Der Laden auf der Zielgeraden und eine wunderbare Sommersuppe

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Heute lasse ich euch mal einen kleinen Blick in unseren fast fertig renovierten Laden werfen. Boris hat in den letzten Wochen ziemlich geschuftet und jetzt nimmt die Sache tatsächlich Gestalt an – ich freue mich schon sehr! Die Bilder sehen zwar noch nicht so wirklich nach „fertig“ aus, aber das täuscht ;)

Und deshalb peilen wir jetzt auch mal ganz vorsichtig (!) das dritte Mai-Wochenende für die Wieder-Eröffnung an.

Nächsten Samstag haben wir ja noch das Asian-Tasting mit Tine (Infos hier), da ist Boris auch ein bisschen eingespannt und am Freitag darauf habe ich einen Kochkurs, aber danach wird es ruhiger bei uns und wir können uns wieder den Aktivitäten hier vor Ort widmen – es wird Zeit, ich bin nämlich schon ganz unruhig, weil ich so große Lust habe, im Laden wieder aktiv zu werden…

Ich hoffe sehr, dass wir zur Eröffnung gutes Wetter haben werden und auch im Garten sitzen können, dann lassen wir uns sicher etwas Nettes einfallen :)

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Dass wir das Gebälk im Dach freigelegt haben, erweist sich als sehr gute Entscheidung und wir finden, dass alles wunderbar hell und sauber geworden ist, ohne dass wir uns im Stil zu sehr verändern müssen. Für die Elektrik haben wir noch keine endgültige Lösung (außer einer sündteuren Idee…), aber das können wir auch noch mal ein bisschen zurückstellen.

Nun sind also nur noch ein paar “Kleinigkeiten” zu machen, dann muss der Laden wieder eingeräumt werden und dann kann es losgehen…  Zumindest sind wir also deutlich auf der Zielgeraden und das ist doch schon mal ein Lichtblick :)

Was ich außerdem unbedingt mit euch teilen wollte, ist dieses Rezept für eine Tomaten-Fenchel-Suppe  – wir lieben sie…. Ich hatte sie mir für den letzten Themenabend vor zwei Wochen (Thema „Superfoods“) ausgedacht und seitdem auch schon dreimal für uns gekocht, weil sie wirklich großartig schmeckt. Ich mache sie auf Basis unseres hochkonzentrierten Tomatensaftes – werde sie im Sommer aber auch mal mit frischen geschälten Tomaten probieren, wobei diese dann aber wirklich sonnenreif und sehr aromatisch sein müssen.

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Tomaten-Fenchel-Suppe
Zubereitungszeit nach Vorbereitung der Zutaten: ca. 1,5 Stunden (inkl. Kochzeit)

Zutaten (pro Portion)
1 kleine Fenchelknolle
ca. 200ml eingelegte oder passierte Tomaten – auf allerbeste Qualität achten!
Kokosöl
2 TL Kokosblütenzucker
Salz (ich benutze Sel Gris)
Pfeffer
Kreuzkümmel

Zubereitung

2/3 des Fenchels waschen und klein schneiden. In Kokosöl anbraten und mit Kokosblütenzucker bestäuben. Rühren, bis der Zucker geschmolzen ist.

Tomaten hinzugeben und anschmoren.

Etwa die 3-fache Menge heißes (!) Wasser dazugeben, dann Salz, Pfeffer und etwas Kreuzkümmel hinzufügen. Nochmal aufkochen, dann mindestens eine Stunde auf kleiner Hitze köcheln lassen. Pürieren und je nach gewünschter Konsistenz ggf. noch etwas Wasser hinzugeben.

Jetzt den restlichen Fenchel hinzugeben, wieder aufkochen, dann runterschalten und nochmals ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Wieder pürieren und mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Viel Spaß beim Nachkochen und liebe Grüße

Cala

 

 

 

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Pippos Geschichte

Pippo

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber manchmal ergreift mich eine Geschichte und lässt mich nicht mehr los. So ging es mir, als ich über Facebook auf Pippos Blog stieß und “das letzte Kapitel las“.

Inzwischen habe ich ein bisschen auf dem Blog gestöbert und ich möchte euch einladen es ebenfalls zu tun.

Natürlich: Es gibt viel Elend auf dieser Welt, ich weiß, und ich kenne auch die gefühlten 4000 Argumente von Menschen, die glauben, ihnen wären die Hände gebunden, aber einen Hund oder eine Katze bei sich aufzunehmen ist vergleichsweise einfach (und neben Kindern vielleicht das größte Glück, das ihr euch vorstellen könnt).

Für ein Wesen wie Pippo bedeutet es die vielleicht einzige Chance jemals.

Pippo hatte nach 14 (!) Jahren hinter Gittern ein paar wunderschöne letzte Monate und zum ersten Mal ein eigenes Zuhause – ist Gassi gegangen, durfte im Garten liegen, hat ein eigenes Bett und Zuwendung bekommen, Gras gerochen, Freude gespürt und das Gefühl gehabt irgendwo hinzugehören.

Mal ganz ehrlich: es gibt für uns Menschen doch nicht so wahnsinng viele Möglichkeiten mal etwas wirklich Bedeutendes, Richtiges und Wichtiges im Leben zu tun, warum nicht damit beginnen…

Ich grüße euch herzlich und wünsche euch ein schönes Wochenende
eure
Cala

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Amsterdam vegan, die Zweite: Liebgewonnenes und neu Entdecktes

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Wie einige von euch mitbekommen haben, haben wir das Osterwochenende wieder in Zandvoort und Amsterdam verbracht (wir waren ja im Herbst schon mal da).

