Rezepte
Kommentare 1

zurück zu einem gesunden Leben: meine guten Vorsätze für 2012

So, in den letzten Tagen habe ich wirklich genug geschlemmt und auch sehr ungesund gegessen – ich gebe es zu. Vor allem alles was süß ist wird mir leider immer sehr schnell zum Verhängnis. Dass ich dabei etwas zugenommen habe, ist gar nicht so schlecht, aber was mir nicht gefällt, ist, dass ich mich einfach nicht wohl fühle in meiner Haut und auch nicht richtig glücklich bin mit meinem Körper. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber nach Weihnachten habe ich mich richtig träge und fett gefühlt – und das ist für mich immer ein Zeichen, dass es höchste Zeit wird, eine Kehrwende einzuleiten und zu einer gesunden Ernährung zurück zu finden. Außerdem bekommt mir üppiges Essen immer weniger – ich schlafe nach solchen “Orgien” oft sehr schlecht, fühle mich träge und schlapp.

Seit ich meine Ernährung umgestellt habe, ist gesundes Essen und die Rückkehr zu einer vernünftigen Ernährungsweise auch nach solchen saisonalen “Ausflügen” überhaupt kein Problem mehr: ich richte mich einfach wieder nach den Grundregeln und esse nach Plan – that’s it. Ich habe vor, im Frühjahr noch mal eine komplette Entgiftung zu machen – also dann auch zwei Wochen ölfrei zu essen – was einmal im Jahr sinnvoll erscheint.

Da ich immer sensibler werde, was den Konsum von tierischen Produkten angeht, möchte ich mehr vegane Gerichte in meine Ernährung einbauen. Und was ich in diesem Zusammenhang auch mal kritisch hinterfragen werde, ist die Eiweißmenge, die bei mb ja eine ganz große Rolle spielt, vielfach aber negativ bewertet wird. Damit muss ich mich mal näher befassen, um für mich eine Entscheidung zu treffen, wie ich das künftig handhaben will. Zumindest aber will ich mehr pflanzliche Eiweiße zu mir nehmen und die tierischen Eiweiße deutlich reduzieren.

Bis auf weiteres bin ich jetzt aber “erst mal” “nur” in die Phase 2 bzw. 3 zurückgekehrt und mache es mir damit gemütlich. Außerdem würde ich gerne wieder in einen regelmäßigen Lauf-Rhytmus zurückfinden, was sich bei den milden Temperaturen da draußen jetzt einfach  anbietet. Auch mein Yoga- und Meditationsprogramm möchte ich gerne wieder aufnehmen. Das reicht eigentlich an guten Vorsätzen für das neue Jahr, oder?

Ob ich das einhalten kann? Ich glaube schon. Wer mich kennt, weiß, das ich ein willensstarker Mensch bin und dass ich mich von Erfolgen auch gerne beflügeln lasse, insofern habe ich eigentlich keine Sorge. Und da ich das jetzt auch vor so viel Zeugen niedergeschrieben habe, kann ich ja eigentlich auch gar nicht mehr anders, als das konsequent umzusetzen…

Auf jeden Fall merke ich schon nach zwei Tagen, wie gut es mir tut, wieder mit einem guten Gefühl, regelmäßig und in überschaubaren Mengen zu essen.

Zum Auftakt gab es gestern Kartoffen mit Quark & Leinöl und dazu Feldsalat mit gebratenen Champingnons. Das ist zwar wegen der Kartoffeln nicht nicht ganz mb-konform für die strengen Phasen, aber für den Übergang sicher nicht schlecht, zumal ich nicht unbedingt wieder an Gewicht verlieren möchte. Wer ganz mb-konform essen möchte, isst dazu statt Kartoffeln einfach eine Scheibe Roggenbrot.

Feldsalat waschen und putzen. Champignons in breite Scheiben oder Viertel schneiden und in Ghee andünsten. Über den Feldsalat geben. Mit Olivenöl, Himbeeressig, Salz und grünem Pfeffer abschmecken. Den Quark (aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch) mit 1-2 Esslöffeln Leinöl glatt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wunderbar erfrischend ist dieser Zitronenspinat, momentan eines meiner Lieblingsgerichte:

Spinat waschen und in etwas Ghee leicht anbraten. Dann salzen, pfeffern und mit Zitronenzesten abschmecken, dabei aber nicht mehr stark erhitzen.

Heute gabe es diese Kartoffel-Kürbis-Pfanne mit Chili und Rosmarin, die mir sehr gut geschmeckt hat. Ich verwende Muskatkürbis, dessen Geschmack und Vieleitigkeit ich immer mehr zu schätzen lerne.

Als Kartoffeln nehme ich “Bamberger Hörnchen”, diese kleinen länglichen Kartoffeln, die ein bisschen aussehen wie Ingwer-Knollen und die ich wegen ihres feinen Geschmacks und den kurzen Garzeiten ideal finde.

Kartoffeln und Kürbis schälen und in feine Scheiben schneiden. Zunächst die Kartoffeln in Ghee anbraten, nach ca. 5 Minuten die Kürbisscheiben hinzugeben. Unter Rühren braten (nicht salzen!).

Wenn Kartoffeln und Kürbis gar sind, mit frisch gemahlenem Chili und Rosmarin, grünem Pfeffer und Meersalz abschmecken. Auch hierzu schmeckt Quark, den ich mit einem Esslöffel Leinöl glatt rühre.Lecker sind aber sicherlich auch alle Sorten von Käse, allen voran würziger Schafs- oder Ziegenkäse.

Ich sehe schon: in nächster Zeit werde ich euch endlich wieder mit gesunden (und mb-konformen) Rezepten verwöhnen (ich hatte auch schon ein ganz schlechtes Gewissen…). Zu Silvester sind wir noch einmal zum Raclette eingeladen, aber das wird definitiv schon wieder eine Ausnahme sein.

In diesem Sinne euch allen eine gute Zeit
eure
Cala

1 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.