In love with greens – Volume II – Kerbel & Petersilie

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Eine Verwechslung von Kerbel und Koriander durch den Verkäufer auf dem Markt in Amsterdam führte dazu, dass ich dieses geniale Kraut für mich (wieder-)entdeckt habe. Erst war ich sauer, weil ich den Koriander fest eingeplant hatte, dann war ich hin und weg vom tollen Geschmack in meinem Avocadosalat.

Kerbel sieht dem Koriander tatsächlich sehr ähnlich und er sieht ihm auch ähnlicher als der glatten Petersilie – auch wenn ich bei Recherchen im Internet festgestellt habe, dass verwirrenderweise auf vielen Seiten Petersilie abgebildet wird, wenn vom Kerbel die Rede ist. (z.B. hier) Lasst euch davon nicht verunsichern: Kerbel hat ganz feine Blätter und ein ganz zartes Grün.

Auf diesem Bild kann man es genau sehen: der Kerbel liegt ganz links, die Petersilie rechts.

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Kerbel schmeckt hervorragend zu Spargel, aber z.B. auch zusammen mit Tomaten in einem Salat. Wenn ihr die Gelegenheit habt, ihn ganz frisch zu bekommen, verwendet ihn ruhig üppig, er ist eine echte Delikatesse – in Holland bekommen wir ihn super frisch in dicken Bündeln auf dem Markt und ich verwende richtig viel…

Viele beschreiben das Aroma des Kerbels als anisähnlich, ich empfinde den Geschmack allerdings eher als „nussig“. Das Kraut, das laut meinen Nachschlagewerken reich an Eiweiß, Calcium, Eisen und Vitamin C ist, steckt voller ätherischer Öle, die für Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Kerbel soll eine blutreinigende, entwässernde und verdauungsanregende Wirkung besitzen.

Ich verwende ihn z.B. als Grundlage für diesen Salat:

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Salat mit Kerbel, Avocado und Cocktailtomaten

Zutaten
(pro Portion, als Beilage gerechnet)
1/2 Bund Kerbel (wer mag auch mehr)
1-2 Frühlingszwiebeln
1/2 Avocado
frischer Zitronensaft
sehr gutes Olivenöl
Meersalz

Zubereitung
1. Kerbel waschen und grob hacken. Avocado schälen und in mundgerechte Würfel
schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden.

2. Kräuter und Gemüse mischen und üppig mit Olivenöl, Zitronensaft und Meersalz
abschmecken.

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Dieses Pesto ist ein weiterer Klassiker bei uns:

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Kerbel waschen, Haselnüsse grob hacken. Mit Sel Gris, Pfeffer und etwas Haselnussöl fein pürieren.

Tipp: Das Pesto schmeckt wunderbar mit Kohlrabi (einfach in Stifte schneiden leicht blanchieren…), ist aber auch sehr lecker zu Pasta.

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Im Gegensatz zum Kerbel ist Petersilie so eine Sache. Eine zeitlang war ich verrückt nach dem Petersiliensalat von Nigella Lawson bis ich herausfand, dass man Petersilie nur in Maßen verzehren sollte. Im Internet und in der Literatur scheiden sich wie immer die Geister, Fakt ist aber, dass Petersilie neben vielen postiven Inhaltsstoffen (Vitamine C, B und K, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen) auch Apiol enthält, das stark anregend auf die Tätigkeit der Blase und des Verdauungstrakt wirkt. Schwangere Frauen sollten  besonders vorsichtig sein, weil Apiol auch Kontraktionen der Gebärmutter hervorrufen kann. Viele nützliche Infos dazu, findest du z.B. hier.
Abgesehen davon werden Petersilie unglaublich viele postive Eigenschaften nachgesagt – stöbert mal ein bisschen im Internet, ihr werden staunen! Die Samen der Petersilie dürfen übrigens auf keinen Fall gegessen werden, sie sind giftig.

Petersiliensalat_1

Petersiliensalat

Zutaten (für 1-2 Portion)
1 kleiner Bund glatte Petersilie
1 kleine weiße Zwiebel
eine Hand voll Macadamianüsse
4-5 Cocktail-Tomaten
Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer (möglichst frisch gemahlen)

Zubereitung
Petersilie gründlich waschen, dann ganz fein schneiden. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Macadamianüsse grob hacken, dann mit der Petersilie und der Zwiebel mischen. 4-5 Cocktail-Tomaten halbieren, den Saft auf dem Salat auspressen, dann das Fruchtfleisch würfeln und zum Salat geben. Mit reichlich Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Deortegas BIO Olivenöl Arbequina

Übrigens schwelgen wir grade im Olivenöl-Himmel: Letzte Woche traf das Öl von unserem neuen Lieferanten Deortegas aus Spanien ein, wir lieben es sehr… (hier)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte und einen wunderschönen, sonnigen Feiertag!

Liebe Grüße
Cala

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In love with greens – Volume I – einfache Rezepte

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Darüber, dass ich so etwas wie ein Salat-Gen geerbt habe, habe ich ja schon öfter gesprochen. Ich nehme an, dass ich dieses Talent als Ausgleich für meine unterirdischen
georgrafischen Fähigkeiten erhalten habe, denen mit nichts beizukommen ist.

Jetzt könnten wir natürlich darüber philosphieren, welches Talent letzten Endes nützlicher ist, aber lassen wir das und kommen zur Sache.

In den letzten Wochen haben wir nämlich meinen Salat-Tick sehr genossen und es gab ständig Salate aus Rohkost oder kurz gegartem Gemüse – natürlich nicht die 08-15-Dinger aus den 70ger und 80ger Jahren (geraspelte Möhren, Gurken und Rettich in Scheiben…), sondern die grünen, sehr mediterranen Varianten. Ich mache das immer irgendwie „aus dem Bauch raus“ und verarbeite das, was ich zur Verfügung oder eingekauft habe, aber ich kombiniere nie „wild“ – es soll ein harmonisches Ganzes entstehen und die einzelnen Komponenten sollen sich geschmacklich ergänzen.

Weil wir selber sie so lecker finden und weil ich weiß, dass viele von euch immer auf der Suche nach Gerichten zum Mitnehmen sind, für die sich die Salate ideal eigenen, habe ich in der letzten Zeit einige meiner Salate fotografiert und auch ein paar Rezepte für euch dokumentiert.

Ich fange in diesem Beitrag mit ein paar einfachen Rezepten an, die auch mit wenigen Zutaten und ohne viele Schnickschnack genial schmecken.

Der „Trick“ für einen wirkliches Geschmackserlebnis sind natürlich wie immer einwandfreie, ganz frische Zutaten und erstklassige Öle….

Salat mit Brokkoli & Champignons

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Zutaten
(pro Portion)
ca. 80g Brokkoliröschen (ganz kurz in Salzwasser gegart)
2-3 frische, feste Champignons in Scheiben oder kleinen Stücken
1 kleine Avocado, fein gewürfelt.
2-3 Esslöffel Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten
optional: Zitronensaft
etwas (Rauch)Salz (gibt es z.B. hier)

Zubereitung
(Achtung, Zeit für das Durchziehen des Öles einplanen!)

