Alle Artikel in: Cala meint

Alles auf Anfang? Oder: Was essen wir denn jetzt?

Ich bin zurück aus Salzburg. Genau genommen aus dem kleinen Örtchen Hallein bei Salzburg, wo ich in den Räumlichkeiten der  Salzburger Sportuni das erste Modul meiner Ausbildung zur Ernährungsberatung absolviert habe. Ich war restlos begeistert…. Es hat sich ausgezahlt, dass ich a) gründlich recherchiert und nach einer fundierten (medizinisch-wissenschaftlichen) Ausbildung gesucht habe und b) tatsächlich den Weg nach Salzburg gemacht habe, um mich – weg von daheim – voll und ganz auf das Thema konzentrieren zu können. Die Kulisse war atemberaubend, die Räumlichkeiten der Uni wunderschön (wir hatten noch dazu das Glück auf den besonders netten Hörsaal im Schloss ausweichen zu „müssen“…), das Wetter traumhaft und der Dozent (Therapeut für klinische PNI, Heilpraktiker und Sportwissenschaftler) wirklich großartig – ich habe richtig gepaukt und bin vollgestopft mit Wissen und absolut brennend für das Thema zurückgekehrt…. Jetzt geht es an die Umsetzung und die hat leider einen gewaltigen Haken… Schon seit meinem Neurodermitis-Rückfall im letzten Jahr (besser gesagt seit meiner Genesung) beschäftigt mich die Frage, ob ich wieder komplett zur veganen Ernährung zurückkehren kann und möchte. Im …

Vegane Quiche mit Tomaten und Frühlingszwiebeln

Ich sage es ja immer wieder: oft entdeckt man die schönsten Rezepte ganz unverhofft und meisten ist das bei mir der Fall, wenn ich irgendwelche Reste verwerte. Für unseren Stammtisch am Samstag (hier) hatte ich eigentlich einen Käsekuchen geplant, bekam dann aber auf dem Markt so wunderbares Obst – herrliche Kirschen und Aprikosen… -, dass ich mich spontan entschlossen habe, lieber zwei Obstkuchen zu machen. So war der Seidentofu überflüssig geworden und wollte anderweitig verarbeitet werden. Außerdem hatte ich noch ein paar Frühlingszwiebeln im Haus und ein paar wunderbar aromatische Tomaten. Ich habe dann ein Quiche-Rezept gefunden und (leicht abgewandelt) ausprobiert, das wohl ursprünglich von Taifun-Tofu stammt (hier) und in mehreren Versionen im Internet kursiert. Ich habe die Quiche ohne Kräuter und mit frischem Kurkuma gemacht, den ich zufällig da hatte. Außerdem habe ich den Teigboden ganz dünn gemacht, um Mehl und Fett zu sparen, und deshalb nur die Hälfte der angegebenen Teigmenge zubereitet. Wir waren vom Ergebnis total begeistert. Taifuns Tofu-Quiche – Calas Version Zutaten für den Teig 160 g (Vollkorn-)Weizenmehl 75g Alsan (vegane Margarine) …

Feine Nuss-Linsen-„Lasagne“ mit selbstgemachtem Nudelteig

An einem der Mai-Wochenenden hatten wir lieben Besuch von einer Schulfreundin und ich hatte Lust, mal wieder Nudeln selber zu machen. Dass klappte so gut und hat so lecker geschmeckt, dass ich mich in der Woche darauf entschlossen habe, noch ein bisschen damit zu erperimentieren und zu schauen, ob sich der Nudelteig auch ohne Nudelmaschine gut weiterverarbeiten lässt. Herausgekommen ist diese schöne Nuss-Linsen-Lasagne, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das Rezept klingt sehr viel komplizierter, als es ist – letztendlich geht alles ganz leicht von der Hand, so dass das immernoch ein alltagstaugliches Gericht ist. Den Nudeteig mache ich mit unserem Weizendunst und bin immer wieder begeistert, wie hervorragend die Mehle von der Hofbräuhaus Kunstmühle sind – ich habe noch nie mit so schönen Mehlen gearbeitet. Nuss-Linsen-Lasagne Zutaten (für 2 Portionen) Nudelteig 200g doppelgriffiger Weizendunst (hier) lauwarmes Wasser (ca. 110 ml) eine Prise Salz Linsen-Nuss-Füllung ca. 100g Linsen (siehe Tipp unten) eine große Hand voll Pecannüsse 2-3 Esslöffel Alsan (vegane Margarine) 2-3 Esslöffel Mandelmehl ca. 200ml Gemüsebrühe etwas Zitronensaft Hefeflocken Salz, Pfeffer zum Servieren: sehr …

