Sorgen, Hoffnungen und das Glück heller Tage

Wir machen uns große Sorgen um unsere Seni. Sie baut mit ihren 14 Jahren ziemlich ab in letzter Zeit. Sie hatte eine Phase, in der sie extrem müde, traurig und lustlos gewirkt hat und uns ist bewusst, dass sie nicht mehr allzu lange bei uns sein wird.

Das einzige, wofür sie sich nach wie vor immer begeistern kann – auch in schlechten Zeiten – ist fürs Fressen und wir bemühen uns, ihre Lieblingswünsche zu erfüllen und sie glücklich zu machen.

Jede schöne Stunde und jeder gute Tag ist im Moment etwas Besonderes für uns.

Selbstverständlich ist schulmedizinisch alles abgeklärt worden, was sinnvoll und möglich ist und vor einer Woche waren wir zusätzlich auch bei einer Spezialistin in der Nähe von Bamberg, die sie eingehend untersucht hat und homöopathisch unterstützen wird.

Die Situation ist vor allem deshalb schwierig, weil es keinen konkreten Anhaltspunkt gibt – die Laboruntersuchungen und Röntgenbilder haben (Gott sei Dank!) keine gravierenden pathologischen Befunde geliefert und Seni hat zwischendurch auch ganz wunderbare Tage, an denen es ihr sehr gut zu gehen scheint. Im Moment sieht es auch so aus, als ob die Medikamente anschlagen und sie hat Tage, an denen sie quietschfidel ist.

Am wahrscheinlichsten ist wohl die Theorie, dass die Ursache für ihre Beschwerden eine altersbedingte degenerative Veränderung im neurologischen Bereich ist, was sich auch in ihrem Bewegungsapparat zeigt. Aber etwas Genaues kann uns niemand sagen.

Die Sorge um Seni treibt mich sehr um und ich wünsche mir vor allem, die Zeit mit ihr genießen zu können. Insofern trifft es sich gut, dass wir schon Ende des letzten Jahres ein paar Entscheidungen getroffen haben, die uns entlasten – sowohl finanziell, als auch von unserer Zeit her. Ich bin so froh darüber…

Wie alle Hunde, mögen es auch unsere beiden am liebsten, wenn wir alle zusammen sind. Deshalb versuchen wir, soviel Zeit wie möglich auf diese Weise zu verbringen, was den netten Nebeneffekt hat, dass wir uns öfter mal die Zeit nehmen, einfach daheim zu entspannen (in den letzten Jahren haben wir das nur selten getan).

Boris hat mich infiziert mit den Koch-Serien bei Netflix, was auch eine willkommene Ablenkung von unseren Sorgen ist. Zuerst haben wir die 4-teilige Serie „Cooked“ geschaut (extrem sehenswert!), jetzt sind wir hängengeblieben bei „Chef’s Table“ – traumhafte Portraits großartiger Köche und Köchinnen, absolut sehenswert, wir sind vollkommen fasziniert…

Mein eigenes Kochen ist im Moment stark von meinen Coachings geprägt. Da die nicht immer 100% vegan sind, sind leider nicht alle Rezepte für den Blog geeignet, wo ich gerne weiterhin vor allem vegane Rezepte dokumentieren möchte.

Ein ganz schnelles Rezept kann ich euch trotzdem vorstellen – es wirkt so simpel und ist trotzdem sehr lecker – ideal also für den Alltag. Wer fasten oder Gewicht verlieren möchte, isst es pur oder mit einem Süßkartoffelpürree, alle anderen dürfen es auch zu Pasta genießen.

Solche einfachen Gerichte schmecken natürlich nur, wenn man erstklassige, frische Zutaten verwendet – am besten in demeter-Qualität. Der ganze Geschmack hängt von dem ab, was Chinakohl, Pilze und Olivenöl an Eigengeschmack mitbringen…

Shiitake-Pilze mit Chinakohl

Zutaten (pro Portion)
ca. 60g möglichst kleine Shiitake-Pilze
150-200g Chinakohl
Bratöl oder Kokosfett (kein Kokosöl!)
50ml Gemüsebrühe
Meersalz und Pfeffer – beides frisch gemahlen
zum Servieren: erstklassiges Olivenöl

Zubereitung
1. Die Shiitake-Pilze gründlich putzen, ggf. kurz abspülen.
2. Den Chinakohl waschen und in dünne Streifen schneiden (ca. 4 mm).
3. In einer Pfanne etwas Bratöl erhitzen und die Pilze anbraten, bis sie fast gar sind.
4. Chinakohl hinzugeben und 1-2 Minuten mitschmoren. Brühe angießen und nochmal 2-3 Minuten schmoren lassen. Mit Meersalz und Pfeffer würzen (beides frisch gemahlen).
5. Zum Servieren mit reichlich Olivenöl übergießen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag – besseres Wetter gibt’s ab Mittwoch, habe ich grade gehört…

Liebe Grüße
Cala

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Kochen um der Freude am Kochen willen – mir aus dem Herzen gesprochen….