Wir haben einiges Neues entdeckt aber auch Bewährtes genossen und nachdem auf meiner Facebook-Seite die Frage nach (veganen) Tipps für Amsterdam aufkam, werde ich hier noch mal das eine oder andere zusammenstellen.

Wer in Amsterdam vegan essen gehen möchte, findet bei happycow oder Facebook jede Menge Tipps. Wir haben inzwischen ein paar Sachen ausprobiert & selbst entdeckt, hier unsere Empfehlungen:

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Unser veganes Lieblings-Café, das Koffie Ende Koeck, befindet sich im Haarlemmerweg gegenüber vom großen Westerpark-Gelände, wo man übrigens wunderbar spazieren gehen kann – für die Hunde gibt es sogar spzielle Wege.

Im Koffie ende Koeck bekommt man – unserer Meinung nach – die besten veganen Kuchen und Sandwiches der Stadt in extrem schöner und entspannter Atmosphäre. Die Crew ist  super freundlich und wir fühlen uns hier schon richtig zu Hause… Allein dieses Café wäre für uns schon Grund genug, immer wieder nach Amsterdam zu kommen…

Achtung, beachtet bitte die Öffnungszeiten: Das Koffie Ende Koeck ist sonntags und montags bedauerlicherweise geschlossen

Koffie Ende Koeck, Haarlemmerweg 175
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 9:30 bis 17:30 Uhr und Sa. 10-17 Uhr

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In Laufnähe vom Koffie ende Koeck auf dem Gelände der Westergasfabrik (Polonceaukade 27) findet ihr “De Bakkerswinkel“. Dort könnt ihr das sensationell leckere vegane Sauerteig-Brot von Vanmenno kaufen, das auch im Koffee Ende Koeck serviert wird. Die Bäckerei gehört zu einem Bistro-Restaurant, das ebenfalls verlockend aussieht, das wir aber noch nicht getestet haben, daher kann ich in Bezug auf die veganen Optionen nichts sagen.

De Bakkerswinkel, Polonceaukade 27

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Auf dem Gelände der Westergasrfabrik findet an mehreren Wochenenden auch der Sunday-Market (http://www.sundaymarket.nl/) statt – an zahlreichen Ständen auf dem Gelände und in dem alten Fabrik-Gebäude kann man Kunsthandwerk und Selbstgemachtes kaufen oder sich an diversen Ständen verköstigen – vereinzelt ist auch Veganes dabei. Für uns machte der Holzofen-Pizzabäcker auf Nachfrage trotz Andrang mit viel Geduld eine Gemüse-Pizza ohne Käse :)

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Auf der Suche nach einem Parkplatz (in Amsterdam grundsätzlich kein großes Problem, ist aber überall kostenpflichtig und an zentralen Punkten muss man manchmal etwas suchen…) verirren wir uns in ein bisher ungekanntes Viertel rund um die Frans Halsstraat und sind hin und weg: Hier gibt es abseits vom Mainstream kleine Restaurants und wunderschöne Geschäfte. Im “KOLIFLEUR” z.B. kauft man “clothes & things” – Designerkleidung und Alltagsgegenstände aus erster und zweiter Hand, wunderschön und liebevoll präsentiert. Traumhaft schön sind die ausgefallene Papierwaren und Karten z.B. von liekeland oder Nikki Dotti – man möchte am liebsten alle haben…

Kolifleur, Frans Halsstraat 35
www.kolifleur.nl

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Im Deshima (Weteringschans 65) kann man wochentags (offiziell bis 14 Uhr, wobei wir auch schon später dort waren) in entspannter Atmosphäre vegan-makrobiotisch lunchen (Suppen ab 3,50 €, Tagesmenü ab 15,00 €, Snacks ab 3,50 €). Im Basement gibt es einen kleinen Laden mit Biogemüse und einer großen Auswahl makrobiotischer Lebensmittel.

Deshima, Weteringschans 65

In der gleichen Straße ca. 100 Meter weiter ist ein großer Bioladen mit reichhaltiger veganer Auswahl und viel frischem Obst und Gemüse (auch sonntags geöffnet).

BioMarkt, Weteringschans 133-137

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Wenn ihr nach Amstersdam kommt, müsst ihr auf jeden Fall samstags den Noordermarkt besuchen – wo ihr u.a. einem großen Biomarkt findet. Der Markt befindet sich vor der Noorderkerk am Anfang der Prinsengracht. Hier gibt es ganzjähring ein sensationelles Angebot und tolles Obst und Gemüse in Top-Qualität. Wir lieben vor allem den Pilz-Stand (was für eine Auswahl!), kaufen hier aber auch superfrisches Gemüse ein.

Die Gegend rund um den Markt hat generell einiges zu bieten – es lohnt sich, in den kleinen Geschäften, Boutiquen und Bars rundherum zu stöbern. Vor allem in der Westerstraat lässt sich eine Menge entdecken.

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Hier befindet sich z.B. eine schöne Filiale vom „Sla“ (5 x in Amsterdam), wo ihr gesunde Salate, Smoothies, Kaffee & Bio-Wein und einige vegane Optionen bekommt.

SLA Westerstraat, Westerstraat 34
Öffnungszeiten: Mo. – So. 11:00 – 21:00 Uhr

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Ebenfalls der Westerstraat findet ihr einen weiteren Bioladen. Im “Delicious Food” bekommt ihr viele Produkte – Nüsse, Hülsenfrüchte, Reis usw. – weniges ist abgepackt, ein riesiges Angebot dagegen lose zum Selberabfüllen.

delicious food, Westerstraat 24

weitere Tipps:

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Wir wohnen nicht direkt in Amsterdam, sondern in Zandvoort – für uns ist das mit den Hunden ideal. Man ist einerseits innerhalb von 30-40 Minuten mit dem Auto in Amsterdam (es gibt natürlich auch Bus- und Bahnverbindungen, die Fahrt kostet pro Person ca. 11 €, Hund 3 €), andererseits lebt es sich sehr entspannt und beschaulich am Meer (vor allem in der Nebensaison).

