{"id":3339,"date":"2013-12-16T16:59:46","date_gmt":"2013-12-16T16:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cala-kocht.de\/?p=3339"},"modified":"2013-12-17T14:29:24","modified_gmt":"2013-12-17T14:29:24","slug":"3339","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/?p=3339","title":{"rendered":"wunderbare Zeit der Gew\u00fcrze und Aromen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131217_Collage_Gewu\u0308rze.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3360\" alt=\"131217_Collage_Gewu\u0308rze\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131217_Collage_Gewu\u0308rze.jpg\" width=\"1000\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131217_Collage_Gewu\u0308rze.jpg 1000w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131217_Collage_Gewu\u0308rze-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Freitag habe ich einen kleinen Vortrag \u00fcber Gew\u00fcrze gehalten, viele Gew\u00fcrze verkostet und ein paar Gerichte serviert, die ich mit ausgesuchten Gew\u00fcrzen gekocht habe.<\/p>\n<p>Und ich dachte, dass das Thema \u2013 in einer Kurzfassung &#8211; auch f\u00fcr den Blog interessant sein k\u00f6nnte, zumal die Weihnachtszeit ja die klassische Zeit der Gew\u00fcrze ist.<\/p>\n<p>Gew\u00fcrze \u2013 im engeren Sinne \u2013 sind Pflanzenteile, die eine W\u00fcrzkraft besitzen: Wurzeln, Zwiebeln, Rinden, Bl\u00e4tter, Kr\u00e4uter, Bl\u00fcten, Fr\u00fcchte und Samen. Aber auch anorganische Stoffe wie Salz oder Raucharomen und tierische Substanzen wie <a title=\"Honig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honig\">Honig<\/a>, <a title=\"Schmalz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmalz\">Schmalz<\/a>, <a title=\"Butter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Butter\">Butter<\/a>, <a title=\"Fleischextrakt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fleischextrakt\">Fleischextrakt<\/a> und fermentierte Saucen z\u00e4hlt man oft dazu<\/p>\n<p>Gew\u00fcrze machen das Essen schmackhafter, k\u00f6nnen aber auch der Gesundheit dienlich sein, z.B. indem sie Speisen besser verdaulich machen.<\/p>\n<p>Der Mensch hat von jeher Gew\u00fcrze verwendet, um seine Speisen zu veredeln \u2013 man wei\u00df z.B. von Ausgrabungen, dass K\u00fcmmel schon in der Jungsteinzeit zum W\u00fcrzen verwendet wurde.<\/p>\n<p>Auch in der Antike wurden Gew\u00fcrze und pikante W\u00fcrzso\u00dfen reichlich verwendet.<\/p>\n<p>Zu diesem Thema gibt es einen ganz tollen Radiobeitrag von Bayern2 aus dem Sommer 2013, den ihr <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/radiowissen\/gewuerze-galgant-garum100.html\">hier<\/a> als Podcast herunterladen k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Mit dem Untergang des R\u00f6mischen Reiches nahm das Interesse an Gew\u00fcrzen deutlich ab und viele Gew\u00fcrze verschwanden ganz. \u00a0Erst im Mittelalter kamen durch neue Handelswege aus dem Orient Gew\u00fcrze wie Gew\u00fcrznelken, Cardamom, Galgant, Muskatnuss, Muskatbl\u00fcte und Paradiesk\u00f6rner (eine Pfefferart) wieder nach Europa. Auch die Seefahrer brachten Neuentdeckungen mit &#8211; z.B. die Vanilleschote.<\/p>\n<p>Es war ein Luxus und galt deshalb als besonders vornehm, sich kostbare Gew\u00fcrze leisten zu k\u00f6nnen. Aber auch weil Gew\u00fcrze ein sinnliches Erlebnis sind und der Orient und die von dort kommenden Gew\u00fcrze die Phantasie auf vielfache Weise anregten, waren die Adeligen im Mittelalter geradezu versessen auf orientalische Gew\u00fcrze.<\/p>\n<p>Durch die gro\u00dfe Nachfrage wurden Gew\u00fcrze zu begehrten Handelsobjekten. St\u00e4dte wie Venedig, Genua und N\u00fcrnberg kamen durch den Gew\u00fcrzhandel zu enormem Reichtum, bevor der Handel von den Portugiesen und Holl\u00e4ndern \u00fcbernommen wurde.