Ein neues Lieblingsfrühstück und die drei Gewinner unserer „Campus-Food“-Buchverlosung

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Mein Lieblingsfrühstück und die drei Gewinner unserer „Campus-Food“-Buchverlosung

Wir sind mitten in der Nuss- und Birnenzeit und ich muss euch endlich von meinem derzeitigen Lieblingsfrühstück zu erzählen.

Die Geschichte dieses Frühstücks begann eigentlich im Sommer in der Toskana, als uns Antonio morgens zum Frühstück (veganen) Reisbrei gekocht hat. Wir mochten ihn so gern, dass ich mir gleich im Bioladen Reismehl besorgt und angefangen habe zu experimentieren. Eine ziemlich verunglückte Version dieser Experimente bekamen dann leider die Gäste meines letzten Tasting als Dessert – inzwischen weiß ich aber, wo die Tücken sind, was schiefgegangen ist und wie sich solche „Unfälle“ vermeiden lassen.

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Trotzdem habe ich auch gelernt, dass dieser Brei tatsächlich eher für ein Frühstück als für ein Dessert geeignet ist. Außerdem kombiniere ich inzwischen Reis- und Maismehl, um die Grundlage etwas gehaltvoller zu gestalten. In dieser Version habe ich aber jetzt einen perfekten Frühstücksbrei kreiert, in den ich mich förmlich „reinlegen“ könnte – ich freue mich jeden Morgen darauf. Grade jetzt, wo es morgens kalt ist und der Nebel über dem Garten liegt, liebe ich es, dieses warme, süße Frühstück zu löffeln, dabei in meinem Sessel zu kuscheln und die Vögel zu beobachten (die ich natürlich auch mit ihrem Lieblingsfrühstück versorge)…

Frühstücksbrei mit Reis- und Maismehl

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Zutaten (pro Portion)
2 EL Maismehl
2 EL Reismehl
1 TL Kokosöl
½ Birne
eine Handvoll Nusskerne (Walnüsse der Haselnüsse passen am besten)
etwas Sojamilch
1 TL Makao (alternativ eine Mischung aus Maca, Lucuma und Kakao)
1-2 TL Ahornsirup
1-2 TL Kokosraspeln
optional: 1 EL Leinöl

Zubereitung
Mais- und Reismehl mit etwas kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel anrühren, so dass eine glatte Creme entsteht. Parallel ca. 200 ml Wasser in einem Topf erhitzen. Wenn das Wasser kocht, die Mehl-Paste vorsichtig einrühren. Unter Rühren nochmals aufkochen, dann die Hitze auf eine kleine Stufe reduzieren und den Brei 10-15 min köcheln lassen, dabei immer wieder rühren.

In der Zwischenzeit die Birne waschen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Nüsse hacken. Sojamilch erwärmen und aufschäumen.

Wenn der Brei fertig ist, Birnenstücke in eine Schale geben, das Kokosöl unter den Brei rühren und ihn zu den Birnenstücken in die Schale geben. Nüsse, Kokosraspeln, Milchschaum, Makao und Ahornsirup darauf verteilen.

Wenn der Brei etwas abgekühlt ist, kann man als gesundes Plus noch eine Esslöffel Leinöl darüber geben.

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Zum Schluss noch zu den Gewinnern unserer drei Ausgaben von „Campus Food“.
Aus vier Kommentaren drei auszulosen (und eine(n) leer ausgehen zu lassen…), fand ich ja fast noch schlimmer, als einen von vielen auszulosen…

Wie dem auch sein: eine Entscheidung musste her und so haben wir das offizielle Lostöpfchen gefüllt und ausgelost.

Je ein Expemplar von „Campus-Food“ haben gewonnen:

Lucas, Katja und Daniela mit der netten „Fähnchen-Geschichte“ (vielleicht bekommen wir ja sogar noch ein Fähnchen-Bild zu sehen?)

Die Gewinner sind benachrichtigt.

Liebe Grüße

Cala

 

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Druckfrisch bei uns eingetroffen: das neue Buch von Fräulein Klein ist da!

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Wie Yvonne das neben Job, 2 Kindern und Haushalt macht, ist mir rätselhaft –  wenn wir uns sehen, frage ich sie jedes Mal danach. Nicht nur postet sie regelmäßig und ungeheuer detailverliebt in Ihrem Blog, inzwischen ist auch ihr drittes (!) Buch erschienen.

Wieder pünktlich zur Buchmesse präsentiert sie den einen neuen Band ihrer Fräulein-Klein-Reihe im Callwey-Verlag: “Fräulein Klein lädt ein – Backzauber und Dekolust für jeden Anlass”.

Collage_Blütenzweige

Im gewohnten Stil findet sich hier eine gelungene Mischung aus Backrezepten und Deko- Ideen. Familien mit kindern und Menschen, die oft und gerne Gäste haben, dürften wieder jede Menge Spaß an dem wunderschön gestalteten Buch haben.

Als Veganer sind die Backrezepte für mich zwar nicht mehr ohne weiteres zu übernehmen, aber das eine oder andere lässt sich sicherlich sogar abwandeln – ich werde mir das eine oder andere Rezept mit etwas Muße noch mal anschauen. Im Moment finde ich einfach Vergnügen daran, im Buch zu blättern und die schönen Fotos zu genießen. Es macht Spaß, sich optisch inspirieren zu lassen und die eine oder andere Anregung mitzunehmen.

