. Da habe ich das Bild von “Estefano” zum ersten Mal gesehen.
Auf Facebook. Aus irgendeinem Grund habe ich sein Profil bei ProDogRomania aufgerufen.
Und dann konnte ich nicht mehr wegschauen. Irgendwann habe ich dann durchgeatmet und einen Entschluss gefasst. Ich musste etwas tun.

Und dann fing ich an, überall um Hilfe zu bitten, Blogposts zu schreiben, in Facebook-Gruppen zu posten, Leute anzusprechen, um Spenden zu bitten, verzweifelt nach einer Pflegestelle zu suchen… Denn das war zu diesem Zeitpunkt leider das einzige, was ich selbst für ihn tun konnte. Aber wenigstens das wollte ich mit voller Kraft tun… Hier muss und möchte ich Ina erwähnen, die ich vor dieser Geschichte gar nicht kannte, die mich aber trotz vieler eigener Sorgen sofort und ohne zu zögern tatkräftig unterstützt hat, Videos erstellt und ebenfalls unermüdlich die Aufrufe geteilt und verbreitet hat. Gemeinsam haben wir uns den Kopf darüber zerbrochen, was wir tun und wie wir noch aktiv werden können… Hinzu kamen die ersten Spender und es entstand eine Community, die gemeinsam ein Ziel hatte und täglich wuchs. Irgedwann hatten wie immerhin die Ausreisekosten und die Bürgschaft füe einen Teil der Tierarztkosten beisammen. Aber jetzt ging es nicht mehr weiter, denn ohne eine geeignete Pflegestelle würden wir nur weiter warten können.

Dass sich dann irgendwann meine Cousine Svenja entschlossen hat, Estefano bei sich aufzunehmen, davon habe ich schon berichtet (hier). Ich hatte auch sie auf meinen Post aufmerksam gemacht und auch sie konnte nicht wegschauen. Fügung? Zuerst kam ein größerer Geldbetrag, ein paar Tage später die Mitteilung, dass sie Estefano ein Zuhause geben und damit der endlosen Suche nach einer Pflegestelle ein Ende machen wird.

Wie es dann weitergegangen ist:

Zunächst hat der Verein eine gründlich Vorkontrolle gemacht – was natürlich sehr richtig ist… – und dann aufgrund der bekannten Traumatisierung etliche Auflagen gemacht, die Svenja alle brav in sehr kurzer Zeit abgearbeitet hat (neue Einzäunung des Grundstücks, Einrichtung eines Quarantäneraumes, sichere Transportboxen etc.).

Dann kamen mitten im Adoptionsprozess plötzlich sehr schlechte Nachrichten aus Rumänien: schwer traumatisierter Hund, “ein echtes Kaliber”, unberechenbar, kaum vorherzusagen, was auf sie zukommt, lässt sich überhaupt nicht anfassen, bissig, schwer verängstigt usw.
Man riet Svenja mehr oder weniger deutlich von der Adoption ab. Das war ein Schlag vor den Kopf und wir waren beide ratlos. Unser Gefühl sagte etwas ganz anders, aber was, wenn wir falsch lagen?

Es folgte eine schlaflose Nacht, dann die Entscheidung: wir machen jetzt keinen Rückzieher.
“Cousin’sche”, schrieb Svenja, “ich stehe zu meinem Wort. Der kleine Mann kommt hier hin. Basta.”

Aufatmen und die Gewissheit: Wir schaffen das. Und irgendwo auch ein ganz tiefes Vertrauen in Estefano – so sehr konnten wir uns einfach nicht täuschen…

Endlich bekam er dann auch für einen Transport Ende Januar einen Platz.
Svenja hatte einen “Hochsicherheitstrakt” vorbereitet und war darauf eingestellt, dass da Schwerstarbeit auf sie zukommen würde. Eine besonders kompetente Hundetrainerin war auch schon engagiert und wir würden jetzt einfach abwarten, was auf uns zukommt…

