Goodbye Grünkohlzeit, Welcome Spring: Ein tolles Rezept zum Ende des Winters



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Eigentlich müsste man dieses Rezept mitten im Winter posten, wenn es reichlich Grünkohl gibt. Da es aber momentan zu unseren absoluten Lieblingen gehört, ich in Darmstadt auf dem Markt jetzt schon zweimal hintereinander das Glück hatte, noch Grünkohl zu bekommen und gestern endlich Fotos gemacht habe, bekommt ihr es noch schnell mit auf den Weg in den Frühling.

Inspirieren lassen habe ich mich mal wieder von diesem wirklich genialen Kochbuch. Außerdem durfte ich letzte Wochen schon mal in die Fahnen für ein wunderbares neues Kochbuch aus dem Callwey-Velag schauen, dort findet sich ein ähnliches Rezept (demnächst mehr).

Meines ist etwas vereinfacht und dadurch wunderbar alltagstauglich:

Quinoa-Salat mit Grünkohl und Brokkoli

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Zutaten (pro Portion)
4-5 Esslöffel Quinoa
ca. 250ml Gemüsebrühe
ca. 60g Grünkohl
ca. 80g Brokkoli
1 mittlere Knoblauchzehe
2-3 Esslöffel Olivenöl
Saft von ½ Zitrone
1 TL Sojasauce
1 TL weißer Balsamessig (ich benutze diesen)
2 TL Sesamöl
Meersalz

Gemüsebrühe zum Kochen bringen und den Quinoa darin ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln. Danach abschütten und abkühlen lassen.

Inzwischen den Grünkohl gründlich waschen. Ganz kleine Blätter ganz lassen, die größeren in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken.

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Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen und die Brokkoliröschen ganz kurz blanchieren (sie sollen unbedingt bissfest bleiben!). Abschrecken, Abgießen und abkühlen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne (nicht zu stark!) erhitzen. Knoblauch unter Rühren vorsichtig anbraten. 2-3 Minuten schmoren lassen, dann den Zitronensaft und die doppelte Menge Wasser hinzugeben. Kurs aufkochen, dann den Grünkohl hineingeben und unter Rühren auf mittlerer Hitze schmoren, bis die Blätter leicht zusammenfallen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Quinoa, Grünkohl und Brokkoli vorsichtig mischen.

Sojasauce, Balsamessig und Sesamöl in einer Schüssel mischen und zum Salat geben. Vorsichtig unterheben. Gegebenenfalls nochmal mit Essig, Öl und Sojasauce abschmecken.

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Hier noch ein paar Tipps:

  • Den Salat kann lauwarm oder kalt essen  – ist also auch prima zum Mitnehmen.
  • Wer keinen Grünkohl mehr bekommt, kann das Rezept auch wunderbar nur mit Brokkoli machen (dann auch ideal für die Sommerparty).
  • Der Salat schmeckt auch lecker, wenn man zusammen mit dem Knoblauch etwas frischen, geriebenen Ingwer anbrät.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche

Liebe Grüße
Cala

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Von einem schnellen Asiasalat und einem neuen Jod-Wasser

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Irgendwie rast die Zeit. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich allem nur hinterherlaufen kann. Grade habe ich ein paar wirklich stressige Tage hinter mir und bin kaum zu etwas gekommen… Dabei waren das gar nicht mal unangenehme Dinge – im Gegenteil: es gab viele sehr nette Begegnungen und interessante Termine, aber irgendwie war trotzdem alles zu viel.

Das Arbeitspensum ist hoch im Moment und ich bin sehr klar und fokussiert, merke aber, dass es problematisch ist, wenn in solchen Hoch-Zeiten auch die „arbeitsfreie Zeit“ noch vollständig ausgefüllt ist.

Die total überfüllte Veggie-World am letzten Wochenende (wir waren am Samstag dort) fand ich dann auch einfach nur noch anstrengend… Wir sind früh nach Hause gefahren und ich habe erst mal Schlaf nachgeholt….

Nach wie vor haben wir diverse Renovierungsprojekte im Haus, die Buchhaltung ist immer noch nicht auf einem akzeptablen Stand (wobei akzeptabel für mich heißen würde: komplett aufgearbeitet und tagesaktuell – vermutlich ein Zustand, der ohnehin unterreichbar ist…) und es ist mir rätselhaft, wie ich mein Vorhaben, wöchentlich 2 Posts zu schreiben, in die Tat umsetzen soll. Kaum ist ein Post online, ist schon wieder eine Woche rum und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist…

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Aber die Zeit ist natürlich da. Und ich mache tatsächlich auch eine ganze Menge. Nachdem ich mal wieder kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen habe, dass schon zwei ganze Monate in diesem Jahr rum sind, habe ich mal eine Aufstellung gemacht von allen Dingen, an denen ich „nebenher“ im Moment arbeite. Das hat mir nicht nur gezeigt, wo die Zeit geblieben ist, sondern auch, dass ich im Augenblick eine ganze Menge auf den Weg bringe und „beackere“. Dass dabei kaum Zeit zum Kochen, Fotografieren und Onlinestellen bleibt, ist kein Wunder. Auch mein Ordnungsfreitag (hier und hier) findet weiterhin statt, wenn auch in reduzierter Form, dokumentiert habe ich ihn aber nicht.

Diese Woche war es etwas ruhiger und ich freue mich sehr, dass sich die Sonne immer öfter blicken lässt – der blaue Himmel macht richtig Vorfreude auf den Frühling…

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Im Februar habe ich mit meiner jährlichen „Fasten- und Darmentlastungskur“ begonnen, habe eine Serie Colon-Hydro-Therapie gemacht und versuche nach wie vor, so wenig wie möglich Zucker und weißes Mehl zu essen. Ich achte darauf, ausreichend zu trinken und dabei auch möglichst keine Schadstoffe zu mir zu nehmen – ich trinke keinerlei Wasser aus PET-Flaschen (auch nicht wenn ich irgendwo zu Besuch bin), keine mit künstlichen Aromen versehenen oder nicht bio-zertifizierten Tees und ganz wenig Alkohol (allenfalls gönne ich mir ein Glas Rotwein zu einem schönen Essen). Auf meinen morgendlichen Kaffee mag ich allerdings nicht verzichten ;).

