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How to cook your life – Eisenbuch, 29. Juni – 02. Juli 2017

Donnerstag, 29. Juni 2017, 16:10 Uhr
im Garten, eine Stunde nach meiner Ankunft

Der erste Tag hier ist immer seltsam. Ab 14 Uhr erlaubt das Kloster die Anreise und die Leute trudeln zu unterschiedlichen Zeiten ein. Um 18 Uhr geht es mit dem Abendessen offiziell los. Ich bin gerne früh da, weil ich in Ruhe ankommen möchte. Das Bett beziehen, den Koffer auspacken, „Home away from Home“. Alles fühlt sich irgendwie fremd an und man puzzelt sich erst mal zurecht.

Sitzen im Zen-Garten. Es riecht mächtig nach Landluft, Handyempfang wie immer gleich Null, ich finde auch keine einzige Stelle im Haus, wo es besser funktioniert. Macht nichts, so wollte ich es ja. Ich hätte trotzdem gerne noch einen Gruß nach Hause geschickt: „Bin gut angekommen, vermisse euch schon.“

Mal wieder fühle ich in mir die Skepsis wachsen, ob es richtig war, hierher zu fahren. Werde ich vier Tage zurecht kommen? Halte ich das aus? Werde ich mich mit den Leuten anfreunden können? Überhaupt: Was werden das für Leute sein? Wird die Zeit wirklich innerlich wieder so bereichernd sein, wie ich es in Erinnerung habe – oder habe ich das alles nur irgendwie mächtig verklärt?

Das Seminarhaus liegt ganz still, im Garten ist nur das Rascheln der Bäume zu hören und das Brummen des Gülle-Traktors auf dem benachbarten Feld. Sonst Ruhe. Irgendwann, ich weiß, kann ich diese Ruhe auch annehmen, aber soweit ist es noch nicht.

Jetzt genieße ich einfach die letzten Sonnenstrahlen – die Aussichten für die kommenden Tage sind nicht mehr so gut. Es ist ein schönes Gefühl, Zeit zu haben.

17:40 in meinem Zimmer

Die Ruhe hier ist so penetrant, dass man gar nicht anders kann, als selber zur Ruhe zu kommen. Diese rigorose Entschleunigung im wahrsten Sine des Wortes verblüfft mich immer wieder. Wie ist das innerhalb so kurzer Zeit möglich? Ich fühle mich wie aus der Welt katapultiert und im Moment scheint es unvorstellbar, dass es sie irgendwo hinter diesen sanften Wissen, dem heute wirklich penetranten Geruch nach Kuhmist und diesem unbeschreiblichen Idylle noch die Welt existiert, die ich heute morgen verlassen habe. Vielleicht doch alles nur in meinem Kopf?

Am Abend

Das immergleiche Kennenlernen. Ed fragt: „Welches war dein Lieblingsgericht in deiner Kindheit?“ und wir machen die Runde und stellen uns vor. Erstaunlich, dass ich mich nie daran erinnern kann, was ich beim letzten Mal gesagt habe, aber ich glaube es ist immer dasselbe: Die französische Zwiebelsuppe meiner Mutter, ich habe sie so geliebt (und nie so gut nachkochen können). Diesmal bin ich nicht allein mit der Zwiebelsuppe, obwohl ich immer dachte, das sei ein ziemlich exotisches Lieblingsessen für ein Kind… Apfelstrudel wird auch genannt, das hätte ich auch aufzählen können… So banal das ist, aber wir kommen uns tatsächlich schon näher durch diese Runde, ein erstes Erkennen im anderen, ein Erstaunen oder auch das herzliche Lachen über eine lustig erzählte Geschichte oder eine exotische Vorliebe. Ich freue mich, dass Michael immer noch kommt und auch Susanne wiederzusehen und sie so erfüllt zu erleben, freut mich sehr.

Es gibt so unendlich viele Regeln, dass man sich automatisch ganz langsam bewegt, um keine davon zu verpassen. Immer wieder schaue ich auf den Zeitplan und genieße sehr, dass für mich gesorgt ist – ich brauche mich nur einzufügen, sonst nichts. Immer wieder bin ich froh, in meinem Zimmerchen einen Rückzugsort zu finde.

Die Meditation ist eine echte Herausforderung für mich, ich habe so lange nicht mehr gesessen. Eds Aufforderung, eine Erfahrung zu machen, statt meinem Körper zu sagen, was er zu tun hat, macht mich nachdenklich – und dankbar.

Freitag, 30. Juni 2017, 8:15 Uhr
nach Qui Gong (6:00), Meditation und Frühstück

Ich sitze in meinem Zimmer mit einer Tasse Kaffee und schreibe an meiner Abschlussarbeit für die Ernährungsberater-Ausbildung. Die Meditation (30 Min) war auch heute Morgen eine echte Herausforderung. Wenngleich weniger anstrengend als gedacht, spürte ich aber doch meine Müdigkeit arg. Der Hafeflockenbrei zum Frühstück ist himmlisch. So einfach und so gut. Ich wünschte mir würde er zu Hause so gut gelingen, ich habe es so oft probiert, aber irgendwie schmeckt er nur hier so…

Am Nachmittag

In den Pausen während des Kochkurses komme ich hervorragend mit meiner Abschlussarbeit voran und ich merke wie unglaublich gut ich mich hier konzentrieren und fokussieren kann.

Meinen Plan, hier nicht mit der Arbeit weiterzumachen habe ich aufgegeben zugunsten des guten Gefühls für eine realistische Chance, den Abgabetermin einhalten zu können. Das ist ein bisschen schade, weil mir eine Menge Erholung entgeht, andererseits möchte ich die Arbeit nicht im Kreuz haben, wenn wir am Mittwoch in den Urlaub fahren, das wäre noch schlimmer. Nach den Anstrengungen der letzten Wochen ist es auch irgendwie erleichternd und wohltuend zu spüren, dass ich in Ruhe arbeiten kann und es macht mir nichts aus. I have a choice – and I chose.

Susanne hat des WLA der Klosters aktiviert und auf der Bank vorm Büro haben wir sogar Empfang. Ich kann mit meiner Klientin kommunizieren und die nötigen Rückfragen stellen, das erleichtert mir die Arbeit sehr.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Gruppe langsam zusamenwächst, sich findet.
Erste Sympathien werden deutlich und es finden einzelne – auch sehr intensive, berührende – Gespräche statt. Was für unglaublich nette und interessante Menschen sich hier einfinden, ich bin jedesmal so beglückt darüber. Jeder für sich, den man anspricht, oder von dem man angesprochen wird ist neugierig offen, friedfertig.

