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Tofusteaks mit gebratenem Gemüse – ein (leicht abgewandeltes) Rezept von Harumi Kurihara

Ich bin dabei, meinen Part für den nächsten metabolic balance®-Themenabend bei Meike Prostmeier in Dreieich vorzubereiten – am Freitag ist es wieder so weit, ich freue mich schon.

Diesmal stehen „ungeliebte Lebensmittel“ auf dem Programm – ein Thema, das mir besonders gut gefällt, weil auch ich mich dadurch „gezwungen“ sehe, mich mit Lebenmsmitteln auseinander zu setzen, die ich selten esse oder nicht mal kenne. Seit ein paar Tagen schon recherchierte ich, wälze meine Kochbücher und Nachschlagewerke und überlege mir, wie man an die jeweiligen Anforderungen herangehen könnte.

Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für den Abend sind wir auch nach „richtig leckeren“ Tofu-Rezepten gefragt worden und da ich Tofu sehr gerne esse, fand ich es spannend, eine Zubereitungsart zu finden, die ich selber noch nicht ausprobiert hatte.

Wo kann man besser Inspirationen für Tofu finden, als bei den Japanern? Also habe ich in meinen Kochbüchern nachgesehen und bei Harumi Kurihara („Harumis japanische Küche“) ein Rezept gefunden, das interessant aber nicht allzu exotisch und auch leicht umzusetzen ist. Harumi Kurihara ist so etwas wie die „Nigella Lawson“ Japans – sie ist eine der (wenn nicht die) berühmtesten Kochbuchautorinnen dort. Ihre Rezepte sind sehr „europäisiert“ und deshalb eine gute Fundgrube, weil sie absolut alltagstauglich sind.

Auch ich (obwohl ich ein ganz großer Tofu-Fan bin) habe nicht gewusst, dass Tofu so schmecken kann, ich war total begeistert. Besonders gut hat mir die Kombination mit Knoblauch gefallen – das hatte ich ehrlich gesagt noch nie zuvor probiert (ich weiß eigentlich gar nicht warum…)

Hier das Rezept in meiner Variation   (das Original findet sich auf Seite 76 im o.g. Kochbuch):

Zutaten (für eine Portion)
ca. 80 g schnittfester Tofu
ca. 120 g gemischtes Gemüse – ich habe rote Paprika, Cocktailtomaten und Fenchel verarbeitet, im Originalrezept werden rote und gelbe Paprika, Zucchini, grüner Spargel  und Pilze vorgeschlagen
eine Knoblauchzehe
1-2 EL  Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1-2  Roggen-Knäckebrote (im Original wird Mehl verwendet)
Sojasauce
Wasabi oder Meerrettich-Würzöl

Knäckebrot in der Küchenmaschine ganz fein vermahlen, dann aussieben – es wird nur das feine Mehl benötigt.

Tofu-Wasser abgießen und Tofu etwas trocken tupfen.

Die Paprikaschoten waschen, der Länge nach aufschneiden, die Samen entfernen und längs in Streifen schneiden. Den Fenchel waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Knoblauchzehe schälen.

Einen Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und eine Hälfte der Knoblauchzehe hinein geben. Wenn der Knoblauch zu duften beginnt, das Gemüse hinzugeben und von beiden Seiten ca. 5 min braten. Dann aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Inzwischen den Tofu quer in ca. 1/2 cm breite Scheiben schneiden. Mit Salz, Pfeffer und geriebenem Knoblauch würzen. Leicht mit dem Knäckemehl bestauben. Noch etwas Olivenöl in die Pfanne geben und den Tofu von allen Seiten knusprig anbraten.

Gemüse und Tofu auf einem Teller anrichten und mit Sojasoße und Wasabi bzw. Meerrettich-Würzöl  servieren. Man isst den Tofu und das Gemüse am besten, indem man kleine Stücke abschneidet und sie zuerst in die Sojasoße, dann in Wasabi (oder das Würzöl) taucht. Alternativ kann man den Wasabi (oder das Würzöl) auch direkt in die Sojasoße geben.

