Alles auf Anfang? Oder: Was essen wir denn jetzt?

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Ich bin zurück aus Salzburg. Genau genommen aus dem kleinen Örtchen Hallein bei Salzburg, wo ich in den Räumlichkeiten der  Salzburger Sportuni das erste Modul meiner Ausbildung zur Ernährungsberatung absolviert habe. Ich war restlos begeistert….

Es hat sich ausgezahlt, dass ich a) gründlich recherchiert und nach einer fundierten (medizinisch-wissenschaftlichen) Ausbildung gesucht habe und b) tatsächlich den Weg nach Salzburg gemacht habe, um mich – weg von daheim – voll und ganz auf das Thema konzentrieren zu können.

Die Kulisse war atemberaubend, die Räumlichkeiten der Uni wunderschön (wir hatten noch dazu das Glück auf den besonders netten Hörsaal im Schloss ausweichen zu „müssen“…), das Wetter traumhaft und der Dozent (Therapeut für klinische PNI, Heilpraktiker und Sportwissenschaftler) wirklich großartig – ich habe richtig gepaukt und bin vollgestopft mit Wissen und absolut brennend für das Thema zurückgekehrt….

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Jetzt geht es an die Umsetzung und die hat leider einen gewaltigen Haken…

Schon seit meinem Neurodermitis-Rückfall im letzten Jahr (besser gesagt seit meiner Genesung) beschäftigt mich die Frage, ob ich wieder komplett zur veganen Ernährung zurückkehren kann und möchte. Im Moment lebe ich ja nicht 100% vegan, sondern mache meiner Gesundheit zuliebe ein paar Kompromisse.

Die detaillierte Ausbildung führt mir jetzt nochmal vor Augen, dass es bei der veganen Ernährung einige ernstzunehmende Probleme und eine Menge zu berücksichtigen gibt – dass das so ist, wusste ich schon, aber jetzt verstehe ich auch wieso. Eingentlich hatte ich irgendwie gehofft, dass man mit dem richtigen Hintergrundwissen enstehende Probleme gezielt kompensieren kann, aber es stellt sich heraus, dass das ganz so einfach leider nicht ist.

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Natürlich wird jetzt jeder, der vegan lebt und weiterhin vegan leben möchte, zu Recht argumentieren, dass es zig Beispiele von Menschen gibt, die sich jahrzehntelang vegan ernähren und vor Gesundheit und Vitalität strotzen. Und ja: diese Menschen gibt es ohne jede Frage. Aber leider lässt sich das Prinzip nicht umkehren. Die Tatsache, dass es viele Veganer gibt, die völlig gesund sind, heißt nach allem was ich verstanden habe – und ich bin wirklich tief eingetaucht – leider nicht im Umkehrschluss, dass es medizinisch sinnvoll ist, sich vegan zu ernähren, wenn man gesund bleiben will. Soll heißen: Es mag sein, dass jemand, der sich über Jahre und Jahrzehnte vegan ernährt, nie irgendwelche Probleme bekommt. Das heißt aber nicht, dass sich das als Prinzip verallgemeinern und umkehren lässt.

Kurzfristige Auswirkungen sind zwar eher unwahrscheinlich, auf lange Sicht ist die Sache aber keinesfalls ohne Risiko (O-Ton meines Dozenten: „Immer mal wieder für ein paar Wochen oder Monate vegan zu leben ist sicherlich eine gute Sache, langfristig ist es aber keine wirklich gute Idee.“)

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Jetzt werden natürlich die nächsten sagen, dass Fleisch und Milch auch total ungesund sind und dass das stimmt, wird ja immer deutlicher (im aktuellen Spektrum der Wissenschaft ist gerade wieder ein interessanter Artikel darüber im Zusammenhang mit der Entstehung von Multipler Sklerose). Wobei man aber auch hier fairerweise sagen muss, dass offenbar immer mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, damit bestimmte Mechanismen greifen.

Aber dass Fleisch und Milch von Vierbeinern problematisch für die Gesundheit sind, hat  auch unser Dozent ausführlich beleuchtet. Jedoch betreffen diese negativen Aspekte eben a) nicht alle tierischen Produkte und es gibt b) leider auch ein paar Inhaltsstoffe, auf die wir praktisch nicht verzichten können.

Herrje ist das kompliziert…

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Basis einer gesunden Ernährung – so haben wir es gelernt – ist (und das war mir schon mal eine große Beruhigung) tatsächlich Gemüse, während man beim Obst wegen der vielen Fructose durchaus schon relativieren muss. Daneben gibt es pflanzliche Proteine (z.B. Getreide, Hülsenfrüchte), die für den Darm höchst problematisch sind und offenbar durchaus ein paar tierische Proteine, die für uns wichtig und gesund sind – und für die es leider auch keinen pflanzlichen Ersatz gibt (ich hätte auch gerne etwas anderes gehört…).
Ich will jetzt hier nicht zu tief ins Detail gehen, zumal es ja neben Gemüse und Proteinen auch noch andere wichtige Bestandteile der Ernährung gibt und auch die Menge, Art und Frequenz der Nahrungszufuhr für die Gesundheit wichtig ist, aber das würde jetzt ausufern.

Für mich war entscheidend, die Stoffwechsel-Mechanismen bis hin zur Zellebene zu verstehen, die hinter all diesen Dingen stecken, denn jetzt erklärt sich mir so manches sehr viel besser.

Im Moment bin ich dabei, zu überlegen, wie ich das Gelernte am besten umsetzen und – vor allem – mit meinen ethischen Vorstellugen in Einklang bringen kann. Was dabei herauskommen wird, kann ich noch gar nicht genau sagen, es gilt ja auch ein bisschen abzuwägen. Ich werde also in mich gehen (müssen) und nachdenken, wie ich mich und meine Famile künftig ernähren möchte, was ich (in beiderlei Richtung) verantworten kann und was nicht.

Da wir auch eine Methode für eine gezielte Darmsanierung gelernt haben und ich jetzt  verstehe, dass ich meinem Darm in den letzten Jahren ziemlich zugesetzt habe, wird das mein allerster Schritt sein. Das nämlich dürfte auch die wichtigste Voraussetzung dafür sein, dass ich meinen Stoffwechsel wieder in den Griff bekomme und mich gesund ernähren kann. Und natürlich möchte ich bei dieser Geglegenheit auch selber erfahren, was ich später meinen Klienten an die Hand geben werde.

Ich bin sehr gespannt, voller Elan und neugierig, wie es weitergeht…

In diesem Sinne liebe Grüße
und ein wunderbares, sonniges Wochenende

eure
Cala

 

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Paradise on Earth – ein Besuch bei Oliver Scheuermann Frisuren

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Wenn man die Räumlichkeiten in der Egenolffstraße im Frankfurter Nordend betritt, wähnt man sich im wahrsten Sinne des Wortes in einem Salon. Man taucht ein in eine Oase aus Farben und Formen. Dass man hier in einem Friseursalon ist, verrät erst mal nichts. Statt über die übliche Friseureinrichtung wandert das Auge über filigrane Tischchen mit herrlichen Blumenarrangements, kleine Spiegel und Möbel aus den 30er und 40er Jahren. Anstelle von Umhängen und Friseurwerkzeugen findet man feines Porzellan und schöne Gläser auf den Tischen.

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Tatsächlich stehe ich im Salon von Oliver Scheuermann, einem der renommiertesten Friseure Frankfurts. Wir haben uns verabredet, um über sein Konzept und seinen Werdegang zu sprechen. Wer ihn schon länger kennt, aber zum ersten Mal hier ist, wird sich sicherlich wundern, denn der Kontrast zum Swan’s, Olivers Megaprojekt auf der Goethestraße, ist augenscheinlich. Das hatte einmal der Höhepunkt seiner Karriere werden sollen. Tatsächlich hat es ihn nachhaltig enttäuscht – und ihn in den Salon in der Egenolffstraße geführt. Gegen das Konzept von damals wirken die Räume hier sehr geerdet – Paradise „down to earth“. Und so erscheint auch der Meister selbst: Ruhig, entspannt, angekommen, in sich ruhend. Wer Bilder von damals und von heute vergleicht, kann kaum glauben, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt. Wie es zu dieser Metamorphose gekommen ist, was es mit dem Salon im Nordend auf sich hat und wie Oliver Scheuermann sich heute sieht, darüber habe ich einen Nachmittag lang mit ihm geplaudert.

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Cala: Oliver, dieser Eindruck, dass du inzwischen „angekommen“ bist, ist der richtig, oder täuscht das?

