Alle Artikel in: Cala meint

von Zünften, Handwerkern und einem leckeren Mango-Karottensalat

Gestern habe ich mich mit einer lieben Freundin auf den Weg nach Seligenstadt gemacht, um Manfred von der Weberei Heydenmühle zu treffen, der einen Stand auf dem Zunft- und Handwerkermarkt in Seligenstadt hatte. Wenn es sich einrichten lässt, nutze ich solche Gelegenheiten gerne für eine kurze persönliche Begegnung, einen Austausch über die Zusammenarbeit, um Ware entgegenzunehmen oder das eine oder andere Geschäftliche zu besprechen. Anders als in der Weberei kann ich mir dabei auch einen ganz guten Überblick über das Sortiment verschaffen, denn ganz abgesehen davon, dass ein Besuch in der Heydenmühle für uns immer mit größerem Aufwand verbunden ist, ist in der Weberei vieles verräumt und nicht zugänglich. Solche Märkte sind aber natürlich auch generell interessant für mich, denn nicht selten ergeben sich hier neue Kooperationsmöglichkeiten für Cala kocht, wenn ich etwas entdecke, das spannend sein könnte. So gesehen war es ein wunderschöner Vormittag im traumhaften Ambiente des Klostergartens von Seligenstadt – wie schön es dort ist, hatte ich gar nicht mehr richtig „auf dem Schirm“, ich war ewig nicht mehr dort… Manfreds Stand …

In love with greens – Volume II – Kerbel & Petersilie

Eine Verwechslung von Kerbel und Koriander durch den Verkäufer auf dem Markt in Amsterdam führte dazu, dass ich dieses geniale Kraut für mich (wieder-)entdeckt habe. Erst war ich sauer, weil ich den Koriander fest eingeplant hatte, dann war ich hin und weg vom tollen Geschmack in meinem Avocadosalat. Kerbel sieht dem Koriander tatsächlich sehr ähnlich und er sieht ihm auch ähnlicher als der glatten Petersilie – auch wenn ich bei Recherchen im Internet festgestellt habe, dass verwirrenderweise auf vielen Seiten Petersilie abgebildet wird, wenn vom Kerbel die Rede ist. (z.B. hier) Lasst euch davon nicht verunsichern: Kerbel hat ganz feine Blätter und ein ganz zartes Grün. Auf diesem Bild kann man es genau sehen: der Kerbel liegt ganz links, die Petersilie rechts. Kerbel schmeckt hervorragend zu Spargel, aber z.B. auch zusammen mit Tomaten in einem Salat. Wenn ihr die Gelegenheit habt, ihn ganz frisch zu bekommen, verwendet ihn ruhig üppig, er ist eine echte Delikatesse – in Holland bekommen wir ihn super frisch in dicken Bündeln auf dem Markt und ich verwende richtig viel… Viele …

In love with greens – Volume I – einfache Rezepte

Darüber, dass ich so etwas wie ein Salat-Gen geerbt habe, habe ich ja schon öfter gesprochen. Ich nehme an, dass ich dieses Talent als Ausgleich für meine unterirdischen georgrafischen Fähigkeiten erhalten habe, denen mit nichts beizukommen ist. Jetzt könnten wir natürlich darüber philosphieren, welches Talent letzten Endes nützlicher ist, aber lassen wir das und kommen zur Sache. In den letzten Wochen haben wir nämlich meinen Salat-Tick sehr genossen und es gab ständig Salate aus Rohkost oder kurz gegartem Gemüse – natürlich nicht die 08-15-Dinger aus den 70ger und 80ger Jahren (geraspelte Möhren, Gurken und Rettich in Scheiben…), sondern die grünen, sehr mediterranen Varianten. Ich mache das immer irgendwie „aus dem Bauch raus“ und verarbeite das, was ich zur Verfügung oder eingekauft habe, aber ich kombiniere nie „wild“ – es soll ein harmonisches Ganzes entstehen und die einzelnen Komponenten sollen sich geschmacklich ergänzen. Weil wir selber sie so lecker finden und weil ich weiß, dass viele von euch immer auf der Suche nach Gerichten zum Mitnehmen sind, für die sich die Salate ideal eigenen, habe ich …

Ein veganes Apfel-Streusel-Küchlein aus dem WECK-Glas, ein wunderbarer Kochkurs und Calas erstes Schulungsvideo

