{"id":6576,"date":"2019-04-28T14:41:44","date_gmt":"2019-04-28T14:41:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/?p=6576"},"modified":"2019-04-29T17:15:53","modified_gmt":"2019-04-29T17:15:53","slug":"ueberall-eier-wie-viele-sind-noch-gesund-und-wem-soll-man-jetzt-noch-glauben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/?p=6576","title":{"rendered":"\u00dcberall Eier. Wie viele sind (noch) gesund und wem soll man jetzt noch glauben?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Eier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6583\" src=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Eier.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Eier.jpg 640w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Eier-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem ich damit aufgewachsen bin, dass zu viele Eier sch\u00e4dlich sind und sich negativ auf den Cholesterin-Spiegel auswirken, wurde das Ei in den letzten Jahren rehabilitiert: Alles Quatsch mit der Erh\u00f6hung des Cholesterins durch das Ei, hie\u00df es, und freie Fahrt f\u00fcr den hemmungslosen Ei-Konsum. Entsprechend gern und sorglos werden Eier und Eiergrichte\u00a0 konsumiert. 235 Eier a\u00df der Durchschnitts-Deutsche im Jahr 2018, Tendenz kontinuierlich steigend. Das sind fast 5 Eier pro Woche&#8230;<\/p>\n<p>Jetzt sorgt eine neue, gro\u00dfangelgte Metastudie aus den USA f\u00fcr viel Aufregung. Denn die findet nun angeblich wieder einen\u00a0 eindeutigen (?) Zusammenhang zwischen Ei-Konsum und dem Anstieg des LDL-Cholesterins und warnt vor zuviel Ei in der Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Tauchen solche Studien auf, werde ich als Ern\u00e4hrungsberaterin nat\u00fcrlich hellh\u00f6rig und auch ein bisschen nerv\u00f6s und hinterfrage das gr\u00fcndlich. Ich schaue mir die Studien an, lese aber auch die Stellungnahmen meiner Netzwerke und sehe mir die Diskussionen in medizinische Portalen an. Denn schlie\u00dflich empfehle auch ich meinen Klienten, Eier zu essen und baue sie auch selber regelm\u00e4\u00dfig in meinen Speiseplan ein.<\/p>\n<p>Eier werden vom Menschen &#8211; weil sie so leicht zug\u00e4nglich sind &#8211; schon immer gegessen und ich habe sie deshalb auch w\u00e4hrend meiner Ausbildung als positives &#8222;artgerechtes&#8220; Lebensmittel kennengelernt, dass gegen\u00fcber anderen tierischen Lebensmitteln &#8211; wie Milch oder Fleisch &#8211; \u00fcberweigend positive Eigenschaften hat.<\/p>\n<p>Wie ist also meine Meinung zur Cholesterin-Frage und zur aktuellen Studie?<\/p>\n<p>Ich versuche hier einmal zusammenfassen, was ich aktuell zu dem Thema denke.<\/p>\n<p><strong>Warum (Ern\u00e4hrungs-)Studien leider immer kritisch gesehen werden (m\u00fcssen)<\/strong><\/p>\n<p>Genereller Schwachpunkt von Ern\u00e4hrungsstudien wie der genannten ist immer, dass man meistens nicht so genau wei\u00df, ob das als Ursache propagierte Lebensmittel (Ei) denn auch tats\u00e4chlich in EINDEUTIGEM Wirkzusammenhang zu den ermittelten Folgen steht (Herz-\/Kreislaufkrankheiten, fr\u00fchzeitger Tod, Erh\u00f6hung des Cholesterinspiegels). Kritiker stellen zum Beispiel sofort die Frage, was die untersuchten Pobanden neben Eiern noch so gegessen haben, wie ihre sonstigen Lebensumst\u00e4nde sind und welche anderen Faktoren (neben dem Ei) wom\u00f6glich zur h\u00f6heren Mortalit\u00e4t bzw. zu vermehrten Erkrankungen gef\u00fcht haben k\u00f6nnten. Jemand der &#8222;t\u00e4glich mindestens 2 Eier&#8220; isst, kann dies ja sowohl im Rahmen einer ansonsten (weitgehend) gesunden Ern\u00e4hrung tun, aber auch im Rahmen des typisch amerikanischen Fr\u00fchst\u00fccks mit ordentlich viel gebratenem Speck. Auch Fragen nach dem Bewegungsverhalten und anderen gesundheitsrelvanten Merkmalen w\u00e4ren hier wichtig.