Oliver Scheuermann:
Das stimmt auf jeden Fall. Das hier ist meine 5. Station. Und zum ersten Mal habe ich mein Glück nicht darin gesucht, weiter zu expandieren, sondern bin ganz bewusst zu den Wurzeln zurück gegangen, zu dem, was mir Spaß, was mich glücklich macht. Davor hatte ich die fixe Idee, dass man immer größer werden muss, um erfolgreich zu sein. Und diesen Erfolg habe ich auch irgendwie mit Glück verwechselt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ein Konzept mit 30 oder 40 Leuten zwar funktioniert und dass ich das auch kann, dass es mir aber überhaupt keinen Spaß macht.

Cala: Siehst du dich denn nicht als Führungspersönlichkeit?

OS: Das würde ich gar nicht mal so sagen. Möglicherweise bin ich das, aber es macht mir einfach keinen Spaß. Ich liebe die Arbeit am Kunden, ich bin gerne Gastgeber und mag das Kreative an meiner Arbeit. Ich kann wirklich sagen, dass ich meinen Beruf liebe und das „Material“ Haar mag. Ich meine: ich hatte wirklich alles, was ich mir gewünscht hatte, ich war mit einem tollen Salon in einer Seitenstraße der Goethestraße, wo ich immer hinwollte. Ich hatte immer gedacht: Wenn ich da mal bin, dann habe ich es geschafft. Dann war ich dort und hatte überhaupt nicht das Gefühl angekommen zu sein. Auch die Energie in der Stadt hat mir nicht gefallen. Daraufhin habe ich meinen Mut zusammengenommen und bin aus dem Konzept ausgestiegen.

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Cala: Und wie kam es dann zur Renaissance hier?

Oliver: Das ist eine skurrile Geschichte, aber sie stimmt wirklich: Ich ging mit meinem damaligen Hund spazieren und hing meinen Gedanken nach, wie es weitergehen sollte. Plötzlich zog er mich in eine Richtung, in die wir sonst nicht gingen. Ich bin ihm gefolgt und stand plötzlich vor dem leerstehenden Laden. Ich wusste sofort: das ist meins. Und ich wusste auch, dass ich hier ganz bewusst allein arbeiten wollte, ohne Assistenten, nur ich. Das habe ich dann umgesetzt. Und ich hatte von Anfang an wirklich viel zu tun, meine Kunden sind mir gefolgt, deshalb arbeite ich heute hier auch wieder mit einer Assistentin, die im Service hilft und im Farbbereich mit mir arbeitet. Mehr Mitarbeiter möchte ich aber nicht haben. Im Kosmetikbereich arbeite ich mit einer professionellen Make-Up-Artistin zusammen. Sie kommt für Einzelberatungen in den Salon, um den Leuten zu zeigen, wie sie sich schminken können. Was ich auch anbiete, sind Fön- und Hochsteckkurse – allerdings nur in Einzelterminen.

Cala: Was macht den Unterschied zu früher?

Oliver: Es geht jetzt wieder um das, worauf es eigentlich ankommt: sich ausschließlich auf die Kundin zu konzentrieren, die vor mir sitzt und nicht durch andere Kunden oder Kollegen abgelenkt zu sein, ist ein enormer Gewinn. Es gibt hier keine Hektik, keinen Stress. Die Zeit, die ich für die jeweilige Kundin einplane, kann ich ihr auch geben. Das ist ein ganz anderes Verhältnis – nicht nur was das Arbeiten betrifft. Man führt auch andere Gespräche, alles ist persönlicher und privater, fast wie ein Besuch zu Hause.

 

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Cala: So fühlt man sich ja auch beinahe – als ob man zu dir nach Hause kommt.

Oliver: So soll es auch sein. Mein erster Impuls, als ich beschlossen hatte, mich zu verändern war, dass es mir am liebsten wäre, die Kunden kämen zu mir nach Hause.
Ich hatte keine Lust mehr auf „Friseursalon“. Dieses typische Tür-Auf-Tür-Zu-Tagegeschäft wollte ich nicht mehr.

Cala: Hättest du dir das denn wirklich vorstellen können? Die Kunden bei dir zu Hause zu empfangen?

Oliver: Ja, im Prinzip schon, das hätte ich tatsächlich gerne gemacht, das war aber nicht umsetzbar. Allein schon, weil meine Privaträume ja keine Gewerberäume sind. Aber dieses Lebensgefühl wollte ich auf jeden Fall realisieren. Deshalb habe ich hier in der Egenolffstraße auch ganz konsequent und authentisch die Philosophie umgesetzt, die ich auch selber lebe – keine Klatsch- und Tratsch-Zeitschriften, alles Bio von den Pflegeprodukten bis zu den Putzmitteln, vegane Produkte, wenig oder keinen Verpackungsmüll zu produzieren usw. – eben ein System, das ökologisch nachhaltig ist.

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Cala: Das klingt  fast zu schön um wahr zu sein.

Oliver: Ist es aber. Für alles was wir machen, suchen wir immer den schönsten Weg, übrigens auch beim Färben. Unsere Produkte sind allesamt organisch, biologisch – auch die Kosmetik ist giftfrei.

Cala: Apropos Farbe – das ist ja eine typische Frisördienstleistung. Wie ist deine Philosophie?

Oliver: Chemische Veränderungen sollen nicht nach Farbe aussehen sondern absolut natürlich sein. Natürlichkeit ist mir überhaupt sehr wichtig.

Cala: Und neben dem klassischen Angebot verkaufst du ja im Salon auch Accessoires – was hat es damit auf sich?

Oliver: Ich möchte meinen Kundinnen gerne auch Persönliches nahebringen, z.B. spezielle Schmuckstücke – ich finde, zu einer schönen Frisur gehört ein schöner Ohrring. Natürlich schaue ich hier auch immer ganz gezielt, was ich meinen Kundinnen anbieten kann. Was ist international interessant? Welcher Schmuckdesigner ist gerade besonders gefragt? Das sind immer ausgesuchte Besonderheiten von kleinen und großen Labels – das kann ein Schmuckstück von Dior genauso sein wie jeder andere hochwertige Designer mit Rang und Namen, oder auch angesagte kleinere Labels. Mit den Schmuckstücken hole ich mir immer auch ein bisschen Fashion in den Salon.

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Cala: Und wer ist deine typische Kundin?

Oliver: Die Kundin, die zu mir in den Salon kommt, ist eine Frau, die Wert legt auf gepflegte Haare, ein Frau, die einen Anspruch an ihr Äußeres hat. Zu mir kommen auch Kundinnen, die die Salonhektik nicht wollen, sondern runterkommen möchten, sich gezielt eine Auszeit, einen kleinen Urlaub gönnen wollen. Sie sitzen hier bei einem schönen Tee mit einem veganem Cupcake, nehmen sich Zeit für sich.

Cala: Alles hier ist von Schönheit und Ästhetik geprägt. Gibt es für dich so etwas wie eine Definition von Schönheit? Wann ist eine Frau in deinen Augen schön?

Oliver: Eine schöne Frau ist eine Frau, die auf sich achtet, die gepflegt ist. Es ist nicht wichtig, dass jemand modisch ist, aber ich will sehen, dass jemand Wert auf sein Äußeres legt. Sicherlich sagt man zu Recht, dass Schönheit von innen kommt, aber wenn es außen total chaotisch aussieht, kann man von der inneren Schönheit oft auch nicht viel erkennen… Ich mag es auch, wenn jemand Lebensfreude ausstrahlt – das kann schon ein auffälliger Lippenstift sein, der die Persönlichkeit unterstreicht. Ich finde selbstbewusste Frauen schön, man muss sich nicht hinter seiner Persönlichkeit verkriechen. Schönheit selbst ist ja immer sehr subjektiv. Ich persönlich z.B. liebe lange Haare, sie sind für mich ein Ausdruck von Weiblichkeit – was aber nicht bedeutet, dass eine Frau mit Kurzhaarschnitt automatisch an Weiblichkeit verliert – ganz im Gegenteil.

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Cala: Das ist ein spannendes Thema denn die Frage nach dem richtigen Haarschnitt und der richtigen Haarlänge beschäftigt ja viele Frauen sehr… Wie berät man da richtig?

Oliver: Ich habe ein gutes Gespür dafür, was zu jemandem passt. Es kann sein, dass eine Kundin mit langen Haaren kommt und ich sehe sie mit einer Kurzhaarfrisur, weil vielleicht ihre Persönlichkeit damit viel besser zum Ausdruck kommt. Trotzdem darf dieses persönliche Gefühl natürlich niemals die Beratung dominieren. Ich sage, was ich denke, aber ich höre auch zu, denn am wichtigsten ist es ja, dass die Kundin sich in ihrer Persönlichkeit bestätigt fühlt. Was ich in ihr sehe, kann spannend und hilfreich sein, aber es ist letztendlich nicht ausschlaggebend.