Kaum hatten wir die Zusage für den Transport, kam aber schon die nächste große Überraschung, denn es hatte mal jemand genauer hingeschaut: “Estefano” war gar kein Bub (wie angegeben), sondern ein kleines Mädchen. Und wieder haben wir Glück gehabt:
Das Geschlecht spielte für uns nämlich überhaupt keine Rolle. Svenjas Hund Bootsmann ist völlig tiefenentspannt, Svenja auch, dann eben ein Mädchen…

Svenja hat ihr dann auch ganz spontan den Namen Lumi gegeben, offiziell blieb “er” aber “Estefano” und so wurde unser Mädchen dann auch auf der Tranpostliste für den 26.01. geführt:

 

Und dann ging es los…

Ich habe – da bin ich ehrlich – Blut und Wasser geschwitzt, bis ich endlich sicher wusste, dass die kleine Maus wirklich an Bord ist. Ich hatte solche Angst, dass wieder etwas dazwischen kommt, dass sie sich nicht einfangen lässt, oder… Ich mag gar nicht mehr daran denken… Ich habe mein Handy nicht mehr aus der Hand gelegt, die ganze Nacht das Tracking des Transportes verfolgt, Svenja per WhatsApp entsprechend auf dem laufenden gehalten und am Samstag gegen Mittag kam dann endlich die erlösende Nachricht: Lumi war da und Svenja mit ihr auf dem Weg in die Tierklinik. Wir wussten ja, dass sie eine Verletzung an der Pfote hatte und schnellstens versorgt werden musste.

Fotos von Tag 1, wie sie mich erreichten. Von links oben nach rechts unten: Unerwartete Vorverlegung des Transportes (für uns ideal, weil Svenja die Tierklinik dadurch nicht nachts aufsuchen müsste) | Mishu hat mir seinem Transport Diemelstadt erreicht | Lumi in der Tierklinik (bisher hatte sie niemand zu Gesicht bekommen) | Lumi am Abend in ihrem Quarantäne-Lager (zwei sehr glücklich…)

Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass alle Untersuchungen nur unter Betäubing erfolgen  könnten, doch überraschenderweise war Lumi ganz gelassen: Blutabnahme, Krallenschneiden, die vielen Untersuchungen – alles kein Problem. Und die Pfote konnte auch direkt behandelt und versorgt werden. Gigantische Rechnung (Klinik im Samstags-Notdienst), aber völlig ohne den erwarteten Stress – wir waren baff…

Und so ging es auch erst mal weiter. Keine Spur von dem aggressiven Hund, den man uns angekündigt hatte. Im Gegenteil. Lumi war freundlich und zugänglich, ging von Tag 1 an problemlos an der Leine (sie muss das irgendwoher kennen, hat also vermutlich nicht immer auf der Straße gelebt) und alles war plötzlich doch ganz anders als erwartet.

Soll ich ehrlich sein? Bis zu dem Tag, an dem endlich ein Foto möglich war, auf dem Lumi klar zu erkennen war (ich habe ständig danach gefragt…), hatte ich – trotz Svenjas Beteuerungen – immer noch Angst, dass man uns vielleicht doch den falschen Hund geschickt hat… Denn wie konnte das sein? Ein Hund, der als hochagressiv angekündigt war, für den Svenja schon spezielle Trainer engagiert hatte, den wir beinahe hätten aufgeben müssen und dann das?

…erkennt ihr unseren “Estefano” – ganz eindeutig, oder?

Ein ganz liebes, kleines Mädchen? Ja und irgendwie lief das alles viel zu glatt, fand Svenja, und behielt auch leider Recht…

Am Dienstag nach Lumis Ankunft bekam die Iylle nämlich Risse. Schwerer blutiger Durchfall, Appetitlosigkeit. Wieder in die Klinik, weitere Blutuntersuchugen, viele schlimme Tage.
Am Samstag darauf waren die Befunde der Vorwoche da und leider stellte sich heraus, dass  Lumi so ziemlich alles an Krankheiten mitgenommen hat, was in Rumänien so im Angebot ist…

Jetzt muss sie aufgepäppelt, mit den entsprechenden Medikameten behandelt werden
und um die 28-tägige Quarantäne kommen wir jetzt auch auf keinen Fall rum.

