3 x 3 Wunschzettel-Kochbücher – zum Schenken & Beschenktwerden

141211_Colage Kochbücher

In diesem Jahr gab es eine ganze Reihe genialer Kochbücher, die Buchmesse war das reinste Eldorado für mich und ich schmökere immer noch ganz beglückt in den Schätzen, die ich mir zugelegt habe. Einige dieser Neuerscheinungen, aber auch ein paar “Dauerbrenner” möchte ich euch vorstellen und sie euch auch als Geschenkideen ans Herz legen. Wer noch etwas für den eigenen Wunschzettel sucht, wird ganz sicher hier ebenfalls  fündig.

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141211_Collage_Gewürze

Luzia Ellert
Bettina Matthaei
DAS GROSSE BUCH DER GEWÜRZE
Von Bittersüß nach Feuerscharf
Collection Rolf Heyne 2013

Obwohl schon etwas länger in meinem „Fundus“ (genaugenommen seit unserem Gewürze-Themenabend im vergangenen Jahr), gehört dieses Buch für mich zu den ganz großen Entdeckungen in diesem Jahr – es hat mir manche Gaumenfreude und viele Anregungen beschert. Der geniale Mango-Karottensalat (siehe Foto oben, Rezept folgt) basiert zum Beispiel auf einem Rezept aus diesem Buch.

Was das Buch so besonders macht: Die einzelnen Gewürze werden ausführlich vorgestellt, dann listet die Autorin klassische und etwas kreativere Kombinationsmöglichkeiten des jeweiligen Gewürzes mit anderen Zutaten auf – allein diese „Sammlung“ gibt jede Menge her für Menschen, die gern kreativ kochen. Zusätzlich gibt es zu jedem Gewürz mehrere einfache und ein paar komplexere Rezepte.

Geeignet ist das Buch deshalb für jeden, der die in die Welt der Gewürze kennenlernen möchte oder neue Impulse suchen. Hier werden aber nicht nur Anfänger glücklich – auch fortgeschrittene Köche finden hier viel Inspiration.

Tipp: nicht nur solo, auch in Kombination mit ein paar Gewürzen oder einem Gewürzscheider ist dieses Kochbuch ein geniales Geschenk – denkt daran, dass die Mini-CHROMA im Angebot ist (hier).

Preis: 29,90 €
bei uns im Shop hier
oder per Mail (siehe Tipp am Ende des Posts)

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141213_Collage_Vegan Love

Rolf Hiltl, Reto Frei, Juliette Chrétien
Vegan Love Story
AT-Verlag 9/2014

Dieses Kochbuch ist ideal für alle, die etwas Besonderes suchen und vielleicht auch abseits der Alltagsküche vegan kochen möchten.

Die schöne Aufmachung macht das Buch zu einem idealen und hochwertigen Geschenk.

Zum Hintergrund: Das Schweizer Traditionsrestaurant Hiltl, gegründet 1898 ist das erste vegetarische Restaurant der Welt. Inzwischen hat es im Großraum Zürich mehrere Dependancen. Rolf Hiltl führt den Betrieb in der 4. Generation. Zusammen mit seinen Brüdern gründete er im Jahre 2000 das Unternehmen tibits, das sich einer sehr modernen vegetarischen Küche verschrieben hat. Alle 3 Brüder sind seit mehr als 30 Jahren Vegetarier, der Wunsch immer mehr vegane Gerichte anzubieten, ergab sich aus der stetig steigenden Nachfrage der Restaurantkunden, was doch schön ist zu hören.

In diesem Buch finden ganz einfache (aber durchaus raffinierte) Gerichte wie Auberginen-Amaranth (S.18), thailändischer Papayasalat (Seite 65) oder Apfel-Linsen-Salat (S. 69) ebenso ihre Berechtigung, wie Aufwändigeres – zum Beispiel „Ale Pie mit Pilzen und Kartoffeln“ (Seite 93), Bolognese Lasagne (Seite 101) oder Pastinaken-Gnocchi (Seite 116).  Ein Rezept für Lahmacun (Seite 107) findet sich hier genauso wie Dinkelrisotto (Seite 119), oder indonesische oder chinesische Klassiker.

Für mich ist fast jedes Rezept ein Kracher, und auch den Gebäckteil mag ich sehr, zum Beispiel das Früchtenussbrot (Seite 191), den Mangokuchen (Seite 155) oder den Gewürz-Schokokuchen (S. 149), den ich in auch schon in einer glutenfreien Variante gebacken habe (hier).

Wichtig: Bei all der Kreativität sind die Rezepte alles andere als kompliziert: sämtliche Gerichte sind übersichtlich dokumentiert, brauchen auch nicht Unmengen an Zutaten und sind problemlos nachzukochen.

Ein Anhang mit Grundrezepten rundet das Kochbuch ab, auch den nach Zutaten sortierten Index finde ich klasse.

Preis: 49,00 €
bei uns im Shop hier
oder per Mail (siehe Tipp unten)

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141213_Collage_Theresa

Theresa Baumgärtner
Theresas Küche
Kochen mit Freunden

„Theresas Küche“ ist mehr als ein Kochbuch – es ist ein kreatives Erzählbuch und Inspirationsquelle zugleich. Das Buch ist parallel zum Start der Fernsehserie im NDR entstanden, seit dem 02. November laufen die Folgen der ersten Staffel.

Das Buch folgt der Idee des TV-Formates: durch die Jahreszeiten und zu verschiedenen Anlässen bewirtet Theresa ihre Gäste und feiert themeninspirierte Patys. So wartet sie zur „Vintage Tea Party“ mit Sandwiches und feinem Gebäck auf, zur „Spontanen Gästeeinladung“ gibt es z.B. eine Apfel-Möhren-Suppe mit Ingwer (S. 62), oder Ofengemüse (S. 64). Wenn Theresa „veggie“ kocht, kommen Gemüsechips (S. 84), Fenchel-Curry-Suppe (S. 86) oder Wirsingröllchen (S. 91) auf den Tisch. In Theresas Küche gibt es diverse Burgerkreationen ebenso, wie Rezepte aus der französischen Küche (z.B. mit Pernod gegrilltes Fenchelgemüse, S. 136 oder „Moelleux au Chocolat“, S. 146, Madeleines oder Orangettes, beide S. 150). Das Kapitel „Geschenke aus meiner Küche“ rundet das Buch ab – unter anderem auch mit einem tollen veganen Rezept für Früchtebrot (S. 158), Schweizer Nusstörtchen (S. 160) oder Portweinzwiebel-Pflaumen-Relish (S.166).

Theresa und ihr Tisch sind immer passend zum Thema gestylt & dekoriert, besonderen Wert legt sie auf die Tischdeko und hat hier nette Ideen – die Bastelvorlagen gibt es als Download.

Achtung: nur ganz wenige Rezepte sind komplett vegan und es gibt auch einige Fleisch- und Fisch-Gerichte. Die wenigen veganen Rezepte sind dafür aber sehr interessant.
Was ich definitiv ausprobieren werde, ist der „Erfrischende Cashew-Limetten-Cake mit Mango“ (S. 98), aber auch die Hanf-Protein-Müsliriegel (S.100) und die knusprigen Rosmarin-Mandeln (S. 128) klingen toll.

Tipp: Theresa schreibt auch einen eigenen Blog (hier).