Cala: Kommt es denn vor, dass eine Kundin sich spontan zu einem radikalen Typwechsel entscheidet?

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Oliver: Auf jeden Fall. Ich hatte mal eine Kundin, die hatte wunderschöne braune dicke Haare, den ganzen Rücken herunter – Haare, wie sie sich jeder wünscht. Es kam dazu, dass wir darüber sprachen, die Haare farblich zu behandeln und sie blätterte ein bisschen in Zeitschriften. Plötzlich schlug sie eine Kurzhaarfrisur auf. Ich beobachtete das und sprach sie an, weil ich das Gefühl hatte, das wäre jetzt genau das richtige. Sie zögerte keine drei Sekunden und sagte „Wieso nicht?“ Wir haben uns beide drauf eingelassen und das Ergebnis war so der Wahnsinn, dass die Kundin später richtig selbstverliebt vor dem Spiegel stand. Als sie wiederkam, berichtete sie, dass sie eine unglaubliche Freude an ihrer neuen Frisur und sich selbst habe, überall Komplimente bekomme. Sie hat sich selber wieder neu entdeckt, trägt Kleider, von denen sie nie gedacht hätte, dass das passt. Tatsächlich kann eine Kurzhaarfrisur die Weiblichkeit sehr stark unterstreichen.

Cala: So was ist aber sicherlich für dich auch immer ein Wagnis, oder?

Oliver: Nein. Nach so viel Praxis, weiß ich sehr genau, was ich tue – die Zeiten, in denen ich dann Herzklopfen bekam, sind eindeutig vorbei. Außerdem höre ich nie auf, bevor das Ergebnis nicht wirklich perfekt ist. Ich vertraue mir da blind.

Cala: Niemals Zweifel?

Oliver: Nein, ich zweifle an solchen Entscheidungen wirklich gar nicht mehr. Dazu bin ich mir inzwischen viel zu sicher, in dem, was ich tue. Selbstverständlich arbeitet man immer mit Feingefühl – denn die Kundin muss sich selber erkennen und mögen, es geht ja nicht darum, dass sie mir gefällt. Aber auch diesbezüglich bin ich sehr selbstbewusst geworden und vertraue mir da so, dass ich mir sicher bin. Und mehr noch – ich denke, dass sich auch meine Kundinnen auf mein Gespür absolut verlassen können.

Cala: Kommen denn auch Männer in den Salon?

Oliver: Ja, aber nur ganz wenige. Hauptsächlich sind unseren Kundinnen weiblich.

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Cala: Ich würde gerne noch mal auf deinen beruflichen Werdegang zurückkommen, denn das ist ja eine sehr spannende Geschichte. Erzählst du deine persönliche Entwicklung bis hierher? Magst du über die Vergangenheit überhaupt sprechen?

Oliver: Damit habe ich gar kein Problem. Alles fing damit an, das ich durch einen Zufall im Frisör-Beruf gelandet bin. Eigentlich wollte ich eine Ausbildung als Dekorateur machen, das hat sich aber aus verschiedenen Gründen zerschlagen. Eine sehr gute Freundin hat mich dann überredet, mit ihr zusammen eine Ausbildung in einem Frisörsalon zu machen. So fing das alles an. Die Ausbildung dort habe ich dann allerdings abgebrochen und bin zu meiner Tante gegangen, die selbständige Frisörin war und einen Salon in Bad Vilbel hatte. Dort habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Diese Tante hatte einen zweiten Salon in Frankfurt, in den ich nach der Ausbildung versetzt wurde und den ich aus privaten Gründen dann schon mit 20 übernommen habe. Ich bin also schon seit 25 Jahren selbstständig.

Cala: Dann kennst du also das Gefühl auch gar nicht, irgendwo angestellt zu sein?

Oliver: Nein, überhaupt nicht. Ich war immer mein eigener Herr. Im Frankfurter Salon habe ich dann auch relativ schnell das alte Team verabschiedet und ein neues zusammengestellt. 10 Jahre blieb ich an diesem Standort, dann war ich der Meinung, dass wir inzwischen zu speziell und zu gut waren, um weiter in der hinteren Reihe zu arbeiten. Ich fand, dass wir gesehen werden mussten. Es folgte der Umzug auf die Berger Straße und von dort ging die Reise weiter. Als mir eine Kundin anbot, mit ihr zusammenzuarbeiten, um ein großes Konzept im Holzhausenviertel zu realisieren, wollte ich erst nicht. Dann konnte ich aber nicht widerstehen – die Idee war einfach zu verlockend. Es ging um ein ganz großes Haus – auf 800 Quadratmetern fand man alles unter einem Dach, was das Herz begehrt – Kosmetik, Massage, Beauty, Friseur, Ayurveda, Maniküre, Pediküre usw. – das ganze war praktisch ein wie ein Day-Spa, etwas, das es zu dieser Zeit – wir reden vom Jahr 2000 – in Deutschland so eigentlich noch gar nicht gab. Und mit diesem Konzept sind wir schließlich gemeinsam in eine Seitenstraße der Goethestraße umgezogen. Da hatte sich dann sozusagen der Kreis geschlossen, mein Traum hatte sich erfüllt.

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Cala: Was ist passiert, dass du das aufgegeben hast?

Oliver: Ich habe ziemlich schnell festgestellt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Heute sage ich immer: Man muss aufpassen, was man sich wünscht – es ist gar nicht immer ist das richtige für einen…

Cala: Wie meinst du das genau?

Oliver: Naja, meine berufliche Entwicklung war ja wirklich genau so, wie ich es mir immer erträumt hatte. Ich kann also nicht behaupten, dass ich nicht das bekommen hätte, was ich mir gewünscht habe. Umso schlimmer war es, dass ich ganz schnell merkte, dass das nicht die Art ist, wie ich arbeiten will – der schöne Schein macht einen nicht glücklich. Die Kundinnen waren glücklich – ich nicht.

Cala: Aber steckte in dem Konzept nicht auch sehr viel Herzblut?

Oliver: Ja natürlich. Und es war auch sehr, sehr viel Geld investiert worden, das darf man auch nicht vergessen. Die Villa war komplett im Stil der 30er Jahre eingerichtet mit schwarzen Klavierlacktischen, Trompe-l’Oeil-Tapeten, schwarzem Teppich auf der Holztreppe und so weiter – wir wollten die besten und teuersten in ganz Deutschland sein. Allein die Maniküre kostete schon 45,00 €.

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Cala: Und was genau hat dich dort so unglücklich gemacht?

Ich habe z.B. festgestellt, dass mir die Kosmetikwelt nicht liegt – das war mir alles zu klinisch. Ab der 2. Etage kam ich mir vor, als würde ich in einem Krankenhaus arbeiten. Dann habe ich mich auch in der Rolle des Großunternehmers überhaupt nicht wiedergefunden, der vor allem die Personalführung macht. Es war dann nicht nur so, dass es mir keinen Spaß machte, ich fühlte mich auch irgendwann schlichtweg überfordert. Plötzlich ging es nicht mehr darum, wie man kreativ arbeitet, sondern vor allem darum, welche Umsätze man macht. Am Ende jedes Monats zu sehen, wie schwierig es ist, das Konzept zu halten, fand ich extrem demotivierend. Ganz abgesehen davon, dass ich plötzlich alles nur noch als Stress empfand – selbst das Dekorieren des ganzen Hauses mit Blumen, was ich sonst eigentlich so gerne gemacht hatte, stresste mich irgendwann nur noch. Wir hatten unendlich viele Baustellen in einem Haus. Um das alles zu bewältigen, hätte ich ausschließlich als Geschäftsführer arbeiten müssen, aber nicht mehr am Kunden. Andererseits musste ich auch Umsätze machen, der Erfolg des Hauses hing ja auch an meiner Person. Die Kundinnen wollten von mir bedient werden, nicht von irgendwem.

Cala: So gesehen hört sich das wirklich eher nach einem Albtraum an…

Oliver: Ja, so war es auch. Plötzlich kämpfte ich an allen Fronten. Die Verlockung mit meinen Beruf viel Geld zu verdienen war wirklich sehr groß, was mir aber überhaupt nicht gefiel, war die Tatsache, dass das Geldverdienen dann irgendwann auch an erster Stelle stand – und das bin ich nicht. Es ging auch überhaupt nicht mehr um den Menschen, sondern nur noch um das Konzept selbst, darum, die Idee am Laufen zu halten.