1. Schnittlauch in das Olivenöl geben ein paar Stunden ziehen lassen.
Der Schnittlauch sollte vollständig vom Öl bedeckt sein.

2. Brokkoli, Champignons und Avocado in eine Schüssel geben.
Das Schnittlauchöl über das Gemüse geben und mit Salz abschmecken.
(Wer möchte, kann noch etwas Zitronensaft dazugeben, mir schmeckt der Salat aber ausnahmsweise ohne besser.)

Salat von Frühlingszwiebeln und Avocado

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Zutaten
(pro Portion)
2-3 Frühlingszwiebeln, geputzt und in Ringe geschnitten
1 kleine Avocado, geschlält und mundgerecht  gewürfelt.
1/2 rote Spitzpaprika, geputzt und in kleine Würfel geschnitten
Schale und Saft von 1/2 (gründlich gewaschenen!) Bio-Zitrone
bestes Olivenöl
Meersalz
optional: Leinöl

Zubereitung

1. Frühlingszwiebeln, Avocadowürfel, Zitronenschale und Paprika in eine Schüssel geben.

2. Mit Oliveöl, Zitronensaft und Salz abschmecken.

Tipps:
Dieser Salat ist eine gute Gelegenheit für eine Extraportion gesundes Leinöl – einfach zusätzlich zum Olivenöl untermischen. Der Salat sorgt außerdem für einen Exta-Boost Lemon – supergesund (bitte unbedingt Bio-Zitronen verwenden und auch diese vor Gebrauch gut mit heißem Wasser abspülen…)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
und einen guten Start in die neue Woche

eure
Cala

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Ein veganes Apfel-Streusel-Küchlein aus dem WECK-Glas, ein wunderbarer Kochkurs und Calas erstes Schulungsvideo

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Dieses wunderbare Rezept für einen veganen Apfelkuchen habe ich letztes Wochenende für unseren kreativen Mädels-Nachmittag gebacken (der erste Tag im Garten dieses Jahr, es war so schön…) Weil ich zeitgleich einen privaten WECK-Glas-Kochkurs vorbereitet habe, habe ich parallel gleich ausprobiert, ob sich die Küchlein auch im WECK-Glas backen lassen und war vom Ergebnis begeistert.

Als Backform habe ich die neue Gourmet-Form von WECK benutzt (hier, ähnlich ist die etwas kleinere Sturzform hier). Sie sieht nicht nur wunderschön aus, sie eigenet sich auch hervorragend zum Backen, weil man sie wie eine „Mini-Springform“ benutzen kann…

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Das Ergebnis ist ein wunderbares „Apfel-Küchlein“, super lecker und auch optisch sehr nett. Auch die Damen in meinem Kochkurs waren begeistert und haben mich netterweise sogar beim Erklären gefilmt, so dass ganz nebenbei und völlig entspannt mein erstes „Schulungsvideo“ entstanden ist – ich bin so stolz!

Unter großem Fluchen ob der Technik hat mit Boris das Video bei YouTube online gestellt und ich baue euch den Link hier in das Rezept ein. Tausend Dank noch mal an Steffi, Gabriela und Carola fürs Filmen, ich freue mich sehr! Hinterlasst mir gerne mal einen Kommentar, ob solche eingebetteten Videos für euch generell nützlich sind, um einzelne Arbeitsschritte besser nachvollziehen zu können…

Hier jetzt also mein fürs WECK-Glas-Backen abgewandeltes Apfelkuchen-Rezept inklusive Schulungsvideo:

Veganes Apfel-Streusel-Küchlein aus dem WECK-Glas

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Zutaten
(für 2 WECK-Gläser – ich habe die Gourmet-Gläser RR 120 verwendet, hier)

für den Teig:
1 Apfel, geschält, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
ca. 50 g Mehl
ca. 30 g Margarine
ca. 2 EL Wasser
etwas Vanillepulver
4 EL Apfelmus
1/2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver

für die Streusel:
ca.35 g Mehl
ca.20 g Margarine
1,5 EL Zucker
1/4 TL Zimt

Zubereitung:

(Achtung: Die Ruhezeit für den Teig beträgt ca. 1 Stunde)

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1. Für den Teig Mehl, Margarine, Wasser, Vanillepulver, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt oder in einem WECK-Glas kalt stellen.

Tipp: Der Teig sollte geschmeidig aber nicht zu feucht sein. Wenn der Teig zu nass ist, einfach etwas mehr Mehl unterkneten.

2. Alle Zutaten für die Streusel verkneten, in ein WECK-Glas geben und ebenfalls kalt stellen.

Tipp: Der Steuselteig sollte ziemlich bröselig sein – wenn er zu geschmeidig ist, etwas mehr Mehl hinzugeben.

3. Den Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze).

4. Den Teig halbieren und jeweils zwischen 2 Backpapierlagen dünn ausrollen.
Eine Backpapier-Schicht abziehen und den Teig mit dem Backpapier nach unten in ein WECK-Gals drücken, so dass ein Boden mit Rand entsteht, praktisch ein „Schüsselchen aus Teig“.

In diesem Video kannst du sehen, wie es geht:

5. Die Apfelstücke auf den Teig geben und je 2 Esslöffel Apfelmus darauf verteilen.

6. Vom Streuselteig kleine Stückchen in der Hand zebröseln und in Bröckchen auf den Küchlein verteilen.

7. Die Küchlein ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen – ab und zu nachschauen, um sicherzugehen, dass der Teig nicht verbrennt.

 

Tipp: Für die kleine Teigmenge benutze ich nicht mal die Küchenmaschine – in der Margrete-Superbowl lässt sich der Teig ruck-zuck per Hand kneten.

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WECK-Glas-Kuchen sind übrigens wunderbare – weil optisch sehr schöne – Desserts, wenn ihr Gäste habt. Sie eignen sich aber auch als kleine Leckerei, wenn man selber Lust auf Kuchen hat aber keinen großen Kuchen backen möchte.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
Cala

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Du möchtest selber Gastgeber eines Cala-kocht-Kochkurses werden?

Du brauchst

  • eine Küche, die entweder offen ist oder groß genug, um mit 7 Leuten darin arbeiten zu können (Cala + 6 Gäste)
  • 5 zahlende Gäste – die Kosten pro Person betragen 39,00 €, du als Gastgeber/in bist eingeladen und bezahlst nichts

Einen Termin und ein Thema für den Kochkurs kannst du mit mir per E-Mail abstimmen

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Auch dieser Beitrag enthält Werbung: Von einem genialen Brot & was ihr daraus machen könnt (falls etwas übrig bleibt…)

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Vom Vater eines Schülers bekam ich vor ein paar Wochen ein wunderbares Brotrezept – es stammt, wie sich herausstellte, aus dem Buch „Brote einfach handgemacht“ von Kirsten Skaarup und ist – natürlich – das No-Knead-Bread, das im Moment in aller Munde ist.