Dazu schmeckt Reis.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und bin schon gespannt, was die mb-ler am Freitag sagen werden…

Liebe Grüße
Cala

PS: weitere Tofu-Rezepte von mir findet ihr über das Rezeptregister (Menü oben).

mit gesundem Kokosöl gebraten: Mini-Schnitzel mit Wirsing-Lauch-Gemüse

Im Moment ernähre ich mich ja wieder ganz streng nach meinem Ernährungsplan. Das bedeutet auch, dass sich entgegen meiner Gewohnheiten mehr Fleisch, Fisch und Geflügel zu mir nehme –  um einiges mehr als mir lieb ist. Aber da ich im Alltag so gut wie vollständig auf  Fleisch und Geflügel verzichte, nehme ich das jetzt im Moment hin. Mein Plan ist ja auf die Bedürfnisse meines Körpers abgestimmt und insofern vertraue ich darauf, dass die Stoffwechselregulierung mit diesem Plan meinen Körper immer weider gut tut und ihn auch mit den Nährstoffen versorgt, die er braucht.

Insofern gibt es im Moment bei uns auch Feisch und Geflügel, das wir sonst praktisch gar nicht essen. Auch Schweinefleisch gehört dazu. Ich habe daraus gestern kleine Schnitzel gemacht und mit einem leckeren Wirsing-Lauch-Gemüse kombiniert.

Zutaten (pro Portion gerechnet)
2 Scheiben Roggen-Knäckebrot
ca. 120g Schweinefilet
ca. 100g Wirsing und Lauch (etwas im Verhältnis 1:1)
eine kleine Knolle Topinambur (ca. 20g)
Tellicherry-Pfeffer und Meersalz (ich benutze Sel Gris), beide frisch gemahlen
Kokosöl zum Braten
1/2 Biozitrone (benotigt wird nur die Schale)

Knäckebrot in der Küchenmaschine ganz fein vermahlen, dann aussieben –  die groben Stücke aber nicht wegwerfen.

Schweinefilet in feine Scheiben schneiden und mit einem flachen Messer andrücken. Von beiden Seiten leicht pfeffern.

Das feine Knäckemehl mit etwas Salz mischen und die Schnitzelchen darin wenden. Dabei etwas andrücken, damit das Mehl haften bleibt.  Wirsing und Lauch putzen und waschen. Wising in feine Streifen, Lauch in Scheiben schneiden. Topinambur schälen und mit einem scharfen Messer in feine Scheiben schneiden.

Etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Wirsing und Lauch in die Pfanne geben und unter Rühren anbraten. Nach 2 Minuten leicht salzen, dann die Hitze reduzieren und schmoren lassen, bis der Wirsing (bissfest) gar ist.

Inzwischen in einer zweiten Pfanne ebenfalls etwas Kokosöl (ideal sind 1 bis 2 Esslöffel) erhitzen. Den Topinambur braten, bis er leicht bräunt und weich wird. Beiseite schieben, die Schnitzelchen in die Pfanne geben und von beiden Seiten anbraten. Schnitzel und Topinambur aus der Pfanne nehmen. Die Reste vom Roggenmehl (grob und fein) vorsichtig mit etwas Wasser zu einem Teig verrühren und diesen in die Schnitzelpfanne geben. Kräftig anbraten, dabei mit einem Kochlöffel immer wieder zerdrücken, so dass kleine Brösel entstehen. Beiseite schieben und die Schnitzelchen und den Topinambur noch einmal kurz braten, damit sie wieder heiß werden. Gemüse, Schnitzel und Brösel mit den Topinamburscheiben auf einem Teller anrichten.

Mit einer Zestenreibe Zitronenschale auf die Schnitzelchen reiben. Wer möchte, kann  die Schnitzel auch mit Zitronensaft beträufeln.

