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Safran aus Umbrien und eine wunderbare vegane Paella

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In der letzten Schrot & Korn (Ausgabe 06/2014) habe ich das Rezept für eine vegane Paella entdeckt. Als ich es las, fiel mir ein, dass wir von der Slow-Food-Messe in Stuttgart von einem unserem Lieferanten aus Umbrien auch Safran mitgebracht hatten – wie gut, dass mir dieser Geistesblitz kam, denn er war bei uns ausverkauft und im Webshop noch gar nicht wieder freigeschaltet (jetzt ist er wieder verfügbar und zwar hier 😉 ).

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Ihr denkt, eine Paella ohne Meeresfrüchte und Fleisch geht gar nicht? Stimmt nicht.
Der typische Geschmack der Paella kommt im Wesentlichen vom Safran und durch das Anbraten von Zwiebeln, Knoblauch und Paprika (in Spanien nennt man diese Grundlage „Soffritto“).

Im Original gehört auch Staudensellerie in die Paella und so ist es auch im Rezept aus der Schrot & Korn. Ich habe darauf verzichtet, weil ich nicht so viele Einzelgemüse kaufen mochte (Resteproblem). Auch ein paar andere Zutaten habe ich abgewandelt oder weggelassen. Erbsen habe ich nicht tiefgefroren, sondern frisch verwendet (eine Delikatesse um diese Jahreszeit) und zusätzlich dicke Bohnen verwendet – die gehören natürlich ursprünglich nicht in die Paella, passen aber sehr gut und sind eine wunderbare Eiweißquelle (Zubereitung siehe hier). Als Topping habe ich Mandel-Kerne benutzt, was mir authentischer erschien als Cashews (Schrot & Korn) und was sich als gute Entscheidung erwies. Bei der Zubereitung selbst habe ich mich weitgehend an das Rezept gehalten. Wir waren restlos begeistert, und ich war froh, eine große Menge gekocht zu haben – wir haben alles aufgefuttert, dazu einen grünen Salat gegessen und einen Weißwein genossen – Urlaubsfeeling 🙂

Hier ist mein Rezept:

Calas Version der veganen Paella

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Zutaten (ca. 4 Portionen)
4 kleine oder 2 größere Schalotten
3 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 mittelgroße Fenchelknolle
1 große Karotte
ca. 100g gekochte und ausgelöste dicke Bohnen (entspricht etwa 500g Schoten)
1 mittelgroße weiche Tomate
300g Risottoreis
500-600ml Gemüsebrühe (wird aus den Gemüseresten frisch gekocht, siehe Rezept)
Olivenöl
Sel Gris, Tellicherry-Pfeffer
3-4 Fäden Safran
etwas Kurkuma (getrocknet oder frisch)
schwarze Oliven
ein paar Cocktailtomaten
eine große Handvoll Mandeln
1 Zitrone

Vorbereitung:

  • dicke Bohnen auslösen, kochen und aus den Schalen lösen – siehe hier
  • Erbsen aus den Schoten lösen
  • restliches Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • Die Gemüsereste (bis auf die Erbsen- und Bohnenschoten) zusammen mit der geviertelten Tomate, 600ml Wasser und etwas Salz zu Kochen bringen, dann auf kleiner Stufe köcheln lassen – die Brühe wird später gebraucht.
  • Reis gründlich abspülen.
  • Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken.

Zubereitung

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln anbraten und glasig dünsten, dann den Knoblauch und die Hälfte der Paprika dazugeben. Unter Rühren bei mittlerer Hitze so lange braten/schmoren, bis das Gemüse beginnt zu zerfallen und eine ganz weiche Konsistenz hat (das ist das „Sofritto“).

Gemüse dazugeben und anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann die heiße (!) Gemüsebrühe dazugeben. Reis, Safran und Kurkuma zufügen. Auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, falls Flüssigkeit fehlt, noch etwas Gemüsebrühe dazugeben.

Inzwischen Mandeln häuten und rösten. Cocktailtomaten waschen und vierteln, Zitrone in Spalten schneiden. Paella auf Teller verteilen und Oliven, Cocktailtomaten und geröstete Mandeln darauf verteilen. Mit den Zitronenspalten servieren.

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Startet gut in die neue Woche,

liebe Grüße
Cala

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