Das Thema Trinken ist für mich zu Hause gar kein Problem, weil wir schon eine ganze Weile einen Akquion-Wasseraufbereiter besitzen und somit bestes (basisches) Wasser immer zur Verfügung steht. Ansonsten bin ich schon lange ein großer Fan der St. Leonhards-Quelle, das Wasser ist – finde ich – extrem schmackhaft und bekömmlich und ist – wie ich es mag – in Glasflaschen erhältlich. Dieses Wasser verwende ich auch in meinen Workshops und wenn ich viel unterwegs bin, nehme ich mir auch gerne eine Flasche mit (oder stelle gleich einen Kasten ins Auto). Nachteilig ist nur das Gewicht – ein Liter Wasser in der Glasflasche macht sich auch in meiner (ohnehin chronisch überfüllten) Handtasche durchaus bemerkbar…

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Umso mehr habe ich mich gefreut, dass St. Leonhard jetzt ein Wasser auf den Markt gebracht hat, das nicht nur das Problemthema Jod aufgreift, sondern auch in kleinen, handlichen Flaschen abgefüllt ist. Prima für unterwegs und in letzter Zeit nicht selten mein Begleiter…

Die Kombination aus den drei Urelementen – Wasser, Salz und Jod – ist für den Körper lebensnotwendig. Leider hat sich inzwischen auch beim Thema Jod – ähnlich wie beim Salz – durch falschen Umgang und durch widersprüchliche Meldungen eine große Verunsicherung breit gemacht. Wenn wir bei unseren Themenabenden zum Thema Salz darüber aufklären, dass Salz lebensnotwendig ist und seinen schlechten Ruf einzig und allein den Industriesalzen („Kochsalz“) zu verdanken hat (so dass man sehr genau schauen muss, welche Salze man konsumiert), sind die Leute immer höchst erstaunt.

Beim Jod sieht es ganz ähnlich aus. Industriell hergestelltes Jod ist alles andere als ein Gewinn – es stammt nicht selten sogar aus Industrieabfällen :(

Durch den standardisierten Zusatz dieses Jods in Lebensmitteln (seit mehr also 20 Jahren zum Beispiel im raffinierten Speisesalz) versuchen die Behörden einem Jodmangel vorzubeugen, denn tatsächlich gelten große Teile Deutschlands bis heute als Jodmangelgebiet. In der Fachwelt sind Qualität und Bioverfügbarkeit dieses industriell hergestellten Jods allerdings äußerst umstritten.

Natürliches Jod hingegen kann vom Körper optimal verwertet werden, weil es im natürlichen Verbund aus Wasser und Salz vorliegt.

Die Jodsole, die in JodNatur enthalten ist, ist ein Überrest des Urmeeres, das vor Millionen Jahren den Chiemgau bedeckte. Diese Jodsole kommt aus 200 Metern Tiefe, wo sie sich unter einer dicken Marmorschicht erhalten hat. Das Natursalz in der Sole trägt noch alle ursprünglichen Mineralien und Spurenelemente in sich, die für einen funktionierenden Stoffwechsel wichtig sind.

Tatsächlich ist Jod für den Körper essentiell. Es beeinflusst das Immunsystem, den Sauerstoffverbrauch und die Temperaturregulation. Bekommt der Mensch zu wenig Jod, kann die Schilddrüse nicht richtig arbeiten – der Organismus fährt in den Sparmodus, die Leistungsfähigkeit lässt nach. Jod sorgt für einen optimalen Stoffwechsel, eine gesunde Herz-, Atem- und Darmfunktion, ein ausgeglichenes Nervensystem, eine gute Konzentrationsfähigkeit und ein vitales Aussehen.

Empfohlen wird, eine Flasche (0,33 l) pro Tag zu trinken, 12 Flaschen kosten ca. 24,00 €.

JodNatur gibt es in gut sortierten Biomärkten und Reformhäusern. Demnächst soll es auch in Apotheken zu beziehen sein. Das Wasser finde ich äußerst angenehm und wohlschmeckend, ich mag es sehr gern. Einziges Manko für mich – aber das gilt ja leider für viele Firmen – ist die Tatsäche, dass St. Leonhard’s leider kein rein veganer Betrieb ist; die Firma vertreibt auch Lebensmittel tierischen Ursprungs (z.B. Käse aus Stuten- und Ziegenmilch…)…

(Info: Alle Sachinformationen zum Thema Jod und  JodNatur) entstammen den Presseinformationen der Firma St. Leonhards und sind druch eigene Recherchen ergänzt.)

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Hier habe ich noch ein Rezept für alle, die genauso wie ich im Stress sind und Lust auf Gesundes haben. Denn komischerweise bekomme ich in Stresssituationen fast immer einen Heißhunger auf Rohkost und Salat. Es scheint so ein automatisches Programm meines Körpers zu sein der signalisiert, was er braucht…

schneller Asia-Salat mit Kürbiskern-Holunderbeerdressing

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Zutaten
verschiedene Asia-Blattsalat (ich rechne Pro Portion mit ca. 150 g)

für das Dressing (pro Portion)
ca. 1 EL bestes Kürbiskernöl
ca. 1/2 EL Holunderbeersirup
ca. 1 EL Solling Apfel-Pflaumen-Essig (hier)
ca. 1 EL Kürbiskerne, fein vermahlen
ca. ½ TL Kala Namak-Salz (hier)

Salat gründlich waschen und in eine Schüssel geben.

Kürbiskernöl, Holunderbeersirup, Essig und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen und zum Salat geben. Mit einem Salatbesteck kräftig vermischen, dann abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Salz, Essig oder Öl hinzugeben.
Zum Schluss die fein vermahlenen Kürbiskerne zum Salat geben und kurz unterheben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und einen erholsamen Wochenausklang.

Liebe Grüße
Cala

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Soulfood – Rohkost mit warmer Cashewsahne, Hanfsaat und Sesamöl

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Nach wie vor türmen sich die to-dos und Termine , der Ordnungsfreitag ist schon wieder ausgefallen und ab Sonntag stehen einige spannende Netzwerk-Termine auf dem Programm. Boris geht es langsam etwas besser, meinen Zähnen vorerst auch und alles andere taugt nicht recht, um verbloggt zu werden…

Immerhin habe ich eine sehr leckere und noch dazu gesunde “Fast-Food”-Idee, die ich gerne mit euch teilen möchte, für alle die im Moment auch nicht viel Zeit in der Küche verbringen, aber trotzdem lecker essen wollen. Viel schneller geht’s nicht, glaube ich…

Rohkost mit warmer Cashewsahne, Hanfsaat und Sesamöl

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Zutaten
(für 1 Person)
1 mittelgroße Zucchini
1 mittelgroße Möhre
4 – 5 EL Cashews
100 ml Wasser
2 EL Hefeflocken
etwas Sojasauce
1 EL Hanfsaat
etwas Sesamöl

Zucchini und Möhren mit dem Spiral-Schneider in “Spaghetti” schneiden (alternativ kann man einen Julienhobel verwenden). Cashews fein hacken, die Hälfte war davon zur Seite stellen. Den Rest ganz fein vermahlen. Wasser und Hefeflocken dazugeben. Leicht erwärmen und mit Sojasauce abschmecken. Soße über das Gemüse geben, mit restlichen Cashews und 1 EL Hanfsaat besteuen und großzügig mit Sesamöl beträufeln.