<\/p>\n<p>Heute verwenden wir Gew\u00fcrze vor allem, um den spezifischen Geschmack eines Gerichtes gezielt zu unterstreichen oder hervorzuheben \u2013 zu bestimmten Gerichten geh\u00f6ren bestimmte Gew\u00fcrze. Erst in den letzten Jahren ist mit dem immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Interesse am Kochen auch das Interesse an Gew\u00fcrzen wieder gestiegen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rzdosen-von-oben.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3349\" alt=\"131216_Gewu\u0308rzdosen von oben\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rzdosen-von-oben.jpg\" width=\"800\" height=\"983\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rzdosen-von-oben.jpg 800w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rzdosen-von-oben-244x300.jpg 244w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich selber bin in der Verwendung von Gew\u00fcrzen eher zur\u00fcckhaltend und experimentiere ziemlich akribisch, welches Gew\u00fcrz optimal zu einem Lebensmittel passt &#8211; ich mag es nicht, wenn der nat\u00fcrliche Geschmack durch Gew\u00fcrze \u00fcberdeckt wird. Wohl aber kann ein Gew\u00fcrz eine gro\u00dfartige Bereicherung, ein regelrechtes I-T\u00fcpfelchen f\u00fcr ein Gericht sein. Ich habe ein gro\u00dfes Gew\u00fcrzregal und bediene mich aus den T\u00f6pfchen wie aus einem Malkasten \u2013 aber immer sehr \u00fcberlegt<\/p>\n<p>Wenn ich Gew\u00fcrze ausprobiere, hat es sich bew\u00e4hrt, nicht gleich das ganze Gericht zu w\u00fcrzen, sondern ein wenig aus dem Topf in ein Sch\u00e4lchen zu geben und es mit dem jeweiligen Gew\u00fcrz \u00a0zu probieren \u2013 ich achte genau darauf, was passiert: ist das Gew\u00fcrz wirklich eine Bereicherung oder sorgt es nur f\u00fcr einen anderen Geschmack?<\/p>\n<p>Was das spezifische Wissen \u00fcber Gew\u00fcrze und deren Eigenschaften angeht, ist in unserer Kultur leider viel verloren gegangen. Wir verwenden Gew\u00fcrze heute eher unbedarft \u2013 ich war erstaunt, wie wenig z.B. auch \u00fcber Giftstoffe in Gew\u00fcrzen oder die Wirkung einzelner Gew\u00fcrze bekannt ist. Obwohl entsprechende Berichte immer wieder durch die Medien geistern, wei\u00df kaum jemand \u00fcber Cumarin in Zimt und Tonkabohnen oder Eugenol in Senfsaaten Bescheid. Und auch die positiven Eigenschaften von Gew\u00fcrzen sind kaum noch bekannt, obwohl viele Gew\u00fcrze ja auch heilkr\u00e4ftige Wirkungen haben und z.B. in Tees eingesetzt werden. Es gibt aber durchaus Traditionen, in denen die Wirkung von Gew\u00fcrzen noch gesch\u00e4tzt und gezielt beachtet wird, etwa im Ayurveda, oder in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131210_sternanis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3351\" alt=\"131210_sternanis\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131210_sternanis.jpg\" width=\"960\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131210_sternanis.jpg 960w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131210_sternanis-300x125.