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Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

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Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

unbedingt noch einmal Süßkartoffeln….

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Ich habe ja schon im letzten Post erzählt, dass ich momentan ganz versessen auf Süßkartoffeln bin. Hier noch ein Rezept, das wir lieben und das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Süßkartoffelgemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Portionen)
je ca. 300g Süßkartoffeln und Hokkaido-Kürbis
3 mittelgroße rote Zwiebeln schälen achteln
15-20 (geschälte oder ungeschälte) Mandeln
Meersalz, Pfeffer (ich verwende die Melange Noir von Pfeffersack & Söhne)
3-4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup

Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Süßkartoffeln schälen und in mundegerechte Stücke schneiden. Kürbis waschen, Kerne entfernen und in mundegerechte Stücke schneiden Zwiebeln schälen und achteln.

Gemüse mit den Mandeln in eine Auflaufform oder eine andere Feuerfeste Schale geben.

Mandeln. Olivenöl und Ahornsirup dazugeben. Leicht salzen und pfeffern, dann mit den Händen alles kräftig durchmischen. Ca. 30 Minuten in den Ofen geben, bis Süßkartoffeln  und Kürbis weich sind.

Du kannst Reis oder Quinoa dazu essen, die Mischung aber auch pur genießen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

 

 

 

Von Hausbesuchen, Süßkartoffeln und wärmenden Suppen

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Im Moment bin ich verrückt nach Süßkartoffeln. Bisher habe ich dieser vielsetigen Delikatesse gar nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber im Augenblick entdecke ich sie regelrecht für mich – weitere Rezepte folgen…

Als ich am vergangenen Freitag einen Hausbesuch bei einem sehr netten Pärchen gemacht, und einen Mini-Workshop zum veganen Kochen gegeben habe, musste die Süßkartoffel unbedingt mit von der Partie sein. (Übrigens fand ich den Anlass eine sehr schöne Idee: der Kurs war ein Geburtstagsgeschenk des Mannes für seine vegan lebende Partnerin. Schön zu sehen, wenn Partner sich gegenseitig so unterstützen und offen sind – ich höre oft anderes…)

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Nach einem „Theorieteil“ haben wir gemeinsam gekocht und ich habe den beiden unter anderem diese sehr einfach zuzubereitende Süßkartoffel-Suppe gezeigt, die Boris und ich im Moment sehr gerne essen – ich finde sie unglaublich lecker, dazu wunderbar wärmend und nährend, genau das, was man bei diesem Wetter dringend braucht…

Für die Suppe greife ich fast auschließlich auf unsere getrockneten Shiitake-Pilze zurück (hier), weil man sie frisch nur selten in vernünftiger Qualität bekommt und ich sie nicht oft im Haus haben. Andererseits sind Shiitakepilze gute Eiweißlieferanten, weshalb ich sie gerne verwende – sie getrocknet vorrätig zu haben ist also ideal.

Süßkartoffel-Suppe mit Kokosmilch und Shiitake-Pilzen

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Zutaten (für 2 Portionen)
225 g Süßkartoffel (ungeschält gewogen)
ca. 500ml Wasser
Stein- oder Kristallsalz, Pfeffer (ich verwende diese Pfeffermischung)
15g getrocknete Shiitake (da ist die Hälfte dieser Packung)
2-3 EL Kokosöl
3-4 EL Erdnussöl
2 mittelgroße Knoblauchzehen
ca. 100 ml Kokosmilch
optional: Frühlingszwiebeln

Vorbereitung
Shiitake-Pilze ca. 5 Stunden in einer Schale mit Wasser einweichen.

Zubereitung
Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden (ca. 2cm groß). Wasser zum Kochen bringen. 2 EL Kokosöl in einem Topf mit schwerem Boden erhitzen. Süßkartoffel-Würfel von allen Seiten anbraten. Etwas Salz hinzugeben, dann heißes (!) Wasser angießen – etwa doppelt so hoch wie die Süßkartoffel-Würfel. Aufkochen, dann Hitze auf ganz kleine Stufe reduzieren und die Suppe eine halbe Stunde köcheln lassen, bis die Süßkartoffen ganz weich sind.

Inzwischen die Shiitake-Pilze mit der Hand leicht ausdrücken und in feine streifen schneiden. Knoblauch schälen und mit der stumpfen Messerkante fein hacken.

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In einer Pfanne ca. 2 Esslöffel Erdnussöl erhitzen. Shiitake-Pilze anbraten (Vorsicht, nicht zu heiß werden lassen). Nach 2 Minuten den gehackten Knoblauch dazugeben. Pilze in der Pfanne unter Rühren ca. 5-10 Minuten schmoren bzw. leicht anbraten (probiert aus, ob ihr die Pilze lieber kross, oder eher weich mögt).

Wenn die Süßkartoffeln gar sind,die Suppe kräftig pürieren, dann durch ein feines Sieb streichen, damit eventuelle Faserrückstände entfernt werden.

Suppe zurück in den Topf geben, Kokomilch dazugeben, noch einmal kurz erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe in Schalen geben.

Vor dem Servieren nochmal  1-2 EL Erdnussöl zu den Pilzen geben und verrühren (das nachträglich zugegebene Erdnussöl ist geschmacklich intensiver).

Suppe in Schalen geben und die Pilze in die Suppe geben.

Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden und die Suppe damit garnieren. Ich verwende sie aber nur, wenn ich sehr kleine, feine Frühlingszwiebeln bekommen kann.

