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vorgesorgt – wie ich mich gerade über mein eingefrorenes Obst freue

Im Sommer war ich mir gar nicht so sicher, ob sich die Mühe lohnt, jetzt bin ich richtig happy, dass ich’s getan habe: ich genieße jetzt oft zum Frühstück mein eingefrorenes Obst und stelle fest, dass sich Pflaumen und Kirschen auf diese Weise hervorragend konservieren lassen. Sie sind wunderbar saftig und köstlich und einfach eine schöne Bereicherung für den Speiseplan jetzt im Winter.

Übrigens sind grade für die Kirschen (die Pflaumen sind zu groß, man müsste sie klein schneiden und das möchte ich nicht) auch wieder die WECK-Gläser ideal. In ihnen lassen sich die Früchte wunderbar und ohne Plastik-Abfall einfrieren, gut im Gefrierfach stapeln und auch leicht entnehmen.

Für alle, die nach einem festne Ernährungsplan leben und ihre Lebensmittel abwiegen:  Ich habe vor dem Einfrieren das Gewicht bestimmt und mir auf dem Glas notiert:
z.B. entsprechen 3 von meinen Pflaumen etwa 100g. Das erleichtert die Handhabung beim Auftauen.

Ich esse die Früchte übrigens am liebsten zu meinem Hafeflocken-Sojamilch-Frühstück. Die Hafeflocken röste ich in einer Pfanne ohne Fett, die Sojamilch mache ich warm, schäume sie auf und gebe sie über die Hafeflocken.

Die Früchte brate ich in gefrorenem Zustand in einer Pfanne schön an (geht mit und ohne Fett) und schmore sie eine Weile, dabei geben sie auch leckere Flüssigkeit ab. Dann gebe ich sie warm zu Haferglocken und Sojamilch. Ich lasse das ganze etwas abkühlen und gieße dann einen Löffel Leinöl darüber.

Lohnt sich auszuprobieren – gefrorene Früchte ohne Zusätze gibt es auch im Bio-Supermarkt.

Liebe Grüße
Cala

zurück zu einem gesunden Leben: meine guten Vorsätze für 2012

So, in den letzten Tagen habe ich wirklich genug geschlemmt und auch sehr ungesund gegessen – ich gebe es zu. Vor allem alles was süß ist wird mir leider immer sehr schnell zum Verhängnis. Dass ich dabei etwas zugenommen habe, ist gar nicht so schlecht, aber was mir nicht gefällt, ist, dass ich mich einfach nicht wohl fühle in meiner Haut und auch nicht richtig glücklich bin mit meinem Körper. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber nach Weihnachten habe ich mich richtig träge und fett gefühlt – und das ist für mich immer ein Zeichen, dass es höchste Zeit wird, eine Kehrwende einzuleiten und zu einer gesunden Ernährung zurück zu finden. Außerdem bekommt mir üppiges Essen immer weniger – ich schlafe nach solchen „Orgien“ oft sehr schlecht, fühle mich träge und schlapp.

Seit ich meine Ernährung umgestellt habe, ist gesundes Essen und die Rückkehr zu einer vernünftigen Ernährungsweise auch nach solchen saisonalen „Ausflügen“ überhaupt kein Problem mehr: ich richte mich einfach wieder nach den Grundregeln und esse nach Plan – that’s it. Ich habe vor, im Frühjahr noch mal eine komplette Entgiftung zu machen – also dann auch zwei Wochen ölfrei zu essen – was einmal im Jahr sinnvoll erscheint.

Da ich immer sensibler werde, was den Konsum von tierischen Produkten angeht, möchte ich mehr vegane Gerichte in meine Ernährung einbauen. Und was ich in diesem Zusammenhang auch mal kritisch hinterfragen werde, ist die Eiweißmenge, die bei mb ja eine ganz große Rolle spielt, vielfach aber negativ bewertet wird. Damit muss ich mich mal näher befassen, um für mich eine Entscheidung zu treffen, wie ich das künftig handhaben will. Zumindest aber will ich mehr pflanzliche Eiweiße zu mir nehmen und die tierischen Eiweiße deutlich reduzieren.

Bis auf weiteres bin ich jetzt aber „erst mal“ „nur“ in die Phase 2 bzw. 3 zurückgekehrt und mache es mir damit gemütlich. Außerdem würde ich gerne wieder in einen regelmäßigen Lauf-Rhytmus zurückfinden, was sich bei den milden Temperaturen da draußen jetzt einfach  anbietet. Auch mein Yoga- und Meditationsprogramm möchte ich gerne wieder aufnehmen. Das reicht eigentlich an guten Vorsätzen für das neue Jahr, oder?

Ob ich das einhalten kann? Ich glaube schon. Wer mich kennt, weiß, das ich ein willensstarker Mensch bin und dass ich mich von Erfolgen auch gerne beflügeln lasse, insofern habe ich eigentlich keine Sorge. Und da ich das jetzt auch vor so viel Zeugen niedergeschrieben habe, kann ich ja eigentlich auch gar nicht mehr anders, als das konsequent umzusetzen…

Auf jeden Fall merke ich schon nach zwei Tagen, wie gut es mir tut, wieder mit einem guten Gefühl, regelmäßig und in überschaubaren Mengen zu essen.

Zum Auftakt gab es gestern Kartoffen mit Quark & Leinöl und dazu Feldsalat mit gebratenen Champingnons. Das ist zwar wegen der Kartoffeln nicht nicht ganz mb-konform für die strengen Phasen, aber für den Übergang sicher nicht schlecht, zumal ich nicht unbedingt wieder an Gewicht verlieren möchte. Wer ganz mb-konform essen möchte, isst dazu statt Kartoffeln einfach eine Scheibe Roggenbrot.

