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Ein Abschied und ein Willkommensessen

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Es gibt ungute Neuigkeiten aus Italien. Il Casale wird leider mangels ausreichender Nachfrage die Produktion unserer heiß geliebten Roggenspaghetti einstellen müssen.

Ich weiß, dass diese Nachricht nicht nur für uns, sondern auch für viele unserer Kunden keine gute ist, denn viele von euch werden – wie wir – diese einzigartige Pasta sicherlich vermissen. Ich kann allerdings auch verstehen, dass der deutsche Markt für Il Casale im Vergleich zum italienischen (und dem in der Schweiz) nur ein kleiner ist und dass das, was wir mit Cala kocht abnehmen können, auf keinen Fall reicht, um die Produktion aufrecht zu erhalten. Außerdem brauchen die Casalitas wohl mehr Weideflächen für die Schafe, so dass auch Ackerland wegfällt.

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Ich bin Ulisse trotzdem dankbar, dass er damals auf meinen Wunsch hin den Versuch mit den Roggen-Vollkorn-Spaghetti überhaupt gewagt hat und freue mich auch, dass wir sie jetzt zwei Jahre lang genießen durften – auch das Feedback unserer Kunden war durchweg begeistert. Und die Casalistas – das weiß ich – mochten die Pasta selber auch sehr und haben sich deshalb die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht.

Es ist nun so, dass es noch ein paar Restbestände gibt (die aktuelle Produktion ist haltbar bis Mai bzw. September 2015). Wer sich also von der Pasta noch ein paar Packungen sichern möchte, kann sie noch eine Weile bei uns bestellen (hier) – wir haben bei Il Casale noch mal nachgeordert, und verkaufen, so lange unser Vorrat reicht bzw. so lange wir von Il Casale noch Nachschub bekommen können.

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neu bei uns: Dinkel-Spaghetti vom Pankratzhof in Oberösterreich (im Shop hier)

Nichts desto trotz möchten wir aber auch künftig eine Roggenpasta anbieten können und haben uns in den letzten Wochen auf die Suche nach Ersatz gemacht. Fündig geworden sind wir in Österreich. Der Pankatzhof in Oberösterreich wird uns künftig mit Roggenpasta (Spaghetti und Spiralnudeln) beliefern. Die Muster sind vergangene Woche eingetroffen. Die Konsistenz ist zwar anders und noch etwas kräftiger als die Il-Casale-Pasta, insgesamt finden wie sie aber sehr lecker und nehmen sie gerne in den Shop auf (hier).

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Außerdem hatte mir Frau Zimmer allerwärmstens ihre Dinkelpasta ans Herz gelegt und mir ein Muster geschickt. Die haben wir vorgestern ausprobiert und sind total begeistert – auch die sind sofort in den Shop gewandert (hier).

Ich habe eine einfache weiße Soße aus Macadamia-Nüssen gemacht und gedünsteten Fenchel dazu serviert:

Zutaten (für 2 Portionen)
eine (große) Hand voll Macadamia-Nüsse
(Achtung: ein Teil muss mehrere Stunden eingeweicht werden)
ca. 250g Fenchel
½ Packung Dinkel-Pasta
Olivenöl
Frischer Knoblauch
Meersalz
schwarzer Pfeller (ich verwende unseren Tellicherry-Pfeffer)

3-4 Macadamianüsse beiseite legen, den Rest mindestens 6 Stunden in (Quell-)Wasser (ich verwende Aquion-gefiltertes Leitungswasser) einweichen. Abgießen und mit etwas Olivenöl zu einer feinen Creme pürieren. Falls die Creme zu fest wird, mehr Olivenöl, oder auch etwas Wasser hinzugeben. Mit frischem Knoblauch und Salz abschmecken.

Fenchel waschen und in feine Streifen schneiden. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, leicht salzen, dann auf kleiner Temperatur vorsichtig bis zur gewünschten Konsistenz gar dünsten. Inzwischen ein paar Macadamianüsse in der Küchenmaschine hacken und in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten. Die Dinkel-Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. Abschütten und mit der Macadamia-Creme mischen. Fenchel auf einen Teller geben und die Pasta darauf anrichten. Vor dem Servieren mit den gerösteten Nüssen bestreuen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße
Cala

 

 

 

1 Kommentare

  1. Barbara Dornig sagt

    Das ist aber superschade … 🙁 Ich werde gleich noch Roggenpasta bei Dir bestellen!
    Heute mittag gab es die letzten Roggenspaghetti mit Avocado-Bärlauchsoße – superlecker! (Je eine gute Handvoll Bärlauch und glatte Petersiliemit etwas Nuss-Öl pürieren, dazu pro Person 1/2 reife Avocado und 1 EL gemahlene Mandeln, etwas Zitronensaft, abgeriebene Zitronenschale, Salz, Pfeffer, eine Spur Chili und etwas Nudelwasser – das Ganze unter die heißen Spaghetti heben – und wenn etwas übrigbleibt, kann man das gut löffeln …)
    Liebe Grüße Barbara

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