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Produkte aus der Toskana

Wie immer bringen wir aus der Toskana von unserem Entdeckungstouren auch ein paar Produkte mit, die wir spontan einkaufen. Ihr könnt sie per E-Mail vorbestellen – immer solange der Vorrat reicht. Natürlich sammeln wir eure Bestellungen wie gehabt. Abholung oder Versand dann nach unserer Rückkehr.

Diese Liste ergänze ich kontinuierlich.

05. Juli 2012

Heute früh haben wir die großartigen Marmeladen von Poggio ai Santi probiert – ein Traum. Sie werden aus dem, was das Land hergibt direkt hier vor Ort gekocht, sobald das Obst reif ist – die Mengen sind also von Natur aus limitiert und die Marmeladen ganz frisch. Aufgrund der geringen Mengen lohnt sich auch die offizielle Zertifizierung nicht – die Marmeladen tragen also kein Bio-Siegel, sind aber rundum biologisch, wir haben ganz lange und ausführlich mit dem Besitzerehepaar über die Philosophie hinter Poggio ai Santi gesprochen und legen für die erstklassige Qualität die Hand ins Feuer. Besonders an Herz legen möchte ich euch – trotz des horrenden Preises – die Kirschmarmelade – sie ist wirklich großartig. Aber auch Aprikose und Orange sind herrlich. Wir sind noch bis Samstag (07. Juli) hier und können eure Vorbestellungen direkt mitnehmen – vermutlich eine einmalige Chance für diese Qualität.

Kirschmarmelade (confetture amarene) – 9,50 €
Aprikosenmarmelade (confetture albicocche) – 6,50 €
Orangenmarmelade (marmellata arancia) – 6,50 €

04. Juli 2012

Von links nach rechts: Paté di Peperoncino, Salsa die Peperoncino rosso (mit Knoblauch), Salsa di Peperoncino verde, Zwiebelconfit mit Peperoncino

Für die Toskana eher untypische, aber dennoch ganz wunderbare Produkte haben wir gestern in Castagneto Canducci entdeckt. Auf ihrer Azienda in Bibbona an der etruskischen Riviera baut Rita Salvadori viele verschiedene Sorten Peperoncini an und verarbeitet diese zu würzigen und scharfen Saucen, Confits, Cremes oder auch einfach nur zu Gewürzpulver. Ihre Gewürzpaprika sind organisch erzeugt, zertifiziert und werden mit handwerklicher Sorgfalt weiter verarbeitet. Aus dem unglaublich großen Angebot haben wir vier Produkte ausgewählt:

Paté de Peperoncino „Erotico“ – eine scharfe Würzpaste aus gelben Peperoncini mit Olivenöl und Meersalz. Rita verarbeitet Peperoncini in Schärfegraden von angenehm würzig bis quasi „tödlich“ – diese Sorte liegt irgendwo dazwischen und ist nach Boris Urteil (der gerne scharf isst) so beschaffen, dass der Geschmack des Essens nicht von der Schärfe überdeckt wird und man seine Geschmacksnerven auch weiterhin benutzen kann 😉
115 g – 6,90 €

Salsa di Peperoncino rosso mit Knoblauch und di Peproncino verde naturale – scharf-würzige Saucen aus Peperoncini, Meersalz und Apfelessig – sozusagen die Bio-Alternative zu Tabasco oder fragwürdigen Saucen aus dem Asia-Markt.
je 120 g – 6,00 €

Composta di Cipolla – ein Zwiebelconfit leicht scharf abgeschmeckt mit roten Peperoncini. Ein toller Begleiter zu würzigem Käse oder für eine leckere Bruschetta. Enthält Zwiebeln, Peproncini, süßen Getreide-Sirup, Meersalz und Apfelessig.
115 g – 6,90€

Wer darüber hinaus Interesse an getrockneten Peperoncini hat, kann uns eine Mail schicken denn auch diese bietet Rita in Bio-Qualität an.

Diese herrlichen Dessert- bzw. Digestif-Weine bringen wir von der kleinen Biofarm San Michele a Torri in der Nähe von Florenz (Scandicci) mit. Ich habe je 6 Flaschen Vin Santo (à 24,00 €) und 6 Flaschen „Aleatico“ (à 15,00 €) eingekauft (Produktbeschreibung siehe Website: http://www.fattoriasanmichele.it/.)
Diese Weine eignen sich auch hervorragend als Geschenk.

Von hier können wir Kastanienhonig, Oliven (Oliven, Wassser, Salz) und eingelegte, getrocknete Tomaten mitbringen (getrocknele Tomaten, Olivenöl, Weinessig, Pepperoncini, Meersalz – Foto siehe oben) – alles in Bio-Qualität, jedoch nicht zertifiziert. Ich habe ein ganz kleines Kontingent eingekauft, da wir aber noch 3 Tage in der Nähe sind und nachkaufen können, könnt ihr erst mal unbegrenzt ordern:

Kastanienhonig 5,90 € (ab 3 Gläsern 4,90 €)
Oliven 6,20 € (ab 3 Gläsern 5,20 €)
getrocknete Tomaten 8,20 € (ab 3 Gläsern 6,90 €)

Diese herrlichen eingelegten Artischocken (Artischocken, Olivenöl, Weinessig, Pfeffer, Meersalz) sind bio-zertifiziert – eine absolute Rarität.
Außerdem bringen wir von der gleichen Farm Fenchel mit – er wird für die Region typisch zusammen mit Orangen eingelegt (Zutaten: Fenchel, Olivenöl, grüne Oliven, Orangensaft und -schale, Weinessig, Meersalz).

Ebenfalls von hier kommen eine wunderbare Paprikacreme (Paprika, Olivenöl, Weinessig, Traubensaft, Meersalz, Pfefferschoten)und eine Auberginen-Crème (Aubeginen, Olivenöl, Weinessig, Traubensaft, Knoblauch, Meersalz).
Außerdem gibt es eine Tomaten-Basilikum-Sauce (Tomaten, Basilikum, Salz), die man sicherlich auch hervorragend als Grundlage für verfeinerte (Pasta-)Saucen und Suppen verwenden kann. Auch diese Produkte (Artischocken, Fenchel, die beiden Cremes und die Tomatensauce) könnt ihr bis Samstag (07.07.) noch unbegrenzt ordern.