von Zünften, Handwerkern und einem leckeren Mango-Karottensalat

Gestern habe ich mich mit einer lieben Freundin auf den Weg nach Seligenstadt gemacht, um Manfred von der Weberei Heydenmühle zu treffen, der einen Stand auf dem Zunft- und Handwerkermarkt in Seligenstadt hatte. Wenn es sich einrichten lässt, nutze ich solche Gelegenheiten gerne für eine kurze persönliche Begegnung, einen Austausch über die Zusammenarbeit, um Ware entgegenzunehmen oder das eine oder andere Geschäftliche zu besprechen. Anders als in der Weberei kann ich mir dabei auch einen ganz guten Überblick über das Sortiment verschaffen, denn ganz abgesehen davon, dass ein Besuch in der Heydenmühle für uns immer mit größerem Aufwand verbunden ist, ist in der Weberei vieles verräumt und nicht zugänglich. Solche Märkte sind aber natürlich auch generell interessant für mich, denn nicht selten ergeben sich hier neue Kooperationsmöglichkeiten für Cala kocht, wenn ich etwas entdecke, das spannend sein könnte. So gesehen war es ein wunderschöner Vormittag im traumhaften Ambiente des Klostergartens von Seligenstadt – wie schön es dort ist, hatte ich gar nicht mehr richtig „auf dem Schirm“, ich war ewig nicht mehr dort… Manfreds Stand …

In love with greens – Volume II – Kerbel & Petersilie

Eine Verwechslung von Kerbel und Koriander durch den Verkäufer auf dem Markt in Amsterdam führte dazu, dass ich dieses geniale Kraut für mich (wieder-)entdeckt habe. Erst war ich sauer, weil ich den Koriander fest eingeplant hatte, dann war ich hin und weg vom tollen Geschmack in meinem Avocadosalat. Kerbel sieht dem Koriander tatsächlich sehr ähnlich und er sieht ihm auch ähnlicher als der glatten Petersilie – auch wenn ich bei Recherchen im Internet festgestellt habe, dass verwirrenderweise auf vielen Seiten Petersilie abgebildet wird, wenn vom Kerbel die Rede ist. (z.B. hier) Lasst euch davon nicht verunsichern: Kerbel hat ganz feine Blätter und ein ganz zartes Grün. Auf diesem Bild kann man es genau sehen: der Kerbel liegt ganz links, die Petersilie rechts. Kerbel schmeckt hervorragend zu Spargel, aber z.B. auch zusammen mit Tomaten in einem Salat. Wenn ihr die Gelegenheit habt, ihn ganz frisch zu bekommen, verwendet ihn ruhig üppig, er ist eine echte Delikatesse – in Holland bekommen wir ihn super frisch in dicken Bündeln auf dem Markt und ich verwende richtig viel… Viele …

In love with greens – Volume I – einfache Rezepte

Darüber, dass ich so etwas wie ein Salat-Gen geerbt habe, habe ich ja schon öfter gesprochen. Ich nehme an, dass ich dieses Talent als Ausgleich für meine unterirdischen georgrafischen Fähigkeiten erhalten habe, denen mit nichts beizukommen ist. Jetzt könnten wir natürlich darüber philosphieren, welches Talent letzten Endes nützlicher ist, aber lassen wir das und kommen zur Sache. In den letzten Wochen haben wir nämlich meinen Salat-Tick sehr genossen und es gab ständig Salate aus Rohkost oder kurz gegartem Gemüse – natürlich nicht die 08-15-Dinger aus den 70ger und 80ger Jahren (geraspelte Möhren, Gurken und Rettich in Scheiben…), sondern die grünen, sehr mediterranen Varianten. Ich mache das immer irgendwie „aus dem Bauch raus“ und verarbeite das, was ich zur Verfügung oder eingekauft habe, aber ich kombiniere nie „wild“ – es soll ein harmonisches Ganzes entstehen und die einzelnen Komponenten sollen sich geschmacklich ergänzen. Weil wir selber sie so lecker finden und weil ich weiß, dass viele von euch immer auf der Suche nach Gerichten zum Mitnehmen sind, für die sich die Salate ideal eigenen, habe ich …

Ein veganes Apfel-Streusel-Küchlein aus dem WECK-Glas, ein wunderbarer Kochkurs und Calas erstes Schulungsvideo

Dieses wunderbare Rezept für einen veganen Apfelkuchen habe ich letztes Wochenende für unseren kreativen Mädels-Nachmittag gebacken (der erste Tag im Garten dieses Jahr, es war so schön…) Weil ich zeitgleich einen privaten WECK-Glas-Kochkurs vorbereitet habe, habe ich parallel gleich ausprobiert, ob sich die Küchlein auch im WECK-Glas backen lassen und war vom Ergebnis begeistert. Als Backform habe ich die neue Gourmet-Form von WECK benutzt (hier, ähnlich ist die etwas kleinere Sturzform hier). Sie sieht nicht nur wunderschön aus, sie eigenet sich auch hervorragend zum Backen, weil man sie wie eine „Mini-Springform“ benutzen kann… Das Ergebnis ist ein wunderbares „Apfel-Küchlein“, super lecker und auch optisch sehr nett. Auch die Damen in meinem Kochkurs waren begeistert und haben mich netterweise sogar beim Erklären gefilmt, so dass ganz nebenbei und völlig entspannt mein erstes „Schulungsvideo“ entstanden ist – ich bin so stolz! Unter großem Fluchen ob der Technik hat mit Boris das Video bei YouTube online gestellt und ich baue euch den Link hier in das Rezept ein. Tausend Dank noch mal an Steffi, Gabriela und Carola fürs …