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In meinem Laden (und im Webshop) handeln wir im Moment ausschlie\u00dflich mit den Gew\u00fcrzen von Pfeffersack &amp; S\u00f6hne, weil deren Philosophie &#8211; beste Qualit\u00e4t in Hinblick auf Geschmack <span style=\"text-decoration: underline;\">und<\/span> Inhalt, wundersch\u00f6ne, nachhaltige Pr\u00e4sentation, ideale Beh\u00e4ltnisse f\u00fcr die Lagerung (Keramiktopf mit Naturkorken), keinerlei Verpackungsm\u00fcll oder Plastikfolien, ein jederzeit nachvollziehbarer Herkunftsnachweis, akribische Laborkontrollen, der sensible Umgang mit gesundheitsrelevanten Qualit\u00e4tsaspekten (bei Gew\u00fcrzen, die anf\u00e4llig f\u00fcr Schimmel und Sch\u00e4dlingsbefall sind das A und O), faire Konditionen und ein sehr pers\u00f6nlicher Kontakt &#8211; am besten zu unserer eigenen Philosophie passt. Schaut euch unbedingt mal die wundersch\u00f6ne <a href=\"http:\/\/www.pfeffersackundsoehne.de\/\">Website<\/a> von Pfeffersack &amp; S\u00f6hne an \u2013 es lohnt sich sehr und ihr k\u00f6nnt eine Menge \u00fcber Gew\u00fcrze erfahren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rze-in-Regal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3352\" alt=\"131216_Gewu\u0308rze in Regal\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rze-in-Regal.jpg\" width=\"800\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rze-in-Regal.jpg 800w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Gewu\u0308rze-in-Regal-300x135.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Gew\u00fcrze von Pfeffersack &amp; S\u00f6hne geh\u00f6rten zu den ersten Produkten, die wir \u00fcberhaupt bei Cala kocht verkauft haben, damals war die Manufaktur noch ganz klein und vertreib noch \u00fcber dawanda. Inzwischen haben Pfeffersack &amp; S\u00f6hne viele Preise gewonnen, die Manufaktur ist gewachsen und man sieht die T\u00f6pfchen immer h\u00e4ufiger in Zeitschriften und Zeitungen und bei immer mehr Feinkosth\u00e4ndlern. F\u00fcr uns kleine H\u00e4ndler wird die Zusammenarbeit durch solche Erfolgsgeschichten nicht einfacher, aber da wir sozusagen von der ersten Stunde an dabei waren und einen sehr pers\u00f6nlichen Kontakt pflegen, k\u00f6nnen wir die Produkte nach wie vor anbieten, wor\u00fcber wir uns freuen und worauf wir auch ein bisschen stolz sind.<\/p>\n<p>Zu den wichtigsten Gew\u00fcrzen \u00fcberhaupt geh\u00f6ren auch f\u00fcr mich Pfeffer und Salz.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde jemandem, der keine gro\u00dfe Kenntnis von Gew\u00fcrzen hat, sogar raten, erst mal eine Weile mit zwei oder drei verschiedenen Salzen und Pfeffern zu experimentieren und erst dann gezielt das eine oder andere Gew\u00fcrz dazu zu nehmen.<\/p>\n<p>In eine \u201eGrundausstattung\u201c (siehe auch <a href=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/index.php?page=product&amp;info=485\">hier<\/a>) geh\u00f6rt f\u00fcr mich zuerst und ohne jede Diskussion <b>Sel Gris<\/b> (hier) und <b>Tellicherry-Pfeffer <\/b>(<a href=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/index.php?page=product&amp;info=534\">hier<\/a>). Danach sehr sicher der <b>Tasmanische Bergpfeffer<\/b> (<a href=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/index.php?page=product&amp;info=532\">hier<\/a>) und vielleicht <b>Flor de Sal <\/b>(<a href=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/index.php?page=product&amp;info=464\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Fr\u00fcchtebrot schmeckt \u00fcbrigens ganz toll mit Ziegenfrischk\u00e4se \u2013 und richtig lecker, wenn man der K\u00e4se mit Tellicherry-Pfeffer und Flor de Sal bestreut&#8230;<\/p>\n<p>Kennt ihr den Unterschied zwischen den einzelnen Pfeffersorten? Er ist ganz einfach zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besteht eine Pfefferbeere aus einem Kern und dem ihn umgebenden Fruchtfleisch. Der Scharfstoff ist das sog. Piperin, dessen Konzentration im Kern am h\u00f6chsten ist, w\u00e4hrend das Fruchtfleisch vor allem Aromastoffe enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><b>Gr\u00fcner Pfeffer <\/b>sind die unreifen Pfefferk\u00f6rner, die gr\u00fcn geerntet werden. Der <b>Schwarze Pfeffer<\/b> wird