<br \/>\nEs macht deshalb immer Sinn, solche &#8222;Erkenntnisse&#8220; (Ursache &#8211; Wirkung) auch noch einmal logisch zu druchdenken, bevor man Schl\u00fcsse zieht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5895\" src=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1367\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka.jpg 2048w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka-840x560.jpg 840w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/180325_Shaschuka-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Zun\u00e4chst das Ei. Was ist au\u00dfer viel Cholesterin denn drin im Ei?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Um es vorweg zu nehmen: Ich pers\u00f6nlich halte Ei nach wie vor f\u00fcr ein gesundes Lebensmittel und es ist ein fester Bestandteil meiner Ern\u00e4hrung. Allerdings: Ich bin generell niemand, der zu Extremen neigt. Ich esse vielleicht 3, h\u00f6chstens vier Eier in der Woche. Und in Ausnahmef\u00e4llen k\u00f6nnen es dann auch mal mehr oder weniger sein.<\/p>\n<p>Was ist so positiv am Ei? Eier enthalten reichlich Vitamine (A, B2, B12, D und Fols\u00e4ure), au\u00dferdem\u00a0 Phosphor, Selen, Eisen, Zink und Cholin. Sie sind daher eine gute Quelle f\u00fcr eine Vielzahl gesunder N\u00e4hrstoffe, au\u00dferdem nat\u00fcrlich gute Proteinlieferanten.<\/p>\n<p>Allerdings: Eier enthalten &#8211; wie andere tierische Lebensmittel auch &#8211; tats\u00e4chlich viel Cholesterin\u00a0 (etwa 200 mg Cholesterin pro Ei).<\/p>\n<p><strong>Was ist Cholesterin?<\/strong><\/p>\n<p>Cholesterin ist eine Fettsubstanz in unserem K\u00f6rper und hat mehrere Funktionen:<\/p>\n<p>\u2022 Cholesterin ist Grundbestandteil unserer Geschlechtshormone und des Hormons Cortisol<br \/>\n\u2022 Cholesterin wird zum Aufbau unserer Zellmembranen ben\u00f6tigt<br \/>\n\u2022 Vitamin D wird aus Cholesterin gebildet<br \/>\n\u2022 Cholesterin wird zur Bildung von Gallens\u00e4uresalzen ben\u00f6tigt<br \/>\n\u2022 Cholesterin ist eine Reparatursubstanz im Immunsystem. Im Schadensfall wird Cholestein kurzzeitig lokal aktiv, um Bakterien, Viren und Toxine zu neutralisieren.<\/p>\n<p><strong>Und was sind jetzt LDL und HDL?<\/strong><\/p>\n<p>LDL und HDL sind sogenannten Lipoproteine, die Cholesterin im Blutkreislauf transportieren.\u2028 Beide erf\u00fcllen wichtige Aufgaben im Cholesterinhaushalt.<br \/>\nLDL enth\u00e4lt viel Cholesterin und transportiert es von der Leber zu den Geweben und Zellen. HDL transportiert \u00fcbriggebliebnes Cholesterin wieder zur\u00fcck zur Leber. Hier wird es zur Bildung von Gallens\u00e4uresalzen verwendet.<\/p>\n<p>Was wichtig ist: Auch der K\u00f6rper produziert Cholesterin in der Leber. Diese\u00a0 k\u00f6rpereigene Produktion richtet sich nach der Nahrungsaufnahme: wird mehr Cholesterin \u00fcber die Nahrung aufgenommen, bildet die Leber selbst automatisch weniger Cholesterin und umgekehrt.