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Cala: Bereust du also heute, dass du diesen Schritt gegangen bist?

Oliver: Oh, so würde ich das nicht sagen. Für meine persönliche Entwicklung war das eine ganz wichtige Zeit. Was auch toll war, waren die Reisen, das war wenigstens etwas, was richtig Spaß gemacht hat. Schade fand ich, dass nicht wirklich Zeit blieb, die Dinge gründlich zu reflektieren.

Cala: Könntest du dir denn vorstellen, irgendwann wieder ein Projekt dieser Dimension anzugehen?

Oliver: Ich glaube nicht. Diesen gewaltigen Druck möchte ich nicht mehr. Ich brauche Freiheit und möchte nicht mehr gefangen sein in einem System. Im Moment ist mein Ziel eher, die schönen Räume hier noch mehr zu nutzen, z.B. durch private Dinner.
Mein Kopf ist voll mit kreativen Ideen und hier bin ich frei, sie umzusetzen. Ich kann  die Räume verändern, wenn ich will, kann mich jederzeit anders darstellen, wenn ich mich ausleben möchte. In diesen Räumen bin ich angekommen, das ist mein Zuhause. Und das meine ich nicht nur in beruflicher Hinsicht – hier bin auch bei mir selbst angekommen. Ganz abgesehen davon habe ich heute auch wieder eine Work-Life-Balance – und das war für mich ein ganz wichtiges Ziel.

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Cala: Das heißt, du hast dich durch den Laden auch selber verändert?

Oliver: Natürlich und das war ja auch so gewollt. Ich bin viel gelassener und ruhiger geworden, weil ich dem Stress und der Hektik nicht mehr ausgesetzt bin. Ich habe den Vormittag für mich, bin ab 12 entspannt im Laden. Ich möchte nicht mehr dieses gewaltige Hamsterrad drehen müssen. Beruf und Arbeit ist nicht alles, ich gebe alles in der Zeit, in der ich hier bin, aber meine Freizeit ist mir auch wichtig. Ich habe gelernt, nein zu sagen, wenn es für mich besser ist. Ich habe verstanden, dass ein Nein auch ein angenehmes Ja sein kann. Heute steht der Spaß an der Arbeit für mich an allererster Stelle

Nach den 5 Jahren, in denen ich jetzt hier bin, bin ich glücklicher als je zuvor.
Außerdem habe ich ja unbewusst eine Nische besetzt. Ich freue mich sehr, dass immer mehr Kundinnen kommen, die aus Überzeugung vegan leben und einen passenden Frisör suchen. Sie wissen die Art, wie wir arbeiten, ganz besonders zu schätzen.

 

Info:
Oliver Scheuermann Frisuren
Egenolffstraße 38
60316 Frankfurt am Main
tel: 0152-54 76 25 16
www.oliverscheuermann.de

Ein Haarschnitt bei Oliver Scheuermann kostet 95 €, Farbe gibt es ab 60 €.
Für einen Crashkurs Haare föhnen & Hochstecken bezahlt man pro Stunde 95 €. Neukunden sind immer willkommen – Oliver hält immer Kapazitäten für neue Kundinnen frei. Termine werden jedoch nur nach telefonischer Vereinbarung vergeben.

Übrigens: Am 29. Juli und 12. August sind wir mit Cala kocht im Salon von Oliver Scheuermann zu Gast. Wir reichen Fingerfood und zeigen eine Auswahl unserer Produkte. Wer Interesse hat zu kommen, mailt bitte an info@cala-kocht.de.

(c) Text & Fotos: Carmen-Daniela Leuschen für Cala kocht, Juli 2016

 

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Vegane Quiche mit Tomaten und Frühlingszwiebeln

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Ich sage es ja immer wieder: oft entdeckt man die schönsten Rezepte ganz unverhofft und meisten ist das bei mir der Fall, wenn ich irgendwelche Reste verwerte.

Für unseren Stammtisch am Samstag (hier) hatte ich eigentlich einen Käsekuchen geplant, bekam dann aber auf dem Markt so wunderbares Obst – herrliche Kirschen und Aprikosen… -, dass ich mich spontan entschlossen habe, lieber zwei Obstkuchen zu machen.

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So war der Seidentofu überflüssig geworden und wollte anderweitig verarbeitet werden. Außerdem hatte ich noch ein paar Frühlingszwiebeln im Haus und ein paar wunderbar aromatische Tomaten. Ich habe dann ein Quiche-Rezept gefunden und (leicht abgewandelt) ausprobiert, das wohl ursprünglich von Taifun-Tofu stammt (hier) und in mehreren Versionen im Internet kursiert. Ich habe die Quiche ohne Kräuter und mit frischem Kurkuma gemacht, den ich zufällig da hatte. Außerdem habe ich den Teigboden ganz dünn gemacht, um Mehl und Fett zu sparen, und deshalb nur die Hälfte der angegebenen Teigmenge zubereitet. Wir waren vom Ergebnis total begeistert.

Taifuns Tofu-Quiche – Calas Version

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Zutaten

für den Teig
160 g (Vollkorn-)Weizenmehl
75g Alsan (vegane Margarine)
40 ml Wasser
1/4 TL Meersalz

für den Belag
200-300g Tomaten (möglichst reif und aromatisch, Cherry-Tomaten oder kleine Strauch-Tomaten sind ideal)
4-5 Frühlingszwiebeln

für die Tofu-Creme
400g Seidentofu
ca. 1 cm von einem daumendicken Stück Kurkuma
Muskat
schwarzer Pfeffer (beides frisch gemahlen)
2 EL Olivenöl
etwas Kala Namak (alternativ ein anderes Speisesalz)
2 EL Speisestärke oder sehr feines weißes Mehl (ich verwende unseren Weizendunst)

Zubereitung
1. Die Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Tuch abdecken oder in ein WECK-Glas geben und etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen (wichtig!).

2. Für den Quiche-Belag die Tomaten waschen und in feine Spalten schneiden (Cherrytomaten achteln). Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

3. Für die Tofu-Creme den Seidentofu in ein hohes Mix-Gefäß oder einen Blender geben. Kurkuma schälen, reiben und zum Tofu geben. Olivenöl und Speisestärke hinzugeben. Mit Salz, etwas Muskatnuss und Pfeffer würzen. Alles zu einer feinen Creme pürieren.

4. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

5. Den Quiche-Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen zwei Backpapierlagen dünn ausrollen. Obere Lage von Backpapier abziehen und den Teig auf der unteren Lage Backpapier in eine Quiche-Form geben (in diesem Video zeige ich das Prinzip). Überstehende Ränder und überflüssiges Papier ggf. abschneiden.

6. Die Tofucreme auf den Teig geben, dann die Tomaten und die Frühlingszwiebeln darauf verteilen.

7. Die Quiche auf der mittleren Schiene bei 175°C ca. 35-40 Minuten backen.

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Diese Quiche wird es jetzt sicherlich öfter bei uns geben. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, zusätzlich noch weiße Zwiebeln und eventuell auch etwas Räuchertofu unter die Tofumasse zu geben – überhaupt könnte ich mir vorstellen, dass das Rezept auch eine tolle Grundlage für einen veganen Zwiebelkuchen ist und werde das bestimmt ausprobieren.

Tipp: Ich habe gesehen, dass in einigen Rezepten die Quiche bei sehr viel höheren Temperaturen gebacken wird. Olivenöl sollte man jedoch grundsätzlich nie zu stark erhitzen. 175° reichen auf jeden Fall aus.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
eure
Cala

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Feine Nuss-Linsen-„Lasagne“ mit selbstgemachtem Nudelteig

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An einem der Mai-Wochenenden hatten wir lieben Besuch von einer Schulfreundin und ich hatte Lust, mal wieder Nudeln selber zu machen. Dass klappte so gut und hat so lecker geschmeckt, dass ich mich in der Woche darauf entschlossen habe, noch ein bisschen damit zu erperimentieren und zu schauen, ob sich der Nudelteig auch ohne Nudelmaschine gut weiterverarbeiten lässt.

Herausgekommen ist diese schöne Nuss-Linsen-Lasagne, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das Rezept klingt sehr viel komplizierter, als es ist – letztendlich geht alles ganz leicht von der Hand, so dass das immernoch ein alltagstaugliches Gericht ist.

Den Nudeteig mache ich mit unserem Weizendunst und bin immer wieder begeistert, wie hervorragend die Mehle von der Hofbräuhaus Kunstmühle sind – ich habe noch nie mit so schönen Mehlen gearbeitet.