Zum dritten Mal erlebe ich, wie sich das entfaltet, wie Menschen sich hier ganz anders begegnen als „draußen“, denn wir wissen alle, dass von unserem Miteinander für jeden einzelnen auch die Erfahrung des gesamten Aufenthaltes hier abhängt. Und so begegnen wir uns: respektvoll und mit dem Wissen, dass wir alle daran interessiert sind, hier eine gute Erfahrung zumachen.

Allerdings macht Ed diesmal auch schon im Vorfeld sehr deutlich, dass er während des Kochkurses nicht durch Privatgespräche gestört werden möchte und so ist es vormittags sehr ruhig, was ich als angenehm empfinde. Da ich Programm und Menü (bis auf wenige Abweichungen) kenne, halte ich mich zurück und genieße es zuzuschauen. Ich helfe, wenn es mir sinnvoll erscheint und merke, dass es trotzdem nicht immer willkommen ist.

Freitag, 21:15 Uhr

Die Meditaion ist – ich bin erstaunt – sowohl am Morgen als auch in den beiden Abendmeditationen schon sehr viel tiefer und ruhiger als gestern Abend. Ich bin hier angekommen und es ist – Gott sei Dank – schon vieles von mit abgefallen. Die Schmerzen im Nacken haben mich losgelassen, die mich wochenlang fest im Griff hatten und auch die Schultern sind leichter geworden. Es gelingt, auch die Sorgen um Seni ein bisschen loszulassen. Sie ist bei Boris in guten Händen und ich kann dringend eine Pause von meiner tiefen Angst, der Unsicherheit und des Grübelns gebrauchen.

Ich genieße sehr, dass hier für mich gesorgt ist und ich mich um nichts selber kümmern muss – ich brauche mich nur an den Tisch zu setzen. Ich könnte Berge essen…

Eds Abendvortrag ist so ergreifend, dass ich die Tränen einfach laufen lasse und so dankbar bin, dass mich jemand mit seinen Worten so tief berührt. Er verspricht, nach dem Kurs die Ton-Aufzeichnung von den Vorträgen zu schicken und ich hoffe er tut es wirklich, denn irgendwann bin ich so absorbiert, dass ich mir keinen Notizen mehr machen kann sondern einfach nickenden und weinend, lachend oder kopfschüttelnd sitze und staune.

Und einfach nur dankbar bin. Auch für die anschließende Geh-Meditation die ich so gerne beibehalten würde, was mir nie gelingt. „Inhale – one step forward, exhale – shift your weight.“ Was würden wohl die Nachbarn sagen, wenn ich das zu Hause im Garten versuche? Und schon ist sie wieder da die horizontale Welt…

Schön, so früh schlafen zu gehen – und früh aufzuwachen. Die Vorhänge am Fenster schließe ich nicht, ich machen kein Licht und beobachte, wie der Tag sich immer mehr entzieht. Wenn Michael uns morgen um 5:30 mit der großen Glocke weckt, wird es schon wieder hell sein.

Ich spüre eine tiefe Dankbarkeit – kein aufgeregtes Glücksgefühl, sondern wirklich eine tiefe, satte Dankbarkeit. Und ich bete, dass dieser Weckruf hier mich endlich wieder mehr Spiritualität in meinen Alltag integrieren lässt. Mich nährt das und ich spüre wie sehr etwas tief in meinem Innern das vermisst.

Samstag 01. Juli 2017

5:30 Uhr Wecken, 6:00 Chi Gong, 6:45 Meditation, 7:30 Frühstück.
Jetzt habe ich eine Stunde Zeit um an meinem kleinen „Schreibtisch“ im Zimmer zu sitzen, Kaffee zu trinken, Schokolade zu essen und an meiner Abschlussarbeit zu schreiben. Heute ist es kalt in meinem Zimmer und ich habe auch beim Chi Gong gefroren. Hoffentlich kommt die Sonne wieder.

Gestern war das morgendliche Arbeiten schöner. Der Kaffee schmeckte so gut und die Sonne schien vor meinem Fenster, ich hatte nicht den Druck im Nacken noch duschen zu müssen, bevor der Kurs beginnt.

Das Thema Erwartung/Planung/Kontrolle kommt immer wieder auf und es ist gut, dass Ed viel darüber spricht. Die Dinge können ganz anders sein, als ich es erwarte, hoffe, fürchte. Wie kann ich flexibel bleiben? Was ist (trotzdem) schön oder vielleicht sogar schöner?

Nach der Abendmeditation brechen merkwürdigerweise einige das Schweigen. Ob das bewusst oder unbewusst geschieht oder nur, weil sie niemand erinnert hat – ich weiß es nicht. Ich genieße die abendliche Stille und begebe mich auf mein Zimmer. Die Unterhaltungen werden ohnehin jetzt immer mehr und immer intensiver und so schön das ist – es strengt auch an.

Die Abendmeditation ist wunderbar und es ist wie Ed sagt: es ist immer eine Überraschung, was kommt, es ist unmöglich das zu planen. Und ja: Es wäre defintiv viel spannender, zu beobachten und neugierig wahrzunehmen, statt das Erlebte ständig mit dem Erwarteten abzugleichen und enttäuscht zu sein. Nicht nur in der Meditation.

Der Abendvortrag, von dem ich mir nach gestern so viel erhofft und versprochen habe, spricht mich heute leider gar nicht so sehr an, während meine Meditation sensationell tief ist und ich sehr berührt davon bin.

In der Nachmittagsmeditation war ich noch sehr erschüttert von meinen ständig springenden Geist, der wie ein Vogel hierhin und dorthin hüpft und ich mich plötzlich in Gedanken wiederfinde, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Am Abend experimentiere ich mit einem Mantra und siehe da, wenn ich den Geist beschäftige, dann ist tiefe Ruhe möglich und ich tauche ein in mich. So sieht es bei mir aus? Ich stelle fest: ich war schon lange nicht mehr da. Das bin ich. Das bin ich. Das bin ich.