Feldsalat waschen und putzen. Champignons in breite Scheiben oder Viertel schneiden und in Ghee andünsten. Über den Feldsalat geben. Mit Olivenöl, Himbeeressig, Salz und grünem Pfeffer abschmecken. Den Quark (aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch) mit 1-2 Esslöffeln Leinöl glatt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wunderbar erfrischend ist dieser Zitronenspinat, momentan eines meiner Lieblingsgerichte:

Spinat waschen und in etwas Ghee leicht anbraten. Dann salzen, pfeffern und mit Zitronenzesten abschmecken, dabei aber nicht mehr stark erhitzen.

Heute gabe es diese Kartoffel-Kürbis-Pfanne mit Chili und Rosmarin, die mir sehr gut geschmeckt hat. Ich verwende Muskatkürbis, dessen Geschmack und Vieleitigkeit ich immer mehr zu schätzen lerne.

Als Kartoffeln nehme ich „Bamberger Hörnchen“, diese kleinen länglichen Kartoffeln, die ein bisschen aussehen wie Ingwer-Knollen und die ich wegen ihres feinen Geschmacks und den kurzen Garzeiten ideal finde.

Kartoffeln und Kürbis schälen und in feine Scheiben schneiden. Zunächst die Kartoffeln in Ghee anbraten, nach ca. 5 Minuten die Kürbisscheiben hinzugeben. Unter Rühren braten (nicht salzen!).

Wenn Kartoffeln und Kürbis gar sind, mit frisch gemahlenem Chili und Rosmarin, grünem Pfeffer und Meersalz abschmecken. Auch hierzu schmeckt Quark, den ich mit einem Esslöffel Leinöl glatt rühre.Lecker sind aber sicherlich auch alle Sorten von Käse, allen voran würziger Schafs- oder Ziegenkäse.

Ich sehe schon: in nächster Zeit werde ich euch endlich wieder mit gesunden (und mb-konformen) Rezepten verwöhnen (ich hatte auch schon ein ganz schlechtes Gewissen…). Zu Silvester sind wir noch einmal zum Raclette eingeladen, aber das wird definitiv schon wieder eine Ausnahme sein.

In diesem Sinne euch allen eine gute Zeit
eure
Cala

cala lässt kochen oder: unser Weihnachtsmenü

Ich fürchte, was unser Weihnachtsessen angeht, sind wir ziemlich einfallslos. Seit Jahren (genau genommen seit Erscheinen des legendären Kochbuches von Ingo Holland „Meine Gewürze“ gibt es bei uns zu Weihnachten ein und dasselbe Gericht: Geröstete Jakobsmuschel auf Paprikabaumkuchen und Sternanisschaum.

Zum Glück kann ich mich darauf verlassen, dass Boris im Laufe des Jahres immer vergisst, wie extrem aufwändig dieses Gericht in der Zubereitung ist. Zuverlässig erklärt er sich vor jedem Weihnachtsfest bereit, das Gericht zu kochen. Und da Boris am liebsten ohne mich kocht (verstehe ich gar nicht…) kann ich immer stundelang lesen, in meinen Büchern blätten oder meinen Ideen nachhängen, während er in den Küche steht und dieses himmlische Vergnügen zaubert.

Den Baumkuchen kann man gut schon einige Tage vorher zubereiten – im Kochbuch wird empfohlen, ihn spätestens am Vortag zu backen:

Zutaten:
25g Marzipan-Rohmasse
7 Eigelbe
100g weiche Butter
1 EL Zitronensaft
1 Msp. gemahlene Vanille (bekommt man im Gewürz-, Bio- oder Feinkosthandel, alternativ kann man sicher auch ausgeschabtes Vanillemark nehmen)
1 Msp. gemahlener Sternanis
10g Piment de Espelette (bekommt man über den Webshop von Ingo Holland, alternativ kann man notfalls auch Chili nehmen)
10g Weizenmehl Typ 550
90g Speisestärke
1 Msp. Natursalz
100g Rohzucker
5 Eiweiße

Zubereitung (siehe Ingo Holand „meine Gewürze“, S. 93):
„Mit dem Handmixer das Marzipan glatt rühren und die Eigelbe nach und nach dazugeben. So lange schlagen, bis eine kompakte, cremige Masse enstanden ist. In einer anderen Schüssel die gut weiche Butter mit Zironensaft, Vanille gemahlenem Sternanis und Piment d’Espelette schaumig schlagen. Abwechselnd das Mehl-Stärke-Gemisch sowie Salz und die Eigelb-Marzipan-Masse einrühren. Das mit Zucker steif geschlagene Eiweiß unte die Masse heben. Eine runde Springform (wir nehmen eine kleine Springform, damit der Kuchen höher wird) leicht mit etwas Butter ausstreichen. Ein wenig Mehl darüber streuen und wieder ausklopfen. Am Backofen die Funktion Oberhitze oder Grillen einstellen und den Rost auf die vorletzte Schiene schieben. Die Springform für eine Minute zum Aufheizen in den Ofen schieben. Wieder harausnehmen und mit einer Winkelpalette (wie nehmen einen Kelle und verteilen den Teig mit einem Teigschaber) so viel Teig auftragen, dass der Boden sehr dünn bedeckt ist: höchstens 1-2 mm. Im Ofen so lange backen, bis eine haselnussbraune Farbe entstanden ist. Wieder aus dem Ofen nehmen, und die nächste Schicht ebenso dünn auftragen, wieder zurück in den Ofen und Farbe annehmen lassen. So weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Wichtig ist, dass alle Schichten so gleichmäig wie möglich aufgetragen werden, damit eine ansprechende Optik entsteht.