„Kochen oder Nichtkochen ist eine folgenschwere Frage. Mir ist klar, dass ich die Angelegenheit damit ein wenig zu banal darstelle. Kochen bedeutet für verschiedene Leute zu verschiedenen Zeiten Verschiedenes.

Selten ist es ein Alles-oder-Nichts-Vorhaben.

Wenn man nur einige wenige Tage in der Woche selber kocht, wenn man am Sonntag einige Mahlzeiten für die kommende Woche vorbereitet oder wenn man ab und zu versucht etwas zu kochen, was man sonst nur im Restaurant bekommt, dann wird selbst dieser bescheidene Akt zu einen Votum.

Ein Votum für was genau?

In einer Welt, in der so wenige von uns noch kochen müssen, ist es ein Protest gegen die Spezialisierung, gegen die totale Rationalisierung des Lebens, gegen das Eindringen wirtschaftlicher Interessen in den letzten Winkel unseres Lebens, Kochen um der Freude am Kochen willen, dem Kochen einen Teil unser Freizeit zu widmen, heißt, dass wir uns unabhängig von jenen Unternehmen machen, die jeden Moment unserer Leben eine Gelegenheit zum Konsum ansehen.

Kochen hat nicht nur die Macht, Pflanzen und Tiere zu verwandeln, Kochen verschafft uns die im modernen Leben so seltene Möglichkeit, uns selbst und unsere Angehörigen zu versorgen.

In wirtschaftlicher Hinsicht mag der Hobbykoch seine Zeit vielleicht nicht immer besonders effizient nutzen, aber gerade das ist das Schöne.

Gibt es eine weniger egoistische, weniger entfremdende Arbeit, weniger verschwendete Zeit als etwas Köstliche und Nahrhaftes für die Menschen zuzubereiten, die man liebt?“

zitiert aus: Michael Pollan, „Cooked: A Natural History of Transformation“
und der gleichnamigen, unglaublich sehenswerte Netflix-Serie

Ich möchte hinzufügen:

Nicht nur die Liebe zu anderen, auch die Liebe zu uns selbst und zur Schöpfung
verdient diesen Respekt.

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Ein Rezept aus meinen Coachings: Gemüsetürmchen mit Austernpilzen

Damit ihr euch überzeugen könnt, dass es den Teilnehmern in meinen Coachings gut geht, habe ich hier mal ein Rezept aus den Coachings für den Blog aufbereitet – vegan, ohne Zucker und getreidefrei – viel Spaß beim Ausprobieren! Die Kombination mit dem Sauerkraut wirkt auf den ersten Blick vielleicht befremdlich, ist aber ist aber unglaublich lecker – ganz davon abegesehen, dass Sauerkraut soooo gesund ist….

Gemüsetürmchen mit Austernpilzen

Zutaten (pro Portion)
ca. 150g Austernpilze
ca. 100g Pak Soi
2-3 Gabeln Sauerkraut
1 mittelgroße Süßkartoffel
2-3 Stängel frischen Thymian
etwas Bratöl
Meersalz, Pfeffer (beides möglichst frisch aus der Mühle)
sehr hochwertiges Olivenöl zum Anrichten

Zubereitung

1. Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

2. Austernpilze putzen. Thymian abspülen, trockentupfen und die Blättchen abzupfen. Eine feuerfeste Form mit etwas Bratöl auspinseln, Austernpilze hineinlegen, mit Meersalz und Pfeffer würzen, dann die Thymianblättchen darübergeben. Für ca. 30 Minuten im Ofen garen.

3. Inzwischen die Süßkartoffeln schälen und längs in breite Scheiben schneiden (0,5-0,8 mm). Pak Soi waschen, vom weißen Teil des Stiels ca. 2 cm wegschneiden, dann Stiel und Blätter in Streifen schneiden (max. 1 cm breit)

4. Auf einem Tepanyaki-Grill oder in einer beschichteten Pfanne etwas Bratöl erhitzen und die Süßkartoffelscheiben darin braten, dabei immer wieder wenden – Vorsicht, dass sie nicht verbrennen. Bis sie gar sind, dauert es ca. 10-15 Minuten.