geerntet, sobald die Pfefferbeeren anfangen, sich gelblich zu verf\u00e4rben. <b>Wei\u00dfer Pfeffer <\/b>entsteht, indem die reifen fast roten Fr\u00fcchte geerntet und bis zu 14 Tagen gew\u00e4ssert werden. Danach wird das Fruchtfleisch mechanisch entfernt. Was \u00fcbrig bleibt, sind die wei\u00dfen Kerne, die eine komplett andere Aromatik haben als die \u00fcbrigen Pfeffersorten. <b>Roter Pfeffer <\/b>ist eine absolute Rarit\u00e4t und nicht zu verwechseln mit der \u201eRosa Beere\u201c, die auch eine leichte Sch\u00e4rfe hat, aber kein Pfeffer im eigentlichen Sinne ist. Roter Pfeffer sind die roten, ausgereiften Fr\u00fcchte des Pfeffers. Echter roter Pfeffer ist zum Beispiel der Pondycherrypfeffer aus S\u00fcdwestindien.<\/p>\n<p>Zwei Pfeffer spielen in meiner K\u00fcche eine ganz gro\u00dfe Rolle, ich habe sie oben schon erw\u00e4hnt. Das eine ist der <b>Tellicherry-Pfeffer<\/b>, weil er mit seiner deutlichen aber nicht zu dominierenden Sch\u00e4rfe ein breites Spektrum abdeckt (mein \u201eAllround-Pfeffer\u201c).<br \/>\nEr gilt als einer der besten Pfeffer der Welt und harmoniert sehr gut mit anderen Gew\u00fcrzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bergpfeffer\" src=\"http:\/\/www.pfeffersackundsoehne.de\/system\/presentations\/4\/original\/bergpfeffer.jpg?1312830305\" width=\"639\" height=\"266\" \/><\/p>\n<p>Gro\u00dfartig ist auch der <b>Tasmanische Bergpfeffer<\/b>, weil man mit ihm wunderbar \u201espielen\u201c und ihn auch f\u00fcr S\u00fc\u00dfspeisen und Obst gut verwenden kann. Er ist im Geschmack etwas fruchtiger und wird, wenn er mit Eiwei\u00dfen in Verbindung kommt, kr\u00e4ftig rot, so dass man tolle farbliche Effekte erzielen kann, wenn man Speisen damit w\u00fcrzt (wundersch\u00f6n z.B. zu wei\u00dfem Fisch).<\/p>\n<p>Tasmanischer Bergpfeffer hat eine sehr komplexe Aromenvielfalt, die ihn zum unangefochtene \u201eStar\u201c in der Welt des Pfeffers macht. Im ersten Augenblick wirkt er s\u00fc\u00df und fruchtig, dann folgt eine lang anhaltende pfeffrige Sch\u00e4rfe. Tasmanischen Bergpfeffer wird jeder lieben, der ihn einmal ausprobiert hat. Bei uns geh\u00f6rt er neben Tellicherry-Pfeffer und Sel Gris zu den \u201eBestsellern\u201c unter den Gew\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Eines der typischen \u201eWeihnachtsgew\u00fcrze\u201c und eines der beliebtesten Gew\u00fcrze \u00fcberhaupt ist <b>Zimt<\/b>. Zimtstangen stammen von der Rinde des Zimtbaumes (Cassia- oder Cylonzimt), die fruchtigeren und kr\u00e4ftigen Zimtbl\u00fcten von der Zimtcassie.<\/p>\n<p>Wer regelm\u00e4\u00dfig Zimt isst, sollte wissen, dass er einen problematischen Stoff enth\u00e4lt, das so genannte Cumarin. Dieser Aromastoff kann der Leber Sch\u00e4den zuf\u00fcgen \u2013 allerdings gehen die Meinungen dar\u00fcber, wieviel Cumarin unbedenklich ist und die Frage ob der Konsum von Zimt wirklich sch\u00e4dlich ist, durchaus auseinander. Man sagt, dass empfindliche Menschen bereits auf kleine Mengen reagieren k\u00f6nnen. Die Sch\u00e4den sind meist reversibel, k\u00f6nnen \u2013 theoretisch &#8211; allerdings bis zur Leberentz\u00fcndung mit Gelbsucht f\u00fchren.<\/p>\n<p>Je nach Sorte ist der Cumarin-Gehalt von Zimt h\u00f6her oder niedriger. <span style=\"text-decoration: underline;\">Cassia-Zimt<\/span> enth\u00e4lt mit ca. 3.000 mg\/kg sehr viel mehr Cumarin als <span style=\"text-decoration: underline;\">Ceylon-Zimt<\/span> (ca. 300. mg\/kg.)<\/p>\n<p>Zimt hat aber auch viele positive Eigenschaften. Die \u00e4therischen \u00d6le der Rinde des Zimtbaumes wirken antibakteriell, entz\u00fcndungshemmend und krampfl\u00f6send. Man sagt ihnen au\u00dferdem nach, dass sie bei regelm\u00e4\u00dfiger Einnahme den Blutzuckerspiegel senken k\u00f6nnen.