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Für Nicht-Veganer und vor allem für Menschen, die gerne (mit Kindern) backen und basteln, ist das Buch eine wahre Fundgrube für tolle Ideen. Es arbeitet sich durch alle Fest- und Feiertage, angefangen von Frühlingsideen, über Valentinstag und Fasching, Ostern und Muttertag bis hin zu Frühlings und Sommerfesten, Gartenpartys bis hin zu Herbstideen, Winter, Weihnachten und Silvester.

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Was mir besonders gut gefällt, sind die viele kleine Anregungen, die man sich aus dem Buch picken kann – manchmal sind es kleine Details oder leicht umsetzbare Ideen wie die Blumenväschen mit Kresse als Osterdekoration (Seite 32) oder die beklebten Weckgläser (Seite 37). Die winzigen Weihnachtsbäume aus gefaltetem Papier (S.176)  werden dieses Jahr sicherlich auch bei mir zum Einsatz kommen – vielleicht schon bei unserem Tasting im November, sie gefallen mir sehr…

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Sehr nett sind auch die Mini Osternester (Seite 44) als Tischdeko, oder die Blütenzweige aus Papier (Seite 60). Unwiderstehlich finde ich den Johannisbeer-Cheesecake mit Streuseln und Weißer Schokolade (Seite 81), bei dem ich unbedingt mal probieren muss, ob man ihn in einer veganen Variante backen kann. Und auch der Schokoladenkuchen mit Gewürzbirnen (Seite 122) steht schon auf meiner veganen to-do-Liste.

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Auch für Kinder sind wieder jede Menge genialer Ideen dabei – zum Beispiel die Pfannenkuchen-Beerenspieße, die der Renner auf jedem Kindergeburtstag sein dürften, aber auch die Eisparty oder die Beereneistorte ganz in rosa und Lilatönen sind schon optisch ein Genuss.

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Yvonne Bauer
Fräulein Klein lädt ein
Backzauber und Dekolust für jeden Anlass
2014. 176 Seiten, 322 Farbfotos
23 x 24 cm, gebunden mit Leseband
€ [D] 24,95 / € [A] 25,70 / sFr. 35.50
ISBN: 978-3-7667-2116-7

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, aber auch bei uns im Shop erhältlich.
Wer sonst nichts zu bestellen hat und die Versandkosten sparen möchte, bestellt bitte nicht über den Shop, sondern schickt eine E-Mail direkt an mich: info@cala-kocht.de

Außerdem hat uns der Verlag netterweise auch wieder ein Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt. Um an der Verlosung teilzunehmen, kommentiert bitte wie gewohnt einfach diesen Post.

Unter allen Kommentaren verlosen wir am 15.10. ein Exemplar von „Fräulein Klein lädt ein“.

Liebe Grüße, viel Spaß mit dem neuen Buch von Yvonne & viel Glück bei unserer Verlosung

Cala

 

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Zwetschgen-Tartes & andere Lieblingskuchen

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Nachdem ich für das letzte Tasting zwar überschwängliches Lob bekommen habe :) , mit meinem Dessert aber nicht so richtig punkten konnte :( , probiere ich im Moment verschiedene Optionen für das nächste Tasting im Oktober aus. Ich bin ziemlich entschlossen zu backen und liebäugle mit einer Tarte oder einem Obstkuchen

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Insofern nutze ich die Zwetschgen- und Birnenzeit, um verschiedene vegane Rezepte und Teige auszuprobieren. Boris ist ganz glücklich, weil im Moment so viel gebacken wird ;)

Zudem hat mir eine liebe Freundin ihre Küchenmaschine geschenkt (das gleicht Modell, das ich auch privat benutze) und ich habe jetzt eine, die ich zu meinen Kochkursen und Tasting mitnehmen kann, ohne hier immer den halben Haushalt ein- und auszuräumen. Ich freue mich sehr!

Hier schon mal zwei von meinen Kuchen-Rezepten, die auf jeden Fall in die „engere Auswahl“ kommen:

Calas Zwetschgentarte

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Diese Tarte mochten wir beide sehr, sie ist richtig üppig & lecker, ein tolles Dessert, aber auch fein zu einer Tasse Kaffee oder Tee:

Zutaten
100g Mehl + etwas mehr (ich verwende Vollkorn-Weizenmehl)
40ml Hafermilch
15g frische Hefe
2 EL Zucker
eine Prise Salz
20g Kokosöl
30 ml sprudelndes Mineralwasser
10-12 große Zwetschgen
4-6 Esslöffel Rübensirup
6-8 Mandeln (blanchiert oder ungeschält, ich bevorzuge die ungeschälten Mandeln)

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben. Hafermilch erwärmen und Hefe darin auflösen. Zucker dazugeben. Mischung zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verrühren. Etwa 20 Minuten gehen lassen.