Am Strand kann man um diese Jahreszeit natürlich wunderschön spazieren gehen, aber auch die ersten Kitesurfer haben wir schon gesehen.

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Die Standbars (z.B. das Ubuntu) machen jetzt alle auf und auch wenn die Drinks dort kein Schnäppchen sind (wir bezahlten für 0,1l Weißwein rund 5 Euro), ist es einfach herrlich dort zu sitzen und dick eingewickelt in die bereitliegenden Decken den Sonnenuntergang zu genießen. Wer hier auch essen möchte, sollte auf jeden Fall reservieren. Veganes findet man nicht allzu viel auf der Karte, aber zum Wein tun es ja auch ein paar Nüsschen oder Oliven als Snack…

Hunde sind von Mitte April an zwischen 9 und 19 Uhr an den Stränden nicht erlaubt – Außerhalb dieser Zeiten ist es nicht nur problemlos, sondern auch ein tolles Vergnügen, mit den Hunden an den Strand zu gehen, weil sich hier viele Hundebesitzer tummeln und die Fellnasen ausgelassen spielen und toben können. Selbstverständlich entsorgt man die Hinterlassenschaften seiner Vierbeiner zuverlässig – dafür stehen entlang der Uferpromenade und zum Teil auch am Strand überall Mülleimer und Plastiktüten bereit :)

PS: Übrigens: Dass Hirsche und Rehe in Zandvoort spazieren gehen, ist wohl ganz normal, hat man uns erhklärt. Sie kommen vom Wildpark und wandern manchmal sogar in Grüppchen durch den Ort. Wir haben jedenfalls ganz schön gestaunt, als eines Morgens ein Hirsch im Nachbargarten stand…

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Slow Food und Vegan Fast Food – Eindrücke aus Stuttgart und ein schnelles Rezept mit Reis & Räuchertofu

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Wie jedes Jahr haben wir heute einen Tag in Stuttgart auf der Slow-Food-Messe verbracht – ich freue mich immer sehr darauf.

Diesmal sind wir nicht nur über die Messe gelaufen, haben Lieferanten besucht und nach neuen Produkten Ausschau gehalten (wir haben tolle Sachen mitgebracht!) – ich war auch bei einem Blogger-Treffen und habe einen Workshop für ein spannendes Regio-Portal besucht, das gerade im Aufbau ist (demnächst mal mehr dazu).

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Auf der Messe blieb trotzdem noch ausreichend Zeit um zu stöbern, zu probieren und uns umszuschauen – ich habe zwischendurch sogar noch schnell einen Abstecher auf die Kreativmesse und die Fair-Trade-Messe machen können, die zeitgleich laufen, für die ich mir im nächsten Jahr aber unbedingt noch mal extra Zeit nehmen muss.

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Schwerpunkt war für uns natürlich die Slow-Food-Messe “Markt des guten Geschmacks”. Sie findet inzwischen zum 9. Mal statt, lockt mittlerweile rund 20.000 Besucher aufs Messegelände und verzeichnet dieses Jahr mit 481 Ständen sogar einen Aussteller-Rekord.

Auch wenn hier leider immer noch viele tierische Produkte angeboten werden (was für uns nicht mehr wirklich begreiflich und immer schwerer nachzuvollziehen ist), gibt es viele, viele Stände, die für uns interessant sind – vor allem, weil hier gerade auch kleine Produzenten ausstellen.

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Unter anderem habe ich großartigen Senf und eine tolle (preisgekrönte!) Barbecue-Sauce entdeckt, wir haben Buchweizengrieß und Linsen von der Schwäbischen Alb mitgebracht, glutenfreie Pasta, Lupinen-Kaffee (ich fand ihn total lecker…), eine wunderbare Gemüsebrühe (ihr werde überrascht sein!) Chutneys aus Österreich und eine traumhafte Mandelpesto (in Stuttgart hergestellt). Natürlich sind alle diese Produkte bio-zertifiziert.
Wir werden sie in den nächsten Wochen auf Herz und Nieren prüfen, schauen, ob sie unseren Ansprüchen standhalten und dann entscheiden, welche wir in unser Sortiment aufnehmen und euch anbieten möchten.

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Und natürlich haben wir wie immer auch einige unserer Lieferanten getroffen, die uns netterweise Produkte nach Stuttgart mitgebracht haben. So ist das Olivenöl von La Uliva (Sizilien) jetzt wieder lieferbar (hier) und auch den großartigen Aceto Balsamico von La Vecchia, nach dem so viele von euch in den letzten Monaten gefragt haben, können wir euch nun endlich wieder anbieten (hier) – den Condimento gibt es ab sofort in einer neuen Flaschengröße.

Das Olivenöl von Il Casale kam ja schon letzte Woche per Spedition aus Italien zu uns, aber es ist immer wieder schön, Sandra und Michael in Stuttgart zu treffen – der Empfang ist jedes Mal so herzlich, dass wir sofort Sehnsucht nach der Toskana bekommen. Und auch die erste Frage von Sandra ist immer dieselbe: “Wann kommt ihr…?”