Da die Süßkartoffel sehr nahrhaft ist, reiche ich normalerweise kein Brot dazu.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße

Cala

 

Von Zandvoort, Amsterdam und dem Glück ein paar freie Tage zu genießen

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So glücklich: Seni & Anny am Meer… // Nach einem Sturm kann man leider auch sehen, wie verdreckt unsere Meere sind – unglaublich was da alles angeschwemmt wird (ich habe drumherum fotografiert ;))… // Traumhaft schön war auch die Abendstimmung am Meer…

Heute habe ich für euch einige Impressionen aus unserem Urlaub in Zandvoort (Holland) vom letzen Wochenende. Wir waren total begeistert und rundum glücklich und zufrieden – angefangen bei den tollen veganen Cafés, über den großartigen (Bio-)Wochenmarkt, den wunderbaren Strand, an dem wir stundenlang spazieren gegangen sind (und wo unsere armen Leinenhunde endlich mal richtig watzen konnten…), unserem herrlichen und traumhaft schönen Mini-Ferienhaus bis hin zu den großartigen Städten in unmittelbarer Nähe (Amsterdam ist natürlich der absolute Kracher, aber auch Harleem ist sehr schön).

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Impressionen aus Amsterdam – was für eine tolle Stadt!

Sogar das Wetter war super – es hat zwar auch geregnet, aber es war durchweg mild und wir hatten immer wieder längere sonnige Abschnitte. Am Montag haben wir Zandvoort am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und angenehmen 17° verlassen…

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vegane Cafés in Amsterdamm – vor allem das Koffie ende Koeck hat es uns angetan, wir waren total begeistert…

Was unangenehm ist (und was man unbedingt wissen muss, wenn man nach Amsterdam kommt) ist die Tatsache, dass das Parken in den städten unglaublich teuer ist – es gibt praktisch keinen kostenlosen Parkplatz (selbst in dieser Jahreszeit in Zandvoort am Strand nicht). Wir haben an diesem Wochenende bestimmt allein 60 € fürs Parken ausgegeben… Aber wenn man das weiß (und jetzt wissen wir’s), kann man sich beim nächsten Mal darauf einstellen und sich schon im Vorfeld um die öffentlichen Verkehrsmittel bemühen.

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…unser wunderbares Mini-Häuschen // Natürlich habe ich wieder viel gekocht // inspiriert vom Koffie ende Koeck habe ich abends Sandwiches gemacht (mit dem tollen Brot vom Markt): Selbstgemachte Sojacreme (einfach Sojajoghurt in einem Mulltuch abtropfen lassen) mit Frühlingszwiebeln & vegane Majonnaise mit Avocados – lecker und ganz schnell gemacht… // immer dabei: die Reisepantoffeln, die Barbara für mich gemacht hat – ich liebe sie und sie leisten mir wunderbare Dienste!

Und natürlich habe ich wieder gekocht (was sonst 😉 ) – unser Ferienhäuschen war mit einem Gasherd ausgestattet (toll!) und der Wochenmarkt in Amsterdam war das reinste Eldorado für mich – viele Sachen bekommt man bei uns gar nicht (oder nur sehr schwer) und wir haben insofern aus dem Vollen geschöpft….

Einen Großeinkauf haben wir auch in einem wunderbaren makrobiotischen Supermarkt gemacht und uns endlich mit allem eingedeckt, was uns zu Hause oft fehlt. Jetzt kann ich auch die Rezepte von Alicia Silverstone ausprobieren, für die mir oft die Zutaten gefehlt haben – davon sicherlich demnächst mehr.

Hier das Rezept für eines unserer Abendessen. Wenn ihr keine Wasserkresse bekommt, könnt ihr es auch mit Spinat oder Pak Soi machen:

Wasserkresse auf braunen Reis-Nudeln

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250g Wasserkresse
2-3 Knoblauchzehen
2-3 Esslöffel Olivenöl
3 EL Cashewkerne oder Cashewbruch (für die Cashewsahne)
1 EL Erdnussöl
1 EL Sojasauce
1 EL Cashewkerne zum Anrichten

Vorbereitung (ca. 5 Stunden vorher): Cashewkerne in Wasser einweichen (Verhältnis Nüsse:Wasser ca. 1:3).

Für die Cashewsahne die Cashewkerne zusammen mit dem Einweichwasser pürieren. Wasserkresse waschen und die Blätter von den Stielen lösen (die oberen Blätter mit den zarten Stielen kannst du komplett verwenden). Olivenöl erhitzen (Vorsicht, nicht zu heiß werden lassen!), Wasserkresse dazugeben und etwas anschmoren, Knoblauch hineinreiben und leicht salzen, dann zusammen schmoren lassen, bis die Wasserkresse zusammenfällt. Cashewsahne, Erdnussöl und Sojasauce dazugeben und – falls erforderlich – mit etwas Salz abschmecken. Schmeckt zu Soba- oder braunen Reis-Nudeln.

Liebe Grüße
Cala

 

Live Changing? Glutenfreie Ernährung, Ladenrenovierung und Vorfreude auf unseren Urlaub am Meer

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Bei uns ist ganz schön viel los zur Zeit. Gott sei Dank sind jetzt aber auch Ferien und ich kann ein bisschen ausspannen und mich (und die unerledigten Stapel…) – neu sortieren….