Nuss-Linsen-Lasagne

Zutaten (für 2 Portionen)

Nudelteig
200g doppelgriffiger Weizendunst (hier)
lauwarmes Wasser (ca. 110 ml)
eine Prise Salz

Linsen-Nuss-Füllung
ca. 100g Linsen (siehe Tipp unten)
eine große Hand voll Pecannüsse
2-3 Esslöffel Alsan (vegane Margarine)
2-3 Esslöffel Mandelmehl
ca. 200ml Gemüsebrühe
etwas Zitronensaft
Hefeflocken
Salz, Pfeffer

zum Servieren: sehr gutes kaltgepresstes Olivenöl

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Zubereitung

1. Mehl in die Schüssel des Rührgerätes geben, langsam Wasser zugeben und kneten, bis ein geschmeidiger, ganz glatter Teig entsteht – ich knete den Teig ganz lang und langsam.
Den Teig mindestens 1 Stunde abgedeckt den Kühlschrank stellen.

2. Inzwischen die Linsen kochen und die Pekannüsse hacken.

3. Mit Alsan und Mandelmehl eine sog. „Mehlschwitze“ machen:
Alsan in einem Topf schmelzen, Mandelmehl hinzugeben und leicht (!) anbraten. Gemüsebrühe langsam dazugeben und mit einem Schneebesen schnell verrühren, so dass ein dicke, sämige Sauce (möglichst ohne Klümpchen) entsteht. Mit Hefeflocken, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Linsen und Pekannüsse dazugeben und nochmals abschmecken. Die Masse warmhalten (oder vor dem Servieren noch mal leicht erwärmen).

4. Den Nudelteig zwischen zwei Backpapierlagen so dünn wie möglich ausrollen (siehe Videoanleitung hier). Kreise ausstechen (Durchmesser ca. 8-10 cm).

5. Einen großen Topf mit Salzwasser erhitzen. Nudeln vorsichtig ins kochende Wasser geben. Hitze reduzieren und die Nudeln kochen – je nach Dicke dauert das 6-10 Minuten.

6. Anrichten: Ein oder zwei Nudelplatten auf einen Teller geben, Füllung drauf verteilen, und wieder mit einer Nudelschicht abdecken.

7. Üppig mit Olivenöl begießen und ggf. mit Pekannusshälfen garnieren

Mein Tipp:
Verwende für die Lasagne keine Linsen, die beim Kochen schnell verfallen (z.B. gelbe oder rote Linsen), sondern wähle eine Sorte, die etwas bissfester bleibt (z.B. Berglinsen). Ich benutze für solche Gerichte immer unsere schönen Linsen aus der Toskana (hier), weil sie ein wunderbares, leicht nussige Aroma und eine sehr schöne Konsistenz haben.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße

Cala

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von Zünften, Handwerkern und einem leckeren Mango-Karottensalat

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Gestern habe ich mich mit einer lieben Freundin auf den Weg nach Seligenstadt gemacht, um Manfred von der Weberei Heydenmühle zu treffen, der einen Stand auf dem Zunft- und Handwerkermarkt in Seligenstadt hatte.

Wenn es sich einrichten lässt, nutze ich solche Gelegenheiten gerne für eine kurze persönliche Begegnung, einen Austausch über die Zusammenarbeit, um Ware entgegenzunehmen oder das eine oder andere Geschäftliche zu besprechen.

Anders als in der Weberei kann ich mir dabei auch einen ganz guten Überblick über das Sortiment verschaffen, denn ganz abgesehen davon, dass ein Besuch in der Heydenmühle für uns immer mit größerem Aufwand verbunden ist, ist in der Weberei vieles verräumt und nicht zugänglich.

Solche Märkte sind aber natürlich auch generell interessant für mich, denn nicht selten ergeben sich hier neue Kooperationsmöglichkeiten für Cala kocht, wenn ich etwas entdecke, das spannend sein könnte. So gesehen war es ein wunderschöner Vormittag im traumhaften Ambiente des Klostergartens von Seligenstadt – wie schön es dort ist, hatte ich gar nicht mehr richtig „auf dem Schirm“, ich war ewig nicht mehr dort…

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Manfreds Stand lag leider sehr versteckt in einem der hinteren Teile des Klosters, in die sich – glaube ich – nur wenige Besucher „verirrt“ haben. Das ist natürlich sehr schade für die Heydenmühle, die sonst gerne ein Publikumsmagnet ist.

Auch wir haben eine gefühlte Ewigkeit gesucht und sind auf dem Gelände und im Kloster umhergeirrt – erst ganz zum Schluss – ich wollte schon fast aufgeben – haben wir die Heydenmühle dann gefunden. Manfred hat sich sehr gefreut und wir hatten tatsächlich Zeit, uns ein bisschen auszutauschen und Pläne für künftige Projekte zu schmieden.

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Die Heydenmühle hat sich mit einem der kleineren Webstühle präsentiert und ich habe mich gefreut, dass das „Cala“-Spültuch-Muster gerade aufgezogen war, so dass man noch mal sehen konnte, wie unsere neuen Geschirr- und Spültücher entstehen.

Völlig erstaunt war ich, zu hören, dass jedes unserer Handtücher mindestens ein Tagewerk für einen Weber der Heydenmühle bedeutet. Ein sehr guter Weber schafft einen Meter am Tag, viele aber nur 20cm. Ich glaube, ich habe die Mühseligkeit dieser Arbeit völlig unterschätzt. Manfred hat dann auch noch mal klargestellt, dass das der Grund ist, warum es fast keine Handwebereien mehr in Deutschland gibt – erschwinglich werden diese Textilien überhaupt nur durch die Tatsache, dass sie von Behinderten gemacht werden…

Abgesehen davon, dass es sehr schön war, nicht allein unterwegs zu sein, war es für mich auch sehr hilfreich, meine Freundin dabei zu haben, denn ich habe festgestellt, dass man zu zweit doch noch mal anders reflektiert und dass es auch hilfreich für mich ist, die Dinge nicht nur aus meinem eigenen Blickwinkel zu betrachten.

Dadurch, dass wir so lange gesucht haben, haben wir dann auch fast jeden Winkel des Marktes gesehen und ich muss wirklich sagen, dass ich selten einen so schönen besucht habe.

Er ist nicht in erster Linie kommerziell ausgerichtet, sondern bietet auch eine Fülle an Information, sehr, sehr liebevoll aufbereitet.

Dieser Markt wird ganz sicher jetzt für uns ein fester Bestandteil des Frühsommers werden – bei so prächtigem Wetter wie an diesem Wochenende ist das ein traumhafter Ausflug. Sehr zu empfehlen ist auch das Brot der Klosterbäckerei, das ich probiert habe – es wird nicht nur an Festtagen, sondern immer donnerstags in Seligenstadt gebacken.

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Besonders guts gefallen hat mir ein Korbflechter, der Körbe aus Binsen und Stroh flicht.
Sie wären wunderbare Einkaufskörbe für den Laden, ich werde aber auch mal mit dem Korbflechter in Kontakt treten und schauen, ob er uns die Körbe auch zum Weiterverkauf zur Verfügung stellen kann.

Wieder daheim musste ich dann unbedingt noch einen Salat ausprobieren, den ich so ähnlich am Freitag bei Natural Floor in Frankfurt gegessen hatte (vielleicht habt ihr meinen Facebook-Post gesehen?). Natürlich wandle ich immer ein bisschen ab und mache mein eigenes Ding – hier haben ich Avocado ergänzt. Der Salat ist schnell gemacht und schmeckt wirklich phantastisch – wir haben ihn zu dem tollen Klosterbrot genossen.

Mango-Karotten-Salat mit Avocado, Koriander und Chili

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Zutaten
1 Wildmango, geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten
1 kleine Avocado, geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten
2 mittelgroße Karotten, geschält und grob geraspelt
eine Handvoll frischer Korianderblätter, gewaschen und grob gehackt
ein paar Chilifäden oder frisch gehackte Chili (Menge nach persönlichem Gusto)
Olivenöl
Meersalz
Zitronensaft (ggf. auch Abrieb, dann unbedingt eine Bio-Zitrone verwenden)

Zubereitung
Mango, Avocado, Karotten und Koriander vorsichtig miteinander vermischen und mit Olivenöl, Zitronensaft und Meersalz abschmecken.

Tipp: Wer möchte, kann zusätzlich auch die Zesten (Abrieb) von der Zitrone zum Abschmecken des Salzes verwenden.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag – genießt das tolle Wetter :)

Liebe Grüße
eure
Cala

 

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In love with greens – Volume II – Kerbel & Petersilie

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Eine Verwechslung von Kerbel und Koriander durch den Verkäufer auf dem Markt in Amsterdam führte dazu, dass ich dieses geniale Kraut für mich (wieder-)entdeckt habe. Erst war ich sauer, weil ich den Koriander fest eingeplant hatte, dann war ich hin und weg vom tollen Geschmack in meinem Avocadosalat.