Zu Hause hatten wir dann trotz der vielen Schlemmerei noch Lust auf eine gesunde warme Mahlzeit und ich habe überlegt, was wir da haben und ein schnelles Reisgericht gemacht – so lecker, dass ich es hier direkt noch für euch dokumentiert habe…

Knoblauch-Mandel-Reis mit Räuchertofu, Zwiebeln und Schnittlauch

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Zutaten (pro Portion)

1 Tasse Arborio- oder Risotto-Reis
ein paar Mandeln, blanchiert
eine Knoblauchzehe (ich habe geräucherten Knoblauch verwendet)
1/4 Gemüsezwiebel (mittelgroß)
3-4 Scheiben Räuchertofu
frischer Schnittlauch
Kokosöl zum Braten
3 Tassen heißes Wasser
Meersalz

Reis waschen. Knoblauchzehe schälen und achteln. Gemüsezwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden (ca. 3mm dick). Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden.

Etwas Kokosöl erhitzen, Reis kurz anbraten, Knoblauch und Mandeln hinzugeben, dann mit heißem Wasser auffüllen, salzen und aufkochen. Auf kleine Hitze zurückschalten und den Reis garen lassen. Inzwischen in einer Pfanne etwas Kokosöl erhitzen und die Zweibeln anbraten – darauf achten, dass sie weich werden und nicht verbrennen. Leicht salzen.

Reis in eine Schale geben, Räuchertofu und Zwiebeln darauf anrichten um mit Schnittlauch bestreut servieren.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag :)

Liebe Grüße
Cala

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…ein Bloggerinnenfrühstück, neue Inspirationen und endlich die vegane Leberwurst

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Heute habe ich mich auf den Weg nach Wiesbaden gemacht, um endlich die netten Bloggerinnen persönlich zu treffen, mit denen ich schon eine Weile auf Facebook “verbandelt” bin.

Wir haben uns im Heimathafen getroffen, eine schöne Location mitten in Wiesbaden, mit viel Platz zum Arbeiten und tollem Frühstücksangebot – leider Null Komma Nichts davon vegan :( Hier hat Wiesbaden eindeutig Nachholbedarf… :( Immerhin bekam ich einen Cappuccino mit Sojamilch (ich hätte für den Notfall aber auch meine eigene Sojamilch dabeigehabt…)

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Dafür waren die Bloggerinnen und das Programm ganz toll und ich habe tatsächlich eine Menge erfahren, nette Leute kennen gelernt und Neues gelernt. Der Weg hat sich auf jeden fall gelohnt!

Giovanna (stadtblogozin) hat nicht nur das Frühstück wunderbar organisiert, sondern auch eine kleine Präsentation zum Thema “Social Media Strategie für Blogger” vorbereitet – weil das ja auch noch ein Thema ist, mit dem ich bei Cala kocht noch nicht richtig zufrieden bin, habe ich die eine oder andere Anregung mitgenommen und mir später von Boris auch gleich ein noch paar zusätzlich Infos geholt…

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Mit Barbara (die photographin) sind wir dann alle kreativ geworden und ich habe gelernt, dass das, was ich immer so nebenbei auf irgendwelche Zettelchen kritzele und in meinen Skizzenbüchern verarbeite, grade richtig “in” ist – der Trend geht zurück zum Handschreiben und Zeichnen – schaut euch mal auf Pinterst die Ergebniss zu “handwriting” und “Sketch Notes” an – ich war total fasziniert, was sich da tut…
Nachdem wir also jahrelang alles digital, möglichst steril und einheitlich gemacht haben, gehen wir jetzt quasi rückwärts und entdecken alte Werte neu – sogar Werbeschilder werden heute wieder handgemalt, habe ich gelernt. Mir soll es Recht sein, mir war die Welt der 90er und 00er Jahre sowieso zu steril. Auch wenn es ein bisschen absurd ist, kehren wir also über einen Umweg zurück zum Individuellen: jetzt zeichnen wir, fotografieren dann und binden das Foto vom Handgeschriebenen danach wieder digital ein…

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Natürlich sind wir in Wiesbaden auch gleich selbst kreativ geworden – ich gebe zu, das sieht noch sehr nach Kinderzeichnung aus, aber ich arbeite dran, die Idee gefällt mir auf jeden Fall…

Mit Kohldampf kam ich am frühen Nachmittag nach Hause und da ich bis Mittwoch beinahe täglich im Edelkiosk Annas traumhafte Kuchen genießen kann, habe ich beschlossen, heute herzhaft zu schlemmen und endlich das Rezept für die vegane Leberwurst auszuprobieren, für das ich schon vor einiger Zeit die Zutaten eingekauft habe.

Auf das Rezept bin ich mal wieder über Pinterest gestoßen und habe “vegangusto“, den Blog von Jasmin Feß entdeckt.

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Meine “Leberwurst” habe ich fast genau nach dem Rezept dort gemacht, allerdings habe ich die Menge halbiert. Räuchersalz habe ich nicht bekommen, das war aber kein Problem – ich habe es diesmal mit normalem Meersalz gemacht und würde es das nächste Mal vielleicht sogar mit Kala Namak versuchen.

…Zur Übung habe ich die Zutatenliste gleich mal per Hand geschrieben und ihr könnt sie sogar downloaden und zum Einkaufen mitnehmen :) Download Zutatenliste

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Bei der Zubereitung habe ich mich an das Original gehalten, aber die Reihenfolge etwas verändert, damit das Pürieren einfacher wird:

  • Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden
  • Knoblauch schälen und fein hacken
  • Räuchertofu klein würfeln
  • Kidneybohnen abspülen

1. Olivenöl in einer Pfanne (nicht zu heiß) erhitzen und die Zwiebeln glasig andünsten. Knoblauch hinzufügen, etwas mit anschwitzen dann die Pfanne von Herd nehmen und abkühlen lassen

2. Räuchertofu in einem Zerkleinerer oder mit dem Pürierstab grob pürieren, dann alle anderen Zutaten hinzugeben und bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Schmeckt sehr lecker auf einem würzigen Roggenbrot…
Viel Spaß beim Ausprobieren und liebe Grüße
Cala

PS: Lasst mich gerne mal wissen, ob die downloadbaren Zutatenlisten für euch eine Bereicherung sind… Und: Findet ihr sie handgeschrieben nett oder hättet ihr sie lieber in einer getippten Version?