Dieses wunderbare Rezept für einen veganen Apfelkuchen habe ich letztes Wochenende für unseren kreativen Mädels-Nachmittag gebacken (der erste Tag im Garten dieses Jahr, es war so schön…) Weil ich zeitgleich einen privaten WECK-Glas-Kochkurs vorbereitet habe, habe ich parallel gleich ausprobiert, ob sich die Küchlein auch im WECK-Glas backen lassen und war vom Ergebnis begeistert. Als Backform habe ich die neue Gourmet-Form von WECK benutzt (hier, ähnlich ist die etwas kleinere Sturzform hier). Sie sieht nicht nur wunderschön aus, sie eigenet sich auch hervorragend zum Backen, weil man sie wie eine „Mini-Springform“ benutzen kann… Das Ergebnis ist ein wunderbares „Apfel-Küchlein“, super lecker und auch optisch sehr nett. Auch die Damen in meinem Kochkurs waren begeistert und haben mich netterweise sogar beim Erklären gefilmt, so dass ganz nebenbei und völlig entspannt mein erstes „Schulungsvideo“ entstanden ist – ich bin so stolz! Unter großem Fluchen ob der Technik hat mit Boris das Video bei YouTube online gestellt und ich baue euch den Link hier in das Rezept ein. Tausend Dank noch mal an Steffi, Gabriela und Carola fürs …

Auch dieser Beitrag enthält Werbung: Von einem genialen Brot & was ihr daraus machen könnt (falls etwas übrig bleibt…)

Vom Vater eines Schülers bekam ich vor ein paar Wochen ein wunderbares Brotrezept – es stammt, wie sich herausstellte, aus dem Buch „Brote einfach handgemacht“ von Kirsten Skaarup und ist – natürlich – das No-Knead-Bread, das im Moment in aller Munde ist. Zu dem Rezept bin ich gekommen, weil es so verlockend duftete, während ich unterrichtet habe und ich einfach fragen musste, was sich da im Ofen befindet… Inzwischen habe ich auch das Buch (übrigens mit vielen weiteren tollen Rezepten!) vom Verlag erhalten und das Brot ein paar Mal gebacken – wir lieben es sehr… Kirsten Skaarup Brote einfach handgemacht Edel Books 2016, ISBN 9783841904225 12,95 € Auch für meinen Stammtisch am vergangenen Samstag war das Brot perfekt und meine Gäste waren begeistert – es passte auch ideal, weil ich u.a. unser neues spanisches Olivenöl verkostet habe. Die Zubereitung des Brotes ist ganz einfach und das Ergebnis sensationell – Ein Weißbrot mit einer herrlich krossen Kruste und wunderbarem Duft – probiert es unbedingt aus! Ich verwende dafür übrigens das Strudelmehl, das wir neu im Laden …

Dieser Beitrag enthält Werbung: Vom Frühstück mit den Bloggerinnen, neuen Erkenntnissen und Selbstgebasteltem

Nein, ich bin nicht verrückt oder größenwahnsinnig geworden. Ich habe jetzt nur endgültig verinnerlicht, dass wir Blogger verpflichtet sind, jeden Beitrag als Werbung zu kennzeichnen, in dem wir über Produkte sprechen, die uns kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Naja, um ehrlich zu sein, wusste ich das schon länger, ich habe mir aber – zumal ich eher selten in diese Situation komme – bisher nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht. Bis ich am vergangenen Samstag beim Blogger-Breakfast in Wiesbaden war und wieder eine Menge dazugelernt habe. Diese tolle Veranstaltung organisiert Giovanna von Lieblings mit sehr, sehr viel Herzblut, Fröhlichkeit und Geduld. Sie sorgt dafür, dass wir uns mehr oder weniger regelmäßig in Wiesbaden treffen. Ich bin jedes Mal beeindruckt von ihrem Engagement – bis alle Teilnehmer sich auf einen Termin geeinigt, das richtige Frühstück gefunden und die passende Milch für ihren Kaffee ausgewählt haben, braucht man als Organisator schon starke Nerven… Am Samstag vor einer Woche haben sich die Breakfast-BloggerInnen zum fünften Mal getroffen – seit sie im Heimathafen „tagen“ (zum dritten Mal) bin ich dabei …

zugesagt ist zugesagt – über einen Award, den keiner haben will, den Hermann-Kuchen und meinen Versuch das Beste daraus zu machen…

  Neulich habe ich kurz in eine meiner Facebook-Blogger-Gruppen reingelesen und hatte, eher ich es mich versah, einen „Award“ an der Backe. Eine Bloggerin suchte Blogs, die sie nominieren konnte. Warum nicht, habe ich gedacht und spontan zugesagt. Schnell stellte sich heraus, dass der gemeine Blogger diesen Award scheut, wie der Teufel das Weihwasser und dass er deshalb wie eine heiße Kartoffel herumgereicht wird – bei mir ist er jedenfalls jetzt gelandet. Und da ich eine Zusage, die ich einer anderen Bloggerin einmal gemacht habe, nicht wieder zurückziehe, gehe ich jetzt da durch – und finde es auch gar nicht so schlimm 😉 . Den Ursprung dieses merkwürdigen „Awards“ zu ermitteln, scheint schwierig. Ich habe ein bisschen gestöbert (und bin dabei auf dem einen oder anderen sehr interessanten Blog gelandet…). Wo die Anfänge des Awards liegen, konnte ich trotzdem nicht  herausfinden, nur, dass das Prinzip aus den USA kommt – woher auch sonst 😉 Die Grundidee für den Liebster-Award ist eigentlich nett: Ein Blogger beantwortet in einem Blogpost 11 Fragen, die ihm ein anderer Blogger …