<\/p>\n<p>Wann treten erh\u00f6hte LDL-Spiegel auf?<br \/>\nLangfristig erh\u00f6hte LDL-Blutwerte kommen zum Beispiel bei (\u00fcberm\u00e4\u00dfigem) Stress und\/oder bei einer Vergiftung durch Endotoxine vor. Der erh\u00f6hte LDL-Spiegel dient dann der Bildung von Cortisol oder der Bek\u00e4mpfung der Endotoxine. Evolution\u00e4r geht es hier immer um kurzzeitige akute Situationen und es ist eigentlich nicht vorgesehen, dass h\u00f6here LDL-Konzentrationen \u00fcber l\u00e4ngere Zeit im Blut zu finden sind.<\/p>\n<p>Wann ist ein erh\u00f6hrter LDL-Wert sch\u00e4dlich?<br \/>\nEin l\u00e4nger andauernder erh\u00f6hter LDL-Wert im Blut kann zu Atherosklerose (Adernverkalkung) f\u00fchren. Die Voraussetzung ist jedoch eine bereits vorliegende Sch\u00e4digung der Blutgef\u00e4\u00dfe. Sch\u00e4den an den Blutgef\u00e4\u00dfen entstehen z.B. dann, wenn die Nahrung zu wenige Antioxidantien enth\u00e4lt (insbesondere Vitamin E, enthlaten z.B. in Pflanzen\u00f6len, Fisch oder N\u00fcssen), um die Oxidation von LDL zu verhindern (LDL ist sehr anf\u00e4llig f\u00fcr Oxidation) und keine ausreichenden Mengen der schwefelhaltigen Aminos\u00e4ure Methionin (z.B. im Mandeln, Cashewn\u00fcssen, Fisch, Huhn) aufgenommen werden. Eine zu gering Aufnahme der Vitamine B6, B12 und Fols\u00e4ure f\u00fchrt (durch erh\u00f6hte Homocysteinwerte) ebenfalls zu einer Sch\u00e4digung der Gef\u00e4\u00dfe. Und nicht zuletzt sch\u00e4digt eine zu zuckerhaltige Ern\u00e4hrung die Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nde.<\/p>\n<p>LDL enth\u00e4lt eine relativ gro\u00dfe Menge an Fett. Daduch haftet es leicht an der Wand von &#8222;rauen&#8220; Blutgef\u00e4\u00dfen, wenn diese besch\u00e4digt sind (an glatten Gef\u00e4\u00dfinnenw\u00e4nden bleibt LDL nicht haften). Dort kann es oxidieren, was eine Entz\u00fcndungsreaktion hervorruft und letztendlich zu Atherosklerose f\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4698.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6587\" src=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4698.jpg\" alt=\"\" width=\"459\" height=\"611\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4698.jpg 3024w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4698-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4698-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/IMG_4698-420x560.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Studie und das Ei<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Studie und zum Ei. Wie war besagte Studie aufgebaut? Es wurden 29.615 Personen aus sechs Kohortenstudien zusammengefasst. Eine Kohortenstudie hat das <span class=\"ILfuVd\">Ziel, einen Zusammenhang zwischen einer oder mehreren Expositionen und dem Auftreten einer Krankheit aufzudecken. <\/span>Durchschnittlich wurden die Probanden 17,5 Jahre lang begleitet. Untersucht wurden die Ern\u00e4hrungsgewohnheiten und w\u00e4hrend dieser Zeit auftretende Erkrankungen.<\/p>\n<p>Die Studie gelangt zu dem Schluss, dass jede weiteren 300 mg Cholesterin aus der Nahrung mit einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert waren (17-18 %). Der Verzehr von drei oder vier zus\u00e4tzlichen Eiern pro Woche f\u00fchrt zu einem Anstieg von 6 %.