Zu dem Rezept bin ich gekommen, weil es so verlockend duftete, während ich unterrichtet habe und ich einfach fragen musste, was sich da im Ofen befindet… Inzwischen habe ich auch das Buch (übrigens mit vielen weiteren tollen Rezepten!) vom Verlag erhalten und das Brot ein paar Mal gebacken – wir lieben es sehr…

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Kirsten Skaarup
Brote einfach handgemacht
Edel Books 2016, ISBN 9783841904225
12,95 €

Auch für meinen Stammtisch am vergangenen Samstag war das Brot perfekt und meine Gäste waren begeistert – es passte auch ideal, weil ich u.a. unser neues spanisches Olivenöl verkostet habe.

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Die Zubereitung des Brotes ist ganz einfach und das Ergebnis sensationell – Ein Weißbrot mit einer herrlich krossen Kruste und wunderbarem Duft – probiert es unbedingt aus!

Ich verwende dafür übrigens das Strudelmehl, das wir neu im Laden haben, und von dem ich ebenfalls absolut begeistert bin.

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Mein Brot mache ich mit der Hälfe der Originalzutaten – es schmeckt am besten frisch und für 2 Personen ist diese Menge mehr als ausreichend. Das Rezept habe ich nicht ganz originalgetreu übernommen, sondern meine Backerfahrungen einfließen lassen.

Das Originalrezept findet ihr im Buch auf Seite 12 („Grundrezept“).

Zutaten:
¼ TL Hefe
250ml kaltes Wasser
1 ½ TL Salz
½ TL Rohrohrzucker
ca. 325g Weizenmehl (+ etwas mehr)
Bratöl

Zubereitung (Calas Version)

1. Hefe im Wasser anrühren. Salz und Zucker zufügen. Rühren, bis die Hefe sich vollständig aufgelöst hat.

2. Das Mehl zufügen und den Teig gut verrühren. Eventuell noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben: Der Teig sollte feucht aber nicht flüssig sein. (Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass das Brot umso besser wird, je weniger kompakt der Teig ist.)

3. Die Schlüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig mindestens 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. (Ich stelle den Teig meistens ins Badezimmer, wo es am wärmsten ist).

4. Den Teig nach der Gehzeit auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und von jeder Seite aus vier- bis fünfmal zusammenfalten – das funktioniert am besten mit einem Spatel. Achtung: der Teig wird während des Gehens flüssiger. Es kann also sinnvoll sein, noch etwas Mehl hinzuzufügen.

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Ich benutze statt der bemehlten Arbeitsfläche übrigens die große Margrethe-Schüssel, die „Superbowl“, in die ich nach Bedarf Mehl gebe – das funktioniert hervorragend und macht hinterher sehr viel weniger Mühe beim Saubermachen…

5. Eine saubere Schüssel einölen und den Teig zu Gehen wieder hineinlegen.

6. Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und den Teig weitere 2 Stunden gehen lassen.

7. Einen schweren Topf oder eine Kuchenform (ich benutze unseren großen, gusseisernen Le-Creuset-Topf) in den Ofen stellen und den Ofen auf 250° vorheizen (Ober und Unterhitze). Wenn die Temperatur erreicht ist, noch einige Minuten warten, bis der Topf oder die Form wirklich gut erhitzt ist.

8. Topf oder Form aus dem Ofen nehmen. Etwas Mehl hinein streuen und den Teig hineingeben. Den Deckel aufsetzen oder Alufolie auflegen. Topf oder Form sofort wieder in den Ofen stellen.

9. Das Brot ca. 20 bis 25 Minuten backen (im Originalrezept ist die Backzeit länger, da die doppelte Teigmenge verwendet wird). Hitze dann auf 225° reduzieren und Deckel oder Alufolie entfernen (siehe Tipp unten).

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10. Brot weitere 10-15 Minuten fertig backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Das Brot erst anschneiden, wenn es komplett aus ist.

Tipp: Ich habe festgestellt, dass das Abnehmen des Deckels oder der Folie keinen sehr großen Unterschied für das Backergebnis macht. Wer sich diesen Schritt sparen möchte, kann das Brot auch mit geschlossenem Deckel 25-30 Minuten im Ofen lassen.

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Wenn ihr Glück habt und etwas von dem Brot übrig bleibt (was unwahrscheilich ist, denn es schmeckt wirklich traumhaft z.B. mit einem schönen Olivenöl und einem guten Salz…), probiert mit dem Rest am nächsten Tag unbedingt diesen wunderbaren Brotsalat:

Zutaten:
Reste vom Weißbrot
1 Acodaco
6-8 aromatische Cocktailtomaten
1 mittelgroße rote Zwiebel
Oivenöl
Apfel-Balsam-Essig
frische Papayakerne (siehe Tipp)
Salz

Zubereitung

1. Weißbrot mundgerecht würfeln.
2. Acodaco schälen und vom Stein lösen, erst in Spalten, dann in Würfel schneiden.
3. Cocktailtomaten waschen und halbieren.
4. Zwiebel schälen und in feine Steifen schneiden
5. Alles Zutaten mischen und mit Oivenöl, Apfel-Balsam-Essig, Papajakernen und Salz abschmecken.

Tipp: Frische Papaya-Kerne verarbeite ich immer dann, wenn ich eine schöne, frische Papaya bekomme (ich esse sie gerne zum Frühstück). Die pfeffrig-scharfen, sehr leckeren Kerne werfe ich nicht weg, sondern hebe sie gerne für einen Salat auf. Wenn du sie rasch verarbeitest, darf auch gerne etwas Fruchtfleisch daran hängen bleiben, nur wenn du sie trocknen und aufheben möchtest, solltest du sie vorher gründlich waschen.

Übrigens: Getrocknete Papaya-Kerne kann man auch wunderbar in die Pfeffermühle geben und sie wie Pfeffer verwenden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende
Cala

PS: Der nächste Stammtisch bei mir findet am 16. April statt (offiziell 10 – 11:30 Uhr).
Das Thema: Gibt es einen gesunden Ernährungsstil?

 

 

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Dieser Beitrag enthält Werbung: Vom Frühstück mit den Bloggerinnen, neuen Erkenntnissen und Selbstgebasteltem

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Nein, ich bin nicht verrückt oder größenwahnsinnig geworden. Ich habe jetzt nur endgültig verinnerlicht, dass wir Blogger verpflichtet sind, jeden Beitrag als Werbung zu kennzeichnen, in dem wir über Produkte sprechen, die uns kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Naja, um ehrlich zu sein, wusste ich das schon länger, ich habe mir aber – zumal ich eher selten in diese Situation komme – bisher nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht. Bis ich am vergangenen Samstag beim Blogger-Breakfast in Wiesbaden war und wieder eine Menge dazugelernt habe.

Diese tolle Veranstaltung organisiert Giovanna von Lieblings mit sehr, sehr viel Herzblut, Fröhlichkeit und Geduld. Sie sorgt dafür, dass wir uns mehr oder weniger regelmäßig in Wiesbaden treffen. Ich bin jedes Mal beeindruckt von ihrem Engagement – bis alle Teilnehmer sich auf einen Termin geeinigt, das richtige Frühstück gefunden und die passende Milch für ihren Kaffee ausgewählt haben, braucht man als Organisator schon starke Nerven…

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Am Samstag vor einer Woche haben sich die Breakfast-BloggerInnen zum fünften Mal getroffen – seit sie im Heimathafen „tagen“ (zum dritten Mal) bin ich dabei – und auch sehr stolz darauf 😉 – ich freue mich jedes Mal lange im voraus.