So lecker! – Rosenkohl mit Birne und Fenchelsaat…

…bitte winkt nicht gleich ab, wenn ihr das hört – ich dachte auch erst „Oh wei…“. Auf die Idee gekommen bin ich bei meiner Streifzügen durch die Keinmarkthalle. Dort aß ich zu Mittag und hörte, wie die Standbesitzerin am Nachbartisch eine ihrer Vorspeisen anpries: Rosenkohl mit Birnen in einem speziellen Sud mit Fenchelsamen gekocht. Wenn ich so etwas höre, muss ich es probieren und nahm ein Schälchen davon mit nach Hause. Was soll ich sagen? Es war köstlich… Ich habe dann im Internet recherchiert, kein brauchbares Rezept gefunden und also – wie so oft – selbst experimentiert. Herausgekomen ist folgendes Rezept, dass ich euch unbedingt ans Herz lege – probiert es unbedingt aus, bevor die Rosenkohl- und Birnen-Zeit vorbei ist: Calas Rosenkohl mit Birnen und Fenchelsaat Zutaten (für 2 Portionen) 250g Rosenkohl 1 mittelgroße, nicht zu reife Birne (wer es süß mag, kann auch 2 Birnen nehmen) Olivenöl Salz 1 EL Fenchelsamen Himbeersirup* (optional) Apfel-Balsam-Essig (ich benutze diesen von Gölles) Zubereitung (1) Ofen auf 175° vorheizen. (2) Rosenkohl putzen, waschen und halbieren (sehr große Köpfe …

…über die Resteverwertung und was dabei an Neuem entsteht – Calas Kichererbsenpizza

In der letzen Woche habe ich ein bisschen experimentiert. Vielleicht kennt ihr das: Im Laufe der Zeit sammeln sich bei uns immer alle möglichen Reste an – angebrochene Packungen, die dann irgendwo im Nirwana verschwinden… Ich habe mir deshalb angewöhnt, regelmäßig die Vorratsschränke durchzusehen und alles rauszuholen, was aufgebraucht werden muss. Dabei lauten die Regeln: 1. Es wird alles verbraucht oder weggeworfen, was nicht zu den Dauervorräten gehört. 2. Reste, die zu Vorräten gehören, die wir ohnehin ständig nachkaufen, kommen – sofern sie nicht schon umgefüllt sind – sauber in Weck-Gläser. Eigentlich gilt bei uns für Vorräte nämlich strikt: a) Verschlossene Packungen kommen getrennt von geöffneten Packungen in einen eigenen Vorratsschrank. b) Alles was angebrochen wird, wird sofort in WECK-Gläser umgefüllt und gut verschlossen in anderen Schubladen aufbewahrt. Das hat natürlich hygienische Gründe, denn angebrochene Verpackungen sind anfällig für Schädlinge und Verderb. Deshalb ist es wichtig, alle offenen Vorräte in saubere und gut verschließbare Gefäße umzufüllen und verschlossene Packungen getrennt von angebrochenen aufzuheben. Trotzdem sammeln sich auch bei uns ständig Packungsreste an, die irgendwer nicht …

Wie es war und was wir erlebt haben – Impressionen aus unserem Weihnachts-Urlaub in Zandvoort

Es ist unglaublich: Die erste Hälfte des Monats im neuen Jahr ist fast schon wieder vorbei und bevor es merkwürdig wird, noch vom Weihnachtsurlaub zu berichten, habe ich euch ein paar Impressionen zusammengestellt. Wir haben die Feiertage ja in Zandvoort am Meer verbracht und dementsprechend auch wieder viel Zeit mit unseren geliebten Strandspaziergängen verbracht – es ist wunderschön zu sehen, wie die Hunde es genießen, am Strand entlangzuflitzen – endlich weder Leinen, noch Zäune… Aber auch ich blühe am Meer immer auf – es ist und bleibt einfach etwas ganz Besonderes für mich… Natürlich sind wir auch wieder viel in Amsterdam gewesen. Wir stellen immer wieder fest, dass wir dort nicht nur entspannter einkaufen können, sondern dass auch das Angebot für uns genau passt – ich habe das Gefühl, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr stimmig ist, zumal natürlich die Möglichkeiten in dieser Stadt schier unbegrenzt scheinen – wir entdecken jedes Mal Neues, wissen inzwischen aber auch genau, wo wir auf jeden Fall fündig werden. Besonders die 9 Straatjes (hier) haben es uns angetan, aber auch rund …