Zum Schluss den Ofen auf 180° Heißluft einstellen und den Baumkuchen nochmals 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Die Ränder so abschneiden, dass ein quadratisches Stück entsteht (das machen wir nicht, wir haben kein Problem mi dne abgerundeten Ecken und schneiden den Baumkuchen so auf, wie er ist). In Folie einpacken  und im Kühlschrank aufbewahren.“

Sternanisschaum:
50ml Noilly Prat (bekommt man im Spirituosenhandel, alternativ kann man  extratrockenen Martini nehmen)
50ml trockener Weißwein
50ml weißer Portwein
1 gehackte Schalotte
120ml flüssige Sahne
12 Sternanis-Kapseln
50g gekühlte Butter

„Den Wermut (gemeint ist der Noilly Prat) und die Weine in einen kleinen Topf gießen, gehackte Schalotte dazugeben und auf ein Drittel reduzieren. Die flüssige Sahne zugießen und aufkochen. 5 Minuten lang kochen lassen und um ein Drittel reduzieren. Die Sternaniskapseln zugeben und mindestens 15 Minuten ziehen lassen (im Originalrezept steht an dieses Stelle nichts über die Hitze; wir machen es so, dass wir die Platte komplett abschalten). Die Creme nochmals aufkochen und durchrühren, damit sich abgesetzter Rahm wieder vermischt. Durch ein sehr feines Sieb gießen und am Ofenrand warm stellen.“
(Tipp: da die Soße sehr lecker ist, kann auch ruhig die doppelte Menge zubereiten…)

Die Jakobsmuscheln
(wir rechnen pro Person für eine Vorspeise 2-3 Jakobsmuscheln, als Hauptgericht 5-6 Jakobsmuscheln)
Chili-Gelee
Kerbel
Piment d’Espellette

Ingo Holand verwendet frische Jakobsmuscheln und löst diese selbst aus der Schale. In seinem Rezept gibt es dazu ausführliche Tipps.

Wir machen es uns einfacher und kaufen ausgelöste Jakobsmuscheln – bitte unbedingt darauf achten, dass diese frisch und von erstklassiger Qualität sind.

„Die Jakobsmuscheln salzen, pfeffern und in Mehl wälzen. Eine sehr flache Pfanne erhitzen, sehr wenig Pflanzenfett zugeben (wir nehmen Ghee) und die Muscheln auf beiden Seiten braun rösten.“ (Wir mögen es, wenn die Muscheln innen noch leicht roh sind, das ist aber Geschmacksache und geht natürlich nur, wenn man für die Muschen eine einwandfreie Quelle hat)

Anrichten: Den Baumkuchen in ca. 5mm breite Streifen schneiden „und auf vorgewärmten Tellern verteilen. Die Sternaniscreme nochmals aufkochen, die kalte, gewürfelte Butter mit dem Stabmixer einmixen und mit Salz abschmecken.“

Ingo Holland bestreicht den Baumkuchen mit seinem Chili-Gelee, das wir bis heute aber leider verzweifelt suchen und auch im Onlineshop des alten Gewürzamtes nie gefunden haben. Insofern lassen wir es weg und da wir nicht wissen, wie es geschmacklich wirkt, haben wir es nie vermisst.

„Die heißen, auf beiden Seiten braun gerösteten Jakobsmuscheln sofort“ auf den Baumkuchen „setzen und mit dem Sternanisschaum umgießen. Mit Piment d’Espelette, Kerbel und Sternanis dekorieren.“

Tipp: Wenn ihr Reste vom Baumkuchen übrig habt, könnt ihr (da er ohnehin fast nur aus Eiern besteht) daraus die Luxus-Variante des klassischen amerikanischen Frühstücks zubereiten: Er schmeckt vorzüglich mit gebratenem Speck.

Morgen machen wir es uns bei einem Schweizer Käsefondue noch mal so richtig gemütlich und tun das, wonach wir uns das ganze Jahr sehen: schlafen, lesen und ausruhen. Himmlich.

In diesem Sinne euch noch schöne Feiertage
eure
Cala

 

Dankeschön!

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Dieses herrliche Geburtstagsgeschenk – die Fotos sind leider nicht so besonders geworden – wollte ich unbedingt mit euch teilen. Mein Schatz hat mir diese herrliche Sachertorte gebacken, von der ich heute Morgen das letzte Stück feierlich verspeist habe. Das Rezept kommt aus „Das-Neue-Sacher-Kochbuch“ und ist wirklich ein Traum. Es ist natürlich NICHT das 100% Originalrezept, denn das ist und bleibt ja ein Geheimnis des Hauses Sacher und wird nach wie vor nicht verraten, aber es kommt dem Original schon ziemlich nah, finde ich. Vor allem ist die Torte unglaublich saftig und lecker, selbst meine Mutter, die sonst überhaupt keinen Kuchen mag, war begeistert.