Website Zen Zentrum Eisenbuch
https://www.eisenbuch.de/zentrum/
Eisenbuch auf Cala kocht
http://www.cala-kocht.de/?p=2768

Langsam geschmortes Auberginen-Gemüse aus dem Le Creuset

Ich liebe es, im Le Creuset zu kochen. Und ich hatte solches Lust auf dieses Gericht, das für mich der Inbegriff von Süden und  Sommer ist…

Auberginen-Gemüse aus dem Ofen

Zutaten (für 2 Personen)
1 mittegroße Aubergine
2-3 mittelgroße weiße Zwiebeln
1 Glas geschälte Tomaten (siehe Tipp)
2-3 Zehen Knoblauch
4-5 Zweige Thymian
1/8 Liter Gemüsebrühe
Olivenöl
grobes Meersalz (ich verwende Sel Gris)
frisch gemahlener Pfeffer
eine große Handvoll Mandeln
2 Teelöffel Hefeflocken
frisch gemahlenes Meersalz

Zubereitung

1. Ofen auf 175° vorheizen (Ober und Unterhitze).

2. Aubergine waschen und von der Schale rundherum längs ein paar Streifen mit dem Sparschäler entfernen, dann die Aubergine längst achteln. Auberginenstücke in den Le Creuset (oder eine andere gusseiserne Ofenform mit Deckel) geben.

3. Zwiebeln schälen, achteln. Knoblauch schälen und grob hacken (funktioniert am besten mit der flachen Kante eines breiten Messers, weil der Knoblauch dann gleichzeitig auch angedrückt wird). Zwiebeln und Knoblauch um die Auberginenstücke herum im Topf verteilen.

4. Geschälte Tomaten ebenfalls im Topf verteilen. Gemüsebrühe,2-3 Esslöffel Olivenöl, Thymianzweige, Meersalz und Pfeffer über das Gemüse geben, Deckel des Topfes aufsetzen und ca. 1,5 Stunden im Ofen schmoren, bis das Gemüse ganz weich geworden ist.

5. In der Zwischenzeit Mandeln enthäuten (siehe Tipp), grob hacken und mit Hefeflocken und frisch gemahlenem Meersalz mischen.

6. Wenn das Gemüse gar ist, Deckel entfernen und die Mandelmischung auf dem Gemüse verteilen. Mit offenem Deckel nochmal ca. 15 Minuten im Ofen lassen.

Ich serviere das Auberginengemüse mit einem erstklassigen Olivenöl, von dem sich bei Tisch jeder großzügig und nach eigenem Geschmack selbst bedienen kann. Traditionell isst man zu diesem Gericht außerdem Joghurt, der mit Knoblauch und Salz verrührt wird. Wenn du vegan lebst, kannst du Sojajoghurt verwenden.
Als Beilage passt am besten Reis oder Weißbrot.

Tipps:
Bei den geschälten Tomaten unbedingt auf sehr hochwertige Qualität achten, damit steht und fällt das Gericht. Billige Dosentomaten verderben dir das Vergnügen. Im Hochsommer kannst du auch frische sehr reife aromatische Tomaten nehmen und sie selber enthäuten (kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen, Haut abziehen). Um Mandeln zu enthäuten, ebenso vorgehen: mit kochendem Wasser übergießen und danach die Mandeln einfach aus den Häutchen drücken.

…und wofür wir uns in Zukunft egagieren wollen…

An der spärlichen Resonanz zu meinem letzten Post merke ich, dass das Thema, das mich so beschäftigt, für die meisten von euch komplett durch ist und das bestätigt mein Gefühl, den richtigen Schritt zu richtigen Zeit gegangen zu sein.

Heute schaue ich deshalb ein bisschen in die Zukunft und erzähle von meinen aktuellen Plänen…

Nachdem wir so lange vergeblich versucht haben, unser Boot über Wasser zu halten und schließlich sämtlichen Ballast kurzerhand über Bord geworfen haben, war uns klar, dass die nächste Zukunft vor allem unsere Kräfte entlasten muss.

Auch während meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin hat sich mein Fokus deutlich verändert. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie sich Gesundheit und gesundes Arbeiten anfühlt, welche Bedeutung beides für mich jetzt und in Zukunft hat und was ich verändern möchte, um in dieser Hinsicht auch besser für meine eigenen Ressourcen zu sorgen.

Wo geht es jetzt also hin?

Im Moment bin ich dabei, die Ausbildung zur Ernährungsberaterin abzuschließen. Dazu schreibe ich an einer Hausarbeit, mit der ich dann – hoffentlich 😉 – mein Abschluss-Zertifikat erhalten werde. Ich plane, dass ich dann nach den Sommerferien regelmäßig freitags für Coachings und Ernährungsberatungen zur Verfügung stehen werde. Darauf freue ich mich und knüpfe dann sicherlich auch wieder ein bisschen an Cala kocht an, allerdings mit deutlich veränderten Vorzeichen. Wie das genau aussehen wird, weiß ich noch nicht, das wird sich dann ergeben. Infos zu meinen Coachings findest du etwas ab Mitte Juli wieder hier.

Außerdem habe ich mich schon letztes Jahr entschlossen, eine Sache aufzugreifen, die  mich schon länger reizt. Als ich die Produkte von RINGANA (hier) vor einigen Jahren kennen gelernt habe, wäre ich mit einer weiteren „Baustelle“ hoffnungslos überfordert gewesen – jetzt hatte ich Lust, die Chance beim Schopfe zu packen, mit einem ethischen, nachhaltigen & grünen Unternehmen und hervorragenden Produkten zu arbeiten und ein eigenes Vetriebsteam aufzubauen. Dieses wächst stetig und fordert mich insofern auch heraus – eine wunderbare Gelegenheit, mich persönlich zu entwickeln, Komfortzonen zu verlassen und Neues dazuzulernen.

Was ist RINGANA?

RINGANA ist eine Firma aus Österreich, die seit 1996 hochwirksame Frischekosmetik und Supplemente auf pflanzlicher Basis herstellt (die Produkte sind so gut wie alle vegan). Hoch-antioxidative Wirkstoffe werden hier ohne Konservierungsmittel verarbeitet und deshalb kontinuierlich frisch produziert. Dazu muss man wissen, dass viele potente Pflanzenextrakte durch Konservierungsmittel zerstört werden. Insofern kann man ohne Konservierung Wirkstoffe verwenden, die mit Konservierung nicht möglich wären.
Dieses Konzept ist in der Kosmetikbranche einzigartig.