Was bedeutet das? Für Svenja ein gigantischer Aufwand und ein Hin- und Her zwischen Beruf, Versorgung von Lumi, den Tieren daheim und auf der Koppel. Aber es heißt leider auch noch mal einiges an unerwarten zusätzlichen Kosten, zumal teilweise DNA-Untersuchungen gemacht werden müssen, die mit speziellen Blutabnahmen verbunden sind.

Bis heute sind über 1200 € an Spenden eingegangen, die bereits komplett aufgebraucht sind.  (Ausreisekosten, Schutzvertrag, Einrichtung des Quarantäneraumes, ausbruchssichere Einzäunung des Grundstücks, Bereitstellung sicherer Transportmöglichkeiten, Tierarztkosten (allein am Ankunftstag knapp 800 €), usw.) Einige der Kosten waren ja durch die Auflagen des Vereines begründet, die sich im Nachhinein als überflüssig herausstellten, aber das konnte natürlich niemand vorher wissen.

Lieblingsplatz… Und überhaupt: Dabeisein ist alles…

Svenja geht mit den Spendengeldern natürlich sehr umsichtig um und versucht natürlich auch, alles zu verkaufen oder zurückzugeben, was sie jetzt doch nicht mehr braucht. Und trotzdem sind die Kosten deutlich höher als die eingegangen Spenden, weshalb wir uns weiterhin über Unterstützung sehr freuen.

…jemand, der euch unendlich dankbar ist für das Geschenk eines würdigen Lebens…

Aber an diese Stelle muss erst mal ein ganz großes Dankeschön stehen an all die Menschen, die dieses Wunder überhaupt möglich gemacht haben, die Svenja entlasten und dieser armen Hundeseele eine Chance auf ein würdiges und glückliches Leben schenken.

Es gab Menschen, die sehr große Beträge gespendet haben und andere, die von dem wenigen, was sie haben, ein kleines bisschen abgegeben haben, soviel eben ging. Eines rührt mich so sehr wie das andere, ich war sehr oft tief bewegt und eines ist sicher: Ob große oder kleine Spende, moralische Unterstützung, Gebete und gute Energien: Wir haben das alle gemeinsam geschafft.

Lumi ist eine ganz tapfere kleine Hundedame. Und eine sehr, sehr süße… Sie ist so dankbar für ihr neues Leben und die Liebe zwischen ihr und Svenja ist jetzt schon riesengroß.

Svenja sagt: “Ich habe mal wieder gelernt, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen kann. Und diese Augen…. Lumi lernt jeden Tag etwas dazu. Und sie gönnt sich jetzt auch schon den kleinen Luxus, nicht mehr jedes Futter zu mögen….”

Ich habe Svenja gefragt, was Lumi an ihrem neuen Leben im Moment am liebsten mag:
Kauknochen findet sie toll, sie liebt es, in ihrem Körbchen zu liegen und sie kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen…

Auch ich habe viel gelernt seit Dezember. Gelernt, dass es sich lohnt Menschen zu mobilisieren, auch wenn ich damit deutlich meine eigene Komfortzone verlassen habe, oft verzweifelt, übermüdet und manchmal auch hoffnungslos war. Ich habe gelernt, dass man allein vielleicht nicht immer allzu viel bewegen kann, dass aber viele Menschen, die gemeinsam etwas wollen, unendlich stark sind und eine sehr große Energie freisetzen. Gelernt, dass es viel Zeit, Engagement und Geduld braucht, um Unmögliches möglich zu machen. Gelernt, dass ich manchmal auch meine Ohnmacht aushalten muss, dass es wunderbare Überraschungen gibt und manchmal eben auch Rückschläge. Gelernt, dass eine Nacht, in der man über die Dinge schläft, einen Morgen voller Wunder hervorbringen kann. Ich habe gelernt, dass ich mich auf die Menschen, die ich liebe, verlassen kann, aber auch, dass mich Menschen im Stich gelassen haben, für die es leicht gewesen wäre zu helfen.