5. Kurz vor Ende der Garzeit den Pak Soi ebenfalls auf den Grill oder in die Pfanne geben. Sauerkraut in einem Topf vorsichtig ein wenig erhitzen.

6. Anrichten: Zuerst das Sauerkraut, darauf den Pak Soi auf einen Teller geben. Mit etwas Meersalz und Pfeffer vorsichtig würzen (Achtung, da das Sauerkraut auch schon salzig ist…). 1 EL Olivenöl darüber verteilen. Auf das Gemüsebett die Süßkartoffelscheiben sternförmig anrichten (siehe Foto), darauf die Austernpilze. Wieder 1-2 EL Olivenöl darauf verteilen und mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Liebe Grüße
Cala

PS: Wer die traditionelle Fastenzeit für ein Coaching nutzen möchte, findet die aktuellen Angebote hier.

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Von der Freude bekocht zu werden, von meinen Coachings und der Vergänglichkeit der Zeit

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich erschrecke jedes Mal, wenn ich auf den Kalender schaue – wir sind tatsächlich schon wieder im Februar…. Statt zu klagen und mich zu fragen, wo die Zeit geblieben ist, habe ich jetzt angefangen zu resümieren, sobald der Gedanke aufkommt, dass die Zeit so schnell vergeht.

Was habe ich bis jetzt gemacht?
Wohin ist die Zeit gegangen?
Was war mir wichtig?

Und dann kommt eine ganze Menge zusammen…

Ich habe eine neue Coachingreihe begonnen, dafür jede Menge Material und etliche Rezepte dokumentiert, sechs Tage die Woche gearbeitet, viel gehandarbeitet  (mich sogar überreden lassen, auch für Boris einen Pullover zu stricken…). Ich bin endlich ein Restaurierungsprojekt angegangen, dass ich schon ewig vor mir herschiebe und bin dafür zweimal samstags in eine Werkstatt gefahren, ich habe die Terrasse aufgeräumt und verschiedene Projekte im Haus auf den Weg gebracht. Ich bin sehr viel mit den Hunden spazieren gegangen (und dass oft bei sehr schönem Wetter), wir hatten einige nette Treffen mit Freunden und Familie und ich lese wieder regelmäßig (im Moment “Meine geniale Freundin” von Elena Ferrante). Außerdem habe ich mir durch Eigencoaching – darauf bin ich sehr stolz! – eine Alltagsroutine antrainiert, die mir wichtig ist und meine Zufriedenheit deutlich erhöht (es hat mich jahrzehntelang (!) gestört…).

Diese Liste ließe sich leicht sogar noch fortsetzen und ich stelle fest, dass ein solches Resümee hervorragend gegen den Frust über die sich scheinbar auflösende Zeit hilft – sie schwindet nicht einfach so dahin. Sie ist angefüllt mit Dingen, viele davon sind sehr schön, ich genieße sie und einige von ihnen werden zu schönen Erinnerungen werden…

Viel Spaß macht mir meine neue Coachingreihe (hier), die ich “zwischen den Jahren” ausgearbeitet habe (die Idee dazu habe ich aber auch schon ganz lang im Kopf…).
Es gibt jetzt Online-Coachings zum Thema Gewichtsreduktion, aber auch ein Fasten-Coaching für alle, die eine Weile auf Zucker, Getreide und Milch verzichten und den Stoffwechsel umstellen möchten.

Das Feedback der Klienten ist super und ich bin sehr motiviert, neben den Coachings vor Ort auch diese Art von Coachings auszubauen. Nach den vielen Jahren des Unterrichtens, der (Koch-)Kurse, Workshops und Themenabende ist das eine gute Möglichkeit für mich, mein Wissen zu strukturieren, “zu Papier” zu bringen und weiterzugeben. Ich sortiere mich und überlege, wie mein Arbeitsalltag künftig aussehen soll. Die Ringana-Produkte laufen durch ihre hohe Qualität bei uns sehr gut, wodurch sich für mich möglicherweise auch mehr Freiheiten für andere Projekte ergeben. Das ist spannend und fühlt sich gut an!

Boris hat sich gewünscht, wieder öfter zu kochen und das kommt mir sehr entgegegen. Nach einem vollen Arbeitstag ist es auch für mich mal schön, nicht mehr übers Essen nachzudenken und mich einfach an den Tisch zu setzen. Deshalb ist sonntags jetzt immer Boris der Koch und ich lasse mich überraschen.