Ich benutze die Kosmetik und Nahrungsergänzungen von RINGANA schon seit einigen Jahren privat und bin daher vor deren Qualität ohnehin überzeugt – bei meinem schlimmen Neurodermitis-Schub vor zwei Jahren waren sie der Rettungsanker.

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Neuerdings fange ich auch an, die wunderbaren RINGANA Supplemente in Speisen zu intergrieren, z.B. hier:

Karotten-Apfel-Rohkost mit RINGANAChi

Zutaten (für 2 Portionen)
2 mittelgroße Karotten
1 mittelgroßer Apfel (am besten fest und säuerlich)
1 Handvoll Cashewkerne, grob gehackt
1-2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Portion RINGANAChi

Zubereitung

Karotten und Apfel schälen und reiben (am besten mit der Küchenmaschine).
Rohkost mit den Chashewkernen, dem Olivenöl und dem Chi mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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RINGANA produziert mit modernster Technik in einem eigenen Werk in der Steiermark. Hochpotente pflanzliche Vitalstoffe werden durch Spezialverfahren gewonnen und in eigenen Rezepturen verarbeitet, wobei Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein sowohl beim Rohstoffeinkauf, als auch bei der Produktion und beim Versand ein ganz wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie sind. Von der eigenen Stromerzeugung bis hin zu einer Wasseraufbereitungsanlage, einem genialen Verpackungskonzept, der ausgeklügelten Logisik und einem in der Kosmetkbranche einzigartigen Recyclingsystem ist wirklich jeder Schritt durchdacht und wird beständig optimiert. Das gefällt mir sehr… In Österreich ist RINGANA deshalb schon lange ein mehrfach ausgezeichneter Leitbetrieb, wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Frisch produzierte Produkte lassen sich über den klassischen (Kosmetik-)Einzelhandel nicht vermarkten. Deshalb erfolgt der Vertrieb ausschließlich durch selbständige „RINGANA-Partner“, die die Produkte aktiv weiterempfehlen und Kunden beraten – zum Beispiel in kleinen Präsentationen.

Wenn ihr Lust habt und RINGANA noch nicht kennt, könnt ihr euch auch diesen kleinen Infofilm bei YouTube mal ansehen, er vermittelt ein ganz gutes Gefühl für die Firma.

Bist du neugierig geworden?

Dann nimm bitte Kontakt zu mir (info@cala-kocht.de) oder einem anderen RINGANA-Partner auf. Es ist sehr wichtig, dass du einen persönlichen Kontakt hast, denn bei einer Direktbestellung entgehen dir wichtige Vorteile und Informationen. Ich versorge dich sehr gerne mit Infos und – falls gewünscht – auch auf deinen Hauttyp zugeschnittene Produktpröbchen.

Für mich ist die Arbeit für RINGANA beides zugleich: eine phantastische Möglichkeit meine Fähigkeiten einzubringen, aber auch eine Herausforderung im Hinblick auf Dinge, die ich noch lernen möchte und eine gute Gelegnheit Neues auszuprobieren. Und ganz nebenbei ist sie für mich auch ein verlässliches finanzielles  Standbein geworden – diese Arbeit macht einfach Spaß…

Eine Übersicht über RINGANA-Präsentationen in meinem Team findest du hier.

Mein Ringana-Podcast

Boris arbeitet zeitgleich im Moment an einem eigenen Projekt, zu dem ich aber noch nichts verraten werde. Im Zuge dessen ist bei uns aber interessantes technisches Equipment eingezogen und Boris kam auf die Idee, dass ich damit einen kleinen Podcast produzieren könnte. Man muss dazusagen, dass wir beide große Podcast-Fans sind und das Medium deshalb auch entsprechend reizvoll finden.

Daher habe ich den Vorschlag auch gerne aufgegriffen und habe inzwischen schon drei kleine eigene RINGANA-Podcasts produziert (hier).

Die Erkenntnis: Einerseits bin ich überrascht, wieviel ohne jede Vorkenntnis möglich ist, zum anderen sehe ich jetzt, wie herausfordernd ein wirklich professioneller und hochwertiger Podcast ist. Das ganze einfach nur mal schnell „einzusprechen“ (wie ich es anfangs hoffte tun zu können 😂) gelingt mir (noch) nicht – ich ärgere mich über jeden Versprecher und Patzer, fange zig mal von vorne an und arbeite daran, das richtige Maß aus Vorbereitung (Script) und freiem Sprechen, zwischen professionellem Anspruch und meinem manchmal auch übertriebenem Perfektionismus zu finden – auch das ist spannend und eine gute Übung für mich…

Mit dem Podcast möchte ich meinen Teampartnern und Kunden auf einfach Weise Informationen zu den RINGANA-Produkten und den jeweils aktuellen Angeboten liefern, ich möchte aber auch gerne Menschen erreichen – und als Kunden gewinnen – die RINGANA noch nicht kennen und keine Zeit oder Lust haben, zu einer Präsentation zu kommen. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird und ob meine Idee funktioniert.
Wenn du zu denjenigen gehörst, die den Podcast hören, lass mich sehr gerne in einen Kommentar oder einer persönlichen Nachricht wissen, was du davon hältst – das ist ein wichtiges Feedback für mich.

Meine Ringana-Facebook-Seite findest du hier – auch dort kannst du mir jederzeit gerne eine Nachricht hinterlassen und ich freue mich, wenn du sie likest.

Last but not least habe ich zehn 5-€-Gutscheine für alle, die RINGANA noch nicht kennen und gerne Kunden bei mir werden möchten. Schicke mir dafür bitte einfach eine Mail an info@cala-kocht. de, dann bekommst du deinen persönlichen Gutschein-Code oder kann den Gutschein direkt für eine erste Bestellung einlösen.

Viele liebe Grüße
Cala

…und gleich nochmal… Roher Spinatsalat mit pochiertem Ei

Habt ihr mein Rezept von letzter Woche (hier) schon ausprobiert?

Dann kommt heute eine Variante, die eigentlich eine Erweiterung ist.
Weil der Spinat roh gegessen wird, ist das Rezept für abends nicht gut geeignet, ich esse diesen Salat mittags, deshalb darf er jetzt auch ein bisschen üppiger sein.

Spinatsalat mit pochiertem Ei, grünem Spargel und kleinen Frühlingskartoffeln.