Und ich habe gelernt und verstanden, dass ich eine wunderbare Familie habe.
“Man hat es nicht von Fremden”, sagt meine Tante Renate, Svenjas Mutter, immer.
Und das gilt wohl auch für diese Hundeliebe und das große Herz, das manchmal sehr wehtut, aber offensichtlich Berge versetzen kann…

Last but not least und nochmal für alle, die vielleicht nicht den ganzen Beitrag gelesen haben:

Wir sind überwältigt von so viel Hilfbereitsschaft und Liebe für unsere Lumi.
Seid sicher: Sie weiß es und sie wird ihre Chance nutzen…

Wir danken euch allen von ganzem Herzen!
Svenja & Carmen

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Nachtrag:
Eine sehr großzüge Spende erreichte uns von Judith und Claudia. Die beiden sind BestVit-Beraterinnen und stellen Lumi für mindestens 1 Jahr Futter und Nahrungsergänzungen zur Verfügung – die erste Lieferung hat Svenja schon erreicht – das finden wir großartig und bedanken uns sehr!

unsere beiden großzügigen Spenderinnen: Claudia (links) und Judith (rechts)

Falls ihr Interesse an den Produkten von BestVit habt, erreicht ihr Claudia unter der Telefonnummer 04161/597210. Sie steht bei allen Fragen rund um gesunde Ernährung für Hunde und Katzen zur Verfügung. Bei Direktbestellungen über BestVit gebt bitte ihren Namen (Claudia Kratzel) an.

“Wenn ich jetzt auch noch Angst kriege, kann er einpacken…” – über Estefano und einen Menschen, den ich grade unendlich feiere…

 18. Januar 2019

Auch wenn die Überschrift nach Entwarnung klingt:

Wir brauchen immer noch dringend Hilfe…

Einige von euch haben meinen letzten Post gelesen. Ich hatte in Dezember bereits um Hilfe für Estefano gebeten.

Der Hundemann sitzt in einem rumänischen Shelter mit völlig aussichtslosen Chancen (Angsthund, traumatisiert und mit einer Verletzung an der Pfote).

Mich hat sein Schicksal so sehr berührt, dass ich einfach handeln musste…
Und weil ich das allein nicht schaffen konnte, habe ich überall um Hilfe gebeten und mein ganzes Netzwerk mobilisiert – hier, auf Facebook, in diversen Gruppen, in der Familie, im Freundeskreis…

Rund vierzig Leute haben sich daraufhin zusammengetan und haben Spendengelder für Estefanos Ausreise und die anfallenden Tierarztkosten gesammelt. Laut den Statuten des Vereins sollte dies seine Chancen massiv erhöhen, auf eine geeignete Pflegestelle vermittelt zu werden.

Nachdem wir es geschafft hatten, die erforderliche Summ bereitzustellen, stellte sich leider heraus, dass die Anforderungen an eine potentielle Pflegestelle so groß waren, dass es so gut wie aussichtslos schien, jemanden zu finden. Unsere eigene Suche mussten wir einstellen, weil der Verein signalisierte, dass sie keine externe Pflegestelle akzeptieren würden. Wir würden warten müssen, bis eine vereinsinterne Pflegestelle frei würde, die sich zutraut, den Hund zu übernehmen.

Dann nahm die Geschichte eine unerwartete Wende…

Unter den Spendern war auch meine Cousine Svenja. Sie hatte den Aufruf auf meinem Blog gelesen und sofort einen höheren Betrag überwiesen.

Was sie mir aber nicht verraten hat: Ihr ist das Schicksal von Estefano ebenso ans Herz gegangen, wie mir. Sie hat sich deshalb entschlossen, den kleinen Mann bei sich aufzunehmen.

Als sie mich informierte, hatte sie bereits Kontakt zum Verein aufgenommen und die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Dazu muss man wissen, dass Svenja die allerbesten Voraussetzungen mitbringt – unter anderem auch eine lebenslange Hundeerfahrung und die Möglichkeit, sich um einen Problemhund kümmern zu können.