So kam ich in den Genuss dieser wunderbaren “Buddha-Bowl”. Das Rezept stammt von diesem Blog, Boris hat es aber ein bisschen abgewandelt, damit es für uns passt. Absolut genial fand ich die Sauce und sie ist noch dazu ganz leicht zu machen – ich habe sie jetzt auch schon öfter zu Gemüse gemacht – sehr lecker ist sie zu Grünkohl und Wirsing, aber auch für die kommende Spargel-Zeit stelle ich sie mir spannend vor und ich werde auch mal Zucchinspaghetti damit machen. Auch zu “richtiger” Pasta müsste sie hervorragend schmecken…

Hier meine Version:

Zutaten (pro Portion)
Saft von 1-2 Zitronen
gleiche Menge Olivenöl wie Zitronensaft
2 Zehen Knoblauch
1 Teelöffel Dijon-Senf (möglichst ohne Zucker)
1 Teelöffel Salz
etwas schwarzer Pfeffer

Zutaten für die Sauce in einen Blender geben und pürieren, bis eine gleichmäßige, cremige Sauce entsteht…

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Liebe Grüße
Cala

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Calas Geschenk- und Wunschbuch-Tipps

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Wie immer vor Weihnachten kommen von mir ein paar Buch-Tipps, die sich als liebevolle Geschenke eignen, die aber auch wunderbar auf den eigenen Last-Minute-Wunschzettel passen.

Leider sind nicht alle Bücher, die ich auf Buchmesse ausgesucht habe und die euch gerne gezeigt hätte, rechtzeitig bei mir eingetroffen, aber eine schöne Auswahl von vier ganz besonderen Büchern kann ich euch heute vorstellen.

Die Reihenfolge ist wie immer willkürlich und stellt keine Wertung dar.

Tipp 1: Best of Interior

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Für alle, die so gerne dekorieren, in Wohnzeitschriften blättern oder die entspreche Blogs lesen wie ich, ist bei Callway auch in diesem Jahr wieder das große Ideen-Buch der Interior-Blogger-Szene erschienen.

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Wer sich für die neuesten Trends der Wohnszene interessiert, nach effektvollen Deko- und Einrichtungstipps sucht oder einfach den Einblick in andere Wohnkonzepte genießt, wird an diesem Buch wieder sehr viel Freude haben. Im September erschienen, ist das Buch jetzt schon wieder ein Bestseller.

Nicole Knaupp
Best of Interior: Wohnideen aus dem wahren Leben. Die Blogger-Trends.
Callwey-Verlag, September 2016, 208 Seiten, 29,95 €
ISBN: 978-3-7667-2232-4
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Tipp 2: Toskana, Eine kulinarische Liebeserklärung

Eines meiner diesjährigen Kochbuch-Highlights ist ebenfalls im Callwey-Verlag erschienen.
Toskana - Eine kulinarische Liebeserklärung
Den schönen Titel trägt das Buch ganz zu Recht, denn eine Liebeserklärung ist das Werk in der Tat. Wer die Toskana kennt, wird auch dieses Buch lieben. Mir gefällt vor allem, dass die Rezepte wirklich authentisch sind, denn in der Toskana kocht man so, wie ich es mag: einfach und bodenständig aber mit den allerbesten Zutaten. Neben den Rezepten erzählt das Buch kurzweilige Geschichten rund um Florenz und die Familie der Autorin.

Csaba dalla Zorza ist eine der erfolgreichsten Kochbuchautorinnen, Foodbloggerinnen und Lifestyleexpertinnen Italiens. Wunderschöne Fotos runden das Werk ab, das weit mehr als ein Kochbuch ist – eine Liebeserklärung eben.

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Csaba dalla Zorza
Toskana. Eine kulinarische Liebeserklärung.
Callwey-Verlag, September 2016, 416 Seiten, 39,95 €
ISBN: 978-3-7667-2234-8

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Tipp 3: Celebrating Whole Food

Ein wunderbares (Koch-)Buch ist auch dieses der New-Yorker Star-Köchin Amy Chaplin, die sich einer modernen Vollwerternährung verschrieben hat. Sie hat über 20 Jahre Erfahrung als Küchenchefin vieler vegetarischer Restaurants auf der ganzen Welt und bereitet mit Getreide, Nüssen, Samen, Kräutern und Gewürzen faszinierende Gerichte zu – überwiegend pflanzlich und glutenfrei.

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In dem preisgekrönten Kochbuch Celebrating Whole Food zeigt sie gesunde, nachhaltige und köstliches Rezepte aus ihrem Repertoire und erklärt die Zubereitung und Verwendung heimischer Vorräte wie Hülsenfrüchte, Sprossen oder Pflanzendrinks.