Am Wochenden habe ich in Neu-Isenburg einen Workshop zum Thema „vegan und glutenfrei essen“ gegeben – das war sehr schön mit einer ganz tollen, sehr harmonischen und gut gelaunten Gruppe. Hat mir sehr viel Spaß gemacht.

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Im Vorfeld des Workshops – der übrigens auf Anregung einer Teilnehmerin zustande kam – habe ich mich natürlich intensiv mit  glutenfreier Ernährung beschäftigt und habe selber eine ganze Menge dazugelernt und ausprobiert.

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Seit Mitte letzter Woche sind wir aber auch endlich (!) dabei, den Laden zu renovieren.
Wir haben alles ausgeräumt (was gar nicht so dramatisch war, wie ich gedacht hatte) und Boris hat am Wochenende gründlich entkernt und schon fleißig gemauert. Am Sonntag haben wir dann eine kleine „Baustellenbegehung“ gemacht, uns beratschlagt und uns gegen die einfache und schnelle Lösung entschieden.

Nach dem Entfernen der abgehängten Holzdecke haben wir ein  Gebälk im Dachstuhl entdeckt, aus dem sich vielleicht was machen lässt und wollen versuchen, es optisch zu bewahren. Trotzdem soll aber die Decke möglichst gründlich abgedichtet werden. Da unsere (finanziellen und zeitlichen) Möglichkeiten begrenzt sind, werden wir nun einfach peu à peu weitermachen, das ist uns die Sache wert.

Bis auf weiteres bleibt der Laden deshalb geschlossen.

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Unsere Lebensmittel lagern ja sowieso separat und der Versand über den Webshop läuft ohne Einschränkungen weiter.

Wer in der Nähe wohnt und normalerweise samstags vorbeigekommen ist, um einzukaufen, kann jetzt einfach eine E-Mail schicken und ein Abholtermin vereinbaren. Das läuft völlig unproblematisch und ich hoffe, dass meine diesbezüglichen Infos möglichst viele erreichen und dass niemand umsonst kommt und dann vor verschlossenen Türen steht.

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Was ich unbedingt mit euch teilen möchte, ist das Rezept für das „Life Changing Bread“, das ich auch im Workshop gezeigt habe.

Das Rezept stammt in der glutenfreien Version von einem Grüne-Smoothies-Blog und geht seinerseits auf  ein englisches Rezept zurück (Link im Blog).

Zutaten (für eine große Kastenform)

Trockene Zutaten:
145g Reisflocken oder glutenfreie Haferflocken
135g Sonnenblumenkerne
90g Bio Leinsamen
65g Haselnüsse (Allergiker können auch Mandeln verwenden)
2 EL Bio Chia Samen
4 EL Bio Flohsamenschalen
1 TL Meersalz

Flüssige Zutaten:

1 EL Ahornsirup
3 EL Kokosöl
350 ml Wasser

Zubereitung

Das Kokosöl auf kleiner Stufe langsam schmelzen. Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen. Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel gegeben und verrühren.

Flüssige Zutaten in einer kleinen Schüssel ebenfalls verrühren. Flüssigkeit in die große Schüssel gegeben und mit den trockenen Zutaten zu einem Teig vermengen. Gründlich mischen, dann in die Backform geben. Der Teig muss nun mindestens 2 Stunden ruhen (umso länger er ruht, desto besser quillt er, daher ist eine Ruhezeit über Nacht ideal).
Ofen auf 175° vorheizen (ober- und Unterhitze). Das Brot für 20 Minuten in den Ofen geben, dann aus der Form nehmen und auf dem Gitterrost weitere 50 Minuten backen.
Vor dem Verzehr vollständig auskühlen lassen. Das hält sich für ca. 5 Tage, kann aber auch eingefroren werden.

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Wir mögen das Brot sehr.  Ich habe auch schon ein bisschen mit anderen Zutaten experimentiert, aber festgestellt, dass man sich nicht allzu weit vom Originalrezept entfernen sollte. Getrocknete Tomaten und Kürbiskerne sind zusätzlich lecker, auch eine etwas süßere Version mit getrockneten Sauerkirschen war toll. Kommentiert bitte diesen Post sehr gern, wenn ihr neue, leckere Varianten entdeckt.

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Heute Nacht machen wir uns auf den Weg nach Zandvoort in der Nähe von Amsterdam. Wir haben bis Montag ein kleines Ferienhaus am Meer gemietet und spannen ein bisschen aus – wir freuen uns sehr darauf…

Euch liebe Grüße und
eine gute Zeit
Cala

 

 


Ein neues Lieblingsfrühstück und die drei Gewinner unserer „Campus-Food“-Buchverlosung

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Mein Lieblingsfrühstück und die drei Gewinner unserer „Campus-Food“-Buchverlosung

Wir sind mitten in der Nuss- und Birnenzeit und ich muss euch endlich von meinem derzeitigen Lieblingsfrühstück zu erzählen.

Die Geschichte dieses Frühstücks begann eigentlich im Sommer in der Toskana, als uns Antonio morgens zum Frühstück (veganen) Reisbrei gekocht hat. Wir mochten ihn so gern, dass ich mir gleich im Bioladen Reismehl besorgt und angefangen habe zu experimentieren. Eine ziemlich verunglückte Version dieser Experimente bekamen dann leider die Gäste meines letzten Tasting als Dessert – inzwischen weiß ich aber, wo die Tücken sind, was schiefgegangen ist und wie sich solche „Unfälle“ vermeiden lassen.