Artischocken (680 g): 15,50 €
eingelegter Fenchel: 8,10 €
Paprikacreme: 4,90 €
Auberginencreme: 6,20 €
Tomatensauce: 3,20 €

Übersicht:
Vin Santo, San Michele a Torri, 24,00 € – noch 4 Flaschen verfügbar
Aleatico, San Michele a Torri, 15,00 € – noch 3 Flaschen verfügbar
Produktbeschreibungen siehe Website: http://www.fattoriasanmichele.it/

Kastanienhonig La Cerreta 5,90 € (ab 3 Gläsern 4,90 €)
Oliven La Cerreta 6,20 € (ab 3 Gläsern 5,20 €)
getrocknete Tomaten La Cerreta 8,20 € (ab 3 Gläsern 6,90 €)
Website La Cerreta: www.lacerreta.it

Artischocken Il Sapori del Cuore, 680g: 15,50 €
Mit Orangen eingelegter Fenchel Il Sapori del Cuore: 8,10 €
Paprikacreme Il Sapori del Cuore: 4,90 €
Auberginencreme Il Sapori del Cuore: 6,20 €
Tomatensauce Il Sapori del Cuore: 3,20 €

vorbestellbar bis Samstag, 07. Juli:
Kirschmarmelade Poggio ai Santi (confetture amarene) – 9,50 €
Aprikosenmarmelade Poggio ai Santi (confetture albicocche) – 6,50 €
Orangenmarmelade Poggio ai Santi (marmellata arancia) – 6,50 €

Sommerpause bei cala kocht

Laden und Versand gehen in eine 3-wöchige Sommerpause.

Der letzte Versand erfolgt am 27.06 (Bestellungen müssen bis zum 26.06. hier eintreffen). Vom 28.06. bis einschließlich 18.07. versenden wir nicht – ihr könnt in dieser Zeit zwar ganz normal über den Shop bestellen, der Versand erfolgt aber erst ab dem 19.07.

Der Laden ist vor der Sommerpause das letzte Mal am Samstag, den 23.06. geöffnet.
Nach der Sommerpause haben wir erstmals wieder am Samstag, den 21.07. für euch auf.

Liebe Grüße und eine guter Zeit
Cala & Boris

mein Ausflugstipp: der Dottenfelder Hof

Nachdem am Freitag mein Ausflug zum Patershäuser Hof eher enttäuschend war (ich hatte mir von dem demeter-Betrieb einfach mehr versprochen), waren wir gestern beim Dottenfelder Hof, von dem ich restlos begeistert war.

Wer auf tierische Produkte nicht vollständig verzichten kann oder will, findet hier ein Angebot, wie es sicherlich ethisch kaum besser zu realisieren ist.

Die Kühe sind fast den ganzen Tag (auch nachts!) Sommer wie Winter auf der Weide und kommen nur zum Sattfressen und Melken in den Stall. Alle Tiere leben so natürlich wie möglich.

Unvermeidbare ist allerdings auch hier, dass die Kälbchen von den Müttern sehr schnell nach der Geburt getrennt werden, damit die Kühe für die Milchgewinnung zur Verfügung stehen. Während das in der konventionellen Milchwirtschaft bereits nach etwa 2 Stunden geschieht, sind die die Kälbchen auf dem Dottenfelder Hof immerhin 7 Tage bei der Mutter – aber auch das erscheint mir nicht gerade als glückliche Kindheit. Und ich muss euch ehrlich sagen, dass diese Kälbchen auch nicht sehr glücklich auf mich gewirkt haben…

Sie erhalten zwar weiterhin Muttermilch als Nahrung, dürfen aber nicht bei ihren Müttern auf der Weide bleiben. Statt dessen werden sie in der ersten Zeit in Einzelboxen mit kleinen Freiläufen auf dem Hof gehalten (eine Haltung in der Gruppe hat sich als ungünstig erwiesen, weil die Kälbchen in dieser ersten Zeit im Zweifelsfall untereinander leicht Krankheiten übertragen). Später kommen sie in kleinen Gruppen auf die Weide.

Kühe sind extrem soziale Wesen und dass die Trennung der Kälbchen von ihren Mütter für beide Seiten problematisch ist (man muss sich ja nur einmal in die Tiere hineinversetzen) liegt sicherlich auf der Hand. Aber das ist – da muss man sich nichts vormachen – der Preis für unseren Milchkonsum. Als Reaktion auf dieses ganz offensichtliche Problem – das man sich, anders als in anderen Betrieben wenigstens zu Herzen nimmt – versucht man auf dem Dottenfelder Hof gerade in einem Modellversuch drei Kälber bei einer Ammenkuh zu belassen (Bild oben).

Und trotzdem wird mir immer deutlicher, dass ein tierisches Produkt wie Milch oder Käse ungeheuer wertvoll ist und was wir den Tieren – selbst in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft zumuten, damit wir in diesen Genuss kommen. Ein solches Lebensmittel darf kein Discounter- oder Massenprodukt sein.

Aber zurück zum Hof. Der Dottenfelder Hof liegt im Norden von Frankfurt an der Niddaschleife zwischen Bad Vilbel und Dortelweil. Hier bewirtschaftet seit 1968 eine große Hofgemeinschaft rund 150 ha Boden nach strengen demeter-Richtlinien.

Im Hofladen werden Obst und Gemüse aus eigenem Anbau, Milchprodukte und Käse aus der eigenen Gutskäserei, sowie Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck aus der eigenen Holzofen-Bäckerei angeboten. Ergänzt wird das riesige Angebot durch regionale und überregionale Bioprodukt, so dass der Laden eigentlich den kompletten Bedarf des Haushaltes abdeckt. Ein überdurchschnittlich großer Teil des Sortimentes ist demeter-zertifiziert.