Ich würnsche euch viel Spaß beim Ausprobieren
und einene schönen Sonntagabend
eure
Cala

PS: Das Thema Kokosöl wird uns noch eine Weile begleiten – ihr dürft euch auf spannende Informationen und ein neue Verlosung freuen!

frühstücken: gesund & vegan

Was das Frühstück betrifft, bin ich nach wie vor eine Kaffeetante. Schon der Gedanke an einem frisch gebrühten Kaffee macht mich glücklich. Und weil ich Kaffee am liebsten mit Milch trinke, bin ich immer wieder auf der Suche nach pflanzlichem Milchersatz.

Sojamilch ist geschmacklich und von der Handhabung her (sie lässt sich hervorragend aufschäumen) für mich immer noch eine der besten Alternativen, aber für jeden Tag eben auch nicht geeignet.

Im Moment trinke ich Mandelmilch sehr gerne im Kaffee – ich war überrascht, als ich es zum ersten Mal ausprobiert habe. Das Grundrezept für eine ordentliche Mandelmilch findet ihr  hier, eine Expressversion unten.

Im Moment habe ich außerdem morgens oft Lust auf einen leckeren Brotaufstrich und dafür kann man ideal die abgesiebten Reste von der Mandelmich nutzen (siehe unten). Mit Sonneblumenkernen, Tomaten, Salz und Pfeffer ergibt das einen wunderbaren Brotaufstrich.

Basis dafür ist meine Romescosauce – das Rezept finder ihr hier. Zum Frühstück kann man eine einfache Variation ohne Chili mit ungeschälten Mandeln machen. Dazu 2-3 Teelöffel Mandeln grob vermahlen und 1-2 Teelöffel Sonnenblumenkerne grob hacken. Eine halbe Tomate pürieren, Mandeln und Sonnenblumenkerne hinzugeben, salzen, pfeffern und kräftig verrühren. Schmeckt traumhaft zu Roggenbrot – wobei ich  vor dem Verzehr immer noch etwas Olivenöl auf die Paste gebe.

Wer sich zum Frühstück eine Mandelmilch macht (z.B. um den Kaffee aufzupeppen oder einen Smoothie zu machen), kann die ausgesiebten Mandelreste probelmlos für diesen Brotaufstrich verwenden.

Hier deshalb noch mal meine Mandelmilch-Express-Version:
2-3 Teelöffel Mandeln (mit der braunen Schale) fein hacken oder vemahlen (Küchenmaschine, Mixer, Pürierstab o.ä.). Mit 150ml (Leitungs-)Wasser im Mixer (Blender) kräftig aufschlagen, dann durch ein feines Sieb gießen.

Man kann selbstverständlich die Mandeln vorher ein paar Stunden (z.B. über Nacht) einweichen – über die Vor- und Nachteile scheiden sich die Geister.
Ich handhabe es mal so, mal so…

Noch mehr vegane Aufstriche findet ihr auch hier.

Gemüse zum Frühstück ist natürlich sehr gesund, aber nicht wirklich mein Ding, ich muss mich da schon sehr überwinden. Ein sehr guter Kompromiss sind deshalb für mich Säfte – und diesen mag ich im Moment besonders gern (Foto siehe oben):

Eine kleine gekochte Rote Beete (siehe Tipp) schälen, kleinscheiden und im Mixer mit ca. 100ml Möhrensaft und dem Saft von einer halben Grapefruit kräftig vermixen. Der Saft ist sehr erfrischend, lecker und weckt die Lebensgeister 😉

Tipps: Umd die Rote Beete zu garen, kann man sie entweder (ungeschält) in Wasser (ohne Salz) kochen (dauert ca. 45 Minuten) oder im Ofen garen und dann schälen, das ist geschmacklich etwas interessanter, dauert aber genauso lang. So oder so kann man sich mehrere Knollen vorgaren und im Kühlschrank 2-3 Tage aufheben (allerdigns erst schälen, wenn man sie verbrauchen will). Für den Möhrensaft kann man entweder frische Möhren entsaften, oder einen fertigen Saft verwenden (den gibt es auch in ganz kleinen Flaschen zu kaufen).

Last but not least esse ich im Moment sehr gerne das eingelegte Gemüse aus Italien, das natürlich auf einem (gerösteten) Roggenbrot der Hammer ist (und nicht nur abends schmeckt…).