<a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Zimtblu\u0308te.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3341\" alt=\"131216_Zimtblu\u0308te\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Zimtblu\u0308te.jpg\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Zimtblu\u0308te.jpg 800w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Zimtblu\u0308te-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eines meiner Lieblingsgew\u00fcrze ist die <b>Zimtbl\u00fcte<\/b>. Das sind die getrockneten Fr\u00fcchte der Zimtkassie (der Ceylon-Zimt-Baum ist eine andere Pflanze und hat keine Zimtbl\u00fcten).<\/p>\n<div>\n<p>Zimtbl\u00fcten haben das typische intensive Zimtaroma, sind aber deutlich s\u00fc\u00dfer als Zimt und kr\u00e4ftig scharf \u2013 ein gro\u00dfartiges Gew\u00fcrz. Zimtbl\u00fcten lassen sich an Stelle der Zimtstangen verwenden und geben den Gerichten \u2013 egal ob s\u00fc\u00df oder herzhaft \u2013 eine ganz besondere, exotische Note. Der Cumaringehalt betr\u00e4gt bis zu 0,5%, weshalb ich sie in der Dosierung moderat \u00a0verwende und nicht t\u00e4glich esse \u2013 verzichten m\u00f6chte ich auf dieses Gew\u00fcrz aber auf keinen Fall. Nicht nur im morgendlichen Porridge, in Eis, Ricottacreme und S\u00fc\u00dfspeisen sind sie herrlich, wir haben neulich auch ein Wildschwein-Schmorgericht mit Zimtbl\u00fcten, Wacholderbeeren, Piment und Nelken gemacht, das ein Traum war (Fleisch in W\u00fcrfel schneiden und mit den Gew\u00fcrzen, Salz und Pfeffer bei 175\u00b0 mindestens 1 Stunde im geschlossenen Le Creuset-Topf im Ofen garen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Kase-und-Kompott.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3348\" alt=\"131216_Kase und Kompott\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Kase-und-Kompott.jpg\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Kase-und-Kompott.jpg 800w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Kase-und-Kompott-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Mit Kokosbl\u00fcten gratinierter Ziegenk\u00e4se<\/b> <b>zu<\/b> <b>Birnenkompott<\/b> <b>mit Zimtbl\u00fcten<\/b><\/p>\n<p>f\u00fcr das Birnenkompott<br \/>\nBirne halbieren, eine H\u00e4lfte in W\u00fcrfel oder Scheiben schneiden. Mit 300ml Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Prise Salz, 2-3 Cardamomkapseln, 4-5 Zimtbl\u00fcten und 1 Nelke hinzugeben. Aufkochen, dann leise ca. 1 Stunde k\u00f6cheln lassen. Abschalten und \u00fcber Nacht stehen lassen. Abseihen, dann den Gew\u00fcrzsud bei kleiner Hitze auf die H\u00e4lfte einkochen. Zweite Birnenh\u00e4lfte in kleine W\u00fcrfel schneiden und im Gew\u00fcrzsud erhitzen. Abschalten und ziehen lassen. Vorm Servieren noch einmal kurz erhitzen.<\/p>\n<p><b>f\u00fcr den gratinierten K\u00e4se<br \/>\n<\/b>K\u00e4se in Pf\u00e4nnchen geben, etwas Kokosbl\u00fctenzucker dar\u00fcberstreuen (oder den K\u00e4se darin w\u00e4lzen) und \u00fcberbacken (ich verwende einen Raclette-Gritt, gr\u00f6\u00dfere Portionen kann man auch im Ofen \u00fcberbacken).<\/p>\n<p>Zusammen mit dem Birnenkompott servieren.<\/p>\n<p>Und noch ein anderes Rezept mit Zimtbl\u00fcten habe ich vor kurzem ausprobiert:<\/p>\n<p><b>Rote Beete mit Zimtbl\u00fcten in Grapefruitsaft gegart <\/b><\/p>\n<p>Rote Beete sch\u00e4len, erst in Scheiben, dann in kleine W\u00fcrfel schneiden. Grapefruitsaft auspressen (gerne mit Fruchtfleisch) und in einen Topf geben. Ich rechne pro 300g Rote Beete den Saft von \u00bd Grapefruit. 