Zutaten (pro Portion)
ca. 150g zarter junger Spinat (umso kleiner und zarter die Blätter, desto besser)
2 kleine feste Champignons
1 Bio-Ei
5-6 Stangen grüner Spargel
2-3 kleine Frühlingskartoffeln
etwas Apefessig
Meersalz
Tasmanischer Bergpfeffer (siehe Tipp)
2-3 Teelöffel vagane Mayonnaise
1 EL Kürbiskernöl
Meersalz, Pfeffer (ich benutze Tasmanischen Bergpfeffer)

Zubereitung

1. Spinat waschen und putzen. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Spargel abspülen und in der unteren Hälfte schälen.

2. Kartoffeln waschen und kochen.

3. Inzwischen die Mayonnaise mit dem Kürbiskernöl gut verrühren und mit Salz abschmecken. In eine Schüssel geben, Spinat dazugeben und gut mischen, so dass der Spinat gut mit der Sauce benetzt ist.

4. Wenn die Kartoffeln fast fertig sind, den Spargel aufsetzen und kochen.

5. In einem großen Topf Wasser erhitzen. Sobald das Wasser kocht, 1-2 TL Apfelessig hineingeben. Das Ei in eine Schöpfkelle oder eine kleines Schälchen hinein aufschlagen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels im Wasser einen Strudel erzeugen, in diesen hinein vorsichtig das Ei gleiten lassen. Maximal 2 Minuten kochen, dann mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben.

6. Kartoffeln schälen und vierteln.

7. Anrichten: Auf einen Teller oder in eine flache Schüssel zuerst den Spinat geben, dann Champignons, Spargel, Kartoffeln und das pochierte Ei darauf anrichten. Das Ei mit Salz und Pfeffer würzen, warm servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ein schönes Wochenende
eure
Cala

 

 

Schnell gemacht: Leichtes Abendessen wir wir es mögen…

Im Moment muss ich aus organisatorischen Günden wieder öfter abends essen.
Ich hatte mir das eigentlich abgewöhnt, weil ich spätes Essen nicht (mehr) gut vertrage und viel besser zurechtkomme, wenn die letzte Mahlzeit das Mittagessen ist und ich danach bis zum Frühstück am Folgetag pausieren kann.

Nach dem zweiten Teil meiner Ernährungsberater-Ausbildung und der damit verbundenen Arbeit an den eigenen „Baustellen“ nehme ich im Moment aber abends ein Supplement, was das Abendessen erforderlich  macht.

Allerdings: Wenn ich abends üppig esse, ist die Nacht nicht sehr erholsam – ich wache öfter auf und schlafe auch nicht so gut. Eine Abendmahlzeit im Alltag muss bei mir deshalb sehr leicht sein.

Seit meinem Horror-Neurodermitis-Schub vor 2 Jahren leben wir nicht mehr vegan. Auf dem Blog habe ich bisher trotzdem ausschließlich vegane Gerichte gepostet, denn ethisch habe ich mit nicht-veganer Ernährung nach wie vor erhebliche Probleme.

Gesundheitlich bin ich allerdings nicht mehr so sicher, ob sich das Dilemma so einfach lösen lässt. Aber das ist ein anderes Thema und ich werde das sicherlich auch noch einmal aufgreifen. Ich habe – da bin ich ehrlich – für mich immer noch keine endgültige Antwort gefunden.

Eier sind jedenfalls wieder ein Teil unserer Ernähung. Ich kaufe ausschließlich Eier aus demeter-Haltung, was die Sache aber nicht drastisch bessser macht: auch diese Hühner leben nur eine Legeperiode lang (ein Lebewesen, das eigentlich 14 Jahre alt werden kann…) Dass sie in ihrer kurzen Lebenszeit wenigsten ein halbwegs anständiges Leben haben, macht es deshalb nur minimal erträglicher. Faktisch kannst du – wenn du keine Eier isst – das Ei in diesem Gericht auch durch (Räucher-)tofu prima ersetzen.

Blitzschnell gebratener Spinat mit pochiertem Ei und Champignons

Zutaten (pro Portion)
ca. 150g zarter junger Spinat (umso kleiner und zarter die Blätter, desto besser)
2 kleine feste Champignons
1 Bio-Ei
etwas Apefessig
Meersalz
Tasmanischer Bergpfeffer (siehe Tipp)
Etwas Bratöl
sehr gutes Olivenöl

Zubereitung

1. Spinat waschen und putzen. Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden.

2. In einem großen Topf Wasser erhitzen. Sobald das Wasser kocht, 1-2 EL Apfelessig hineingeben. Das Ei in eine Schöpfkelle oder eine kleines Schälchen hinein aufschlagen. Mit dem Stiel eines Kochlöffels im Wasser einen Strudel erzeugen, in diesen hinein vorsichtig das Ei gleiten lassen. Maximal 2 Minuten kochen, dann mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben, warm halten.

3. Etwas Bratöl in einer Pfanne erhitzen und den Spinat ganz kurz braten und sofort wenden – es soll fast roh bleiben.

4. Auf einem Teller den Spinat anrichten und das Ei darauf legen. Reichlich Olivenöl darüber geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Champignons anrichten.

Wir essen frisches Brot dazu…

Tipp:
Der Tasmanische Bergpfeffer sort für die tolle Farbe – in Verbindung mit Eiweiß färbt er sich lila.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

Sorgen, Hoffnungen und das Glück heller Tage

Wir machen uns große Sorgen um unsere Seni. Sie baut mit ihren 14 Jahren ziemlich ab in letzter Zeit. Sie hatte eine Phase, in der sie extrem müde, traurig und lustlos gewirkt hat und uns ist bewusst, dass sie nicht mehr allzu lange bei uns sein wird.

Das einzige, wofür sie sich nach wie vor immer begeistern kann – auch in schlechten Zeiten – ist fürs Fressen und wir bemühen uns, ihre Lieblingswünsche zu erfüllen und sie glücklich zu machen.

Jede schöne Stunde und jeder gute Tag ist im Moment etwas Besonderes für uns.

Selbstverständlich ist schulmedizinisch alles abgeklärt worden, was sinnvoll und möglich ist und vor einer Woche waren wir zusätzlich auch bei einer Spezialistin in der Nähe von Bamberg, die sie eingehend untersucht hat und homöopathisch unterstützen wird.