Kerbel sieht dem Koriander tatsächlich sehr ähnlich und er sieht ihm auch ähnlicher als der glatten Petersilie – auch wenn ich bei Recherchen im Internet festgestellt habe, dass verwirrenderweise auf vielen Seiten Petersilie abgebildet wird, wenn vom Kerbel die Rede ist. (z.B. hier) Lasst euch davon nicht verunsichern: Kerbel hat ganz feine Blätter und ein ganz zartes Grün.

Auf diesem Bild kann man es genau sehen: der Kerbel liegt ganz links, die Petersilie rechts.

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Kerbel schmeckt hervorragend zu Spargel, aber z.B. auch zusammen mit Tomaten in einem Salat. Wenn ihr die Gelegenheit habt, ihn ganz frisch zu bekommen, verwendet ihn ruhig üppig, er ist eine echte Delikatesse – in Holland bekommen wir ihn super frisch in dicken Bündeln auf dem Markt und ich verwende richtig viel…

Viele beschreiben das Aroma des Kerbels als anisähnlich, ich empfinde den Geschmack allerdings eher als „nussig“. Das Kraut, das laut meinen Nachschlagewerken reich an Eiweiß, Calcium, Eisen und Vitamin C ist, steckt voller ätherischer Öle, die für Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Kerbel soll eine blutreinigende, entwässernde und verdauungsanregende Wirkung besitzen.

Ich verwende ihn z.B. als Grundlage für diesen Salat:

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Salat mit Kerbel, Avocado und Cocktailtomaten

Zutaten
(pro Portion, als Beilage gerechnet)
1/2 Bund Kerbel (wer mag auch mehr)
1-2 Frühlingszwiebeln
1/2 Avocado
frischer Zitronensaft
sehr gutes Olivenöl
Meersalz

Zubereitung
1. Kerbel waschen und grob hacken. Avocado schälen und in mundgerechte Würfel
schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden.

2. Kräuter und Gemüse mischen und üppig mit Olivenöl, Zitronensaft und Meersalz
abschmecken.

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Dieses Pesto ist ein weiterer Klassiker bei uns:

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Kerbel waschen, Haselnüsse grob hacken. Mit Sel Gris, Pfeffer und etwas Haselnussöl fein pürieren.

Tipp: Das Pesto schmeckt wunderbar mit Kohlrabi (einfach in Stifte schneiden leicht blanchieren…), ist aber auch sehr lecker zu Pasta.

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Im Gegensatz zum Kerbel ist Petersilie so eine Sache. Eine zeitlang war ich verrückt nach dem Petersiliensalat von Nigella Lawson bis ich herausfand, dass man Petersilie nur in Maßen verzehren sollte. Im Internet und in der Literatur scheiden sich wie immer die Geister, Fakt ist aber, dass Petersilie neben vielen postiven Inhaltsstoffen (Vitamine C, B und K, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen) auch Apiol enthält, das stark anregend auf die Tätigkeit der Blase und des Verdauungstrakt wirkt. Schwangere Frauen sollten  besonders vorsichtig sein, weil Apiol auch Kontraktionen der Gebärmutter hervorrufen kann. Viele nützliche Infos dazu, findest du z.B. hier.
Abgesehen davon werden Petersilie unglaublich viele postive Eigenschaften nachgesagt – stöbert mal ein bisschen im Internet, ihr werden staunen! Die Samen der Petersilie dürfen übrigens auf keinen Fall gegessen werden, sie sind giftig.

Petersiliensalat_1

Petersiliensalat

Zutaten (für 1-2 Portion)
1 kleiner Bund glatte Petersilie
1 kleine weiße Zwiebel
eine Hand voll Macadamianüsse
4-5 Cocktail-Tomaten
Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer (möglichst frisch gemahlen)

Zubereitung
Petersilie gründlich waschen, dann ganz fein schneiden. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Macadamianüsse grob hacken, dann mit der Petersilie und der Zwiebel mischen. 4-5 Cocktail-Tomaten halbieren, den Saft auf dem Salat auspressen, dann das Fruchtfleisch würfeln und zum Salat geben. Mit reichlich Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Deortegas BIO Olivenöl Arbequina

Übrigens schwelgen wir grade im Olivenöl-Himmel: Letzte Woche traf das Öl von unserem neuen Lieferanten Deortegas aus Spanien ein, wir lieben es sehr… (hier)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte und einen wunderschönen, sonnigen Feiertag!

Liebe Grüße
Cala

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In love with greens – Volume I – einfache Rezepte

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Darüber, dass ich so etwas wie ein Salat-Gen geerbt habe, habe ich ja schon öfter gesprochen. Ich nehme an, dass ich dieses Talent als Ausgleich für meine unterirdischen
georgrafischen Fähigkeiten erhalten habe, denen mit nichts beizukommen ist.

Jetzt könnten wir natürlich darüber philosphieren, welches Talent letzten Endes nützlicher ist, aber lassen wir das und kommen zur Sache.

In den letzten Wochen haben wir nämlich meinen Salat-Tick sehr genossen und es gab ständig Salate aus Rohkost oder kurz gegartem Gemüse – natürlich nicht die 08-15-Dinger aus den 70ger und 80ger Jahren (geraspelte Möhren, Gurken und Rettich in Scheiben…), sondern die grünen, sehr mediterranen Varianten. Ich mache das immer irgendwie „aus dem Bauch raus“ und verarbeite das, was ich zur Verfügung oder eingekauft habe, aber ich kombiniere nie „wild“ – es soll ein harmonisches Ganzes entstehen und die einzelnen Komponenten sollen sich geschmacklich ergänzen.

Weil wir selber sie so lecker finden und weil ich weiß, dass viele von euch immer auf der Suche nach Gerichten zum Mitnehmen sind, für die sich die Salate ideal eigenen, habe ich in der letzten Zeit einige meiner Salate fotografiert und auch ein paar Rezepte für euch dokumentiert.

Ich fange in diesem Beitrag mit ein paar einfachen Rezepten an, die auch mit wenigen Zutaten und ohne viele Schnickschnack genial schmecken.

Der „Trick“ für einen wirkliches Geschmackserlebnis sind natürlich wie immer einwandfreie, ganz frische Zutaten und erstklassige Öle….

Salat mit Brokkoli & Champignons

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Zutaten
(pro Portion)
ca. 80g Brokkoliröschen (ganz kurz in Salzwasser gegart)
2-3 frische, feste Champignons in Scheiben oder kleinen Stücken
1 kleine Avocado, fein gewürfelt.
2-3 Esslöffel Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten
optional: Zitronensaft
etwas (Rauch)Salz (gibt es z.B. hier)

Zubereitung
(Achtung, Zeit für das Durchziehen des Öles einplanen!)

1. Schnittlauch in das Olivenöl geben ein paar Stunden ziehen lassen.
Der Schnittlauch sollte vollständig vom Öl bedeckt sein.

2. Brokkoli, Champignons und Avocado in eine Schüssel geben.
Das Schnittlauchöl über das Gemüse geben und mit Salz abschmecken.
(Wer möchte, kann noch etwas Zitronensaft dazugeben, mir schmeckt der Salat aber ausnahmsweise ohne besser.)

Salat von Frühlingszwiebeln und Avocado

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Zutaten
(pro Portion)
2-3 Frühlingszwiebeln, geputzt und in Ringe geschnitten
1 kleine Avocado, geschlält und mundgerecht  gewürfelt.
1/2 rote Spitzpaprika, geputzt und in kleine Würfel geschnitten
Schale und Saft von 1/2 (gründlich gewaschenen!) Bio-Zitrone
bestes Olivenöl
Meersalz
optional: Leinöl

Zubereitung

1. Frühlingszwiebeln, Avocadowürfel, Zitronenschale und Paprika in eine Schüssel geben.

2. Mit Oliveöl, Zitronensaft und Salz abschmecken.

Tipps:
Dieser Salat ist eine gute Gelegenheit für eine Extraportion gesundes Leinöl – einfach zusätzlich zum Olivenöl untermischen. Der Salat sorgt außerdem für einen Exta-Boost Lemon – supergesund (bitte unbedingt Bio-Zitronen verwenden und auch diese vor Gebrauch gut mit heißem Wasser abspülen…)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
und einen guten Start in die neue Woche

eure
Cala

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Ein veganes Apfel-Streusel-Küchlein aus dem WECK-Glas, ein wunderbarer Kochkurs und Calas erstes Schulungsvideo

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Dieses wunderbare Rezept für einen veganen Apfelkuchen habe ich letztes Wochenende für unseren kreativen Mädels-Nachmittag gebacken (der erste Tag im Garten dieses Jahr, es war so schön…) Weil ich zeitgleich einen privaten WECK-Glas-Kochkurs vorbereitet habe, habe ich parallel gleich ausprobiert, ob sich die Küchlein auch im WECK-Glas backen lassen und war vom Ergebnis begeistert.