Viel Spaß beim Ausprobieren, liebe Grüße und ein schönes Wochenende

eure
Cala

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Pizza!

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Wir sind zurück von der BioFach – wie immer hatten wir zwei aufregende Tage voller Informationen, Begegnungen und Neuigkeiten. Inzwischen sind wir zum dritten Mal in Nürnberg gewesen und kommen bepackt und mit Arbeit für ein ganzes Jahr nach Hause.

Wir haben viele interessante Gespräche geführt, tolle Leute getroffen und unsere Lieferanten besucht, über neue Kooperationen und Projekte gesprochen, Pläne geschmiedet und interessante neue Produkte entdeckt.

Das Thema vegane Ernährung war wie erwartet ein Fokus der diesjährigen Messe und es ist sehr schön zu sehen, wie die Branche hier immer mehr innovative Produkte auf dem Markt bringt, die inzwischen auch von den Zutatenlisten her immer vertretbarer werden. Der Trend geht ganz eindeutig hin zu einer gesundheitsbewussten veganen Ernährung.

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Auch geschmacklich werden die veganen Alternativen zu Fisch, Fleisch, Wurst und Käse zunehmend interessant. Per se sind wir persönlich ja nicht so sehr scharf auf diese Ersatzprodukte, weil wir mir einer auf Obst, Gemüse und Getreide basierenden Küche am glücklichsten sind, aber ab und zu kann ein „Käse“brot, eine „Wurst“ oder ein „fleischähnliches“ Stück Seitan ja auch eine Bereicherung sein.

Bisher, muss ich sagen, habe ich solche Produkte trotzdem weiterstgehend ignoriert (Boris ist da interessierter als ich), aber in letzte Zeit habe ich auch das eine oder andere probiert und fand manches gar nicht so schlecht.

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Wilmersburger bringt im März einen neuen BIO-Käse auf den Markt. Die Zutatenliste liest sich bei diesen neuen Produkten jetzt nicht mehr wie ein Krimi. Bei diesen neuen Produkten sind auch zwei Pizza-Käse (mild und kräftig), die geschmacklich kaum noch von „echtem“ Pizzakäse zu unterscheiden sind.

Wir haben ein Messemuster mitgebacht und uns nach unserer Rückkehr am Samstagabend direkt ans Werk gemacht: bei uns gab es seit langem mal wieder Pizza. Dazu ist zu sagen, dass solches „Fast Food“ bei uns die absolute Ausnahme ist und entsprechend können wir solche Mahlzeiten dann auch ohne Reue genießen – zusammen mit einem großen gemischten Salat, war das genau das richtige „Soulfood“, um nach diesen anstrengenden zwei Tagen zur Ruhe zu kommen, auf der Couch zu sitzen und unserer Erlebnisse nochmal Revue passieren zu lassen.

Zur Pizza war unsere Meinung ungeteilt: mit diesem Käse ist sie von „herkömmlicher“ Pizza praktisch nicht mehr zu unterscheiden – probiert es aus!

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Pizza vegan

Boris Hefeteig
Zutaten (für 2 Personen)
250 g Weizenmehl (für Pizza am besten Typ 550)
1/2 Würfel Hefe
2 EL Olivenöl
1/4 TL Salz

Ofen für 5 Minuten auf 60°C vorheizen, danach auststellen.

Hefe in einer Tasse handwarmem Wasser auflösen.
Mehl zusammen mit dem Olivenöl, dem Salz und der aufgelösten Hefe in die Schüssel des Rührgerätes geben. Mit dem Knethaken auf kleiner Stufe verrühren und nach und nach noch eine Tasse handwarmes Wasser hinzugeben.

Wasser vorsichtig, in kleinen Einheiten dazu geben. Nur soviel Wasser, dass ein
fester, glatter und glänzender Teig entsteht. Wenn der Teig zu klebrig und weich
geworden ist, etwas mehr Mehl dazu geben – O-Ton Boris: “alles Gefühlssache” :)

Alternativ kann man den Teig auch in der “Margrethe” oder einer anderen großen
Schüssel mit den Händen kneten.

Die Teigschüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten
in den ausgeschalteten Ofen stellen.

Nach 30 Minuten Teig herausholen. Ist der Teig aufgegangen (er sollte das doppelte bis
dreifache seines ursprünglichen Volumens erreicht haben), noch mal kurz und kräftig durchkneten.

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Tomatensauce
½ Glas Il Casale Crema di Pomodore
ca. 100ml passierte Tomaten bester Qualität (z.B. hier )
½ TL Zucker
(alternativ könnt ihr aus geschälten Tomaten oder Tomatenmark, Knoblauch und Gewürzen eine eigene Sauce herstellen)

Belag
Gemüse nach Wahl (siehe unten)
Wilhemsburger Pizzakäse Classic oder mild

Tipp: Ihr könnt natürlich jedes Gemüse verwenden, das ihr gerne auf der Pizza esst – besonders eignen sich Zwiebeln, Tomaten, Champignons, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Fenchel usw. Gemüse, das eine längere Garzeit benötig, sollte man vor dem Belegen kurz blanchieren. Sehr Lecker ist auch eine große Portion frisch geriebener Knoblauch, den man mit Olivenöl verrührt und über das Gemüse gibt…

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Fertigstellung

Backofen vorheizen (Ober- und Unterhitze, 180°).

Teig – dünn oder etwas dicker, je nachdem wie ihr es mögt – auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbech legen. Tomatensauce darauf verteilen und mit dem Gemüse belegen.

Großzügig Käse darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen

Wer mag und die Zeit hat kann die Pizza nochmal eine Viertelstunde gehen lassen, bevor sie in den Ofen kommt.

20-30 Minuten backen, bis der Teig knusprig wird und der Käse gut verlaufen ist.

Tipp: Vor dem Servieren beträufeln wir die Pizza gerne noch noch mit frischem Olivenöl, und wenn wir frischen Ruccula im Haus haben, gebe ich diesen ebenfalls noch gerne über die Pizza.

Viel Spaß beim Nachkochen und liebe Grüße

Cala

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Zahnschmerzen, Grippe & BioFach: Ich schwenke mal kurz die Fahne aus dem Chaos und verabschiede mich gleich wieder…

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Bei uns geht es drunter und drüber – ich habe das Gefühl, dass wir zig Baustellen haben und gerade alles ins Stocken geraten ist.

