Wirsing mit Tofu und Walnüssen

Ich verspreche es: Auch wer bisher keinen Wirsing mochte, wird nach diesem Rezept süchtig werden – ich könnte es im Moment dreimal am Tag essen….

Pro Portion wird benötigt:

etwa 130 g Wirsing
(ich mag die kleinen hellgrünen, feinen Köpfe sehr viel lieber als die dunkelgrünen Riesen…)
etwa 80g Tofu
etwas Ghee
3 Walnüsse – wer keine Nüsse essen darf, kann sie auch weglassen.
Salz
(ich verwende fast nur noch das Sel Gris aus der Bretagne)
1 EL Hanföl
ev. Pfeffer

Wirsing waschen und in ganz feine Streifen schneiden (ich persönlich bin faul und mache es umgekehrt: ich schneide erst, dann wasche ich die Streifen im Sieb, das finde ich einfacher als die ganzen Blätter zu waschen). Ghee in einer Pfanne erhitzen. Tofu in kleine Würfel schneiden. Etwas Ghee in eine Pfanne geben und den Tofu anbraten. Etwas Farbe nehmen lassen, dann den Wirsing hinzugeben. Etwas anbraten, dann salzen – da ich den Geschmack vom Sel Gris liebe, dieses aber sehr gröbkörnig ist, helfe ich mir, indem ich es in etwas Wasser auflöse und dann in die Pfanne gebe – der Wirsing braucht ohnehin einen kleinen Schuss Wasser zum Garen, aber nicht zuviel, damit er bissfest bleibt. Walnüsse knacken und aus den Schalen lösen, zum Wirsing in die Pfanne geben. Bei Bedarf etwas Wasser angießen, und nur so lange gar, bis der Wirsing gerade weich ist – er sollte auf jeden Fall noch etwas Biss haben. Auf einen Teller geben und mit Hanföl servieren – das Öl aber erst über den Wirsing geben, wenn dieser schon etwas abgekühlt ist, um das wertvolle Öl durch die Hitze nicht zu zerstören. Wer möchte kann zusätzlich mit Pfeffer würzen, mir persönlich ist das zuviel.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße

Cala

PS: Hanföl und Sel Gris bekommt ihr bei uns im Shop, Ghee im Reformhaus oder im Bioladen.

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4 Antworten auf Wirsing mit Tofu und Walnüssen

  1. Cala sagt:

    Heute habe ich das Hanföl-Wirsing-Rezept mit Austernpilzen ausprobiert – ebenfalls hervorragend:

    Austernpilze waschen, sehr klein schneiden und in Ghee anschmoren. Wirsing waschen und in ganz feine Steifen schneiden. Zu den Austernpilzen geben und mitschmoren. Salzen (möglichst Meersalz verwenden) und nur bei Bedarf Wasser angießen (das Salz entzieht dem Gemüse Wasser und im Idealfall reicht diese freigesetzte Flüssigkeit aus). So lange schmoren, bis der Wirsing die gewünschte Konsistenz ereicht und die Austenpilze durchgeschmort sind. Dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Auf einen Teller geben und großzügig mit Hanföl begießen.

    Statt des Hanföls kann man übrigens auch eine Mischung aus Knoblauch, Chili und Olivenöl nehmen – je nachdem, ob man es lieber mild oder “feurig” mag.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und liebe Grüße
    Cala

    • Sabine sagt:

      Hallo Cala,
      Bisher haben mich Gerichte mit Tofu immer sehr abgeschreckt, ich habe Tofu zwei, drei Mal probiert, aber fand es fad im Geschmack und zäh in der Konsistenz. Woran erkenne ich “guten” Tofu bei Kauf? Oder kannst Du ein bestimmtes Produkt/Tofu empfehlen?
      Dann würde ich es mal mit Deinem Wirsinf-Rezept probieren. Viele Grüsse Sabine

      • Cala sagt:

        Liebe Sabine,
        beim Tofu muss man tatsächlich ein bisschen testen – nicht gleich aufgeben, man muss “seinen” Tofu finden. Der Geschmack ist sehr unterschiedlich. Ich mag den Tofu von Taifun am liebsten – den bekommst du im Bioladen oder bei Tegut – und zwar den neutralen (ohne Kräuter und Schnick-Schnack, also auch nicht geräuchert). Auch Alnatura hat einen ganz guten “neutralen” Tofu. Immer gut anbraten, dann schmeckt er am besten. Kokosöl ist ideal dafür.
        Für den “Einstieg” würde ich dir aber eher ein Rezept mit Mango empfehlen, z.B. dieses hier: (auch sehr lecker mit Fenchel zusätzlich…)
        Liebe Grüße
        und viel Spaß beim Experimentieren
        Cala

  2. Cala sagt:

    Vor einiger Zeit habe ich von einer Leserin ein Spitzkohl-Rezept zum Ausprobieren bekommen, das zu den Wirsing-Rezepten passt:

    “Spitzkohl in feine Streifen schneiden und mit 1 EL Olivenöl oder etwas Gemüsebrühe andünsten. Weitere Gemüsebrühe angießen, und 5 Minuten köcheln lassen. Mit Currypulver (und Salz?) abschmecken. Auf einem Teller anrichten und mit Hüttenkäse servieren. Eventuell pfeffern”

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