Auch dieser Beitrag enthält Werbung: Von einem genialen Brot & was ihr daraus machen könnt (falls etwas übrig bleibt…)

Vom Vater eines Schülers bekam ich vor ein paar Wochen ein wunderbares Brotrezept – es stammt, wie sich herausstellte, aus dem Buch „Brote einfach handgemacht“ von Kirsten Skaarup und ist – natürlich – das No-Knead-Bread, das im Moment in aller Munde ist. Zu dem Rezept bin ich gekommen, weil es so verlockend duftete, während ich unterrichtet habe und ich einfach fragen musste, was sich da im Ofen befindet… Inzwischen habe ich auch das Buch (übrigens mit vielen weiteren tollen Rezepten!) vom Verlag erhalten und das Brot ein paar Mal gebacken – wir lieben es sehr… Kirsten Skaarup Brote einfach handgemacht Edel Books 2016, ISBN 9783841904225 12,95 € Auch für meinen Stammtisch am vergangenen Samstag war das Brot perfekt und meine Gäste waren begeistert – es passte auch ideal, weil ich u.a. unser neues spanisches Olivenöl verkostet habe. Die Zubereitung des Brotes ist ganz einfach und das Ergebnis sensationell – Ein Weißbrot mit einer herrlich krossen Kruste und wunderbarem Duft – probiert es unbedingt aus! Ich verwende dafür übrigens das Strudelmehl, das wir neu im Laden …

Dieser Beitrag enthält Werbung: Vom Frühstück mit den Bloggerinnen, neuen Erkenntnissen und Selbstgebasteltem

Nein, ich bin nicht verrückt oder größenwahnsinnig geworden. Ich habe jetzt nur endgültig verinnerlicht, dass wir Blogger verpflichtet sind, jeden Beitrag als Werbung zu kennzeichnen, in dem wir über Produkte sprechen, die uns kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Naja, um ehrlich zu sein, wusste ich das schon länger, ich habe mir aber – zumal ich eher selten in diese Situation komme – bisher nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht. Bis ich am vergangenen Samstag beim Blogger-Breakfast in Wiesbaden war und wieder eine Menge dazugelernt habe. Diese tolle Veranstaltung organisiert Giovanna von Lieblings mit sehr, sehr viel Herzblut, Fröhlichkeit und Geduld. Sie sorgt dafür, dass wir uns mehr oder weniger regelmäßig in Wiesbaden treffen. Ich bin jedes Mal beeindruckt von ihrem Engagement – bis alle Teilnehmer sich auf einen Termin geeinigt, das richtige Frühstück gefunden und die passende Milch für ihren Kaffee ausgewählt haben, braucht man als Organisator schon starke Nerven… Am Samstag vor einer Woche haben sich die Breakfast-BloggerInnen zum fünften Mal getroffen – seit sie im Heimathafen „tagen“ (zum dritten Mal) bin ich dabei …

zugesagt ist zugesagt – über einen Award, den keiner haben will, den Hermann-Kuchen und meinen Versuch das Beste daraus zu machen…

  Neulich habe ich kurz in eine meiner Facebook-Blogger-Gruppen reingelesen und hatte, eher ich es mich versah, einen „Award“ an der Backe. Eine Bloggerin suchte Blogs, die sie nominieren konnte. Warum nicht, habe ich gedacht und spontan zugesagt. Schnell stellte sich heraus, dass der gemeine Blogger diesen Award scheut, wie der Teufel das Weihwasser und dass er deshalb wie eine heiße Kartoffel herumgereicht wird – bei mir ist er jedenfalls jetzt gelandet. Und da ich eine Zusage, die ich einer anderen Bloggerin einmal gemacht habe, nicht wieder zurückziehe, gehe ich jetzt da durch – und finde es auch gar nicht so schlimm 😉 . Den Ursprung dieses merkwürdigen „Awards“ zu ermitteln, scheint schwierig. Ich habe ein bisschen gestöbert (und bin dabei auf dem einen oder anderen sehr interessanten Blog gelandet…). Wo die Anfänge des Awards liegen, konnte ich trotzdem nicht  herausfinden, nur, dass das Prinzip aus den USA kommt – woher auch sonst 😉 Die Grundidee für den Liebster-Award ist eigentlich nett: Ein Blogger beantwortet in einem Blogpost 11 Fragen, die ihm ein anderer Blogger …