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Celebrating Whole Food
Mit über 150 veganen und vegetarischen Rezepten aus Amy Chaplins bunter und köstlicher Vollwertküche
Unimedica-Verlag, September 2016, 408 Seiten, 34,00 €
ISBN 978-3946566014

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Tipp 4: Festlich Vegetarisch

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Ein traumhaft schönes Buch ist das Buch „Festlich Vegetarisch“ aus dem Hölker-Verlag – ich war schon auf der Buchmesse hin und weg. Hier stimmt wirklich alles – die Idee, die wunderschönen Bilder und die herrlichen Rezepte. Für alle, die gern (vegetarisch) kochen ist dieses Buch das optimale Geschenk, in das man sich über die Feiertage dann auch so richtig vertiefen kann. Was mir besonders gut gefällt ist die schöne Gestaltung – auf den Bildern kann man sich viele schöne Idee für besondere Tischdekorationen holen.

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Martin Kintrup ist seit 2004 Autor von zum Teil preisgekrönten, oft veganen oder vegetarischen Kochbüchern, Julia Hoersch ist eine renommierte Foodfotografin.
Das Buch weckt die Lust auf gemeinsames Schlemmen und Genießen mit Familie und Freunden in jeder Saison. Ob ein Spargelmenü im Frühling, ein buntes Mezze-Buffet im Sommer, ein edles Weihnachtsmenü oder die glamourösen Silvesterparty – hier finden sich unzählige Anregungen. Und selbstverständlich können sich alle Rezepte auch außerhalb eines Menüs sehen lassen – Inspiration pur.

Martin Kintrup
Festlich Vegetarisch
18 Menüs fürs ganze Jahr
ISBN: 978-3-88117-111-3
Verlag: Hölker Verlag, 208 Seiten, 29,95 €

Ich wünsche euch noch wunderbare Vorweihnachtstage
– genießt die Zeit!

Liebe Grüße
Cala

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Der Sehnsuchts-Kuchen

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Ich muss sagen: Eigentlich habe ich während der 8-wöchigen Darmsanierung nicht allzu viel vermisst.

Auch wenn die Liste der “verbotenen” Lebenmittel am Anfang lang erscheint, gewöhnt man sich tatsächlich sehr schnell daran, wird kreativ und mein anfänglicher Verdacht, dass ich vielen Dingen hinterhertrauern würde, hat sich überhaupt nicht bestätigt.
Boris ging es genauso.

Einer der wenigen Punkte, an denen ich gerne schwach geworden wäre, war unsere November-Stammtisch, für den  ich diesen Kuchen gebacken habe.

Nicht nur sah er sehr verlockend aus, er duftete auch herrlich…

Das Originalrezept von Chefkoch (hier) hatte eine Bekannte auf Facebook gepostet.

Auch wenn ich beim Stammtisch widerstehen konnte, war mir klar war, dass dieses Rezept nach der Darmsanierung eines der ersten sein würde…

Der Kuchen ist kinderleicht zu machen und braucht nicht viele Zutaten – perfekt, wenn sich überraschend jemand zum Adventskaffee ankündigt… Ich habe für mein Rezept den zucker etwas reduziert und ihn vor dem Servieren mit Puderzucker bestreut..

Kokoskuchen mit Walnüssen, vegan

Zutaten:
6 EL Kokosöl
4 TL Backpulver
250 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
120 g Rohrohrzucker
200 g Mehl (ich habe unser Strudel-Mehl benutzt)
1/2 TL gemahlene Vanille
60 g Kokosraspel
einige Walnüsse (Menge nach Geschmack)
etwas Puderzucker

Zubereitung

1. Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine kleine Sprinform mit Backpapier auslegen.

2. Alle Zutaten – bis auf die Walnüsse und den Puderzucker – zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Springform füllen, die Walnüsse auf dem Teig verteilen.

3. Bei 180°C ca. 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

4. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Viel Spaß beim Ausprobieren, lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße
Cala

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Der erste Adventssonntag…

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Nachdem mich gestern eine sehr traurige Todesnachricht ziemlich erschüttert hat, fällt es mir gar nicht so leicht, “zur Tagesordnung” überzugehen. Tatsächlich bin gerade sehr nachdenklich.

Andererseits hatte ich mir fest vorgenommen, euch ein bisschen an unserer Adventsstimmung teilhaben zu lassen, die uns die letzen Tage so viel Freude gemacht hat – vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung oder Idee für euch dabei. Ich werde im Laufe der Woche noch mehr Fotos machen.