Boris hat viele Tage mit einer ganz üblen Grippe flach gelegen (und zwar wirklich flach gelegen…), jetzt  berappelt er sich Gott sei Dank langsam.

Ich selber plage mich seit knapp einer Woche mit unbeschreiblichen Zahnschmerzen herum, die mich stellenweise komplett lahm gelegt und einigen Nachtschlaf gekostet haben (an dieser Stelle einen sehr lieben Gruß an die beste Zahnärztin der Welt, die ununterbrochen und sogar am Wochenende für mich da war!) Die Ursache ist immer noch nicht ganz klar, aber zumindest haben wir die Schmerzen jetzt einigermaßen im Griff, was per se schon eine enorme Erleichterung ist. Jetzt muss ich mal durchatmen und sehen, wie das weitergeht…

„Nebenbei“ habe ich meine Darmreinigung mit mehreren Terminen beim Heilpraktiker absolviert, unseren Messebesuch vorbereitet, diverse recht umfangreiche buchhalterische Angelegenheiten auf den Weg gebracht und natürlich regulär gearbeitet und den Haushalt bewerkstelligt – irgendwie ging es…

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Kulinarisch gibt es bei uns momentan nichts Aufregendes, bei diesem Stress muss es schnell gehen und gut vorzubereiten sein – auf Zuruf kocht der eine oder der andere von uns.

Es gibt viel Salat und frisches Gemüse, einmal haben wie die Tempehtaler gemacht und Boris hat ein paarmal einfach Grillgemüse vorbereitet (Gemüse und Kartoffelspalten mit Olivenöl bepinseln, salzen, pfeffern und bei 175° im Ofen garen).

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Dazu machen wir gerne eine Art „Nussparmesan“ – eine Abwandlung des klassischen Hefeschmelzes: Gemischte Nüsse einfach frisch vermahlen und mit Hefeflocken und Salz vermischen – wir streuen die Mischung über das gegrillte Gemüse und essen es mit frischem Olivenöl. (Die Nussmischung kannst du aber auch mit Olivenöl verrühren und hast dann eine wunderbare Käsealternative um Gemüse oder Pasta zu „überbacken“.)

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Übermorgen fahren wir nach Nürnberg und sind 2 Tage auf der BioFach – ich freue mich schon sehr und bin ganz gespannt, welche Neuheiten es gibt. Wir werden alte und neue Freunde treffen und es gibt auch das eine oder andere Produkt, das mir in userem Sortiment fehlt und nach dem ich gezielt suchen möchte. Ich werde auf jeden Fall berichten!

In diesem Sinne viele liebe Grüße

eure
Cala

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Ordnungsfreitag die Zweite: Der Schrank im Flur und ein sehr willkommenes Rote-Beete-Rezept

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Ja, ihr habt richtig aufgepasst: ich habe einen (Ordnungs-)Freitag übersprungen.

Aber nicht, weil ich nicht aufgeräumt habe, sondern weil das nächste „Objekt“ tatsächlich zwei Freitage in Anspruch genommen hat – vor allem das Weiterverteilen all der ausrangierten Sachen (über Facebook Free Your Stuff) war etwas aufwändiger…

Diesmal habe ich mir – wie angekündigt – unseren Flurschrank vorgenommen, einen schönen große, antiken Schrank, den wir (eigentlich) als Garderobe benutzen. Da hier aber viel mehr Platz ist, als wir für Mäntel und Jacken brauchen, ist hier auch so manches gelandet, was im Weg war:

  • Einkaufstaschen aller Art (konnte alles entsorgt oder verschenkt werden)…
  • lustige Umhängetaschen, die wir eine Zeit lang mal für die Hundesachen benutzt haben, wenn wir unterwegs waren…
  • ein paar Jacken, die wohl mehr oder weniger aus Bequemlichkeit dort hingen (aber gar nicht mehr getragen werden)…
  • ein ganz langer selbstgestrickter Schal, der immer schon sehr unangenehm zu tragen war, von dem ich mich aber nicht trennen konnte, weil es so viel Arbeit gemacht hat, ihn zu stricken…
  • ander Kleidungsstücke, die niemand (mehr) trägt (oder noch nie getragen hat), die aber mal viel Geld gekostet haben…
  • usw.

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Auch auf dem Schrank lag so manches, wofür man keinen Platz gefunden hatte – tatsächlich haben wir erschreckenderweise seit mehreren Jahren z.B. mit 3 (!) zusammengefalteten Hunde-Halskrausen gelebt, die man da oben ganz bequem ablegen konnte. Ich frage mich: warum ist nie jemand auf die Idee gekommen, die Dinger wenigstens zusammenzufalten? Und wer (?) hat sie wann (?) überhaupt jemals da hingeräumt? Mit welcher Intention? Gut ich bin recht klein, also kam ich nicht oft dazu, auf den Schrank zu schauen, aber sogar ich kann mich an den Anblick der Trichter sehr gut erinnern kann…), aber ich lebe ja nicht allein in diesem Haushalt und saubergemacht wird hier auch regelmäßig – hat das nie jemanden gestört? Ich bin verblüfft…

Nun gut, zwei von den Teilen sind jetzt beim Tierschutz gelandet, das andere liegt jetzt gründlich gereinigt, desinfiziert und auseinandergefaltet für der Fall der Fälle auf dem Boden des Schrankes. Diverse Jacken und Mäntel sind entsorgt, andere in der ebay-Kiste (auch noch so ein Projekt…) und diversen Kleinkram haben wir – wie gesagt – einfach verschenkt oder verschrottet.

Der Schrank im Flur hat außerdem zwei große Schubladen, in denen ich meine Tischdecken aufbewahre. Diese Schubladen sehe ich aber regelmäßig durch, weil ich Tischdecken für meine verschiedenen Projekte tatsächlich oft brauchen, daher war hier auch kaum etwas zu ordnen. Bis auf zwei drei kleine Deckchen, die nicht mehr verwendet werden, bleibt hier alles beim Alten.

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Der Flurschrank ist jetzt jedenfalls entrümpelt, blitz-blank sauber, ordentlich und wartet mit viel (Stau-)Raum auf neue Ideen – ich muss mal sehen, was ich daraus mache. Da wir gar nicht den ganzen Platz für Jacken brauchen, denken wir schon länger über eine ganz neue Schrank-Lösung im Flur nach. Das ist aber eher ein langfristiges Projekt, weil es schön wäre, wenn mit einer neuen Flur-Lösung Stauraum für Küchenobjekte entstünde. Kurzfristig stehen deshalb zwei kleinere Projekte auf meiner to-do-Liste: zum einen möchte ein einfaches Regal anschaffen, das man unterhalb der Kleiderstange in den Schrank stellen kann und so für robuste Ablageflächen sorgen kann – vielleicht habe ich sogar schon eine passende Lösung gefunden.