Hier das Rezept, für alle die es selber ausprobieren möchten (ich habe österreichische Begriffe ins Deutsche übersetzt und manchmal Anmerkungen gemacht, diese erkennt ihr an der Kursivschrift. Ansonsten ist dies das Original-Rezept aus dem o.g. Sacher-Kochbuch (s.284):

Zutaten
für eine Springform mit 22-24 cm Durchmesser
(das ist kleiner als das übliche Format; Boris hat sogar eine noch kleinere Form genommen, die Torte wird dann schön hoch, ich mag das und fand auch die Größe der Stücke nett)

140 g zimmerwarme Butter, 110 g Staubzucker (Puderzucker)
ausgekratztes Mark von ½ Vanilleschote
6 Eidotter, 6 Eiklar
130 g Speiseschokolade (Boris hat Bio-Zartbitter-Schokolage genommen)
110 g Kristallzucker, 140 g Mehl, glatt (gemeint ist gesiebt)
ca. 200 g Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)
Butter und Mehl für die Form

für die Glasur:

200 g Kristallzucker
125 ml Wasser
150 g Schokolade (Bio-Zartbitter, wie oben)

Zubereitung:

„In einer Schüssel weiche Butter mit Staubzucker und Vanillemark cremig rühren. Eidotter nacheinander langsam einrühren und alles zu einer dickschaumigen Masse schlagen. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und unterrühren. Eiklar (=Eiweiß) steif schlagen, dabei den Kristallzucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis der Schnee schnittfest und glänzend ist. Schnee auf die Dottermasse häufen, das Mehl darüber sieben und mit einem Kochlöffel alles vorsichtig vermengen (vorsichtig unterheben, nicht rühren!).

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Tortenrand mit Butter ausstreichen sowie mit Mehl ausstreuen. Masse einfüllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backrohr (Backofen) bei 170 Grad C 55-60 Minuten backen. Dabei die ersten 10-15 Minuten die Backrohrtür (Ofentür) einen Finger breit offen lassen, dann schließen. (Der Kuchen ist richtig durchgebacken, wenn ein leichter Fingerdruck sanft erwidert wird.) Torte mit der Form auf ein Kuchengitter stürzen und etwa 20 Minuten überkühlen (abkühlen) lassen. Dann Papier abziehen, Torte umdrehen und in der Form völlig erkalten lassen, um die Unebenheiten der Oberfläche zu glätten. Aus der Form lösen und mit einem scharfen Messer waagerecht halbieren. Marmelade leicht erwärmen, glatt rühren, beide Tortenböden damit bestreichen und wieder zusammensetzen. Rundherum ebenfalls mit Marmelade bestreichen und etwas antrocknen lassen.

Für die Glasur Zucker und Wasser 5-6 Minuten sprudelnd aufkochen, dann leicht überkühlen (abkühlen) lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und unter Rühren nach und nach mit der Zuckerlösung vermischen, bis eine dickflüssige, glatte Glasur entsteht (s. Tipp).

Lippenwarme Glasur auf einmal, d.h. in einem einzigen raschen Guss, über die Torte gießen und mit so wenigen Strichen wie möglich mit einer Palette rundum glatt verstreichen. Einige Stunden trocknen lassen, bis die Glasur wirklich erstarrt ist. Portionieren und mit geschlagenem Obers (Schlagsahne) servieren.“

Backzeit: 55-60 Minuten
Backofentemperatur: 170 Grad C

Garniturempfehlung: In der Regel wird Sacher-Torte nicht verziert, nur im Hause Sacher wird sie mit dem berühmten „Tortensiegel“ belegt.

Tipp für die Glasur: Um die richtige Konsistenz der Glasur zu überprüfen, lassen Sie die Glasur über einen Holzlöffel laufen. Dieser sollte dann von einer etwa 4 mm dicken Glasurschicht bedeckt bleiben. Gerät die Glasur zu dick, so kann sie durch einige Tropfen Läuterzucker (Zuckerrückstände im Topf nochmals mit wenig heißem Wasser lösen) verdünnt werden. Achten Sie auch darauf, dass die Glasur nicht zu heiß wird – sie bleibt sonst nach dem Trocknen stumpf und keinesfalls glänzend.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich natürlich auch bei allen Gratulanten für die vielen lieben Glückwünsche bedanken. Ich habe mich sehr gefreut, dass ihr an mich gedacht habt!

Alles Liebe
Cala

Ginger Lemon Tea – Erinnerungen an den Himalaya

Bei diesem Wetter und dem ganzen Stress – ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde diese Zeit extrem herausfordernd, körperlich und auch emotional – brauche ich abends etwas, was die Seele tröstet und innerlich wärmt.

Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück, zwei Wochen an einem der schönsten Orte der Welt verbringen zu dürfen. Das  Ananada Spa liegt mitten im Himalaya – diese unvergesslichen Eindrücke werden mich sicher ein Leben lang begleiten.

Eine wunderschönes Ritual dort war das frühmorgendliche Wecken mit einem „Ginger-Lemon-Tea“. Diesen Tee koche ich mir heute noch daheim, besonders dann wenn ich etwas Tröstliches und Wärmendes brauche, kränkle oder müde bin.

Bio-Ingwer
(geschält oder ungeschält, pro Tasse ca. 3 cm von einem daumendicken Sück)
Bio-Zitrone
Honig
(ich nehme fast ausschließlich unseren steirischen Waldhonig von Neber, er eignet sich  wegen des leicht herben Charakters optimal und ist deshalb so was der geschmackliche Geheimtipp für den Tee)

So bereite ich den Tee zu:
Ingwer in feine Scheiben schneiden und in der entsprechenden Menge Wasser aufkochen. Dann runterschalten und ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, der Ingwer darf nicht nur überbrüht werden (wie das leider viele machen), sondern muss richtig ausgekocht werden. Dann unbedingt etwas abkühlen lassen, bevor man den Tee mit Zitronensaft und Honig abschmeckt (ich verwende von beidem reichlich, weil es gesund ist und einfach herrlich schmeckt).

