Cala meint
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good food, good mood – die Rezepte von unserem Tasting am 10. März

Diesmal habe ich leider eine Weile gebraucht, bis ich die Rezepte vom Tasting fertiggestellt hatte. Vorher waren ein paar andere Dinge zu erledigen und dann habe ich auch noch mal einen ganz blöden Rückfall mit meiner Erkältung gehabt – ich war ganz schön platt und musste definitiv ein bisschen zurückschalten und mir Ruhe gönnen…

Dazu kommt der ganze momentane Ärger mit metabolic balance, der mich natürlich belastet, aber trotz allem möchte ich euch jetzt nicht länger mit den Rezepten warten lassen. Es fühlt sich zwar irgendwie ganz fremd und “komisch” an, hier einfach wie gewohnt weiterzumachen, aber ich denke, das ist am Ende vielleicht auch das beste Mittel für mich, das alles zu kompensieren…

Unser Tasting stand unter dem Motto “good food – good mood” (“gutes Essen – gute Laune”), weil dies der Slogan von Karin Lijftogt ist, deren organisches, biodynamisches Olivenöl und Pasta wir verkostet haben (Fattoria San Martino, Toskana).

Hier die Rezepte:
(fehlende Bidler folgen, ich bin hoffnungslos im Rückstand, ich weiß…)

dreierlei Variationen vom Pecorino

Die dreierlei Variationen sind leicht zu machen und sind eine schöne Vorspeise, wenn man Gäste hat.

Variation 1: Pecorino pur
Zutaten:
Pecorino

Für die erste Variante habe ich einfach einen Würfel vom Pecorino geschnitten. Ein guter Pecorino ist etwas ganz Feines und Delikates und hat einen wunderbaren Eigengeschmack, den es sich lohnt zu kosten. Unseren Pecorino haben wir im Februar direkt von Il Casale aus der Toskana bekommen – ein traumhafter Käse. Wer informiert weden

Variation 2: Pecorino mit Trüffelhonig
Zutaten:
Pecorino
Akazienhonig mit schwarzem Trüffel (NEBER)
Sesam (Fandler)
Roggenbrot

Für diese Variante Roggenbrot toasten und in Viertel schneiden. Pecorino in Scheiben schneiden (etwa in der Größe der Brotviertel) und unter dem Raclettegrill oder in einer Pfanne erhitzen, bis er leicht verläuft. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Honig im Wasserbad leicht erwärmen.

Pecorinoscheiben auf das getoastete Brot setzen, dann mit Honig bestreichen und Sesam darüberstreuen.

Variation 3: Pecorino mit Karins karamelisierter Zwiebelsauce

Ich habe Karins Original-Rezept, das ihr hier findet, etwas abgewandelt und statt Zucker Honig verwendet.  Außerdem koche ich die Zwiebelsauce mit Balsamico- statt mit Weißwein-Essig.

Zutaten:
4 mittelgroße (rote) Zwiebeln
2 EL Olivenöl
4 EL Honig (ich verwende Kastanienhonig)
2 EL Balsamico-Essig
1/4 TL Meersalz
200 g junger Pecorino-Käse
6 Scheiben Roggenbrot
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (ich verwende Tellicherry-Pfeffer)

Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten (nicht zu heiß werden lassen!). 4 EL Wasser zugeben und bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis die Zwiebeln weich sind und das Wasser verdunstet ist. Honig zugeben und unter ständigem Rühren karamellisieren bis die Zwiebeln eine goldbraune Farbe haben. Jetzt Essig und Salz zugeben und bei schwacher Hitze zu einer dickflüssigen Soße kochen lassen. Karin lässt die Sauce vor dem Servieren abkühlen. Ich habe die Sauce lauwarm serviert. Käse in dünne Scheiben schneiden.

Brot toasten zweimal diagonal halbieren und jeweils mit Käse und Zwiebelsauce belegen. Mit Pfeffer bestreuen.

Pasta und Olivenöl von der Fattoria San Martino

Dieses Rezept ist meines meiner Lieblingsrezepte. Ich hatte es bei unserem Toskana-Aufenthalt im Sommer 2011 kennen gelernt und war „hin und weg“. Zuhause angekommen habe ich es sofort nachgekocht und bin seitdem auch mit Staudensellerie versöhnt, den ich früher nie mochte, mittlerweile aber wirklich schätzen gelernt habe. Hier ist es wichtig, dass ihr mit guten, in Salz konservierten Kapern arbeitet – nehmt bloß nicht dieses in Salzlake eingelegte Supermarkt-Zeug, das überall angeboten wird.  Das ist rausgeworfenes Geld. Ideal sind die kleinen sardischen Kapern – ihr bekommt sie auch bei uns im Shop.

Das Rezept für die Pasta-Sauce hatte ich schon einmal auf den Blog gestellt. Ihr findet es hier.

Pasta mit Zucchinistreifen und Büffel-Parmesan

Rosa Beere, Pfeffer und Sel Gris von Pfeffersack & Söhne

Dies ist ein Rezept für alle, die eine schnelle Pasta-Variante suchen, die ohne viel Tam-Tam auskommt und sensationell lecker schmeckt. Wir haben uns beim Tasting viel Mühe gemacht, indem wir  von der Zucchini mit einem Zestenreißer ganz feine „Fäden“ abgezoen haben. Das ist nett und sieht toll aus- alltagstauglich ist das aber nicht. Für den Alltag würde ich mir deshalb entweder ein entsprechendes Werkzeug zulegen (es gibt sie in Küchenfachgeschäften) oder (so mache ich es) – Die Zucchinistreifen einfach in dünne Scheiben und dann in Streifen schneiden. Wenn sie etwas dicker und nicht mehr so fein sind, sind sie allerdings roh nicht mehr ganz so attraktiv – ich brate oder dünste sie dann leicht an. Eine andere Alternative (auf die ich zur Zeit sehr gerne ausweiche) ist, die Zucchini in der Küchenmaschine ganz fein zu hacken. Dann kann man sie prima roh in der Pasta essen.

