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eine neue Liebe: Kichererbsenmehl

Ich gebe zu: ich habe es jahrelang verschmäht, fand es fürchterlich, kein Vergleich zu meinen wirklich heiß geliebten Kichererbsen. Seit ich weiß, dass man den Teig aus Kichererbsenmehl über Nacht quellen lassen kann (und er dadurch erheblich bekömmlicher wird), seit Boris mich gezwungen hat, seine Kichererbsenpfannkuchen zu probieren und seit auf dem letzten mb-Abend bei Meike alle von ihrer Kichererbsenpizza geschwärmt haben (Rezept siehe hier), freunde ich mich nicht nur mit dem Mehl an – ich bin richtiggehend fasziniert, was man damit alles machen kann.

Vor allem in der Vorbereitung des nächsten Themenabends am Freitag, bei dem es um Gerichte für unterwegs geht, habe ich sehr viel mit Kichererbsenmehl experimentiert (und dabei die ganze Woche hervorragend gegessen…)

Kichererbsen-Nuggets

80g Kichererbsenmehl
maximal 160 ml Wasser (der Teig darf nicht zu flüssig werden)
ca. 120g Gemüse (sehr gut eignen sich Karotten und Zucchini)
Salz, Kreuzkümmel, weißer Pfeffer, etwas Chili (alles frisch gemahlen)
mind. 250ml Kokosöl zum Fritieren.

Zutaten für den Teig gut verrühren und über Nacht quellen lassen. Falls sich Schaum gebildet hat, diesen abschöpfen. Teig kräftig würzen. Gemüse auf einer groben Reibe raspeln. Mit dem Teig verrühren.

Kokosöl in einem kleinen Töpfchen erhitzen, so dass das Öl ein paar Zentimeter hoch im Topf steht.
Mit zwei Teelöffeln Nocken vom Teig abstechen und in das heiße Öl geben. Goldgelb und knusprig ausbacken (dauert ein bisschen).

Auf einem Tuch oder auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Nuggets sind ein bisschen aufwendig, das Ergebnis lohnt aber auf jeden Fall die Mühe.

Wem das trotzdem zu viel Arbeit ist, der kann diese Kichererbsencracker ausprobieren, das ganz einfach zu machen ist:

Kichererbsen-Cracker

Teig wie oben beschrieben herstellen und mit dem Gemüse verrühren (hier würde ich nur Karotten verwenden, man kann die Cracker aber auch ganz ohne Gemüse herstellen). Ofen auf 180° vorheizen (Ober- und Unterhitze). Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig dünn darauf ausstreichen. Ca. 15 Minuten in den Ofen geben – der Teig sollte leicht gebräunt, fest und schon leicht knusprig geworden sein  – dann den Ofen abschalten, das Kichererbsenbrot aber im Ofen lassen, bis der Ofen ausgekühlt ist. In Stücke brechen und genießen – traumhaft für unterwegs.

Viel Spaß beim Experimentieren
Cala

PS: Am Samstag ist auch endlich wieder der Laden offen – wie gewohnt von 16 bis 20 Uhr – ich freue mich auf euch!

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