Ganz einfach zu machen: Spargel im Käsenest
Wir genießen nach wie vor die Spargelzeit, die ja traditionell am 24. Juni (Johannistag) endet. Das hat zwei Gründe: Zum einen verlangsamt sich dann allmählich das Wachstum der Pflanze, wodurch sie noch mehr von der für die Nieren schädlichen Oxalsäure anreichert (dies gilt übrigens auch für Rhabarber, weshalb man auch bei diesem Gemüse die Ernte im Frühsommer einstellt). Zum anderen braucht die Pflanze die verbleibende Zeit, um ihre grünen, obirdischen und nadelförmigen Blätter auszubilden und dadurch genug Kraft für das kommende Jahr zu sammeln – denn nur über das Kraut kann die Spargelpflanze durch Photosynthese Energie erzeugen. Den Kreislauf des Spagelanbaus beobachte ich bei meinen Spaziergängen mit den Hunden das ganze Jahr hindurch und finde es immer wieder spannend. Leider gibt es in unserer Nähe nur konventionellen Spargelanbau und der Bio-Spargel auf dem Markt finde ich nach wie vor unerschwinglich – am vergangenen Wochenende lag das Kilo bei immerhin 16 Euro. Ab und zu gönnen wir uns das trotzdem, aber meistens kaufe ich dann doch den Spargel von den umliegenden Bauern – wir sind hier …