Die Vorkontrolle durch den Verein war positiv, allerdings mit einigen Auflagen versehen (ausbruchssichere Einzäunung des Grundstücks, Schaffung einer Quarantänemöglichkeit für mindestens 2 Wochen usw.). Meine tapfere Cousine hat das alles akzeptiert…

Am Dienstag kamen dann leider erneut schlechte Nachrichten aus Rumänien. Im Zuge der Vorbereitungen für den Transport hat man festgestellt, dass Estefano sich überhaupt nicht anfassen lässt und auch die Zähne einsetzt, wenn man sich ihm nähert. Er scheint so schwer traumatisiert zu sein, dass er Menschen gar nicht mehr an sich heranlässt. Transportieren wird man ihn überhaupt nur unter Einsatz von Beruhigungsmitteln können.

Man hat Svenja daraufhin von der Übernahme des Hundes abgeraten, weil man überhaupt nicht absehen kann, worauf sie sich da einlässt.

Uns allen war klar, dass das sein Schicksal vermutlich besiegeln würde…

Nach einer schlaflosen Nacht kam dann die Nachricht von Svenja, dass sie keinen Rückzieher machen wird. Estefano wird – mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt – bei ihr sein neues Zuhause finden.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich meine Cousine für ihren Mut und ihre Zivilcourage bewundere. Auch wenn ich vermutlich genauso gehandelt hätte, ist es etwas anders, so einen Entscheidungsprozess von außen zu betrachten und so unendlich stolz auf einen Menschen zu sein, den man von Herzen liebt…

Tatsache ist: Wir lassen Estefano jetzt nicht im Stich und wir verlieren auch nicht die Zuversicht, dass das zu meistern ist. Unser Bauchgefühl ist immer noch anders als alle Fakten und es muss einen Grund geben, warum ausgerechnet uns dieser Ball zugespielt wurde…

Aber die Sache hat einen gewaltigen Haken. Das ganze Unterfangen ist jetzt nämlich nicht mehr nur mit enormem persönlichen Einsatz und Zeitaufwand zu bewältigen (das alles muss Svenja ohnehin alleine stemmen…), sondern wird (abgesehen vin den baulichen Maßnahmen) noch mal deutlich mehr Geld kosten, als erwartet, weil hier z.B. auch die Unterstützung eines Profis zwingend erforderlich sein wird. Eine professionelle Hundertainerin, die auf traumatisierte Hunde spezialisiert ist, hat Svenja schon mobilisiert. Das alles wird sehr viel Geld kosten, ganz abgesehen von den Kosten, die ohnehin anfallen (Schutzvertrag, Tierarzt etc.)

Mir ist bewusst: In dem Moment, wo Estefano hier ist, wird die gesamte Verantwortung bei meiner Cousine liegen und es gibt kaum etwas, was ich dann noch für sie tun kann (ich lebe fast 400 km entfernt).

Ich möchte deshalb alles daran setzen, noch mal ein paar Spenden zu sammeln und ihr wenigsten finanziell noch etwas den Rücken zu stärken.

Deshalb bitte ich euch: Wenn ihr könnt, helft bitte, das gemeinsam zu einem guten Ende zu bringen.

Ich habe das PayPal-Spendenkonto für Estefano wieder freigeschaltet, es heißt

estefano@team-cdl.de   (Verwendungszweck “Estefano”)

Selbstverständlich werde ich akribisch Rechenschaft über die Verwendung des Geldes ablegen – lasst mich bitte wissen, wenn ihr in den E-Mail Verteiler aufgenommen werden möchtet, in dem ich regelmäßig über den Stand der Dinge berichte.

Ich danke euch für eure unschätzbare Hilfe, ich habe auch dafür keine Worte – ich bin zutiefst dankbar, dass es Menschen gibt, die wissen, dass es sich lohnt gemeinsam zu kämpfen. Ich lerne selber grade, was Menschen bewegen können, die ein gemeinsames Ziel haben….

Liebe Grüße
Cala

Ach ja: Bitte bedenkt: Auch winzig kleine Spenden summieren sich. 10 mal 2 € ergeben wunderbare 20 € – jeder einzelne Euro zählt!

Hoffen auf ein Weihnachtswunder… – Spendenkonto wieder offen, dringender Hilferuf

Update 16. Januar 2019
Das PayPal-Spendenkonto estefano@team-cdl.de ist wieder geöffnet, wir benötigen immer noch dringend Spenden, weitere Infos folgen in Kürze.