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Trotzdem habe ich auch gelernt, dass dieser Brei tatsächlich eher für ein Frühstück als für ein Dessert geeignet ist. Außerdem kombiniere ich inzwischen Reis- und Maismehl, um die Grundlage etwas gehaltvoller zu gestalten. In dieser Version habe ich aber jetzt einen perfekten Frühstücksbrei kreiert, in den ich mich förmlich „reinlegen“ könnte – ich freue mich jeden Morgen darauf. Grade jetzt, wo es morgens kalt ist und der Nebel über dem Garten liegt, liebe ich es, dieses warme, süße Frühstück zu löffeln, dabei in meinem Sessel zu kuscheln und die Vögel zu beobachten (die ich natürlich auch mit ihrem Lieblingsfrühstück versorge)…

Frühstücksbrei mit Reis- und Maismehl

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Zutaten (pro Portion)
2 EL Maismehl
2 EL Reismehl
1 TL Kokosöl
½ Birne
eine Handvoll Nusskerne (Walnüsse der Haselnüsse passen am besten)
etwas Sojamilch
1 TL Makao (alternativ eine Mischung aus Maca, Lucuma und Kakao)
1-2 TL Ahornsirup
1-2 TL Kokosraspeln
optional: 1 EL Leinöl

Zubereitung
Mais- und Reismehl mit etwas kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel anrühren, so dass eine glatte Creme entsteht. Parallel ca. 200 ml Wasser in einem Topf erhitzen. Wenn das Wasser kocht, die Mehl-Paste vorsichtig einrühren. Unter Rühren nochmals aufkochen, dann die Hitze auf eine kleine Stufe reduzieren und den Brei 10-15 min köcheln lassen, dabei immer wieder rühren.

In der Zwischenzeit die Birne waschen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Nüsse hacken. Sojamilch erwärmen und aufschäumen.

Wenn der Brei fertig ist, Birnenstücke in eine Schale geben, das Kokosöl unter den Brei rühren und ihn zu den Birnenstücken in die Schale geben. Nüsse, Kokosraspeln, Milchschaum, Makao und Ahornsirup darauf verteilen.

Wenn der Brei etwas abgekühlt ist, kann man als gesundes Plus noch eine Esslöffel Leinöl darüber geben.

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Zum Schluss noch zu den Gewinnern unserer drei Ausgaben von „Campus Food“.
Aus vier Kommentaren drei auszulosen (und eine(n) leer ausgehen zu lassen…), fand ich ja fast noch schlimmer, als einen von vielen auszulosen…

Wie dem auch sein: eine Entscheidung musste her und so haben wir das offizielle Lostöpfchen gefüllt und ausgelost.

Je ein Expemplar von „Campus-Food“ haben gewonnen:

Lucas, Katja und Daniela mit der netten „Fähnchen-Geschichte“ (vielleicht bekommen wir ja sogar noch ein Fähnchen-Bild zu sehen?)

Die Gewinner sind benachrichtigt.

Liebe Grüße

Cala

 

Druckfrisch bei uns eingetroffen: das neue Buch von Fräulein Klein ist da!

Collage Titel

Wie Yvonne das neben Job, 2 Kindern und Haushalt macht, ist mir rätselhaft –  wenn wir uns sehen, frage ich sie jedes Mal danach. Nicht nur postet sie regelmäßig und ungeheuer detailverliebt in Ihrem Blog, inzwischen ist auch ihr drittes (!) Buch erschienen.

Wieder pünktlich zur Buchmesse präsentiert sie den einen neuen Band ihrer Fräulein-Klein-Reihe im Callwey-Verlag: „Fräulein Klein lädt ein – Backzauber und Dekolust für jeden Anlass“.

Collage_Blütenzweige

Im gewohnten Stil findet sich hier eine gelungene Mischung aus Backrezepten und Deko- Ideen. Familien mit kindern und Menschen, die oft und gerne Gäste haben, dürften wieder jede Menge Spaß an dem wunderschön gestalteten Buch haben.

Als Veganer sind die Backrezepte für mich zwar nicht mehr ohne weiteres zu übernehmen, aber das eine oder andere lässt sich sicherlich sogar abwandeln – ich werde mir das eine oder andere Rezept mit etwas Muße noch mal anschauen. Im Moment finde ich einfach Vergnügen daran, im Buch zu blättern und die schönen Fotos zu genießen. Es macht Spaß, sich optisch inspirieren zu lassen und die eine oder andere Anregung mitzunehmen.

Collage_Beerenkuchen_Birnen

Für Nicht-Veganer und vor allem für Menschen, die gerne (mit Kindern) backen und basteln, ist das Buch eine wahre Fundgrube für tolle Ideen. Es arbeitet sich durch alle Fest- und Feiertage, angefangen von Frühlingsideen, über Valentinstag und Fasching, Ostern und Muttertag bis hin zu Frühlings und Sommerfesten, Gartenpartys bis hin zu Herbstideen, Winter, Weihnachten und Silvester.