Nicht nur dass ich Wiesbaden und den Heimathafen sehr mag, immer viel Spaß und großartige Gespräche habe: ich lerne auch wirklich Wichtiges für das Bloggen.

Bevor ich euch mehr davon erzähle, hier erst mal eine Liste der anwesenden Bloggerinnen (es waren diesmal nur Frauen) und ihren Blogs, falls ihr Lust habt zu stöbern:

Beim 5. BloggerInnen-Frühstück in Wiesbaden waren außer mir dabei:

Barbara von diephotographin
Christina von Mina Fohemia
Daniela – (noch) ohne Blog
Giovanna von Lieblings
Janine, Consti und Sara von dreieckchen
Jasmin vom Mienchenblog und Jasmin Collet
Katha von kathastrophal
Kiki von la Wollbindung
Kristin von Rheinhessenliebe
Lisa von mein Feenstaub
Marie von Dicke W und Goldmarie
Merle von FrauMasulzke
Nathalie von The inspiring life
Nina von Mainzer Wohnzimmer
Sabrina von Schminkschnubbel
Sandra von Das Freulein backt
Sigrun von thesun68
Steffi von Cuchikind
Vivienne von Piepmatz
Zizy von Ziel = z³

Lisa Tihanyi hat einen hervorragenden Vortrag über das Mediakit für Blogger gehalten, das ich jetzt auch endlich (!) dabei bin zusammenzustellen. Im Mediakit stellen Blogger die wesentlichen Fakten zum Blog zusammen um sie z.B. bei Kooperations-Anfragen für Unternehmen oder Agenturen zur Verfügung stellen zu können. Durch ihren beruflichen Hintergrund hat Lisa nicht nur das Know How, sie hat auch mit viel Geschick und in einer sehr schönen Präsentation das Wesentliche auf den Punkt gebracht. Das Mediakit ist ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt und insofern bin ich sehr, sehr dankbar, dass es noch mal aufgegriffen wurde (wir hatten schon einmal kurz darüber gesprochen).

Von meiner Seite noch mal ein ganz großes Dankeschön an Lisa!

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Nach dem Theorieteil sind wir praktisch ans Werk gegangen und an dieser Stelle kommt auch endlich die Werbung 😉 Die Firma Kip (Ducktape) – bei Facebook findet ihr sie hier – hat uns zum Basteln nämlich jede Menge schöner Tapes zur Verfügung gestellt und Barbara (diephotographin) hat uns gezeigt, wie wir damit kleine Etuis für unsere Visitenkarten bauen können. Wie ihr wisst, bin ich kein Freund von Plastik & Co und deshalb werden die Ducktapes bei mir sicherlich auch nicht viel Verwendung finden, trotzdem hatte ich sehr viel Spaß dabei, mein kleines eigenes Etui zu basten – zum Heimathafen passend habe ich das Tape mit den Ankermotiven gewählt.

Da das Etui tatsächlich sehr praktisch ist, habe ich es jetzt immer in der Handtasche dabei. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich es benutze, weil es mich an den schönen Vormittag in Wiesbaden erinnert.

Alle, die es interessiert, finden weitere Anregungen zum Basteln mit Ducktapes auch auf
YouTube und Pinterest.

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Zum Schluss möchte ich euch noch das Projekt vorstellen, dem die Teilnahmegebühren für das Blogger-Breakfast zugeflossen sind. Bei unseren Treffen sammeln wir nämlich für gemeinnützige regionale Organisationen, was ich eine sehr schöne Idee finde.

Dass die Auswahl diesmal auf das Mannamobil fiel, freut mich besonders.

Mit einem alten Citroen-Bus steuert das Team der Vereinsgründerin Erica Hartner Schulen, Jugendeinrichtungen und andere Treffpunkte von Kindern und Jugendlichen an, um dort kostenlos Essen zu verteilen. Leider werden ja immer mehr Kinder zu Hause unzureichend versorgt… Das Mobil ist inzwischen aber auch zu einer Anlaufstelle geworden, wenn Kinder und Jugendliche jemanden brauchen, der ihnen bei ihren persönlichen Probleme den Rücken stärkt.

Falls jemand von euch das Projekt unterstützen möchte, kann er auf der Website spenden oder Pate werden (hier).

Was mich betrifft, so freue mich jetzt schon auf das nächste Bloggerinnen-Breakfast in Wiesbaden und hoffe sehr, dass ich wieder dabei sein darf!

In diesem Sinne euch eine schöne Restwoche und
liebe Grüße

Cala

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zugesagt ist zugesagt – über einen Award, den keiner haben will, den Hermann-Kuchen und meinen Versuch das Beste daraus zu machen…

 

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Neulich habe ich kurz in eine meiner Facebook-Blogger-Gruppen reingelesen und hatte, eher ich es mich versah, einen „Award“ an der Backe. Eine Bloggerin suchte Blogs, die sie nominieren konnte. Warum nicht, habe ich gedacht und spontan zugesagt.

Schnell stellte sich heraus, dass der gemeine Blogger diesen Award scheut, wie der Teufel das Weihwasser und dass er deshalb wie eine heiße Kartoffel herumgereicht wird – bei mir ist er jedenfalls jetzt gelandet. Und da ich eine Zusage, die ich einer anderen Bloggerin einmal gemacht habe, nicht wieder zurückziehe, gehe ich jetzt da durch – und finde es auch gar nicht so schlimm 😉 .

Den Ursprung dieses merkwürdigen „Awards“ zu ermitteln, scheint schwierig. Ich habe ein bisschen gestöbert (und bin dabei auf dem einen oder anderen sehr interessanten Blog gelandet…). Wo die Anfänge des Awards liegen, konnte ich trotzdem nicht  herausfinden, nur, dass das Prinzip aus den USA kommt – woher auch sonst 😉

Die Grundidee für den Liebster-Award ist eigentlich nett: Ein Blogger beantwortet in einem Blogpost 11 Fragen, die ihm ein anderer Blogger gestellt hat. Dann denkt er sich selbst 11 Fragen aus und nominiert seinerseits Blogger, die die Fragen beantworten sollen. Die Idee, die dahinter steckt, ist naheliegend: Ein Blogger verweist auf die Blogs seiner „Kollegen“ und macht sie dadurch unter seinen Lesern bekannt. Soweit so gut.

Leider hieß die ursprüngliche Regel jedoch, dass jeder Blogger 11 (!) andere Blogger nominieren sollte. Wer in Mathe ein bisschen aufgepasst hat, weiß, dass das ein exponentielles Wachstum ergibt, dessen Grenzen in Null Komma Nichts erreicht sind – in der dritten Runde sind z.B. schon weit über tausend Blogger im Spiel, in der 6. Runde fast 2 Millionen.  Es war also schnell der Moment erreicht, an dem der Award bei praktisch jedem Blogger angekommen war und die Nominierten keine Blogs mehr fanden, die sie ihrerseits nominieren konnten. Entsprechend hatte auch niemand Interesse nominiert zu werden (und damit die Sucherei nach unbedarften Bloggern am Hacken zu haben…).