Salz, Kokosöl (leicht erwärmen, damit es flüssig wird) und 30 ml sprudelndes Mineralwasser zum Teig geben, dann vorsichtig mit den Knethaken noch etwas (gesiebtes) Mehl unterheben und so lange kneten, bis ein glatter und nicht zu fester Teig entsteht. Der Teig sollte so lange geknetet werden, bis er Blasen wirft. Wieder 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200° vorheizen. Zwetschgen entkernen und vierteln. 4-6 Esslöffel (ja nach gewünschter Süße) Rübensirup vorsichtig im Wasserbad erwärmen, damit er flüssig wird. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf dünn und möglichst gleichmäßig verteilen (Ich benutze einen Teigschaber). Zwetschgen darauf auslegen. Zuckerrübesirup gleichmäßig über die Zwetschgen geben. Mandeln mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden und auf dem Kuchen verteilen.
Im Ofen ca. 35 Minuten backen.

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Der perfekte (Grieß-)Kuchen
mit schwarzen Johannisbeeren, Zwetschgen oder Birnen
(für eine kleine Springform, ca. 20 cm Durchmesser)

Dieses Rezept ist eine Abwandlung von dem Kuchenrezept, das ich zu Pfingsten gemacht habe (siehe hier). Ich habe ihn inzwischen in mehreren Varianten gebacken, z.B. mit Sojamilch statt Sojajoghurt, was  auch gut funktioniert. Der Kuchen schmeckt dann zwar weniger wie ein typischer Grießkuchen, weil die säuerliche Komponente vom Joghurt fehlt, dafür hat man einen fantastischen Basisteig für einen Beeren- oder Pflaumenkuchen.

Meine absolute Lieblingsvariante aber ist diese, bei der ich die Margarine durch Kokosöl ersetzt habe – der Kuchen ist ein Traum:

Zutaten:

30g Kokosöl
175g Sojajoghurt
55g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
110g Grieß
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
2 Hände voll schwarze Johannisbeeren, andere Beeren, Zwetschgen oder Birnen
eine Prise Salz

Ofen auf 180° vorheizen.

Kokosöl schmelzen und etwas abkühlen lassen. Öl, Sojajoghurt, Zucker, Vanille und Salz mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Grieß mit dem Backpulver mischen und unter ständigem Rühren in die Sojajoghurt-Masse rieseln lassen, gut verrühren. Beeren von den Stielen lösen, abspülen und trocken tupfen. Springform mit Backpapier ausschlagen, Teig einfüllen und die Beeren, Zwetschgen oder Birnen darauf verteilen.

Kuchen für ca. 45 Minuten in den Ofen geben.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
Cala

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Kochen im Spätsommer – Gemüse in Hülle und Fülle & ein paar Tipps für den Frankfurter Erzeugermarkt

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Geht es dir auch so? Mir macht es solchen Spaß, um diese Jahreszeit zu kochen, wenn es alles in Hülle und Fülle gibt. Noch schöner ist es natürlich, dass jetzt auch die Sonne noch mal zurückgekehrt ist – ich hoffe nach diesen verregneten Ferien sehr, dass wir nun doch noch mal den einen oder anderen einigermaßen schönen Abend auf der Terrasse oder im Garten verbringen können.

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Auf den Wochenmarkt zu gehen, ist in dieser Jahreszeit eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. An den letzten Wochenenden waren wir mehrmals in Frankfurt auf dem Erzeugermarkt an der Konstablerwache zu gehen, wo wir sehr gerne einkaufen. Mein Gemüse kauf ich dort am liebsten bei Jörg & Freunde  (vom Hauptzugang aus gesehen hinten rechts neben dem Blumenstand). Hier haben wir zuletzt auch traumhafte Mini-Zucchini und Mini-Auberginen bekommen (Foto ganz oben). Es ist ja nicht so, dass die größten Früchte die besten sind, sondern im Gegenteil: die kleinen sind oft besonders aromatisch.

Aus dem Gemüse habe ich im Ofen eine sehr leckere Schmorpfanne gemacht, die leicht und schnell zuzubereiten und himmlisch lecker ist. Dieses und ein paar Rezepte, die ich Moment besonders mag, findet ihr in diesem Post.

Aber wenn wir schon mal dabei sind, über den Wochenmarkt an der Konstablerwache zu sprechen, hier gleich noch ein Tipp: Das – für meinen Geschmack – beste Brot (Natursauerteig-Brot aus dem Backhaus/Holzofen), wunderbare Marmelade (und teilweise auch interessantes Gemüse) gibt es am Stand von Gudrun Ford aus Hüttenberg (vom Hauptzugang aus gesehen ist der Stand links außen).

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Außerdem habe ich (Thema Zwetschgen!) zwei wunderbare Tarterezepte und einen herrlichen Bleckkuchen ausprobiert – die Rezepte stelle ich euch aber in einem separaten  Post vor, jetzt geht es erst mal um das Gemüse ;)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Nachkochen.

Liebe Grüße
Cala

PS: In meinem Kochkurs „Kochen im Spätsommer“ am kommenden Freitag, 12. September in Neu-Isenburg sind aktuell übrigens auch noch zwei Plätze frei.