Preis: 19,95 €

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Christl Kurz
Vegan & Roh
Christian-Verlag 2013

Wer in diesem Buch ausschließlich Rohkost erwartet, liegt – trotz des Titels, der vielleicht nicht ganz glücklich gewählt ist – falsch. Zwar finden sich hier eine Fülle leckerer Rohkostrezepte – zum Beispiel Fenchel-Apfel-Salat mit Mohn (Seite 41), Cocktailtomaten mit würzigem Quinoasalat (Seite 42) oder Fenchelcarpaccio mit Salbei (S.52) – aber auch gegarte Gerichte wie der Salat von gebratenem Gemüse mit Oliven (Seite 41), Steinpilzessenz (Seite 66) oder Haselnuss-Apfel-Rührkuchen (S. 128) habe ihren Platz. Oder wie wäre es zu Weihnachten mit „Wirsingrouladen mit Pfifferlingen und Preiselbeeren“ (S. 110)?

Christl Kurz ist in Deutschland eine Vorreiterin der gesunden Vegetarischen Küche und hat bereits vor 30 Jahren ein Hotel mit vegetarischer Gastronomie eröffnet. In Berchtesgaden betreibt sie ein kleines Bio-Hotel mit vegetarischer Kochschule und bereits mehrfach ausgezeichnetem Restaurant (hier).

„Vegen & Roh“ ist ein Fundus für alle, die ihren veganen Speiseplan kreativ erweitern wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Wer Einsteiger ist oder wer schon eine Weile vegan lebt und langsam sein Repertoire erweitern möchte, wird mit diesem Buch sehr glücklich sein. Die Rezepte sind praktisch, kreativ und wunderbar übersichtlich dargestellt.

Preis: 19,95 €
bei uns zu bestellen per Mail (siehe Tipp unten)

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Barbara Bonisolli
Barbara kocht
100 Rezepte aus dem Selbstversorgergarten

Barbara Bonisolli, erfolgreiche Food-Fotografin und Moderatorin (Garten- und Kochsendungen), hat sich vor 10 Jahren einen Traum erfüllt, den sicherlich viele von uns teilen: Sie zog mit Sack und Pack auf Land, um ihr Leben künftig im Einklang mit der Natur zu gestalten. Seitdem lebt sie mit ihrer Familie, einer Katze, Enten, Hühnern und fünf Bienenvölkern am Starnberger See bei München. Zum Traum vom Landleben gehört bei ihr auch ein großer Selbstversorger-Garten.

Schon optisch ist dieses Buch ein Traum – wenn eine Food-Fotografin selber ein Buch zum Thema veröffentlicht, fließt natürlich ganz viel fotografisches und gestalterisches Know-How ein. Entsprechend inspirierend ist auch das Blättern im Buch – mit einer Tasse Tee in eine Sessel gekuschelt, lassen sich dabei nicht nur Winternachmittage genießen, sondern vom Garten träumen. Die Lust aufs Kochen stellt sich dabei ganz automatisch ein.

Das Buch ist aber weit mehr als nur ein Buch zum Blättern, es ist ein echtes Praxisbuch. Die Autorin erklärt anschaulich und nach Jahreszeiten gegliedert, wann und wie welche Gemüse- und Obstsorten am besten angepflanzt werden und gibt wertvolle Tipps aus ihrem reichen Erfahrungsschatz – nicht nur die Herstellung von Sauerteigbrot, Pasta oder Butter kann man hier lernen, sondern sogar so Exotisches wie den eigenen Honig zu imkern oder Hühner zu halten.

Insgesamt 100 Rezepte zeigen – angelehnt an das Prinzip des Selbstversorgergartens, wie man seinen Speiseplan ganz selbstverständlich nach der Saison richten kann. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern kommt Umwelt, Natur und Wohlbefinden zugute.

Das Buch werden alle lieben, die einen eigenen Garten haben (oder davon träumen), gerne saisonal kochen und sich mit naturverbundenen Lebenskonzepten beschäftigen, ohne gleich in eine Kommune ziehen zu wollen. Auch dieses Buch enthält Rezepte, die speziell von Kindern gerne gegessen werden, ist also auch ein ideales „Familien-Kochbuch“.

Achtung: Das Buch ist für Veganer nicht nur sehr eingeschränkt empfehlenswert. Leider kommt fast kein Rezept ohne tierische Zutaten aus, Fleisch und Fisch werden häufig verwendet – ich ziehe mir trotzdem meine Infos raus, aber ich kann verstehen, wenn Veganer hier streiken. Die wenigen komplett veganen (und nicht als solche gekennzeichneten) Rezepte snd allerdings sehr interessant, z.B. „Linguine mit jungen Artischocken“ (S.146),  Brotsalat mit gegrillten Zucchini (S. 172) oder Apfel-Aellerie-Salat mit Haselnusskrokant (S.214) sind dafür sehr nett.

Weitere Infos zur Autorin gibt es unter www.bonisolli.de

Preis: 36,00 €
bei uns zu bestellen per Mail (siehe Tipp unten)

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Natasha Corrett, Vicki Edgson
Vegetarisch basisch gut für jeden Tag
Über 100 neue basische Rezepte

Dieses (Koch-)Buch  ist für mich definitiv eine der Top-Entdeckungen 2014.

Im Zuge der Vorbereitungen für den Themenabend zur Säure-Basen-Balance bin ich auf dieses Buch gestoßen und war hin und weg: seitdem haben wir schon viele Gerichte nachgekocht und ich habe das Buch ganz oft weiterempfohlen. Es ist eine richtige Fundgrube für Rezeptanstöße – selbst wenn nicht alle Rezepte vegan sind (viele sind per se vegan und entsprechend gekennzeichnet, andere lassen sich ganz einfach abwandeln).

Es ist also nicht nur für Verfechter der Säure-Basen-Theorie interessant, sondern liefert einfach eine Fülle toller Ideen. Wir lieben die Tomatenkastanien Tarte (Seite 201) und das Quinoa-Risotto mit Pilzen (S.122), aber auch der Thai-Mango-Mais-Salat mit Granatapfel-Relish (S.230) ist klasse. Den Rosenkohl mit Cranberries (Foto oben, im Buch S. 174) haben wir auch schon nachgekocht.

Wer sich für die basische Ernährung interessiert, oder neue Rezeptanregungen sucht, wird dieses Buch lieben – es enthält jede Menge an Informationen, Hintergrundwissen und praktischen Tipps, die sehr gut aufbereitet und anschaulich dargestellt sind.
Dazu ist das Kochbuch auch optisch wunderschön – eine echte Bereicherung.

Im Buch blättern könnt ihr auf der Website des Verlages (hier).

Preis: 24,90 €
bei uns im Shop hier
oder per Mail (siehe Tipp unten)

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Gwyneth Paltrow
Meine Rezepte für Gesundheit und gutes Aussehen:
Genießen ohne Gluten, Zucker und Laktose
AT-Verlag 2014

Dieses Buch habe ich auf der Buchmesse entdeckt und direkt für uns bestellt:
Ein großartiger Fundus für gesunde und ganz und gar nicht langweilige Rezepte.
Viele davon sind vegan (und entsprechend gekennzeichnet), alle sind gluten- und laktosefrei. Bei der Vorbereitung für meinen Workshop „Glutenfrei vegan kochen“ im Oktober war mir dieses (Koch-)Buch ein idealer Ratgeber mit vielen nützlichen Informationen.