4-5 Zimtbl\u00fcten, 1 Nelke und eine gute Prise Salz hinzugeben. Kurz aufkochen, dann auf kleine Flamme schalten und k\u00f6cheln lassen, bis die Rote Beete weich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Sternanis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"131216_Sternanis\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Sternanis.jpg\" width=\"634\" height=\"361\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ebenfalls ein ganz tolles Gew\u00fcrz \u2013 und eines das aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken ist &#8211; ist <b>Sternanis<\/b>. Der echte Sternanis schmeckt nach Anis und Lakritz und wird in der europ\u00e4ischen K\u00fcche vor allem in s\u00fc\u00dfem Geb\u00e4ck und Kompotten verwendet. Er eignet sich aber auch zum Schmoren von Fleisch, zu Fisch, Meeresfr\u00fcchten und fern\u00f6stlichen Suppen und So\u00dfen. Ich habe <a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/?p=681\">hier<\/a> schon einmal berichtet, dass Boris und ich ein Lieblingsgericht haben, das es zuverl\u00e4ssig am Ende des Jahres immer irgendwann bei uns gibt (diesmal wohl zu Silvester): <i>G<\/i><i>er\u00f6stete Jakobsmuschel auf Paprikabaumkuchen und Sternanisschaum<\/i>. Das Rezept stammt aus dem legend\u00e4ren (und leider vergriffenen) Gew\u00fcrzbuch von Ingo Holland \u201eMeine Gew\u00fcrze\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Veranstaltung am Freitag habe ich eine Tomatensuppe mit Sternanis gekocht:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Sternanis_schmal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3353\" alt=\"131216_Sternanis_schmal\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Sternanis_schmal.jpg\" width=\"800\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Sternanis_schmal.jpg 800w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Sternanis_schmal-300x117.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tomatensuppe mit Sternanis und Honig<br \/>\n<\/b>Pro Portion \u00bd mittelgro\u00dfe Zwiebeln anbraten (am besten wei\u00dfe Zwiebeln), 100ml Wasser und 200ml Tomatensaft hinzugeben (bitte auf sehr gute Qualit\u00e4t achten, sonst ist der Geschmack dahin \u2013 ich verwende den Tomatensaft oder die gesch\u00e4lten Tomaten von Borgo la Rocca hier), dann 1-2 Sternanis, Salz und Pfeffer. Aufkochen, danach ca. 45 Minuten auf ganz kleiner Stufe k\u00f6cheln. \u00dcber Nacht stehen lassen. Am n\u00e4chsten Tag vor dem Servieren den Sternanis rausnehmen und die Suppe kr\u00e4ftig p\u00fcrieren \u2013 sie sollte ganz fein werden. Nochmal aufkochen, dann etwas abk\u00fchlen lassen. Vorm Servieren pro Portion 1-2 Essl\u00f6ffel Akazienhonig einr\u00fchren (ich habe auch mit anderen Honigen experimentiert aber kein so gutes Ergebnis erzielt).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Pu\u0308rree-mit-Nu\u0308ssen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3340\" alt=\"131216_Pu\u0308rree mit Nu\u0308ssen\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Pu\u0308rree-mit-Nu\u0308ssen.jpg\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Pu\u0308rree-mit-Nu\u0308ssen.jpg 800w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_Pu\u0308rree-mit-Nu\u0308ssen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gegen Ende des Abends habe ich mein <strong>mit Tr\u00fcffel\u00f6l aromatisiertes Selleriep\u00fcree<\/strong> serviert, das ich neulich auf dem Blog gepostet hatte (ich wei\u00df, dass einige von euch es schon ausprobiert haben und begeistert waren).