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Original-Rezept für den Hermann-Kuchen aus den 80gern, gefunden bei Tollus Catering (Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung) Besonders nett finde ich übrigens die Formulierung „eßbar“ – das trifft es auch ziemlich genau…

Das Prinzip ist natürlich das des klassischen Kettenbriefes oder – falls sich daran außer mir noch jemand erinnert – dasjenige vom „Hermann-Kuchen„, der in den 80gern in Deutschland (und zwar in West und Ost gleichermaßen, wie ich mir sagen ließ…) in jedem Kühlschrank stand und der bei mir irgendwann schon Brechreiz verursachte, wenn ich nur den Namen hörte.

Hermann war ein Hefeteig, der im Kühlschrank „lebte“, akribisch gefüttert und nach ein paar Tagen gedrittelt wurde. Einen Teil buk man, einen anderen verschenkte man und den dritten fütterte man selber wieder heran – sozusagen die unendliche Geschichte in kulinarischer Form. Auf jeder Geburtstagsparty, bei jedem Kaffeekränzchen, in der Schule und bei jedem noch so kleinen Anlass kam „Hermann“ auf den Tisch – schließlich wusste schnell niemand mehr, wohin damit (bei uns „wohnten“ zeitweise bis zu drei Hermanns gleichzeitig, denn ich habe schon damals Lebensmittel ungern weggeworfen…).

Hermann wuchst und wollte – nein musste (!) – irgendwie gegessen werden.
Frühstück, Pausenbrot, Mittag- und Abendessen – ohne Hermann ging nichts mehr.
Und andauernd bekam man neue „Ableger“ geschenkt….

Das Ding kursiert übrigens heute noch und wer Interesse hat, sich ein echtes Problem anzulachen und seinem Umfeld mächtig auf den Zeiger zu gehen, finden viele Infos zu Hermann dazu im Netz (z.B. hier). :)

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…diese schöne Version des Liebster-Award-Logos habe ich hier bei der Glücksdetektivin Katharina gefunden (www.glücksdetektiv.de) – auch ein sehr schönen und lesenswerter Blog. Leider wusste sie aber nicht, wer das Logo ursprünglich erstellt hat…

Aber zurück zum Thema. Was den Liebster-Award angeht, gibt es inzwischen Entwarnug: Schließlich lässt sich der halbwegs intelligente Mensch von einem Kettenbrief-Gesetz keine Vorschriften machenund so werden inzwischen einfach weniger Blogger nominiert. Kein Mensch fühlt sich mehr an die Zahl 11 gebunden (außer vieleicht diejenigen, die auch andere Botschaften akribisch an 40 Freunde weitergeben, weil sie  ernsthaft glauben, dass sie dadurch Frieden und Liebe für sich und den Planenten sichern können).

Somit ist in der entschärften Version der lästige Liebster Award eigentlich eine nette Sache und ich sehe deshlab keinen Grund, ihn nicht anzunehmen.

Hier die vier Grundregeln:

1. Beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat.
2. Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
3. Formuliere 11 neue Fragen.
4. Nominiere deinerseits (11) Blogs.

Nominiert hat mich Melanie von „Das Testerduo“ (den Blogpost zur Nominierung findet ihr hier). Melanie schreibt – wie der Name sagt – einen Blog über Produkttests, was normalerweise nicht mein Ding ist und wohin ich mich unter normalen Umständen auch nicht „verirrt“ hätte. Ich habe mich aber bei ihr umgeschaut und erstaunlich wohl gefühlt. Ersten, weil das Testerduo aus Melanie und ihrem sehr süßen Hund besteht (was für eine nette Idee!), zweitens weil ich gleich erst mal auf einen Produkttest für das Futter von Terra Canis gestoßen bin und schmunzeln musste: das hatten wir unseren Damen nämlich zu Weihnachten besorgt als Ersatz für ihr Lieblingsfutter, das so schwer  zu bekommen ist (mittlerweile haben wir das selber im Shop, aber das noch mal eine eigene Geschichte…).

Jedenfalls sind hier Melanies Fragen und meine Antworten:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich bin durch eine Ernährungsumstellung zum Bloggen gekommen.
An das Ernährungsprogramm war ein Forum angeschlossen und ich fing dort irgendwann an, für andere Teilnehmer regelmäßig Rezepte zu posten. Daraus ist im Mai 2011 der Blog entstanden. Die ersten Blogposts findet ihr hier.

2. Wie bist du zum Thema deines Blogs gekommen?
siehe oben

3. Würdest du gerne etwas ändern an deinem Blog oder bist du zufrieden?
Ich bin zufrieden, würde nur gerne viel mehr Posts machen…

4. Wo und wie machst du Werbung für deinen Blog?
Ich mache z.B. bei meinen Veranstaltungen Werbung, aber auch wenn ich unterwegs bin oder wenn es sich im Gespräch ergibt.
(Apropos: Schatz, was machen eigentlich unserere Flyer?)

5. Hast du Haustiere?
Ich würde sie nicht nich direkt „Haustiere“ nennen…

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6. Dein schönstes Urlaubserlebnis war…?
Da gibt es einige, ich würde mich da gar nicht festlegen wollen – es gibt viele sehr schöne Erinnerungen, ich bin schon viel gereist. Im Moment denke ich besonders gern (aber auch mit viel Wehmut…) an eine Damaskus-Reise, ein paar Jahre vor dem Bürgerkrieg. Boris und ich reisten damals auf den Spuren von Rafik Schami in die Stadt. Kulinarisch war es nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten, aber es war ein durch und durch beeindruckes Erlebnis. Ich bin sehr, sehr froh, dass wir diese Reise gemacht haben und Damaskus noch vor dem Krieg erlebt haben. Boris wollte danach unbedingt auch noch einmal nach Aleppo und wir sind heute beide traurig, dass wir das nicht gleich in die Tat umgesetzt haben…

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7. Welche Blogs liest du gerne?
Früher las ich sehr gerne „Fräulein Klein„, seitdem ich vegan lebe sind es aber eher vegane Blogs, und in letzter Zeit auch ein paar DIY Blogs – ich lese im Moment aber keinen Blog regelmäßig sondern schaue mich – je nach aktuellem Interesse – bei sehr vielen Blogs um. Seit vielen Jahren schaue ich immer mal wieder bei „Buttered Side up“ (ehemals Cooking for Seven) rein – auch wenn hier ebenfalls die Rezepte für mich nur noch ab und zu interessant sind, mag ich einfach Ericas Stil. Und ich vermisse ganz arg einen weiteren amerikanischen Blog, den ich jahrelang auf meinem alten Smartphone gelesen habe und dessen Titel mir komplett entfallen ist. Mit dem Handy war der Zugang weg und ich trauere dem Blog noch immer nach, ich habe schon oft danach gesucht und ihn nicht mehr gefunden…

8. Was ist dein größter Wunsch?
…von den Dingen leben zu können, die ich am liebsten tue und die vielen Ideen umsetzen zu können, die noch in meinem Kopf sind :)

9. Was ist deine Lieblingsfarbe und warum? 
Ich habe keine wirkliche Lieblingsfarbe, aber ich merke, dass ich immer wieder zu Naturtönen greife. In meinem Kleiderschrank dominieren Weiß, Grau und Schwarz.

10. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen? 
In erster Linie möchte ich meine Freude am Schreiben ausleben und Dinge dokumentiren, die mir wichtig sind. Und natürlich freue ich mich, wenn es Menschen Spaß macht, meine Artikel zu lesen.

11. Was war bislang deine größte Herausforderung im Bezug auf das Bloggen?
Die größte Herausforderung ist und bleibt es, die Zeit für das Bloggen zu finden…

Und hier sind meine (neuen) Fragen an die nächsten „Kandidaten“:

  1. Jenseits des Blogs: wie sieht dein Alltag aus?
  2. Wo schreibst du am liebsten?
  3. Wann schreibst du in der Regel?
  4. Wie/Wo siehst du deinen Blog in 5 Jahren?
  5. Gibt es deinen Blog in 20 Jahren noch?
  6. Abgesehen von der Freude am Schreiben – warum bloggst du?
  7. Wenn dich jemand fürs Bloggen bezahlen würde, was würdest du anders machen als bisher?
  8. Welches ist dein Lieblings Post auf deinem eigenen Blog?
  9. Wenn ich eine Fee wäre und dir einen Herzenswunsch erfüllen würde, für den du aber das Bloggen aufgeben müsstest – würdest du in Versuchung kommen?
  10. Wie wählst du die Themen für deinen Blog aus?
  11. Was sind die 5 wichtigsten Dinge, für die du heute dankbar warst?

Es gibt zwei Blogger, die ich gerne nominieren würde und ich würde mich freuen, wenn sie die Nominierung annnehmen:

Mira von Roedluvan, die über Nachhaltigkeit bloggt
und
Iris von Tollus-Catering, von der ich das Bild vom Hermann-Kuchen-Rezept bekommen habe und mit der ich mich per Mail mitten in der Nach so wunderbar unterhalten habe…

Viel Spaß & liebe Grüße
Cala

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So lecker! – Rosenkohl mit Birne und Fenchelsaat…

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…bitte winkt nicht gleich ab, wenn ihr das hört – ich dachte auch erst „Oh wei…“.

Auf die Idee gekommen bin ich bei meiner Streifzügen durch die Keinmarkthalle.
Dort aß ich zu Mittag und hörte, wie die Standbesitzerin am Nachbartisch eine ihrer Vorspeisen anpries: Rosenkohl mit Birnen in einem speziellen Sud mit Fenchelsamen gekocht. Wenn ich so etwas höre, muss ich es probieren und nahm ein Schälchen davon mit nach Hause. Was soll ich sagen? Es war köstlich…

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Ich habe dann im Internet recherchiert, kein brauchbares Rezept gefunden und also – wie so oft – selbst experimentiert.

Herausgekomen ist folgendes Rezept, dass ich euch unbedingt ans Herz lege – probiert es unbedingt aus, bevor die Rosenkohl- und Birnen-Zeit vorbei ist:

Calas Rosenkohl mit Birnen und Fenchelsaat

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Zutaten (für 2 Portionen)
250g Rosenkohl
1 mittelgroße, nicht zu reife Birne
(wer es süß mag, kann auch 2 Birnen nehmen)
Olivenöl
Salz
1 EL Fenchelsamen
Himbeersirup* (optional)
Apfel-Balsam-Essig (ich benutze diesen von Gölles)

Zubereitung

(1) Ofen auf 175° vorheizen.
(2) Rosenkohl putzen, waschen und halbieren (sehr große Köpfe vierteln).
(3) Birne(n) schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen, dann längs in ganz feine Spalten schneiden.
(4) Rosenkohl und Birnenspalten in eine Auflaufform geben. 2EL Olivenöl, die Fenchelsamen und etwas Salz dazugeben. Alles gründlich mischen (funktioniert am besten mit den Händen).
(5) In den Ofen geben und 30-40 Minuten garen – ich finde, dass der Salat am besten schmeckt, wenn Rosenkohl und Birne wirklich weich sind.
(6) Vollständig abkühlen lassen.
(7) Die Mischung in eine Schüssel geben. 1 EL Himbeersirup dazugeben*. Mit Olivenöl, Salz und Essig abschmecken.

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Tipp: Der Salat lässt sich super vorbereiten und kann wunderbar vor dem Servieren noch ein paar Stunden durchziehen. Er gibt auch eine wunderbare Vorspeise für ein (veganes) Menü – ich würde ihn mit einem herzhaften Brot servieren.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende – wir fahren morgen auf die Biofach und freuen uns schon!

Liebe Grüße
Cala

 

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…über die Resteverwertung und was dabei an Neuem entsteht – Calas Kichererbsenpizza

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In der letzen Woche habe ich ein bisschen experimentiert.

Vielleicht kennt ihr das: Im Laufe der Zeit sammeln sich bei uns immer alle möglichen Reste an – angebrochene Packungen, die dann irgendwo im Nirwana verschwinden… Ich habe mir deshalb angewöhnt, regelmäßig die Vorratsschränke durchzusehen und alles rauszuholen, was aufgebraucht werden muss.

Dabei lauten die Regeln:
1. Es wird alles verbraucht oder weggeworfen, was nicht zu den Dauervorräten gehört.
2. Reste, die zu Vorräten gehören, die wir ohnehin ständig nachkaufen, kommen – sofern sie nicht schon umgefüllt sind – sauber in Weck-Gläser.

Eigentlich gilt bei uns für Vorräte nämlich strikt:
a) Verschlossene Packungen kommen getrennt von geöffneten Packungen in einen eigenen Vorratsschrank.
b) Alles was angebrochen wird, wird sofort in WECK-Gläser umgefüllt und gut verschlossen in anderen Schubladen aufbewahrt.

Das hat natürlich hygienische Gründe, denn angebrochene Verpackungen sind anfällig für Schädlinge und Verderb. Deshalb ist es wichtig, alle offenen Vorräte in saubere und gut verschließbare Gefäße umzufüllen und verschlossene Packungen getrennt von angebrochenen aufzuheben.

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Trotzdem sammeln sich auch bei uns ständig Packungsreste an, die irgendwer nicht umgefüllt hat und die – meistens zusamengerollt und mit einem Gummiband versehen – zwischen den Vorratsgläsern herumliegen und da in Vergessenheit geraten.

Die fische ich von Zeit zu Zeit gezielt heraus, werfe sie weg oder brauche sie auf.

So bin ich vergangene Woche auch zu einem Experiment mit Kichererbsenmehl gekommen, das ich normalerweise gar nicht verwende, weil mir alle Vesuche damit bisher misslungen sind. Boris liebt es aber, damit zu kochen (womit auch klar ist, wer den Packungsrest nicht „ordnungsgemäß“ verstaut hat 😉 ).