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Ich bin sehr froh, dass wir schon seit ein paar Jahren relativ entspannt in die Weihnachtszeit starten. Wir besprechen frühzeitig, was wir uns in der Adventszeit wünschen, was möglich ist und was nicht und wie wir unsere Zeit verbringen möchten. Gott sei Dank haben wir sehr ähnliche Vorstellungen und kommen uns nicht in die Quere.

Diese Zeit im Jahr ist ja auch nur dann wirklich nett, wenn sie nicht in Stress ausartet…

Wir lieben Rituale und so beginnt für uns auch die Weihnachtzeit: 2 Wochen vor dem ersten Advent findet der Herbstmarkt im benachbarten Kindergarten statt. Wir schlendern immer gerne hin, kaufen die ersten Plätzchen, trinken den ersten Glühwein und schauen, ob wir etwas Nettes finden – diesmal habe ich mich in einen wunderbaren roten Elch verliebt, der jetzt auf einem Schränkchen steht – genauso nett wie der Elch, war die Dame, die ihn gemacht hat – ich hätte unmöglich widerstehen können…

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Gleichzeitig ist dieser Kindergarten-Samstag dann immer der Startschuss für die Adventsvorbereitungen bei uns zu Hause: am Abend holen wir die Kisten mit dern Weihnachtssachen raus und sichten schon mal, was dieses Jahr noch zu uns passt.

In den letzten Jahren habe ich Berge an Weihnachtskram entsorgt und bin froh, dass das alles leicht und übersichtlich geworden ist. Christbaumschmuck haben wir z.B. gar keinen mehr, weil wir auf einen Weihnachtsbaum gerne verzichten. Alle Weihnachtssachen bewahre ich in zwei robusten Boxen auf, dadurch ist auch nach Weihnachten alles wieder schnell und sauber verpackt.
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Ich merke ohnehin, dass ich es von Jahr zu Jahr immer natürlicher mag. Ich brauche nicht mehr so viel Klimbim, lasse Zweige gerne ohne Anhänger wirken, mag die einfachen Sachen. Ich liebe unsere antike Weihnachtswäsche – Bettwäsche, Küchenhandtücher und Servietten, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe und auf die ich mich jedes Jahr freue.

Das macht alles schon eine wunderbare Stimmung….

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Am Wochenende vor dem ersten Advent ist dann im Nachbarort traditionell der Herbstmarkt der Waldorfschule – für uns ebenfalls ein Fixpunkt während des Jahres. Hier gehen wir nicht nur hin, weil es unendlich viele selbstgemachte Leckereien gibt, sondern auch, weil es riesigen Spaß macht, dort zu stöbern. Hier ist noch alles sehr liebevoll selbstgemacht, es gibt überhaupt nichts Konventionelles, das ist richtig shcön zu sehen.

Nach diesem Fest mache ich am Abend immer unseren Adventskranz, der über die Jahre auch ganz einfach geworden ist: Als Gerüst dient ein großer Strohkranz, den wir jedes Jahr wiederverwenden und bevor ich fehlende Zweige im Gartenmarkt einkaufe, schaue ich immer, was ich auf meinen Spaziergängen finde – wir haben eine kleine Grünmülldeponie ganz in der Nähe und die schönsten Zweige finde ich eigentlich immer dort. Bei einem Glas Wein ist der Kranz dann schnell gemacht.
Nur über die Farbe der Kerzen kann ich mich jedes Jahr nicht entscheiden…

Ich wünsche euch eine schöne und genussvolle Adventszeit,
habt Spaß und genießt das Leben…

Eure
Cala

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Calas Ofengemüse mit Äpfeln und Kräutersaitlingen

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Für den Geschmack hat die hübsche Anordnung (fast) keine Relevanz, man könnte das Gemüse also auch einfach mischen. So nett präsentiert, ist das Gericht aber besonders hübsch und es macht Spaß, wenn man sich etwas Besonderes gönnen will oder Gäste hat. Und keine Angst: so aufwändig, wie es aussieht, ist es gar nicht…

Achtung:
Die Rote Beete braucht 1 Stunde Vorlaufzeit, ggf. schon am Vorabend garen…

Zutaten (für 2 Portionen)
2 Knollen Rote Beete
1 großer Apfel
2 rote Zwiebeln
1 mittelgroße Süßkartoffel
6-8 kleinere Kräutersaitlinge
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
Fett zum Braten: Bratöl, Ghee oder Butter

Vorbereitung für die Rote Beete:
Ofen auf 175° vorheizen. Die Rote-Beete-Knollen mit Schale in einer feuerfesten Form in den Ofen stellen. Nach ca. 1 Stunde sind sie weich und die Schale lässt sich – solange sie heiß sind – ganz leicht abziehen.