Als Backform habe ich die neue Gourmet-Form von WECK benutzt (hier, ähnlich ist die etwas kleinere Sturzform hier). Sie sieht nicht nur wunderschön aus, sie eigenet sich auch hervorragend zum Backen, weil man sie wie eine „Mini-Springform“ benutzen kann…

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Das Ergebnis ist ein wunderbares „Apfel-Küchlein“, super lecker und auch optisch sehr nett. Auch die Damen in meinem Kochkurs waren begeistert und haben mich netterweise sogar beim Erklären gefilmt, so dass ganz nebenbei und völlig entspannt mein erstes „Schulungsvideo“ entstanden ist – ich bin so stolz!

Unter großem Fluchen ob der Technik hat mit Boris das Video bei YouTube online gestellt und ich baue euch den Link hier in das Rezept ein. Tausend Dank noch mal an Steffi, Gabriela und Carola fürs Filmen, ich freue mich sehr! Hinterlasst mir gerne mal einen Kommentar, ob solche eingebetteten Videos für euch generell nützlich sind, um einzelne Arbeitsschritte besser nachvollziehen zu können…

Hier jetzt also mein fürs WECK-Glas-Backen abgewandeltes Apfelkuchen-Rezept inklusive Schulungsvideo:

Veganes Apfel-Streusel-Küchlein aus dem WECK-Glas

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Zutaten
(für 2 WECK-Gläser – ich habe die Gourmet-Gläser RR 120 verwendet, hier)

für den Teig:
1 Apfel, geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
ca. 50 g Mehl
ca. 30 g Margarine
ca. 2 EL Wasser
etwas Vanillepulver
4 EL Apfelmus
1/2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver

für die Streusel:
ca.35 g Mehl
ca.20 g Margarine
1,5 EL Zucker
1/4 TL Zimt

Zubereitung:

(Achtung: Die Ruhezeit für den Teig beträgt ca. 1 Stunde)

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1. Für den Teig Mehl, Margarine, Wasser, Vanillepulver, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt oder in einem WECK-Glas kalt stellen.

Tipp: Der Teig sollte geschmeidig aber nicht zu feucht sein. Wenn der Teig zu nass ist, einfach etwas mehr Mehl unterkneten.

2. Alle Zutaten für die Streusel verkneten, in ein WECK-Glas geben und ebenfalls kalt stellen.

Tipp: Der Steuselteig sollte ziemlich bröselig sein – wenn er zu geschmeidig ist, etwas mehr Mehl hinzugeben.

3. Den Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze).

4. Den Teig halbieren und jeweils zwischen 2 Backpapierlagen dünn ausrollen.
Eine Backpapier-Schicht abziehen und den Teig mit dem Backpapier nach unten in ein WECK-Gals drücken, so dass ein Boden mit Rand entsteht, praktisch ein „Schüsselchen aus Teig“.

In diesem Video kannst du sehen, wie es geht:

5. Die Apfelstücke auf den Teig geben und je 2 Esslöffel Apfelmus darauf verteilen.

6. Vom Streuselteig kleine Stückchen in der Hand zebröseln und in Bröckchen auf den Küchlein verteilen.

7. Die Küchlein ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen – ab und zu nachschauen, um sicherzugehen, dass der Teig nicht verbrennt.

 

Tipp: Für die kleine Teigmenge benutze ich nicht mal die Küchenmaschine – in der Margrete-Superbowl lässt sich der Teig ruck-zuck per Hand kneten.

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WECK-Glas-Kuchen sind übrigens wunderbare – weil optisch sehr schöne – Desserts, wenn ihr Gäste habt. Sie eignen sich aber auch als kleine Leckerei, wenn man selber Lust auf Kuchen hat aber keinen großen Kuchen backen möchte.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
Cala

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Du möchtest selber Gastgeber eines Cala-kocht-Kochkurses werden?

Du brauchst

  • eine Küche, die entweder offen ist oder groß genug, um mit 7 Leuten darin arbeiten zu können (Cala + 6 Gäste)
  • 5 zahlende Gäste – die Kosten pro Person betragen 39,00 €, du als Gastgeber/in bist eingeladen und bezahlst nichts

Einen Termin und ein Thema für den Kochkurs kannst du mit mir per E-Mail abstimmen

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Auch dieser Beitrag enthält Werbung: Von einem genialen Brot & was ihr daraus machen könnt (falls etwas übrig bleibt…)

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Vom Vater eines Schülers bekam ich vor ein paar Wochen ein wunderbares Brotrezept – es stammt, wie sich herausstellte, aus dem Buch „Brote einfach handgemacht“ von Kirsten Skaarup und ist – natürlich – das No-Knead-Bread, das im Moment in aller Munde ist.

Zu dem Rezept bin ich gekommen, weil es so verlockend duftete, während ich unterrichtet habe und ich einfach fragen musste, was sich da im Ofen befindet… Inzwischen habe ich auch das Buch (übrigens mit vielen weiteren tollen Rezepten!) vom Verlag erhalten und das Brot ein paar Mal gebacken – wir lieben es sehr…

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Kirsten Skaarup
Brote einfach handgemacht
Edel Books 2016, ISBN 9783841904225
12,95 €

Auch für meinen Stammtisch am vergangenen Samstag war das Brot perfekt und meine Gäste waren begeistert – es passte auch ideal, weil ich u.a. unser neues spanisches Olivenöl verkostet habe.

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Die Zubereitung des Brotes ist ganz einfach und das Ergebnis sensationell – Ein Weißbrot mit einer herrlich krossen Kruste und wunderbarem Duft – probiert es unbedingt aus!

Ich verwende dafür übrigens das Strudelmehl, das wir neu im Laden haben, und von dem ich ebenfalls absolut begeistert bin.

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Mein Brot mache ich mit der Hälfe der Originalzutaten – es schmeckt am besten frisch und für 2 Personen ist diese Menge mehr als ausreichend. Das Rezept habe ich nicht ganz originalgetreu übernommen, sondern meine Backerfahrungen einfließen lassen.

Das Originalrezept findet ihr im Buch auf Seite 12 („Grundrezept“).

Zutaten:
¼ TL Hefe
250ml kaltes Wasser
1 ½ TL Salz
½ TL Rohrohrzucker
ca. 325g Weizenmehl (+ etwas mehr)
Bratöl

Zubereitung (Calas Version)

1. Hefe im Wasser anrühren. Salz und Zucker zufügen. Rühren, bis die Hefe sich vollständig aufgelöst hat.

2. Das Mehl zufügen und den Teig gut verrühren. Eventuell noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben: Der Teig sollte feucht aber nicht flüssig sein. (Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass das Brot umso besser wird, je weniger kompakt der Teig ist.)

3. Die Schlüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig mindestens 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. (Ich stelle den Teig meistens ins Badezimmer, wo es am wärmsten ist).

4. Den Teig nach der Gehzeit auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und von jeder Seite aus vier- bis fünfmal zusammenfalten – das funktioniert am besten mit einem Spatel. Achtung: der Teig wird während des Gehens flüssiger. Es kann also sinnvoll sein, noch etwas Mehl hinzuzufügen.

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Ich benutze statt der bemehlten Arbeitsfläche übrigens die große Margrethe-Schüssel, die „Superbowl“, in die ich nach Bedarf Mehl gebe – das funktioniert hervorragend und macht hinterher sehr viel weniger Mühe beim Saubermachen…

5. Eine saubere Schüssel einölen und den Teig zu Gehen wieder hineinlegen.

6. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und den Teig weitere 2 Stunden gehen lassen.

7. Einen schweren Topf oder eine Kuchenform (ich benutze unseren großen, gusseisernen Le-Creuset-Topf) in den Ofen stellen und den Ofen auf 250° vorheizen (Ober und Unterhitze). Wenn die Temperatur erreicht ist, noch einige Minuten warten, bis der Topf oder die Form wirklich gut erhitzt ist.

8. Topf oder Form aus dem Ofen nehmen. Etwas Mehl hinein streuen und den Teig hineingeben. Den Deckel aufsetzen oder Alufolie auflegen. Topf oder Form sofort wieder in den Ofen stellen.