Wir hatten uns ja von der Messe ein paar Gläser mitgenommen, deshalb habe ich einen Vorsprung und genieße es schon etwas länger. Gestern kam allerdings auch das große Paket aus Italien, so dass ihr das Gemüse jetzt auch hier im Shop findet (Rubrik Spezialitäten).  Man muss nur ein bisschen aufpassen, weil manche Sorten mit Knoblauch eingelegt sind – das ist dann morgens nicht immer empfehlenswert 😉

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren

Cala

Schritt für Schritt: die WECK-Glas-Methode

Im Moment bin ich selber mal wieder dabei, zu entgiften und meinen Stoffwechsrel ins Lot zu bringen. Das heißt für mich vor allem, Zucker und Weißmehl wieder komplett aus der Ernährung zu verbannen – sie schleichen sich bei mir vor allem in Form von Kuchen und Schokolade (in nicht vertretbaren Mengen) immer wieder ein, das ist meine große Schwäche… Meine zweite Schwachstelle sind Kuhmilchprodukte, die mir nach wie vor überhaupt nicht gut bekommen. Wenn ich merke, dass ich wieder sehr häufig Cappuccino trinke und dadurch ständig Kuhmilch zu mir nehme, wird es Zeit etwas zu unternehmen…

Im Frühjahr bietet es sich ja traditionell an, etwas kürzer zu treten und mit Start 01. März habe ich mir vorgenommen, mindestens bis Ostern wieder ganz streng zu sein – wenn wir Anfang April ins Poggio ai Santi fahren, werde ich die Zügel aber definitiv wieder lockern, das steht fest, denn das Frühstücksbuffet auf der Sonnenterrasse, lasse ich mir ganz sicher nicht entgehen 😉

Aber jetzt wird erst einmal gefastet. Da ich meine körperlichen Kräfte schonen will, nächste Woche wieder mit dem Sport beginnen möchte und auch nicht allzu viel an Gewicht verlieren möchte, sehe ich zu, dass ich ausreichend Kohlenhydrate zu mir nehme halte mich ansonsten streng an meinen Ernährungsplan. Auch die Essenzeiten halte ich relativ strikt ein. Wenn ich mich jetzt noch motivieren kann, wieder regelmäßig zu laufen, ist alls gut.

Ich bin ja gebeten worden, auf dem Blog immer mal wieder Rezepte genauer zu beschreiben, bzw. zu erklären, wie Dinge funktionieren und auf einzelne Lebensmittel, näher einzugehen. Da ich weiß, dass viele von euch die WECK-Glas Methode mögen, erkläre ich sie heute anhand eines konkreten Rezeptes nochmal etwas genauer.

Lammfleisch mit Lauch und Karotten im WECK-Glas geschmort

Zutaten für eine Portion:
ca. 120 g  Lammfleisch (Filet, Schulter oder Keule)
ca. 120 g Karotten und Lauch etwa im gleichen Verhältnis
Meersalz (ich habe Sel Gris verwendet)
Pfeffer (ich habe Tellicherry-Pfeffer verwendet)
1 kleine Zehe frischen Knoblauch
1 WECK-Glas – ideal ist die 1/2-Liter-Tulpenform, siehe hier

Zubereitung:

1. Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. Gemüse putzen, in mundegerechte Stücke schneiden und ins WECK-Glas geben. Die Gemüseschicht würze ich immer schon ein bisschen, hier mit Salz, Pfeffer (beides frisch gemahlen). Zum Lamm nehme ich auch etwas frischem Knoblauch, den ich schäle und in feine Scheiben schneide.

3. Jetzt das Fleisch waschen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Im WECK-Glas auf dem Gemüse verteilen. Wieder mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Beim Würzen halte ich mich zunächst ein bisschen zurück. Besonders beim Salz bin ich vorsichtig und würze lieber bei Tisch nochmal nach.

