Cala meint
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Neu entdeckt: Sanddorn

140424_Sanddorndressing

Wenn ich Meike Prostmeyer bei ihren Themenabenden unterstütze, gibt es auch für mich immer die eine oder andere Neuentdeckung. Anfang April haben wir uns noch einmal mit „Superfoods“ beschäftigt und Meike hatte im Vorfeld angeregt, auch Sanddorn vorzustellen. Auf der Biofach habe ich mich deshalb im Februar schon umgesehen, ein bisschen probiert und nachgehört und mich dann für einen Anbieter entschieden, der Sanddorn hier in Deutschland anbaut und gewissenhaft weiterverarbeitet (hier). Saft und Beeren kamen zwar erst kurz vorm Themenabend, aber ich konnte durchaus ein bisschen experimentieren.

140427_Sanddornbeeren

Interessant ist, dass Sanddornbeeren mit 200 bis 900 mg pro 100 g Fruchtfleisch in allererster Linie einen ungewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt aufweisen. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Vitamin-C-Gehalt von Zitronen und Orangen liegt bei 50 mg pro 100 g. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass sich die Sache sich ein bisschen relativiert, wenn man bedenkt, das man Orangen und Zitronen doch meist in größeren Mengen isst. Dennoch: Wer regelmäßig Vitamin C aufnehmen möchte, für den ist Sanddorn ideal. Und wer – wie ich – Zitrusfrüchte nur bedingt und nicht in rauen Mengen verträgt, für den ist Sanddorn optimal. Zudem sind Sanddornbeeren natürlich geschmacklich westentlich besser fürs Müsli geeignet als Orangen 😉
Vitamin C ist wichtig für den Körper: Es stärkt die Immunabwehr, stimuliert die Bildung von Bindegewebe, regt die Verwertung von Eisen an und schützt als Antioxidans das Zellinnere vor der Zerstörung durch Sauerstoff.

Daneben enthält Sanddorn auch noch einige andere interessante Vitamine wie z.B. Provitamin A, Vitamin E und Vitamin K, außerdem verhältnismäßig hohe Werte von Beta-Karotin. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken adstringierend und entzündungshemmend.

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Seit ich Sanddorn kennen gelernt habe, verwenden wir die getrockneten Beeren regelmäßig im morgendlichen Müsli. Für den Themenabend habe ich mir einen Sanddorncocktail ausgedacht und ein Thyminandressing gemacht (das auf dem Themenabend unbeabsichtigt sogar dem Acai-Dressing nach dem Rezept von Attila Hildmann den Rang abgelaufen hat 😉

Calas Sanddorn-Cocktail:

Sanddorn-Direktsaft (findet ihr inzwischen auch bei uns im Shop hier), Karotten-, Apfel und Mangosaft zu etwa gleichen Teilen im Blender aufmixen – der Cocktail ist sehr erfrischend und schmeckt im Sommer natürlich auch gekühlt oder auf Eis ganz toll.

Calas Sanddorn-Thymian-Dressing (Foto oben): Getrocknete Sanddorn-Beeren (jetzt ebenfalls bei uns im Shop erhältlich, hier) in der Küchenmaschine sehr fein vermahlen. Mit Haselnuss- oder Walnussöl, etwas Honig, getrocknetem oder frischem Thymian im Mixer aufschlagen. Mit Meersalz abschmecken.

Zur Verwendung von Honig im Dressing: Trotz meiner veganen Ernährung esse ich noch ab und zu Honig, die Gründe will ich jetzt hier gar nicht weiter ausführen, weil das zu weit führen würde. Wer ganz strikt ist, kann den Honig z.B. durch Agavendicksaft oder Reissirup ersetzen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag
Viele liebe Grüße
eure
Cala



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