Die Rezepte sind köstlich, Boris und ich haben einige nachgekocht und haben noch immer Spaß daran, im Buch zu stöbern und Neues zu entdecken. Toll sind z.B. die “Pozole” (S. 92), der Gebratene Spargel mit Riesenchampignons und Sojadressing (S.152) aber auch ungewöhlichere Geschmackskombinationen wie “Baked-Beans mit Ahornsirup und Melasse” (S. 167). Sehr nützlich finde ich auch die vielen veganen Salatdressings (z.B. Karotten-Ingwer-Dressing, S. 65 oder das Old-Bay-Ranch-Dressing, S.75).

Für alle diejenigen von euch, die für Kinder kochen, wird der Extrateil nützlich sein, in dem Gerichte vorgestellt werden, die Kinder besonders mögen.

Tolle Ideen für selbstgemachte Smoothies und Säfte (z.B. “Birne und Zitronenverbene “, S.216, oder “Weißer Pfirsich und Ingwer”, S. 217) sowie schöne Desserts und wunderbares Gebäck (z.B. eine vegane Schokoladen-Buttercremetorte, S.253, oder Früchte-Crumble ohne Mehl, S.259) runden die Sammlung ab.

Im Anhang findet sich eine Sammlung von Grundrezepten und diverse Wochenpläne mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Das Buch ist mit tollen Fotos sehr schön gestaltet und ist wunderbar übersichtlich.

Preis: 24,90 € bei uns im Shop hier oder per Mail (siehe Tipp unten) __________________________________________________________________

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Niki Segnit
Geschmacks-Thesaurus
Bloomsbury Berlin 2011

Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher, auch wenn es alles andere als vegan ist.
Der Geschmacks-Thesaurus hat nach wie vor einen festen Platz in meiner Küche (und ist damit auch das einzige Buch, das bei uns in der Küche stehen darf).

Wer gerne kocht und kreativ kombinieren möchte, wird kaum etwas Nützlicheres finden. Niki Segnit hat aus der ganzen Welt, von Köchen, Literaten, aus der Kultur und dem Volksmund Rezepte und Kombinationen zusammengetragen und sie erklärt, was wozu gut schmeckt und warum. Gewürzt ist das Buch mit jeder Menge Anekdoten, so dass man auch wunderbar darin schmökern kann – kurzum: ich liebe es.

Wie der Thesaurus funktioniert? Man kann ihn auf verschiedene Weise nutzen, denn die Lebensmittel sind einzelnen Gruppen zugeordnet, ich mache es so: Ich schlage das gerade zuzubereitende Lebensmittel im Register nach und lasse mich von den vorgeschlagenen Kombinationen inspirieren. Wenn man so nachliest, weiß man z.B. nicht nur, warum Apfel und Zimt so gut harmonieren, sondern auch, dass man im El Bulli eine Zeit lang Blumenkohl und Mandeln in einer Crème Caramel serviert hat, dass Kapern vorzüglich zu Rote Beete passen oder Anisaromen Karotten den letzten Schliff geben.

Für mich sit das genau die richtige Inspiration, wenn meine Kreativität mal ins Stocken gerät: Nicht wenige meiner Rezepte verdanken wesentliche Einflüsse diesem Buch.

Ein (Koch-)Buch und dickes Nachschlagewerk im handlichen Format für alle, die gerne kreativ kochen und keine detaillierten Rezepte brauchen (die findet man hier nicht).

Preis: 25,00 €
bei uns im Shop hier
oder per Mail (siehe Tipp unten)

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Echt vegan kochen
Über 125 kreative Rezepte von Michael Koch
Zabert Sandmann 2014

Den Zabert-Sandmann-Verlag hatte ich fast ein bisschen aus den Augen verloren.
Gut, dass ich auf der Buchmesse am Stand hängen geblieben bin und ein bisschen gestöbert habe.

Dabei habe ich auch dieses Buch entdeckt, das hervorragen für alle geeignet ist, die sich ein alltagstaugliches Repertoire an veganen Gerichten erarbeiten möchten, oder ein Einsteigerkochbuch suchen. Die Rezepte sind sehr übersichtlich und gut strukturiert, dazu immer nach demselben Schema (Bild rechts, Rezept links) auf einer Doppelseite  oder einer Einzelseite angeordnet.

Leckere Dips, z.B. “Süßkartoffeldip mit Curry und Chili”, aber auch Grundrezepte wie panierter Tofu (S. 46), Reisnudel- oder Kartoffelsalat (S. 68 bzw. S. 74), wunderbare Suppen (z.B. Linsencremesuppe mit Steinpilzen und Äpfeln, S. 84), Pastagerichte (z.B. Tagliatelle mit Kokos-Ingwer-Sauce, S. 110) oder Waldpilzrisotto (S. 117) finden sich in diesem Buch.

Fast schon als entspanntes Festessen eignen sich die Gefüllten Paprika mit Couscous und Korinthen (S. 122) oder die Griechische Moussaka auf vegane Art (S. 152).

Auch Burger und Pizza finden ihren Platz, Desserts und Drinks runden das gelungene Basis-Kochbuch ab.

Die Anregung für meine Süßkartoffel-Ahornsirup-Ofenrezepte (z.B. hier) stammt übrigens aus diesem Buch.

Die Rezepte eignen sich auch, wenn man nicht-veganen Besuch bewirten möchte und das Kochbuch ist ein tolles Geschenk für Freunde und Verwandte, die (noch) nicht vegan kochen und mal einen Einblick bekommen sollen. Wenn Mutti verzweifelt frag, was sie kochen soll, wenn die veganen Kinder zum Besuch kommen: hier ist die Antwort.

In der für den Verlag typischen Weise gibt es vorangestellt Basisfakten (ganz toll und sehr hilfreich ist dabei die Bebilderung!) und Step-by-Step-Anleitungen für Grundsätzliches.

Bei so viel Inhalt überrascht der wirklich schlanke Preis – hier bekommt man für sehr wenig Geld ganz viel geboten.

Preis: 9,95 €
bei uns zu bestellen per Mail (siehe Tipp unten)

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So könnt ihr per Mail bei uns bestellen:
Manche Bücher haben wir nicht dauerhaft im Shop und einige von euch bestellen ohnehin lieber persönlich per Mail – das ist überhaupt kein Problem.
Schickt euche Bestellwünsche bitte an info@cala-kocht.de
Bücher senden wir (egal ob im Shop oder per Mail bestellt) grundsätzlich versandkostenfrei.

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Zum Schluss gibt es für euch noch etwas zu gewinnen. Schreibt uns bis zum 24.12.2014 per e-Mail an info@cala-kocht.de (Betreff “Kochbuch Gewinnspiel”, welches Kochbuch in der Vorstellung euch am besten gefällt. Nicht hinter allen, aber hinter ein paar von den Büchern verbirgt sich ein Verlosungsexemplar vom Verlag – wenn es für ein Buch mehrere Nennungen gibt, losen wir aus. Viel Glück!