Von den hofeigenen Produkten kann man im Hofcafe probieren – wir haben herrlich lecker gebruncht und und von süß bis herzhaft alles Mögliche probiert. Die Kaffeespezialitäten sind wunderbar und natürlich bekommt man hier auch ein schönes Glas Milch. Ganz phantastisch sind die Backwaren – ich habe hier zum ersten Mal außerhalb von Südtirol ein Vinschgauer Brot bekommen, das seinen Namen wirklich verdient hat. Auch Kuchen und Torten sind klasse, Käse und Milch sowieso. Wer möchte, kann hier sogar noch die wertvolle Rohmilch kaufen, die anderswo überhaupt nicht mehr verkauft werden darf.

Der Hof ist ideal für einen Familienausflug, Kinder (und Hunde!) sind selbstverständlich willkommen, zumal es überall etwas zu gucken und zu bestaunen gibt – die Türen zu den Ställen stehen offen und auch die Äcker und Wiesen kann man sich vor Ort ansehen. Der Hof bietet auch ein umfangreiches Programm zum Mitmachen für Erwachsene und Kinder.

Wir haben beschlossen, künftig einmal im Monat zum Dottenfelder Hof zu fahren und einen Großeinkauf zu machen. Zu diesen Terminen, die wir hier bekannt geben, besteht jederzeit die Möglichkeit, dass wir Käse, Eier, Brot, Milch, Obst und Gemüse von dort für euch mitbringen (Abholung am jeweiligen Samstag ab 16 Uhr im Laden).
Bei Interesse schreibt einfach eine Mail: info@cala-kocht.de

Auf jeden Fall kann ich euch einen Ausflug zum Dottenfelder Hof sehr ans Herz legen. Nächstes Wochenende ist dort Hoffest, also vielleicht ein guter Anlass für einen ersten Besuch.

Viel Spaß dabei & liebe Grüße
eure
Cala

nochmal Roland Rauter – Rezept und Verlosung

Ich freue mich sehr, dass der Schirner-Verlag uns 2 Exemplare von Roland Rauters tollem Kochbuch „einfach vegan“ zur Verlosung zur Verfügung gestellt hat. Ein guter Anlass, um auch noch mal ein Rezept aus dem Buch hier vorzustellen. Ich hatte „einfach vegan“ ja im März schon einmal hier vorgestellt und damals die „Kürbisgnocchi“ nachgekocht.

Wenn ihr eines der beiden Kochbücher gewinnen möchtet, müsst ihr einfach nur diesen Artikel zu kommentieren –  wir losen unter allen Kommentaren am 22. Juni zwei Gewinner aus.

Aber jetzt zum Rezept. Für den für heute angekündigten besonders heißen Tag (der bei uns dann aber eher mild und verregnet war) hatte ich mir die Mandel-Kokos-Gazpacho (S. 57) ausgesucht, wobei ich auf die frittierten Lauchstreifen von vornherein verzichtet habe, denn für solche Extras fehlt mir mittags einfach die Zeit. Außerdem hab ich nirgendwo gelbe Paprika bekommen und musste rote Paprika benutzen, was für den Geschmack sicherlich nicht abträglich ist, optisch aber zu einem deutlich anderen Ergebnis führt als im Kochbuch.

Hier jetzt für euch das Originalrezept:

Zutaten
120 g blanchierte und geschälte Mandeln (ich habe die Mandeln von Fandler benutzt)
350 g geschälte und entkernt Salatgurken (ich habe die sehr viel aromatischeren kleinen Landgurken benutzt und weder entkernt, noch geschält)
500 g gelbe Paprika (meine waren rot)
50 g in feine Streifen geschnittene Karotten
40 g Zwiebeln
170 ml Kokosmilch
2 Esslöffel Olivenöl
eine halbe Knoblauchzehe
Saft einer Zitrone
Salz und weißer Pfeffer aus der Mühle
(ich habe Sel Gris und weißen Pfeffer von Pfeffersacck & Söhne benutzt)
eine Prise Muskatsnuss (ich reibe die Muskatsnuss mittlerweile einfach auf der feinen Zestenreibe)
Lauch zum Garnieren (habe ich weggelassen)
2 Esslöffel helles, glattes Weizenmehl  (habe ich weggelassen)
Chilfäden (habe ich weggelassen)

Roland Rauter gibt die Zubereitungszeit mit 70 min an, was mich überrascht, weil die eigentliche Zubereitung sehr viel schneller geht – in meiner „Sparversion“ sowieso.  Lediglich die Tassen zum Servieren sollen 1 h im Kühlschrank stehen, damit sie schön kalt sind, aber das kann man ja  problemlos vorbereiten.

Zubereitung
„Salatsgurken, Paprika und Zwiebeln in grobe Stücke schneiden. Gemüse mit Mandeln, Zitronensaft, Knoblauch, Kokosmilch und Olivenöl mit einem Stabmixer oder in der Küchenmaschine fein pürieren. Die fein geschnittenen Karottenstreifen ca. 2 min in kochendem Salzwasser blanchieren und kalt abschrecken. Die Karottenstreifen unter die Gazpacho geben. Den Gazpacho mit Salz, Pfeffer und Muskatsnuss abschmecken und kalt stellen. Lauch in feine Streifen schneiden, mit Mehl stauben und in heißem Öl knusprig frittieren.

Die Tassen zum Servieren des Gazpacho ca. 1 h in den Kühlschrank stellen. Den Gazpacho in den gekühlten Tassen anrichten und mit den knusprigen, noch heißen Lauchstreifen und den Chilifäden garnieren.“
Mein Fazit: ein ganz tolles Rezept, das ich sehr sicher jetzt im sommer öfter machen werde. Ich könnte mir sogar vorstellen die Gazpacho  zum Frühstück zu essen – durch die Kombination mit Mandeln ist sie dafür ideal. Ich werde ganz bestimmt auch mal versuchen, anderes Gemüse zu benutzen –  auch die klassischen Gazpacho-Gemüse wie Staudensellerie, Tomaten und rote Paprika sind natürlich ideal.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und viel Glück bei der Verlosung. Ich denke, dieses Kochbuch ist nicht nur für Veganer ein echter Gewinn, sondern birgt eine Fülle von tollen Anregungen für das kreative und gesunde Kochen im Alltag.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
eure
Cala

