Cala meint
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Saisonal kochen: das findest du jetzt auf dem Wochenmarkt

In meinen aktuellen Podcast-Folgen (hier) habe ich euch das Gemüse vorgestellt, das im Oktober Saison hat und jetzt frisch und günstig auf dem Wochenmärkten zu finden ist.
Dazu habe ich euch ein paar Zubereitungsvorschläge gemacht, so dass ihr kreativ werden könnt und nicht von Rezepten abhängig seid.

Der Oktober bietet uns ja wirklich eine grandiose Fülle und ich finde die Wochenmärkte in dieser Zeit auch immer ganz besonders spannend. Es gibt Blumenkohl, Brokkoli, grüne Bohnen, Champignons (und andere Pilze, vor allem Waldpilze), Fenchel, Kohlrabi, Kürbis, Lauch und Lauchzwiebeln, Karotten, Mangold, Paprika, Pastinaken, Rote Beete, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Spinat, Steckrüben, Topinambur, Weißkohl, Wirsing und Zucchini.

Im Podcast habe ich euch zu den einzelnen Gemüsearten vielseitige Ideen gegeben, deshalb möchte ich mich hier nicht wiederholen. Wenn Ihr Ideen sucht, hört euch also sehr gerne die Podcastfolge an :).

Ihr könnt aber auch das Gemüse, das ihr vom Wochenmarkt mitgebracht habt, hier im Blog in die Suchfunktion eingeben und findet dann viele Ideen und Inspirationen – ich stöbere oft selber auf dem Blog und freue mich, Rezepte wiederzufinden, an die ich gar nicht mehr gedacht habe. Ihr wisst: meine Rezepte sind immer alltagstauglich und kommen fast immer mit wenigen Zutaten aus. Ihr braucht also keine Angst zu haben, dass euch dann etliche Zutaten fehlen.

Ich habe im Podcast auch versprochen, zwei neue saisonale Rezepte online zu stellen. Eigentlich hatte ich euch einen Brokkoli-Salat angekündigt, nachdem der Podcast online war, habe ich aber gesehen, dass das Brokkoli-Rezept aus meinen Coachings für den Blog nicht geeignet ist.*

Ihr bekommt statt dessen ein tolles Rezept für eine Kürbissuppe. 🙂

Ein Rezept, das wir im Moment lieben, ist so leicht zu machen, dass ihr wirklich keinerlei Aufwand damit habt. Für dieses Gericht kaufe ich am liebsten die Rote Beete im Bund (also mit Blättern), weil die am frischesten ist (die Blätter kann man übrigens auch essen – z.B. wie Spinat gedünstet, sie sind sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen, sehr viel reicher als die Knollen selbst).

Rote Beete hat sehr viel Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure und ist ein rundum gesundes Gemüse, das gekocht oder gedünstet noch dazu sehr bekömmlich ist. Frische Rote Beete hat geschmacklich nichts zu tun mit dem labbrigen Zeug, das man manchmal vorgekocht und vakuumiert kaufen kann.

Rote Beete mit Ziegekäse

Zutaten (pro Portion)
2-3 mittelgroße Rote-Beete-Knollen
fester Bio-Ziegen-Frischkäse (demeter-Qualität)
etwas Meersalz (am besten frisch gemahlen)

Außerdem brauchst du einen gusseisernen Topf mit Deckel. Wenn du keinen hast, kannst du die Rote Beete auch nach meiner Methoden in WECK-Gläsern garen (siehe hier).

Zubereitung
1. Ofen auf 175° vorheizen (Ober/Unterhitze, keine Umluft)
2. Rote Beete von den Blätter befreien, kurz abwaschen und in den Topf geben. Mit dem Deckel verschließen. Topf für ca. 1,5 Stunden in den Ofen geben.
3. Nach dem Ende der Garzeit die Rote Beete schälen (man kann die Haut jetzt einfach abziehen), auf einem Teller anrichten (gegebenenfalls halbieren) und den Ziegenkäse krümelig darauf verteilen

Kürbissuppe mit Kokosmilch und Kürbiskerngremolate

Zutaten
für die Suppe
400-500g Muskat- oder Hokkaidokürbis
1-2 mittelgroße weiße Zwiebeln
Kokosfett zum Anbraten
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 kleines Stück Kurkuma (etwa die Hälfte der Ingwermenge)
1,5 Liter Gemüsebrühe
(möglichst frisch gekocht oder sehr gute Fertig-Qualität, unbedingt ohne Hefe)
1 Dose (400ml) Kokosmilch
Meersalz, Pfeffer, (Muskatnuss)

für die Gremolata
2-3 EL Kürbiskernöl
eine Handvoll Kürbiskerne
1 Bio-Zitrone, heiß abgewaschen
Meersalz

Zubereitung

1. Kürbis schälen, entkernen und das Kürbisfleisch würfeln. Zwiebeln schälen und achteln. Ingwer und Kurkuma schälen und fein reiben.

2. Gemüsebrühe erhitzen. 2-3 Esslöffel Kokosfett in einem großen Topf erhitzen. Hitze etwas reduzieren, die Zwiebeln anbraten und schmoren lassen. Kürbisstücke dazugeben und anbraten, dann die Hitze ggf. weiter reduzieren, Ingwer und Kurkuma hinzugeben, kurz mitschmoren. Gemüsebrühe angießen, kräftig aufkochen, dann Hitze auf ein Minimum reduzieren und die Suppe mit geschlossenem Deckel ca. 30-40 Minuten köcheln lassen.

3. Inzwischen für die Gremolata die Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne rösten, dann salzen und abkühlen lassen. In einem Blitzhacker hacken. Mit Kürbiskernöl und Zitronenabrieb mischen, mit Meersalz abschmecken

4. Nach der Kochzeit die Kokosmilch angießen. Die Suppe kräftig pürieren, so dass sie fein und cremig wird. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Mit der Gremolata servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und

liebe Grüße
Cala

PS: Für alle, die doch Sehnsucht nach dem Brokkoli-Salat haben: Ich habe für meine Klienten und alle, die sich darmfreundlich (also getreide-, zucker- und hülsenfrüchtefrei) ernähren, eine Sammlung mit 40 Rezepten online gestellt, ihr findet sie hier.

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