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Liebe Grüße und viel Spaß beim Stöbern, Schenken & Beschenktwerden

eure
Cala

 

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Der Traum von einem Gewürzkuchen

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Gut, wahnsinnig fotogen ist er nicht. Aber das ist auch schon das einzige Manko.
Das Rezept für diesen Gewürzkuchen stammt aus dem genialen Kochbuch “Vegan Love Story, tibits & Hiltl” (hier). Es hat zwar einen stolzen Preis, ist aber wirklich jeden Cent wert, ich mag es sehr.
Die Rezepte sind allesamt sehr einfach umzusetzen, dabei aber wunderbar kreativ ohne dass man gleich eine ganze Litanei an Zutaten braucht.

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Das Rezept für den Gewürzkuchen habe ich etwas abgewandelt und den Kuchen in einer glutenfreien Variante gebacken. Außerdem habe ich Kokosöl verwendet, was nochmal eine ganz besondere Note gibt. Meine Gewürzmischung habe ich selber hergestellt und nicht das im Rezept vorgeschlagene Garam Masala verwendet. Die Zuckermenge habe ich ebenfalls etwas reduziert. Hier meine Version:

Meine Gewürzmischung
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriandersamen
1/2 TL Gewürznelken
1/2 TL Zimtblüte
1/2 TL Pfeffer (ich verwende Tellicherry-Pfeffer)
außerdem 2-3 Körner Piment und
2 mittelgroße getrocknete Muskatblüten
Alle Gewürze frisch miteinander vermahlen.

Zutaten für den Kuchen
125 g Teff-Mehl
125 g Buchweizen Mehl
40 g Kakaopulver (bitte auf beste Qualität achten)
2 Teelöffel Backpulver (ich verwende Weinstein Backpulver)
je 60 g Rohr- und Reiszucker
(wer keinen Reiszucker bekommt, verwendet 120 g Rohrzucker)
ein halber Teelöffel Salz (ich verwende Meersalz)
3 Teelöffel Gewürzmischung, frisch gemahlen (siehe oben)
100 ml Kokosöl, geschmolzen
2 Esslöffel weißer Balsamessig (ich verwende diesen)
außerdem Backpapier für die Form

Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Kuchenform (ich verwende eine Kastenform) mit Backpapier ausschlagen.

Das Mehl mit Kakaopulver, Salz, Backpulver, Zucker und der Gewürzmischung in einer Schüssel kurz verrühren.

Öl, Balsamessig und 200 ml Wasser in einer Schüssel mischen, dann zu der Mehlmischung geben und mit dem elektrischen Handrührgerät oder der Küchenmaschine unterrühren.

Den Teig sofort in die Kuchenform füllen und auf der mittleren Schiene des Backofens 50-60 min backen (Garprobe).

Den Kuchen kurz in der Form abkühlen lassen, dann stürzen.

Man kann ihn lauwarm oder kalt, pur oder mit Puderzucker bestreut essen.

Er ist auch eine tolle Grundlage für ein weihnachtlichen Dessert: einfach mit warmen Kirschen servieren, diese kann man mit Zimtblüte oder Tonkabohnenabtrieb vorher ein bisschen köcheln…

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Der Gewürzkuchen ist blitzschnell gemacht – inklusive Vorbereitungszeit kommt er schon nach etwa ein 1 1/4 Stunden aus dem Ofen.

Tipp: Wer nicht wie ich ein ganzes Arsenal an Gewürzen zur Verfügung hat, kann kleine Mengen auch in der Apotheke beziehen. Ich selber schwöre darauf, Gewürze stets frisch zu vermahlen. Eine gute Alternative sind auch die Mischungen von Pfeffersack und Söhne, zum Beispiel die „Weihnachtsbäckerei“.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken.

Liebe Grüße
Cala

PS: zum Cala-kocht-Adventskalender geht es hier lang.

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Jetzt wird improvisiert: Der Cala-kocht-Adventskalender

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Eigentlich…. Ja, eigentlich wollte ich euch in der Adventszeit mit einen ganz ausgetüftelten Adventskalender begleiten… aber … naja: es ist einfach dieses und jenes dazwischengekommen, anderes hat nicht so geklappt wie gewünscht, dann bin ich ein paarmal in Sackgassen gelandet und musste von vorne abfangen, kurz: ich bin mit meinen Vorbereitung nicht besonders weit gekommen.

Kein Grund jedoch, das “Projekt” ganz aufzugeben. Statt dessen gibt es jetzt halt einfach einen “mitwachsenden” Post, einen Adventskalender, der jeden Tag ein Stückchen “wächst”.

Allerdings müsst ihr dafür diesen Post in den nächten Tagen immer wieder aufrufen – das kriegt ihr hin, oder?

Sechzehntes Türchen – 16. Dezember 2014

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Sinnvoll schenken – danke Mama!

Seit ein paar Tagen halten uns diese munteren Gesellen mächtig auf Trab – zusammen mit 214 Schwestern und Brüdern hoffen sie darauf, dem Tod zu entgehen – Tierschützer haben sie aus einem Mastbetrieb befreit. Ein Tropfen auf dem heißen Stein? Ganz sicher, ja. Aber deshalb sinnlos? Ganz sicher, nein. Die richtige Aktion, um ein Zeichen zu setzen? Wer kann das sagen? Und natürlich gibt es immer Argumente dagegen, einen Haufen Zweifel und viele Gründe Dinge kritisch zu sehen. Wer zweifeln will, wird immer einen Ansatz finden.
Den anderen geht es vielleicht wie uns: wir haben die Bilder gesehen und gehandelt. Unsere “Patenschweinchen” heißen Arthos und Aramis. Meine Mutter hat das Geld, das für unsere Weihnachtsgeschenke vorgesehen war, gespendet und hat Peppermint Patty und Pinky Minky (auf dem Foto links) ausgelöst.

Ganz klar: auf dieser Welt gibt es viele Probleme. Und haufenweise Möglichketien, sich zu engangieren. Das ist eine davon.

Ich würde mich freuen, wenn sie Nachahmer findet – jeder Euro ist als Spende willkommen und eine Patenschaft (ab 5 € im Monat möglich) ist ein großartiges Geschenk – und sehr viel besser als jedes Verlegenheitsgeschenk….

Zur Aktion auf Facebook geht es hier, den Patenschaftsvertrag zum Ausdrucken findet ihr hier.

Spendenkonto für einmalige Spenden
Rüsselheim e.V.
IBAN: DE95 7205 0101 0030 2078 64
BIC: BYLADEM1AUG
Kreissparkasse Augsburg
Verwendungszweck: FerkelRettung 216

Spenden per Paypal an:
ruesselheim@freenet.de

Schenken macht glücklich – Leben schenken erst recht :)

Liebe Grüße
Cala

Vierzehntes und fünfzehntes Türchen – 15. Dezember 2014

SAMSUNG

 

Außer diesem netten Gedicht, dass ich bei unseren Weihnachtssachen fand (ich habe es vor vielen Jahren mal abgeschrieben), habe ich heute für euch einen tollen Link für eine wunderbaren veganen Blog, den ich heute entdeckt habe  – viel, viel Spaß beim Stöbern!

http://www.veggi.es/

Liebe Grüße
Cala

PS: Ich habe übrigens tatsächlich den ultimativen Tipp für meine Erkältung bekommen und war am nächsten Tag wieder top-fit und zwar einzig und allein durch ein ätherisches Öl das ich mir abends auf die Fußsohlen aufgetragen habe – ich erzähle bestimmt demnächst mal mehr davon!