wunderbare Spargelzeit – mit den Rezepten vom Tasting am 12. Mai

Ich liebe die Spargelzeit. Für mich ist sie immer so etwas wie der sichere Vorbote zum Sommer. Mit etwas Glück sind die Temperaturen schon so, wie ich sie mag und Spargel, Rhabarber und Erbeeren kündigen auf den Märkten die Vielfalt der kommenden Monate  an. Früher habe ich Spargel in rauhen Mengen gegessen – heute halte ich mich ja generell an kleiner (Gemüse-)portionen und weiß, dass der Spargel wegen seines hohen Gehaltes an Oxalat und Purinen nicht nur gesund ist.  Mit 93%, Wasser, ca. 2% Proteinen, etwa 4% Kohlehydraten und nur 0,2% Fett bei 150 Kalorien pro Kilogramm ist Spargel dabe aber zunächst durchaus erst mal ein gesundes, fett- und kalorienarmes Lebensmittel. Spargel enthält viele Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphor. Durch den hohen Stickstoffgehalt regt er die Nierentätigkeit an und wirkt harntreibend, wodurch auch vermehrt Stoffwechselendprodukte wie Gift- und Schlackenstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden. Spargel wirkt blutreinigend und unterstützt die Nieren- und Leberfunktionen. Er enthält die Vitamine A, E und K.

Vor allem Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut und einer Neigung zu Gicht sollten Spargel (und übrigens auch die typischen tierischen Beilagen wie Steak oder Schinken…) jedoch nur in Maßen genießen. Er enthält nämlich – ebenso wie Fleisch – Purine, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden. Auch Nierenkranke müssen beim Spargelgenuss vorsichtig sein. Die anregende Wirkung auf die Nierentätigkeit kann sich bei ihnen negativ auswirken. Außerdem enthält Spargel (ebenso wie Rhabarber) hohe Mengen an Oxalat, dem Salz der Oxalsäure. In Kombination mit Calcium kann sie sich in der Niere ablagern und zu Nierensteinen führen. Auch für Personen mit einem Eisenmangel ist es wichtig zu wissen, dass Oxalsäure die Aufnahme von Eisen im Darm erschwert.

Weitere Infos findet ihr hier und hier und hier.

Jetzt aber zu meinen Rezepten – viel Spaß beim Stöbern!

Orientalischer Spargelsalat mit Kreuzkümmel und Tomaten

Dieser Spargelsalat entstand aus einer Laune heraus. Ich hatte noch grünen Spargel vom Wochenende übrig Lust auf einen sehr erfrischenden Salat. Das Ergebis: eine wunderbar fruchtige Kombination, die ab jetzt zu meinen Spargellieblingen zählen wird. Danke Zufall!

Zutaten (für eine Portion)
ca. 100g grüner Spargel (geschält)
4-5 Cocktailtomaten
Balsamicoessig (ich verwende unseren 4 Jahre gereiften Bio-Essig ohne Zusätze von hier)
etwas frisch gemahlenes Meersalz
Zitronenzesten (Biozitrone)
1-2 TL Kreuzkümmel

Den grünen Spargel waschen und nach Bedarf schälen (beim grünen Spargel genügt es meistens, das untere Ende zu schälen, nach oben hin wird die Schale meist ganz weich).
In ca. 3 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser garen. Cocktailtomaten waschen und viertlen. Spargel und Tomatenviertel in eine Schüssel geben, mit 1 EL Balsamicoessig, fisch geriebenem Meersalz, Kreuzkümmel und Zitronenzesten üppig abschmecken.

Überbackener Spargel

Zutaten:
ein paar Walnusskerne (bitte immer frisch hacken!)
Mozarella
Sel Gris
eventuelle etwas Olivenöl, Zitronezesten oder Kräuter

Spargel wie gewohnt kochen, jedoch nicht zu weich werden lassen. Walnüsse grob hacken, dann mit Mozarella und Sel Gris grob pürieren. Über den gekochten Spargel geben und einige Minuten im Ofen oder unter dem Raclette-Grill überbacken. Nach Geschmack kann man mit Olivenöl, Zitronenzesten oder Kräutern würzen.

Spargelcremesüppchen ohne Mehlbindung


Dass man Spargel genau wie anderes Gemüse pürieren kann, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Trotzdem war es mir einen Versuch wert, und herausgekommen ist ein ganz wunderbares Cremesüppchen, das auch noch ganz leicht zu machen ist.

Zutaten
für eine Portion:
2-3 Stangen Spargel
30-40g  Schafsfrischkäse
grobes Meersalz

Den Spargel wie gewohnt schälen und waschen. In leicht gesalzenem Wasser etwas länger kochen, so dass er sehr weich wird. Das Kochwasser nicht weggießen. Spargel etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden und zusammen mit etwas Meersalz, dem Frischkäse und etwas Kochwasser cremig pürieren. Wer möchte, kann  zusätzlich mit (weißem) Pfeffer und etwas Zitrone abschmecken, oder die Suppe mit Schnittlauchröllchen,  etwas Petersilie oder anderen Kräutern dekorieren.

Haselnuss-Spargel-Crème

Diese Cremesauce schmeckt wunderbar zu Pasta. Die Grundlage ist im Prinzip die gleiche, wie die Spargelcremesuppe oben, allerdings wird die Cremesauce mit Haselnüssen,  Basilikum und Knoblauch weiter verfeinert.

Zutaten
für eine Portion:
1-2 Stangen Spargel
30-40g  Schafsfrischkäse
1 EL Haselnusskerne
1 EL bestes Olivenöl
1 TL geröstetes Haselnussöl
1/2 Knoblauchzehe
5-6 frische Basikilumblätter
2-3 Cocktailtomaten
grobes Meersalz
etwas Pfeffer (frisch gemahlen)

Den Spargel wie gewohnt schälen und waschen. In leicht gesalzenem Wasser etwas länger kochen, so dass er sehr weich wird. Das Kochwasser nicht weggießen.Haselnusskerne  grob hacken. Knoblauch und  Meersalz hinzugeben und noch einmal pürieren. Den gekochten Spargel etwas abkühlen lassen, klein schneiden und zusammen mit dem Frischkäse und dem Olivenöl zu den Haselnusskernen geben. Pürieren, bis eine feine Creme entsteht, wenn diese zu fest ist, etwas von dem Spargelkochwasser hinzugeben. Mit Meersalz, Pfeffer und geröstetem Haselnussöl abschmecken. Mit gehacktem Basilikum und den in Scheiben geschnittenen Cocktailtomaten auf Pasta  anrichten. Alternativ schmeckt die Creme auch auf (geröstetem) Brot.