Wie im Ananda, trinke ich den Tee am allerliebsten im Bett. Dort schaute ich beim Aufwachen auf den Ganges und bereitete mich auf das morgendliche Yoga vor. Hier komme ich augenblicklich zur Ruhe, wenn ich den ersten Schluck trinke. Es ist, als würde mein Körper sofort auf einer spirituellen Ebene erinnern, dass es einen tiefen Frieden gib, der durch nichts Weltliches zu erschüttern ist.

Ganau das ist es, was ich im Moment brauche…

Der Laden im Dezember: kleine und große Ideen zum Verschenken oder selber Genießen

mein "Gabentisch" im Laden: ausgesuchte Geschenkideen für jeden Geldbeutel

Ich wollte schon schreiben, dass es bei mir etwas mit dem Alter zu tun hat, aber bei längerem Nachdenken habe ich festgestellt, dass ich eigentlich schon immer ein kritischer Schenker war. Das liegt daran, dass ich einfach keine Lust auf Müll habe – weder im wörtlichen, noch im übertragenen Sinne. Deshalb war ich auch nie abgeneigt, Socken, Gutscheine und Wein zu verschenken (und geschenkt zu bekommen). Ich fand immer, dass das noch wesentlich besser ist, als irgendein Verlegenheitsgeschenk das ohnehin über kurz oder lang in den Müll wandert.

Heute kaufe ich unter diesen Gesichtspunkten auch für den Laden ein. Na klar: es muss auch mal das eine oder andere nette Deko-Stück geben aber am allerliebsten mag ich schöne, funktionale und qualitativ hochwertige Gebrauchsgegenstände. Ich habe kein Problem damit, eine Margrethe Rührschüssel, ein schönes Flairspray oder ein paar edle Gewürze zu verschenken – im Gegenteil: solche Sachen nutzt man in jedem Fall, das Geld ist gut angelegt und Schenker und Beschenkter haben nicht das peinliche Gefühl, dass hier nur aus Verpflichtung geschenkt wird. Wenn ich gar keine Idee habe, verschenke ich übrigens sehr gerne Wein oder Blumen. Ich finde, damit ist man immer auf der sicheren Seite und kann nicht viel falsch machen.

nicht nur für die eigene Küche, auch schön zu verschenken (einzeln oder im Set) sind die Gewürze von Pfeffersack & Söhne (ab 7,90 €)

Im Laden brauchte ich nicht lange zu überlegen, um ein paar nette Ideen zusammenzustellen. Ganz wichtig ist uns in diesem Jahr, auf Verpackung möglichst vollständig zu verzichten oder diese ganz minimal zu halten. Am schönsten finde ich sowieso kleine Boxen, die man wiederverwenden kann – wir haben inzwischen eine ganze Sammlung davon, die zu Geburtstagen und zu Weihnachten einfach immer wieder neu bestückt werden.

Ein paar schöne Geschenkboxen und Verpackungsideen haben wir für euch im Laden. Das Besondere: Ihr könnte jede Verpackung, die ihr bei uns gekauft habt nach Gebrauch zurückbringen, solange sie in (einigermaßen) einwandfreiem Zustand ist. Ihr bekommt dann 50% des Verpackungspreises zurückerstattet. Das gilt übrigens auch für Schleifenbänder, die bei uns gekauft wurden (ab 1m).

Die Fandler-Öle lassen sich in speziellen Geschenkrollen wunderschön verpacken - die Verpackung nehmen wir nach Gebrauch auch gerne wieder zurück.

Womit man meiner Meinung nach nie etwas falsch machen kann, sind Wein, Cognac, Whiskey & Co. Wer gerne einen guten Tropfen trinkt, wird einen qualitativ hochwertigen Wein immer zu schätzen wissen. Wer selber Wein mag, weiß, dass man sich darüber immer freut, auch wenn andere es als Verlegenheitsgeschenk empfinden – ich sehe das ganz und gar nicht so. Als ich mir selber noch keine teuren Weine leisten konnte, habe ich mich immer sehr gefreut, etwas Besonders geschenkt zu bekommen und auch heute, wo ich mir gerne selber gute Weine leiste, freue ich mich nach wie vor über eine schöne Empfehlung oder Neu-Entdeckung, weil es meine Erfahrung, meinen Geschmack und mein Repertoir nur bereichern kann.

ein wunderbares Geschenk: Gewürzlikör "Hilaritas", ganz edel verpackt, 34,00 €

Über unsere Gutscheine ist ja schon viel berichtet worden. Gerade hat eine Kundin ein komplettes Tasting gebucht und verschenkt die Gutscheine dafür zu Weihnachten. Aber auch Wertgutscheine (die Höhe kann man vollkommen frei wählen) sind ganz beliebt bei den Geschenken – wir „verpacken“ sie in kleinen WECK-Gläschen.

Gutscheine und kleine Gaumenfreuden (Zotter-Schokolade: 3,20 €)

Ein ganz beliebtes, weil einzigartiges und super hochwertiges Geschenk sind die CHROMA-Gewürzmühlen – für die Weihnachtszeit bei uns im Angebot zusammen mit einem Gewürz von Pfeffersack & Söhne nach Wahl.