Elftes, zwölftes und dreizehntes Türchen – 13. Dezember 2014

SAMSUNG

 

Zum Wesentlichen kommen

Wenn ich meine to-do-Liste sehe, wird mir schlecht. Ich frage mich immer, wie ich, wenn ich diese Listen schreibe, darauf komme, dass ich das alles – so ganz nebenher – tatsächlich schaffen könnte. Und sagt jetzt bitte nicht, dass ich die einzige bin, die sich zu viel vornimmt – ehrlich gesagt glaube ich, das geht ganz vielen so.

Während ich gestern unseren Themenabend vorbereitet habe, hatte ich jedenfalls Zeit ein bisschen nachzudenken. Und ich habe beschlossen, meine to-do-Liste jetzt einfach zu ignorieren.

Ich schaffe weder die hübsche, ganz individuelle Weihnachtspost, die ich mir vorgestellt habe an  mit Verwandten und liebe Kunden zu schicken, noch bekomme ich es hin, die wirklich tolle Geschenksidee umzusetzen, die ich vor ein paar Monaten hatte, die aber ein ganzes Stück an konzentrierter Aufmerksamkeit und Muße erfordert. Ich werde kein ausgetüftelte Weihnachtsmenü mehr planen und vielleicht auch die Terrasse nicht mehr weihnachtlichen herrichten können.  Vermutlich werde ich es nicht mal schaffen, unsere Weihnachtsdeko komplett auszupacken (ein paar Teile sind im Haus verteilt, so richtig weit gediehen ist das Projekt aber nicht).

Ich werde nicht 6 Sorten Plätzchen backen und auch nicht mehr viel Weihnachtsmärkte besuchen können (die meisten sind eh rum) – wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, kann ich froh sein, wenn die Bude bis Heiligabend einigermaßen aufgeräumt und hergerichtet ist und die wirklich wichtigen Dinge erledigt sind -  eine Puppenstube (wie ich sie gerne hätte) wird es aber auch in diesem Jahr nicht werden.

Insofern habe ich gestern vor meinem eigenen Perfektionsanspruch kapituliert und beschlossen, alles von meiner to-do-Liste (die eher eine Wunschliste ist) zu streichen, was nicht lebensnotwendig ist. Verwandten und Kunden müssen jetzt auf Weihnachtskarten verzichten, die Paketfahrer werden wohl ihr Dankeschön erst im neuen Jahr bekommen und meine schöne Geschenkidee wird irgendwann im neuen Jahr umgesetzt und dann hoffentlich auch noch Freude machen.

Das Weihnachtsmenü wird sich in meinem Kopf schon noch finden und ich werde meine Zeit nicht mehr damit vergeuden die Terrasse zu putzen oder nichtgebackenen Plätzchen hinterherzutrauern.

Stattdessen haben wir heute ein Großputz gemacht und werden dann mal durchatmen, den Ist-Zustand akzeptieren und versuchen von der Weihnachtszeit zu genießen, was noch übrig ist.

Am meisten Spaß habe ich im Moment beim Herrichten der Kundenbestellungen und freue mich über jede Kleinigkeit, die aus unserem Sortiment verschenkt wird. Gestern hatte ich ein sehr nettes Telefonat mit einer Frau, die ihrer veganen Freundin Kochkurs-Gutscheine schenken möchte, was ich eine ganz tolle Idee fand.  Mal sehen, vielleicht verlose ich vor Weihnachten auch noch so einen Gutschein für euch. Diese Sachen schön herzurichten macht mir viel Freude  und das ist ja auch irgendwie eine nette Art, die Weihnachtszeit verbringen.

Außerdem habe ich beschlossen mein Geburtstag kurz vor Weihnachten in diesem Jahr auf jeden Fall zu feiern. Fazit also: Ab heute lasse ich es mir gut gehen ohne selbstgebackene Plätzchen, ohne Weihnachtskartendruck und ohne komplizierte Planung.  ich sage der Weihnachtszeit nicht mehr wie sie sein soll, sondern lasse mich mal überraschen davon, wie sie ist. Oder weniger pathetisch: Et kütt wie et kütt.

In diesem Sinne

liebe Grüße

eure Cala

PS:  Ich habe gestern auf dem Themenabend als Dessert den Gewürzkuchen vom Post (hier) als kleine Küchlein gebacken und mit einem Sauerkirsch-Sternanis-Kompott serviert (siehe Foto oben). Dafür Sauerkirschen aus dem Glas mit dem Saft  und 2-3 Sternanis 1-2 Stunden  auf ganz kleiner Flamme langsam einkochen…. – bestimmt auch ein tolles Dessert für Weihnachten.

Das zehnte Türchen – 10. Dezember 2014

140115_Zitrusfrüchte

Ich hoffe, an euch geht die allgemeinen Erkältungs- und Grippewelle vorbei; mich hat es leider erwischt :(

Ich ahnte es schon, denn ich bin eigentlich nur noch Kranken begegnet und es hätte praktisch schon an ein Wunder gegrenzt, wenn ich davongekommen wäre. Nun wird sich zeigen, wie schnell mein Immunsystem das kompensiert, ich hoffe, ich bin fit genug…

Was tut ihr, wenn ihr erkältet seid, oder sich erste Symptome zeigen?
Ich schwöre ja, wie ihr wisst, auf Ingwertee mit Zitrone. Vielleicht erinnern sich einige von euch ja noch an meinen Grippe-Post vom Jahresanfang (hier).

Jetzt brauche ich eure Tipps: wie bekomme ich meinen Schnupfen wieder los?
Den ultimativen Tipp belohne ich mit einem Einkaufgutschein für Cala kocht :)

Das neunte Türchen – 09. Dezember 2014

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Habt ihr gemerkt, dass ich gestern geschummelt habe? Bestimmt. Ging aber nicht anderes ,die Zeit war schneller als ich. Irgendwie rast im Moment sowieso alles, ist das bei euch auch so?

Ich hatte ja versprochen, euch noch ein bisschen von den typischen Weihnachtsgewürzen zu erzählen.

Auch ein sehr bekanntes Weihnachtsgewürz ist Anis. Es macht schwere Gerichte besser verdaulich und bildet einen schönen Kontrast zu salzigen Speisen.

Anis kennt man aus zahlreichen internationalen Digestifs wie Pastis, Raki oder Ouzo.

Das ätherische Anisöl wirkt krampflösend in Magen und Darm und ist daher gegen Blähungen hilfreich. Wegen seiner schleimlösenden Wirkung wird es in der Medizin auch als mildes Erkältungsmittel eingesetzt.

In der Weihnachtszeit ist der süßlich-würzige Anis Bestandteil vieler Plätzchenrezepte. Aufgrund seines lakritzartigen Geschmackes passt Anis zu süßen Gerichten, Kompotten und Backwaren, aber auch Gemüse – z.B. Möhren oder Rotkohl – verleiht Anis eine interessante Note.

Die ätherischen Anis-Öle verflüchtigen sich sehr schnell. Daher sollten die Früchte erst unmittelbar vor dem Gebrauch im Mörser grob zerstoßen oder in einer Mühle vermahlen werden.