Die Situation ist vor allem deshalb schwierig, weil es keinen konkreten Anhaltspunkt gibt – die Laboruntersuchungen und Röntgenbilder haben (Gott sei Dank!) keine gravierenden pathologischen Befunde geliefert und Seni hat zwischendurch auch ganz wunderbare Tage, an denen es ihr sehr gut zu gehen scheint. Im Moment sieht es auch so aus, als ob die Medikamente anschlagen und sie hat Tage, an denen sie quietschfidel ist.

Am wahrscheinlichsten ist wohl die Theorie, dass die Ursache für ihre Beschwerden eine altersbedingte degenerative Veränderung im neurologischen Bereich ist, was sich auch in ihrem Bewegungsapparat zeigt. Aber etwas Genaues kann uns niemand sagen.

Die Sorge um Seni treibt mich sehr um und ich wünsche mir vor allem, die Zeit mit ihr genießen zu können. Insofern trifft es sich gut, dass wir schon Ende des letzten Jahres ein paar Entscheidungen getroffen haben, die uns entlasten – sowohl finanziell, als auch von unserer Zeit her. Ich bin so froh darüber…

Wie alle Hunde, mögen es auch unsere beiden am liebsten, wenn wir alle zusammen sind. Deshalb versuchen wir, soviel Zeit wie möglich auf diese Weise zu verbringen, was den netten Nebeneffekt hat, dass wir uns öfter mal die Zeit nehmen, einfach daheim zu entspannen (in den letzten Jahren haben wir das nur selten getan).

Boris hat mich infiziert mit den Koch-Serien bei Netflix, was auch eine willkommene Ablenkung von unseren Sorgen ist. Zuerst haben wir die 4-teilige Serie „Cooked“ geschaut (extrem sehenswert!), jetzt sind wir hängengeblieben bei „Chef’s Table“ – traumhafte Portraits großartiger Köche und Köchinnen, absolut sehenswert, wir sind vollkommen fasziniert…

Mein eigenes Kochen ist im Moment stark von meinen Coachings geprägt. Da die nicht immer 100% vegan sind, sind leider nicht alle Rezepte für den Blog geeignet, wo ich gerne weiterhin vor allem vegane Rezepte dokumentieren möchte.

Ein ganz schnelles Rezept kann ich euch trotzdem vorstellen – es wirkt so simpel und ist trotzdem sehr lecker – ideal also für den Alltag. Wer fasten oder Gewicht verlieren möchte, isst es pur oder mit einem Süßkartoffelpürree, alle anderen dürfen es auch zu Pasta genießen.

Solche einfachen Gerichte schmecken natürlich nur, wenn man erstklassige, frische Zutaten verwendet – am besten in demeter-Qualität. Der ganze Geschmack hängt von dem ab, was Chinakohl, Pilze und Olivenöl an Eigengeschmack mitbringen…

Shiitake-Pilze mit Chinakohl

Zutaten (pro Portion)
ca. 60g möglichst kleine Shiitake-Pilze
150-200g Chinakohl
Bratöl oder Kokosfett (kein Kokosöl!)
50ml Gemüsebrühe
Meersalz und Pfeffer – beides frisch gemahlen
zum Servieren: erstklassiges Olivenöl

Zubereitung
1. Die Shiitake-Pilze gründlich putzen, ggf. kurz abspülen.
2. Den Chinakohl waschen und in dünne Streifen schneiden (ca. 4 mm).
3. In einer Pfanne etwas Bratöl erhitzen und die Pilze anbraten, bis sie fast gar sind.
4. Chinakohl hinzugeben und 1-2 Minuten mitschmoren. Brühe angießen und nochmal 2-3 Minuten schmoren lassen. Mit Meersalz und Pfeffer würzen (beides frisch gemahlen).
5. Zum Servieren mit reichlich Olivenöl übergießen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag – besseres Wetter gibt’s ab Mittwoch, habe ich grade gehört…

Liebe Grüße
Cala

Kochen um der Freude am Kochen willen – mir aus dem Herzen gesprochen….

„Kochen oder Nichtkochen ist eine folgenschwere Frage. Mir ist klar, dass ich die Angelegenheit damit ein wenig zu banal darstelle. Kochen bedeutet für verschiedene Leute zu verschiedenen Zeiten Verschiedenes.

Selten ist es ein Alles-oder-Nichts-Vorhaben.

Wenn man nur einige wenige Tage in der Woche selber kocht, wenn man am Sonntag einige Mahlzeiten für die kommende Woche vorbereitet oder wenn man ab und zu versucht etwas zu kochen, was man sonst nur im Restaurant bekommt, dann wird selbst dieser bescheidene Akt zu einen Votum.

Ein Votum für was genau?

In einer Welt, in der so wenige von uns noch kochen müssen, ist es ein Protest gegen die Spezialisierung, gegen die totale Rationalisierung des Lebens, gegen das Eindringen wirtschaftlicher Interessen in den letzten Winkel unseres Lebens, Kochen um der Freude am Kochen willen, dem Kochen einen Teil unser Freizeit zu widmen, heißt, dass wir uns unabhängig von jenen Unternehmen machen, die jeden Moment unserer Leben eine Gelegenheit zum Konsum ansehen.

Kochen hat nicht nur die Macht, Pflanzen und Tiere zu verwandeln, Kochen verschafft uns die im modernen Leben so seltene Möglichkeit, uns selbst und unsere Angehörigen zu versorgen.

In wirtschaftlicher Hinsicht mag der Hobbykoch seine Zeit vielleicht nicht immer besonders effizient nutzen, aber gerade das ist das Schöne.

Gibt es eine weniger egoistische, weniger entfremdende Arbeit, weniger verschwendete Zeit als etwas Köstliche und Nahrhaftes für die Menschen zuzubereiten, die man liebt?“

zitiert aus: Michael Pollan, „Cooked: A Natural History of Transformation“
und der gleichnamigen, unglaublich sehenswerte Netflix-Serie

Ich möchte hinzufügen:

Nicht nur die Liebe zu anderen, auch die Liebe zu uns selbst und zur Schöpfung
verdient diesen Respekt.