Chroma-Gewürzmühle: ab 139,00 €

Ich finde, dass auch die Öle, Honig und Nüsse ganz tolle Geschenke sind – ich selber freue mich jedenfalls riesig über solche Geschenke und ich weiß von einigen Kunden, dass sie Freunden und Familie mit solchen „Kleinigkeiten“ eine Freude machen. Grade heute haben wir ein ganzes Paket mit Honig verschickt und ich weiß, dass das das Weihnachtsgeschenk für den Vater wird – eine schöne Idee, finde ich.

Olivenöl von Il Casale, ab 11,20 € // Mandeln (Fandler) 6,80 €

Ganz stolz sind wir auf unsere Weihnachtkarten, ein Direktimport aus England. Es sind Drucke von einem Illustrator, die mein Schatz entdeckt hat (die Quelle hat er nicht einmal mir verraten, so stolz ist er drauf, aber er war zumindest einverstanden, ein paar Karten für den Laden einzukaufen). Sind die Motive nicht einfach wunderbar?

very british - wunderbar... Unsere Weihnachtskarten kommen direkt aus UK, Stück 3,80 €

Unsere schönen Pyjamas aus Bio-Baumwolle bekommt ihr im Dezember automatisch in einer schönen, hochwertigen Geschenkbox mit Schleife, so dass ihr keine Verpackung braucht.

unseren schönen Pyjama in Bio-Qualität gibt es zu Weihnachten in einer verpackungssparenden Geschenkbox

Und natürlich gibt es noch viele andere schöne Geschenkideen, die ich alle gar nicht einzeln vorstellen kann. Am besten, ihr stöbert ein bisschen im Shop. Ein tolles Geschenk finde ich z.B. auch die Margrete-Rührschüsseln, allen voran die Megabowl, die ich euch immer wieder ans Herz legen kann, weil sie so unglaublich praktisch und vielseitig ist. Oder unser handgewebtes Küchenhandtuch, die schönen Seifen von Michiko, die netten Teelichthalter aus Glas oder Porzellan, die Filzuntersetzer (mit und ohne Hirsch)… – wir haben uns wirklich viel Mühe gemacht, schöne Ideen für euch zusammenzustellen.

TEXT Flairsprays von Lichtjuwel, ab 29,95 €

Und bitte denkt daran: Lasst die Verpackung weg. In den allermeisten Fällen, kann man auf Geschenkpapier wirklich verzichten. Und wenn es gar nicht anders geht, genügt oft eine einfache Banderole. Alles, was wir nach Weihnachten wieder wegschmeißen (weil es überflüssiger Plunder ist oder wir es nicht wirklich brauchen) ist eine unnötige Belastung für unsere Umwelt und dient wirklich niemandem.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine wunderschöne (Vor-)Weihnachtszeit, enspannt, ohne zu viel Stress und vor allem mit viel, viel Freude.

Liebe Grüße
eure
Cala

 

kleine Geschenke: Tellichthalter, Porzellan: 8,50 € -- Filzuntersetzer ab 1,80 € -- Teelichthalter Glas ab 1,60 €

 

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wie bestellt: Auberginenrezepte

 

Ich bin nach Auberginen-Rezepten gefragt worden und da lasse ich mich – selbst um diese Jahreszeit – nicht zweimal bitten.

Auch wenn sie thematisch tatsächlich eher in den (Spät-) Sommer gehören, bekommt man auch jetzt im Winter teilweise sehr schöne Exemplare für ganz kleines Geld – ich habe am Wochenende am Biostand auf dem Wochenmarkt gerade mal 3,95 € für das Kilo bezahlt.

Auberginen schmecken natürlich gefüllt ganz phantastisch. Man kann sie der Länge nach aufschneiden, mit Fleisch oder Käse füllen und im Ofen garen.

Auch Auberginen-Mus ist leicht zu machen und schmeckt toll zu Pasta, aber auch lecker auf Brot. Für das Grundrezept einfach eine Aubergine rundherum mit einer Gabel einstechen und für ca. 30 – 45 Minuten in den Ofen (ca. 180°) geben, bis sie weich ist und auf Druck nachgibt. Fruchtfleisch auslöffeln, grob zerkleinern und mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Olivenöl abschmecken.

Einer meiner „All-Time-Favourites“ ist dieses Rezept:

Geschmorte Auberginen (siehe Foto)

Aubergine waschen und den Stengel entfernen. In dicke Scheiben schneiden. Salzwasser zum Kochen bringen. Auberginenscheiben im Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Abkühlen lassen und mit der Hand das Wasser auspressen, dann grob hacken. Tomate häuten und würfeln. Zwiebel hacken und in Ghee (Butterschmalz) anbraten. ½ Knoblauchzehe hacken und dazugeben. Gewürfelte Tomate und Aubergine dazugeben. Frische Zitronenzesten hinzugeben. Ein wenig heißes Wasser angießen und sanft schmoren lassen. Mit Salz, kräftigem schwarzen Pfeffer (ich nehme den Tellychery-Pfeffer von Pfeffersack & Söhne), Oregano, Thymian und Rosmarin würzen und etwas weiterschmoren lassen.

Wer möchte, kann Quark, Joghurt oder Frischkäse dazu essen. Was auf keinen Fall fehlen darf ist jede Menge frisches Olivenöl. Auch gehackte Petersilie schmeckt lecker dazu.

Die geschmorten Auberginen passen super zu frischen Ofenkartoffeln; ich selber mache mir auch gerne ein Zitronen-Risotto dazu.