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Goodbye Grünkohlzeit, Welcome Spring: Ein tolles Rezept zum Ende des Winters



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Eigentlich müsste man dieses Rezept mitten im Winter posten, wenn es reichlich Grünkohl gibt. Da es aber momentan zu unseren absoluten Lieblingen gehört, ich in Darmstadt auf dem Markt jetzt schon zweimal hintereinander das Glück hatte, noch Grünkohl zu bekommen und gestern endlich Fotos gemacht habe, bekommt ihr es noch schnell mit auf den Weg in den Frühling.

Inspirieren lassen habe ich mich mal wieder von diesem wirklich genialen Kochbuch. Außerdem durfte ich letzte Wochen schon mal in die Fahnen für ein wunderbares neues Kochbuch aus dem Callwey-Velag schauen, dort findet sich ein ähnliches Rezept (demnächst mehr).

Meines ist etwas vereinfacht und dadurch wunderbar alltagstauglich:

Quinoa-Salat mit Grünkohl und Brokkoli

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Zutaten (pro Portion)
4-5 Esslöffel Quinoa
ca. 250ml Gemüsebrühe
ca. 60g Grünkohl
ca. 80g Brokkoli
1 mittlere Knoblauchzehe
2-3 Esslöffel Olivenöl
Saft von ½ Zitrone
1 TL Sojasauce
1 TL weißer Balsamessig (ich benutze diesen)
2 TL Sesamöl
Meersalz

Gemüsebrühe zum Kochen bringen und den Quinoa darin ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln. Danach abschütten und abkühlen lassen.

Inzwischen den Grünkohl gründlich waschen. Ganz kleine Blätter ganz lassen, die größeren in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken.

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Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen und die Brokkoliröschen ganz kurz blanchieren (sie sollen unbedingt bissfest bleiben!). Abschrecken, Abgießen und abkühlen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne (nicht zu stark!) erhitzen. Knoblauch unter Rühren vorsichtig anbraten. 2-3 Minuten schmoren lassen, dann den Zitronensaft und die doppelte Menge Wasser hinzugeben. Kurs aufkochen, dann den Grünkohl hineingeben und unter Rühren auf mittlerer Hitze schmoren, bis die Blätter leicht zusammenfallen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Quinoa, Grünkohl und Brokkoli vorsichtig mischen.

Sojasauce, Balsamessig und Sesamöl in einer Schüssel mischen und zum Salat geben. Vorsichtig unterheben. Gegebenenfalls nochmal mit Essig, Öl und Sojasauce abschmecken.

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Hier noch ein paar Tipps:

  • Den Salat kann lauwarm oder kalt essen  – ist also auch prima zum Mitnehmen.
  • Wer keinen Grünkohl mehr bekommt, kann das Rezept auch wunderbar nur mit Brokkoli machen (dann auch ideal für die Sommerparty).
  • Der Salat schmeckt auch lecker, wenn man zusammen mit dem Knoblauch etwas frischen, geriebenen Ingwer anbrät.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche

Liebe Grüße
Cala

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Von einem schnellen Asiasalat und einem neuen Jod-Wasser

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Irgendwie rast die Zeit. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich allem nur hinterherlaufen kann. Grade habe ich ein paar wirklich stressige Tage hinter mir und bin kaum zu etwas gekommen… Dabei waren das gar nicht mal unangenehme Dinge – im Gegenteil: es gab viele sehr nette Begegnungen und interessante Termine, aber irgendwie war trotzdem alles zu viel.

Das Arbeitspensum ist hoch im Moment und ich bin sehr klar und fokussiert, merke aber, dass es problematisch ist, wenn in solchen Hoch-Zeiten auch die „arbeitsfreie Zeit“ noch vollständig ausgefüllt ist.

Die total überfüllte Veggie-World am letzten Wochenende (wir waren am Samstag dort) fand ich dann auch einfach nur noch anstrengend… Wir sind früh nach Hause gefahren und ich habe erst mal Schlaf nachgeholt….

Nach wie vor haben wir diverse Renovierungsprojekte im Haus, die Buchhaltung ist immer noch nicht auf einem akzeptablen Stand (wobei akzeptabel für mich heißen würde: komplett aufgearbeitet und tagesaktuell – vermutlich ein Zustand, der ohnehin unterreichbar ist…) und es ist mir rätselhaft, wie ich mein Vorhaben, wöchentlich 2 Posts zu schreiben, in die Tat umsetzen soll. Kaum ist ein Post online, ist schon wieder eine Woche rum und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist…

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Aber die Zeit ist natürlich da. Und ich mache tatsächlich auch eine ganze Menge. Nachdem ich mal wieder kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen habe, dass schon zwei ganze Monate in diesem Jahr rum sind, habe ich mal eine Aufstellung gemacht von allen Dingen, an denen ich „nebenher“ im Moment arbeite. Das hat mir nicht nur gezeigt, wo die Zeit geblieben ist, sondern auch, dass ich im Augenblick eine ganze Menge auf den Weg bringe und „beackere“. Dass dabei kaum Zeit zum Kochen, Fotografieren und Onlinestellen bleibt, ist kein Wunder. Auch mein Ordnungsfreitag (hier und hier) findet weiterhin statt, wenn auch in reduzierter Form, dokumentiert habe ich ihn aber nicht.