4. Glasdeckel aufsetzen und mit den Metallklammern verschließen. Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, das WECK-Glas hineinstellen. Als Faustregel gilt: Mundgerecht geschnittenes Fleisch und Gemüse ist in ca. 30 Minuten gar, größere Fleischstücke brauchen entsprechend länger.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man das Glas im ausgeschalteten Ofen auch noch problemlos ein bisschen nachgaren lassen kann, durch den „Schmoreffekt“ kann man eigentlich nichts zu lange garen (gilt natürlich nicht, wenn man bissfestes Gemüse haben möchte…).

Beim Kochen im WECK-Glas entsteht von alleine fast immer ein schöner Schmorsaft, den man als Sauce genießen kann. Ich gebe trotzdem gerne vor dem Servieren auch noch etwas Öl über Gemüse und Fleisch – hier passt am besten ein gutes Olivenöl.

Viel Spaß beim Ausprobieren und
liebe Grüße
Cala

And the winners are… Euer Feedback und die Gewinner unserer Produktepakete

Ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken für das zahlreiche Feedback bezüglich unseres Sortiments und des Blogs, um das wir vor der BioFach gebeten hatten.

Wie versprochen haben wir mittlerweile unter allen Rückmeldungen drei Gewinner ausgewählt, an die wir jeweils ein Pakete mit Produkten aus dem Cala-kocht-Shop verschicken.

Gewonnen haben:

Sabine M., Ursula D. und Karin S. – herzlichen Glückwunsch!

Von euren Impulsen werde ich sicher einiges aufgreifen, sowohl im Shop als auch für die Themen im Blog.

Hier hat mir besonders gut die Anregung gefallen, künftig bei den Rezepten genauer auf die einzelnen Zutaten einzugehen und auch zu erklären, wann und wo man einzelne Produkte erhält und woran man gute Qualität erkennen kann.

Eine weitere interessante Idee war, auch einmal über gute Küchengeräte und Zubehör zu schreiben. In diesem Zusammenhang wurde auch der Wunsch geäußert,  dass wir unser Sortiment in dieser Richtung weiter ausbauen –  das werden wir auf jeden Fall!

Im Blog öfter mal Produkte aus unserem Sortiment genauer vorzustellen und Hintergrundinformationen zu geben ist etwas, das wir uns auch schon selber ganz lange vorgenommen haben und ich war froh, das nochmal als  Anregung, sozusagen als Aufforderung zu lesen –  auch das werden wir ganz sicher in nächster Zeit endlich umsetzen.

Alles in allem noch einmal ganz lieben Dank für eure Mühe –  jede einzelne Mail haben wir gewissenhaft gelesen, ausgewertet, eure Ideen recherchiert und uns wirklich gefreut!

Die Pakete für unsere Gewinner gehen morgen auf die Reise –  ich hoffe, ich habe für jeden das richtige ausgesucht.

Viele liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche

Eure
Cala

Wer hätte das gedacht….

Wahrscheinlich hat jeder von euch schon mal schlechte Erfahrungen mit getrockneten (Shiitake-)Pilzen gemacht, die auch nach stundenlangem Einweichen wie Pappe schmecken. Ich habe mich wegen dieser gruseligen Erfahrung lange Zeit überhaupt nicht mehr an Shiitake-Pilze herangetraut und habe erst vor etwas mehr als einem Jahr angefangen, die frische Variante in der Küche zu verwenden. Seitdem liebe ich Shiitake – ob als einfache Reispfanne oder asiatisch angehaucht. Auch Brot-Aufstriche aus Shiitake habe ich schon gemacht.

Auf der BioFach haben wir dann einen sehr sympatischen Pilzzüchter aus Spanien kennengelernt, der unter anderem auch getrocknete Shiitake-Pilze in Bioqualität anbietet. Die Produkte, die er aus seinen Pilzen macht, und die wir vor Ort probieren durften (der Honig mit Pilzen war göttlich…), schmeckten alle hervorragend und so habe ich mich bereit erklärt, auch den getrockneten Shiitake nochmal eine Chance zu geben. Außerdem hatten wir im vergangenen Herbst selber Steinpilze getrocknet und von daher weiß ich, dass die Qualität von getrockneten Pilzen hervorragend sein kann. Trotzdem war ich, was die Shiitake betraf, äußerst skeptisch…

Gestern war es dann soweit, ich habe mir eine Portion fürs Abendessen eingeweicht 😉

Ich war mächtig überrascht, denn der Geschmack war großartig. Ich habe schon lange keine so leckeren Shiitake mehr gegessen. Mir kam sogar vor, dass sie geschmacklich  interessanter waren, als ihre frischen Verwandten (denn ganz ehrlich schmecken die frischen je nach Herkunft ja auch nicht immer so toll…), aber das kann auch Wunschdenken gewesen sein.