Natürlich kann man dieses Gericht im Sommer hervorragend mit frischen Kräutern machen. Jetzt im Winter benutze ich getrocknete. In den CHROMA Gewürzmühlen lassen sie sich ganz fein vermahlen und würzen herrlich, ohne dass man auf irgendwelchen getrockneten Stielen herumkauen muss…

Calas Auberginenmus

Zutaten:
1 Auberginen
2-3 Knoblauchzehen
Zitronenzesten
Saft von einer Bio-Zitrone
Salz
Thymian (frisch oder getrocknet; ich verwende den getrockneten Thymian von Pfeffersack & Söhne)
Kreuzkümmel
sehr gutes Olivenöl

1 Aubergine waschen, rundherum mit der Gabel einstechen und im Ofen bei ca. 180° so lange garen, bis das Fruchtfleich auf Druck nachgibt (die Schale wird dann runzelig, auch das ist ein Zeichen dafür, dass das Fruchftfleisch weich genug ist). Etwas abkühlen lassen, dann das Fruchtfleisch grob aus der Schale lösen, nicht zerkleinern. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch und Thymian mit dem Auberginen-Fruchtfleisch mischen und in ein Weck-Glas geben. Mit Olivenöl auffüllen, so dass das Fruchtfleisch bedeckt ist (das WECK-Glas nicht zu groß wählen, damit man nicht so viel Olivenöl braucht). Mit Gummiring und Klammern abdichten und mindestens über Nacht (besser 24 Stunden) in den Kühlschrank stellen. Dann Kreuzkümmel, Salz und Zitronenzesten himzugeben und ganz fein zu einer Creme pürieren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Schmeckt sehr lecker zu Roggenbrot oder als Dipp zu (Dinkel-)Crackern. Mann kann die Creme aber auch als Gemüsebeilage essen.

Viel Spaß beim Experimentieren und
liebe Grüße
Cala

 

PS: Wenn ihr auch ein gutes Auberginen-Rezept habt, stellt es doch einfach über die Kommentar-Funktion ein. Unter allen, die ihr Auberginen-Rezept teilen, verlose ich Ende Januar eine Flasche von unserem toskanischen Olivenöl.

einfach richtig lecker: Gnocchi

Gestern haben wir endlich (!) Gnocchi gemacht, nachdem wir es seit unserem Toskana-Urlaub im Sommer schon planen ;-). Dort hatten wir nämlich in Pienza geniale Gnocchi gegessen – mit Peccorino-Sauce und Trüffel (siehe Foto oben). So lecker…

Das Rezept reicht für jede Menge Teig, da man das Ei aber schlecht teilen kann, macht die goße Menge durchaus Sinn: ich habe mir einfach ein paar Portionen eingefroren.

Den Teig zu machen ist wirklich kinderleicht:

1 kg Bio-Kartoffeln (am bestem beim Kauf am Biostand fragen welche für Gnocchi geeignet sind, ich würde sagen, sie müssen mehligkochend sein)
250 g Weizenmehl
1 großes Bio-Ei

Kartoffeln kochen, heiß pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen
Mehl und Ei dazu geben und alles zügig zu einem recht festen Teig verkneten. Wir benutzen für solche Sachen übrigens immer die Margrethe Super-Bowl, die wir jetzt auch im Shop und im Laden haben, weil ich sie so toll finde. Vorteil ist, dass sie trotz 6l Fassungsvermögen so flach konstruiert ist, dass man darin bequem auch größere Teigmengen kneten kann – ohne die übliche „Schweinerei“ auf der Arbeitsplatte. Ich mache darin auch Plätzchen- und Kuchenteige und sogar meinen Brotteig. (Und im Sommer verwende ich sie außerdem für Salate in Party-Größe…).

Aber zurück zu den Gnocchi:
Wenn man möchte, kann man den Teig mit etwas Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen (war bei uns nicht drin,weil ich Muskatnuss nicht mag, soll aber angeblich sehr gut schmecken. Müsst ihr ausprobieren.).

Den Teig in vier bis sechs Stücke teilen, jedes Teil mit den Händen erst zu einer etwa Bratwurst-großen Rolle formen, dann mit den Händen auf einer bemehlten Fläche ungefähr daumendick ausrollen, dann die Gnocchi schneiden – wir mögen sie eher klein, aber auch das kann man nach eigenem Gusto variieren.

Um die Gnocchi zu kochen 1 EL Salz in einem Topf mit 2-3 Litern Wasser geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, Gnocchi hineingeben und sofort die Hitze stark herunterdrehen. Auf kleiner Flamme ziehen lassen bis die Gnocchi nach oben steigen

Bei der „Weiterverarbeitung“ seid ihr frei: Ich esse Gnocchi sehr gerne pur oder mit etwas Olivenöl, auch mit Salbeibutter, mit Tomaten oder Basilikum sind sie klasse. Und natürlich kann man sie mit allen möglichen Saucen kombieren. Wir haben – wie gesagt- eine Peccorino-Sauce dazu gemacht – wobei „Sauce“ eigentlich übertrieben ist: Ich habe die fertigen Gnocchi einfach in einer Pfanne mit etwas geriebenem Peccorino verrührt.

Die eingelegten Trüffel erwiesen sich übrigens trotz wärmster Empfehlung (mal wieder) als Flop. Ich hoffe, ich merke es mir endlich und kaufe nicht noch mal welche. Frischer Trüffel ist eben frischer Trüffel – und eigenlegte Trüffel sind kompakte, geschmackslose, pilzartige Gebilde, mehr nicht. Bisher war Trüffelöl für mich eine gute Alternative aber leider habe ich grade gelernt, dass das Aroma in Trüffelöl aus Erdöl gewonnen wird, somit fällt das jetzt auch flach.