(Foto folgt)

Spargelpesto

Die Grundidee habe ich von hier, einem meiner Lieblingsblogs, dann habe ich aber hemmungslos mit dem Rezept experimentiert.

1. Variante: Walnuss-Spargel-Pesto

Zutaten
(für 2 Portionen):
3-4 Stangen weißer Spargel
4 Esslöffel fein gehackte Walnusskerne (unbedingt frisch hacken!)
2-3 Esslöffel fein geriebener (Büffel-)Parmesan
1 kleine Knoblauchzehe
bestes Olivenöl
Sel Gris

Spargel schälen und wie gewohnt kochen. Abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden. Walnüsse rösten, bis sie anfangen zu durften. Spargel mit dem Parmesan, den Walnüssen, etwas Sel Gris  und der Knoblauchzehe zu einer feinen Crème pürieren. Nach Geschmack mit Olivenöl abschmecken.

Dieses Pesto schmeckt toll auf (geröstetem) Brot, aber sicherlich auch hervorragend zu Pasta.

(Foto folgt)

grüner Spargel in Avocadoöl gebraten

Den Tipp, grünen Spargel in Avocadoöl zu braten, bekam ich bei uns im Bioladen, als ich grünen Spargel und eine Avocado für meinen Spargel-Avocado-Dipp kaufte. Das ist mein zweiter Versuch mit Avocadoöl, das ja viele so loben, aber ich muss sagen: so richtig überzeugt es mich nicht. Ich finde es okay, aber bei weitem nicht so großartig wie andere sagen. Trotzdem ist der gebrateten Spargel natürlich lecker, aber ich könnte mir genauso gut vorstellen, ihn in Rapsöl zu braten und dann mit Olivenöl zu beträufeln.

Zutaten
grüner Spargel
Avocadoöl
Meersalz, Pfeffer
Zesten von einer Biozitrone

Grünen Spargel waschen, die holzigen Enden schälen bzw. abschneiden und wie gewohnt in Salzwasser nicht zu weich kochen. Avocadoöl in einer Pfanne erhitzen und den gekochten Spargel anbraten. Nicht zu heiß werden lassen, trotzdem so lange langsam braten, bis der Spargel etwas Farbe annimmt.

Lecker dazu schmeckt ein Lachsfilet (oder natürlich auch ein an anderer Fisch): ich lasse das Fischfilet einfach zum Schluss ein paar Minuten in der Pfanne mit durchziehen.

Spargel (und Fisch) auf einem Teller anrichten, mit frischem Meersalz, Pfeffer und Zitronenzesten würzen.

Foto folgt / 03.Mai 2012

 

Calas Mandel-Spargel-Risotto (vegan)

Ich habe jede Menge ausprobiert, um ein schmackhaftes Risotto mit Spargel zu machen, dass ohne Käse auskommt – denn der würde so stark dominieren, dass vom Spargelgeschmacks nichts mehr übrig bleiben würde.

Schließlich bin ich bei diesem Rezept gelandet, das mir auf Anhieb geschmeckt hat und von dem auch Boris gleich begeistert war und das zudem den Vorteil hat, dass es komplett vegan ist.

Zutaten (für 1 Portion)

ca. 50g Risottoreis
ca. 100g grünen Spargel
(Achtung: bis auf 3 Stangen für die Dekoration wird der gekochte Spargel nicht gebraucht und kann z.B. für einen Salat weiterverwendet werden)
ca. 6 blanchierte Mandeln
eine kleine Knoblauchzehe
Zesten von einer Bio-Zitrone
Rapsöl

Den grünen Spargel waschen, im unteren Drittel schälen und in Salzwasser sehr weich kochen (damit ein reichhaltiger Fond entsteht nicht zu viel Wasser verwenden).
Knoblauch schälen und zusammen mit den Mandeln in der Küchenmaschien fein hacken. In Rapsöl bei mittlerer Hitze anbraten, bis beides etwas Farbe annimmt. Risottoreis waschen, in die Pfanne geben und zusammen mit den Mandeln und dem Knoblauch anbraten. So viel Spargelfond angießen, dass der Reis gerade eben bedeckt ist. Bei niedriger Hitze unter Rühren so lange köcheln, bis der Reis das Wasser aufgenommen hat, dann wieder etwas Fond angießen. Diesen Vorgand wiederholen, bis der Reis bissfest gar ist (ich probiere ihn zwischendurch). Eventuell mit etwas Salz und Pfeffer würzen. In einer Schael anrichten und mit 2-3 Spargelstangen dekoriren. Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und ein paar Zitronenzesten darüberreiben.

Wer eine leckere vegane Eiweißbeilage dazu haben möchte, kann wunderbar mit dicken Bohnen kombinieren, die durch ihren mild-nussigen Geschmack ganz toll zum Spargelrisotto passen.

(Foto folgt / 07.05.2012)

Spargel mit Mandeln, Sonnenblumenkernen und Petersilie

Diese Mischungschmeckt sogar zum Frühstück:

Zutaten (für 1 Portion):
3-4 Stangen weißer Spargel
ca. 1 EL blanchierte Mandlen
2 TL Sonnenblumenkerne
reichlich frische (glatte) Petersilie
ca. 1 EL Mandelöl
etwas Ghee oder Kokosöl zum Anbraten
(grobes) Meersalz
1 Bio-Zitrone

Spargel schälen, waschen und wie gewohnt in Salzwasser kochen. Mandeln und Sonnenblumenkerne mit einem Messer grob hacken. Etwas Ghee oder Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Mandel-Sonnenblumenkern-Mischung anbraten. Petersilie waschen und hacken, zur Nussmischung geben und ganz leicht mitschmoren lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, dann mit Mandelöl und etwas Zitronensaft abschmecken (Wer keine Zitronen essen darf oder will, kann den Abrieb zum Würzen verwenden). Den Spargel auf einem Teller anrichten und die Nussmischung darüber verteilen.