Einfaches Ofengemüse
(Foto siehe auch Titelbild)

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Zutaten (pro Portion)
2-4 Mini-Zucchini
1-2 Mini-Auberginen
1-2 kleine Tomaten
1 mittelgroße Knoblauchzehe
Meersalz , schwarzer Pfeffer (beides frisch gemahlen)
bestes Olivenöl
ein paar Rosmarinzweige

*die Anzahl hängt beim Gemüse natürlich von der Größe ab; insgesamt rechne ich pro Portion mit 150 – 200g Gemüse.

Zucchini und Auberginen waschen und halbieren. Tomaten waschen, Stilansatz entfernen und vierteln. Gemüse in einer mit Olivenöl ausgepinselten Auflaufform verteilen. Knoblauch fein hacken und zum Gemüse geben. Meersalz und Pfeffer darüber geben. Mit Olivenöl begießen und ein paar Rosmarinzweige auf dem Gemüse verteilen.  Ofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen, dann das Gemüse ca. 30 Minuten garen.
Mit frischem Olivenöl servieren.

Dazu passt Reis.

Auch köstliche Birnen gibt es jetzt wieder erntefrisch (oder wie bei uns direkt vom Feld nebenan ;) ). Ich nutze die Zeit und esse sie nicht nur morgens im Müsli, als Snack oder im Kuchen, sondern koche auch damit. Dieses Rezept mag ich besonders (vielleicht habe ich es auch schon mal vorgestellt), und es war mir diese Woche eine große Hilfe, weil ich viel außer Haus war und einige stressige Arbeitstage hatte:

Ganz schnell gemacht & das perfekte Mitnahmegericht:
Gebratener Tofu mit Birne
(Foto folgt)

 

Zutaten (pro Portion)
ca. 80g Tofu natur (ich mag geschmacklich am liebsten den Bio-Tofu von Taifun)

1 kleine, maximal mittelgroße Birne
1 EL Kokosöl
ca. 1 EL Sesam
etwas Meer- oder Himalayasalz, Pfeffer

Tofu abspülen und in kleine Würfel schneiden. Birne gründlich waschen, dann ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu anbraten. Wenn der Tofu beginnt braun zu werden, Sesam hinzugeben und 1-2 Minuten mitbraten. Birnenwürfel hinzufügen, Hitze etwas reduzieren und zusammen mit den Tofu unter gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten schmoren.

Schmeckt sowohl warm, als auch kalt.

Ratatouille aus dem WECK-Glas

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Bei diesem Rezept, das im Prinzip die gleichen Zutaten verwendet, wie mein Ofengemüse oben, habe ich eine Anregung aus der aktuellen Schrot & Korn aufgegriffen (Originalrezept hier). Als ich das schöne Titelfoto sah, dachte ich gleich, dass das ein ideales WECK-Glas-Gericht ist.

Meine Version habe ich wie folgt zubereitet:

Zutaten (pro Portion)

1 kleine Aubergine
je 1 kleine rote und gelbe Tomate
optional: eine kleine Zucchini
bestes Olivenöl
2-3 Zweige frische Petersilie (oder andere Kräuter, z.B. Rosmarin oder Oregano)
ca. 60g Quinoa
optional: eine kleine, frische Knoblauchzehe
Meersalz, schwarzer Pfeffer (ich verwende Tellicherry-Pfeffer) – beides möglichst frisch gemahlen

Zubereitung:

Aubergine waschen, streifenförmig schälen und dann mit der Küchenmaschine oder einem scharfen Messer in möglichst in feine Scheiben schneiden. Tomate(n) (und ggf. Zucchini) ebenfalls in feine Scheiben schneiden.

Ofen auf 175° vorheizen. WECK-Gläser mit Olivenöl ausstreichen. Petersilie (optional auch andere Kräuter) waschen und hacken. Quinoa nach Packungsanweisung bissfest garen.

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Jetzt die WECK-Gläser von Rand her mit den Scheiben auslegen, beginnend mit einer Schicht Aubergine, dann immer abwechselnd die verschiedenen Gemüse-Scheiben. In der Mitte etwas Platz lassen, dort den gegarten Quinoa einfüllen. In einem Schälchen Olivenöl mit Salz und Pfeffer verrühren und das Gemisch zwischen die Gemüsescheiben träufeln. Wer möchte, kann zusätzlich Knoblauch dazugeben. Obenauf etwas Petersilie (oder andere Kräuter) geben. Die Gläser mit Deckeln und Klammern verschließen (kein Gummi!) und ca. 30 Minuten in den Ofen geben.* Dass der Garprozess beginnt, kennt man daran, dass sich unten im Glas kleine Kochbläschen bilden. Im Glas servieren.

Dazu schmecken rote Linsen, die man ggf. mit dem restlichen Quinoa mischen kann.

(*Die Garzeit des Gemüses hängt u.a. von der Dicke der Gemüsescheiben ab.)

 

 

 

 

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Campus Food die zweite: Das Feedback von Eva und Sebastian – “Mein bislang bestes veganes Kochbuch”

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Ich unterbreche meinen Bericht von unserer Italien-Reise, weil ich euch den Post von Eva und Sebastian, unseren studentischen Test-Lesern nicht länger vorenthalten möchte. Eigentlich war der Post schon im Juli geplant, aber ich habe es trotz guter Vorsätze nicht mehr geschafft, den Text vor unserer Abreise noch zu redigieren.