Jedenfalls hatten schon die getrockneten Pilze ein wunderbares Aroma. Ich habe sie etwa 4 h vor dem Kochen eingeweicht, das hat locker gereicht.

Den allerersten Versuch habe ich dann mit einem einzelnen Pilz gestartet und ihn in etwas Kokosöl angebraten – er schmeckte großartig und so durften dann auch die anderen Pilze in die Pfanne…

Zutaten pro Portion
ca. 15g getrocknete Shiitake-Pilze (mit reichlich Wasser bedecken ca. 4 h einweichen, zwischendurch das Wasser einmal wechseln)
ca. 120 g grüne Bohnen
Kokosöl zum Braten (gerne reichlich)
etwas frischer Knoblauch
Meersalz, frischer Pfeffer

Bohnen putzen, waschen und in kochendem Salzwasser bissfest (!) garen. Abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden. Eingeweichte Pilze leicht trockentupfen. Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Pilze kräftig anbraten. Frischen Knoblauch hineinreiben und weiter braten, bis die Pilze Farbe annehmen. Salzen, Hitze zurückschalten und durchschmoren lassen. Bohnen hinzugeben und kurz mitschmoren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Diese Pilzpfanne schmeckt toll zu (Roggen-)nudeln oder (Wild-)Reis.
Wer möchte kann zum Schluss mit etwas Erdnussöl abschmecken.

Und natürlich kann man die Pilzpfanne jederzeit auch mit frischen Shiitkae zubereiten 😉

Hifas de Terra stellt neben den Trockenpilzen und diversen Produkten aus Pilzen auch Nahrungsergänzungsmittel aus Pilzextrakten her, ist also besonders an den gesunden Wirkstoffen der Pilze interessiert. Deshalb haben sie auch Pilzsorten wie Reshi und Blazei im Programm. Mit diesen Pilzen bieten sie auch großartige Honige an – die Kombination der beiden Wirkstoffe wird als besonders wohltuend gepriesen.

Reishi gilt als „magischer Pilz der Unsterblichkeit“, der immun stimulierende Blazei   als „Vitalpilz“. Was auch immer von diesem gesundheitlichen Aspekten  und den entsprechenden Heilversprechen zu halten ist, Tatsache ist, dass diese Pilze kulinarisch eine wunderbare Besonderheit sind. Die Kombination mit Honig fanden wir genial lecker.

Wir werden jetzt ein ersten Bestellversuch in Spanien starten. Die Transportkosten sind leider deutlich höher als für Ware aus Italien, aber wir finden, dass sich das lohnt und wir wollen der Sache eine Chance geben. Und natürlich könnt ihr euch an der Erstbestellung zu Sonderkonditionen auch schon beteiligen. Wer Interesse hat und die Bestellisten haben möchte, kann mir mailen (info@cala-kocht.de). Wer für meinen Newsletter angemeldet ist, bekommt die Listen sowieso automatisch.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren
Cala

Boris Sellerieschnitzel

Unter der Woche essen wir ganz selten zusammen – Boris ist tagsüber viel unterwegs und abends bin ich fast immer vor ihm zu Hause. Deshalb kocht bei uns im Alltag jeder sein eigenes „Süppchen“. Experimentieren tun wir aber beide gern und die „Highlights“ werden dann bei Gelegenheit noch einmal gekocht, um den anderen probieren zu lassen.