Tipp: Natürlich kann man die Sonnenblumenkerne auch weglassen und nur mit Mandeln arbeiten.

grüner Spargel aus dem Ofen (vegan)


Zutaten:
grüner Spargel
Cocktailtomaten
grobes Meerssalz
Balsamicoessig
bestes Olivenöl

Spargel waschen und im unteren Drittel schalen. Cocktailtomaten waschen und halbieren oder vierteln. Zusammen mit dem Spargel in eine feuerfeste Form geben und mit etwas Balsamicoessig begießen. Grobes Meersalz darüberstreuen und bei 175° (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Vor dme Servieren großzügig mit Olivenöl übergießen.

 

 

 

Mandelmilch selbst gemacht

Meine Freundin Patricia hat mir vorgestern ein Glas selbst gemachter Mandelmilch mitgebracht. Die habe ich dann am Mittwoch als Kakao zum Frühstück getrunken – lecker!

So lecker, dass ich mir jetzt das Rezept habe geben lassen und selber angefangen habe, Experimente zu machen.

Hier die Grundidee:

2-3 gehäufte Esslöffel Mandel
500 ml Wasser

in einem leistungsstarken Mixer pürieren
und danach (falls erforderlich) in einem dünnen Tuch abseihen.

Heute Morgen habe ich das ganze selber ausprobiert, wobei ich die Mandeln zunächst vermahlen und dann in einem Mixer mit einem guten stillen Mineralwasser aufgeschlagen habe.

Das Abseihen war nicht erforderlich.

Die Milch schmeckt pur schon hervorragend, wenn man mit kaltem Wasser arbeitet, ist sie wunderbar erfrischend. Man könnte natürlich auch noch etwas Vanillemark hinzugeben.

Außerdem habe ich meine Mandelmilch mit Erdbeeren püriert, das schmeckt auch toll Foto oben). Ich habe sie im Kaffee getrunken – ebenfalls wunderbar. Und meiner Variante von gestern als Kakao war auch sehr gut.

Fazit: eine tolle, einweißreiche und einfach zuzubereitende Frühstücksidee – wird es jetzt öfter bei mir geben.

Ich habe übrigens unsere Fandler Mandeln verwendet, die ihr hier findet. Für den Kakao eignet sich wunderbar das Kakaopulver von Green & Black’s.

Viel Spaß beim Nachmachen und liebe Grüße

Eure
Cala

 

Rhabarber-„Flammkuchen“

Von Boris habe ich heute früh ein Stück Hefeteig bekommen. Während er seinen Teil  zu einem Brot verarbeitet hat, habe mein Teigstück für eine Art Flammkuchen benutzt, eher ein Versuch und spontan aus der Not heraus geboren, das Ergebnis war allerdings ganz überraschen und so toll, dass es das jetzt sicherlich öfter bei mir geben wird. Vor allem war das Ganze ideal zum Mitnehmen und da ich heute den ganzen Tag arbeite habe, war ich richtig dankbar für diese leckere Mittagspause. Und da Rhabarber zum Gemüse, nicht zum Obst, hatte ich auch meine Gemüseration wunderbar verarbeitet und habe mir zum Nachtisch noch einen Erdbeerquark gemacht.

Und so geht es:

Der Hefeteig
500g Weizenmehl (siehe Anmerkung unten)
1 Päckchen frische Hefe
1 Prise Zucker
etwas Salz
Olivenöl

Ofen auf 60° C vorheizen, bei Erreichen der Temperatur ausschalten.
Eine hohe Tasse zu einem Drittel mit lauwarmen (wichtig!) Wasser füllen.
Darin die Hefe zusammmen mit dem Zucker verrühren.
Diesen Vorteig in den ausgeschalteten Ofen stellen.

In der Zwischenzeit das Mehl in eine große Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Nach Geschmack Salz und Olivenöl zugeben.

Nach etwa einer viertel Stunde sollte die Hefe im Ofen aufgegangen sein. Dies erkennt man daran, dass die Flüssigkeit in der Tasse Blasen werfend bis fast an den Rand der Tasse angestiegen ist. Den Inhalt der Tasse in die Schüssel mit dem Mehl geben.
Alles zusammen zu einem glatten Teig kneten, dabei ggfs. vorsichtig etwas Wasser zugeben.

Den Teig zugedeckt in den lauwarmen Ofen stellen und mindestens eine Stunde gehen lassen.

Die Weiterverarbeitung:

Zutaten:
Rhabarber
Quark

Teig ganz dünn ausrollen. Rhabarber waschen, ggf. schälen und in ganz feine Scheiben schneiden. Quark etwas aufschlagen, dann auf dem Teig verteilen. Rhabarber darauf geben. Bei 175° (Ober- und Unterhitze) 30 Minuten in den Backofen geben.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser „Flammkuchen“ auch mit Zwiebeln ganz toll schmeckt, ich würde sie voher etwas anbraten oder dünsten. Wer eine süße Variante machen möchte, kann Obst verwenden; dann würde ich allerdings den Quark mit Zitronezesten nocht etwas aufpeppen, wer will kann natürlich auch süßen (Zucker oder Aganvendicksaft) verwenden.

Liebe Grüße
Cala

Anmerkung zur Auswahl des Mehles:
(Es gibt bei Allnatura drei Typen: 405, 550, 1050, je kleiner die Nummer desto feiner und weißer das Mehl – d.h. für süßes eher 405, für Pizza eher 550, für Brot eher 1050)

Der erste Cala kocht Kochkurs am 09. Juni in Rodgau

Im Juni ist es endlich soweit. Wir haben einen geeigneten Raum hier in Rodgau gefunden und dem ersten cala-kocht „Kochkurs“ steht nichts mehr im Wege. Wobei das Wort „Kurs“ aus meiner Sicht hoch gegriffen ist. Eigentlich möchte ich euch zeigen, wie ich koche, worauf es mir ankommt, was man aus meiner Sicht tun kann, um es sich leicht zu machen und mit Spaß und Genuss an die Sache heranzugehen. Außerdem werde ich natürlich meine „WECK-Glas-Methode“ zeigen und wir werden alle möglichen Öle, Gewürze und Zutaten verkosten. Ein „Workshop“ zum Mitmachen, Ausprobieren, Kennenlernen.