<\/p>\n<p>Die Kritik an der Studie:<br \/>\nNeben den eingangs bereits genannten kritisch zu sehenden Kriterien (Begleitumst\u00e4nde zum Eikonsum) werden an der Studie &#8211; bzw. an den daraus gezogenen Schlussfolgerungen &#8211; folgende Punkte kritisiert:<\/p>\n<p>&#8211; Es gibt einen Widerspruch zu anderen (\u00e4hnlichen) Studien, die zu anderen Ergebnissen f\u00fchren.<br \/>\n&#8211; Grunds\u00e4tzlich wird ohnehin st\u00e4ndig diskutiert, ob ein erh\u00f6hrte Cholesterinspiegel tats\u00e4chlich auf ein erh\u00f6htes Cholesterin aus der Nahrung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist (siehe Ausf\u00fchrungen zum Cholesterin). Anders ausgedr\u00fcckt: Die Studie folgert zwar, dass ein (h\u00f6herer) Ei-Konsum zu einem Anstieg des LDL-Cholesterins im Blut f\u00fchrt, der genaue Wirkzusammenhang ist hier aber (noch) nicht ersichtlich und mit dem Stoffwechsel auch nicht zwingend logisch erkl\u00e4rbar.<br \/>\n&#8211; Die Behauptung, dass erh\u00f6hte Cholesterinwerte zwangsl\u00e4ufig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen f\u00fchren, ist ebnfalls nach wie vor nicht erwiesen (siehe meine Ausf\u00fchrungen oben).<\/p>\n<p><strong>Wie ist also mein Fazit?<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde weiterhin Eier essen, f\u00fchle mich jedoch &#8211; wie immer &#8211; darin best\u00e4tigt, Extreme in der Ern\u00e4hrung zu vermeiden. Da die Leber die Produktion von Cholesterin reguliert, ist es f\u00fcr mich weiterhin fraglich, ob die aus der Nahrung aufgenommene Cholesterin-Menge wirklich relevant ist, zumal ich in der Praxis auch immer wieder Menschen sehe, die sich zwar tendentiell cholesterinarm ern\u00e4hren (z.B. Veganer), die aber trotzdem erh\u00f6hrte Cholesterinwerte haben. Dazu kommt &#8211; wie oben beschrieben &#8211; die Frage, ob ein hoher Cholesterin-Spiegel generell ein Nachteil ist oder ob nicht ganz andere Faktoren erst zu den negativen Folgen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist es, dass die Nahrung ausreichend Vitamin E (z.B. in N\u00fcssen, Pflanzen\u00f6len), Methionin (z.B. in Fisch, gr\u00fcnem Gem\u00fcse) und die Vitamine B6, B12 und Fols\u00e4ure enth\u00e4lt. Interessanterweise enthalten Eier selbst \u00fcbrigens viele der notwendigen N\u00e4hrstoffe, um die Blutgef\u00e4\u00dfe gesund zu halten&#8230;<\/p>\n<p>Negativ f\u00fcr die Blutgef\u00e4\u00dfe sind hingegen schnelle Kohlenhydrate (Zucker, st\u00e4rkehaltige Lebensmittel).<\/p>\n<p>Diese Art der Ern\u00e4hrung entspricht der darmfreundlichen Ern\u00e4hrung, f\u00fcr die ich mich pers\u00f6nlich entschieden habe und nach deren Richtlinien ich selber lebe (<a href=\"https:\/\/www.darmfreundlich-essen.de\/\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist nat\u00fcrlich die Regulation von Stress und gesunde Bewegung enorm wichtig.<br \/>\nBeide Faktoren spielen deshalb auch in meiner Beratungspraxis eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Quellen meiner Recherchen: www.bonusan.de, www.dock-check.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich damit aufgewachsen bin, dass zu viele Eier sch\u00e4dlich sind und sich negativ auf den Cholesterin-Spiegel auswirken, wurde das Ei in den letzten Jahren rehabilitiert: Alles Quatsch mit der Erh\u00f6hung des Cholesterins durch das Ei, hie\u00df es, und freie Fahrt f\u00fcr den hemmungslosen Ei-Konsum. 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