Zum andren möchte ich für diejenigen Jacken, die wir zum Spazierengehen anziehen und die oft auch dreckig und nass sind, und dann sowieso nicht in den Schrank können, parallel eine Aufhängungsmöglichkeit im Treppenhaus schaffen (auch dafür habe ich schon eine Idee).

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Was das Kochen betrifft, läuft zur Zeit nicht viel – ich habe mit unseren Projekten im und ums Haus alle Hände voll zu tun und komme nicht wirklich dazu, in Ruhe zu kochen.

Etwas habe ich aber trotzdem entdeckt, was ich unbedingt mit euch teilen möchte. Dies ist vor allem ein Rezept für diejenigen von euch, die Rote Beete genauso wenig mögen wie ich. Ich weiß, die Rote Beete ist soooooo gesund – aber zum Fan dieses muffigen Gemüses macht mich dieses Wissen leider noch lange nicht…

Trotzdem baue ich auch solche „ungeliebten“ Lebensmittel immer wieder konsequent in den Speiseplan ein und freue mich sehr, wenn ich dann doch mal ein Rezept finde, das klasse schmeckt. So auch dieses aus dem aktuellem Alnatura-Magazin (Januar 2015). Wie immer, habe ich es etwas abgewandelt. So lasse ich die Orange aus dem ursprünglichen Rezept weg und verwende statt dessen etwas Zitronenschalenabrieb. Zum Anbraten nehme ich Kokosöl statt Olivenöl und gebe die Kokosmilch erst am Ende des Garprozesses hinzu. Die frischen Kräuter lasse ich komplett weg und verwende Zimtblüte statt der Zimtstange.

Hier meine Version:

Rote-Beete-Kokos-Suppe

Zutaten (für 2 große Portionen)
300g Rote Bete
2 Frühlingszwiebeln
1 daumendickes Stück frischer ­Ingwer, ca. 4 cm lang
1 unbehandelte Zitrone
2 EL Kokosöl
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
4-5 Zimtblüten
1 Sternanis
Meersalz, Pfeffer

Zubereitung

Rote Bete schälen und in Stücke schneiden.

Frühlingszwiebeln putzen, die groben grünen Teile wegschneiden und den Rest in feine Ringe schneiden. Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Gemüsebrühe erhitzen.

Kokosöl in einem Topf erhitzen. Rote Bete und Frühlingszwiebeln darin andünsten. Gemüsebrühe angießen. Ingwer und Zitronenschale hineinreiben, Zimtblüten und Sternanis zufügen (ich verwende ein Tee-Netz) und zugedeckt 20–25 min köcheln lassen. Gewürze entfernen. Kokosmilch hinzugeben, kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Aufräumen und Nachkochen, aber vor allem ein herrliches Wochenende.

Liebe Grüße
Cala

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Von meiner Lieblingskosmetik, winzigen Kernen und Hausputz im Körper

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Zu Weihnachten habe ich einen Gutschein für meine Lieblingskosmetik bekommen und habe mich gleich eingedeckt. Pharmos Natur Green Luxury® habe ich vor vielen Jahren durch einen Pressekontakt kennengelernt, war von Anfang an begeistert und habe schon für verschiedene Medien über die Firma und die Produkte berichtet.

Das Konzept von wurde von 1986 von Margot Esser entwickelt. In den 80er Jahren ließ die Bio-Pionierin nach einem schweren Unfall ihre massive Verbrennungen in den USA von Naturheilkundigen behandeln und war so begeistert von der Wirkung der Heilpflanzen, dass Sie einen beruflichen Neustart wagte. Sie entwickelte auf Basis ihrer Erfahrungen ein Naturkosmetik-Konzept, das auf einer „Rundumversorgung“ basiert – Pflege von innen und außen.

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Die extrem hochwertigen Produkte von Pharmos Natur Green Luxury® (hier der Link zum Shop) haben zwar ihren Preis, sind aber jeden Cent wert – ich kenne kaum eine Kosmetik, die vergleichbar wäre.

Im Zentrum steht die Aloe Vera. Die positive Wirkung des kostbaren Saftes dieser Lilienpflanze ist inzwischen durch zahlreiche Studien belegt. Innerlich angewendet unterstützt und stärkt die Aloe Vera unter anderem die Schleimhäute im Körper (vor allem im Darm), wodurch das Immunsystem verbessert wird, äußerlich trägt sie neben anderen positiven Eigenschaften unter anderem zur Wundheilung bei. Pharmos verwendet den Saft der Aloe Vera in den Kosmetikprodukten anstelle von Wasser – Aloe ist ein perfekter Feuchtigkeitsspender und so etwas wie ein natürliches Anti-Aging-Präparat.

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Ich bilde ich mir ein, dass ich die Wirkung der Produkte sofort spüre – meine Haut reagiert unmittelbar darauf und nach wenigen Tagen ist der Effekt auch im Spiegel sichtbar.

Was mir auch sehr gefällt, ist dass Pharmos – ohne es an die große Glocke zu hängen und auch nicht erst seitdem Nachhaltigkeit zu einem modernen Schlagwort geworden ist – sich konsequent für Ganzheitlichkeit, ökologische Arbeitsweise und Ethik engagiert hat.
Die Firma unterstützt zahlreiche soziale Projekte in den Anbauländern.

Für mich persönlich ist auch wichtig, dass mit Ausnahme von Rosencreme und Lippenbalm sämtliche Produkte vegan sind (Rosencreme und Lippenbalm enthalten Lanolin und Bienenwachs). Und selbstverständlich verzichtet Pharmos Natur auch auf Tierversuche.

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Weil ich immer neugierig bin, habe ich mir diesmal allerdings nicht nur Kosmetikprodukte bestellt, sondern auch ein paar Papaya-Kerne, die ich seit ein paar Tagen fleißig kaue :)

Die Papaya ist ja ohnehin eine Frucht, die es in sich hat: sie steckt voller Vital- und Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, reichhaltigen eiweiß- und fettspaltenden Enzymen. Sie können Ablagerungen in den Blutgefäßen, im Verdauungstrakt und im Gewebe aufzuspalten und lösen, was z.B. auch Cellulite vorbeugt.

Die Papaya-Kerne sollen gut für den Säure-Basenhaushalt sein und auch gegen Pilze wirken – solche Pilzerkrankungen können die körpereigene Enzymproduktion schwächen, was Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsproblemen begünstigt.