Ich weiß nicht, warum ausgerechnet ich ausgerechnet jetzt diese riesige Aufgabe übernommen habe, aber so ist es jetzt, ich konnte einfach nicht anders… Manchmal erreicht einen ja ein Hilferuf und man weiß genau, jetzt ist es an mir…

Dieser Hund sitzt momentan mit äußerst schlechten Chancen in in einem Kennel in Rumänien.
Ich habe inzwischen Kontakt zum vermittelnden Verein aufgenommen.
Die sind super seriös, transparent und zugänglich.

Spenden direkt an den Verein helfen nicht, weil sie – verständlicherweise – nicht einem einzelen Hund zugeteilt werden können, sondern allen zugute kommen.

Die einzige Chance für Estefano wäre eine Patenschaft für

a) die Hälfte der Ausreisekosten (die andere Hälfte trägt der Verein) und
b) die in Deutschland anfallenden Tierarzt-Kosten (bis zu einer definierten Höchstgrenze, darüber hinaus zahlt wieder der Verein)

Wenn beides gesichert ist, setzt der Verein alle Hebel in Bewegung, um den Hund auf eine geeignete deutsche Pflegestelle zu vermitteln. Abgerechnet werden nur die real anfallenden Kosten (mit Nachweis), es kann also sein, dass von dem gesammelten Geld, das als Sicherheit dient, am Ende sogar etwas übrig bleibt.

“I said “Somebody should do something about that.”
Then I realized I am somebody.”

(Lily Tomlin)

Die Kosten übersteigen meine eigenen finanziellen Möglichkeiten derzeit leider deutlich.
Und trotzdem wollte ich nicht aufgeben und versuchen etwas zu tun. Ich habe mit einer Gruppe von Menschen bereits begonnen, zu sammeln, es ist einiges zusammengekommen, das Geld reicht aber noch nicht.

Wer hat vielleicht auch nur begrenzte Möglichkeiten, möchte aber dennoch mit mir gemeinsam etwas bewegen und für ein Weihnachtswunder sorgen?

Detaillierte und prüfbare Infos zum Hund und zum vermittelnden Verein kann ich selbstverständlich jederzeit vorlegen und ich werde auch Rechenschaft ablegen über jeden Cent, der zusammengekommen ist.

Auch Kleinstbeträge sind sehr, sehr willkommen, denn am Ende entscheidet nicht die Höhe der einzelnen Spende, sondern die Summe….

PayPal-Adresse für Spenden:

estefano@team-cdl.de

Das PayPal Konto läuft auf meinen Namen, ich sammle die Spenden, bis die erforderliche Höhe erreicht ist, dann wird das Konto gelöscht.

Danke an alle, die helfen…

Das große Kleiderschrankprojekt – oder: ich muss nicht jedes Teil behalten, das ich mag…

Dass ich dabei bin, in großem Stil auszumisten, davon habe ich euch hier schon berichtet.

Und wenn man sieht, dass dieser Post vom Mai war, sieht man auch, wie unendlich lang das dauert… Ehrlich gesagt habe ich ja sowieso das Gefühl, dass ich mir schon mein ganzes Leben lang hinterherräume…

Und doch: Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Endlich hatte ich auch bei meinem Kleiderschrank einen echten Durchbruch und konnte mich von etlichen Dingen trennen. Kistenweise habe ich Zeug aussortiert und in den Keller getragen, das ich “eigentlich” gar nicht (mehr) anziehe. Und ich war sehr erschrocken, diesen Kistenberg dann vor mir zu sehen…
Gott sei Dank bin ich nicht allein damit:  Ich höre von etlichen anderen, die ebenfalls aussortieren, dass es ihnen genauso geht. Wie ist es bei dir?