Zwischen Alltagsstress, Kind, Beruf & Familie:
Calas Kochkurs No. 1: Entspannt und gesund kochen

Samstag, 09. Juni 2012, 12 – 18 Uhr
in Rodgau-Jügesheim (die genaue Adresse teilen wir euch nach Anmeldung mit)

Kosten pro Person: 59,00 € inkl. Material (Einführungspreis)
maximale Teilnehmerzahl für diesen Einführungskurs: 6-8 Personen

Bitte beachtet: Die Anmeldung erfolgt direkt über unseren Webshop, Rubrik „Kochkurse“ und ist verbindlich. Falls ihr absagen müsst und niemand den Platz übernimmt (es wird eine Warteliste geben), erfolgt keine Rückzahlung der Kursgebühr.

Wer noch zögert oder noch nicht hundertprozentig sicher ist, kann einen Platz unverbindlich per E-Mail-reservieren (info@cala-kocht.de). Ich sammle diese Reservierungen und melde mich, sobald es „eng“ wird. Ein Anspruch auf einem Platz besteht bei unverbindlicher Reservierung allerdings nicht.

Da ich noch in der Vorbereitungsphase bin, bin ich durchaus noch offen für Anregungen oder Wünsche. Mailt mir gerne, wenn euch ein bestimmtes Thema besonders am Herzen liegt. Gerne berücksichtige ich auch die Wünsche von Menschen, die festen Diät- oder Ernährungsplänen folgen, oder Nahrungsmittelallergien haben (bitte bei Kontaktaufnahme oder Buchung angeben).

Liebe Grüße
Cala

Frankfurter „Grüne Soße“ in vier unklassischen Varianten

Bei uns im Frankfurter Raum ist der Frühling ohne „Grie Soß“ undenkbar. Klassisch kombiniert wird sie mit Schnitzel und Kartoffeln, oder ohne Fleisch mit hartgekochten Eiern – eben ein typisches saisonales Gericht, denn beides, Kräuter und Eier, sind um diese Jahreszeit reichlich vorhanden. Und natürlich gehören auch die neuen Kartoffeln dazu.

Traditionell gehören übrigens folgende sieben Kräuter in die Soße (und ins Kräuterpäckchen…): Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch.

In vielen Restaurants gibt es im hessischen Raum die Grüne Soße mittlerweile rund um Jahr, aber eigentlich gehört sie klassisch in die Sparelzeit und wird auch gerne zusammen mit diesem serviert.

Wer vegan lebt oder keine Eiweiße mischen möchte, kann auf das klassische Rezept für die güne Soße nicht zurückgreifen. Normalerweise wird sie mit Naturjoghurt, saurer Sahne (bzw. Schmand), Quark, Eiern, Senf, Essiggurken und Zwiebeln zubereitet. Andere fügen noch etwas Milch, Apfelessig oder Honig hinzu. Ein Rezept (eines von vielen…) und allerhand Hintergrundinformationen findet man z.B. in dem gerade erschienen Buch „Markt Frisch“ aus dem Tre Torri-Verlag.

Wer die Grüne Soße lediglich weniger üppig haben möchte, verzichtet auf Saure Sahne, Schmand, Quark & Co. und verwendet für die Zubereitung ausschließlich Naturjoghurt. So habe ich es viele Jahre lang gemacht und war glücklich. Wer keine Eiweiße mischen möchte, muss dann allerdings auch auf die Eier komplett verzichten. Und wer eine vegane Version zubereiten möchte, der muss die Kräuter ganz anders zu einer Soße verarbeiten.

Ich habe gestern die Grüne Soße in 5 verschiedenen Varianten ausprobiert – einmal vegan und viermal nur mit einem einzelnen Eiweiß.

Die Vorbereitung der Kräuter ist dabei natürlich immer gleich:

Zutaten:
1 Päckchen „grüne Soße“ (reicht für 2-3 Personen als Hauptgericht)
2-3 Schalotten

Die Kräuter sehr gründlich waschen. Grobe Stile entfernen.
Wer wirklich etwas auf sich und seine „Grie Soß“ hält, hackt die Kräuter mit einem Messer, das sei hier bitte ganz deutlich gesagt.  Ich bin dazu aber schlicht und ergreifend zu faul und finde den Unterschied auch nicht SOOOO gravierened, als dass ich dafür den Aufwand in Kauf nehmen würde. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung… Ich hacke meine Kräuter also in der Küchenmaschine und verarbeite immer gleich etwas grobes Meersalz mit. Wenn die Küchenmaschine mit den großen Blätter nicht zurecht kommt, kann man etwas Mineralwasser zugeben – aber bitte sehr vorsichtig dosieren, sonst wird die Angelegenhet schnell zu einem Brei…
Schalotten schälen, hacken und unter die Kräuter mischen. Natürlich kann man die Zwiebeln auch weglasen und erhält dann eine etwas mildere und leichter bekömmliche Variante. Wichtig: Wenn man Zwiebeln zusammen mit Milchprodukten verarbeitet, sollte die Soße sofort gegessen werden und nicht mehr lange stehen – sie verdirbt sonst leicht und wird sauer.

Variante 1 – vegan


In der veganen Variante sorgt eine fein pürierte Avocado für mehr Cremigkeit (etwas Mineralwasser hinzufügen). Wer keine Avocado verwenden mag kann man die grüne Soße einfach mit Olivenöl, etwas Senf oder Senföl, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer die Soße etwas dünner haben möchte, kann etwas Mineralwasser hinzufügen.

Statt mit Senf oder Senföl kann man die Soße auch mit Sushiöl abschmecken.