Kresse_Weihnachtsbäume

Was mir besonders gut gefällt, sind die viele kleine Anregungen, die man sich aus dem Buch picken kann – manchmal sind es kleine Details oder leicht umsetzbare Ideen wie die Blumenväschen mit Kresse als Osterdekoration (Seite 32) oder die beklebten Weckgläser (Seite 37). Die winzigen Weihnachtsbäume aus gefaltetem Papier (S.176)  werden dieses Jahr sicherlich auch bei mir zum Einsatz kommen – vielleicht schon bei unserem Tasting im November, sie gefallen mir sehr…

Collage Cheesecake

Sehr nett sind auch die Mini Osternester (Seite 44) als Tischdeko, oder die Blütenzweige aus Papier (Seite 60). Unwiderstehlich finde ich den Johannisbeer-Cheesecake mit Streuseln und Weißer Schokolade (Seite 81), bei dem ich unbedingt mal probieren muss, ob man ihn in einer veganen Variante backen kann. Und auch der Schokoladenkuchen mit Gewürzbirnen (Seite 122) steht schon auf meiner veganen to-do-Liste.

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Auch für Kinder sind wieder jede Menge genialer Ideen dabei – zum Beispiel die Pfannenkuchen-Beerenspieße, die der Renner auf jedem Kindergeburtstag sein dürften, aber auch die Eisparty oder die Beereneistorte ganz in rosa und Lilatönen sind schon optisch ein Genuss.

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Yvonne Bauer
Fräulein Klein lädt ein
Backzauber und Dekolust für jeden Anlass
2014. 176 Seiten, 322 Farbfotos
23 x 24 cm, gebunden mit Leseband
€ [D] 24,95 / € [A] 25,70 / sFr. 35.50
ISBN: 978-3-7667-2116-7

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, aber auch bei uns im Shop erhältlich.
Wer sonst nichts zu bestellen hat und die Versandkosten sparen möchte, bestellt bitte nicht über den Shop, sondern schickt eine E-Mail direkt an mich: info@cala-kocht.de

Außerdem hat uns der Verlag netterweise auch wieder ein Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt. Um an der Verlosung teilzunehmen, kommentiert bitte wie gewohnt einfach diesen Post.

Unter allen Kommentaren verlosen wir am 15.10. ein Exemplar von „Fräulein Klein lädt ein“.

Liebe Grüße, viel Spaß mit dem neuen Buch von Yvonne & viel Glück bei unserer Verlosung

Cala

 

Zwetschgen-Tartes & andere Lieblingskuchen

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Nachdem ich für das letzte Tasting zwar überschwängliches Lob bekommen habe :), mit meinem Dessert aber nicht so richtig punkten konnte :(, probiere ich im Moment verschiedene Optionen für das nächste Tasting im Oktober aus. Ich bin ziemlich entschlossen zu backen und liebäugle mit einer Tarte oder einem Obstkuchen

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Insofern nutze ich die Zwetschgen- und Birnenzeit, um verschiedene vegane Rezepte und Teige auszuprobieren. Boris ist ganz glücklich, weil im Moment so viel gebacken wird 😉

Zudem hat mir eine liebe Freundin ihre Küchenmaschine geschenkt (das gleicht Modell, das ich auch privat benutze) und ich habe jetzt eine, die ich zu meinen Kochkursen und Tasting mitnehmen kann, ohne hier immer den halben Haushalt ein- und auszuräumen. Ich freue mich sehr!

Hier schon mal zwei von meinen Kuchen-Rezepten, die auf jeden Fall in die „engere Auswahl“ kommen:

Calas Zwetschgentarte

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Diese Tarte mochten wir beide sehr, sie ist richtig üppig & lecker, ein tolles Dessert, aber auch fein zu einer Tasse Kaffee oder Tee:

Zutaten
100g Mehl + etwas mehr (ich verwende Vollkorn-Weizenmehl)
40ml Hafermilch
15g frische Hefe
2 EL Zucker
eine Prise Salz
20g Kokosöl
30 ml sprudelndes Mineralwasser
10-12 große Zwetschgen
4-6 Esslöffel Rübensirup
6-8 Mandeln (blanchiert oder ungeschält, ich bevorzuge die ungeschälten Mandeln)

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben. Hafermilch erwärmen und Hefe darin auflösen. Zucker dazugeben. Mischung zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verrühren. Etwa 20 Minuten gehen lassen.

Salz, Kokosöl (leicht erwärmen, damit es flüssig wird) und 30 ml sprudelndes Mineralwasser zum Teig geben, dann vorsichtig mit den Knethaken noch etwas (gesiebtes) Mehl unterheben und so lange kneten, bis ein glatter und nicht zu fester Teig entsteht. Der Teig sollte so lange geknetet werden, bis er Blasen wirft. Wieder 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200° vorheizen. Zwetschgen entkernen und vierteln. 4-6 Esslöffel (ja nach gewünschter Süße) Rübensirup vorsichtig im Wasserbad erwärmen, damit er flüssig wird. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf dünn und möglichst gleichmäßig verteilen (Ich benutze einen Teigschaber). Zwetschgen darauf auslegen. Zuckerrübesirup gleichmäßig über die Zwetschgen geben. Mandeln mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden und auf dem Kuchen verteilen.
Im Ofen ca. 35 Minuten backen.

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Der perfekte (Grieß-)Kuchen
mit schwarzen Johannisbeeren, Zwetschgen oder Birnen
(für eine kleine Springform, ca. 20 cm Durchmesser)

Dieses Rezept ist eine Abwandlung von dem Kuchenrezept, das ich zu Pfingsten gemacht habe (siehe hier). Ich habe ihn inzwischen in mehreren Varianten gebacken, z.B. mit Sojamilch statt Sojajoghurt, was  auch gut funktioniert. Der Kuchen schmeckt dann zwar weniger wie ein typischer Grießkuchen, weil die säuerliche Komponente vom Joghurt fehlt, dafür hat man einen fantastischen Basisteig für einen Beeren- oder Pflaumenkuchen.