Schon vor zwei Wochen hatte Boris mir von einem ganz tollen Sellerierezept erzählt, das er sich ausgedacht hat. Ehrlich gesagt war ich ziemlich skeptisch, weil ich weder ein Fan von gebratenem Sellerie noch von Kichererbsenmehl bin. Vorgestern bin dann endlich in den Genuss gekommen, die „Sellerieschnitzel“ zu probieren und war total begeistert – einfach super lecker! Es lohnt sich auf jeden Fall, das auszuprobieren:

Zutaten (pro Portion)
ca. 120g Sellerieknolle
ca. 60g Kichererbsenmehl
ca. 60ml Wasser
Olivenöl
Kokosöl
Salz, Pfeffer

Aus dem Kichererbsenmehl, dem Wasser und 2 Esslöffeln Olivenöl einen Teig anrühren.

Sellerieknolle schälen, waschen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Dicke darf
variieren, je dünner die Scheiben, desto weicher wird der Sellerie beim Braten.

Selleriescheiben auf beiden Seiten salzen und pfeffern.

Reichlich Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Selleriescheiben in den Kichererbsenteig tauchen, darin wenden und zügig in die Pfanne geben. 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten, danach ganz vorsichtig wenden. Nach drei Minuten die Sellerieschnitzel mit zwei Pfannenwendern aus der Pfanne heben und erneut in den Kichererbsenteig geben. Wenden, zurück in die Pfanne geben und den Bratvorgang wiederholen. Wer mag, kann diesen Vorgang noch ein, zwei Mal wiederholen: mit jedem Teigbad wird die „Panade“ dicker. Der Sellerie braucht auf jeden Fall ca. 20 Minuten bis er gar (aber noch bissfest) ist.

Die Sellerieschnitzel sättigen hervorragend und sind geschmacklich wirklich ein Genuss. Wer möchte, kann dazu ein grüner Salat essen.

Viel Spaß beim Ausprobieren, liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Cala & Boris

Messenews – Biofach 2013


Wir sind zurück von zwei aufregenden Messetagen – die Biofach ist für uns immer wieder ein echtes Highlight und diesmal hatten wir auch ausreichend Zeit, um uns (fast) alles in Ruhe anzusehen – es war wunderbar!

Ich bin sicher, dass ein Jahr mal wieder nicht reichen wird, um alle Ideen und Eindrücke umzusetzen, aber ich werde euch auf jeden Fall so nach und nach berichten, was für neue Impulse sich für uns ergeben haben.

Eine riesige Überraschung war der neue Auftritt der Ölmühle Solling – hier gibt es ein komplett neues (sehr schönes!) Design für alle Etiketten – lasst euch überraschen, ihr werde begeistert sein!

Dafür gibt es bei den Produkten von Solling diesmal keine spektakulären Neuheiten – wir waren aber begeistert von einem phantastischen neuen Walnusspesto, das wir schon mal ganz sicher ins Sortiment aufnehmen werden.

Außerdem hat Solling die Kosmetikserie komplett überarbeitet, die jetzt unter einem separaten Poduktlabel als Baensch pure care auftritt. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch auf der Solling-Website verschaffen. Hier findet ihr auch eine Übersicht über alle Produkte. Die kosmetischen Öle kommen nun endlich alle in Glasflaschen mit Spender und sind dadurch nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern auch gut zu handhaben.

Ihr könnt die neuen Öle von Baensch pure care jetzt schon mit einem Einführungsrabatt von 10% bei uns vorbestellen – ich melde mich dazu in diesen Tagen nochmal mit einem Newsletter bei euch. Wer es ganz eilig hat und schon weiß, was er will, kann aber auch gerne vorab mailen an info@cala-kocht.de.

Ganz glücklich sind wir, einen kleinen italienischen Produzenten aus Apulien gefunden zu haben, der herrliches eingelegtes Gemüse in Top-Qualität zu vernünftigen Konditionen anbietet. Auch hierzu wird es im Newsletter eine Bestell-Liste geben, denn bevor wir die Produkte in den Webshop aufnehmen, wollen wir in einer ersten Order ausprobieren, ob der Bestellvorgang und die Abholung aus Italien mit unserem Paketdienst reibungslos klappt. Auch hier bekommt Ihr 10 % Rabatt auf Vorbestellungen.