Eva und Sebastian haben das Buch „Campus Food“ für uns gelesen  – erinnert ihr euch (siehe Post hier und hier)? Eva lobt das Buch sehr und hat von ihren Erfahrungen berichtet – ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen wie ich…

Liebe Grüße
Cala

***Gastbeitrag*********************************************************************

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(Foto: Eva und Sebastian)

„Sebastian und ich, Eva, sind beide Studenten. Sebastian studiert Chemie und ich Dienstleistungsmanagement als Duales Studium. Seit etwas mehr als einem Jahr haben wir uns für eine vegane Ernährung entschieden, anfangs vor allem aus gesundheitlichen Gründen.

Wenn man nach einem langen Arbeits- oder Uni-Tag heim kommt, hat man meistens nur noch wenig Lust zu kochen oder hat in Prüfungsphasen (die leider lang und häufig sind…) jede Menge zu tun. Damit wir – wenn wir uns aufgerafft haben – nicht immer das gleiche kochen, nehmen wir gerne ein Kochbuch in die Hand und lassen uns inspirieren.
Aber wenn man sich die gängigen veganen Kochbücher ansieht, verkünsteln sich die Autoren leider oft… Dabei kann veganes Kochen doch so einfach sein!

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(Originafoto aus “Campus-Food”)

Insofern waren wir gespannt, ob „Campus Food“ Chancen hätte, es auch wirklich in die Realität unsrer Küche zu schaffen…

Der erste Eindruck: Als Sebastian und ich das Buch in den Händen hielten, kamen wir gerade vom Sushi-Essen. Sehr bezeichnend, denn das haben wir uns später dann auch zum Nachkochen ausgesucht. Das Buch sieht schön aus, irgendwie ökologisch und passend zum veganen Thema, aber auch nicht langweilig – die richtige Mischung zwischen der Logik des Veganismus und dem Pep eines Studenten ;-) Liegt gut in der Hand und mit dem quadratischen (etwa) DinA5 eine gute Größe. Zu bemerken sei auch der Umfang: mit guten 160 Seiten und 55 Rezepten fühlt man sich weder überfordert („Das bekomme ich nie alles gekocht…“) noch um die Auswahl betrogen.

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(Foto: Eva und Sebastian)

Aufbau: Das Buch ist nicht klassisch in Vorspeise, Hauptgang und Dessert gegliedert (was manchmal ja auch gar nicht wirklich nützlich ist), sondern umfasst folgende Themen:

Quick and Tasty: Wenn es mal schnell gehen soll, was mir als Studentin nach einem langen Arbeitstag in der Praxisphase enorm wichtig ist…

Futtern wie bei Muttern: Die „Klassiker“ – Erbensuppe, Ragout, Milchreis, Frikadellen (alles natürlich in veganen Varianten). Wer daheim auszieht, lernt Mamas Küche schnell zu vermissen und so kommt ein Stück davon wieder zu einem zurück…

Party – Feeling: Ideal wenn man Freunde einlädt oder etwas zu einer Party mitbringen soll – so viel zu der Meinung, dass Veganer nur Körner und Tofu futtern… Bei den Blaubeer-Schoko-Muffins (Seite 62) wurden wir mehr als einmal um das Rezept gebeten…

Gourmet-Student: Wenn mal etwas mehr Geld übrig ist und man sich die ein oder andere Zutat gönnen kann, die sonst nicht unbedingt daheim vorhanden ist, aber auch, wenn man den Partner beeindrucken möchte: Sebastian hat mich mit dem Pilz-Risotto mit Granatapfel (S. 90) verwöhnt….

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(Foto: Eva und Sebastian)

Brain- / Nerd-Food: Diese Rezepte gehen zum einen schnell und geben zum anderen viel Energie! Gut durchdacht und perfekt für die stressigen Prüfungswochen, die ich zum Glück gerade überstanden habe, wohl auch mit dem einen oder anderen Smoothie: der Mango-Orangen-Smoothie (Seite 100) ist ein Gedicht!

Gut + Günstig: Wie der Titel schon sagt: der Monat geht zu Ende, das Budget wird knapper. Wir kochen jetzt mit günstigen Zutaten und Sachen, die wir ohnehin daheim haben. Wobei die Rezepte auch jederzeit superlecker sind, wenn der Monat grade angefangen hat ;)

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(Foto: Eva und Sebastian)

Besonders gut haben uns die Infoseiten gefallen. Sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Veganer gab es ab und an eine Doppelseite mit nützlichen Tipps. Was ersetze ich durch was, wie gehe ich vegan grillen oder auch Argumente für das vegane Leben.

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(Originalfoto aus “Campus-Food”)

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Tipps zum Umwandeln der veganen Rezepte zu einem vegetarischen Rezept. Wenn jemand ein veganes Kochbuch kauft, hat er wohl auch Interesse daran, wirklich vegan zu kochen. Und notfalls weiß man ja auch selbst, dass man normale Milch oder konventionellen Käse hernehmen könnte…
Die kleinen Hinweise an manchen Rezepten stören nicht groß, bringen mir persönlich aber auch nicht viel.