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Zubereitung

1. Ofen auf 175° vorheizen.

2. Rote Beete in dünne Scheiben schneiden. Apfel, Zwiebeln und Süßkartoffel schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

3. Die Gemüsescheiben in einer Auflaufform im Wechsel anrichten (siehe Foto oben). Knoblauch schälen, vierteln und zwischen das Gemüse stecken.

4. Etwas Olivenöl und Meersalz über das Gemüse geben und für ca. 45 Minuten in den Ofen geben.

5. In der Zwischenzeit die Kräutersaitlinge putzen und in Scheiben schneiden. Kurz vor dem Ende der Garzeit des Gemüses die Kräutersaitlinge in einer beschichteten Pfanne mit etwas Fett braten. Salzen, pfeffern und warm stellen.

6. Das Gemüse zum Servieren vorsichtig mit einem Spatel oder Tortenheber aus der Form nehmen und auf dem Teller auffächern. Die Kräutersaitlinge ebenfalls auf dem Teller anrichten. Mit Olivenöl beträufeln.

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Viel Spaß beim Ausprobieren und einen
guten Start in die neue Woche

eure
Cala

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Von einer Zeitreise, interessanten Erfahrungen und ein paar Abschieden…

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Seit einigen Wochen räumen Boris und ich das Haus meiner Stiefgroßmutter aus, die in ein Pflegeheim umgezogen ist.

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Wie haben wir uns um diesen Affen gestritten, den mein Bruder von meinem Vater geschenkt bekommen hatte. Ich musste betteln, um ihn anrühren zu dürfen. Jetzt saß er viele Jahre lang auf dem Schrank bei meiner Oma – ich habe überall rumgefragt, wer ihm noch eine Chance geben würde und freue mich sehr, dass die kleine Lilli ihn adopiert hat… Die Ledertaschen hat mein Stiefopa (er war Sattler) für meine Oma gemacht – die lange für die langen Stricknadeln, eine kurze für die kurzen Stricknadeln und eine andere für die Rundstricknadeln. So lagen sie auf dem Dachboden, seit vielen Jahren unberührt, inklusive Inhalt… Für sie habe ich noch keine Verwendung gefunden und auch niemanden, der sie haben möchte – sie wegzuschmeißen bringe ich aber nicht übers Herz..

Irgendwie war uns wichtig, dass möglichst viele Dinge noch irgendwo Verwendung finden, und nicht einfach auf dem Müll landen. Kostet Zeit und Mühe, ist aber auch auch eine wichtige, teilweise traurige, manchmal sehr ernüchternde, aber mitunter auch sehr schöne Erfahrung für uns. Es ist erschreckend, wie sich ein ganzes Leben einfach auflöst, wie wenig Wert Gegenstände haben, wenn ihr Besitzer sie nicht mehr mit Bedeutung füllt und wie wertlos dann alles ist. Andererseits ist es schön zu sehen, wenn Menschen sich über etwas wirklich freuen, das sie erstanden oder geschenkt bekommen haben und den Dingen neues Leben einhauchen.

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Seine Weingläser waren der ganze Stolz meines Stiefgroßvaters. Am Jahresende bekam nur derjenige eines, der im ganzen Jahr keine einzige Singstunde verpasst hatte – und mein Großvater ging jede Woche tapfer zu seinem Gesangverein – trotz Kriegsbehinderung und Diabetes – nicht zu fehlen war ihm so wichtig, wie sonst kaum etwas anderes. Die Gläser wurden gesammelt und liebevoll im Wohnzimmerschrank präsentiert – ich glaube, wir haben am Ende 49 gezählt und ich habe mich riesig gefreut, dass ich eine Sammlerin gefunden habe, die sie so liebevoll verpackt hat, dass ich wusste, dort sie sind in guten Händen….

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Einer unserer Dachbodenfunde: ein Puppenwagen aus den 50er Jahren, der seinen Weg über ebay genommen hat… Das schöne Kaffeeservice hat ein lieber Freund von uns bekommen, der sich sehr darüber gefreut hat und der es auch wieder benutzt wird….

Mit der Räumerei haben wir uns nicht nur eine Menge Arbeit angelacht, wir haben uns auch auf eine kleine Zeitreise begeben, denn es kam einiges aus dem Leben meiner Stiefgroßeltern zum Vorschein, das noch mal gewürdigt und besprochen werden wollte.
Ich habe gar kein sehr enges Verhältnis, aber in einer Zeit meines Lebens, haben mich Lina und Willi einmal sehr unterstützt und dafür werde ich immer dankbar sein.

Dies war eine Gelegenheit, etwas zurückzugeben.