Qualitativ hochwertige unbehandelte Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung sind für mich ja sowieso eine Selbstverständlichkeit. Da ich auch keine tierischen Lebensmittel mehr zu mir nehme, tue ich automatisch jede Menge Gutes für meinen Stoffwechsel und meinen Säure-Basen-Haushalt.

Worauf ich allerdings immer wieder achten (und mich dann auch regelrecht disziplinieren) muss, ist mein Zucker-Konsum. Schokolade und Kuchen sind leider meine große Schwäche und auch glutenhaltige Mehle nehme ich oft zu viel zu mir und reagiere nicht gut darauf :( Außerdem fällte es mir schwer auf Kaffee zu verzichten, auch wenn ich immerhin mittlerweile nur noch morgens am Schreibtisch eine Tasse trinke und über den Tag hin komplett darauf verzichte.

Es gibt also auch für meinen Stoffwechsel und Säure-Basen-Haushalt Handlungsbedarf, was sich leider auch immer wieder an meiner Haut bemerkbar macht.

Warum also nicht eine Papaya-Kern-Kur versuchen? Die Kerne sind winzig klein, sehen ganz unscheinbar aus und haben zunächst nicht viel Eigengeschmack. Trotzdem würde es aber keinen Sinn machen, sie einfach ins Müsli zu geben, denn ganz entscheidend ist das gründliche Kauen und „Einspeicheln“. Wenn man eine Weile auf ihnen herumkaut, setzen sie auch ihren fruchtig-pfeffrigen Geschmack frei – ich empfinde das als sehr angenehm.

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Spätestens wenn man das großartige Buch „Darm mit Charme“ von Giulia Enders gelesen hat (mehr dazu unten), weiß man ja, wie wichtig gründliches Kauen für die Verdauung ist (übrigens auch etwas, das ich immer wieder trainieren muss). Wer das Buch noch nicht kennt, sollte die Lektüre unbedingt angehen – auf sehr angenehme Weise und überraschend leicht lernt man eine Menge über den eigenen Körper. Auch das Hörbuch (von der Autorin gelesen) ist toll!

Der Speichel jedenfalls enthält  wichtige Enzyme, die bereits im Mund die Kohlenhydrate in der Nahrung aufspalten. Die Papaya-Kerne tun aber nicht nur im Mund ihre Wirkung: Der gesamte Vorgang der Verdauung über Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm und Dickdarm profitiert vom Kauen der Kerne. Sie unterstützen mit ihren Bitterstoffen Reinigungs- und Entschlackungsvorgänge und sollen helfen, Ablagerungen im gesamten Organismus (im Gewebe, im Verdauungstrakt und in den Blut- und Lymphgefäßen) aufzuspalten und abzutransportieren. Dabei ist es natürlich ganz wichtig, viel stilles Wasser zu trinken, um diesen „Abtransport“ und die Ausscheidung zu unterstützen.

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Die Papayakern-Kur passt prima zu meiner diesjährigen Darmreinigung. Nachdem ich sie im letzten Jahr leider verbummelt habe, gehe ich sie jetzt direkt am Jahresanfang und noch vor der BioFach an: Termine für die Colon-Hydro-Therapie sind beim Heilpraktiker meines Vertrauens für Anfang Februar vereinbart. Von den Darmspülungen habe in der Vergangenheit schon oft profitiert und sie gehören deshalb eigentlich zu meinen festen jährlichen Ritualen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass eine gesunde Darmflora extrem wichtig ist. Nur wenn die Darmflora in Ordnung ist, können lebensnotwendige Vitamine und Mineralien ins Blut aufgenommen werden. Ablagerungen hingegen können zu Gärungs- und Fäulnisprozessen mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Blähungen, Aufstoßen oder Schweißausbrüchen führen.

Leider ist ein gesunder Darm aber keine Selbstverständlichkeit. Manche Menschen sind ja von Natur aus damit gesegnet, ich jedoch habe wohl schon als Säugling Probleme gehabt und muss in dieser Hinsicht immer gut auf mich achten – tue ich es nicht, lassen die Folgen nicht lage auf sich warten.

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Insofern kommt mir die Papaya-Kern-Kur äußerst gelegen :) Ich mag die Vorstellung sehr, dass die Kerne ein Naturprodukt sind und die Anwendung so simpel ist – ich habe jetzt immer ein paar Kerne dabei und kaue sie am Schreibtisch oder beim Autofahren. Die Kerne von Pharmos stammen von speziellen Bergpapayas aus den chilenischen Anden, werden in Handarbeit aus den reifen Früchten gelöst und schonend getrocknet. Sie enthalten viele Mineralien, Enzyme, Vital- und Ballaststoffe, die für eine gesundes Gleichgewicht im Körper sorgen sollen.

Durch das Kauen der Kerne kann der Organismus nicht nur entsäuert und die Verdauungstätigkeit optimiert werden, die Kerne sollen auch gegen Sodbrennen, Magendrücken, Völlegefühl und Darmpilze wirken und gelten als natürliche „Parasitenkiller“. Ihre Senfölglycoside haben eine schleimlösende Wirkung, so dass sie auch bei erhöhter Infektanfälligkeit eingesetzt werden können. Nicht zuletzt gelten sie als zuverlässiger „Fettverbrenner“: Ihre fettspaltenden Enzyme dringen in die Fettspeicherzellen ein und lösen abgelagerte Fette heraus, die sie dem Körper als Energiereserven wieder zuführen. Indirekt bewirken sie dadruch auch ein angenehmes Sättigungsgefühl.

Empfohlen wird, mehrmals am Tag zwischen den Mahlzeiten 1-3 Papaya-Kerne wie einen Kaugummi zu kauen. Der Vergleich hinkt ein bisschen, weil die Kerne natürlich alles andere als „kaugummiartig“ sind und im Mund „zerbröseln“. Sie sind aber nicht unangenehm und ich versuche einfach, so lange wie es mir angenehm ist, darauf herumzukauen. Sie werden kur-mäßig ca. 6 Wochen täglich angewendet. Nach 2-3 Wochen ergibt sich – sie heißt es – automatisch ein subjektives Gefühl, dass es „reicht“, das man genug hat und nicht weitermachen möchte – jetzt sollte man noch einmal 2-3 Wochen durchhalten. Ein Minimum von 6 Wochen sei wichtig. Nach dem Ende der Kur stelle sich dann ein hohes Maß an Wohlbefinden, Vitalität und Lebensfreude ein. Das sind doch wunderbare Aussichten und ich werde euch gerne davon berichten :)

In diesem Sinne liebe Grüße und ein wunderbares Rest-Wochenende

eure
Cala

PS:

Alle Sach- und Hintergrundinformationen zu den Produkten von Pharmos Natur Green Luxury® und zur Wirkung der Papaya-Kerne stammt aus Presseinformationen der Firma Pharmos Natur Green Luxury®. Ich bedanke mich auch für das schöne Bildmaterial.