Aber Gnocchi brauchen eigentlich sowieso nicht viel: guten Pfeffer (ich benutze den Tellycherry-Pfeffer von Pfeffersack & Söhne), etwas Sel Gris und etwas geriebenen Peccorino unterrühren – das reicht für eine Schlemmermahlzeit vollkommen. Als Krönung gibt es bei uns nur noch einen grünen Salat dazu und vielleicht ein schönes Glas Wein…

Viel Spaß beim Ausprobieren,
liebe Grüße und noch einen schönen zweiten Advent
eure Cala

Das Tasting – meine Deko

 

Weil viele von euch mich nach den Deko-Details von unserem Tasting gefragt haben, stelle ich gerne noch mal ein paar Bilder ein und gebe ein paar Anregungen.

Die Grundidee hatte ich bei einem langen Herbst-Spaziergang mit den Hunden. Ich fand die Natur im November so wunderschön und faszinierend, dass ich gerne etwas auf den Tisch bringen wollte, das einerseits das Thema „Gewürze und Aromen“ aufgreift, andererseits die Natur um diese Jahrezeit widerspiegelt.

Weil das Tasting ja diesmal ausnahmsweise in unseren privaten Räumen stattfand, habe ich die Gelegenheit genutzt und den Tisch mit unserem schönen Porzellan gedeckt, das wir zum Teil geerbt, zum Teil nachgekauft haben. Die Serie „Maria Weiß“ von Rosenthal gibt es schon seit 1916 und ich mag das Porzellan sehr, weil es einserseits verspielt, andererseits aber auch immer noch schlicht genug ist, um nicht ktischig zu wirken.

Auf den folgenden Bildern kann man ganz gut erkennen, wie die Deko insgeamt ausgesehen hat.

Hier kann man die Details gut sehen - die Mischung aus weißen und braunen (Natur-) Elementen und den fliederfarbenen Teelichthaltern als Farbakzent. Als Tischdecke benutze ich hier übrigens einen Läufer, den ich mir aus dem gewebten antiken Ballen-Leinen gemacht habe, das wir im Laden haben. Es wirkt natürlich, aber nicht zu rustikal.

Im Wesentlichen habe ich viele kleine Vasen, Gläser und kleine Gefäße mit allem gefüllt, was Feld, Wald und Garten um diese Jahreszeit an Schätzen boten: getrocknete Gräser und Blüten, Spargelgrün, filigrane Samen usw.  Schön wirken auch die kleinen alten Backformen, die ich mal irgendwo erstanden habe und die mir jetzt nützlich waren, um Gewürze und Samen zu präsentieren. Außerdem habe ich jede Menge Tannenzapfen auf dem Tisch verteilt. Als verbindende Elemente kamen zwei Mini-Koniferen vom Wochenmarkt mit auf den Tisch. Dann habe ich die fliederfarbenen Teelichter verteilt – der Trick dabei sind die verschiedenen Sorten (geriffelt und Wabenstruktur) in der gleichen Farbe, das setzt einen farblichen Akzent und ist trotzdem ruhig und harmonisch.

Auf den nächsten Bildern könnt ihr die Details gut erkennen:

Hier kann man die Details gut sehen - die Mischung aus weißen und braunen (Natur-) Elementen und den fliederfarbenen Teelichthaltern als Farbakzent. Als Tischdecke benutze ich hier übrigens einen Läufer, den ich mir aus dem gewebten antiken Ballen-Leinen gemacht habe, das wir im Laden haben. Es wirkt natürlich, aber nicht zu rustikal.

Die einzelnen Gedecke habe ich auch jeweils unterschiedlich gestaltet, wobei ich immer auf verbindende Elemente geachtet habe, das ist wichtig. Bei acht Gedecken wiederholte sich also immer irgendetwas, so dass ein harmonisches Gesamtbild entstand. Das bedeutet z.B., dass ich bei 6 Gedecken die gleichen Teller benutzt habe und nur bei zwei Gedecken kleinere Teller gewählt und Glasteller unter die Teller gestellt habe. Oder dass ich die Filzuntersetzer mehrfach genutzt haben. Das ist wirklich wichtig – ein Element sollte  immer irgendwo einen Bezug oder einen Partner haben, sonst wird das ganze zu unruhig und durcheinander.

Die Filzuntersetzer sind übrigens (genau wie die Teelichthalter) aus dem Laden - es gibt sie mit und ohne Hirsch-Motiv (und auch noch in anderen Farben)

Ich wünsche euch viel, viel Spaß beim Nachmachen und vor allem beim Stöbern in Wald und Feld 😉

Viele liebe Grüße
eure
Cala

Die besten Blumenläden

 

Am Freitag habe ich diesen traumhaften Blumenstrauß gekauft und muss es einfach hier einmal sagen: der mit Abstand beste Blumenladen in meiner Nähe ist Blumen Brockmeier in Dietzenbach (nach dem Juniorchef fragen).

Und weil heute dort Adventsausstellung ist (die ich euch sehr ans Herz legen möchte), werde ich auf dem Rückweg vom Arbeiten noch einen Abstecher nach Dietzenbach machen, mich inspirieren und einstimmen lassen.

Ein anderes Blumenhaus, das man wirklich blind empfehlen kann, ist übrigens Flora Style im Frankfurter Westend (gegenüber von Feinkost Petersen, einem meiner Frankfurter Lieblingsorte, der auch IMMER einen Abstecher wert ist – insbesondere, wenn man mittags günstig eine Kleinigkeit essen mag).

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
eure
Cala