Die Ölmühle Fandler hat neben drei neuen Leinöl-Cuvées auch drei tolle Salz-Nuss-Mischungen kreiert, die wir auf jeden Fall ins Sortiment nehmen. Leider gibt es jedoch kein Bildmaterial – ihr dürft aber gespannt sein!

Mein persönliches Messehighlight ist ein ganz toller Matcha-Tee, von dem ich gar nicht genug bekommen kann. Ich hatte mir für die Messe fest vorgenommen, einen Matcha zu finden, den wir ohne Einschränkung empfehlen und in unser Sortiment aufnehmen können.

Matcha-Tee gehört zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt – allerdings auch zu den teuersten. Um hier eine wirklich gute Empfehlung zu geben, braucht es einen Händler, der eine verlässliche Top-Qualität aus Japan liefern kann und der sicherstellt, dass der Tee  sowohl in Japan als auch in Deutschland regelmäßig nicht nur von den Behörden sondern auch von unabhängigen Instituten auf Rückstände und Radioaktivität kontrolliert wird. Idealerweise wollten wir wieder beim Erzeuger direkt kaufen und trotzdem – auch ohne japanische Sprachkenntnisse – eine reibungslose Kommunikation und Abwicklung sicherstellen. Tatsächlich sind wir fündig geworden und ich bin ganz happy. Bis wir wirklich alles „in trockenen Tüchern“ haben, will ich noch nicht zu viel verraten, aber ich bin selber sehr daran interessiert,  die erste Bestellung jetzt ganz zügig in die Wege zu leiten – ich kann es kaum erwarten, den Tee hier zu haben und euch zu zeigen. Natürlich werden wir dann auch das entsprechende Zubehör im Shop anbieten, so dass ihr bald eure eigene mega-gesunde japanische Tee-Zeremonie genießen könnt – ich zeige euch, wie es geht, ihr werdet es lieben!

Ich könnte jetzt hier endlos weiter schreiben – wir sind wirklich bepackt mit Infos, Ideen und Informationen gestern Abend wieder in Rodgau „gelandet“. Aber ich denke, wir lassen uns Zeit mit dem Aufarbeiten und ich werde euch dann sehr gerne peu à peu an allen Neuigkeiten teilhaben lassen.

Ich beeile mich mit dem Newsletter und melde mich bald. Euch einen schönen Sonntagabend und viele liebe Grüße

Cala

PS:
Vielen lieben Dank an alle, die bisher meinem „Aufruf“ nachgekommen sind und uns gemailt haben, um uns zu schreiben, wie wir unser Sortiment weiter ausbauen und verbessern können. Das sind unglaublich wertvolle Tipps und Infos für uns und ich bin dankbar für jeden einzelnen davon. Bitte zögert nicht, uns weiterhin zu mailen (info@cala-kocht.de), falls ihr noch eine Idee oder Anregung habt. Bis Ende des Monats verlosen wir unter allen Mails drei Produktpakete im Wert von 20,00 €.

Biofach und Verlosung

Die Biofach in Nürnberg ist die Weltleitmesse für Bioprodukte – hier treffen sich die Großen der Branche, aber auch Zusammenschlüsse kleinerer Unternehmen, z.B. im Länderverbund.

Natürlich ist die Biofach auch für uns ein Pflichttermin – wir sind am 15. und 16. Februar in Nürnberg.

Der Laden bleibt deshalb am Samstag, den 16. Februar ausnahmsweise geschlossen.

In diesem Zusammenhang würde uns interessieren, welche Produkte euch in unserem Sortiment fehlen: was würdet ihr gerne bei uns im Shop finden, worüber sollen wir (verstärkt) schreiben und berichten – gibt es etwas, das euch am Herzen liegt?

Bitte mailt uns an: info@cala-kocht.de.

Unter allen Rückmeldungen verlosen wir  bis zum  28. Februar 2013 drei Produktpakete im Wert von je 20,00 €.

Wir freuen uns auf euer Feedback.

Liebe Grüße
Cala & Boris