Ein Rezept aus meinen Coachings: Gemüsetürmchen mit Austernpilzen

Damit ihr euch überzeugen könnt, dass es den Teilnehmern in meinen Coachings gut geht, habe ich hier mal ein Rezept aus den Coachings für den Blog aufbereitet – vegan, ohne Zucker und getreidefrei – viel Spaß beim Ausprobieren! Die Kombination mit dem Sauerkraut wirkt auf den ersten Blick vielleicht befremdlich, ist aber ist aber unglaublich lecker – ganz davon abegesehen, dass Sauerkraut soooo gesund ist….

Gemüsetürmchen mit Austernpilzen

Zutaten (pro Portion)
ca. 150g Austernpilze
ca. 100g Pak Soi
2-3 Gabeln Sauerkraut
1 mittelgroße Süßkartoffel
2-3 Stängel frischen Thymian
etwas Bratöl
Meersalz, Pfeffer (beides möglichst frisch aus der Mühle)
sehr hochwertiges Olivenöl zum Anrichten

Zubereitung

1. Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. Austernpilze putzen. Thymian abspülen, trockentupfen und die Blättchen abzupfen. Eine feuerfeste Form mit etwas Bratöl auspinseln, Austernpilze hineinlegen, mit Meersalz und Pfeffer würzen, dann die Thymianblättchen darübergeben. Für ca. 30 Minuten im Ofen garen.

3. Inzwischen die Süßkartoffeln schälen und längs in breite Scheiben schneiden (0,5-0,8 mm). Pak Soi waschen, vom weißen Teil des Stiels ca. 2 cm wegschneiden, dann Stiel und Blätter in Streifen schneiden (max. 1 cm breit)

4. Auf einem Tepanyaki-Grill oder in einer beschichteten Pfanne etwas Bratöl erhitzen und die Süßkartoffelscheiben darin braten, dabei immer wieder wenden – Vorsicht, dass sie nicht verbrennen. Bis sie gar sind, dauert es ca. 10-15 Minuten.

5. Kurz vor Ende der Garzeit den Pak Soi ebenfalls auf den Grill oder in die Pfanne geben. Sauerkraut in einem Topf vorsichtig ein wenig erhitzen.

6. Anrichten: Zuerst das Sauerkraut, darauf den Pak Soi auf einen Teller geben. Mit etwas Meersalz und Pfeffer vorsichtig würzen (Achtung, da das Sauerkraut auch schon salzig ist…). 1 EL Olivenöl darüber verteilen. Auf das Gemüsebett die Süßkartoffelscheiben sternförmig anrichten (siehe Foto), darauf die Austernpilze. Wieder 1-2 EL Olivenöl darauf verteilen und mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Liebe Grüße
Cala

PS: Wer die traditionelle Fastenzeit für ein Coaching nutzen möchte, findet die aktuellen Angebote hier.

Von der Freude bekocht zu werden, von meinen Coachings und der Vergänglichkeit der Zeit

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich erschrecke jedes Mal, wenn ich auf den Kalender schaue – wir sind tatsächlich schon wieder im Februar…. Statt zu klagen und mich zu fragen, wo die Zeit geblieben ist, habe ich jetzt angefangen zu resümieren, sobald der Gedanke aufkommt, dass die Zeit so schnell vergeht.

Was habe ich bis jetzt gemacht?
Wohin ist die Zeit gegangen?
Was war mir wichtig?

Und dann kommt eine ganze Menge zusammen…

Ich habe eine neue Coachingreihe begonnen, dafür jede Menge Material und etliche Rezepte dokumentiert, sechs Tage die Woche gearbeitet, viel gehandarbeitet  (mich sogar überreden lassen, auch für Boris einen Pullover zu stricken…). Ich bin endlich ein Restaurierungsprojekt angegangen, dass ich schon ewig vor mir herschiebe und bin dafür zweimal samstags in eine Werkstatt gefahren, ich habe die Terrasse aufgeräumt und verschiedene Projekte im Haus auf den Weg gebracht. Ich bin sehr viel mit den Hunden spazieren gegangen (und dass oft bei sehr schönem Wetter), wir hatten einige nette Treffen mit Freunden und Familie und ich lese wieder regelmäßig (im Moment „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante). Außerdem habe ich mir durch Eigencoaching – darauf bin ich sehr stolz! – eine Alltagsroutine antrainiert, die mir wichtig ist und meine Zufriedenheit deutlich erhöht (es hat mich jahrzehntelang (!) gestört…).

Diese Liste ließe sich leicht sogar noch fortsetzen und ich stelle fest, dass ein solches Resümee hervorragend gegen den Frust über die sich scheinbar auflösende Zeit hilft – sie schwindet nicht einfach so dahin. Sie ist angefüllt mit Dingen, viele davon sind sehr schön, ich genieße sie und einige von ihnen werden zu schönen Erinnerungen werden…

Viel Spaß macht mir meine neue Coachingreihe (hier), die ich „zwischen den Jahren“ ausgearbeitet habe (die Idee dazu habe ich aber auch schon ganz lang im Kopf…).
Es gibt jetzt Online-Coachings zum Thema Gewichtsreduktion, aber auch ein Fasten-Coaching für alle, die eine Weile auf Zucker, Getreide und Milch verzichten und den Stoffwechsel umstellen möchten.

Das Feedback der Klienten ist super und ich bin sehr motiviert, neben den Coachings vor Ort auch diese Art von Coachings auszubauen. Nach den vielen Jahren des Unterrichtens, der (Koch-)Kurse, Workshops und Themenabende ist das eine gute Möglichkeit für mich, mein Wissen zu strukturieren, „zu Papier“ zu bringen und weiterzugeben. Ich sortiere mich und überlege, wie mein Arbeitsalltag künftig aussehen soll. Die Ringana-Produkte laufen durch ihre hohe Qualität bei uns sehr gut, wodurch sich für mich möglicherweise auch mehr Freiheiten für andere Projekte ergeben. Das ist spannend und fühlt sich gut an!

Boris hat sich gewünscht, wieder öfter zu kochen und das kommt mir sehr entgegegen. Nach einem vollen Arbeitstag ist es auch für mich mal schön, nicht mehr übers Essen nachzudenken und mich einfach an den Tisch zu setzen. Deshalb ist sonntags jetzt immer Boris der Koch und ich lasse mich überraschen.