\u00a0 Vor allem wollte ich noch mal zeigen, wie gro\u00dfartig ein wirklich gutes \u201eechtes\u201c (und nicht synthetisch aromatisiertes) Tr\u00fcffel\u00f6l schmeckt \u2013 <a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/?p=3271\">hier<\/a> noch mal der Link zum Post f\u00fcr das Rezept. Es schmeckt auch mit N\u00fcssen und Datteln (ich brate sie in etwas Butter an) ganz toll und gestern haben wir das P\u00fcree mit Topiambur statt Sellerie ausprobiert \u2013 ebenfalls ganz gro\u00dfartig.<\/p>\n<p>Wer gute Gew\u00fcrze zu Hause hat, sollte sich auch um die richtige <b>Lagerung<\/b> bem\u00fchen. Sie sollten unbedingt k\u00fchl, trocken und lichtgesch\u00fctzt stehen, also am besten in dunklen Glas- oder Keramikgef\u00e4\u00dfen bei Zimmertemperatur in einer Schublade oder in einem Schrank. Gef\u00e4\u00dfe aus Edelmetall oder Wei\u00dfblech mit dicht schlie\u00dfendem Deckel sind ebenfalls gut, ich bevorzuge jedoch aus verschiedenen Gr\u00fcnden die Keramikt\u00f6pfe, mir erscheinen sie in jeder Hinsicht ideal.<\/p>\n<p>Gew\u00fcrze m\u00f6gen weder Hitze, noch Feuchtigkeit und auch kein Licht. Das Gew\u00fcrzregal sollte deshalb auch nicht direkt \u00fcber dem Herd angebracht werden.<\/p>\n<p>Zum Thema Gew\u00fcrze gibt es nat\u00fcrlich auch wundersch\u00f6ne B\u00fccher, die sich auch toll als Geschenk eignen \u2013 solo oder zusammen mit ein paar Gew\u00fcrzen d\u00fcrften sie jeden gl\u00fccklich machen, der gern kocht. Ich habe sie auch benutzt, um mich f\u00fcr meinen Vortrag am Freitag vorzubereiten und diesen Post zu schreiben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bettina Matthaei &quot;Das gro\u00dfe Buch der Gew\u00fcrze&quot;\" src=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/media\/images\/info\/Matthaei_Buch_der_Gewuerze.jpg\" width=\"200\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p><i>Bettina Matthaei, \u201eVon bitters\u00fc\u00df nach feuerscharf, Das gro\u00dfe Buch der Gew\u00fcrze\u201c, Collection Rolf Heyne, 29,90 \u20ac (bei uns im Shop <a href=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/index.php?page=product&amp;info=787&amp;x3803f=0cfbf7d5d03f9bc5c164dc9379dc3f4e\">hier<\/a>)<br \/>\n<\/i><br \/>\nBettina Matthaei handelt selber mit Gew\u00fcrzen und gilt als absolute Expertin auf dem Gebiet. Das Buch ist ein sch\u00f6nes Nachschlagewerk und enth\u00e4lt neben umfassenden und sehr fundierten Informationen auch viele Rezepttipps und Hinweise zu guten Kombinationsm\u00f6glichkeiten. Mir gef\u00e4llt auch, dass die Gew\u00fcrze alphabetisch sortiert sind und dass man dadurch ein leicht zu bedienendes Nachschalgewerk hat, das \u00fcbersichtlich ist und ohne viel Schnick-Schnack auskommt. Die Fotos gefallen mir nicht ganz so gut, aber damit kann ich leben, zumal sie hier wirklich nebens\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Bettina Matthaei &quot;Gew\u00fcrze von A-Z&quot;\" src=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/media\/images\/info\/Gewuerze_AZ.jpg\" width=\"200\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p>Ebenfalls von Bettina Matthaei ist dieses kleine Kompendium aus dem GU-Verlag. Es enth\u00e4lt Infos in K\u00fcrze, und auch ein paar Rezept- und Kombinationstipps, aber nat\u00fcrlich bei weitem nicht so umfangreich und informativ wie das erstgenannte. Ich finde es vor allem als kleines Geschenk sch\u00f6n z.B. in Kombination mit Salz &amp; Pfeffer oder einem Weihnachtsgew\u00fcrz:<\/p>\n<p><i>Bettina Matthaei, Gew\u00fcrze, 70 K\u00fcchengew\u00fcrze von A \u2013 Z, GU-Verlag, 9,99 \u20ac (bei uns im Shop <a href=\"http:\/\/cala-kocht.de\/shop\/index.php?page=product&amp;info=772\">hier<\/a>)<\/i><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_gebrannte-Mandeln.