Diese Woche war es etwas ruhiger und ich freue mich sehr, dass sich die Sonne immer öfter blicken lässt – der blaue Himmel macht richtig Vorfreude auf den Frühling…

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Im Februar habe ich mit meiner jährlichen „Fasten- und Darmentlastungskur“ begonnen, habe eine Serie Colon-Hydro-Therapie gemacht und versuche nach wie vor, so wenig wie möglich Zucker und weißes Mehl zu essen. Ich achte darauf, ausreichend zu trinken und dabei auch möglichst keine Schadstoffe zu mir zu nehmen – ich trinke keinerlei Wasser aus PET-Flaschen (auch nicht wenn ich irgendwo zu Besuch bin), keine mit künstlichen Aromen versehenen oder nicht bio-zertifizierten Tees und ganz wenig Alkohol (allenfalls gönne ich mir ein Glas Rotwein zu einem schönen Essen). Auf meinen morgendlichen Kaffee mag ich allerdings nicht verzichten ;).

Das Thema Trinken ist für mich zu Hause gar kein Problem, weil wir schon eine ganze Weile einen Akquion-Wasseraufbereiter besitzen und somit bestes (basisches) Wasser immer zur Verfügung steht. Ansonsten bin ich schon lange ein großer Fan der St. Leonhards-Quelle, das Wasser ist – finde ich – extrem schmackhaft und bekömmlich und ist – wie ich es mag – in Glasflaschen erhältlich. Dieses Wasser verwende ich auch in meinen Workshops und wenn ich viel unterwegs bin, nehme ich mir auch gerne eine Flasche mit (oder stelle gleich einen Kasten ins Auto). Nachteilig ist nur das Gewicht – ein Liter Wasser in der Glasflasche macht sich auch in meiner (ohnehin chronisch überfüllten) Handtasche durchaus bemerkbar…

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Umso mehr habe ich mich gefreut, dass St. Leonhard jetzt ein Wasser auf den Markt gebracht hat, das nicht nur das Problemthema Jod aufgreift, sondern auch in kleinen, handlichen Flaschen abgefüllt ist. Prima für unterwegs und in letzter Zeit nicht selten mein Begleiter…

Die Kombination aus den drei Urelementen – Wasser, Salz und Jod – ist für den Körper lebensnotwendig. Leider hat sich inzwischen auch beim Thema Jod – ähnlich wie beim Salz – durch falschen Umgang und durch widersprüchliche Meldungen eine große Verunsicherung breit gemacht. Wenn wir bei unseren Themenabenden zum Thema Salz darüber aufklären, dass Salz lebensnotwendig ist und seinen schlechten Ruf einzig und allein den Industriesalzen („Kochsalz“) zu verdanken hat (so dass man sehr genau schauen muss, welche Salze man konsumiert), sind die Leute immer höchst erstaunt.

Beim Jod sieht es ganz ähnlich aus. Industriell hergestelltes Jod ist alles andere als ein Gewinn – es stammt nicht selten sogar aus Industrieabfällen :(

Durch den standardisierten Zusatz dieses Jods in Lebensmitteln (seit mehr also 20 Jahren zum Beispiel im raffinierten Speisesalz) versuchen die Behörden einem Jodmangel vorzubeugen, denn tatsächlich gelten große Teile Deutschlands bis heute als Jodmangelgebiet. In der Fachwelt sind Qualität und Bioverfügbarkeit dieses industriell hergestellten Jods allerdings äußerst umstritten.

Natürliches Jod hingegen kann vom Körper optimal verwertet werden, weil es im natürlichen Verbund aus Wasser und Salz vorliegt.

Die Jodsole, die in JodNatur enthalten ist, ist ein Überrest des Urmeeres, das vor Millionen Jahren den Chiemgau bedeckte. Diese Jodsole kommt aus 200 Metern Tiefe, wo sie sich unter einer dicken Marmorschicht erhalten hat. Das Natursalz in der Sole trägt noch alle ursprünglichen Mineralien und Spurenelemente in sich, die für einen funktionierenden Stoffwechsel wichtig sind.

Tatsächlich ist Jod für den Körper essentiell. Es beeinflusst das Immunsystem, den Sauerstoffverbrauch und die Temperaturregulation. Bekommt der Mensch zu wenig Jod, kann die Schilddrüse nicht richtig arbeiten – der Organismus fährt in den Sparmodus, die Leistungsfähigkeit lässt nach. Jod sorgt für einen optimalen Stoffwechsel, eine gesunde Herz-, Atem- und Darmfunktion, ein ausgeglichenes Nervensystem, eine gute Konzentrationsfähigkeit und ein vitales Aussehen.

Empfohlen wird, eine Flasche (0,33 l) pro Tag zu trinken, 12 Flaschen kosten ca. 24,00 €.

JodNatur gibt es in gut sortierten Biomärkten und Reformhäusern. Demnächst soll es auch in Apotheken zu beziehen sein. Das Wasser finde ich äußerst angenehm und wohlschmeckend, ich mag es sehr gern. Einziges Manko für mich – aber das gilt ja leider für viele Firmen – ist die Tatsäche, dass St. Leonhard’s leider kein rein veganer Betrieb ist; die Firma vertreibt auch Lebensmittel tierischen Ursprungs (z.B. Käse aus Stuten- und Ziegenmilch…)…

(Info: Alle Sachinformationen zum Thema Jod und  JodNatur) entstammen den Presseinformationen der Firma St. Leonhards und sind druch eigene Recherchen ergänzt.)