Die grüne Soße in der Variante ohne Avocado finde ich sehr spartanisch. Man könnte natürlich mal mit Seidetofu experimentieren, aber ich bin ja erstens kein ein Fan von Seidentofu (ich mag den Geschmack nicht), zweitens sehe die unkontrolliert üppige Verwendung von Sojaprodukten in der veganen Küche sehr kritisch. Ich würde deshalb eher mit gehackten Nüsse arbeiten oder ein anderes püriertes Gemüse hinzufügen (z.B. Spargel?)

Ich persönlich mache, wenn ich keine Avocado verwenden will, aus der strikt veganen Variante kurzerhand ein  „Frankfurter Pesto“, idem ich gehackte Walnüsse und Knoblauch hinzugebe und kräftig mit Sushiöl abschmecke.

Variante 2 – mit Quark (eine meine Lieblingsvarianten)

Kräuter mit Quark und etwas Leinöl mischen und mit Salz, Pfeffer, Senf oder Senföl kräftig abschmecken. Dieser Kräuterquark schmeckt natürlich auch ganz toll auf Brot – auf einem kräfigen Roggenbrot genauso wie auf Baguette.

Variante 2 – mit Ricotta

Kräuter zusamen mit frischem Ricotta noch einmal pürieren, etwas Mineralwasser hinzugeben und mit Sushiöl abschmecken. Ich war erst sehr skeptisch, Boris hat diese Version aber sogar besser geschmeckt, als die Variante mit Quark.

Variante 4 – mit Ei

Diese Variante kommt geschmacklich – da sind wir uns einig – trotz des Weglassens von Joghurt & Co. – der klassischen grünen Soße am nächsten. Das liegt sicherlich daran, dass in vielen Rezepten Mayonnaise hinzugefügt wird und das Eigelb diesem Geschmack entspricht.

2 Eier sehr hart kochen, halbieren und das Eigelb auslösen. Dieses pürieren, mit den gehackten Kräuter mischen und mit  Senföl, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Eiweiß fein hacken und unter die Soße mischen

(Variante 5 – mit Joghurt)

Und natürlich – daran sei noch mal erinnert – kann man die grüne Soße auch ganz simpel  einfach nur mit Joghurt zubereiten – abgeschmeckt wird wie gehabt mit Senf oder Senföl, Salz und Pfeffer. Schmeckt herrlich erfrischend, auch zu Fisch und Geflügel.

Euch allen viel Spaß beim Ausprobieren
und liebe Grüße

Cala

 

Der Laden im Mai

Geschirrserie "Terracotta" ab 4,20 € // Leinenservietten Stück 6,50 € // Gals-Serie Recycle ab 1,90, große Windlicher 27,50 € // kleine Windlichter ab 5,50 € // Porzellan-Löffel klein Stück 0,60 € // Brotkörbchen Handarbeit, antikes Leinen 22,50 € // Hakenleiste Holz, weiß 12,50 €

Ich weiß: Ich habe den April übersprungen. Aber ich bin einfach nicht eher zu Potte gekommen, es war so viel los in den letzten Wochen bei mir. Die Osterhasen hatte ich zwar fristgerecht beieseite geräumt und den Laden auch neu dekoriert, aber bis ich zum Fotografieren gekommen bin, war eigentlich schon Zeit für die Mai-Deko und so habe ich es dann auch gehalten. Im Laden hat jetzt frisches Grün und viel Weiß Einzug gehalten. Jetzt kann auch die Sonne kommen 😉

Servietten (Leinen) Stück 6,50 € // Geschirrserie „Terracotta“ ab 4,20 €

Vor allem habe ich mich in die Farbe Lindgrün verliebt – die Farbe dominiert ja auch grade draußen in der Natur und in Kombination mit Weiß finde ich sie einfach wunderbar erfrischend und (früh-)sommerlich. Mit diesen Acessoires läßt sich bestimmt auch im Freien ein schöner Tisch decken.

Sehr nett finde ich auch diese kleinen Hänge-Vasen aus Porzellan, die an einer Wand oder vor einem Fenster aber sicherlich noch besser zu Geltung kommen.

Hängevase Porzellan Stück 6,50 € // Glasserie Reycle: Trinkglas 1,90 € // Schale 4,80 € // Karaffe 8 € // kleine weiße Schälchen aus der Terracotta-Serie: 4,20 €

Ich liebe ja Windlichter – nicht nur im Sommer. Besonders schön finde ich Glaswindlichter ohne viel Schnickschnack, weil man sie mit entsprechenden Kerzen immer wieder neu arrangieren kann. Außerdem kann man sie bei Bedarf auch zu Blumenvasen umfunktionieren, was ich sehr praktisch finde.

Windlichter in verschiedenen Größen: groß mit Kaminkerze 27,50 € // klein mit grüner Kerze 7,50 €

Hier seht ihr die großen Windlichter noch mal im Freien:

Windlicht mit Kaminkerze 27,50 €

Und diese kleinen Metall-Windlicher finde ich auch wunderschön, sie haben so einen orientalischen Touch. Es gibt sie in Weiß und in Grau. Ich habe sie bei mir auf einem runden weißen Tablett arrangiert, zusammen mit ein paar von den grünen Teelichthaltern aus Glas, das sieht wunderschön aus.

Windlicht Metall Stück 6,50 € (inkl. Kerze) // Teelichthalter Glas grün

Neu im Food-Bereich sind diverse Bio-Kekse von DUCHY (England), wunderbare dunkle Schokolade und Kakao von Black & Green Organic und diverse Öle von Fandler und Solling – Stöbern lohnt sich!

Und natürlich haben wir auch wieder einige Produkte für euch reduziert:

Kichererbsen, Fattoria Pieve à Salti, Toskana:
3,80 € statt 4,60 € (solange der Vorrat reicht)
Apfelessig Fontecornino:
5,80 € statt 6,20 € (ebenfalls nur noch solange unser Vorrat reicht)
Fandler Macadamianüsse: 6,95 € statt 7,75 € (Einführungspreis)
Fandler Macadamianussöl: 6,95 € statt 7,75 €
Pfeffersack & Söhne, Muskatnuss ganz: 8,90 statt 9,90
Pfeffersack & Söhne, Chili, Kümmel und Salbei: je 6,90 statt 7,90 €

Viel Spaß beim virtuellen Einkaufsbummel, beim Stöbern und Ideen sammeln

eure
Cala