Hier aber jetzt das offizielle Tasting-Rezept:

Zutaten:
Zucchini
(ich rechne pro Portion ½ Zucchini)
sehr gutes Olivenöl
Sel Gris
Pfeffer (ich verwende Tellicherry-Pfeffer)
Büffel-Parmesan
Rosa Beere

Von Zucchini mit einem Zestenreißer (oder mit einem geeigneten Spezial-Werkzeug) feine „Fäden“ abziehen. Diese zusammen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer zur Pasta geben und mischen. Auf einem Teller anrichten und mit Büffel-Parmesan und frisch gemahlener Rosa Beere garnieren.

Gegrillte Gemüse mit einer Auswahl unserer Öle

Öle von San Martino, Il Casale, Fandler und Solling
Sel Gris und verschiedene Pfeffer von Pfeffersack & Söhne
verschiedene Balsam-Essige

Gemüse grille ich am liebsten auf dem Tepanjaki-Grill – einem Tischgrill mit beschichteter Platte, die auch ein komplett fettfreies Garen ermöglicht. Zum Grillen habe ich Karotten, Paprika, Zucchini, Auberginen und Frühlingszwiebeln verwendet. Einen Teil der Paprika hatte ich am Abend zuvor in Olivenöl eingelegt (diese beim Grillen nicht zu stark erhitzen).

Gewürzt haben wir direkt bei Tisch – mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern von Pfeffersack & Söhne, Ölen und Balsam-Essigen.

Für den „Alltagsgebrauch“ würde ich vor allem einen gute, würzigen Pfeffer empfehlen – z.B. Tellicherry-Pfeffer – und Sel Gris. Auch ein guter Balsam-Essig ist herrlich zu Gemüse, z.B. der 15-Jahre gereifte „Condimento“ aus unserem Sortiment. Und natürlich schmeckt das Olivenöl von der Fattoria San Martino zum Gemüse perfekt und kommt hier gut zu Geltung.

Pasta mit Auberginen & Pecorino

Pasta und Olivenöl von der Fattoria San Martino
Pecorino von Podere Il Casale

Dieses Pasta-Gericht habe ich in Anlehnung an Karins Peccorio-Auberginen-Türmchen gemacht, das wir schon einmal in einem Tasting gekocht haben (das Rezept findet ihr hier)

Für die Pasta habe ich das Rezept leicht abgewandelt.

Zutaten:
Aubergine
Tomate(n)
Etwas Ghee
Salz, Pfeffer, Thymian
Pecorino
Olivenöl

Aubergine einstechen und ca. 30 Min bei 175° in den Ofen geben – nicht zu weich werden lassen. Dann schälen und in Scheiben schneiden. Tomate enthäuten und würfeln. Etwas Ghee erhitzen und die Auberginenscheiben anbrate. Tomatenwürfel hinzugeben, und mit Salz, Pfeffer, und Thymian würzen. Schmoren lassen – falls erforderlich, etwas Wasser hinzugeben.
In der Zwischenzeit die Pasta kochen und den Pecorino in Scheiben schneiden.
Pasta auf einem Teller anrichten und die Pecorino-Scheiben darauf anrichten. Heißes Aubeginen-Tomaten-Gemüse über den Pecorino geben und etwas Olivenöl  darübergießen.

Ricotta-Mango-Creme

mit Kaffee-Mandel-Öl von der Ölmühle Solling
Ricotta von der „Käsefabrik“ L’Abbate in Offenbach

Eines der simpelsten und köstlichsten Desserts, vorausgesetzt, man hat eine vernünftige, sehr aromatische Mango (ich verwende ausschließlich die kleinen Wild-Mangos) und einen sehr guten, frischen Ricotta…

Zutaten:
Ricotta
Mango
Kaffee-Mandel-Öl (Ölmühle Solling)

Mango schälen und das Fruchtfleisch mit einem scharfem Messer vom Kern schälen.  Zusammen mit dem Ricotta zu einer feinen Creme pürieren. Mit Kaffee-Mandel-Öl servieren. Wer möchte, kann dazu (gehackte) Nüsse essen.

Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und hoffe ich kann euch mit meinen Ideen zu eigenen Kreationen inspirieren.

Viele liebe Grüße
eure
Cala

 

 

 

 

 

 

Unser nächstes Tasting steht unter dem Motto „Spargel“ und findet statt am Samstag, den 12. Mai 2012 von 17 bis 19 Uhr.

 

Die Termine für unsere weiteren Tastings findet ihr hier.

 

 

2 Kommentare

  1. Pingback: Was tun mit… …Pecorino? | Cala kocht

    • Cala sagt

      Liebe Anke,
      vielen lieben Dank für den Tipp – das “Grüne Kochbuch” werde ich mir ganz sicher mal näher ansehen, die Beschreibung vom Verlag klingt ganz toll!
      Liebe Grüße
      Cala

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