Meine absolute Lieblingsvariante aber ist diese, bei der ich die Margarine durch Kokosöl ersetzt habe – der Kuchen ist ein Traum:

Zutaten:

30g Kokosöl
175g Sojajoghurt
55g Zucker
Mark einer halben Vanilleschote
110g Grieß
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
2 Hände voll schwarze Johannisbeeren, andere Beeren, Zwetschgen oder Birnen
eine Prise Salz

Ofen auf 180° vorheizen.

Kokosöl schmelzen und etwas abkühlen lassen. Öl, Sojajoghurt, Zucker, Vanille und Salz mit einem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Grieß mit dem Backpulver mischen und unter ständigem Rühren in die Sojajoghurt-Masse rieseln lassen, gut verrühren. Beeren von den Stielen lösen, abspülen und trocken tupfen. Springform mit Backpapier ausschlagen, Teig einfüllen und die Beeren, Zwetschgen oder Birnen darauf verteilen.

Kuchen für ca. 45 Minuten in den Ofen geben.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
Cala

Kochen im Spätsommer – Gemüse in Hülle und Fülle & ein paar Tipps für den Frankfurter Erzeugermarkt

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Geht es dir auch so? Mir macht es solchen Spaß, um diese Jahreszeit zu kochen, wenn es alles in Hülle und Fülle gibt. Noch schöner ist es natürlich, dass jetzt auch die Sonne noch mal zurückgekehrt ist – ich hoffe nach diesen verregneten Ferien sehr, dass wir nun doch noch mal den einen oder anderen einigermaßen schönen Abend auf der Terrasse oder im Garten verbringen können.

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Auf den Wochenmarkt zu gehen, ist in dieser Jahreszeit eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. An den letzten Wochenenden waren wir mehrmals in Frankfurt auf dem Erzeugermarkt an der Konstablerwache zu gehen, wo wir sehr gerne einkaufen. Mein Gemüse kauf ich dort am liebsten bei Jörg & Freunde  (vom Hauptzugang aus gesehen hinten rechts neben dem Blumenstand). Hier haben wir zuletzt auch traumhafte Mini-Zucchini und Mini-Auberginen bekommen (Foto ganz oben). Es ist ja nicht so, dass die größten Früchte die besten sind, sondern im Gegenteil: die kleinen sind oft besonders aromatisch.

Aus dem Gemüse habe ich im Ofen eine sehr leckere Schmorpfanne gemacht, die leicht und schnell zuzubereiten und himmlisch lecker ist. Dieses und ein paar Rezepte, die ich Moment besonders mag, findet ihr in diesem Post.

Aber wenn wir schon mal dabei sind, über den Wochenmarkt an der Konstablerwache zu sprechen, hier gleich noch ein Tipp: Das – für meinen Geschmack – beste Brot (Natursauerteig-Brot aus dem Backhaus/Holzofen), wunderbare Marmelade (und teilweise auch interessantes Gemüse) gibt es am Stand von Gudrun Ford aus Hüttenberg (vom Hauptzugang aus gesehen ist der Stand links außen).

140907_Colage Zwetschgenkuchen

Außerdem habe ich (Thema Zwetschgen!) zwei wunderbare Tarterezepte und einen herrlichen Bleckkuchen ausprobiert – die Rezepte stelle ich euch aber in einem separaten  Post vor, jetzt geht es erst mal um das Gemüse 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Nachkochen.

Liebe Grüße
Cala

PS: In meinem Kochkurs „Kochen im Spätsommer“ am kommenden Freitag, 12. September in Neu-Isenburg sind aktuell übrigens auch noch zwei Plätze frei.

Einfaches Ofengemüse
(Foto siehe auch Titelbild)

140907_Ofengemüse roh 

Zutaten (pro Portion)
2-4 Mini-Zucchini
1-2 Mini-Auberginen
1-2 kleine Tomaten
1 mittelgroße Knoblauchzehe
Meersalz , schwarzer Pfeffer (beides frisch gemahlen)
bestes Olivenöl
ein paar Rosmarinzweige

*die Anzahl hängt beim Gemüse natürlich von der Größe ab; insgesamt rechne ich pro Portion mit 150 – 200g Gemüse.

Zucchini und Auberginen waschen und halbieren. Tomaten waschen, Stilansatz entfernen und vierteln. Gemüse in einer mit Olivenöl ausgepinselten Auflaufform verteilen. Knoblauch fein hacken und zum Gemüse geben. Meersalz und Pfeffer darüber geben. Mit Olivenöl begießen und ein paar Rosmarinzweige auf dem Gemüse verteilen.  Ofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen, dann das Gemüse ca. 30 Minuten garen.
Mit frischem Olivenöl servieren.

Dazu passt Reis.