9. Das Brot ca. 20 bis 25 Minuten backen (im Originalrezept ist die Backzeit länger, da die doppelte Teigmenge verwendet wird). Hitze dann auf 225° reduzieren und Deckel oder Alufolie entfernen (siehe Tipp unten).

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10. Brot weitere 10-15 Minuten fertig backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Das Brot erst anschneiden, wenn es komplett aus ist.

Tipp: Ich habe festgestellt, dass das Abnehmen des Deckels oder der Folie keinen sehr großen Unterschied für das Backergebnis macht. Wer sich diesen Schritt sparen möchte, kann das Brot auch mit geschlossenem Deckel 25-30 Minuten im Ofen lassen.

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Wenn ihr Glück habt und etwas von dem Brot übrig bleibt (was unwahrscheilich ist, denn es schmeckt wirklich traumhaft z.B. mit einem schönen Olivenöl und einem guten Salz…), probiert mit dem Rest am nächsten Tag unbedingt diesen wunderbaren Brotsalat:

Zutaten:
Reste vom Weißbrot
1 Acodaco
6-8 aromatische Cocktailtomaten
1 mittelgroße rote Zwiebel
Oivenöl
Apfel-Balsam-Essig
frische Papayakerne (siehe Tipp)
Salz

Zubereitung

1. Weißbrot mundgerecht würfeln.
2. Acodaco schälen und vom Stein lösen, erst in Spalten, dann in Würfel schneiden.
3. Cocktailtomaten waschen und halbieren.
4. Zwiebel schälen und in feine Steifen schneiden
5. Alles Zutaten mischen und mit Oivenöl, Apfel-Balsam-Essig, Papajakernen und Salz abschmecken.

Tipp: Frische Papaya-Kerne verarbeite ich immer dann, wenn ich eine schöne, frische Papaya bekomme (ich esse sie gerne zum Frühstück). Die pfeffrig-scharfen, sehr leckeren Kerne werfe ich nicht weg, sondern hebe sie gerne für einen Salat auf. Wenn du sie rasch verarbeitest, darf auch gerne etwas Fruchtfleisch daran hängen bleiben, nur wenn du sie trocknen und aufheben möchtest, solltest du sie vorher gründlich waschen.

Übrigens: Getrocknete Papaya-Kerne kann man auch wunderbar in die Pfeffermühle geben und sie wie Pfeffer verwenden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende
Cala

PS: Der nächste Stammtisch bei mir findet am 16. April statt (offiziell 10 – 11:30 Uhr).
Das Thema: Gibt es einen gesunden Ernährungsstil?

 

 

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Dieser Beitrag enthält Werbung: Vom Frühstück mit den Bloggerinnen, neuen Erkenntnissen und Selbstgebasteltem

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Nein, ich bin nicht verrückt oder größenwahnsinnig geworden. Ich habe jetzt nur endgültig verinnerlicht, dass wir Blogger verpflichtet sind, jeden Beitrag als Werbung zu kennzeichnen, in dem wir über Produkte sprechen, die uns kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Naja, um ehrlich zu sein, wusste ich das schon länger, ich habe mir aber – zumal ich eher selten in diese Situation komme – bisher nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht. Bis ich am vergangenen Samstag beim Blogger-Breakfast in Wiesbaden war und wieder eine Menge dazugelernt habe.

Diese tolle Veranstaltung organisiert Giovanna von Lieblings mit sehr, sehr viel Herzblut, Fröhlichkeit und Geduld. Sie sorgt dafür, dass wir uns mehr oder weniger regelmäßig in Wiesbaden treffen. Ich bin jedes Mal beeindruckt von ihrem Engagement – bis alle Teilnehmer sich auf einen Termin geeinigt, das richtige Frühstück gefunden und die passende Milch für ihren Kaffee ausgewählt haben, braucht man als Organisator schon starke Nerven…

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Am Samstag vor einer Woche haben sich die Breakfast-BloggerInnen zum fünften Mal getroffen – seit sie im Heimathafen „tagen“ (zum dritten Mal) bin ich dabei – und auch sehr stolz darauf 😉 – ich freue mich jedes Mal lange im voraus.

Nicht nur dass ich Wiesbaden und den Heimathafen sehr mag, immer viel Spaß und großartige Gespräche habe: ich lerne auch wirklich Wichtiges für das Bloggen.

Bevor ich euch mehr davon erzähle, hier erst mal eine Liste der anwesenden Bloggerinnen (es waren diesmal nur Frauen) und ihren Blogs, falls ihr Lust habt zu stöbern:

Beim 5. BloggerInnen-Frühstück in Wiesbaden waren außer mir dabei:

Barbara von diephotographin
Christina von Mina Fohemia
Daniela – (noch) ohne Blog
Giovanna von Lieblings
Janine, Consti und Sara von dreieckchen
Jasmin vom Mienchenblog und Jasmin Collet
Katha von kathastrophal
Kiki von la Wollbindung
Kristin von Rheinhessenliebe
Lisa von mein Feenstaub
Marie von Dicke W und Goldmarie
Merle von FrauMasulzke
Nathalie von The inspiring life
Nina von Mainzer Wohnzimmer
Sabrina von Schminkschnubbel
Sandra von Das Freulein backt
Sigrun von thesun68
Steffi von Cuchikind
Vivienne von Piepmatz
Zizy von Ziel = z³

Lisa Tihanyi hat einen hervorragenden Vortrag über das Mediakit für Blogger gehalten, das ich jetzt auch endlich (!) dabei bin zusammenzustellen. Im Mediakit stellen Blogger die wesentlichen Fakten zum Blog zusammen um sie z.B. bei Kooperations-Anfragen für Unternehmen oder Agenturen zur Verfügung stellen zu können. Durch ihren beruflichen Hintergrund hat Lisa nicht nur das Know How, sie hat auch mit viel Geschick und in einer sehr schönen Präsentation das Wesentliche auf den Punkt gebracht. Das Mediakit ist ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt und insofern bin ich sehr, sehr dankbar, dass es noch mal aufgegriffen wurde (wir hatten schon einmal kurz darüber gesprochen).

Von meiner Seite noch mal ein ganz großes Dankeschön an Lisa!

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Nach dem Theorieteil sind wir praktisch ans Werk gegangen und an dieser Stelle kommt auch endlich die Werbung 😉 Die Firma Kip (Ducktape) – bei Facebook findet ihr sie hier – hat uns zum Basteln nämlich jede Menge schöner Tapes zur Verfügung gestellt und Barbara (diephotographin) hat uns gezeigt, wie wir damit kleine Etuis für unsere Visitenkarten bauen können. Wie ihr wisst, bin ich kein Freund von Plastik & Co und deshalb werden die Ducktapes bei mir sicherlich auch nicht viel Verwendung finden, trotzdem hatte ich sehr viel Spaß dabei, mein kleines eigenes Etui zu basten – zum Heimathafen passend habe ich das Tape mit den Ankermotiven gewählt.

Da das Etui tatsächlich sehr praktisch ist, habe ich es jetzt immer in der Handtasche dabei. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich es benutze, weil es mich an den schönen Vormittag in Wiesbaden erinnert.

Alle, die es interessiert, finden weitere Anregungen zum Basteln mit Ducktapes auch auf
YouTube und Pinterest.

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Zum Schluss möchte ich euch noch das Projekt vorstellen, dem die Teilnahmegebühren für das Blogger-Breakfast zugeflossen sind. Bei unseren Treffen sammeln wir nämlich für gemeinnützige regionale Organisationen, was ich eine sehr schöne Idee finde.

Dass die Auswahl diesmal auf das Mannamobil fiel, freut mich besonders.

Mit einem alten Citroen-Bus steuert das Team der Vereinsgründerin Erica Hartner Schulen, Jugendeinrichtungen und andere Treffpunkte von Kindern und Jugendlichen an, um dort kostenlos Essen zu verteilen. Leider werden ja immer mehr Kinder zu Hause unzureichend versorgt… Das Mobil ist inzwischen aber auch zu einer Anlaufstelle geworden, wenn Kinder und Jugendliche jemanden brauchen, der ihnen bei ihren persönlichen Probleme den Rücken stärkt.

Falls jemand von euch das Projekt unterstützen möchte, kann er auf der Website spenden oder Pate werden (hier).

Was mich betrifft, so freue mich jetzt schon auf das nächste Bloggerinnen-Breakfast in Wiesbaden und hoffe sehr, dass ich wieder dabei sein darf!

In diesem Sinne euch eine schöne Restwoche und
liebe Grüße

Cala

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