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(Foto: Eva und Sebastian)

Die Rezepte: Ich bin ja meistens etwas “verschnäkt” und war wirklich überrascht wie viele Rezepte es mir angetan haben. Ein großer Vorteil ist, dass man sich nicht verkünstelt und alles gut kochbar ist, schön bodenständig in der Zubereitung und trotzdem richtig kreative Sachen als Ergebnis.

Bei vielen veganen Kochbüchern besteht das Problem, dass mit elendig teuren speziellen Zutaten gekocht wird (meist mehrere pro Rezept und in nicht vertretbaren Mengen). In „Campus Food“ kam selten etwas wirklich Exklusives vor und wenn, dann in absolut bezahlbaren Mengen und nicht andauernd. Bringt einen zum Ausprobieren und schont dennoch den Geldbeutel. Großer Pluspunkt!

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(Foto: Eva und Sebastian)

Fazit: Mein bislang bestes veganes Kochbuch. Keine unfassbar teuren Zutaten oder ewige Zubereitungsprozesse. Rezepte, die Lust aufs Nachkochen machen und auch noch super schmecken. Zehn von zehn Punkten und noch drei Sternchen obendrauf. :) Ich bin ehrlich und ohne Übertreibung begeistert und schwer überzeugt!”

****************************************************************Ende Gastbeitrag***

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Weil Eva und Sebastian so begeistert waren, haben wir mit dem Verlag gesprochen und stellen nochmals zwei Exemplare von „Campus-Food“ zur Verlosung zur Verfügung.

Was ihr dafür tun müsst?

Antwortet bis zum 29. September 2014 auf diesen Post (Kommentarfunktion) und erzählt uns, welche Erfahrungen ihr mit der veganen studentischen Ernährung gemacht habt – ich freue mich auf eure Berichte und vielleicht auch auf den ein oder anderen Tipp oder ein Rezept?

Unter allen Beiträgen verlosen wir am 30.09.2014 zweimal das Kochbuch “Campus Food”.

Liebe Grüße
Cala

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Cala kocht unterwegs – oder: wie es uns als Veganer in der Toskana gegangen ist…

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Ach, was war das schön – ich hatte einen Heidenspaß! Als „Neu-Veganer“ waren wir ja durchaus mit gemischten Gefühlen in die Toskana gereist. Dass wir irgendwie überleben würden, daran haben wir nicht gezweifelt, aber würde das wirklich schön? Würden wir nicht all die kulinarischen Genüsse vermissen, die wir immer so geliebt hatten? Den Restaurantbesuchen hinterhertrauern, mit langen Gesichtern vor den Auslagen der Geschäfte stehen? Schnuppernd und mit traurigen Gesichtern auf den Markt gehen?

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Entsprechend gut ausgerüstet waren wir abgereist. Wir wussten, dass wir in unseren beiden Hauptunterkünften eine Kochgelegenheit haben würden und ich habe also drei große Boxen mit Lebensmitteln und Ausrüstung gepackt für den Fall, dass wir in veganem Niemandsland landen würden…

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Obst und Gemüse in Bio-Qualität zu bekommen ist in der Toskana nicht immer ganz einfach. Wer der Sprache mächtig ist, kann sicherlich gezielt auf dem Markt fragen (ich gehe davon aus, dass nicht wenige Bauern in Bio-Qualität produzieren), aber unser Italienisch reicht dafür nicht aus. Die kleineren Supermärkte bieten so gut wie keine Bioprodukte und auch kein Bio-Gemüse an (wohl aber die großen, hier wird das Angebot immer vielfältiger und ist hochinteressant, weil es viele einheimische Produkte gibt).

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In Montepulciano haben wir auf dem Markt eingekauft (jeden Mittwoch am Busbahnhof) und hatten ansonsten das Glück in der Fattoria San Martino Karins Küche (siehe den letzten Blogeintrag hier) und in Il Casale (Post folgt) die traumhaften Gemüsegerichte aus dem eigenen Garten des Hofes genießen zu können – alles ganz easy und wir sind dann auch mit fast vollen Boxen und einem gut gefüllten Einkaufskorb weitergereist.

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Die zweite Urlaubshälfte haben wir in einer Ferienwohnung in einer Villa in der Nähe von Arezzo verbracht (San Giustino Valdarno). Hier waren wir schon einmal (siehe hier) und ich wollte unbedingt wieder hin, ich bin aus irgendeinem Grund in diesen Ort regelrecht verliebt (auch wenn das Haus leider ganz blöd an einer viel befahrenen Straße liegt). Dass die Wohnung eine nette Küche und eine traumhafte, riesige Terrasse hat, kam uns natürlich sehr gelegen.

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In Montevarchi hat Boris dann durch Zufall eine großartige Markthalle entdeckt (http://www.ilmercatocoperto.com/) – wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Hierher bringen die kleinen Farmer der Gegend ihre Waren – sehr viele davon sind bio-zertifiziert.

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Es gibt nicht nur Getreide, Pasta, Hülsenfrüchte, Olivenöl, Marmelade und diverse eingelegt Gemüse, sondern auch eine große Obst- und Gemüseabteilung. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich in meinem Element war… Entsprechend habe ich dann bis spätabends gekocht und alles Mögliche ausprobiert.