Auch köstliche Birnen gibt es jetzt wieder erntefrisch (oder wie bei uns direkt vom Feld nebenan 😉 ). Ich nutze die Zeit und esse sie nicht nur morgens im Müsli, als Snack oder im Kuchen, sondern koche auch damit. Dieses Rezept mag ich besonders (vielleicht habe ich es auch schon mal vorgestellt), und es war mir diese Woche eine große Hilfe, weil ich viel außer Haus war und einige stressige Arbeitstage hatte:

Ganz schnell gemacht & das perfekte Mitnahmegericht:
Gebratener Tofu mit Birne
(Foto folgt)

 

Zutaten (pro Portion)
ca. 80g Tofu natur (ich mag geschmacklich am liebsten den Bio-Tofu von Taifun)

1 kleine, maximal mittelgroße Birne
1 EL Kokosöl
ca. 1 EL Sesam
etwas Meer- oder Himalayasalz, Pfeffer

Tofu abspülen und in kleine Würfel schneiden. Birne gründlich waschen, dann ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu anbraten. Wenn der Tofu beginnt braun zu werden, Sesam hinzugeben und 1-2 Minuten mitbraten. Birnenwürfel hinzufügen, Hitze etwas reduzieren und zusammen mit den Tofu unter gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten schmoren.

Schmeckt sowohl warm, als auch kalt.

Ratatouille aus dem WECK-Glas

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Bei diesem Rezept, das im Prinzip die gleichen Zutaten verwendet, wie mein Ofengemüse oben, habe ich eine Anregung aus der aktuellen Schrot & Korn aufgegriffen (Originalrezept hier). Als ich das schöne Titelfoto sah, dachte ich gleich, dass das ein ideales WECK-Glas-Gericht ist.

Meine Version habe ich wie folgt zubereitet:

Zutaten (pro Portion)

1 kleine Aubergine
je 1 kleine rote und gelbe Tomate
optional: eine kleine Zucchini
bestes Olivenöl
2-3 Zweige frische Petersilie (oder andere Kräuter, z.B. Rosmarin oder Oregano)
ca. 60g Quinoa
optional: eine kleine, frische Knoblauchzehe
Meersalz, schwarzer Pfeffer (ich verwende Tellicherry-Pfeffer) – beides möglichst frisch gemahlen

Zubereitung:

Aubergine waschen, streifenförmig schälen und dann mit der Küchenmaschine oder einem scharfen Messer in möglichst in feine Scheiben schneiden. Tomate(n) (und ggf. Zucchini) ebenfalls in feine Scheiben schneiden.

Ofen auf 175° vorheizen. WECK-Gläser mit Olivenöl ausstreichen. Petersilie (optional auch andere Kräuter) waschen und hacken. Quinoa nach Packungsanweisung bissfest garen.

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Jetzt die WECK-Gläser von Rand her mit den Scheiben auslegen, beginnend mit einer Schicht Aubergine, dann immer abwechselnd die verschiedenen Gemüse-Scheiben. In der Mitte etwas Platz lassen, dort den gegarten Quinoa einfüllen. In einem Schälchen Olivenöl mit Salz und Pfeffer verrühren und das Gemisch zwischen die Gemüsescheiben träufeln. Wer möchte, kann zusätzlich Knoblauch dazugeben. Obenauf etwas Petersilie (oder andere Kräuter) geben. Die Gläser mit Deckeln und Klammern verschließen (kein Gummi!) und ca. 30 Minuten in den Ofen geben.* Dass der Garprozess beginnt, kennt man daran, dass sich unten im Glas kleine Kochbläschen bilden. Im Glas servieren.

Dazu schmecken rote Linsen, die man ggf. mit dem restlichen Quinoa mischen kann.

(*Die Garzeit des Gemüses hängt u.a. von der Dicke der Gemüsescheiben ab.)

 

 

 

 

Campus Food die zweite: Das Feedback von Eva und Sebastian – „Mein bislang bestes veganes Kochbuch“

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Ich unterbreche meinen Bericht von unserer Italien-Reise, weil ich euch den Post von Eva und Sebastian, unseren studentischen Test-Lesern nicht länger vorenthalten möchte. Eigentlich war der Post schon im Juli geplant, aber ich habe es trotz guter Vorsätze nicht mehr geschafft, den Text vor unserer Abreise noch zu redigieren.

Eva und Sebastian haben das Buch „Campus Food“ für uns gelesen  – erinnert ihr euch (siehe Post hier und hier)? Eva lobt das Buch sehr und hat von ihren Erfahrungen berichtet – ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen wie ich…

Liebe Grüße
Cala

***Gastbeitrag*********************************************************************

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(Foto: Eva und Sebastian)

„Sebastian und ich, Eva, sind beide Studenten. Sebastian studiert Chemie und ich Dienstleistungsmanagement als Duales Studium. Seit etwas mehr als einem Jahr haben wir uns für eine vegane Ernährung entschieden, anfangs vor allem aus gesundheitlichen Gründen.

Wenn man nach einem langen Arbeits- oder Uni-Tag heim kommt, hat man meistens nur noch wenig Lust zu kochen oder hat in Prüfungsphasen (die leider lang und häufig sind…) jede Menge zu tun. Damit wir – wenn wir uns aufgerafft haben – nicht immer das gleiche kochen, nehmen wir gerne ein Kochbuch in die Hand und lassen uns inspirieren.
Aber wenn man sich die gängigen veganen Kochbücher ansieht, verkünsteln sich die Autoren leider oft… Dabei kann veganes Kochen doch so einfach sein!