Tipp: Eine Messerspitze Anis in warmer (Nuss-)Milch soll beim Einschlafen helfen ;)

Das siebte und achte Türchen – 07. Und 08. Dezember 2014

SAMSUNG

Nicht nur der Nikolaus, auch der Krampus hat einen festen Platz in meiner Erinnerung. So lange ich denken kann, schickte nämlich meine Tante, die wie meine Mutter in der Steiermark aufgewachsen ist und lange in München gelebt hat, pünktlich zu Nikolaus eine Krampus-Karte. Als Kind fand ich das komisch, habe mir aber keine weiteren Gedanken gemacht. Und als Erwachsene hatte ich mich so sehr daran gewöhnt, dass ich das gar nicht mehr hinterfragt habe. Heute fehlen mir diese Karten, von denen ich einige gesammelt und aufbewahrt habe.

Aber auch in meinem Fotoalbum habe ich eine Aufnahme von einem Krampus gefunden. Ich habe nicht die leiseste Idee, in welchem Zusammenhang dieses Foto entstanden ist und auch an das Ereignis selbst habe ich überhaupt keine Erinnerung. Aber es ist eindeutig da.

Vorne weg marschiert der Nikolaus (hier, wie wir gelernt haben, in der Bischofs-Tracht), hintendran der Krampus, der – ihr werdet es nach meinen gestrigen Ausführungen schon ahnen – die gleiche Funktion hat wie Knecht Ruprecht. Nur ist im Krampus der Teufel noch viel eher zu erkennen. Im Ostalpenraum, Bayern und Österrich, aber z.B. auch in Südtirol steht er sehr viel stärker im Vordergrund als bei uns. Zuständig ist er – wie Knecht Ruprecht –  für die Bestrafung unartiger Kinder. Während letzterer aber immer einzeln auftritt, können die Krampusse auch in regelrechten Horden erscheinen. In vielen Städten und Dörfern Bayerns, Österreichs und Ober-Italiens gibt es auch heute noch sog. Krampusumzüge, bei denen die Gestalten lärmend durch die Straßen ziehen.

Der merkwürdige Name leitet sich übrigens von „Krampen“ (mittelhochdeutsch für Kralle) oder „Krampn“ (bayerisch für etwas Lebloses oder Vertrocknetes) ab.

Das sechste Türchen – 06. Dezember 2014

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Na, waren eure Stiefel gut gefüllt?

Wir hatten einen sehr schönen Morgen, haben uns gegenseitig und auch die Hunde überrascht, die beim Wort „Nikolaus“ inzwischen genau wissen, das etwas für sie vor der Tür liegt, das sie in auf ihren Platz schleppen und genießen dürfen – ist sehr nett zu sehen und straft auch alle Lügen, die behaupten, Hunde hätten ein 2-Sekunden-Gedächtnis…

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Nachdem ich gestern die Kindergarten-Geschichte erzählt habe, habe ich mich auch direkt auf die Suche nach dem Foto gemacht und bin tatsächlich fündig geworden: da stehe ich und heule mir die Augen aus… Pädagogisch wertvoll auch die Kindergärtnerinnen im Hintergrund. Offenbar gibt es (außer für mich) für niemanden einen Grund sich Sorgen zu machen. Die einzige, die ein bisschen betroffen schaut, ist meine Freundin Mirjam. Wenn ich mit heutigem Blick allein auf die Größenverhältnisse schaue, gruselt mir arg… Naja.

Ich habe euch versprochen, ein bisschen über den heiligen Nikolaus und sein Pendant, den Krampus zu erzählen.
Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass das ein abendfüllendes Programm ist und beschlossen, den Krampus für morgen aufzusparen und euch heute „nur“ vom Nikolaus zu berichten.

Der heilige Nikolaus, auf den sich unser Brauchtum beruft, lebte im 4. Jahrhundert in Myra, in der heutigen Türkei.
Er war gerade in ein Kloster eingetreten als er kurz darauf 310 während der Christenverfolgung gefangen genommen wurde. Trotz Folter entsagte er dem christlichen Glauben nicht. Die Legenden erzählen außerdem, er habe viele Wunder vollbracht. Er soll z.B. armen Familien heimlich Geld gebracht haben, indem er es durch den Kamin in die dort zum Trocknen aufgehängten Strümpfe gesteckt hat – womit ihr jetzt direkt auch die Erklärung für einen weiteren Weihnachtsbrauch habt. Nikolaus soll aber auch Boote vorm Kentern gerettet und Myra vor eine Hungersnot bewahrt haben. Außerdem gilt es als Schutzpatron der Reisenden, der Kinder, Schiffer, Bäcker und – oha oder hoho – der heiratswilligen Mädchen.

Im Brauchtum wird er oft begleitet von „Knecht Ruprecht“, einem dunklen Gesellen, manchmal mit geschwärztem Gesicht, oft in Lumpen und in Ketten gelegt. Er stellt den gezähmten Teufel dar und er ist es auch, der den Kindern Angst machen und sie an ihre „bösen“ Taten erinnern soll (wie gesagt: pädagogisch durchaus fragwürdig, wie so manches, aber darum geht es hier ja nicht….) Heute sind die beiden oft zu einer Person verschmolzen – die Reste vom Ruprecht stecken in der Rute, die der Nikolaus bei sich trägt.

Zum Nikolaus-Brauchtum gehören übrigens auch die Bratäpfel: Nach dem Besuch vom Nikolaus sitzt man im Idealfall bei Plätzchen, Stollen und Glühwein zusammen, während die Kinder ihre Geschenke auspacken.

Ich mache meine Bratäpfel im WECK-Glas: Einen säuerlichen Apfel waschen, Kerngehäuse ausstechen und mit etwas Zimt (oder der weihnachtlichen Gewürzmischung von Pfeffersack & Söhne) in eine WECK-Glas geben. Ca. 30 Minuten bei 175° (Ober- und Unterhitze) im Ofen garen, bis der Apfel aufplatzt und ganz weich wird. Wer möchte, kann zusätzlich in die Öffnung vom Kerngehäuse Nüsse und Rosinen füllen. Sehr lecker schmeckt dazu auch das Kaffee-Mandel-Öl von Solling.

Das fünfte Türchen – 05. Dezember 2014

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Heute Abend stellen nicht nur viele Kinder, sondern auch einige Erwachsene ihre (geputzten!) Stiefel vor die Tür. Das Fest des heiligen Nikolaus ist ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Bereits im 6. Jahrhundert begann die Verehrung des Heiligen in der griechischen Kirche und fand ab dem 8. Jahrhundert dann Verbreitung in Mittel- und Südeuropa.

Seit dem 16. Jahrhundert ist Nikolaus auch als Überbringer von Geschenken für die Kinder belegt. Noch heute stellen sie deshalb – meist am Abend des 05.12., mancherorts aber auch erst am Abend des Nikolaustages – ihre frischgeputzten Stiefel vor die Tür und warten darauf, dass der Nikolaus sie mit Süßigkeiten, Früchten, Nüssen und kleinen Geschenken füllt.

Wenn er persönlich erscheint, hat er manchmal auch einen Begleiter im Bischofsgewand, mit langem weißen Bart, Bischofsmütze und Bischofsstab dabei. Dann spricht er Lob oder Tadel aus und überreicht den Kindern ihre Geschenke.