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Hier zwei von den Rezepten, die wir gekocht haben:

Kürbiskerncreme mit Oliven (als Brotaufstrich oder zu Pasta)

Zutaten (pro Portion)

2-3 EL Kürbiskerne
6-8 schwarze Oliven
1 Knoblauchzehe
2-3 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung
Kürbiskerne fein vermahlen, schwarze Oliven vom Kern lösen und zum Kürbiskernmehl geben, Knoblauch dazu geben etwas Olivenöl und zu einer feinen Creme pürieren.

Tipp: Das Olivenöl nach und nach zugeben und aufpassen, dass die Creme nicht zu flüssig wird.

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Pasta Pomodore e Verdure

Zutaten (pro Portion)
2-3 mittelgroße, sehr aromatische Tomaten
2 kleine Zwiebeln (ideal sind Gemüsezwiebeln oder Schalotten)
1-2 kleine Knoblauchzehen
1 Karotte
1 grüne Peperoncini (sollte nicht zu scharf sein, gerne eine milde Sorte – alternativ kann man grüne Spitzpaprika verwenden)
1 Esslöffel Kokosöl (Achtung! Nicht zuviel verwenden, damit der Geschmack nicht dominiert wird)
Meer- oder Himalayasalz, Pfeffer – beides am besten frisch gemahlen
optional: eine Prise Zucker, etwas frische glatte Petersilie

Zubereitung

1. Tomaten enthäuten und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln (ideal sind Gemüsezwiebeln) schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen. Karotte schälen und fein reiben. Peperoncini in feine Scheiben schneiden.

2. Zwiebeln im Kokosöl anbraten, Hitze reduzieren und dünsten, bis sie glasig werden. Knoblauch dazugeben und mitschmoren. Peperoncini, Tomatenwürfel und geriebene Karotte dazugeben. Salzen und pfeffern, etwas Wasser und eine Prise Zucker hinzugeben dann bei kleiner Hitze mindestens 45 Minuten schmoren – je länger, desto aromatischer wird die Sauce.

3. Sobald die Sauce fertig ist, Pasta nach Wunsch zubereiten. Sobald die Pasta gar ist, 2-3 Esslöffel vom Kochwasser in die Sauce geben. Pasta abschütten und mit 1/3 der Sauce mischen, auf Teller verteilen und die restliche Sauce darübergeben. Wer möchte, kann vorm Servieren glatte Petersilie hacken und darüberstreuen.

Tipp: Selbstverständlich kann man den Zucker auch weglassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und liebe Grüße

Cala

PS:

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…dreimal dürft ihr raten, wo wir vor der Heimreise noch mal vorbeigefahren sind? Genau. Im Biomarkt von Montevarchio. Wir haben das Auto vollgeladen bis unters Dach und auch jede Menge frisches Obst und Gemüse mitgebracht. Am Wochenende haben wir dann daheim gekocht und im Garten bewirtet – dies hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen haben, während der Ferien unseren Garten noch ein paar mal zu öffnen (sofern das Wetter mitspielt…). Jetzt bin ich erst noch mal ein paar Tage auf Reisen, aber nächste Woche setzten wir die Gartenabende auf jeden Fall fort. Wer interessiert ist und nicht auf Facebook ist, kann die aktuellen Infos dazu auch per Mail bekommen – bitte einfach Bescheid sagen, dann nehmen wir euch in den Verteiler auf (info@cala-kocht.de).

…und noch mal PS:

In der Toskana kam übrigens wieder einmal die Idee auf, eine neue Reise zu organisieren wie seinerzeit nach Sterzing. Der Gedanke war, an Orten zu übernachten, von denen aus man gut Ausflüge machen kann und wo es entweder ein veganes Angebot gibt oder wo ich eine Kochgelegenheit habe, so dass ich die Mitreisenden selber bekochen kann (vor allem dazu hätte ich sehr große Lust!).  Wenn ihr Lust habt, lasst mal hören, was ihr von der Idee haltet – momentan ist alles noch in der “Rohfassung” in meinem Kopf, ich brauche  “Input” um meine Gedanken zu ordnen :)

 

 

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Fattoria San Martino – auch für Veganer ein Traum!

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Den geschäftlichen Teil unserer Italienreise haben wir bei Karin und Antonio in der Fattoria San Martino  in der Nähe von Montepulciano verbracht. Hier waren wir schon mehrfach und ich habe bereits einige Blogposts gemacht (falls ihr sie noch nicht kennt und sie lesen möchtet, einfach “Fattoria San Martino” in die Suchfunktion eingeben).

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Im Vorfeld unserer Reise waren wir ja ein bisschen skeptisch, was die veganen  Möglichkeiten angeht und waren eigentlich auch darauf gefasst, sehr viel selber zu kochen und im Notfall auch Kompromisse zu machen. Die Fattoria San Martino entpuppte sich aber als vollkommen problemlos – das Haus ist sogar bei Happy Cow gelistet (hier). Außerdem hatten wir selbstverständlich im Vorfeld angefragt, ob wir als Veganer willkommen sind und hätten im Zweifelsfall auch unsere eigenen Produkte dabeigehabt.