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Hier habe ich noch ein Rezept für alle, die genauso wie ich im Stress sind und Lust auf Gesundes haben. Denn komischerweise bekomme ich in Stresssituationen fast immer einen Heißhunger auf Rohkost und Salat. Es scheint so ein automatisches Programm meines Körpers zu sein der signalisiert, was er braucht…

schneller Asia-Salat mit Kürbiskern-Holunderbeerdressing

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Zutaten
verschiedene Asia-Blattsalat (ich rechne Pro Portion mit ca. 150 g)

für das Dressing (pro Portion)
ca. 1 EL bestes Kürbiskernöl
ca. 1/2 EL Holunderbeersirup
ca. 1 EL Solling Apfel-Pflaumen-Essig (hier)
ca. 1 EL Kürbiskerne, fein vermahlen
ca. ½ TL Kala Namak-Salz (hier)

Salat gründlich waschen und in eine Schüssel geben.

Kürbiskernöl, Holunderbeersirup, Essig und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen und zum Salat geben. Mit einem Salatbesteck kräftig vermischen, dann abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Salz, Essig oder Öl hinzugeben.
Zum Schluss die fein vermahlenen Kürbiskerne zum Salat geben und kurz unterheben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und einen erholsamen Wochenausklang.

Liebe Grüße
Cala

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Soulfood – Rohkost mit warmer Cashewsahne, Hanfsaat und Sesamöl

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Nach wie vor türmen sich die to-dos und Termine , der Ordnungsfreitag ist schon wieder ausgefallen und ab Sonntag stehen einige spannende Netzwerk-Termine auf dem Programm. Boris geht es langsam etwas besser, meinen Zähnen vorerst auch und alles andere taugt nicht recht, um verbloggt zu werden…

Immerhin habe ich eine sehr leckere und noch dazu gesunde “Fast-Food”-Idee, die ich gerne mit euch teilen möchte, für alle die im Moment auch nicht viel Zeit in der Küche verbringen, aber trotzdem lecker essen wollen. Viel schneller geht’s nicht, glaube ich…

Rohkost mit warmer Cashewsahne, Hanfsaat und Sesamöl

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Zutaten
(für 1 Person)
1 mittelgroße Zucchini
1 mittelgroße Möhre
4 – 5 EL Cashews
100 ml Wasser
2 EL Hefeflocken
etwas Sojasauce
1 EL Hanfsaat
etwas Sesamöl

Zucchini und Möhren mit dem Spiral-Schneider in “Spaghetti” schneiden (alternativ kann man einen Julienhobel verwenden). Cashews fein hacken, die Hälfte war davon zur Seite stellen. Den Rest ganz fein vermahlen. Wasser und Hefeflocken dazugeben. Leicht erwärmen und mit Sojasauce abschmecken. Soße über das Gemüse geben, mit restlichen Cashews und 1 EL Hanfsaat besteuen und großzügig mit Sesamöl beträufeln.

Viel Spaß beim Ausprobieren, liebe Grüße und ein schönes Wochenende

eure
Cala

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Pizza!

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Wir sind zurück von der BioFach – wie immer hatten wir zwei aufregende Tage voller Informationen, Begegnungen und Neuigkeiten. Inzwischen sind wir zum dritten Mal in Nürnberg gewesen und kommen bepackt und mit Arbeit für ein ganzes Jahr nach Hause.

Wir haben viele interessante Gespräche geführt, tolle Leute getroffen und unsere Lieferanten besucht, über neue Kooperationen und Projekte gesprochen, Pläne geschmiedet und interessante neue Produkte entdeckt.

Das Thema vegane Ernährung war wie erwartet ein Fokus der diesjährigen Messe und es ist sehr schön zu sehen, wie die Branche hier immer mehr innovative Produkte auf dem Markt bringt, die inzwischen auch von den Zutatenlisten her immer vertretbarer werden. Der Trend geht ganz eindeutig hin zu einer gesundheitsbewussten veganen Ernährung.

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Auch geschmacklich werden die veganen Alternativen zu Fisch, Fleisch, Wurst und Käse zunehmend interessant. Per se sind wir persönlich ja nicht so sehr scharf auf diese Ersatzprodukte, weil wir mir einer auf Obst, Gemüse und Getreide basierenden Küche am glücklichsten sind, aber ab und zu kann ein „Käse“brot, eine „Wurst“ oder ein „fleischähnliches“ Stück Seitan ja auch eine Bereicherung sein.

Bisher, muss ich sagen, habe ich solche Produkte trotzdem weiterstgehend ignoriert (Boris ist da interessierter als ich), aber in letzte Zeit habe ich auch das eine oder andere probiert und fand manches gar nicht so schlecht.

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Wilmersburger bringt im März einen neuen BIO-Käse auf den Markt. Die Zutatenliste liest sich bei diesen neuen Produkten jetzt nicht mehr wie ein Krimi. Bei diesen neuen Produkten sind auch zwei Pizza-Käse (mild und kräftig), die geschmacklich kaum noch von „echtem“ Pizzakäse zu unterscheiden sind.

Wir haben ein Messemuster mitgebacht und uns nach unserer Rückkehr am Samstagabend direkt ans Werk gemacht: bei uns gab es seit langem mal wieder Pizza. Dazu ist zu sagen, dass solches „Fast Food“ bei uns die absolute Ausnahme ist und entsprechend können wir solche Mahlzeiten dann auch ohne Reue genießen – zusammen mit einem großen gemischten Salat, war das genau das richtige „Soulfood“, um nach diesen anstrengenden zwei Tagen zur Ruhe zu kommen, auf der Couch zu sitzen und unserer Erlebnisse nochmal Revue passieren zu lassen.

Zur Pizza war unsere Meinung ungeteilt: mit diesem Käse ist sie von „herkömmlicher“ Pizza praktisch nicht mehr zu unterscheiden – probiert es aus!

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Pizza vegan

Boris Hefeteig
Zutaten (für 2 Personen)
250 g Weizenmehl (für Pizza am besten Typ 550)
1/2 Würfel Hefe
2 EL Olivenöl
1/4 TL Salz

Ofen für 5 Minuten auf 60°C vorheizen, danach auststellen.