So kam ich in den Genuss dieser wunderbaren „Buddha-Bowl“. Das Rezept stammt von diesem Blog, Boris hat es aber ein bisschen abgewandelt, damit es für uns passt. Absolut genial fand ich die Sauce und sie ist noch dazu ganz leicht zu machen – ich habe sie jetzt auch schon öfter zu Gemüse gemacht – sehr lecker ist sie zu Grünkohl und Wirsing, aber auch für die kommende Spargel-Zeit stelle ich sie mir spannend vor und ich werde auch mal Zucchinspaghetti damit machen. Auch zu „richtiger“ Pasta müsste sie hervorragend schmecken…

Hier meine Version:

Zutaten (pro Portion)
Saft von 1-2 Zitronen
gleiche Menge Olivenöl wie Zitronensaft
2 Zehen Knoblauch
1 Teelöffel Dijon-Senf (möglichst ohne Zucker)
1 Teelöffel Salz
etwas schwarzer Pfeffer

Zutaten für die Sauce in einen Blender geben und pürieren, bis eine gleichmäßige, cremige Sauce entsteht…

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Liebe Grüße
Cala

Calas Geschenk- und Wunschbuch-Tipps

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Wie immer vor Weihnachten kommen von mir ein paar Buch-Tipps, die sich als liebevolle Geschenke eignen, die aber auch wunderbar auf den eigenen Last-Minute-Wunschzettel passen.

Leider sind nicht alle Bücher, die ich auf Buchmesse ausgesucht habe und die euch gerne gezeigt hätte, rechtzeitig bei mir eingetroffen, aber eine schöne Auswahl von vier ganz besonderen Büchern kann ich euch heute vorstellen.

Die Reihenfolge ist wie immer willkürlich und stellt keine Wertung dar.

Tipp 1: Best of Interior

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Für alle, die so gerne dekorieren, in Wohnzeitschriften blättern oder die entspreche Blogs lesen wie ich, ist bei Callway auch in diesem Jahr wieder das große Ideen-Buch der Interior-Blogger-Szene erschienen.

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Wer sich für die neuesten Trends der Wohnszene interessiert, nach effektvollen Deko- und Einrichtungstipps sucht oder einfach den Einblick in andere Wohnkonzepte genießt, wird an diesem Buch wieder sehr viel Freude haben. Im September erschienen, ist das Buch jetzt schon wieder ein Bestseller.

Nicole Knaupp
Best of Interior: Wohnideen aus dem wahren Leben. Die Blogger-Trends.
Callwey-Verlag, September 2016, 208 Seiten, 29,95 €
ISBN: 978-3-7667-2232-4
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Tipp 2: Toskana, Eine kulinarische Liebeserklärung

Eines meiner diesjährigen Kochbuch-Highlights ist ebenfalls im Callwey-Verlag erschienen.
Toskana - Eine kulinarische Liebeserklärung
Den schönen Titel trägt das Buch ganz zu Recht, denn eine Liebeserklärung ist das Werk in der Tat. Wer die Toskana kennt, wird auch dieses Buch lieben. Mir gefällt vor allem, dass die Rezepte wirklich authentisch sind, denn in der Toskana kocht man so, wie ich es mag: einfach und bodenständig aber mit den allerbesten Zutaten. Neben den Rezepten erzählt das Buch kurzweilige Geschichten rund um Florenz und die Familie der Autorin.

Csaba dalla Zorza ist eine der erfolgreichsten Kochbuchautorinnen, Foodbloggerinnen und Lifestyleexpertinnen Italiens. Wunderschöne Fotos runden das Werk ab, das weit mehr als ein Kochbuch ist – eine Liebeserklärung eben.

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Csaba dalla Zorza
Toskana. Eine kulinarische Liebeserklärung.
Callwey-Verlag, September 2016, 416 Seiten, 39,95 €
ISBN: 978-3-7667-2234-8

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Tipp 3: Celebrating Whole Food

Ein wunderbares (Koch-)Buch ist auch dieses der New-Yorker Star-Köchin Amy Chaplin, die sich einer modernen Vollwerternährung verschrieben hat. Sie hat über 20 Jahre Erfahrung als Küchenchefin vieler vegetarischer Restaurants auf der ganzen Welt und bereitet mit Getreide, Nüssen, Samen, Kräutern und Gewürzen faszinierende Gerichte zu – überwiegend pflanzlich und glutenfrei.

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In dem preisgekrönten Kochbuch Celebrating Whole Food zeigt sie gesunde, nachhaltige und köstliches Rezepte aus ihrem Repertoire und erklärt die Zubereitung und Verwendung heimischer Vorräte wie Hülsenfrüchte, Sprossen oder Pflanzendrinks.

Amy Chaplin
Celebrating Whole Food
Mit über 150 veganen und vegetarischen Rezepten aus Amy Chaplins bunter und köstlicher Vollwertküche
Unimedica-Verlag, September 2016, 408 Seiten, 34,00 €
ISBN 978-3946566014

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Tipp 4: Festlich Vegetarisch

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Ein traumhaft schönes Buch ist das Buch „Festlich Vegetarisch“ aus dem Hölker-Verlag – ich war schon auf der Buchmesse hin und weg. Hier stimmt wirklich alles – die Idee, die wunderschönen Bilder und die herrlichen Rezepte. Für alle, die gern (vegetarisch) kochen ist dieses Buch das optimale Geschenk, in das man sich über die Feiertage dann auch so richtig vertiefen kann. Was mir besonders gut gefällt ist die schöne Gestaltung – auf den Bildern kann man sich viele schöne Idee für besondere Tischdekorationen holen.

mezze

Martin Kintrup ist seit 2004 Autor von zum Teil preisgekrönten, oft veganen oder vegetarischen Kochbüchern, Julia Hoersch ist eine renommierte Foodfotografin.
Das Buch weckt die Lust auf gemeinsames Schlemmen und Genießen mit Familie und Freunden in jeder Saison. Ob ein Spargelmenü im Frühling, ein buntes Mezze-Buffet im Sommer, ein edles Weihnachtsmenü oder die glamourösen Silvesterparty – hier finden sich unzählige Anregungen. Und selbstverständlich können sich alle Rezepte auch außerhalb eines Menüs sehen lassen – Inspiration pur.

Martin Kintrup
Festlich Vegetarisch
18 Menüs fürs ganze Jahr
ISBN: 978-3-88117-111-3
Verlag: Hölker Verlag, 208 Seiten, 29,95 €

Ich wünsche euch noch wunderbare Vorweihnachtstage
– genießt die Zeit!

Liebe Grüße
Cala