Peu à peu werde ich jetzt meine Kisten sichten und aussortieren, was in die Kleidersammlung gehört oder was ich verschenken möchte. Den Rest will ich verkaufen und habe auch schon angefangen, ein paar Stücke auf den jeweiligen Verkaufsportalen einzustellen. Über meine Erfahrungen mit diesen Portalen werde ich demnächst im Podcast mal ausführlicher berichten, denn das ist – habe ich festgestellt – auch so eine Sache für sich…

…ein paar meiner geliebten Schätzchen – Mäntel und Schals, die nicht mehr in mein Farbkonzept passen…

Vorab kann ich schon mal sagen, dass ich im Moment am besten mit ebay Kleinanzeigen zurechtkomme. Hier hat man am wenigsten Reglements, kann Preis, Vesandkosten und Zahlungsmethode frei wählen und mit Interessenten und Käufern sehr einfach kommunizieren. Das “normale” ebay und Plattformen wie Mädchenflohmarkt haben sich bei mir leider nicht so gut bewährt.

Das Verkaufen hat bei mir aber noch ein ganz anderes Problem zutage geförtert: Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mich  ganz schlecht von den Dingen trennen kann.

Mit Hilfe des Buches von Anushka Rees (hier), ging das Aussortieren des Kleiderschrankes selbst ja plötzlich ganz flott. Ich als Kopfmensch brauche halt ein Konzept und das habe ich jetzt.
Seitdem kaufe ich auch ganz anderes ein und das ist sehr erholsam.

Aber mich endgültig vonden Dingen zu trennen ist eine ganze Ecke schwieriger als gedacht.
Es ist nämlich eine Sache, die aussortieren Kleidungsstück in einem Karton eine Etage tiefer zu tragen, und eine ganz andere, sie wirklich herzugeben.

Selbst ein Kleidungsstück, das ich seit Jahren nicht mehr getragen habe, wird im Moment des Abschieds auf wundersame Weise wieder extrem attraktiv. Es ist fast wie Magie: Die Schuhe, die nur im Regal standen, finde ich – wenn ich sie fotografiere – plötzlich wunderschön und kann mir gar nicht vorstellen, sie wegzugeben. Oder ich verpacke ein Kleid, das ich verkauft habe und finde es auf einmal unendlich schade, dass ich es hergegeben habe…

Nachdem das ein paarmal passiert ist, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was dahintersteckt. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass im Moment des Abschiedes mein Blick vermutlich ganz ähnlich ist, wie in dem Moment, als ich einst mit dem Teil zur Kasse gegangen bin: schließlich ist es nicht ohne Grund bei mir gelandet. Offensichtlich mag ich etwas an ihm, irgendwas hat mich angesprochen und das ist nicht weg. Ich habe dann verstanden: Dass ich ein Teil immer noch schön finde, zeigt eigentlich nur, dass ich es aus gutem Grund gekauft habe, dass es meinem Geschmack entspricht und ich es gern habe. Ich hätte es schließlich nicht gekauft, wenn ich es doof gefunden hätte…
Kannst du meinem Gedankengang folgen?

Daran schießt sich dann natürlich unweigerlich die Frage an, ob ich ein Teil, das ich so sehr mag, das mir passt und das in Ordnung ist, wirklich hergeben muss.
Die Antwort ist: Nein. Muss ich nicht.

Und das wiederum wirft die Frage auf, welche Gründe es geben könnte, mich trotzdem zu trennen (anstatt alles wieder in den Schrank zu räumen). Und das können – das ist mir dann bewusst geworden – auch ganz pragmatische sein. Z.B. dass das Teil mich nicht langfristig glücklich gemacht hat. Dass es nicht zu meinem Bedarf oder meinem Alltag passt (wie ich diesen ermittelt habe, darüber habe ich hier gschrieben). Dass es überhaupt nicht zu meiner Garderobe passt, weil ich andere Dinge brauche oder künftig andere Farben tragen möchte. Dass ich es – aus welchem Grund auch immer – nie wirklich getragen habe.