Hefe in einer Tasse handwarmem Wasser auflösen.
Mehl zusammen mit dem Olivenöl, dem Salz und der aufgelösten Hefe in die Schüssel des Rührgerätes geben. Mit dem Knethaken auf kleiner Stufe verrühren und nach und nach noch eine Tasse handwarmes Wasser hinzugeben.

Wasser vorsichtig, in kleinen Einheiten dazu geben. Nur soviel Wasser, dass ein
fester, glatter und glänzender Teig entsteht. Wenn der Teig zu klebrig und weich
geworden ist, etwas mehr Mehl dazu geben – O-Ton Boris: “alles Gefühlssache” :)

Alternativ kann man den Teig auch in der “Margrethe” oder einer anderen großen
Schüssel mit den Händen kneten.

Die Teigschüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten
in den ausgeschalteten Ofen stellen.

Nach 30 Minuten Teig herausholen. Ist der Teig aufgegangen (er sollte das doppelte bis
dreifache seines ursprünglichen Volumens erreicht haben), noch mal kurz und kräftig durchkneten.

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Tomatensauce
½ Glas Il Casale Crema di Pomodore
ca. 100ml passierte Tomaten bester Qualität (z.B. hier )
½ TL Zucker
(alternativ könnt ihr aus geschälten Tomaten oder Tomatenmark, Knoblauch und Gewürzen eine eigene Sauce herstellen)

Belag
Gemüse nach Wahl (siehe unten)
Wilhemsburger Pizzakäse Classic oder mild

Tipp: Ihr könnt natürlich jedes Gemüse verwenden, das ihr gerne auf der Pizza esst – besonders eignen sich Zwiebeln, Tomaten, Champignons, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Fenchel usw. Gemüse, das eine längere Garzeit benötig, sollte man vor dem Belegen kurz blanchieren. Sehr Lecker ist auch eine große Portion frisch geriebener Knoblauch, den man mit Olivenöl verrührt und über das Gemüse gibt…

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Fertigstellung

Backofen vorheizen (Ober- und Unterhitze, 180°).

Teig – dünn oder etwas dicker, je nachdem wie ihr es mögt – auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbech legen. Tomatensauce darauf verteilen und mit dem Gemüse belegen.

Großzügig Käse darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen

Wer mag und die Zeit hat kann die Pizza nochmal eine Viertelstunde gehen lassen, bevor sie in den Ofen kommt.

20-30 Minuten backen, bis der Teig knusprig wird und der Käse gut verlaufen ist.

Tipp: Vor dem Servieren beträufeln wir die Pizza gerne noch noch mit frischem Olivenöl, und wenn wir frischen Ruccula im Haus haben, gebe ich diesen ebenfalls noch gerne über die Pizza.

Viel Spaß beim Nachkochen und liebe Grüße

Cala

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Zahnschmerzen, Grippe & BioFach: Ich schwenke mal kurz die Fahne aus dem Chaos und verabschiede mich gleich wieder…

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Bei uns geht es drunter und drüber – ich habe das Gefühl, dass wir zig Baustellen haben und gerade alles ins Stocken geraten ist.

Boris hat viele Tage mit einer ganz üblen Grippe flach gelegen (und zwar wirklich flach gelegen…), jetzt  berappelt er sich Gott sei Dank langsam.

Ich selber plage mich seit knapp einer Woche mit unbeschreiblichen Zahnschmerzen herum, die mich stellenweise komplett lahm gelegt und einigen Nachtschlaf gekostet haben (an dieser Stelle einen sehr lieben Gruß an die beste Zahnärztin der Welt, die ununterbrochen und sogar am Wochenende für mich da war!) Die Ursache ist immer noch nicht ganz klar, aber zumindest haben wir die Schmerzen jetzt einigermaßen im Griff, was per se schon eine enorme Erleichterung ist. Jetzt muss ich mal durchatmen und sehen, wie das weitergeht…

„Nebenbei“ habe ich meine Darmreinigung mit mehreren Terminen beim Heilpraktiker absolviert, unseren Messebesuch vorbereitet, diverse recht umfangreiche buchhalterische Angelegenheiten auf den Weg gebracht und natürlich regulär gearbeitet und den Haushalt bewerkstelligt – irgendwie ging es…

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Kulinarisch gibt es bei uns momentan nichts Aufregendes, bei diesem Stress muss es schnell gehen und gut vorzubereiten sein – auf Zuruf kocht der eine oder der andere von uns.

Es gibt viel Salat und frisches Gemüse, einmal haben wie die Tempehtaler gemacht und Boris hat ein paarmal einfach Grillgemüse vorbereitet (Gemüse und Kartoffelspalten mit Olivenöl bepinseln, salzen, pfeffern und bei 175° im Ofen garen).

Nuss_Hefe

Dazu machen wir gerne eine Art „Nussparmesan“ – eine Abwandlung des klassischen Hefeschmelzes: Gemischte Nüsse einfach frisch vermahlen und mit Hefeflocken und Salz vermischen – wir streuen die Mischung über das gegrillte Gemüse und essen es mit frischem Olivenöl. (Die Nussmischung kannst du aber auch mit Olivenöl verrühren und hast dann eine wunderbare Käsealternative um Gemüse oder Pasta zu „überbacken“.)

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Übermorgen fahren wir nach Nürnberg und sind 2 Tage auf der BioFach – ich freue mich schon sehr und bin ganz gespannt, welche Neuheiten es gibt. Wir werden alte und neue Freunde treffen und es gibt auch das eine oder andere Produkt, das mir in userem Sortiment fehlt und nach dem ich gezielt suchen möchte. Ich werde auf jeden Fall berichten!

In diesem Sinne viele liebe Grüße

eure
Cala

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