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Das Buch „Darm mit Charme“ ist 2014 im Ullstein-Verlag erschienen. Giulia Enders wohnt in Mannheim und Frankfurt und forscht für ihre Doktorarbeit am Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene in Frankfurt am Main. 2012 gewann sie mit ihrem Vortrag “Darm mit Charme” den 1. Preis des Science Slam in Freiburg, Berlin und Karlsruhe, der zum YouTube-Hit wurde (siehe unten).

Infos zum Buch „Darm mit Charme“ und zur Autorin Giulia Enders findet ihr hier.

Sehr sehenswert ist auch das YouTube-Video vom WDR 5 Science Slam, mit dem alles begann:

 

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Themenabend ausgefallen, Ordnungsfreitag einberufen und Lust auf asiatische Gerichte

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Nachdem unser heutiger Themenabend ausgefallen ist, habe ich die Zeit für einen Post genutzt. Theoretisch gibt es viel zu berichten, praktisch kann ich immer nur eines: Dinge tun oder darüber schreiben :)

Ich habe letzte Woche wunderbare Geschenke bekommen, die mich beschäftigen (von denen ich ein andermal berichten werde) und einiges erlebt, aber ich habe nicht viel Neues gekocht. Von Zeit zu Zeit brauchen wir rigoros Reste auf und ordnen die Vorräte – dann sind meine Gerichte eher von Zufall als von Kreativität oder gezielter Auswahl geprägt und werden dann meist auch nicht dokumentiert.

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Wenn ich gezielt koche, habe ich im Moment vor allem eine irre Lust auf asiatische Gerichte – wir haben unseren Vietnamesen in Offenbach (hier) wiederentdeckt, wo man wunderbar vegan essen kann, und einen sehr netten Abend mit einer Freundin und eine sehr entspannte Mittagspause dort verbracht.

Daheim habe ich dann auch wieder mal den Wok aus dem Schrank geholt und gekocht.

Dieses Gericht war für den heutigen Themenabend gedacht:

Asiatisch inspiriertes Wok-Gemüse mit Austernpilzen

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Zutaten (für eine Portion)
ca. 150g gemischtes Gemüse (geeignet sind z.B. Chinakohl, Karotten, Lauch, Austernpilze, Zuckerschoten, Blumenkohl, Fenchel, Frühlingszwiebeln usw.)
ca. 80-120g (je nach Geschmack) Austernpilze
1-2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
einen ca. 2 cam langes, daumendickes Stück frischer Ingwer
optional: ein paar Cashewkerne
1 EL Shoyu-Sauce
1 EL Worcester-Sauce (Achtung, nicht alle Worcester-Saucen sind vegan)
8 EL Wasser
Etwas Kokosöl
etwas Salz

Zubereitung

Zwiebeln schälen und achteln. Knoblauch und Ingwer schälen. Gemüse waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden (bei festem Gemüse wie Karotten oder Blumenkohl schneide ich das Gemüse in Scheiben, dann in ca. 5 cm lange Streifen, Zuckerschoten lasse ich ganz, Lauch schneide ich in breite Ringe). Austernpilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Kokosöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Zwiebeln unter Rühren (nicht zu heiß) anbraten, bis sie glasig werden. Hitze etwas reduzieren und den Knoblauch hineinreiben (ich benutze unsere Zestenreibe, alternativ kann man den Knoblauch auch fein hacken). Unter Rühren 1-2 Minuten mit anbraten. Ingwer ebenfalls hineinreiben und kurz mit anbraten. Das Gemüse dazugeben, leicht (!) salzen und unter gelegentlichem Rühren bissfest garen. Inzwischen Shoyu- und Worcester-Sauce im Verhältnis 1:1 mischen und etwa mit der 4-fachen Menge an Wasser auffüllen – die Sauce sollte gut würzig, aber nicht zu salzig sein. Zum Gemüse geben und verrühren, noch 1-2 Minuten mit dem Gemüse dünsten.

Das passt natürlich weißer Reis, z.B. Basmati-, Jasmin- oder Duftreis.

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In letzter Zeit habe ich immer mal wieder bei Fräulein Ordnung (hier) gestöbert und manches entdeckt, das ich nützlich fand. Auch bei uns ist einiges zu tun und ich habe beschlossen, bis auf weiteres den Freitag zum Ordnungstag zu erklären und nach und nach unsere „Baustellen“ anzugehen.

Heute habe ich mir schon mal unser großes Regal im Flur vorgenommen, Bücher aussortiert (gut erhaltene kann man prima über amazon verkaufen…) und Platz für Geschirr geschaffen, dass in der Küche Flächen blockiert hat. Jetzt hat alles wieder eine schönen „Guck“, ich habe mehr Platz und sicherlich schon mal die ersten Blockaden gelöst :) Nächste Woche ist der Garderobenschrank dran, auf dem – ich weiß nicht wie lang schon – Sachen liegen, die da gar nicht hingehören und der auch in sich einiges birgt, was bei uns definitv nicht mehr gebraucht wird.

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Übrigens gehöre ich nicht zu denen, die sich gerne von Dingen trennen und ich schmeiße noch viel weniger gern etwas weg, das noch nützlich sein könnte. Umso mehr begeistern mich die „Free You Stuff“-Gruppen auf Facebook – und ich freue mich jedes Mal, wenn ich etwas weitergeben kann, über das sich ein anderer ganz offensichtlich freut, besser geht es doch nicht… Es kostet kaum Mühe, dort etwas einzustellen (ich fotografiere die Sachen mit dem Handy und lade die Bilder gleich hoch) und erstaunlicherweise findet das meiste tatsächlich in Null Komma Nichts einen neuen, glücklichen Besitzer :)

In diesem Sinne viel Spaß beim Kochen, Aufräumen oder was immer ihr tut!

Liebe Grüße

Cala

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noch einmal die Love Story, ein herrlicher Kuchen und die Gewinner unserer Adventsverlosung

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Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! Ich wünsche euch ein wunderbares, gesundes und genussreiches 2015!

Bei uns ist es seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag richtig winterlich und seit heute schneit es – entgegen allen Ankündigungen – wieder dicke Flocken. Ich bin kein Winter-Fan, aber ich mag es natürlich, wenn es schneit, besonders wenn abends der Schnee fällt, so wie jetzt.