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Grundsätzlich haben Karin und Antonio eine sehr verantwortungbewusste Einstellung zum Leben und zur Natur, wirtschaften nachhaltig und gehen entsprechen respektvoll mit Lebensmitteln um.

Da Antonio selber Landwirtschaft betreibt und extrem sorgfältig und liebevoll nach biodynamischen Prinzipien arbeitet, haben die beiden per se einen ganz bewussten Zugang zu Lebensmitteln und allem, was uns “nährt”.

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Entsprechend ist auch das Essen in der Fattoria San Martino. Karins Küche ist phänomenal und die Dinner am Abend immer einzigartig: Hier kommen Gäste aus aller Welt zusammen, man genießt das herrliche Essen, Karins Krativität (sie kocht immer spontan) und die wunderbare Atmosphäre.

Karin kocht grundsätzlich vegetarisch (es gibt grundsätzlich kein Fleisch oder Fisch) und für uns hat sie alle Gerichte immer vegan abgewandelt und sich dabei auch einiges einfallen lassen – wir waren total begeistert.

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Ich weiß, dass viele von euch gehofft haben, dass wir auch wieder Produkte von der Fattoria San Martino mitbringen. Im Moment ist die Landwirtschaft dort aber im Umbruch und Karin kocht auch vermehrt für Gäste. Sie braucht jetzt ein Großteil ihrer Erzeugnisse selbst. Wir haben deshalb leider nur ein winziges Kontingent mitbringen können – ein paar Flaschen Olivenöl und einige wenige Packungen von der großartigen Pasta (Tagliatelle). Wir werden sie voraussichtlich nicht in den Shop einstellen – wer Interesse an diesen extrem hochwertigen Lebensmitteln hat, kann mir bitte einfach mailen (info@cala-kocht.de).

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Ein Tag am Meer und unsere Ankunft in der Fattoria San Martino (30.07.)

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Boris hat uns einen Tag am Meer versprochen und sein Versprechen direkt eingelöst.
Von Mailand aus sind wir Richtung Küste gefahren und haben in Forte dei Marmi Halt gemacht, einem Luxus-Badeort, in dem Boris auf Einladung der Nachbarsfamilie als Kind mal einen Urlaub verbracht hat (mit Gucci und Prada in der Fußgängerzone).

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Von hier aus sind wir  nach Marina di Vecchiano gefahren, wo wir über google einen traumhaften Hundestrand ausfindig gemacht haben -  wir Mädels haben uns wie Bolle gefreut… Ich merke immer wieder, wie gut es mir tut, am Meer zu sein und wie sehr ich es  vermisse…

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Picknick im Sand und Relaxen in der Sonne…

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Nach so viel Strand und Meer sind wir erst spät am Abend in Montepulciano eingetroffen (wir sind über Land gefahren) und haben unser traumhaft schönes Zimmer in der Fattoria San Martino bezogen – unser Quartier für die nächsten 5 Tage mit eigener Terrasse und Karins unvergleichlicher Einrichtung.

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Cascina Caremma: Wo unser Reis wächst

DSC_3884Ich melde mich kurz mit ein paar ersten Eindrücken von unserer  Italienreise – wir besuchen unsere Lieferanten und halten nach neuen Produkten Ausschau.

Unsere erste Station war die Cascina Caremma in der Lombardei, von wo wir unseren herrlichen Reis beziehen (hier, zur Zeit jedoch ausverkauft). Etwa 30 Autominuten von Mailand entfernt wächst hier in vollkommen unberührter Natur ein echtes Kleinod – wer den Reis schon mal probiert hat, wird mir zustimmen, dass es nichts Vergleichbares gibt.

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Auf dem Gut kann man nicht  nur übernachten (einfach und sehr angenehm, jedoch nicht luxeriös), sondern auch fantastisch essen – das Restaurant zaubert jeden Abend ein herrliches Menü – für uns sogar komplett vegan und solche Mengen, dass wir tatsächlich irgendwann aussteigen mussten. Alles wunderbar frisch von den eigenen Feldern und unglaublich lecker – soviel mal wieder zu dem Vorurteil, dass dem Veganer etwas entgeht – eher haben die Nachbartische öfter mal neidisch auf unsere Teller geschielt…

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Die Cascina Caremma produziert Gemüse und Reis für den eigenen Bedarf, beliefert aber auch die Spitzengastronomie (z.B. das vegetarische Sternerestaurant Joia in Mailand) und diverse Feinkostläden. Die letzjährige Ernte ist auch ab Hof ausverkauft, die neue Ernte erwarten wir im Oktober (bitte unbedingt vorbestellen!). Ich konnte der Küche für unseren Eigenbedarf aber einen 5-Kilo-Sack “abschwätzen” und mache vielleicht beim veganen Tasting am 22.08. ein Risotto oder eine Paella.

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Urlaub, endlich….

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… ich hatte noch so viel vor vor dem Urlaub und wollte auch noch mindestens zwei Post schreiben -  aber die Zeit ist gerast und ich bin zu nichts gekommen, obwohl ich geschafft habe wie ein Pferd…

Jetzt sind erst einmal Ferien angesagt -   wenn ich Lust habe, melde ich mich aus der Toskana!

Euch viele liebe Grüße
und eine gute Zeit
Cala

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