Jedenfalls sollte der Rest weg und ich habe überlegt, was ich damit mache. Obwohl wir ja dieses schöne Kichererbsenmehl aus der Toskana haben (hier), ist mir der Geschmack pur oft zu „erbsig“ (Boris dagegen mag das gerade gern…). Ich habe deshalb beschlossen das Kichererbsenmehl mit Weizmehl zu mischen. Entstanden ist dieses Rezept für eine Gemüsepizza, die uns beiden so gut geschmeckt hat, dass ich schon wieder eine neue Packung aufgemacht (…und selbstverständlich auch gleich umgefüllt) habe.

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Calas Gemüsepizza mit Kichererbsenmehl (vegan)

Zutaten
3 gehäufte Esslöffel Kichererbsenmehl
3 gehäufte Esslöffel sehr feines Weizenmehl
200ml Wasser
etwas Salz
Gemüse nach Wahl (ideal sind z.B. Zwiebeln, Zucchini, Chamignons und Cocktailtomaten)

Zubereitung
Achtung: Der Teig sollte über Nacht quellen!

1. am Abend zuvor: Kichererbsenmehl und eine Prise Salz mit einem Schneebesen möglichst klümpchenfrei ins Wasser einrühren.

2. Am nächsten Tag die Kichererbsenmasse in die Küchenmaschine geben. Mehl und 1/4 TL Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren (er ist sehr dünnflüssig, das ist aber so gewollt).

3. Ofen auf 160° vorheizen

4. Gemüse waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden

5. Eine Auflauf- oder Tarteform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben.

6. Das Gemüse auf dem Teig verteilen.

7. Die Gemüsepizza im vorgeheizten Ofen zunächst 50 Minuten bei 160° backen. Dann die Hitze auf 175° erhöhen und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Sie ist fertig, wenn die Kichererbsenmasse durchgebacken ist und an den Rändern leicht bräunt.

8. Wer mag, kann vor dem Servieren noch etwas frischen Olivenöl und etwas Salz auf die Pizza geben.

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Tipp: Die Kichererbsen-Pizza schmeckt warm und kalt und ist deshalb auch wunderbar zum Mitnehmen geeignet.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren,
habt einen schönen Sonntag!

Eure
Cala

 

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Ich habe es getan – mein Drachenfelstuch ist tatsächlich fertig geworden

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Ich habe es tatsächlich geschafft: Nachdem ich bei meinen wenigen Strickprojekten in den letzen Jahren selten über das erste Drittel hinaus gekommen bin und sie dann meistens irgendwann im Mülleimer gelandet sind, hatte ich Ende des Jahres zufällig bei Pinterest (hier) ein Tuch entdeckt und so schön gefunden, dass es mich gepackt hat. Der Link führte auf diese Seite, wo es auch das komplette Strickpaket zu kaufen gibt, allerdings wurde dort nur auf eine englische Anleitung verwiesen.

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Das wollte ich mir fürs erste nicht zumuten und habe weiter recherchiert. Die deutsche Anleitung für das Drachenfelstuch habe ich dann hier gefunden.

Weil ich unbedingt bio-zertifizierte Wolle haben wollte (und deshalb auch nicht das Komplettpaket vom ersten Link genommen habe), war die Wolle für das Tuch nicht ganz günstig. Ich habe dann beschlossen, sie mir von Boris zum Geburtstag zu wünschen. Ihn nicht zu enttäuschen (und vor allem sein Geld nicht zum Fenster raus zu werfen…), würde eine willkommene zusätzliche Motivation für mich sein. Die Vorfreude auf das fertige Tuch, die Aussicht auf das schöne Gefühl, so ein Projekt endlich mal wieder zu Ende gebracht zu haben, die Verknüpfung mit einem Geburtstagsgeschenk und die Tatsache, dass ich im Urlaub viel Zeit hatte, haben dazu geführt, dass ich das Werk diesmal tatsächlich vollendet habe.

In die Strickanleitung musste mich erst ein bisschen einlesen, bin dann aber wunderbar zurecht gekommen. An zwei Stellen habe ich improvisiert – einmal weil mir der vorgesehene Farbverlauf nicht 100% gefiel und einmal, weil ich von einer Farbe noch viel Wolle übrig hatte und gerne alles möglichst ohne Reste verarbeiten wollte.

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Was ich noch nie gestrickt habe, war der sog. I-Cord-Abschluss, das ist eine schöne Stricktechnik für den Abschlussrand. Dazu habe ich mir aber einfach ein YouTube-Video angesehen (Stricken & Häkeln mit eliZZZa, hier).

Und ganz zum Schluss habe ich auch noch mal Hilfe gebraucht, weil ich mit dem Vernähen der Fäden überhaupt nich zurecht kam. Hier gab mir eine Freundin aber auch wieder einen guten YouTube-Tipp (ebenfalls Stricken & Häkeln mit eliZZZa, hier) und schließlich ist mir das auch prima gelungen :)

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Nun ist das Werk fertig, ich trage mein Tuch glücklich durch die Gegend und freue mich, weil es bei diesen Temperaturen wunderbar wärmt. Es hat ein paar kleine Schönheitsfehler, aber da ist nicht so tragisch, weil sie kaum auffallen und nur ich sie kenne – ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit mir. Außerdem bin ich mutig geworden und extrem motiviert: das nächste Projekt wird ein „Nachbau“ von meinem Lieblingspulli, ich habe schon angefangen :)

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Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche

eure
Cala

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Wie es war und was wir erlebt haben – Impressionen aus unserem Weihnachts-Urlaub in Zandvoort

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Es ist unglaublich: Die erste Hälfte des Monats im neuen Jahr ist fast schon wieder vorbei und bevor es merkwürdig wird, noch vom Weihnachtsurlaub zu berichten, habe ich euch ein paar Impressionen zusammengestellt.

Wir haben die Feiertage ja in Zandvoort am Meer verbracht und dementsprechend auch wieder viel Zeit mit unseren geliebten Strandspaziergängen verbracht – es ist wunderschön zu sehen, wie die Hunde es genießen, am Strand entlangzuflitzen – endlich weder Leinen, noch Zäune… Aber auch ich blühe am Meer immer auf – es ist und bleibt einfach etwas ganz Besonderes für mich…

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Natürlich sind wir auch wieder viel in Amsterdam gewesen. Wir stellen immer wieder fest, dass wir dort nicht nur entspannter einkaufen können, sondern dass auch das Angebot für uns genau passt – ich habe das Gefühl, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr stimmig ist, zumal natürlich die Möglichkeiten in dieser Stadt schier unbegrenzt scheinen – wir entdecken jedes Mal Neues, wissen inzwischen aber auch genau, wo wir auf jeden Fall fündig werden. Besonders die 9 Straatjes (hier) haben es uns angetan, aber auch rund um die Ferdinand Bolstraat gibt es eine Menge zu entdecken (weitere Einkauftipps hier und hier).