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Ich kann es mir nicht verkneifen und muss einfach noch einmal einen Post zu diesem herrlichen Kochbuch machen. Die “Vegan Love Story” (hier) hat uns über die Feiertage begleitet und wir sind absolut begeistert von den tollen Rezepte. Eines davon möchte ich euch heute noch mal vorstellen.

Den Mangokuchen (im Original auf Seite 154) habe ich jetzt bestimmt schon dreimal gebacken – wir lieben ihn, vor allem ist es ein toller Kuchen wenn (nicht-vegane) Gäste kommen.

Hier das Rezept in einer von mir etwas abgewandelten, zuckerreduzierten Form:

Kokos-Mango-Kuchen

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Zutaten

2 reife mittelgroße Wildmangos oder eine etwas größere normale Mango*
130g Dinkelmehl
30g Maismehl
120g Rohrohrzucker
2 Teelöffel Backpulver
ein Teelöffel Natron
75 g Kokosflocken
130 ml Reis-Soja-Milch oder Reismilch
90 ml Kokosöl

*am besten schmeckt es, wenn die Mangos schon gut reif und schön süß sind

Zubereitung

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. Grob würfeln.

Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren (am besten funktioniert das in der Küchenmaschine).

Die Hälfte der Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform füllen.
Das Mangofruchtfleisch darauf verteilen, dann den restlichen Teig darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen etwa 1 Stunde backen. Dabei ist wichtig, den Ofen während der gesamten Backzeit nicht zu öffnen.

Nach dem Backen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 15 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form heben und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Ich bestreue ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.

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links: Gewürz-Schoko-Kuchen (S. 149), rechts: Papaya-Salat (S.65)

Die „Vegan Love Story“ ist – wie gesagt – eine absolute Fundgrube für sensationell gute Rezepte.

Den Gewürz-Schokokuchen (Seite 149) hatte ich ja schon hier und hier vorgestellt.
Zu Weihnachten gab es bei uns außerdem die leckere Soja-Schokomousse (Seite 171), die ich gleich zweimal gemacht habe, so gut hat sie mir geschmeckt… Sehr zu empfehlen (und im Augenblick eines unserer Lieblingsrezepte) ist die Safransuppe (Seite 43) – eine wunderbar wärmende Wintersuppe, die aber auch ein herrlicher Auftakt für ein Menü sein könnte. Auch der thailändische Papaya-Salat (Seite 65) ist großartig. Da ich keine Ahnung habe, was “Spargelbohnen” sind, mache ich ihn mit unserem Wildspargel von Borgo La Rocca (hier). Wir haben aber schon sehr viel mehr Rezepte ausprobiert (leider nicht alle fotografiert) und wirklich jedes ist toll – bitte schreckt deshalb nicht vor dem hohen Preis des Buches zurück, es ist jeden Cent wert!

Leider war dieses Kochbuch nicht Bestandteil unserer Verlosungen im Dezember. Außerdem gibt es sehr schlechte Nachrichten vom „Großen Buch der Gewürze“ (Verlag Collection Rolf Heyne), das ich so gelobt habe: das Buch ist mittlerweile vergriffen und wird zu unserem großen Bedauern auch nicht neu aufgelegt. Auch wir sind inzwischen ausverkauft und das Buch wird auf amazon schon zu Liebhaberpreisen gehandelt.

EinstellungenFür “Das große Buch der Gewürze” habe ich sehr viele Zuschriften bekommen, leider war  aber auch dieser Titel nicht Bestandteil unseres Verlosungskontingentes.

Hinter folgenden vier Büchern hatten sich Verlosungsexemplare versteckt:

Theresa Küche (Zabert Sandmann)
Vegan & Roh (Christian Verlag)
Barbara kocht (Callwey)
Echt Vegan kochen (Zabert Sandmann)

Ich danke euch sehr für die zahlreichen Mails – die Gewinner haben wir ausgelost, sie wurden per E-Mail bereits benachrichtigt.

Euch allen wünsche ich einen guten Start ins Jahr – macht unbedingt eure Träume, Pläne und Vorsätze wahr :)

 

In diesem Sinne liebe Grüße

Cala

 

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Snowflakes & Ginger-Cookies

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Habt ihr schöne Weihnachten gehabt? Euch ein bisschen entspannt? Schöne Momente in der Familie oder mit Freunden genossen? Wunderbar!

Ich bin herrlich ausgeruht, ausgeschlafen und entspannt, wir haben fein gegessen, lang geschlafen, viel gefaulenzt und richtig schöne Feiertage gehabt.

So voller Elan habe ich gestern dann auch endlich Plätzchen gebacken :)

Bei uns hat es wie verrückt geschneit und die Welt verwandelte sich vor unseren Augen in ein Winter-Wonderland – da habe ich mich direkt in die Küche gestellt und losgelegt. Meine neuen Ausstechformen (von hier) wollte ich nämlich auf keinen Fall erst zum nächsten Weihnachtsfest ausprobieren und das Plätzchenrezept (ich liebe Ingwer…) klang auch zu verlocken….

Die Rezeptidee habe ich von dieser Seite, ich habe die Zutaten allerdings ein bisschen abgewandelt, da ich normalerweise weder Vanillezucker noch Ei-Ersatz verwende.
Der Teig ist ruck-zug gemacht und die Plätzchen sind köstlich (ich musste sie bei uns rationieren, sonst hätten sie gerade noch den Fototermin überlebt…)

Hier also meine Version, für alle, die wie ich ein bisschen spät dran sind (die anderen finden sie im Rezeptregister und können sie nächstes Jahr nachbacken) ;)

Ingwerplätzchen

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Zutaten
(für ca. 24 Schneeflocken, Durchmesser ca. 6 cm)

¼ TL frischer Ingwer, fein gerieben (ich benutze die Zestenreibe)
20g vegane Margarine (z.B. Alsan), zimmerwarm
30g Zucker
eine Prise Tonkabohnenabrieb
eine Prise Salz
½ TL Chia-Samen, eingeweicht in 6 Esslöffeln Wasser (ca. 1 Stunde vorher ansetzen)
90g Dinkelmehl
¼ TL Backpulver

Margarine, Zucker, Salz, Tonkabohnenabrieb, eingeweichte Chia-Samen, Wasser und Ingwer schaumig rühren, Mehl und Backpulver unterkneten. Teig zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Figuren ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 12 Minuten backen.

Viel Spaß im Schnee, beim Ausprobieren des Rezeptes und beim hoffentlich guten Rutsch ins neue Jahr. Passt auf euch auf!

Liebe Grüße

Cala

 

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