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3354\" alt=\"131216_gebrannte Mandeln\" src=\"http:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_gebrannte-Mandeln.jpg\" width=\"648\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_gebrannte-Mandeln.jpg 648w, https:\/\/www.cala-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/131216_gebrannte-Mandeln-300x173.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Abschluss gab es am Freitag einen Gew\u00fcrztee und gebrannte Mandeln. Den Gew\u00fcrztee habe ich mit der Gew\u00fcrzmischung &#8222;Weihnachtsgeb\u00e4ck&#8220; gekocht, die ich momentan auch gerne f\u00fcrs morgentliche Fr\u00fchst\u00fcck verwende.<\/p>\n<p>Das Grundrezept f\u00fcr die gebrannten Mandeln habe ich in einer Zeitschrift gefunden und gleich ausprobiert, wobei ich den\u00a0 Zucker durch Kokosbl\u00fctenzucker ersetzt habe (ganz toll!) und statt Vanilleschoten Tonkabohnen verwendet habe:<\/p>\n<p>5-6 Essl\u00f6ffel Kokosbl\u00fctenzucker mit 150ml Wasser verr\u00fchren. Mit geriebener Tonkabohne w\u00fcrzen. Erhitzen und Mandeln hineingeben &#8211; von der Menge her so viele, dass man noch gut r\u00fchren kann. Nun wird auf mittlerer Hitze so lange gek\u00f6chelt, bis der Zucker karamelisiert, fest wird und sich um die Mandeln legt &#8211; das dauert eine Weile und man muss immer wieder r\u00fchren damit nichts anbrennt.<\/p>\n<p>Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Lust machen, die Welt der Gew\u00fcrze f\u00fcr euch zu entdecken. Lasst mich unbedingt wissen, wenn ihr selber ein sch\u00f6nes Gew\u00fcrzrezept kennt oder findet und habt viel Spa\u00df beim Ausprobieren und Nachkochen meiner Ideen.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Cala<\/p>\n<p><i>PS: Im Laden haben wir bis heute Abend noch eine Sonderaktion f\u00fcr die Gew\u00fcrze von Pfeffersack &amp; S\u00f6hne \u2013 wer nicht im Newsletter-Verteiler ist und Infos haben m\u00f6chte, bitte einfach mailen an info@cala-kocht.de<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><br title=\"\" \/><\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag habe ich einen kleinen Vortrag \u00fcber Gew\u00fcrze gehalten, viele Gew\u00fcrze verkostet und ein paar Gerichte serviert, die ich mit ausgesuchten Gew\u00fcrzen gekocht habe. Und ich dachte, dass das Thema \u2013 in einer Kurzfassung &#8211; auch f\u00fcr den Blog interessant sein k\u00f6nnte, zumal die Weihnachtszeit ja die klassische Zeit der Gew\u00fcrze ist. Gew\u00fcrze \u2013 im engeren Sinne \u2013 sind Pflanzenteile, die eine W\u00fcrzkraft besitzen: Wurzeln, Zwiebeln, Rinden, Bl\u00e4tter, Kr\u00e4uter, Bl\u00fcten, Fr\u00fcchte und Samen. Aber auch anorganische Stoffe wie Salz oder Raucharomen und tierische Substanzen wie Honig, Schmalz, Butter, Fleischextrakt und fermentierte Saucen z\u00e4hlt man oft dazu Gew\u00fcrze machen das Essen schmackhafter, k\u00f6nnen aber auch der Gesundheit dienlich sein, z.B. indem sie Speisen besser verdaulich machen. Der Mensch hat von jeher Gew\u00fcrze verwendet, um seine Speisen zu veredeln \u2013 man wei\u00df z.B. von Ausgrabungen, dass K\u00fcmmel schon in der Jungsteinzeit zum W\u00fcrzen verwendet wurde. Auch in der Antike wurden Gew\u00fcrze und pikante W\u00fcrzso\u00dfen reichlich verwendet. Zu diesem Thema gibt es einen ganz tollen Radiobeitrag von Bayern2 aus dem Sommer 2013, den ihr hier als Podcast &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/s5wr8k-3339","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3339"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3339"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3361,"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3339\/revisions\/3361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.cala-kocht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}