Aber es ging nicht nur darum, die Sachen meiner Großeltern aufzulösen.
Ich habe mich auch selber auf eine kleine emotionale Entdeckungsreise begeben, denn auf dem Dachboden standen auch noch ein paar uralte Kartons von mir mit allerlei vergessenen Erinnerungen. Ehrlich gesagt ist das meiste – auch durch das lange Rumliegen – nicht mehr zu gebrauchen, aber es war trotzdem anrührend, die Kartons, Kisten und Schachteln zu öffnen.

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Mit unendlicher Geduld hat meine Mutter alle unsere Kuscheltiere und Puppen bestrickt und benäht – das ist etwas, was ich absolut von ihr geerbt habe: die Fähigkeit, mich in Details zu verlieren und daran Freude zu haben… Den Monchichi bekam ich zu meiner größten Verzückung zu Ostern von meiner Tante Renate, nachdem sich meine Eltern strikt geweigert hatten “für so etwas” Geld auszugeben – ich war selig und überglücklich und werde mich an dieses Osterfest immer erinnern… Swinnie, das Meerschweichen, fiel bei mir in Ungnade, weil mein Bruder es zu meinem Entsetzen an den Stinkefüßen meines Onkels hatte schnuppern lassen – ich konnte es nie wieder anrühren, ohne daran zu denken….

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Sogar die Namenlosen, die nicht zu unseren Favoriten gehörten und mit denen wir selten spielten, hatten einen festen Platz in unseren Herzen und wir brachten es nicht über uns, uns von ihnen zu trennen – nicht mal von dem wirklich sehr fragwürdigen Räuber mit der Säufernase – er tat uns einfach Leid….

Ein paar Kindheitserinnerungen habe ich natürlich aufgehoben, für die anderen habe ich einen brauchbaren Kompromiss gefunden, habe sie fotografiert und werde mir ein virtuelles Erinnerungsalbum machen….

Mich hat überrascht, wie all die Dinge aus der Vergangenheit die Erinnerung in fast schon plastischer Weise wecken – es erwacht alles wieder zum Leben, regelrecht magisch… Trotzdem kann (und will) ich diese Dinge nicht auf Dauer mit mir herumschleppen, das macht keinen Sinn und blockiert auch…

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Ein Teil der “Kleintierfamilie”, das eines unserer Lieblingsspiele war. Links “Hedi”, das Muttertier, sie trägt den Namen einer Tante, die ich besonders gern mochte. Das Häschen rechts hat immer schon so mürrisch geschaut, ich hatte es trotzdem irgendwie gern. Das Oberhaupt der Familie war mein Eselchen “Bim”, das leider unauffindbar ist.

Sehr gefreut habe ich mich, als vor zwei Wochen die Flüchtlingshilfe da war und ein kleiner Junge freudestrahlend meine ausrangierten Kuscheltiere eingepackt hat. Ich dachte, dass man die nur noch wegwerfen kann, habe aber gelernt, dass solche Sachen gewaschen und gereinigt werden und dass sich die Kinder in den Flüchlingsunterkünften sehr darüber freuen.

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…ein großer alter (leider beschädigter) Frankfurter Topf, eine sehr nette Reiseschreibmaschine, ein paar alte Tische – ein paar Sachen wollen wir noch versuchen zu verkaufen….

Sehr, sehr traurig war ich, dass ich mein Eselchen “Bim” nicht wiedergefunden habe, an dem mein Herz wirklich sehr hängt. Bei einem meiner vielen Umzüge ist es verloren gegangen und nie wieder aufgetaucht, ich suche es schon seit Jahren.

Meine allerletzte Hoffnung war, dass es in irgendeinem Winkel des Hauses zum Vorschein kommen würde – leider war das aber nicht so…

Das Haus ist jetzt für den Entrümpler bereit, der die letzten Reste Mitte des Monats entsorgen wird.

Wir haben Abschied genommen und für mich war das auch gut und richtig so…

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In all dem Chaos…

…ein paar herrliche Tage Urlaub….

Nach Buchmesse und wirklich viel, viel Arbeit, haben wir uns ein paar Tage Urlaub gegönnt – dreimal dürft ihr raten, wo 😉

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…gut gegessen, ausgeschlafen, wunderbare Spaziergänge gemacht….

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…und wie immer hatten wir tolles Wetter und haben uns prima erholt – hier fühlen wir uns einfach sauwohl… 

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Jetzt ist mein fester Vorsatz, etwas kürzer zu treten und wieder mehr Ruhe einkehren zu lassen – hoffenlich komme ich dann auch wieder öfter zum Bloggen…

Liebe Grüße
Cala

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