…der “Destroyed-Vintage-Look” hat eigentlch nie zu mir gepasst

Im allergrößten Zweifelsfall half Probetragen sehr:
Wenn der Trennungsschmerz besonders groß war, habe ich das Teil einfach zeitnah noch mal angezogen um herauszufinden, ob ich mich darin (und mit den sich ergebenden Kombinationsmöglichkeiten) noch oder wieder wohlfühle. Und in allen Fällen – ausnahmslos – lautete die Antwort (wie überraschend…): Nein.
Und meistens wusste ich beim erneuten Tragen auch sofort, was mich gestört hat, selbst wenn es nur ein ganz subtiles Gefühl war, dass ich mich einfach in dem Teil nicht wohlgefühlt habe…

Ich kann also von solchen Teilen durchaus Abschied nehmen, mir auch sagen, dass ich es schade finde, dass es bei mir keine Verwendung gefunden hat und mir wünschen, dass es bei der neuen Besizerin mehr Aufmerksamkeit bekommt als bei mir. Das hilft auch über den Trennungs-schmerz hinweg…

….mein geliebter großer Strickschal. Trennungsgrund: ich habe einen zweiten ähnlichen, der bleiben soll…

Die allerwichtigste Erkenntnis war für mich deshalb, dass die Tatsache, dass ich ein Kleidungsstück sehr mag, oder dass mit die Trennung schwer fällt, noch lange kein Kriterium dafür ist, dass ich es behalten sollte.

Auch ein Kleidungsstück, das mir gut steht oder tadellos passt, muss nicht zwangsläufig bleiben.
Ich kann auch solche Teile mit Respekt und Liebe gehen lassen. Irgendwohin, wo sie nicht nur gemocht, sondern geliebt werden…

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Aussortieren und Loslassen – berichte mir gerne von deinen Erfahrungen!

Liebe Grüße
Cala

PS: Übrigens brachten mich die Überlegungen in diesem Post auch zu der Erkenntnis, dass viele meiner Einkäufe (und Fehlkäufe) auf der gleichen Fehleinschätzung beruhen: Ich habe viele  gekauft, einfach weil sie mir gefallen oder gut gestanden haben haben und ohne die Frage zu stellen, wann und wie sie meinen Bedürfnissen gerecht werden..

2 herbstliche Suppen, die von innen wärmen – ganz schnell gemacht…


Bei diesem Wetter brauchen wir dringend etwas Wärmendes, oder?
Was bietet sich da besseres an als zwei wunderbare Suppen – beide ruck-zuck gemacht.

Selleriesuppe mit Cranberries und Champignons

Zutaten (für 1 Portion)
ca. 150g Sellerie
300-400 ml Brühe (Gemüse- oder Fleischbrühe)
100 ml Sahne
2 mittelgroße feste Champignons
eine Handvoll frische Cranberries
Ghee oder Bratöl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Sellerie schälen, abspülen und in Würfel schneiden. Ghee oder Bratöl erhitzen und den Sellerie kräftig anbraten. Brühe angießen, etwas salzen, aufkochen, dann die Hitze auf ein Minimum reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen die Champignons waschen, den Stil entfernen und die Köpfe in Scheiben schneiden. Die Cranberries waschen. Beides in Ghee oder Bratöl anbraten und auf mittlerer Hitze garen, bis Champignons und Cranberries weich sind.

Die Suppe pürieren. Sahne angießen und mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken. Nicht mehr aufkochen.

Vor dem Servieren die Suppe noch einmal schaumig pürieren. In eine Schale geben und Champignons und Cranberries dazugeben.

Suppe vom Muskatkürbis mit Kreuzkümmel und Zitrone (vegan)

Zutaten (für 1 Portion)
ca. 200 – 250g Muskatkürbis
ca. 300  ml Gemüsebrühe
Ghee oder Bratöl
Zitronenzesten
Zitonensaft
Salz, 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen

Kürbis schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Ghee oder Bratöl erhitzen und die Kürbisstücke anbraten. Zitronenzesten und Kreuzkümmel hinzugeben. Brühe angießen (sie sollte etwa 3cm höher stehen als die Kürbisstücke) etwas salzen, aufkochen, dann die Hitze auf ein Minimum reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe pürieren und mit Zitronensaft (vorsichtig dosieren!), Salz und Kreuzkümmel abschmecken. Nicht mehr aufkochen.

Tipp: Du kannst diese Kürbissuppe auch gut mit Kokosmilch verfeinern.

Viel Spaß beim Ausprobieren
Liebe Grüße
Cala