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(Originafoto aus „Campus-Food“)

Insofern waren wir gespannt, ob „Campus Food“ Chancen hätte, es auch wirklich in die Realität unsrer Küche zu schaffen…

Der erste Eindruck: Als Sebastian und ich das Buch in den Händen hielten, kamen wir gerade vom Sushi-Essen. Sehr bezeichnend, denn das haben wir uns später dann auch zum Nachkochen ausgesucht. Das Buch sieht schön aus, irgendwie ökologisch und passend zum veganen Thema, aber auch nicht langweilig – die richtige Mischung zwischen der Logik des Veganismus und dem Pep eines Studenten 😉 Liegt gut in der Hand und mit dem quadratischen (etwa) DinA5 eine gute Größe. Zu bemerken sei auch der Umfang: mit guten 160 Seiten und 55 Rezepten fühlt man sich weder überfordert („Das bekomme ich nie alles gekocht…“) noch um die Auswahl betrogen.

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(Foto: Eva und Sebastian)

Aufbau: Das Buch ist nicht klassisch in Vorspeise, Hauptgang und Dessert gegliedert (was manchmal ja auch gar nicht wirklich nützlich ist), sondern umfasst folgende Themen:

Quick and Tasty: Wenn es mal schnell gehen soll, was mir als Studentin nach einem langen Arbeitstag in der Praxisphase enorm wichtig ist…

Futtern wie bei Muttern: Die „Klassiker“ – Erbensuppe, Ragout, Milchreis, Frikadellen (alles natürlich in veganen Varianten). Wer daheim auszieht, lernt Mamas Küche schnell zu vermissen und so kommt ein Stück davon wieder zu einem zurück…

Party – Feeling: Ideal wenn man Freunde einlädt oder etwas zu einer Party mitbringen soll – so viel zu der Meinung, dass Veganer nur Körner und Tofu futtern… Bei den Blaubeer-Schoko-Muffins (Seite 62) wurden wir mehr als einmal um das Rezept gebeten…

Gourmet-Student: Wenn mal etwas mehr Geld übrig ist und man sich die ein oder andere Zutat gönnen kann, die sonst nicht unbedingt daheim vorhanden ist, aber auch, wenn man den Partner beeindrucken möchte: Sebastian hat mich mit dem Pilz-Risotto mit Granatapfel (S. 90) verwöhnt….

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(Foto: Eva und Sebastian)

Brain- / Nerd-Food: Diese Rezepte gehen zum einen schnell und geben zum anderen viel Energie! Gut durchdacht und perfekt für die stressigen Prüfungswochen, die ich zum Glück gerade überstanden habe, wohl auch mit dem einen oder anderen Smoothie: der Mango-Orangen-Smoothie (Seite 100) ist ein Gedicht!

Gut + Günstig: Wie der Titel schon sagt: der Monat geht zu Ende, das Budget wird knapper. Wir kochen jetzt mit günstigen Zutaten und Sachen, die wir ohnehin daheim haben. Wobei die Rezepte auch jederzeit superlecker sind, wenn der Monat grade angefangen hat 😉

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(Foto: Eva und Sebastian)

Besonders gut haben uns die Infoseiten gefallen. Sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Veganer gab es ab und an eine Doppelseite mit nützlichen Tipps. Was ersetze ich durch was, wie gehe ich vegan grillen oder auch Argumente für das vegane Leben.

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(Originalfoto aus „Campus-Food“)

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Tipps zum Umwandeln der veganen Rezepte zu einem vegetarischen Rezept. Wenn jemand ein veganes Kochbuch kauft, hat er wohl auch Interesse daran, wirklich vegan zu kochen. Und notfalls weiß man ja auch selbst, dass man normale Milch oder konventionellen Käse hernehmen könnte…
Die kleinen Hinweise an manchen Rezepten stören nicht groß, bringen mir persönlich aber auch nicht viel.

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(Foto: Eva und Sebastian)

Die Rezepte: Ich bin ja meistens etwas „verschnäkt“ und war wirklich überrascht wie viele Rezepte es mir angetan haben. Ein großer Vorteil ist, dass man sich nicht verkünstelt und alles gut kochbar ist, schön bodenständig in der Zubereitung und trotzdem richtig kreative Sachen als Ergebnis.

Bei vielen veganen Kochbüchern besteht das Problem, dass mit elendig teuren speziellen Zutaten gekocht wird (meist mehrere pro Rezept und in nicht vertretbaren Mengen). In „Campus Food“ kam selten etwas wirklich Exklusives vor und wenn, dann in absolut bezahlbaren Mengen und nicht andauernd. Bringt einen zum Ausprobieren und schont dennoch den Geldbeutel. Großer Pluspunkt!

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(Foto: Eva und Sebastian)

Fazit: Mein bislang bestes veganes Kochbuch. Keine unfassbar teuren Zutaten oder ewige Zubereitungsprozesse. Rezepte, die Lust aufs Nachkochen machen und auch noch super schmecken. Zehn von zehn Punkten und noch drei Sternchen obendrauf. 🙂 Ich bin ehrlich und ohne Übertreibung begeistert und schwer überzeugt!“

****************************************************************Ende Gastbeitrag***

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Weil Eva und Sebastian so begeistert waren, haben wir mit dem Verlag gesprochen und stellen nochmals zwei Exemplare von „Campus-Food“ zur Verlosung zur Verfügung.

Was ihr dafür tun müsst?

Antwortet bis zum 29. September 2014 auf diesen Post (Kommentarfunktion) und erzählt uns, welche Erfahrungen ihr mit der veganen studentischen Ernährung gemacht habt – ich freue mich auf eure Berichte und vielleicht auch auf den ein oder anderen Tipp oder ein Rezept?

Unter allen Beiträgen verlosen wir am 30.09.2014 zweimal das Kochbuch „Campus Food“.

Liebe Grüße
Cala