Diesmal hatten wir aber auch Zeit, um endlich mal ins Rijksmuseum zu gehen, was ich schon lange tun wollte. Tatsächlich habe ich den Besuch sehr genossen, auch wenn die Menschenmassen auch um diese Jahreszeit nicht wegzureden sind. Dank Audioguide und viel gutem Willen haben wir uns aber trotzdem einen ersten Eindruck verschaffen können. Und selbstverständlich haben wir auch die berühmte Nachtwache von Rembrandt bewundert, die man nur hier sehen kann – sie wird grundsätzlich nicht verliehen.

Früher hätte ich übrigens ein Tagesticket fürs Museum immer „ausgenutzt“ und hätte mich stundenlang von Gemälde zu Gemälde gequält – inzischen bin ich da sehr viel entspannter, lasse mich treiben, solange es Freude macht und habe überhaupt keine Scheu, ins Museumscafé zu wechseln, wenn ich die Schnauze voll habe und die Füße weh tun. Was früher immer auch irgendwie „Pflichtprogramm“ war, fällt heute definitiv unter „Vergnügen“ und ich vermute, dass jetzt sogar mehr „hängenbleibt“…

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Eines unserer absoluten Highlights war das Dinner bei Maartje im Koffie Ende Koeck. Erst im Nachhinein wurde uns klar, was für ein Riesenglück wir damit hatten – sie veranstaltet dieses spezielle Dinner nämlich nur ein einziges Mal im Jahr.
Dass wir a) zufällig gerade vor Ort waren und b) Boris ihren Facebook-Post rechtzeitig gelesen hat (die Plätze sind wohl immer sofort ausverkauft), war reines Glück.

Maatje servierte

– einen Vorspeisensalat mit fermentiertem Tofu und gekochter Birne
– Pasta mit einer Füllung aus Pilzen und Nüssen (siehe auch hier)
– einen Pie nach historischem Rezept in einer wunderschönen antiken Form gebacken, dazu allerfeinstes Gemüse
– zum Nachtisch einen Kokospudding mit Früchten, feiner Fruchtsauce und einem Hut aus – man höre und staune – Zuckerwatte

So gut haben wir vegan bisher nur bei Johannes und Joseph im Margarete gegessen, dann aber natürlich nicht in dieser Fülle – es war einfach köstlich! Wir hatten einen wunderbaren Abend (ich habe hier schon kurz berichtet) und haben das Dinner und die nette Gesellschaft sehr genossen.

Als „Nachschlag“ zu dem Abend habe ich dann noch von meiner lieben Tischnachbarin Iris eine wunderbare E-Mail mit unzähligen veganen Amsterdam-Tipps bekommen – für die nächsten Urlaube sind wir also allerbestens aufgestellt :)

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Kulinarisch ist Amsterdam natürlich ohnenhin eine Stadt mit unbegrenzten Möglichkeiten – egal ob man rein vegan essen möchte, oder – wie wir im Moment – auch mal eine Ausnahme macht. Überwiegend haben wir wie gehabt in unserem Ferienhäuschen gekocht – übrigens mit einer nigel-nagel-neuen Küche, die zu meiner Freude jetzt auch einen Backofen hat :). Unsere Vermieterin hatte sie gerade eingebauen lassen, bevor wir kamen. Zweimal sind wir essen gegangen und haben auch mal die eine oder andere Kleinigkeit im Vorbeigehen probiert.

Sehr angetan waren wir vom holländischen „Kerststollen„, dem Pendant zu unserem Christstollen (vermutlich mit Butter gebacken, also sicher nicht vegan), ein Zufallskauf, der uns die Weihnachtstage im wahrsten Sinne des Wortes sehr versüßt hat.

Die Focaccia die ihr in der Collage oben in der mittleren Reihe ganz rechts seht, haben wir in der Bäckerei „Bakken met Passie“ in der Albert Cuyp Straat entdeckt (auch eine neue Entdeckung). Sie kostet eine Vermögen, ist ihren Preis aber wert 😉 Wenn sie nach traditionellem Rezept (also mit Olivenöl) gebacken wird, müsste sie sogar vegan sein – gefragt haben wir aber nicht. Von den Oliebollen (dritte Reihe, ganz rechts) hatte ich ja schon berichtet (hier). Die sind in der Weihnachtszeit in Amsterdam allgegenwärtig und zu Silvester sogar die Hauptattraktion im Fernsehen – unsere waren von Maartje und damit nicht nur vegan, sondern sicherlich die besten in der Stadt, man bekommt sie aber wirklich an jeder Ecke.

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Ansonsten habe ich im Urlaub einige Rezepte aus der „Vegan Love Story“ (hier) gekocht, das Kochbuch finde ich wirklich großartig (ich hatte es hier und hier schon vorgestellt). Alles was wir bisher daraus ausprobiert haben, war toll und es hat sich für die Feiertage und den Urlaub wieder absolut bewährt. Die Zutaten sind einfach zu bekommen und die Rezepte nicht zu aufwändig. Zu Weihnachten haben wir besonders die Gerstensuppe genossen (S. 29), aber auch der überbackene Chiccoree (S. 99) ist sehr gut und wir lieben den Kartoffel-Maronen-Pfeffer (S. 108). Ganz oft habe ich – im neuen Ofen – die gerösteten Rosmarin-Mandeln mit Cranberrys (S. 31) zum Knabbern gemacht – ich habe das Rezept leicht abgewandelt und verarbeite frische Cranberrys, weil die getrockneten meist gezuckert sind. Ich schreibe das Rezept demnächst noch mal auf.

Die Nuss-Pilz-Creme vom Bild oben habe ich euch ja bereits hier dokumentiert.

Außerdem genießen wir im Moment ein ganz einfaches Gericht sehr, dass irgendwann durch Zufall bei der Resteverwertung enstanden ist, und das mich vom Geschmack und von der Konsistenz her sehr an „Haschee“ erinnert, das ich früher geliebt habe (das allesbeste, noch dazu in einer echten“Seelentrösterportion“ gab es im „Markthaus“ in Offenbach…). Hier eine (vegane) Version:

Calas Seitan-„Haschee“

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Zutaten (für 2 Portionen)
ca. 100g YAKSO Seitan in Tamari (Abtropfgewicht)
1-2 mittelgroße gelbe Zwiebeln
ca. 200g Chinakohl
Sojasauce (ich benutze ausschließlich „Tamari Strong“)
Salz, Pfeffer nach Bedarf
2 EL neutrales Bratöl oder vegane Butter (Alsan)
etwas glatte Petersilie

Zubereitung
(1)   Seitan abtropfen lassen und klein schneiden. Zwiebel(n) schälen und fein würfeln. Chinakohl gründlich waschen und in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen, trocken tupfen, die Blätter abzupfen und fein hacken.
(2)  Bratöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln anbraten. Unter Rühren schmoren, bis sie glasig werden. Chinakohl und Seitan dazugeben. Kurz anbraten, dann die Hitze reduzieren und unter gelegentlichem Umrühren schmoren, bis der Chinakohl weich ist. Mit Sojasauce und ggf. etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
(3) Vor dem Servieren mit der Patersilie bestreuen – schmeckt am besten ganz klassisch zu Spiralnudeln.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

 

 

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