Cala meint
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Das allerbeste Früchtebrot – versprochen!

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Ich bin ein absoluter Früchtebrot-Junkie. Nichts liebe ich in der Weihnachtszeit so sehr wie Früchtebrot und Lebkuchen.

Und natürlich weiß ich, wo ich gutes Früchtebrot kaufen kann. Deshalb fand ich es bisher auch völlig unnötig, selber eines zu backen. Weil ich im Moment aber so empfindlich auf viele Zutaten reagiere, bin ich vorsichtig mit allem, was ich fertig kaufe. Also habe ich angefangen selber zu experimentieren und siehe da: das Ergebnis ist nicht nur sehr viel besser, als das bisher gekaufte – das Früchtebrot ist auch ganz einfach zu machen.

Wir sind süchtig danach, Boris genauso wie ich und (fast) jeden Abend stehen wir gemeinsam in der Küche und bereiten für den nächsten Tag ein frisches zu (das dauert zu zweit keine 5 Minuten…).

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Für dieses Früchtebrot verwende ich außer einem Löffel Zuckerrübensirup keinen weiteren Zucker – auch wenn in vielen Früchtebrot-Rezepten (ich habe einige gelesen) reichlich Zucker verwendet wird. Die Trockenfrüchte machen das Brot so süß, dass weiterer Zucker einfach Blödsinn wäre, hier kann man problemlos darauf verzichten.

Nach wie vor reagiere ich auf Getreide extrem empfindlich.
Dinkel vertrage ich zum Beispiel im Moment überhaupt nicht, auch Roggen ist schwierig. Was hingegen erstaunlicherweise problemlos funktioniert, ist Weizen. Für das Früchterbrot verwende ich ein wunderbares, ganz feines Strudelmehl, das ich bei Manufactum kaufe (hier) Sicherlich ist es geschmacklich für das Früchtebrot ideal, du kannst aber alternativ natürlich auch Dinkel- oder Roggenmehl ausprobieren.

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Calas weihnachtliches Früchtebrot
Zubereitungszeit: ca. 1h zzgl. 12 + 2 Stunden Ziehzeit

Zutaten für einen kleinen Laib (1/2 Kastenform)
250g Äpfel (ungeschält und mit Kerngehäuse gewogen)
ca. 150g gemischte Trockenfrüchte (siehe Anmerkung unten)
50g Haselnüsse
1 EL Zuckerrübensirup (ich verwende den Zuckerrübensirup von Naturata)
½ TL Zimt
½ TL Pfeffersack & Söhne Gewürzmischung „Weihnachtsbäckerei“, frisch gemahlen
2 Gewürznelken, fein vermahlen
150g sehr feines Weizenmehl („Strudelmehl“, siehe Text oben)
1 TL Backpulver
½ TL Natron

Zubereitung

1. Äpfel schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Grob reiben.
Trockenfrüchte abwiegen, die größeren Trockenfrüchte etwas zerkleinern (je nach Größe halbieren, vierteln, achteln oder in scheiben schneiden). Zu den Äpfeln geben.

2. Gewürze und den Zuckerrüben-Sirup hinzugeben. Gut mischen, dann über Nacht ziehen lassen.

3. Am nächsten Morgen Mehl, Backpulver und Natron zu den Trockenfrüchten geben und sehr gut durchkneten (Küchenmaschine).

4. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. 2 Stunden ruhen lassen.

5. Ofen auf 160° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Auf der mittleren Schiene 60-75 Minuten backen.

Das Früchtebrot schmeckt pur, mit (veganer) Butter, mit Kokosöl oder einem Belag deiner Wahl – aber auch zu Herzhaftem ist es ein fantastischer Begleiter. Es hält sich theoretisch an einem kühlen Ort ein paar Tage, bei uns ist es aber innerhalb weniger Stunden verzehrt 😉

Tipp: das Brot ist in der Weihnachtszeit auch ein wunderbares Mitbringsel – eingeschlagen in ein schönes (Geschirr-)Tuch oder in Brotpapier gewickelt ist es ein nettes Geschenk für einen Adventsbesuch.

Anmerkung zu den verwendeten Trockenfrüchten:
Ich verwende tatsächlich ein „buntes“ Sammelsurium: Aprikosen, Pflaumen, Datteln, Feigen, Rosinen und Cranberrys – du kannst aber auch die Früchte ganz gezielt aussuchen oder nur eine einzige Sorte verwenden.

Ich wünsche euch sehr viel Spaß beim Ausprobieren – genießt die Weihnachtszeit!

Liebe Grüße
Cala

 

 

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