Von mir selbst gibt es dazu eine nette Geschichte aus dem Kindergarten- Ich man muss dazusagen, dass ich ein ziemlich braves und auch sehr schüchternes Kind war. Ausgerechnet mich hatte sich der Nikolaus dann rausgepickt um ein (ihm natürlich völlig unbekanntes) Kind vor der Gruppe exemplarisch zu tadeln. Der Schuss ging mächtig nach hinten los, denn statt mich zu beeindrucken, hat mich das ganz Theater so erschreckt, dass ich Rotz und Wasser heulte und gar nicht mehr zu beruhigen war – es gibt sogar noch ein Foto davon…

Wer der „echte“ Nikolaus war und was ihn vom „Krampus“ unterscheidet, erzähle ich euch morgen.

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Das vierte Türchen – 04. Dezember 2014

Oh, das war nett! Vielen lieben Dank für eure süßen Mails und die Geschichten über eure Lieblingsgewürze. Tatsächlich mögen auch die meisten von euch am liebsten Zimt – so auch Edith aus Niersbach, die das kleine Gewürzbüchlein gewonnen hat. Allen anderen sorry – vielleicht klappt es ja bei der nächsten Verlosung!

Inzwischen habe ich solche Lust auf Gewürze bekommen, dass ich gestern Abend einen sehr leckeren Gewürzkuchen nach einem Rezept aus diesem (tollen!) Kochbuch gebacken haben – allerdings in einer glutenfreien Version mit Teff- und Buchweizenmehl. Ich bin dabei, das Rezept für den Blog aufzubereiten und habe auch schon Fotos gemacht.

In diesem Zusammenhang sind wir bei einem Gewürz, das ich selber sehr mag, nämlich die Gewürznelke. Sie hat nichts mit den gleichnamigen Blumen zu tun, vielmehr handelt es sich um die getrockneten Knospen des Nelkenbaums. Mit ihrem intensiven brennend-süßen Aroma sind unglaublich vielseitig. Sie hat einen intensiven Duft und einen starken Eigengeschmack und sollte deshalb nur sparsam verwendet werden. Die Gewürznelke gehören zu den typischen Gewürzen in Punsch und Glühwein, bereichert aber auch viele Plätzchen und anderes Weihnachtsgebäck.

Gewürznelken enthalten Eugenol, ein ätherisches Öl, das schmerzstillend und desinfizierend wirkt. Es kommt deshalb sogar in der Zahnheilkunde zum Einsatz. Manchmal wird sogar empfohlen, bei Zahnschmerzen eine Gewürznelke in die Backentasche zu nehmen. Auch auf den Magen-Darm-Trakt wirken Nelken beruhigend.

Vielleicht ist das folgende Rezept eine nette Anregung für ein weihnachtliches Dessert?

Birnenkompott mit Gewürznelke:
Birne halbieren, eine Hälfte in Würfel oder Scheiben schneiden. Mit 300ml Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Prise Salz, 2-3 Cardamomkapseln, 4-5 Zimtblüten und 1 Nelke hinzugeben. Aufkochen ca. 1 Stunde bei kleinstmöglicher Hitze köcheln lassen. Abschalten und über Nacht stehen lassen. Abseihen, dann den Gewürzsud bei kleiner Hitze auf die Hälfte einkochen. Zweite Birnenhälfte in kleine Würfel schneiden und im Gewürzsud erhitzen. Abschalten und ziehen lassen. Vorm Servieren noch einmal kurz erhitzen.

Das 3. Türchen – 03.12.2014

Bettina Matthaei "Gewürze von A-Z"

 

So, jetzt groove ich mich langsam ein. Zu den Weihnachtsgewürzen erfahrt ihr demnächst noch mehr.

Heute möchte ich euch aber erst mal mit einer Verlosung überraschen. Aus dem GU-Verlag kommt passend zum Thema dieses schöne Büchlein. Die Autorin ist eine ganz große Gewürzkennerin und hat auch das große Buch der Gewürze verfasst, das eines meiner Lieblings(koch)-Bücher ist. Hier in einer handlichen, kleinen Ausgabe zum schnellen Nachschlagen.

Wenn du die “Gewürze von A-Z” gewinnen möchtest, schicke eine E-Mail an info@cala-kocht.de und verrate mir, welches dein persönliches Lieblingsgewürz ist. Du hast bist heute Nacht, 03.12. um 24 Uhr Zeit, mit deiner Mail in den Lostopf zu hüpfen. Mit deiner Beteiligung erklärst du dich gleichzeitig damit einverstanden, dass ich auf dem Blog deinen Vornamen nennen darf, fals du der/die glückliche Gewinner(in) bist.

Viel Glück!

Das 2. Türchen – 02.12.2014

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Wusstet ihr, dass die typischen Weihnachtsgewürze nicht nur Kindheitserinnerungen und heimelige Gefühle auslösen, sondern auch dem Körper guttun?

Zimt, Kardamon und Koriander sorgen nicht nur für Weihnachtsstimmung und verleihen Plätzchen, Lebkuchen, Bratäpfeln oder Glühwein ihren typischen Geschmack, sie wirken sich auch positiv auf unsere Gesundheit aus.

Zimt zum Beispiel, das mit Abstand bekannteste und beliebteste aller Weihnachtsgewürze, enthält ätherische Öle, die antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend wirken. In manchen Quellen heißt es sogar, dass sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken können.

Wer regelmäßig Zimt isst, sollte jedoch auch wissen, dass er einen problematischen Stoff enthält, das so genannte Cumarin. Das ist ein Aromastoff, der der Leber Schäden zufügen kann. Empfindliche Menschen können bereits auf kleine Mengen reagieren. Cassia-Zimt enthält mit ca. 3.000 mg/kg sehr viel mehr Cumarin als Ceylon-Zimt ( ca. 300. mg/kg). Deshalb sollte man nach Möglichkeit Cylon-Zimt verwenden und mit Cassia-Zimt sparsam sein.

Noch ein bisschen lieber als Zimt (also die Rinde) mag ich übrigens die Zimtblüte, die es allerdings ausschließlich bei der Zimtkassie (also der Sorte mit dem höheren Cumarin-Gehalt) gibt. Zimtblüten haben das typische intensive Zimtaroma, sind aber deutlich süßer als Zimt und kräftig scharf. Sie lassen sich an Stelle der Zimtstangen verwenden und geben den Gerichten – egal ob süß oder herzhaft – eine ganz besondere, exotische Note.

Probiert doch mal Butternusskürbis mit Zimtblüte: Kürbis schälen, in Würfel schneiden und in eine feuerfeste Form geben. Mit Olivenöl, Ahornsirup, gemahlener Zimtblüten und Meersalz würzen, dann gut mischen (am besten mit den Händen).
Im Ofen bei 175° ca. 30-45 min backen, bis der Kürbis weich ist. Auf Wunsch mit schwarzem Pfeffer servieren.

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Das 1. Türchen – 01.12.2014

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Hinter dem ersten Türchen verbirgt sich ein ganz besonderer Geschenktipp.
Die Leser unseres Newsletters haben es gestern zuerst erfahren und die Resonanz war wie erwartet groß. Gerade passend zu Weihnachtszeit ist nämlich die “Mini-CHROMA” radikal reduziert worden. Das hat zwar einen unschönen Grund (die Mühle wird leider aus dem Sortiment genommen), hat für euch aber den Vorteil, dass ihr zu einem großartigen Preis jetzt dieses Sahneteil abstauben könnt und (euch selbst oder euren Lieben) ein tolles Geschenk machen könnt.

Statt 129,00 € kostet der “Chroma Titanium Gewürzschneider TRAVELLER Wenge”, wie das gute Stück offiziell heißt, jetzt nur noch 49,00 €.

Versandkostenfrei zu bestellen per Mail (info@cala-kocht.de) oder bei uns im Shop – solange der Vorrat reicht und wir nachordern können.

Detaillierte Infos zur Mühle findet ihr ebenfalls bei uns im Shop (hier).

Viel Spaß beim Verschenken und liebe Grüße
eure
Cala

 

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Verzweifelt gesucht: Das Franzbrötchenrezept

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Erinnert ihr euch an dieses tolle Franzbrötchen-Rezept, das ich zu Beginn unserer veganen Umstellung gepostet habe? Boris hatte sie gebacken, sie waren köstlich und noch dazu ausgesprochen fotogen. Entsprechend schön war auch der dazugehörige Blogpost.

Dann sprach mich irgendwann eine Leserin an, dass sie das Rezept nicht mehr finden könnte. Komisch, habe ich gedacht und habe gesucht. Lange gesucht. Das Rezept war tatsächlich verschollen. Ich habe Boris gefragt. “Das kann nicht sein”, hat er gesagt. Dann hat er gesucht. Lange gesucht. Nicht nur in oberflächlich, sondern in den Tiefen der Systeme – und nichts gefunden. Unerklärlich, dass ein Beitrag einfach so verschwinden kann – wir verstehen es bis heute nicht.

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In so einen Fall auch ganz klar: dieses Rezept gehörte zu den wenigen, dich ich nicht in Word geschrieben und gespeichert hatte (wäre ja auch zu schön gewesen…) und so bleibt dieser damalige Post wohl leider auf ewig im Nirwana des Netzes verschwunden.

Falls jemand von euch damals das Rezept ausgedruckt oder sich abgespeichert hatte:
wir würden uns riesig über eine Vorlage freuen, anhand derer ich den ursprünglichen Post rekonstruieren könnte. Und falls gar Blogger unter euch sind, die das technische Nirwana für plötzliche verschwundene Blog-Posts kennen und uns sagen können, wo wir suchen müssen: wir wären hoch erfreut!

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Für alle anderen (und auch um für uns das Grübeln und Grummeln jetzt zu beenden) hier und heute wenigstens noch mal die schönen Fotos und der Link zum Originalrezept, nach dem Boris die Franzbrötchen gebacken hat.
Das Rezept stammt von Sarah Kaufmann, Vegan Guerilla, hier:
Das Franzbrötchen-Rezept

Leider kann Boris sich nicht mehr erinnern, ob er irgendwas verändert hat, aber ich weiß sicher, dass wir noch nie mit Ei-Ersatz gearbeitet haben. Kann also gut sein, dass er – wie in einem der Kommentare vorgeschlagen – den Ei-Ersatz einfach weggelassen hat.

Viele liebe Grüße
und ein genüssliches Wochende
Cala

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unbedingt noch einmal Süßkartoffeln….

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Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

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unbedingt noch einmal Süßkartoffeln….

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Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

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unbedingt noch einmal Süßkartoffeln….

141112_Süßkartoffelgemüse

Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

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Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

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unbedingt noch einmal Süßkartoffeln….

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Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

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Von Hausbesuchen, Süßkartoffeln und wärmenden Suppen

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Im Moment bin ich verrückt nach Süßkartoffeln. Bisher habe ich dieser vielsetigen Delikatesse gar nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber im Augenblick entdecke ich sie regelrecht für mich – weitere Rezepte folgen…

Als ich am vergangenen Freitag einen Hausbesuch bei einem sehr netten Pärchen gemacht, und einen Mini-Workshop zum veganen Kochen gegeben habe, musste die Süßkartoffel unbedingt mit von der Partie sein. (Übrigens fand ich den Anlass eine sehr schöne Idee: der Kurs war ein Geburtstagsgeschenk des Mannes für seine vegan lebende Partnerin. Schön zu sehen, wenn Partner sich gegenseitig so unterstützen und offen sind – ich höre oft anderes…)

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Nach einem “Theorieteil” haben wir gemeinsam gekocht und ich habe den beiden unter anderem diese sehr einfach zuzubereitende Süßkartoffel-Suppe gezeigt, die Boris und ich im Moment sehr gerne essen – ich finde sie unglaublich lecker, dazu wunderbar wärmend und nährend, genau das, was man bei diesem Wetter dringend braucht…

Für die Suppe greife ich fast auschließlich auf unsere getrockneten Shiitake-Pilze zurück (hier), weil man sie frisch nur selten in vernünftiger Qualität bekommt und ich sie nicht oft im Haus haben. Andererseits sind Shiitakepilze gute Eiweißlieferanten, weshalb ich sie gerne verwende – sie getrocknet vorrätig zu haben ist also ideal.

Süßkartoffel-Suppe mit Kokosmilch und Shiitake-Pilzen

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Zutaten (für 2 Portionen)
225 g Süßkartoffel (ungeschält gewogen)
ca. 500ml Wasser
Stein- oder Kristallsalz, Pfeffer (ich verwende diese Pfeffermischung)
15g getrocknete Shiitake (da ist die Hälfte dieser Packung)
2-3 EL Kokosöl
3-4 EL Erdnussöl
2 mittelgroße Knoblauchzehen
ca. 100 ml Kokosmilch
optional: Frühlingszwiebeln

Vorbereitung
Shiitake-Pilze ca. 5 Stunden in einer Schale mit Wasser einweichen.

Zubereitung
Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden (ca. 2cm groß). Wasser zum Kochen bringen. 2 EL Kokosöl in einem Topf mit schwerem Boden erhitzen. Süßkartoffel-Würfel von allen Seiten anbraten. Etwas Salz hinzugeben, dann heißes (!) Wasser angießen – etwa doppelt so hoch wie die Süßkartoffel-Würfel. Aufkochen, dann Hitze auf ganz kleine Stufe reduzieren und die Suppe eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Süßkartoffen ganz weich sind.

Inzwischen die Shiitake-Pilze mit der Hand leicht ausdrücken und in feine streifen schneiden. Knoblauch schälen und mit der stumpfen Messerkante fein hacken.

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In einer Pfanne ca. 2 Esslöffel Erdnussöl erhitzen. Shiitake-Pilze anbraten (Vorsicht, nicht zu heiß werden lassen). Nach 2 Minuten den gehackten Knoblauch dazugeben. Pilze in der Pfanne unter Rühren ca. 5-10 Minuten schmoren bzw. leicht anbraten (probiert aus, ob ihr die Pilze lieber kross, oder eher weich mögt).

Wenn die Süßkartoffeln gar sind,die Suppe kräftig pürieren, dann durch ein feines Sieb streichen, damit eventuelle Faserrückstände entfernt werden.

Suppe zurück in den Topf geben, Kokomilch dazugeben, noch einmal kurz erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe in Schalen geben.

Vor dem Servieren nochmal  1-2 EL Erdnussöl zu den Pilzen geben und verrühren (das nachträglich zugegebene Erdnussöl ist geschmacklich intensiver).

Suppe in Schalen geben und die Pilze in die Suppe geben.

Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden und die Suppe damit garnieren. Ich verwende sie aber nur, wenn ich sehr kleine, feine Frühlingszwiebeln bekommen kann.

Da die Süßkartoffel sehr nahrhaft ist, reiche ich normalerweise kein Brot dazu.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße

Cala

 

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